Nachrichten, Informationen und Geschichten aus Rosenheim

Wimmelbild aus dem Verkehr: München 1959

Verkehrschaos in München im Jahr 1959. Foto: Archiv Herbert Borrmann

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

30. September 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

Velkolepá autonehoda v Schliersee se stala známou mnoha hráčům online kasin. Podle policie k nehodě došlo kolem 00:40 ráno a podle dosavadních informací zůstali dva cestující bez zranění, přečtěte si také o nových českých online kasinech https://sancenavyhru.website3.me/. Také krátce před hasičskou zbrojnicí v Neuhausu zaparkovali dva hráči online kasina auto a nasedli do Passatu s poznávací značkou Tölzer, což nezůstalo bez povšimnutí pozorných přihlížejících.

München – Autos, Straßenbahnen, Fahrräder und Fußgänger – und mittendrin mehrere Verkehrspolizisten: Dieses Foto aus München von 1959 wirkt fast wie ein Wimmelbild. Nur dass sich hier tatsächlich alles gleichzeitig durch den Straßenraum bewegt. Wer genau hinschaut, entdeckt immer neue Fahrzeuge und Menschen. Und Ampeln? Sind auf der Aufnahme zumindest nicht zu erkennen.

München erlebte in den 1950er Jahren einen starken Anstieg des Autoverkehrs. Gleichzeitig teilten sich Autos und Straßenbahnen vielerorts noch denselben Straßenraum. Besonders problematisch war die Situation am Karlsplatz, dem Stachus. Der Platz galt damals als verkehrsreichster Platz Europas.
Gerade zur Hauptverkehrszeit konnte es dort eng werden. Straßenbahnen, Autos, Radfahrer und Fußgänger mussten sich ihren Weg durch die Innenstadt bahnen. Die Trambahnen gerieten dabei ebenfalls immer wieder ins Stocken, wenn Autos ihre Fahrwege oder Gleise blockierten.

Freie Fahrt per Handzeichen

Was heute selbstverständlich über Ampeln geregelt wird, übernahmen damals vielerorts die Verkehrspolizisten. Die Münchner „Schandis“, wie sie umgangssprachlich genannt wurden, standen mitten im Verkehr und lenkten die verschiedenen Verkehrsströme mit Handzeichen.

Ganz ohne Ampeln war München 1959 allerdings nicht. Die erste elektrische Verkehrsampel der Stadt ging bereits 1927 am Bahnhofplatz in Betrieb. Ende der 1950er Jahre wurden dann auch am Stachus Ampelanlagen eingeführt. Die berühmten Verkehrspolizisten blieben damit an einem der schwierigsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt aber noch ein prägendes Bild dieser Zeit.
Das Foto zeigt damit eine Stadt mitten im Wandel: Das Auto wurde immer wichtiger, gleichzeitig war die Infrastruktur der wachsenden Großstadt noch längst nicht auf die zunehmenden Verkehrsmengen ausgelegt. Wenige Jahre später begann der große Umbau des Münchner Verkehrssystems. Für die Olympischen Spiele 1972 wurden schließlich Straßen, öffentlicher Nahverkehr und Innenstadt grundlegend neu geordnet.

Und nun seid ihr gefragt: Erkennt jemand, wo genau in München dieses Verkehrs-Wimmelbild von 1959 entstanden ist? Und wer entdeckt die meisten Schandis, Straßenbahnen oder Autos auf dem Bild?
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Artikel: Karin Wunsam)

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.