Vollsperrung des Brückenbergs

Vollsperrung des Brückenbergs

Rosenheim – Brückenberg-Sanierung: Vollsperrung am Wochenende vor den Faschingsferien. Das städtische Tiefbauamt nutzt die beginnenden Faschingsferien für die unumgängliche Sperrung einer der wichtigsten innerstädtischen Durchfahrtsstraßen. Der Brückenberg muss von Freitag, 25. Februar, 19 Uhr bis Rosenmontag, 28. Februar, 4.30 Uhr für den Verkehr voll gesperrt werden. Fußgänger und Radfahrer können die Brücke jedoch wie bisher benutzen.
Im Zuge der Sanierungsarbeiten müssen die Übergänge zwischen Brücke und Straße erneuert werden. Dabei werden die stählernen Fahrbahnübergänge mit Beton in der Brücke verankert. Um Erschütterungen und damit verbundene Rissbildung beim Aushärten des Betons zu vermeiden, muss der Brückenberg für den Kraftfahrverkehr gesperrt werden. Eine Umfahrung wird ausgeschildert. Die Sperrung betrifft auch den Busverkehr. Bei hohem Verkehrsaufkommen kann es dadurch zu Verspätungen im Linienverkehr kommen.
(Quelle: Pressemitteilung der Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Dankeschön für Kiebitz-Hilfe

Dankeschön für Kiebitz-Hilfe

Rosenheim / Landkreis – Kiebitze sind selten geworden. Die neuesten Zahlen aus dem Projekt „Sympathieträger Kiebitz“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt sprechen von einem Bestandrückgang seit 1980 um 93 Prozent (wir berichteten). Dem Landkreis Rosenheim ist der Schutz dieser Vögel ein wichtiges Anliegen.  Mit Gutscheinen für Geschäfte und Lokale in der Gemeinde haben sich Thomas Weber, Bürgermeister der Gemeinde Soyen und das Landratsamt Rosenheim jetzt bei fünf Landwirten für ihr großes Engagement beim Kiebitz-Schutz in Soyen bedankt.

Von links nach rechts: Emma Maier Landwirtin, Christine Böhm Umweltreferentin Gemeinde Soyen, Margit Böhm von der untere Naturschutzbehörde Landratsamt Rosenheim, Andrea Voglmaier Wiesenbrüterberaterin, Bürgermeister Thomas Weber, Jakob Singer Landwirt, Johann Fleidl Landwirt, Johann Kneißl Landwirt. Auf dem Foto fehlt Landwirt Sebastian Ramm. Foto: Margit Böhm

In der Region legt der Wiesenbrüter seine Eier überwiegend auf Ackerflächen mit braunem, offenen Boden aus, um hier seine Nachkommen aufzuziehen. Es erfordert viele Schutzmaßnahmen, um die Gelege bei der Bodenbearbeitung nicht zu zerstören und das Überleben des Kiebitz-Nachwuchses zu sichern. Die Landwirte und die Wiesenbrüterberaterin kümmern sich seit vielen Jahren erfolgreich mit viel Herzblut um genau diese Aufgabe. 
Die Gutscheine wurden jeweils zur Hälfte von der Gemeinde und dem Landkreis Rosenheim finanziert. In diesem Zusammenhang appellierten die Gemeinde, die Landwirte und die untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Rosenheim an die Erholungssuchenden auf den befestigten Wegen zu bleiben und ihre Hunde an der kurzen Leine zu führen, um den Kiebitz beim Brüten und der Aufzucht seiner Jungtiere nicht zu stören.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Rosenheim, Kastenauer Hof, ca. 1910

Rosenheim, Kastenauer Hof, ca. 1910

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit ca. um 1910. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die ersten Anfänge des Kastenauer Hofs im Rosenheimer Stadtteil Kastenau. Leider soll die Gaststätte Ende diesen Jahres geschlossen werden. An ihrer Stelle soll auf diesem Areal ein Wohngebiet entstehen. Dazu gibt es in Kürze noch einen ausführlichen Bericht auf Innpuls.me.
(Quelle: Archiv: Herbert Borrmann)

Wie geht es mit der Kirche weiter?

Wie geht es mit der Kirche weiter?

Rosenheim – Das Missbrauchsgutachten des Erzbistums München und Freising löste ein Erdbeben in Kirche, Medien und Gesellschaft aus. Die Erschütterung ist auch in Rosenheim deutlich zu spüren. Wie geht es jetzt weiter? Innpuls.me hat darüber mit Domkapitular Dekan Daniel Reichel gesprochen.

Frage: In den Kirchen der Stadtteilkirche Rosenheim-Am Wasen wurde als erste sichtbare Reaktion nach Veröffentlichung des Gutachtens Stelen aufgestellt mit der Aufschrift „Sprachlosigkeit“. Was soll damit zum Ausdruck gebracht werden?
Antwort: Das Gutachten schockiert und macht in der Tat sprachlos. Wir wollen solidarisch den Opfern zur Seite stehen. Das soll mit der Stele zum Ausdruck gebracht werden.

Frage: Vieles in dem Gutachten ist bei weitem nicht neu.
Antwort: Das stimmt. Aber jetzt liegt alles geballt auf den Tisch und das ist gut so. Es muss sich jetzt vieles ändern.

Frage: Warum hat es das noch nicht längst?
Antwort: Es gibt und gab ein grundsätzliches Problem bei der Kommunikation. Aber das entschuldigt natürlich nichts. Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt die Opfer in jegliche Art und Weise anerkennen und ihnen zur Seite stehen.

Frage: Kommunikation hin oder her, aber irgendetwas hätte man doch zumindest in den Pfarreien schon vor der Veröffentlichung des Gutachtens unternehmen können?
Antwort: Es ist auch schon einiges passiert. Seit 10 Jahren spielt Prävention vor sexueller Gewalt in der Kirche eine sehr wichtige Rolle. Schulungen sind Pflicht! Wer mit Kindern und Jugendlichen arbeiten will, muss im Vorfeld Schulungen und eine Prüfung ablegen.

Frage: Das höre ich zum ersten Mal.
Antwort: Auch da mangelte es wohl in der Vergangenheit an der Kommunikation der Kirche nach außen.

Frage: Wie geht es Ihnen persönlich nach Bekanntwerden des Gutachtens?
Antwort: Ich bin schockiert. Im Fokus stehen jetzt einzig die Opfer, ihr Leid und ihre Verzweiflung.

Frage: Auf der Stele ist neben „Sprachlosigkeit“ auch „Licht“ zu lesen. Aber um dieses Wort zu erkennen, muss man die Buchstaben erst einmal richtig zusammensetzen.
Antwort: Das stimmt und das ist meiner Meinung nach ein stimmiges Bild. Es herrscht Chaos, aber aus dem Chaos kann etwas Neues entstehen. Licht symbolisiert auch immer Hoffnung.

Frage: Sie meinen also, dass die christlichen Kirchen noch eine Zukunft haben?
Antwort: Davon bin ich überzeugt. Es wird sich aber vieles sicherlich verändern müssen.

Frage: Mit dem Aufstellen einer Stele kann es wohl nicht getan sein?
Antwort: Natürlich nicht. Auch in der Vergangenheit gab es bei uns immer schon Gebete und Fürbitten für die Opfer des Missbrauchs und das wird auch in Zukunft der Fall sein. Ihr Leid darf nicht unter den Teppich gekehrt werden. Es muss immer wieder in den Fokus gerückt werden.

Frage: Auch das ist aber keine konkrete Hilfe für die Betroffenen.
Antwort: Nein. Konkrete Hilfe ist die Anlauf- und Beratungsstelle für Betroffene von sexuellen Missbrauch in der Erzdiözese München und Freising. Sie wurde am 20. Januar in Betrieb genommen. Am anderen Ende der Telefonnummer sitzen langjährig erfahrene Psychologen, das finde ich sehr wichtig. Sie bieten Betroffenen Gespräche an, geben Rat und Hilfestellung und fungieren als Lotsen zu den verschiedenen Hilfs- und Informationsangebote.
(Beitragsbild: Martin Aerzbäck)

Erreichbar ist die Anlauf- und Beratungsstelle für Betroffene von sexuellen Missbrauch in der Erzdiözese München und Freising unter Telefon 089 / 2137-77000
Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag jeweils von 9 bis 15 Uhr
Dienstag von 14 bis 20 Uhr.

„Retrospektive Berta Hummel“ verlängert

„Retrospektive Berta Hummel“ verlängert

Rosenheim – Die Ausstellung „Dame in Rot – Retrospektive Berta Hummel“ im Kultur- und Bildungszentrum Kloster Seeon ist nun wieder geöffnet. Entgegen der ursprünglichen Planung kann sie nun länger, nämlich bis einschließlich 24. April, täglich von 10 bis 17 Uhr, besichtigt werden. Der Eintritt ist frei, auf Einhaltung der 3G-Regel wird geachtet.

Das Kultur- und Bildungszentrum gibt mit Gemälden, Zeichnungen, Druckwerken und Porzellanfiguren einen querschnittartigen Einblick in das Lebenswerk der Künstlerin. Berta Hummel (1909 – 1946) war eine Ordensschwester, deren liebevoll gezeichnete Kinderbilder als Postkartenmotive und Porzellanfiguren Weltruhm erlangten. Hinter der lieblich heilen Welt der Kindermotive blieb lange Zeit die Vielschichtigkeit einer hochsensiblen Künstlerin auf der Strecke. Sie hinterließ ein umfangreiches Werk, vieles davon aus der Zeit ihres Kunststudiums in München, als sie noch mit „Berta Hummel“ signierte: Landschafts- und Blumenaquarelle in prachtvoll leuchtender Luzidität, detailgenaue Straßenszenen, meisterhafte Aktzeichnungen, kraftvolle Porträts, schonungslose Karikaturen.
Ein Großteil der Bilder war lange Jahre im Geburtshaus der Künstlerin, im Berta-Hummel-Museum in Massing zu sehen. Da das Museum nun dauerhaft geschlossen ist, gibt die Ausstellung im Kultur- und Bildungszentrum Kloster Seeon vorerst ein letztes Mal die Möglichkeit, Berta Hummels wunderbare Bildwelt in dieser Zusammenstellung zu erkunden.
Am Samstag, 26. März, um 14 Uhr, lädt das Kultur- und Bildungszentrum Kloster Seeon zur Kuratorenführung mit Alfred Hummel, dem Neffen der Malerin, ein – dazu bedarf es der Anmeldung unter Telefon 08624 897201 bzw. klosterladen@kloster-seeon.de.
(Quelle: Pressemitteilung des Klosters Seeon, Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern /Beitragsbild: Kloster Seeon, Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern: Repro: Bild von Berta Hummel-Massing Prozession)

Corona: Aktuelle Zahlen

Corona: Aktuelle Zahlen

Rosenheim / Landkreis / Region – Hier die aktuellen Corona-Zahlen für den heutigen Donnerstag, 23. Februar, 2022:

 

7-Tage-Inzidenz:
Stadt Rosenheim: 1803,7 (Vortag: 1978,3)
Landkreis Rosenheim: 1877,6 (Vortag 1933,0)
Landkreis Traunstein:2465,0 (Vortag: 2632,3)
Landkreis Mühldorf: 2032,9 (Vortag: 2063,8)
Landkreis Berchtesgadener Land: 2158,4 (2208,3)
(Quelle: RKI, Stand 24. Feb.)

Gemeldete hospitalisierte Fälle der letzten 7 Tage in Bayern:  835 (+19,6 %)
(Quelle: lgl.bayern.de, Stand: 23. Feb. – Veränderung zur Vorwoche.)

Anzahl belegter Intensivbetten durch bestätigte Covid-19-Fälle in Bayern: 410 (+4,9 %)
(Quelle: lgl.bayern.de, Stand: 23. Feb. – Veränderung zur Vorwoche):

Hier geht es zur gesamten Übersicht:

Eiszeit: Umfangreiches Programm

Eiszeit: Umfangreiches Programm

RosenheimDas Bildungswerk Rosenheim bietet im Rahmen der Ausstellung „Eiszeit“ im Lokschuppen verschiedene Gruppenführungen, eine Infowoche Workshops und Fortbildungen an.

Familienführungen können über das Bildungswerks samstags und sonntags von 10.30 bis 11.30 und montags von 14 bis 15 Uhr gebucht werden.
Eine Lehrer-Informationswoche wird von 28. März bis 1. April täglich von 14.30 bis 18 Uhr angeboten.
Ein spezielles Familienprogramm in den Osterferien findet von 9. bis 24. April täglich von 15 bis 16 Uhr mit Familienworkshops zum Mitmachen statt.
Am 28. April wird von 9 bis 17 Uhr eine spezielle Fortbildung für Lehrer*innen und Erzieher*innen angeboten In Zusammenarbeit mit dem MPZ (Museumspädagogisches Zentrum München) werden die verschiedenen Aspekte der Ausstellung beleuchtet und diskutiert. Die Fortbildung gibt Impulse und Anregungen, den Ausstellungs-besuch oder die eigene Projektarbeit vorzubereiten. Die Teilnehmer*innen genießen eine Exklusivführung durch die Ausstellung.
Die Ausstellung im Lokschuppen ist von 19. März bis 29. August zu sehen.
Anmeldung direkt im Lokschuppen unter www.lokschuppen.de.
(Quelle: Pressemitteilung Bildungswerk Rosenheim / Beitragsbild: Copyright: Ausstellungszentrum Lokschuppen Rosenheim)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 24. Februar.

Namenstag haben: Edelbert, Adelbert, Eunike, Matthias, 

3 bekannte Geburtstagskinder:

–  Steve Jobs (1955 – war einer der bedeutendsten Unternehmer in der Computerindustrie, u.a. als Gründer des Unternehmens „Apple“. )

–  Franz Burda (1903 –  war ein deutscher Verleger und Gründer des Burda-Verlages)

Wilhelm Grimm (1786 – war ein deutscher Sprach- und Literaturwissenschaftler, der mit seinem Bruder Jacob Grimm in in ihrer Sammlung der „Kinder und Hausmärchen“ zahlreiche bis heute populäre Sagen und Märchen herausgab )

(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1938: Das US-amerikanische Unternehmen DuPont stellt die ersten Zahnbürsten mit Nylon-Borsten her.
  • 1980: In Israel wird als neue Währung der Schekel eingeführt. Für 10 bis dahin gültige israelische Pfund gibt es nunmehr einen Schekel
  • 1971: Das deutsche Bundesverfassungsgericht erklärt in seiner Mephisto-Entscheidung das Verbot von Klaus Manns Buch „Mephisto – Roman einer Karriere“ für rechtmäßig und fällt damit ein Grundsatzurteil zu Kunstfreiheit und allgemeinem Persönlichkeitsrecht. 
  • .(Quelle: wikipedia.org/Beitragsbild: Gisela Kotschi)
Buchtipp: Todernstes Spiel

Buchtipp: Todernstes Spiel

Rosenheim – „Todernstes Spiel“ ist der Titel eines spannenden Polit-Krimis zur Wendezeit von Roman Heiligenthal.  Im Fokus der Handlung stehen drei Jugendfreunde, die sich während des Kriegs aus den Augen verlieren und erst Jahre später wieder aufeinander treffen. Doch dann ist nichts mehr so, wie es einst war.

nRoman Heiligenthal studierte Evangelische Theologie und Politikwissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn und an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. 1991 habilitierte er sich für das Fach „Neues Testament“ an der Theologischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg.  Anschließend war er Professor für evangelische Theologie an der Evangelischen Hochschule Freiburg. Ab 1992 war er Professor für Bibelwissenschaften an der Universität Koblenz-Landau am Campus Landau. Von 2000 bis 2005 war er Vizepräsident und seit 2005 bis Ende September 2017 Präsident der Universität Koblenz-Landau. 
In der vergangenen Jahren sind von ihm schon einige Publikationen erschienen. „Todernstes Spiel“ ist aber sein erster Roman. Die Handlung beginnt im Jahr 1938. In Berlin brennen Synagogen, SA-Trupps plündern Geschäfte. Mittendrin die drei Jugendfreunde Max, Harry und Anna – ein unzertrennliches Kleeblatt. Aber als dann auch die Wohnung von Annas Familie von den Nazis verwüstet wird, flieht die junge Jüdin aus Deutschland. Während sie die nächsten Jahre in London im Exil lebt und eine Anstellung beim deutschsprachigen Auslandsdienst der BBC findet, werden Max und Harry zur Wehrmacht einberufen.
Erst viele Jahre später sehen sie sich wieder. Aber das erhoffte Happy End bleibt aus. 
Auf nur 160 Seiten wird der Leser mitgenommen in einen spannenden Spionage-Krimi, in den alle drei Protagonisten eingewoben sind – tätig allerdings für unterschiedliche Seiten. Dass das zu Problemen führt, ist klar. Letztendlich kostet der Spionagedienst einem der drei sogar das Leben. 
Historisch ist der Krimi sehr gut recherchiert. Die Handlung wurde gut und kurzweilig konstruiert. Langeweile kommt an keiner Stelle auf. Jenseits von Politik und Spionage kommt auch die menschliche Seite nicht zu kurz. 
Die Verbindung zur Rosenheim? Roman Heiligenthal war der Klassenkamerad von unserem Kollegen Hendrik Heuser, der ja auch immer wieder mal für Innpuls.me Fotos macht und schreibt. Er hat den Text gegengelesen und taucht sogar an mehreren Stellen im Roman auf. 

„Todernstes Spiel“
Roman Heiligenthal
ISBN 9 783753417912
8,99 EUR

Rosenheimer Fundamt zieht Bilanz

Rosenheimer Fundamt zieht Bilanz

Das Rosenheimer Fundamt zieht Bilanz: Rund 2300 Fundaschen wurden abgegeben. 1000 Gegenstände wurden von ihren Besitzern abgeholt. Besonders auffallend war, dass ungewöhnlich oft der Verlust von Hörgeräten, Brillen und Ohrringen angezeigt wurde. Dieter Kirstein, Leiter des städtischen Fundamtes, vermutet hier einen Zusammenhang mit der Maskenpflicht. 

Die Ehrlichkeit der Rosenheimer kann, wie auch in den vergangenen Jahren, als sehr gut bezeichnet werden“, zieht Dieter Kirstein Bilanz.  Unter den insgesamt 2300 Fundsachen waren 180 Fahrräder. Gefunden wurden kurioserweise auch 25 Kfz-Kennzeichen. Diese wurden an die ausstellenden Behörden zurückgegeben. 
Fundsachen im Rosenheimer Stadtgebiet können nicht nur an der Hauptstelle des Fundamts in der Möslstraße 27 auf dem Gelände des Baubetriebshofes abgegeben werden, sondern auch in der Innenstadt: 

  • An der Info- und Passausgabe im Bürgeramt, Rathausstraße 30
  • An der Info- und Servicestelle im Rathausgebäude, Reichengbachstraße 8
  • An der Info- und Poststelle im Erdgeschoss des Rathauses, Königsstraße 24
    (Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsfoto: Symbolfoto: re)

Außerdem besteht auch online die Möglichkeit, verloren gegangene Gegenstände beim Fundamt  zu melden: 

Brennernordzulauf: Wildbarren nicht vom Tisch

Brennernordzulauf: Wildbarren nicht vom Tisch

Flintsbach / Landkreis RosenheimDie Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig hält gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden und der Interessensgemeinschaft Inntal 2040 an einer unterirdischen Verknüpfungsstelle Wildbarren beim Brennernordzulauf fest. „Wir sind uns einig, dass diese Lösung längst nicht ad acta gelegt werden kann wie vom Bundesverkehrsminister vorgesehen“, sagte die heimische Wahlkreisabgeordnete nach einem ersten Gedankenaustausch in Flintsbach.

„Wir interpretieren das Gutachten des Deutschen Zentrums für Schienenverkehrsforschung auch anders als das Bundesverkehrsministerium. Die zentralen Botschaften lauten: Eine unterirdische Lösung ist aufwändig, teuer und zeitraubend, aber möglich! Die Einschätzung der Deutschen Bahn, dass eine unterirdische Verknüpfungsstelle von vorneherein unmöglich ist, wurde gerade nicht bestätigt. Wir haben deshalb keinen Grund, eine unterirdische Verknüpfungsstelle fallen zu lassen – im Gegenteil: Unser Ziel ist es, die technische Machbarkeit auf eigene Initiative nachzuweisen. Dazu werden wir zeitnah Gespräche mit Experten führen. Hierbei hoffen wir auf die Unterstützung der Bayerischen Staatsregierung.“
Am Gespräch nahmen die Bürgermeister Stefan Lederwascher aus Flintsbach, Dr. Matthias Bernhardt aus Oberaudorf und von Seiten der Interessensgemeinschaft Inntal ihr Sprecher Hans Obermeyer und Dr. Wolfgang Rauscher als Experte teil. Alle Beteiligten wiesen eindringlich auf die massive Zerschneidung der Landschaft und den signifikanten Flächenverbrauch durch eine oberirdische Verknüpfungsstelle hin. „Oberste Priorität muss der Schutz von Mensch und Umwelt sein“, so der einmütige Tenor. „Dieses Ziel müssen auch das Bundesverkehrsministerium und die Deutsche Bahn haben.“ Die Gespräche mit den Gemeinden und der Interessensgemeinschaft Inntal 2040 werden in Kürze fortgesetzt.
(Quelle: Pressemitteilung Wahlkreisbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: Wahlreisbüro Daniela Ludwig, zeigt von links: Oberaudorfs Bürgermeister Dr. Matthias Bernhardt, Flintsbachs Bürgermeister Stefan Lederwascher, MdB Daniela Ludwig und von Seiten der Interessensgemeinschaft Inntal 2040 Hans Obermeyer und Dr. Wolfgang Rauscher.)