Rosenheim – Fünf Gegentore, dann eine starke Schlussphase: Die Starbulls Rosenheim haben ihr Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse am Sonntag mit 3:5 verloren. Nach einem 0:5-Rückstand kämpften sich die Grün-Weißen noch einmal heran, konnten die Niederlage aber nicht mehr verhindern. Damit endete das Wochenende für die Rosenheimer ohne Punkte.
Vor 3.577 Zuschauern in der SPIE Arena mussten die Starbulls auf ihren verletzten Topscorer Keaton Mastrodonato verzichten. Im Tor stand zum zweiten Mal in dieser Saison Daniel Fießinger.
Drei Gegentore bis zur zweiten Pause
Im ersten Drittel hatten die Rosenheimer zwar mehr Scheibenbesitz und Torabschlüsse, die besseren Chancen gehörten jedoch den Gästen aus Weißwasser. Kurz vor der ersten Pause brachte Alexander Dosch die Lausitzer Füchse in Unterzahl mit 1:0 in Führung (18.).
Nur 62 Sekunden nach Beginn des zweiten Drittels erhöhte John Broda auf 2:0. In der 29. Minute fiel das 3:0 für die Gäste: Ein von Luigi Calce abgefälschter Schuss von Marlon Braun senkte sich als Bogenlampe über Torwart Fießinger ins Netz. Die Starbulls fanden offensiv weiterhin nur selten zwingende Lösungen. Tomas Rubes ließ bei einem Alleingang eine gute Möglichkeit ungenutzt.
Auch im Schlussdrittel lief zunächst wenig zusammen. Jacob Schmidt-Svejstrup nutzte eine Überzahlsituation zum 4:0 (43.). Vier Minuten später erhöhte Tim Heyter mit einem Schuss von der blauen Linie auf 5:0 (47.).
Drei Tore machen die Partie noch einmal spannend
Erst danach kamen die Starbulls richtig in Schwung. Lewis Zerter-Gossage verkürzte nach Vorarbeit von Shane Hanna auf 1:5 (49.). Nur eineinhalb Minuten später traf Jordan Taupert nach einem Zuspiel von Luigi Calce zum 2:5 (50.).
Die Rosenheimer setzten nach und kamen in der 55. Minute erneut heran. Fabian Dietz verwertete einen Abpraller nach einem Schuss von Jordy Bellerive im Powerplay zum 3:5. Die Gäste gerieten nun zunehmend unter Druck.
In der Schlussphase nahmen die Starbulls ihren Torwart vom Eis und spielten mit sechs Feldspielern. Shane Hanna traf rund 70 Sekunden vor der Schlusssirene mit einem Schlagschuss von der blauen Linie ins Tor. Die Schiedsrichter erkannten den vermeintlichen Anschlusstreffer zum 4:5 jedoch nicht an. Nach Darstellung der Starbulls hatten die am Torraum stehenden Zerter-Gossage und Lukas Laub keinen körperlichen Einfluss auf den Gästetorwart genommen.
Auch danach gab es noch Möglichkeiten für die Rosenheimer, unter anderem durch Zerter-Gossage und Samir Kharboutli. Der vierte Treffer gelang jedoch nicht mehr.
Schwierige Ausgangslage vor den nächsten Spielen
Nach zwei Siegen mit nur einem Gegentor in der Vorwoche mussten die Starbulls am vergangenen Wochenende zwei Niederlagen mit insgesamt elf Gegentreffern hinnehmen. Mit zwölf Punkten aus elf Spielen fiel die Mannschaft von Trainer Jari Pasanen auf Tabellenplatz elf zurück.
Am kommenden Freitag (23. Oktober) steht das Auswärtsspiel beim DEL-Absteiger Dresden an. Am Sonntag empfangen die Starbulls dann den Oberliga-Aufsteiger Memmingen in Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Peter Lion)


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