Hauptzollamt spendet an Intensivstationen

Hauptzollamt spendet an Intensivstationen

Rosenheim – Ihrer Wertschätzung für die Pflegekräfte und das medizinische Personal der Intensivstationen im RoMed Klinikum Rosenheim haben die Zollmitarbeitenden mit einer Spende von 715 Euro Ausdruck verliehen.

„Wir möchten uns für den unermüdlichen Einsatz aller Beschäftigten bedanken, die sich in der Hochphase der Pandemie um die vielen Corona-Patienten kümmern und dabei an ihre psychischen und physischen Belastungsgrenze gehen müssen“, erklärt Patrizia Kaiser, Pressesprecherin des Hauptzollamtes Rosenheim (3. von rechts). Aus diesem Grund ergriff sie vor einigen Wochen die Initiative und rief in ihrem Kollegenkreis eine Spendenaktion für die Intensivstationen des Klinikums ins Leben. „Das Interesse war riesig“, erzählt sie, „und schnell waren rund 700 Euro beisammen.“
Dr. Max von Holleben, Kaufmännischer Leiter am RoMed Klinikum Rosenheim (rechts) und die Kollegen der Intensivstationen (vierter von rechts) Markus Reum, Helma Kurfer, Jana Englert sowie Christian Kupfernagel (zweiter von rechts)  freuten sich sichtlich über die Anerkennung. „Unser Personal arbeitet jetzt seit fast zwei Jahren unter ausgesprochen fordernden Rahmenbedingungen. Wenn man sieht, dass die Arbeit geschätzt wird, dann ist das für uns alle eine große Motivation“, so von Holleben.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMed Kliniken)

Heilbäder-Verband begrüßt 2G

Heilbäder-Verband begrüßt 2G

Bad Füssing / Bayern – Der Bayerische Heilbäder-Verband begrüßt die angekündigten Lockerungen der Corona-Regelungen durch die Bayerische Staatsregierung. „Die 2 G-Regelung für die Bäder und Thermen war längst überfällig und bedeutet für unsere Betreiber wirklich eine Erleichterung“, so der BHV-Vorsitzende und Landrat Peter Berek.

„Wir sind zuversichtlich, dass wir dadurch wieder mehr Gäste in den Bädern verzeichnen“, so Peter Berek weiter.  Auch die Wiedereinführung der 3-G-Regel für körpernahe Dienstleistungen und die Aufhebung der Sperrstunde in der Gastronomie seien erfreulich. „Die Bayerische Staatsregierung fährt einen Kurs mit Umsicht, und wir hoffen, dass sich das fortsetzt“, so Berek weiter. „Wir können keine Verschärfungen mehr verkraften.  Dass die Regelungen für regionale Hot-Spot-Lockdowns weiter ausgesetzt sind, halten wir auch für die richtige Weichenstellung.“  Sollten sich die Krankenhauszahlen nicht verschlechtern, müsse man möglichst bald auch über weitere Lockerungen für Bäder und Thermen nachdenken. „Das betrifft die Auslastungsquote und eine Einführung der 3-G-Regel. Wir bleiben jedenfalls am Ball und werden die weitere Entwicklung sorgfältig beobachten.“
(Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Heilbäder Verband / Beitragsbild: Foto-Credit @wilmasfriends.de – zeigt BHV-Vorsitzenden Peter Berek)

Rosenheim, Innstraße, 1903

Rosenheim, Innstraße, 1903

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1903. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Innstraße in Rosenheim. 
(Quelle: Archiv: Herbert Borrmann)

Corona: Aktuelle Zahlen

Corona: Aktuelle Zahlen

Rosenheim / Landkreis / Region – Hier die aktuellen Corona-Zahlen für den heutigen Mittwoch, 8. Februar, 2022:

7-Tage-Inzidenz:
Stadt Rosenheim: 2313,2
Landkreis Rosenheim: 2150,8
Landkreis Traunstein: 1335,9
Landkreis Mühldorf: 1996,0
Landkreis Berchtesgadener Land: 1864,1
(Quelle: RKI, Stand 9. Feb.)

Gemeldete hospitalisierte Fälle der letzten 7 Tage in  Bayern: 701 (-0,4 %)
(Quelle: lgl.bayern.de, Stand: 8. Feb. – Veränderung zur Vorwoche.)

Anzahl belegter Intensivbetten durch bestätigte Covid-19-Fälle in Bayern: 332 (-3,8 %)
(Quelle: lgl.bayern.de, Stand: 8. Feb. – Veränderung zur Vorwoche):

Die Übermittlung der Omikron-Fälle wurde am 21. Januar eingestellt – da Omikron seit KW2 / 2922 die klar dominierende Variante ist.

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 09. Februar.

Namenstag haben: Alto, Anna Katharina, Apollonia, Lambert

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Magdalena Neuner (1987 – ist eine ehemalige deutsche Biathletin.)

– Christoph Maria Herbst (1966 –  ist ein deutscher Schauspieler)

– Hubert Burda (1840 – ist ein deutscher Verleger.)

(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1969: Die Boeing 747, das bis 2005 größte Verkehrsflugzeug der Welt, startet zu ihrem Jungfernflug.
  • 1971: Apollo 14 wassert nach ihrem Mondflug.
  • 1964: Die Beatles haben ihren ersten Auftritt im US-Fernsehen.
  • .(Quelle: wikipedia.org/Beitragsbild: Ferdinand Staudhammer)
Schönen Abend

Schönen Abend

Rosenheim – Der Dienstag geht zu Ende. Wir wünschen Euch einen schönen Abend und verabschieden uns bis morgen.
(Beitragsbild: Ferdinand Staudhammer)

BDS Bayern: „Hilfe tut Not!“

BDS Bayern: „Hilfe tut Not!“

München / Bayern – Die Omikron-Welle bewegt sich auf ihren Höhepunkt zu. Die Maßnahmen zur Einschränkungen der Pandemie treffen vor allem auch die Unternehmer mit ihren Betrieben, die auf Kunden und Gäste angewiesen sind. Unter anderem die Reisebranche ist stark gebeutelt. Dies wirkt sich auch auf Gastronomie und Hotellerie aus. Diese Wirtschaftsbereiche sind noch sehr stark eingeschränkt und auf die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes angewiesen, schreibt der BDS Bayern ( Bund der Selbständigen) in einer Pressemitteilung.  Anpassung und Verlängerung des Kurzarbeitergeldes sowie eine hundertprozentige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge seien daher dringend notwendig.

Ein Ende der jetzigen Kurzarbeitsregelungen würde das Wegfallen vieler Arbeitsplätze bedeuten. Es soll zwar zeitnah über eine Weiterführung des Kurzarbeitergeldes entschieden werden und ein Vorschlag bei dem kommenden Bund-Länder-Treffen am 16. Februar vorgelegt werden, doch sei dieses Prozedere für die Unternehmen untragbar, da es keinerlei Planungssicherheit gäbe. Die Präsidenten und Vorsitzenden des Bund der Selbständigen, Landesverband Rheinland-Pfalz und Saarland, Mittelstand in Bayern, Allianz Selbständiger Reiseunternehmen Bundesverband und Selbständige in Bayern warnen eindringlich: „Wir brauchen dringend die Weiterführung und Ausbau der Hilfsprogramme, um die Unternehmen sicher durch diese Krise zu bringen. Falls das nicht geschieht, wäre das verheerend. Es muss jetzt entschieden werden – für die Unternehmen und die Sicherung der Arbeitsplätze!“     
Ein Rückfall auf verminderte Leistungssätze würde zu einer massiven Abwanderungswelle in Branchen, wie beispielsweise der Gastronomie, die bereits jetzt mit einem enormen Personalmangel zu kämpfen hat, führen. Viele Arbeitnehmer haben Probleme ihren Lebensunterhalt mit diesen reduzierten Leistungssätzen zu bestreiten. In der jetzigen Situation die Kurzarbeit bis zum 31. März zu begrenzen, würde der Reisebranche, der Gastronomie, der Hotellerie und vielen anderen Branchen nicht nur die Planungssicherheit nehmen, sondern auch das Überleben massiv erschweren. Auch sollte ein sinnvolles Weiterbilden während der Kurzarbeit möglich sein. Sozialversicherungsbeiträge sollten dringend bei pandemiebedingter Kurzarbeit mit einer hundertprozentigen Erstattung beibehalten werden. Eine geplante Reduzierung auf 50 Prozent würde nach Meinung des BDS Bayern zu einer Entlassungswelle führen.
(Quelle: Pressemitteilung BDS Bayern / Beitragsbild: re)

Interview mit Dr. Peter Miesbeck

Interview mit Dr. Peter Miesbeck

Rosenheim / Landkreis – Seit 26 Jahren ist Dr. Peter Miesbeck Leiter des Ausstellungszentrums Lokschuppen in Rosenheim. Im Sommer dieses Jahres verabschiedet er sich in den Ruhestand. Im Gespräch mit Innpuls.me erzählt er, woher seine Liebe zu Ausstellungen kommt, wie sich Konzeption und Präsentation der Ausstellungen im Lokschuppen in den vergangenen Jahrzehnten verändert haben und was es nach seiner Meinung nach braucht, damit der Lokschuppen auch zukünftig zu den besten Ausstellungszentren Deutschlands zählt.

Frage: Herr Dr. Miesbeck, im Jahr 1996 wurden sie Leiter des Ausstellungszentrums Lokschuppen in Rosenheim. Können Sie sich noch erinnern, welche Ausstellung in diesem Jahr gezeigt wurde?
Antwort: Natürlich weiß ich das noch. Wir hatten in dem Jahr „Die Welt der Wale“, eine Wanderausstellung der Agentur „Woite, Bauch und Partner“, die natürlich schon längst feststand. Die Ausstellung hatte rund 80.000 Besucher, was für damalige Verhältnisse ein veritabler Erfolg war.

Frage: Hätte man mit der gleichen Ausstellung mit dem gleichen Konzept heute auch noch die Chance, die Besucher zu begeistern?
Antwort: Nein, sicher nicht. Das Thema wäre zwar heute auch noch zugkräftig, aber die Qualität der Darstellung würde unseren heutigen Ansprüchen nicht mehr genügen.

Frage: Wie hat sich der Geschmack der Besucher hinsichtlich der Themen und der Präsentation im Lauf der Zeit geändert?
Antwort: Die Sehgewohnheiten der Besucher haben sich schon deutlich verändert. Ohne Medienstationen und Inszenierungen könnten wir heute keine Ausstellung mehr präsentieren. Im Laufe der Jahre haben wir die Gestaltung und die Inszenierungen immer weiter vorangetrieben und verbessert.

Frage: Woher kommt eigentlich Ihre persönliche Begeisterung für Ausstellungen?
Antwort: Ich war immer schon mit Ausstellungen beschäftigt, während der Schulzeit und während des Studiums. Geprägt hat mich die „Lehrzeit“ am Haus der Bayerischen Geschichte, wo ich durch die Mitarbeit am Projekt „Salz Macht Geschichte“ das Handwerkszeug für die Entstehung einer großen Ausstellung erlernen konnte. Und dann ist es – ähnlich wie bei der Produktion eines Films – immer wieder die Suche nach einem publikumswirksamen Thema und das Streben nach einer „perfekten“ und mitreißenden Inszenierung und Darstellung.

Frage: Was macht den Erfolg einer Ausstellung aus?
Antwort: Am wichtigsten ist es, mit dem Thema den „Nerv“ des Publikums zu treffen. Ebenso wichtig ist dann natürlich eine mitreißende Darstellung, wobei unsere Basis immer die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse sind.

Frage: Welche war die bisher erfolgreichste Ausstellung im Lokschuppen und wie erklärt sich dieser Erfolg Ihrer Meinung nach?
Antwort: Bisher unerreicht mit 280.000 Besuchern sind die „Dinosaurier – Giganten Argentiniens“, die wir im Jahr 2009 zeigten. Der Erfolg ist leicht zu erklären: „Dinos“ ziehen immer und vor allem hatten wir mit dem 38 Meter langen und 10 Meter hohen Argentinosaurus den (damals) größten Dinosaurier der Welt. Außerdem war es eine gut inszenierte Ausstellung mit einer eigenen Halle für den Argentinosaurus und ein paar andere große Dinos.

Frage: Welche Ausstellungen im Lokschuppen lagen Ihnen persönlich besonders am Herzen?
Antwort: Eine sehr schwierige Frage, denn im Grunde war ich bei allen Ausstellungen mit „Herzblut“ dabei. Wichtige Meilensteine für mich waren 2002 „Tibet“, dann 2007 „Maya“ und natürlich die „Dinosaurier“ 2009. Die „Tiefsee“ 2012 brachte erneut einen wichtigen Schritt nach vorne, der „Regenwald“ 2015 lag mir besonders am Herzen wie auch die „Wikinger“ 2016. Mit „Pharao“ 2017 gelang erstmals die internationale Vermarktung in Zusammenarbeit mit der Agentur Museumspartner. Damit erreichten wir ein Ziel, auf das wir lange hinarbeiteten. Nach mehreren Stationen in Kanada und in den USA wird „Pharao“ 2023 auch in Auckland in Neuseeland gezeigt werden.

Frage: Wie werden die Themen eigentlich ausgewählt?
Antwort: Mit der Besucherumfrage am Ende jeder Ausstellung fragen wir immer auch die Beliebtheit von einer Reihe von Themen ab. Jedes Jahr bekommen wir von rund 5.000 bis 6.000 Besuchern Rückmeldungen. Daraus erstellen wir unser „Themenbarometer“ und wir greifen dann die Themen an, die eine Zustimmung von mehr als 80% erreichen. Damit stellen wir sicher, dass wir nicht am Geschmack des Publikums vorbei arbeiten. Diese Vorgehensweise hat sich in den letzten Jahren sehr bewährt.

Frage: Gab es auch mal eine Ausstellung, die Ihre Erwartungen so gar nicht erfüllt hat?
Antwort: Leider ja. Im Jahr 2001 hatten wir das Projekt „100 Jahre Bergfilm“, produziert durch einen Kooperationspartner. Die Ausstellung war gut inszeniert, aber das Thema war nicht gefragt. Damals hatten wir das Instrument des „Themenbarometers“ auch noch nicht so entwickelt.

Frage: Besonders schwer hatten es sicher die Giganten der Meere. Denn sie fielen genau in die Zeit der Corona-Pandemie
Antwort: Ja, das war bitter und ein schwerer Schlag für uns alle. Bis zum Beginn der Pandemie lief die Ausstellung hervorragend und wie geplant. Zwei Lockdowns (insgesamt … Wochen) und starke Beschränkungen der Besucherzahlen haben uns den Erfolg gründlich verhagelt.

Frage: Wie hat sich die Pandemie insgesamt auf die Welt der Ausstellungen ausgewirkt?
Antwort: Die meisten Museen und Ausstellungshäuser haben ihre für 2021 geplanten Projekte um ein Jahr verschoben, ganz abgesagt oder das Programm verändert. Deshalb konnten wir auch die „Saurier der Meere“ um ein Jahr verlängern und die für 2021 geplante „Eiszeit“ in 2022 verschieben. Leider wurde auch die für „Saurier“ geplante internationale Tournee wegen Corona von den Museen in den USA abgesagt.

Frage: Von den Sauriern geht es 2022 in die Eiszeit. Ist das die letzte Ausstellung, die ihre Handschrift trägt oder haben Sie auch noch für die kommenden Jahre noch den Weg vorgegeben?
Antwort: Die Themen für die kommenden Jahre sind ja schon festgelegt. Nach der „Eiszeit“ kommen die „Vulkane“, 2024 zeigen wir „Maya“ und dann geht es um „Versunkene Schätze“. Sofern es die Gesundheit erlaubt, werde ich die Entstehung der „Vulkane“ noch als „Unruheständler“ begleiten.

Frage: In den vergangenen Jahren wurde der Lokschuppen auch umfangreich saniert, um auch weiterhin in der oberen Liga der Ausstellungszentren mitspielen zu können. Was muss noch passieren, damit der Lokschuppen seinen guten Ruf auch in Zukunft behält?
Antwort: Die Sanierung und Erweiterung war ein sehr wichtiger und überfälliger Schritt, um die Infrastruktur auf ein zeitgemäßes und zukunftsfähiges Niveau zu heben. Was die Infrastruktur betrifft, ist die Gestaltung des Vorplatzes und des direkten Umfeldes in den nächsten Jahren noch eine wichtige Ergänzung. Bei den Ausstellungen wird in Zukunft die internationale Vermarktung eine immer wichtigere Rolle spielen.

Frage: Die Eröffnung der „Eiszeit“ erleben Sie noch als Leiter des Ausstellungszentrums Lokschuppen. Die nächste Ausstellung aber dann als Besucher. Wie denken Sie wird sich dadurch Ihr Blickwinkel verändern?
Antwort: Den geübten Blick des Ausstellungsmachers werde ich zwar sicher nicht verlieren, aber wahrscheinlich werde ich mit weniger Wissen um die Hintergründe sicher mit mehr Genuß die Ausstellungen besuchen.

Frage: Ihre Nachfolgerin ist Dr. Jennifer Morscheiser. Welchen Rat geben Sie Ihr mit auf den Weg?
Antwort: Nie stehen bleiben, immer weiterentwickeln und „am Puls der Zeit“ bleiben.
(Quelle: Beitragsbild RZ)

Hier geht es zur Website des Lokschuppen Rosenheim: 

Rekord bei Bauvorhaben

Rekord bei Bauvorhaben

Rosenheim / Landkreis – Immer dann, wenn eine Genehmigung nicht so zügig kommt, wie vom Bauherren gewollt, oder wenn Änderungen am geplanten Bauvorhaben vorgenommen werden sollen, müssen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bauverwaltung im Landratsamt Rosenheim teils heftige Kritik anhören. Zu Unrecht, wie ein Blick in die Bilanz des vergangenen Jahres zeigt: 2.329 Bauvorhaben, so viele wie noch nie, wurden 2021 für den Landkreis Rosenheim festgestellt. Davon waren 1.855 klassische Bauanträge, die geprüft und meist mit einer Baugenehmigung beschieden wurden. Auch diese Zahl ist ein neuer Rekord.

Hinzu kamen nach Information des Landratsamtes Rosenheim 474 Vorhaben, die von der Genehmigungspflicht freigestellt waren. Das ist immer dann möglich, wenn bei einem Bauvorhaben die Vorgaben im örtlich geltenden Bebauungsplan ausnahmslos eingehalten werden.
Die Gemeinde prüft den Antrag und erklärt das Vorhaben zum „Freisteller“. Die Bauverwaltung im Landratsamt bekommt den Vorgang dann nur noch zur Kenntnis bzw. zur Bauüberwachung. Zudem werden Vermessungsamt, Finanzamt und das Sachgebiet Wasserrecht im Landratsamt Rosenheim benachrichtigt.
Wenn es Sinn macht, ein Bauvorhaben vorab bauplanungsrechtlich abklären zu lassen, dann gibt es die Möglichkeit eines Vorbescheids. Im vergangenen Jahr wurden 403 solcher Anträge geprüft. Bei 205 Vorhaben war der Denkmalschutz beteiligt und erließ, wenn notwendig, Auflagen.
(Quelle: Presseinformation Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: re)

Rosenheim, Ludwigsplatz, 1930er Jahre

Rosenheim, Ludwigsplatz, 1930er Jahre

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1930. Auf der historischen Aufnahme sehen wir den Ludwigsplatz in Rosenheim mit dem Mittertor im Hintergrund. Der Turm war zu dieser Zeit noch weit weniger schief wie heute. 
(Quelle: Archiv: Herbert Borrmann)

„Garten rauf und runter“

„Garten rauf und runter“

Rosenheim – Die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege im Landratsamt Rosenheim lädt am Freitag, den 18. März, und Samstag, den 19. März 2022, zum zweitägigen Gartenseminar ein. Es steht in diesem Jahr unter dem Motto „Garten rauf und runter“ und findet unter Einhaltung der geltenden Corona-Regeln in der LandWirtschaft im Gut Staudham in Wasserburg am Inn statt. Insgesamt acht Vorträge hochkarätiger Referenten erwarten die Interessierten an den beiden Seminartagen. Veranstaltungsbeginn ist jeweils um 9 Uhr, Ende gegen 16:30 Uhr.

Mit der Vision, die Welt als Garten zu denken, startet die Vortragsreihe. Landschaftsökologe Dr. Josef Heringer stellt die Frage: Inwieweit braucht es die Weiterentwicklung der klassischen Gartenkultur, um Nahrungsmittel für eine rasant wachsende Menschheit mit steigenden Ansprüchen zu erzeugen? Auch bei dem anschließenden Vortrag von Michael Kießling, dem Inhaber einer Spezial-Gärtnerei, geht es um eine außergewöhnliche, aber zukunftsfähige Art der Gartengestaltung. Wie können Wände oder auch Dächer von Nebengebäuden mit Pflanzen gestaltet werden und welche Auswirkungen hat dies auf die Umgebung. Tanja Sixt, 1. Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins München-Großhadern e.V zeigt in ihrem Vortrag wie Balkone und Terrassen naturnah gestaltet werden können. Der erste Tag des Gartenseminars endet mit Referentin Ulrike Windsperger. Sie ist unter anderem Universitätsdozentin, Gartenplanerin und Autorin, aber vor allem leidenschaftliche Gärtnerin. „Lust an neuer Gartengestaltung mit besonderen Beetformen und besonderen Ergebnissen“ ist der Titel ihres Vortrages.

Ausflug über bayerischen
Gemüsetellerrand

Der zweite Tag des Gartenseminars startet mit Thomas Jaksch. Er präsentiert den Teilnehmern Gemüse- und Kräuterraritäten aus aller Welt. Der Gartenbau-Ingenieur und ehemalige Betriebsleiter des Institutes für Gemüsebau an der Fachhochschule Weihenstephan nimmt die Interessierten mit auf diesen Ausflug über den typischen bayerischen Gemüsetellerrand. Ums Gemüse geht es auch bei Peter Gasteiger. Der Gemüsegärtner der Klostergärtnerei Gars am Inn zeigt, wie man sich das ganze Jahr gesund und ausgewogen aus dem eigenen Gemüsegarten versorgen kann.

Obst länger
haltbar machen

Der anschließende Vortrag von Sybille Hunger baut perfekt darauf auf. Die Fermenthandwerkerin aus Leidenschaft erklärt, wie geerntetes Obst und Gemüse länger haltbar gemacht werden kann. Egal ob Apfelkompott, Essiggurken oder Marmeladen, die Referentin teilt ihre jahrelange Erfahrung mit den Zuhörern. Den Abschluss des diesjährigen Gartenseminars bildet der Vortrag von Diplom-Biologin Karin Greier. Die Bayern 1-Gartenexpertin referiert über „Super-Food aus dem eigenen Garten“. Lassen sich Chia, Goji und Morinda im eigenen Garten anbauen oder müssen wir gar nicht in die Ferne schweifen, weil das wahre Superfood schon lange im eigenen Garten wächst?
Eine Anmeldung für das zweitägige Gartenseminar ist ab sofort beim Landratsamt Rosenheim möglich per E-Mail an angelika.demegni@lra-rosenheim.de oder telefonisch 08031 392 3331.
(Quelle: Pressemitteilung des Landratsamts Rosenheim / Beitragsbild: re)

Spende für Förderverein der Kinderklinik

Spende für Förderverein der Kinderklinik

Rosenheim – Glückliche Gesichter auf beiden Seiten. Freudig nahm die Schatzmeisterin des Fördervereins der Kinderklinik Rosenheim, Sanja Cvetko (1.von links) einen Scheck über 1.000 Euro von Derya (1 von rechts) und Christoph Zafer Gökmen (Mitte), Inhaber der Firma Gökmen GmbH Garten- und Landschaftsbau entgegen. Bereits zum zweiten Mal spendete das Unternehmen und hilft dem Förderverein so, verschiedene Projekte für die kleinen Patienten umzusetzen.
(Quelle: Pressemitteilung RoMedKliniken / Beitragsbild: Förderverein Kinderklinik Rosenheim)