Rosenheim – Was haben Trostpreise und Kronkorken miteinander zu tun? Auf dem Rosenheimer Herbstfest mehr, als man zunächst denkt. Der Wirtschaftliche Verband Rosenheim will damit zwei Dinge verbinden: Wertstoffe sollen nicht einfach im Müll landen, und aus den Aktionen sollen Spenden für gemeinnützige Zwecke entstehen. Während die Möglichkeit, auf kleine Gewinne zu verzichten und stattdessen zu spenden, heuer bereits zum dritten Mal angeboten wird, gibt es in diesem Jahr eine neue Aktion: In den Gastronomiebetrieben sollen erstmals Kronkorken gesammelt werden.
Trostpreise werden zu Spenden
Die Idee, auf Trostpreise zu verzichten, gibt es auf dem Rosenheimer Herbstfest seit 2024. Damals wurde die Aktion vom Wirtschaftlichen Verband Rosenheim unter dem Motto „Nachhaltigkeit leben und helfen“ ins Leben gerufen.
Das Prinzip ist einfach: Wer bei einem Fahrgeschäft oder einer anderen Attraktion einen Trostpreis gewinnt, kann selbst entscheiden, ob er diesen mitnimmt oder darauf verzichtet. Stattdessen können die gewonnenen Wertmarken für einen guten Zweck gespendet werden. Die entsprechenden Chips werden dafür in Sammelboxen eingeworfen.
Bei der Premiere 2024 beteiligten sich 15 Schaustellerbetriebe. Die Resonanz auf die Aktion war gut. Der Erlös kam damals dem Kinderschutzbund Rosenheim zugute (wir berichteten). Heuer geht die Aktion bereits in die dritte Runde.
Neu: Kronkorken werden gesammelt
Neu ist in diesem Jahr eine weitere Aktion. In den Gastronomiebetrieben auf dem Herbstfest werden erstmals Sammelstellen für Kronkorken eingerichtet.
Die gesammelten Kronkorken werden dem Recycling zugeführt. Dabei sollen die enthaltenen Wertstoffe zurückgewonnen werden. Der daraus erzielte Erlös soll anschließend gemeinnützigen Organisationen zugutekommen.
Damit werden auf dem Herbstfest zwei unterschiedliche Aktionen miteinander verbunden: Bei der Trostpreis-Aktion können Besucher auf ihre kleinen Gewinne verzichten und die Wertmarken spenden. Bei der Kronkorken-Sammlung werden Wertstoffe gesammelt und dem Recycling zugeführt – beides im Sinne von Nachhaltigkeit und sozialem Engagement.
Weitere Informationen zu dem neuen Kronkorken-Projekt sollen noch folgen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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