Sonnentag im Bergsteigerdorf

Sonnentag im Bergsteigerdorf

Sachrang / Aschau im Chiemgau – Nach stürmischen und oft auch tristen Tagen gibt es aktuell in der Region Rosenheim  viel Sonnenschein, wie hier im Bergsteigerdorf Sachrang, einem Ortsteil von Aschau im Chiemgau. Die gute Nachricht: am morgigen Samstag muss noch mit etwas durchwachsenem Wetter gerechnet werden. In höheren Lagen ist sogar Schnee möglich. Aber Sonntag, Montag Dienstag soll die Sonne scheinen.
(Beitragsbild: H. Reiter) 

Möbel als Botschafter

Möbel als Botschafter

Rosenheim – Émile Gallé gehört zu den Gallionsfiguren des Jugendstils und war Mitbegründern der sogenannten Art Nouveau in Frankreich. Insbesondere im Bereich der Glaskunst setzte der aus Nancy stammende Künstler neue Maßstäbe, die bereits von Zeitgenossen auf den großen Weltausstellungen des ausgehenden 19. Jahrhunderts mit Preisen geehrt wurden und bis heute u.a. im Musée d’Orsay ausgestellt werden. Wer derzeit nicht bis nach Paris oder Nancy reisen kann bzw. möchte, ist nun herzlich nach Rosenheim eingeladen. Im Rahmen der aktuellen Ausstellung „La Belle Époque – Zauber des Jugendstils“ präsentiert die Städtische Galerie Rosenheim noch bis zum 1. Mai diesen Jahres eine Vielzahl historischer Vasen sowie ausgewählte Möbelstücke des vielseitig begabten Künstlers.
Neben einer praktischen Ausbildung in renommierten Glas- und Keramikfabriken der Zeit, absolvierte Émile Gallé ein Studium der Kunst, Philosophie aber auch Botanik und Mineralogie u.a. in Weimar. Zeit seines Lebens blieb er gleichermaßen Naturforscher und Künstler: Form und Dekor eines Objekts sollten für ihn stets von der Natur inspiriert sein und so waren Pflanzen, Insekten sowie die Meeresflora von Beginn an zentrale Elemente seiner Gestaltungen.
Sein umfassendes Naturverständnis gepaart mit profunden Kenntnissen ostasiatischer und islamischer Kunst sowie eine große Offenheit für technische Neuerungen verschmolzen in seinen Entwürfen zu völlig neuartigen Gestaltung, vor allem in der Glaskunst. 1897 etablierte Gallé u.a. das „Marqueterie de Verre“-Verfahren – eine komplizierte Form der Einlegearbeit in Glas, bei der dünne farbige Glasblättchen etwa in Form von Blütenblättern, Stempeln oder Zweigen auf einen noch heißen Glaszylinder aufgeschmolzen wurden. Auch in seinen Möbelstücken arbeitete er mit sog. Intarsien, bei denen etwa einzelne Blattformen aus dünnem Furnier geschnitten und zu einem kompletten Motiv zusammengelegt werden. Besondere Strahlkraft erreichte er über die geschickte Kombination aus heimischen und exotischen Hölzern mit ihren unterschiedlichen Maserungen.

Glasobjekte sollen
inspirierende Botschaften vermitteln

Neben einem Höchstmaß an Ästhetik sollten Gebrauchsgegenstände für Gallé aber auch Inhalte und ein allumfassendes Sinnerlebnis transportieren. Ähnlich wie Bücher, Musik oder Malerei sollten seine Möbel und Glasobjekte Botschaften und inspirierende Gedanken vermitteln. Vor diesem Hintergrund entstand die Gruppe der sog. „Kampfobjekte“, bei denen er in Glas und Holz ausgewählte Textfragmente einarbeitete. Dabei wählte er nicht nur zeitgenössische Prosa und Lyrik, sondern setzte sich auch mit politischen Themen auseinander, darunter der Völkermord an den Armeniern oder auch die Unterdrückung der rumänischen Juden.

In der sogennanten Dreyfus-Étagère, die aktuell in der Städtischen Galerie Rosenheim zu sehen ist, verteidigte Gallé den wegen Landesverrat angeklagten jüdischen Offizier Alfred Dreyfus. Als Appell an das Gericht prangt auf der oberen Tischplatte aus dem Alten Testament (Jesaja, Kapitel 61 Vers 11) folgendes Zitat:„SICVT HORTUS semen suum germinat, sic Deus germinabit Justitiam.“ („Wie im Garten die Saat aufgeht, so wird Gott die Gerechtigkeit aufkeimen lassen.“)
Eine öffentliche Parteinahme wie diese verschaffte ihm zahlreiche Kritiker, die jedoch seinen Ruhm und die Begeisterung für seine Arbeiten nicht dauerhaft schmälern konnten.
Neben Émile Gallé sind in der Ausstellung „La Belle Époque“ der Städtischen Galerie Rosenheim noch viele weitere europäische aber auch regionale Kunstwerke des Jugendstils aus Angewandter Kunst, Grafik und Malerei zu sehen.
(Quelle: Pressemitteilung Städtische Galerie Rosenheim / Beitragsbild: Martin Weiand)

Bäume müssen Kindergarten weichen

Bäume müssen Kindergarten weichen

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim reagiert mit einem zweigeschossigen Modulneubau auf den steigenden Bedarf an Kindergartenplätzen: am Fischerweg in der Erlenau sollen 100 weitere Kindergartenplätze für das Kindergartenjahr 2022/23 entstehen. Um die Fertigstellung möglichst zeitnah zum Beginn des Kindergartenjahres 2022/23 sicherzustellen, beginnen bereits jetzt die Vorarbeiten. Dazu müssen zehn Bäume entlang der Erlenaustraße und auf der Fläche des künftigen Kindergartens gefällt werden. Diese Maßnahme muss, nach den Angaben der Stadt Rosenheim, vor Beginn der Vogelbrutsaison am 1. März erfolgen. Entsprechende Ersatzpflanzungen sollen auf der Fläche des künftigen Kindergartens und auf weiteren städtischen Flächen erfolgen. Durch die Baumfällungen soll die Außenspielfläche weitgehend erhalten bleiben.
Wegen der zweitätigen Baumfällarbeiten kann es im Bereich der Erlenaustraße / Fischerweg zu Verkehrsbehinderungen kommen.
(Quelle: Pressemitteilung der Stadt Rosenheim / Beitragsfoto: Symbolfoto: re)

Kränze am Gartenzaun für guten Zweck

Kränze am Gartenzaun für guten Zweck

Aschau / Landkreis Rosenheim – Aschaus Zweiter Bürgermeister Michael Andrelang (Mitte) konnte bei einem Termin im Aschauer Rathaus eine Spende der ganz besonderen Art entgegennehmen. Isa Wrede-Hardt (links) und Dr. Ute Correll bringen durch ihr Hobby ein soziales Engagement für die Gemeinde ein. Aus allem, was die Natur so hergibt binden die beiden Aschauerinnen ehrenamtlich in der Zeit vor Ostern, im Advent und zu verschiedenen anderen Jahreszeiten Türkränze, die dann an den Gartenzaun gehängt werden. Gegen eine Spende, die in diesem Jahr dem Sozialfond der Gemeinde Aschau zufließt, also direkt an hilfsbedürftige Mitbürger, können vorbeigehende Spaziergänger die Kränze mitnehmen. Zweiter Bürgermeister Michael Andrelang bedankte sich für die Spende in Höhe von 2000,00 Euro und die schöne Idee, die tatkräftige Unterstützung für Menschen, die es nicht so leicht haben.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau / Beitragsbild: H. Reiter)

Fünf erste Preise bei „Jugend forscht“

Fünf erste Preise bei „Jugend forscht“

Rosenheim – Beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht, den die Technische Hochschule Rosenheim zusammen mit der regionalen Wirtschaftsvereinigung  Seeoner Kreis ausrichtet, hat die Jury fünf Projekte mit einem 1. Preis ausgezeichnet. Diese sind damit für den Landeswettbewerb Bayern qualifiziert. Insgesamt haben mehr als 70 Schülerinnen und Schüler mit knapp 50 Projekten am virtuellen Regionalwettbewerb in Rosenheim teilgenommen.

In der Kategorie „Schüler experimentieren“ erhielten folgende Schüler einen 1. Preis: Helena Eva Kolditz und Amelie Galneder vom  Maria-Ward-Gymnasium in Altötting für das Projekt „Augentierchen Tier und Pflanze in einem Lebewesen“ (Fachgebiet Biologie) sowie Tobi Steinbeck vom Hertzhaimer-Gymnasium Trostberg für das Projekt „Welche Einflussfaktoren lassen ein Fahrzeug am weitesten rollen?“ (Fachgebiet Physik).

Folgende  Schüler wurden in der Kategorie „Jugend forscht“ mit einem 1. Preis ausgezeichnet: Tassilo Mall vom Gymnasium Miesbach für das Projekt „Car 2 X Communication“ (Fachgebiet Mathematik/IT); Moritz Rambold vom König-Karlmann-Gymnasium Altötting für das Projekt „Wie baut man ein eigenes Oszilloskop?“ (Fachgebiet Technik); Bastian Auer von der Staatlichen Fachoberschule Altötting für das Projekt „Analyse von EKGs mithilfe Künstlicher Intelligenz“ (Fachgebiet Technik, bestes interdisziplinäres Projekt). Für die Auszeichnung zur „Bayerischen Forscherschule des Jahres“ nominierte die Jury des Regionalwettbewerbs Rosenheim das Staatliche Gymnasium Dorfen.

„Beeindruckt von der Kreativität
der Forscherinnen und Forscher“

„Obwohl sich die Corona-Pandemie nach wie vor auf den Schulalltag auswirkt, haben die Schülerinnen und Schüler auch bei dieser Wettbewerbsrunde mit viel Einsatz großartige Projekte ausgearbeitet. Die Jury war wie immer sehr beeindruckt von der Kreativität der Forscherinnen und Forscher“, bilanziert Wettbewerbsleiter Dr. Thomas Grillenbeck, Mathematik- und Physiklehrer am Ignaz-Günther Gymnasium in Rosenheim. Besonders erfreulich sei, dass in diesem Jahr mehrere Schulen aus der Region erstmals am Regionalwettbewerb Rosenheim teilgenommen hätten.
TH-Präsident Prof. Heinrich Köster war ebenfalls vom Ideenreichtum der Schülerinnen und Schüler angetan. „Wir erleben bei Jugend forscht den selben Forschergeist, der auch an unserer Hochschule herrscht: Neues zu entdecken, Herausforderungen zu lösen und intelligente Lösungen zu finden, das treibt auch uns an.“ Wer nach der Schule weiter an Zukunftsthemen arbeiten wolle, sei an der Technischen Hochschule Rosenheim genau richtig, so Köster.
(Quelle: Pressemitteilung Technische Hochschule Rosenheim / Betragsbild: Technische Hochschule Rosenheim)

Alarm im Heizkraftwerk

Alarm im Heizkraftwerk

Rosenheim – Das Sicherheitssystem im Heizkraftwerk Rosenheim schlug am gestrigen Donnerstag gegen 13.15 Uhr Alarm und rief die Rettungskräfte auf den Plan. Die Ursache war, nach den Angaben der Polizei, schnell gefunden. In einem Müllbunker hatte das Material zu glimmen und rauchen begonnen. Es entstand kein Personen- oder Sachschaden. Die Feuerwehr konnte nach kurzem Löschen wieder abrücken. Die Ursache wird in fehlerhaften bzw. noch glühenden angelieferten entsorgten Müllresten gesehen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 25. Februar.

Namenstag haben: Adelhelm, Adeltrud, Callisto, Luigi, Sebastian, Walburga

3 bekannte Geburtstagskinder:

–  Karl May (1842 – war einer der weltweit populärsten deutschen Schriftsteller, insbesondere von Abenteuerromanen und Reiseerzählen wie beispielsweise „Winnetou.“)

–  Gert Fröbe (1903 – war ein deutscher Charakterdarsteller)

–  Enrico Caruso (1786 –war ein bedeutender italienischer Opernsänger und populärster Tenor des frühen 20. Jahrhunderts, der die Hauptrollen in 74 Opern sang)

(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1836: Samuel Colt erhält ein Patent auf seine Erfindung des Trommelrevolvers.
  • 1837: Thomas Davenport erhält das weltweit erste Patent auf einen Elektromotor.
  • 1784: Paolo Andreani und die Brüder Agostino und Carlo Gerli starten die erste Fahrt in einem Heißluftballon außerhalb Frankreichs. Sie starten in Moncucco bei Mailand.
    (Quelle: wikipedia.org/Beitragsbild: re)
Spitzen-Blechblas-Ensemble im KuKo

Spitzen-Blechblas-Ensemble im KuKo

Rosenheim – Am Sonntag, 27. März 2022 gastiert das international erfolgreiche Blechblasensemble „German Brass“ im Kultur+Kongress Zentrum Rosenheim.
Hier haben sich elf Top-Musiker vereinigt, von denen jeder einzelne zu den besten seines Fachs gehört. Zusammen sind sie Weltspitze und bieten einzigartigen, unerreichten Musikgenuss.

Das Ensemble setzt sich zusammen aus Matthias Höfs, Uwe Köller, Werner Heckmann und Christoph Baerwind (Trompeten), Alexander Erbrich Crawford, Fritz Winter und Uwe Füssel (Posaunen), Stefan Ambrosius (Tuba), Wolfgang Gaag und Klaus Wallendorf (Hörner) sowie Herbert Wachter (Schlagzeug).

Seit Jahrzehnten schreibt German Brass als unverzichtbarer Bestandteil der weltweiten Musikszene eine beeindruckende Erfolgsgeschichte und zählt sich zu den Echo Klassik Preisträgern. Die Zeiten, in denen Pioniergeist gefragt war, um diese Musikrichtung überhaupt zu etablieren, sind inzwischen längst Geschichte. Seit vielen Jahren füllt das Spitzenensemble die großen Konzertsäle im In- und Ausland. Kritiker und Musikliebhaber in ganz Europa, in Asien und Amerika verneigen sich vor den Musikern. Das  Repertoire der Spitzenkönner reicht von klassischen Meisterwerken des Barocks bis zur Moderne über die mitreißenden Sounds von Musikgrößen wie Frank Sinatra, Glenn Miller oder Ray Charles bis hin zu beeindruckenden musikalischen Bildern aus Blockbustern wie dem »Fluch der Karibik«. Ein bedeutender Teil des Erfolgs geht auf das Konto der maßgeschneiderten Arrangements, die eigens für das Spitzenensemble entstehen. Dabei kommen die individuellen Fähigkeiten der zehn Top-Musiker zum Tragen, die im atemberaubenden Zusammenspiel ungeahnte Klangdimensionen eröffnen und den einzigartigen und legendären Sound von German Brass ausmachen.
Kaum weniger legendär sind die unnachahmlichen Moderationen des Ensemblemitglieds Klaus Wallendorf. Mit seinen geistreichen Conférencen führt der Hornist der Berliner Philharmoniker humorvoll durchs Programm und begeistert das Publikum immer wieder aufs Neue mit launigen Versen und perfekt nachgeahmten Dialekten – ein sprichwörtliches Erlebnis.

Tickets sind erhältlich unter www.kuko.de oder am Ticketverkauf im KU’KO, Kufsteiner Straße 4, Rosenheim, Montag bis Freitag von 9.00 bis 12.30 Uhr und 13.30 Uhr bis 17 Uhr und Samstag von 10 bis 140 Uhr, Tel. 08031-365-9-365.
(Quelle: vkr-rosenheim / Beitragsbild: Gregor Hohenberg for Sony Classical)

Erneut Baum grundlos gefällt

Erneut Baum grundlos gefällt

Wasserburg / Rosenheim – Bereits im Oktober 2021 wurde bei Wasserburg ein Ahornbaum neben der B 304 mutwillig gefällt. An seiner Stelle pflanzte das Straßenbauamt Rosenheim einen neuen Jungbaum. Und dieser wurde jetzt ebenfalls grundlos gefällt. Die Polizei sucht Zeugen.

Bei der Baumfällung im vergangenen Jahr nahm der unbekannte Täter, nach den Angaben der Polizei, eine Motorsäge zu Hilfe. Wieso weshalb warum konnte bisher nicht ermittelt werden. Diesmal, in der Nacht vom 21. Februar auf den 22. Februar, wurde der neu gepflanzte Baum mit einer Axt gefällt. 
Warum genau an dieser Stelle bereits der zweite Baum mutwillig beseitigt wurde, bleibt ein Mysterium. Eine logische Erklärung scheint für die Polizei ausgeschlossen.
Die Polizeiinspektion Wasserburg am Inn ermittelt wegen Gemeinschädlicher Sachbeschädigung und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung unter Telefon 08071 / 9177-0.

Vollsperrung des Brückenbergs

Vollsperrung des Brückenbergs

Rosenheim – Brückenberg-Sanierung: Vollsperrung am Wochenende vor den Faschingsferien. Das städtische Tiefbauamt nutzt die beginnenden Faschingsferien für die unumgängliche Sperrung einer der wichtigsten innerstädtischen Durchfahrtsstraßen. Der Brückenberg muss von Freitag, 25. Februar, 19 Uhr bis Rosenmontag, 28. Februar, 4.30 Uhr für den Verkehr voll gesperrt werden. Fußgänger und Radfahrer können die Brücke jedoch wie bisher benutzen.
Im Zuge der Sanierungsarbeiten müssen die Übergänge zwischen Brücke und Straße erneuert werden. Dabei werden die stählernen Fahrbahnübergänge mit Beton in der Brücke verankert. Um Erschütterungen und damit verbundene Rissbildung beim Aushärten des Betons zu vermeiden, muss der Brückenberg für den Kraftfahrverkehr gesperrt werden. Eine Umfahrung wird ausgeschildert. Die Sperrung betrifft auch den Busverkehr. Bei hohem Verkehrsaufkommen kann es dadurch zu Verspätungen im Linienverkehr kommen.
(Quelle: Pressemitteilung der Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Dankeschön für Kiebitz-Hilfe

Dankeschön für Kiebitz-Hilfe

Rosenheim / Landkreis – Kiebitze sind selten geworden. Die neuesten Zahlen aus dem Projekt „Sympathieträger Kiebitz“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt sprechen von einem Bestandrückgang seit 1980 um 93 Prozent (wir berichteten). Dem Landkreis Rosenheim ist der Schutz dieser Vögel ein wichtiges Anliegen.  Mit Gutscheinen für Geschäfte und Lokale in der Gemeinde haben sich Thomas Weber, Bürgermeister der Gemeinde Soyen und das Landratsamt Rosenheim jetzt bei fünf Landwirten für ihr großes Engagement beim Kiebitz-Schutz in Soyen bedankt.

Von links nach rechts: Emma Maier Landwirtin, Christine Böhm Umweltreferentin Gemeinde Soyen, Margit Böhm von der untere Naturschutzbehörde Landratsamt Rosenheim, Andrea Voglmaier Wiesenbrüterberaterin, Bürgermeister Thomas Weber, Jakob Singer Landwirt, Johann Fleidl Landwirt, Johann Kneißl Landwirt. Auf dem Foto fehlt Landwirt Sebastian Ramm. Foto: Margit Böhm

In der Region legt der Wiesenbrüter seine Eier überwiegend auf Ackerflächen mit braunem, offenen Boden aus, um hier seine Nachkommen aufzuziehen. Es erfordert viele Schutzmaßnahmen, um die Gelege bei der Bodenbearbeitung nicht zu zerstören und das Überleben des Kiebitz-Nachwuchses zu sichern. Die Landwirte und die Wiesenbrüterberaterin kümmern sich seit vielen Jahren erfolgreich mit viel Herzblut um genau diese Aufgabe. 
Die Gutscheine wurden jeweils zur Hälfte von der Gemeinde und dem Landkreis Rosenheim finanziert. In diesem Zusammenhang appellierten die Gemeinde, die Landwirte und die untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Rosenheim an die Erholungssuchenden auf den befestigten Wegen zu bleiben und ihre Hunde an der kurzen Leine zu führen, um den Kiebitz beim Brüten und der Aufzucht seiner Jungtiere nicht zu stören.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Rosenheim, Kastenauer Hof, ca. 1910

Rosenheim, Kastenauer Hof, ca. 1910

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit ca. um 1910. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die ersten Anfänge des Kastenauer Hofs im Rosenheimer Stadtteil Kastenau. Leider soll die Gaststätte Ende diesen Jahres geschlossen werden. An ihrer Stelle soll auf diesem Areal ein Wohngebiet entstehen. Dazu gibt es in Kürze noch einen ausführlichen Bericht auf Innpuls.me.
(Quelle: Archiv: Herbert Borrmann)