Wasserburg am Inn – Eine eigentlich harmlose Verlustanzeige hat am gestrigen Dienstag (02.06.2026) bei der Polizei in Wasserburg (Landkreis Rosenheim) gleich mehrere Strafverfahren nach sich gezogen.
Ein 45-jähriger Mann aus dem Landkreis Rosenheim erschien am Nachmittag gegen 14.30 Uhr bei der Polizeiinspektion und gab an, das hintere Kennzeichen seines Autos verloren zu haben. Er wollte sich dafür eine Verlustbescheinigung für die Kfz-Zulassungsstelle ausstellen lassen.
Bei der Aufnahme des Falls wurden die Beamten jedoch schnell stutzig: Der Mann verstrickte sich in Widersprüche. Zudem stellte sich heraus, dass am Fahrzeug zwei unterschiedliche Kennzeichen angebracht waren.
Das angeblich verlorene Kennzeichen wurde schließlich bei einem Anhänger im Landkreis Rosenheim entdeckt. Die Polizei geht davon aus, dass es der 45-Jährige dort entwendet hatte. Im weiteren Verlauf ergaben sich außerdem Hinweise auf drogentypische Auffälligkeiten. Da der Mann zuvor mit dem Pkw zur Dienststelle gefahren war, wurde eine Blutentnahme angeordnet. Der Fahrzeugschlüssel wurde sichergestellt, um eine Weiterfahrt zu verhindern.
Gegen den 45-Jährigen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet – unter anderem wegen Diebstahls und Urkundenfälschung. Zusätzlich kommt ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahrens unter Drogeneinfluss hinzu.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg an Inn / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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