Sahara zum Greifen nah

Sahara zum Greifen nah

Rosenheim  – Rund 3000 Kilometer trennen Rosenheim von der Sahara. Aber dennoch ist die Wüste aktuell bei uns buchstäblich zum Greifen nah – im Form von Wüstenstaub, der am gestrigen Montag über das Mittelmeer bis zu uns nach Süddeutschland geweht wurde und für eine eigenwillige Gelbfärbung gesorgt hat. In der Nacht kam der Regen und damit ist am heutigen Morgen vieles mit einer gelblichen Sandschicht überzogen, wie unseren Terrassentisch. Gut, wer da noch nicht den Frühlingsputz vollzogen hat…
(Quelle: Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 16. März

Namenstag haben: Gundomar, Herbert, Heribert, Rüdiger

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Karlheinz Böhm (1928 – war ein deutsch-österreichischer Schauspieler, bekannt wurde er für seine Rolle als Kaiser Franz Joseph in den „Sissi“-Filmen)

–  Markus Lanz (1969 – ist ein in Deutschland arbeitender italienischer TV-Moderator.)

–  H.P. Baxxter (1964 – ist ein deutscher Musiker und Gründer sowie Frontmann der Techno- und Hardcore-Gruppe „Scooter“)

(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1983: In Ismaning wird der letzte aus Holz gebaute Sendeturm in Deutschland wegen Baufälligkeit gesprengt.
  • 1842: Das Dampfschiff HMS Driver startet von England aus zur ersten Dampferfahrt rund um die Erde. Das Kriegsschiff kehrt nach verschiedenen Einsätzen im Jahr 1847 zurück. 
  • 1914: Henriette Caillaux erschießt den Chefredakteur des Le Figaro, weil dieser gedroht hat, Liebesbriefe ihres Ehemanns, des früheren Premierministers Joseph Caillaux an sie aus einer Zeit zu veröffentlichen, als er noch mit einer anderen Frau verheiratet war. Sie wird später wegen „unkontrollierbarer weiblicher Emotionen“ freigesprochen.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Saharastaub trifft auf Regenbogen

Saharastaub trifft auf Regenbogen

Samerberg / Landkreis Rosenheim – Noch ein schon mystisch anmutendes Foto zum Wetterphänomen „Sahara-Staub“ – entstanden im vergangenen Frühjahr und perfekt in Szene gesetzt von dem Landschaftsfotografen Rainer Nitzsche. Unter dem Regenbogen liegt Samerberg im Landkreis Rosenheim. Ein Foto zum Staunen und Träumen.
(Quelle: Beitragsbild: Rainer Nitzsche)

Betrugsmasche per Telefonbandansage

Betrugsmasche per Telefonbandansage

Holzkirchen / Otterfing – Betrug per Telefonbandansage: der Polizei Holzkirchen wurden in den vergangenen vier Tagen mehrere Vorfälle mit der sogenannten „Europol“-Masche gemeldet. 

Die Opfer erhalten jeweils einen Anruf. Sie hören eine Bandansage von einer männlichen Stimme, die auf Englisch angibt, von Europol zu sein. Wahlweise wird behautet, dass Daten der Angerufenen für Straftaten missbraucht wurden oder Ausweise in einem Betrugsfall unberechtigt benutzt wurden. Anschließend werden die Angerufenen aufgefordert, nach der Bandansage die Ziffer „1“ auf dem Telefon zu drücken, um mit einem vermeintlichen Polizisten verbunden zu werden.
Dabei handelt es sich aber um einen Betrüger, der auf diese Weise versucht, an die Daten seiner Opfer zu gelangen.
Nach dem Angaben der Polizei kam es soweit in Holzkirchen und Otterfing nicht. Die Angerufenen erkannten sofort den Betrugsversuch und legten unverzüglich auf. Damit kam es zu keinem Vermögensschaden.

Die Polizei bittet um Vorsicht: 
– Gehen Sie nicht auf die Anrufe ein und legen Sie einfach auf!
– Sprechen Sie am Telefon generell nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse und geben Sie keine Daten heraus.
– Melden Sie einen derartigen Betrugsfall oder Betrugsversuch Ihrer örtlichen Polizeidienststelle.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen)

Saharastaub liegt in der Luft

Saharastaub liegt in der Luft

Rosenheim / Bayern – Seht Ihr heute auch beim Blick aus dem Fenster gelb? Das liegt an dem Saharastaub, der heute in der Luft liegt. Zu diesem Wetterphänomen kommt es meist nur in den Übergangszeiten Frühling und Herbst – immer dann wenn in Afrika Sandstürme toben und der Wind aus südwestlicher Richtung weht. Bis zum Samstag bleibt der Blick bei uns wohl getrübt.
Bei klarem Himmel könnten Morgen- und Abendrot deshalb auch besonders farbenintensiv ausfallen. Also Fotokamera bereithalten und schöne Fotos gerne mit uns teilen.
(Quelle: Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Happy Birthday Fairtrade

Happy Birthday Fairtrade

Rosenheim / Deutschland – Fairtrade Deutschland feiert 2022 einen runden Geburtstag. Seit 30 Jahren setzt sich die gemeinnützige Organisation für mehr Fairness im Handel ein. Was einst klein begann, ist mittlerweile Trend. Mittlerweile haben sich deutschlandweit schon 781 Städte als „Fairtrade-Stadt“ zertifizieren lassen – Die Stadt Rosenheim im Jahr 2016. Im Gespräch mit Innpuls.me erzählt Dr. Beate Burkl, Vorsitzende des Fördervereins Fairtrade-Stadt Rosenheim, was sich in Sachen „Fairer Handel“ in den vergangenen 30 Jahren alles verbessert hat, was es noch zu tun gibt und wie es speziell in Rosenheim aktuell mit Produkten aus fairem Handel bestellt ist.

Frage: Wer Fairtrade-Stadt bleiben will, muss sich alle zwei Jahre rezertifizieren lassen. Für Rosenheim ist das heuer wieder der Fall. Sind Sie zuversichtlich, dass die Stadt diesen Titel weiter behalten darf?
Antwort: 
Ich bin mir sicher, dass die Stadt Rosenheim den Titel wieder erhält, da wir trotz Corona in den beiden letzten Jahren einige Veranstaltungen durchführen konnten wie Vorträge, Infostand in der Fairen Woche und Teilnahme an der Flower Power Aktion mit kontaktfreier Rosenverteilung. Außerdem haben wir mit der Aktion „Fairsprechen“ Politiker und Bürger über die Forderungen des Fairen Handels zur Bundestagswahl informiert.

Frage: Welche Kriterien müssen überhaupt erfüllt werden, um sich Fairtrade-Stadt nennen zu dürfen?
Antwort: 
Es gibt fünf Kriterien, die bei der Zertifizierung und wieder bei der Rezertifizierung erfüllt sein müssen:
1. Ratsbeschluss durch den Stadtrat und Verwendung von mindestens zwei fairen Produkten im Rathaus, z.B. Kaffee, Tee, Kekse
2. Steuerungsgruppe mit Akteuren aus Politik und Zivilgesellschaft
3. Eine nach Einwohnerzahl festgelegte Anzahl von Geschäften, Einzelhandel und Gastronomie, die faire Produkte vertreiben oder verwenden
4. Einrichtungen, die den fairen Handel fördern durch Verwendung von fairen Produkten wie auch durch Bildungsaktivitäten wie Schulen, Vereine, Kirchengemeinden und Bürgerhäuser
5. Berichte in den regionalen Medien wie Presse, Rundfunk, Fernsehen, Social Media

Frage: Ich kann mich noch erinnern, dass bei Rosenheims Zertifizierung im Jahr 2016 gleich unglaublich viel getan wurde, um den fairen Handel zu unterstützen. Zahlreiche Unternehmen, Schulen, Organisationen und sogar die Stadtverwaltung hat es sich damals auf die Fahnen geschrieben, wo immer nur möglich, auf fair produzierte Produkte zurückzugreifen. Ist dieses Engagement heute nach wie vor so groß oder ist das Thema mittlerweile wieder mehr eingeschlafen?
Antwort:
Das Interesse an Fairtrade wächst kontinuierlich, man sieht immer mehr Produkte mit Fairtrade-Siegeln in den Geschäften. Der Förderverein Fairtrade-Stadt Rosenheim hat dazu einen Einkaufsführer erstellt, der regelmäßig aktualisiert wird. Er ist auf unserer Homepage abrufbar. Unterstützt wird dieses Bewusstsein auch durch unsere Schulen. Das Thema „Fairtrade“ steht beispielsweise in den Grundschulen auf dem Lehrplan. Auch die öffentliche faire Beschaffung durch die Stadtentwicklung entwickelt sich positiv

Frage: 30 Jahre Fairtrade Deutschland – ein Grund zum Feiern. In Zeiten von Corona aber wohl nicht einfach?
Antwort:
Es gibt eine große Jubiläumsfeier am 10. Juni in Berlin zusammen mit einer Faircon Convention, einer Zukunftswerkstatt für den fairen Handel. 100 jugendliche VisionärInnen zwischen 16 und 27 Jahren erarbeiten konkrete Projektideen dazu. Anmeldeschluss für die Faircon ist der 30. April 2022. „Fairan“ eine Wortneuschöpfung zum Jubiläum soll das Engagement für den fairen Handel sichtbar machen und ist gleichzeitig ein Bekenntnis zur globalen Gerechtigkeit.

Frage: Sind anlässlich dieses runden Geburtstags auch bei uns in der Stadt Aktionen geplant?
Antwort: 
Wir sind noch in der Planungsphase. Ein Termin steht  fest: Am Dienstag, 19. Juli, findet am Abend im großen Saal des Stadtjugendringes ein Vortrag von Dr. Bärbel Kofler, parlamentarische Staatssekretärin im Ministerium für Entwicklung und Zusammenarbeit statt. Dabei geht es um Nachhaltigkeit, Menschenrechte und Lieferkettengesetze. Außerdem wird es Veranstaltungen in der Fairen Woche im September geben.

Frage: Wer profitiert eigentlich genau vom fairen Handel?
Antwort: 
Fairtrade zeigt, dass man den ungleichen Bedingungen des konventionellen Welthandels etwas entgegensetzen kann, zum Beispiel bessere Preise und bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen für die Produzenten. Der faire Handel stellt die Menschen in den Mittelpunkt und nicht die Bilanzen. Er schützt unter anderem Kinderrechte, fördert die Gleichstellung der Geschlechter und hilft, Existenzen zu sichern – vor allem im Süden, aber auch im Norden. Der faire Handel will aber auch Strukturen verändern. Darum ist Bildung im Süden wie im Norden ein wichtiges Thema.

Frage: Und was haben dann eigentlich wir davon?
Antwort:
Das Fairtrade-Siegel steht für Produkte aus umweltschonenden Anbau, der die natürlichen Ressourcen schützt und die Verwendung von Pestiziden verbietet. Ferner wird kein gentechnisch verändertes Saatgut verwendet und mindestens 80 Prozent der Produkte sind Bio. Der Bio-Anbau wird durch den Bioaufschlag gefördert. Alle so erzeugten Waren sind dadurch von sehr hoher Qualität.

Frage: Was kann jeder Einzelne von uns tun, um fairen Handel zu unterstützen?
Antwort: 
Fairtrade-Produkte kaufen, wo sie angeboten werden oder gezielt danach fragen. Weitere Siegel, die faire Waren kennzeichnen gibt es beispielsweise von GEPA, El Puente, Naturland fair, fair for liefe, WFTO Guarranteed Fair Trade (vorwiegend in Weltläden), BanaFair, dwp, GLOBO, um nur einige zu nennen. Die Weltläden führen übrigens nur faire Produkte und sie arbeiten nicht gewinnorientiert, sondern auf ehrenamtlicher Basis.

Frage: Mittlerweile gibt es faire Produkte auch in vielen Discountern. Aber kann man sich beim Kauf auch darauf verlassen, dass es dabei wirklich „fair“ zugeht?
Antwort: 
Das Fairtrade-Siegel kennzeichnet Waren, die aus fairem Handel stammen und bei deren Herstellung bestimmte soziale, ökologische und ökonomische Kriterien eingehalten wurden. Deshalb kann man sich auf die faire Herkunft der in Discountern angebotenen gesiegelten Waren verlassen. Die Organisation „Flocert“ überprüft die Einhaltung der Fairtrade-Standards. Vorsicht ist geboten bei „fairen Eigenmarken“ oder bei Aufschriften wie beispielsweise „aus fairem Anbau“ oder „fair produziert“ ohne ein offizielles Siegel.

Frage: Eingekauft wird heute zunehmend online. Wie wirkt sich der Online-Handel auf die Fair-Trade-Bewegung aus?
Antwort: 
Da Fairtrade-Artikel überwiegend Lebensmittel sind, spielt der Online-Handel prozentual keine so große Rolle. Er hat natürlich zugenommen durch die Pandemie, dies wirkt sich wahrscheinlich eher beim Einkauf von Textilien und nicht verderblichen Waren aus. Es gibt dazu aber keine belastbaren Zahlen, wie meine Nachfrage bei Fairtrade ergeben hat.

Frage: Wie finde ich faire Produkte speziell bei uns in der Stadt?
Antwort:
Der Förderverein Fairtrade-Stadt Rosenheim hat einen Einkaufsführer herausgegeben, wo Geschäfte und Gastronomiebetrieben mit den fairen Produkten aufgeführt sind, die sie verkaufen oder verwenden. Er ist auf unserer Homepage abrufbar.

Frage: Fairtrade und Regionalität – passt das zusammen?
Antwort:
Ja! Das Motto unseres Fördervereins lautet: Fair – Öko – Regional. Wir unterstützen regionale Produkte, da sie klimafreundlich auf Grund der kurzen Transportwege sind und auch unsere Landwirte faire Preise brauchen. Ein gutes Beispiel ist die faire Berchtesgadener Milch mit dem Naturland-fair-Siegel. Aber Kaffee, Tee, Kakao, Bananen, die typisch fairen Produkte, wachsen nun mal nicht bei uns. Regionale Kaffeeröstereien verwenden fairen Kaffee, zum Beispiel der Faire Rosenheimer Kaffee oder Espresso von Dinzler. Die Rosenheimer Schokolade wird aus fairen Zutaten von Dengel in Rott hergestellt. Regionalität und Fairer Handel verbindet sich hier.

Frage: Wo sehen Sie die Stadt Rosenheim in zehn Jahren in Sachen „Fairtrade“?
Antwort: 
In Bezug auf den Handel sehe ich die Entwicklung positiv, man findet immer mehr Fairtrade Produkte in den Geschäften. Auch der Verkauf von fairen Produkten in Kirchengemeinden nimmt stetig zu. Das Thema Nachhaltigkeit ist immer stärker präsent, vor allem bei der jungen Generation. Wenn wir in den nächsten Jahren die faire Beschaffung von Verbrauchsgütern durch die öffentliche Hand steigern können, sind wir auf einem guten Weg. In zehn Jahren soll sich uns nicht die Frage stellen, kaufen wir fair oder anders, sondern die Antwort soll sein: natürlich kaufen wir fair, was sonst. Dann haben wir unser Ziel erreicht.
(Quelle: Beitragsbild: re – zeigt Übergabe Rezertifizerungsurkunde im Jahr 2020 – von links: Gabriele Leicht, 3. Rosenheimer Bürgermeisterin, Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März, Dr. Beate Burkl, Daniel Artmann, 2. Rosenheimer Bürgermeister, und Georg Schmid – Sprecher der Fairtrade Steuerungsgruppe)

Auf dem Weg zur „Fairtrade-Kommune“

Auf dem Weg zur „Fairtrade-Kommune“

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Tue Gutes und sprich darüber“ – dieses Credo will der Markt Bruckmühl mit der internationalen Kampagne „Fairtrade-Towns“ verfolgen und sich zertifizieren lassen. Ein entsprechender Antrag der Bruckmühler Fraktion „Bündnis 90/Die Grünen“ lag jüngst im Gemeinderat vor und wurde einstimmig angenommen. Denn: Seit Jahren erfüllt der Markt die erforderlichen Kriterien bereits nahezu vollständig – freiwillig, ohne Zertifikat.

Dabei ist das Siegel „Fairtrade-Kommune“ im Mangfalltal nichts Neues. Bad Aibling hat es schon und Kolbermoor befindet sich gerade in der Bewerbungsphase. Auch Rosenheim, Bad Tölz und Rott haben unter anderem das Zertifikat bereits. Silvia Mischi vom Stadtmarketing stellte den Antrag von Wolfgang Huber (Grüne) sodann im Gemeinderat vor: Seit 2009 können sich Kommunen in Deutschland für ihr Engagement im Fairen Handel um den Titel „Fairtrade-Town“ bewerben. Die Kampagne vernetzt Akteure aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik und fördert den Fairen Handel auf kommunaler Ebene. Eine Fairtrade-Kommune übernimmt dabei soziale Verantwortung und damit eine Vorbildfunktion für die Bürger. Für die Gemeinde Bruckmühl bedeutet dies, sich als innovative weltoffene Stadt zu etablieren und ein positives Image zu transportieren.

Geschenkkörbe mit 
fair gehandelten Produkten

„Dies macht die Bruckmühler Verwaltung bereits seit Jahren. Indem Sie neben dem Ausschank von Fairtrade-Kaffee auch die Geschenkkörbe für Jubilare mit fair gehandelten Produkten bestücken lässt“, schilderte Mischi. Dies sei besonders hervorzuheben, da es auf freiwilliger Basis geschehen sei. Beispielhaft ist zudem der Eine-Welt-Laden in Bruckmühl tätig und fest in der Kommune verankert. Zahlreiche Aktionen und Beteiligungen an Festen und Vereinen sprechen für sich. „Der faire Handel ist in der Kommune bereits sehr präsent“, betont Mischi des Weiteren. Aus Sicht des Stadtmarketings erklärte sie: „Das Siegel „Fairtrade-Gemeinde“ würde ein positives Image bereiten, das eigentlich schon praktiziert wird, aber nicht so nach Außen kommuniziert wird. Bruckmühl macht mehr in Fairtrade als andere Kommunen, nur keiner weiß es.“
Zur Erlangung des Titels verpflichtet sich die Gemeinde Bruckmühl, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, damit die fünf geforderten Kriterien erfüllt werden. Laut den Vorgaben von Fairtrade Deutschland steht nach einem positiven Ratsbeschluss die Bildung einer Steuerungsgruppe mit Mitgliedern aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft an. Dabei sollen die Wege für die Erfüllung der Kriterien aufgezeigt und geebnet sowie die Schwerpunktthemen für einen fairen Handel vor Ort gesetzt werden.

Kriterien für das Siegel
Fair-Trade-Kommune

Außerdem müssen für den Markt mit 17 000 Einwohnern folgende Kriterien erfüllt sein: In einer Schule, in einer Glaubensgemeinschaft und einem Verein werden Fairtrade-Produkte verwendet und dort Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel“ durchgeführt. Vier Geschäfte und zwei Gastronomiebetreibe müssen ebenfalls an dem Projekt teilnehmen sowie Öffentlichkeitsarbeit für den gerechten Handel betrieben werden. „Ist die Bewerbung erfolgreich, wird von Fairtrade Deutschland den Titel „Fairtrade-Town“ an Bruckmühl verliehen. Zum Status quo in Bruckmühl: „In Bruckmühl werden die Geschäfte mit den Supermärkten und dem Eine-Welt-Laden erfüllt. Hinsichtlich der Gastronomiebetriebe hat eine örtliche Bäckerei gegenüber dem Stadtmarketing bereits Bereitschaft dazu signalisiert. Weitere Gespräche werden nach dem Ratsbeschluss geführt. Ebenso werden Schulen, Vereinen und die VHS dann mit ins Boot genommen. Die Teilnahme an der Kampagne Fairtrade-Towns ist kostenfrei“, erläuterte Silvia Mischi gegenüber dem Gremium.
Die Fraktion „Bündnis 90/die Grünen“ begründete den Antrag damit, dass die Entwicklung des Bruckmühler Ortskerns zu den vorrangigen Zielen der Marktgemeinde gehöre. „Dazu zählen unter anderem die Stärkung und Belebung des regionalen Einzelhandels, der Gastronomie und des Kulturangebots“, so Wolfgang Huber in seinem Antrag. Mit einem bereits jetzt vorhandenen vielseitigen Sortiment an Fairtrade-Produkten im Lebensmittel-Einzelhandel, einem seit Jahren gut organisierten Weltladen und einer neu geschaffenen Stelle im Citymarketing bestünden in der Marktgemeinde gute Rahmenbedingungen für die erfolgreiche Umsetzung einer Erstzertifierung.
Ohne Diskussion und einhellig wurde der Beschluss wie folgt gefasst:
Der Marktgemeinderat Bruckmühl beschließt, an der Kampagne „Fairtrade-Towns“ teilzunehmen und die Auszeichnung als Fairtrade-Kommune anzustreben. Hierzu sollen die fünf Kriterien der Kampagne erfüllt werden. Notwendig war dabei folgende Ergänzung: Aufgrund der abendlichen Sitzungen gibt es in Bruckmühl keinen Kaffeeausschank. Gemeinderäten und Bürgern wird bei Anlässen Geschenke aus fairem Handel gemacht werden. Im Rathaus wird Fairtrade-Kaffee ausgeschenkt. „Dies würde ansonsten gefordert sein.
(Quelle: Pressemitteilung Öffentlichkeitsarbeit Bruckmühl-Torsten Neuwirth / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Messen in Deutschland starten wieder

Messen in Deutschland starten wieder

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Nach der Corona bedingten Pause finden nun in Deutschland wieder die ersten Tourismusmessen statt. Anlass für „Chiemsee-Alpenland Tourismus“ potenzielle Gäste wieder persönlich vor Ort anzusprechen und die Werbetrommel in ausgewählten Quellmärkten zu rühren.

Den Auftakt machte der heimische Tourismusverband Chiemsee-Alpenland jüngst in Nürnberg. Nach zwei Jahren Messepause ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Rückkehr in den normalen Tourismusbetrieb. Von 9. bis 13. März war der Tourismusverband nun wieder mit seinen Angeboten und Prospekten auf der Messe „Freizeit Touristik & Garten“ in Nürnberg präsent und informierte über die Urlaubs- und Freizeitangebote der Region.

Nachfrage nach individueller 
Beratung ist groß

„Trotz Digitalisierung, Buchungsplattformen und Onlineversionen ist die Nachfrage nach gedruckten Broschüren und individueller Beratung sehr deutlich spürbar“, so Astrid von Rauhecker von Chiemsee-Alpenland Tourismus. „Die Resonanz vor Ort war großartig und die Menschen haben sich gefreut, dass wir sie wieder persönlich über unsere Urlaubsregion informieren.“ Besonderes Interesse bei den Besuchern verzeichnete das Gastgeberverzeichnis sowie die Wanderbroschüre.
(Quelle: Pressemitteilung Chiemsee-Alpenland-Tourismus / Beitragsbild: Ferdinand Staudhammer)

Grüngutsammlung im Frühjahr

Grüngutsammlung im Frühjahr

Rosenheim – Ab diesem Jahr findet die Grüngutsammlung der Stadt Rosenheim von Ende März bis Anfang April über dezentrale Großcontainer statt. Dies gilt für den Zeitraum vom 28. März bis zum 10. April.

Großcontainer werden an diesen Wertstoffinseln aufgestellt:
– Lortzingerstraße
– Pürstlingstraße
– Hofmillerstraße
– Leitzachstraße
– Hochfellnstraße
– der Max-Hickl-Straße
– im Turnerweg
– Sportplatz Pang aufgestellt.

Bei der Grüngutsammlung im Herbst ändert sich nach den Angaben der Stadt Rosenheim hingegen nichts. Hier bleibt es zunächst bei der Abholung vor Ort.
Die Entsorgung des Grünguts an den Wertstoffinseln über die dortigen Grüngutcontainer bleibt bestehen. Die Grüngutanlieferung am städtischen Wertstoffhof ist für private Haushalte und Gewerbebetriebe aus dem Stadtgebiet bürgerfreundlich und ganzjährig kostenlos möglich. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Stadt Rosenheim oder beim Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Rosenheim unter Telefon 365-1691.
(Quelle: Pressemitteilung der Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Auszeichnung für Chirurgie-Chefarzt

Auszeichnung für Chirurgie-Chefarzt

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Rund 400.000 Mediziner kümmern sich derzeit laut einer Statistik der Bundesärztekammer in Deutschland um das Wohlergehen der Bevölkerung – mehr als die Hälfte von ihnen arbeitet stationär an über 1.900 Kliniken. Um hier den Überblick zu behalten und die richtige Auswahl für sich treffen zu können, ermittelt das Magazin „Focus-Gesundheit“ gemeinsam mit einem unabhängigen Recherche-Institut die besten Kliniken und Top-Mediziner und veröffentlicht diese in umfangreichen Krankenhaus- und Ärztelisten. Mit dabei auch Privatdozent Dr. Stefan Schopf, Chefarzt der Chirurgie an der RoMed Klinik Bad Aibling.

Die RoMed Klinik Bad Aibling mit Privatdozent Dr. Stefan Schopf, Chefarzt der Chirurgie, darf sich doppelt freuen. Für das exzellente Versorgungsangebot für Schilddrüsenerkrankungen vergab das Nachrichtenmagazin erneut das Siegel „Top nationales Krankenhaus 2022 für Schilddrüsen-OPs“. Darüber hinaus wurde Dr. Schopf für seine hervorragenden Leistungen im Bereich der Hernienchirurgie und Endokrinen Chirurgie als einer der Top-Mediziner Deutschlands 2022 ausgezeichnet.

Breite Expertise für
Hernienchirurgie

Das Operationsspektrum im zertifizierten Kompetenzzentrum umfasst das gesamte Gebiet der Hernienchirurgie (Leisten-, Bauchwand-, Narben- und Zwerchfellbrüche) in höchster Qualität. Besondere Expertise besteht in der Reflux-Behandlung und den minimalinvasiven OP-Verfahren. So führt das Team um Chefarzt Dr. Schopf das EMILOS-Verfahren mit extrem geringen Komplikations- und Rezidivraten seit Jahren durch. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Versorgung von komplexen Bauchwandbrüchen. Hier ist Bad Aibling eines der wenigen „fasciotens“-Zentren mit hervorragender technischer Ausstattung und langjähriger Erfahrung inklusive der Botox-Vorbehandlung. „Es liegt uns am Herzen, dass unsere Patienten auch langfristig mit dem Operationsergebnis zufrieden sind“, so Oberarzt Dr. Christian Flamm, Leiter des Hernienzentrums.

Sanfte OP-Methode für
Schilddrüsenerkrankungen

Zum weiteren Leistungsspektrum des Spezialisten zählt die chirurgische Behandlung von Erkrankungen der hormonproduzierenden Organe. Dazu gehören die Schilddrüsenoperation bei Knotenstruma, Operationen bei Tumoren der Schilddrüse und die Entfernung der Nebenschilddrüse sowie der Nebenniere. Als endokriner Chirurg und Mitglied des „European Board of Surgeons“ (F.E.B.S) ist Privatdozent Dr. Schopf ein ausgewiesener Experte in diesem Gebiet und an unterschiedlichen Leitlinien zu gut- und bösartigen Erkrankungen beteiligt. Er entwickelte eine weltweit einzigartige Operationsmethode zur narbenfreien Entfernung der Schilddrüse über den Mund (TOVARA) und war maßgeblich an der Invention weiterer endoskopischen Operationen beteiligt (TOETVA, EndoCATS). Als erster Chirurg in Bayern ist der Chefarzt zudem für die besonders schonende Anwendung der Thermoablation von Schilddrüsenknoten zertifiziert.
„Es freut mich sehr, dass wir ‚Focus-Gesundheit‘ erneut von der Qualität unserer Klinik und der Expertise unseres Chefarztes Dr. Schopf überzeugen konnten,“ so die Kaufmännische Leiterin Dr. Martina Bielawski.

So werden die
Top-Mediziner ermittelt

Ein unabhängiges Recherche-Institut erfasst neben der Reputation im ärztlichen Kollegenkreis weitere Informationen zu Empfehlungskriterien, welche die medizinische Qualität widerspiegeln. Dazu gehört das Behandlungsspektrum des Arztes, wie häufig ein Arzt von Kollegen und Patienten empfohlen wurde, wie viel er wissenschaftlich publiziert, ob er klinische Studien durchführt sowie Informationen zu Patientenservices und Digitalangeboten.
(Quelle: Pressemitteilung der RoMed Kliniken/ Beitragsbild: RoMed Kliniken- zeigt: Privatdozent Dr. Stefan Schopf, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral-, Endokrinen und Unfallchirurgie an der RoMed Klinik Bad Aibling)

„Himmelsleiter“ weithin sichtbar

„Himmelsleiter“ weithin sichtbar

Aschau / Landkreis Rosenheim – Bis zum 20. November leuchtet die „Himmelsleiter“ am Nordturm der Pfarrkirche Darstellung des Herrn in Aschau im Chiemgau. Feierlich enthüllt und erstmals beleuchtet wurde die Kunstinstallation des Künstlers Erwin Wiegerling vor wenigen Tagen (wir berichteten). Nun ist die „Himmelsleiter“ weithin sichtbar, wie dieses aktuelle Foto von Rainer Nitzsche zeigt.
(Quelle: Beitragsbild: Rainer Nitzsche)