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Wilhelmine-von-Hillern-Denkmal in Aschau restauriert

Wilhelmine-von-Hillern-Denkmal in Aschau restauriert. Foto: Copyright H. Reiter

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

30. August 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Aschau / Landkreis Rosenheim – Das historische Denkmal für die Schriftstellerin Wilhelmine von Hillern in der Zellerhornstraße in Hohenaschau ist restauriert worden. Im August 2026 wurde das Denkmal im Rahmen einer ökumenischen Feier gesegnet.

Die Restaurierung geht auf eine Initiative des Aschauer Bürgers Dieter Johannes Strauch zurück. Unterstützt wurde das Vorhaben durch private Spender, die Gemeinde und die Tourist Info Aschau sowie den Heimat- und Geschichtsverein.

Erinnerung an die „Geier-Wally“-Autorin

Wilhelmine von Hillern wurde vor allem durch ihren Heimatroman „Die Geier-Wally“ bekannt. Der Roman aus dem Jahr 1875 wurde mehrfach verfilmt und machte die Schriftstellerin zu einer bekannten Vertreterin des alpenländischen Bergromans im 19. Jahrhundert.
Ihre Verbindung zu Aschau ist eng: Von Hillern verbrachte ihre letzten Lebensjahre im Haus Elisabeth in der Zellerhornstraße in Hohenaschau. Dort starb sie am 25. Dezember 1916 im Alter von 80 Jahren. Das Denkmal befindet sich damit nur wenige Schritte von ihrem früheren Wohnort entfernt.

Gestiftet wurde das Denkmal von Theodor von Cramer-Klett jun.. Im Zuge der aktuellen Arbeiten wurden das Kreuz mit der Christusfigur sowie die Einhausung des Denkmals restauriert. Die fachgerechte Instandsetzung übernahm Andreas Wassersleben.

Ökumenische Segnung

Nach Abschluss der Arbeiten wurde das restaurierte Denkmal im August im Rahmen einer ökumenischen Feier gesegnet. Die Segnung übernahmen Pfarrer Mirko Hoppe und Kaplan Dr. Christian Elsen. Unter den Gästen waren auch Aschaus Zweiter Bürgermeister Michael Andrelang und Thomas Bauer, Zweiter Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins.

Das Denkmal erinnert damit weiterhin an Wilhelmine von Hillern und zugleich an ein Kapitel der Aschauer Ortsgeschichte. Mit der Restaurierung wurde das historische Denkmal nun für die kommenden Jahre gesichert.
Im Anschluss an die Segnung kamen die Besucher noch zu einem kleinen Umtrunk und einer Brotzeit zusammen. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Peter Huber auf der Ziach.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Info Aschau / Foto: Coypright  H. Reiter)

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