Ukraine: Erstmals Haustiere mit eingezogen

Ukraine: Erstmals Haustiere mit eingezogen

Landkreis Rosenheim – Weitere 199 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine sind im Landkreis Rosenheim angekommen. Erstmals sind mit Ihnen auch Haustiere in die Erstaufnahmeeinrichtungen eingezogen: ein Hund und zwei Katzen.

 

Die Flüchtlinge kamen, laut Information des Landratsamtes Rosenheim, aus den Ankerzentren München und Ingolstadt. In der Erstaufnahmeeinrichtung des Landkreises in der Gemeinde Rohrdorf wurden ihre persönlichen Daten erfasst und Covid-Schnelltests durchgeführt. Da der Test bei zwei Personen positiv ausfiel, wurde diese, zusammen mit ihren Familienangehörigen in der Sporthalle in Neubeuern untergebracht. Die Unterkunft dort dient als Quarantäne-Einrichtung. Alle anderen Flüchtlinge wurden in die Sporthalle des Gymnasiums nach Bad Aibling gebracht. Dort zogen auch die zwei Katzen und der Hund mit ein. Sie wurden in artgerechten Boxen untergebracht, welche vom Tierheim Rosenheim zur Verfügung gestellt wurden.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 17. März

Namenstag haben: Gertrud, Gertraud, Jan, Johannes, Patrick

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Gottlieb Daimler (1834 – war ein deutscher Automobilkonstrukteur und Industrieller)

– Johannes Strate (1980 – ist ein deutscher Sänger und Gründungsmitglied der deutschen Pop- und Rock-Band „Revolverheld“

–  James Irwin (1930 – war ein US-amerikanischer Astronaut, Mitglied der Apollo 15-Mission und achter Mensch auf dem Mond – 1971))

(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1816: Das erste Dampfschiff überquert den Ärmelkanal.
  • 1852: Der Brite Stephen Perry erhält ein Patent auf das von ihm erfundene Gummiband.
  • 1908: Ein England gelingt die erste Festnahme eines Straftäters mit Hilfe von Bildtelegrafie. Ein französischer Juwelenräuber wird dingfest gemacht, nachdem der Daily Mirror ein Fahndungsfoto abgedruckt hat, das kurz zuvor von Paris nach London übermittelt wurde.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner)
Ab in die Eiszeit

Ab in die Eiszeit

Rosenheim – Der Frühling naht – aber in Rosenheim beginnt die „Eiszeit“. Im Lokschuppen startet eine erlebnisreiche Reise in eine Welt lange vor unserer Zeit, in der hierzulande Löwen, Mammuts, Nashörner, Hyänen und Büffel heimisch waren. „Eine Ausstellung, die niemanden kalt lässt“, versprechen die Veranstalter. Offizielle Eröffnung ist am 18. März. Innpuls.me durfte sich am heutigen Mittwoch schon ein Bild von der „Eiszeit“ machen.

Die Ausstellung „Eiszeit“ nimmt die Besucher mit in die Zeit zwischen 40.000 und 15.000Jahren vor unserer heutigen Zeit. Präsentiert wird sie von der Veranstaltungs- und Kongress GmbH Rosenheim in Zusammenarbeit mit den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim. Auf einer Fläche von rund 1500 Quadratmeter veranschaulichen rund 270 Ausstellungsstücke das Leben von Mensch und Tier in der damaligen Zeit.

Eiszeitskelett vom 
ältesten Bayern

Eines der Highlights ist das Eiszeitskelett vom ältesten Bayern: Der „Mann aus Neuessing“. 34.000 Jahre ist er alt und damit der älteste anatomisch moderne Mensch Bayerns. Dank fortgeschrittener Technik weiß man von ihm heutzutage so einiges. Beispielsweise soll er braune Augen, eine dunkle Hautfarbe und braune Haare gehabt haben. „Wir haben eigens für diese Ausstellung auch mit Hilfe unseres Freundeskreises in Forschung investiert, unter anderem in eine 3 D-Gesichtskonstruktion“, erklärt die Leiterin des Ausstellungszentrum Lokschuppten Dr. Jennifer Morscheiser.

So soll er ausgesehen haben – der älteste Bayer. Er lebte 34.000 Jahre vor unserer Zeit.

Die neue Ausstellung ist auf alle Fälle ein guter Tipp für Familien. Denn dank vieler interaktiver Stationen gibt es für die kleinen Besucher ein großes „Mitmachprogramm“ mit Maskottchen „Mammut Molli“: Höhlengemälde können mit den Fingern gemalt, Felle befühlt und am PC virtuell gejagt werden.
Gezeigt werden ganz viele Tiere, darunter die „Big Six“ der Eiszeit: Mammut, Höhlenlöwe, Riesenhirsch, Höhlenhyäne, Wollhaarnashorn und Flusspferd. Über 100 lebensechte Modelle und Präparate vermitteln einen anschaulichen Eindruck der Tierwelt, die damals auch Deutschland heimisch war.

Auch Fellnasshörner lebten einst bei uns in Rosenheim.

Professor Dr. Wilfried Rosendahl, Generadirektor der Reiss-Engelhorn-Museen und der rem gGmbH Stiftungs-Mussen, Direktor des Curt-Engelhorn-Zentrums für Kunst- und Kulturgeschichte sowie Wissenschaftlicher Vorstand des Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie gGmbh und Dr. phil Gaelle Rosendahl, Leiterin der Forschungsstelle Eiszeit/Steinzeit im Curt-Engelhorn-Zentrum für Kunst- und Kulturgeschichte der Reiss-Engehlorn-Museen in Mannheim sind die externen Kuratoren der Ausstellung „Eiszeit“ in Rosenheim. „Meistens meinen die Leute, es war damals alles eiskalt, mit Schnee und Eis, und alles gefroren. Das ist natürlich nicht so, es gab Kalt- und Warmzeiten und Jahreszeiten. Wir reden hier in Rosenheim über das letzte Drittel der letzten Eiszeit“, erläutet Professor Dr. Wilfried Rosendahl.

Neben der Tierwelt in der Eiszeit, widmet sich die Ausstellung dem Leben der damaligen Menschen.

Wichtig war den Kuratoren, die Menschen der damaligen Zeit lebendig werden zu lassen. „In vielen Ausstellungen geht es vor allem um die Objekte, um schöne Kunstwerke. Aber der Mensch verschwindet meistens etwas. Uns war es ein Anliegen, die Menschen lebendig und nahbar zu machen“, so Dr. phil. Gaelle Rosendahl.

Blick von oben auf einen Ausstellungsraum.

Die Veranstaltungs- und Kongress GmbH Rosenheim (VKR) hat rund 2,5 Millionen Euro in die neue Ausstellung investiert. „Wir hoffen auf 195.000 Besucher“, so VKR-Geschäftsführer Peter Lutz. Der hohe wissenschaftliche Anspruch und der große Erlebnisfaktor seien gute Grundlagen für den Erfolg der „Eiszeit“.  Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 11. Dezember.
(Quelle: Beitragsbild / Fotos: Josefa Staudhammer)

Kriminalstatistik 2021 veröffentlicht

Kriminalstatistik 2021 veröffentlicht

Rosenheim / Oberbayern – Kriminalstatistik 2021: Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd (Das Einsatzgebiet geht von Altötting bis Weilheim) blickt auf ein Jahr voller Herausforderungen zurück – bestimmt durch die Corona- Pandemie. Gefälschte Impfpässe beschäftigten die Polizei dabei ebenso wie der enorme Anstieg von öffentlichen Versammlungen.

Im Jahr 2021 wurden 1612 öffentliche Versammlungen registriert. 2020 waren es 571. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg von 182,3 Prozent. Dieser enorme Anstieg sei den 1048 Versammlungen  und Mahnwachen gegen „Einschränkungen der persönlichen Freiheit“ und Impffreiheit“ in Zusammenhang mit den bestehenden Corona-Regelungen geschuldet, außerdem einer Vielzahl von nicht angemeldeten sogenannten „Spaziergängen“. „Der exorbitante Zuwachs an täglichen Versammlungen und Mahnwachen hat uns vor große Herausforderungen gestellt“, sagt dazu Polizeivizepräsident Frank Hellwig. Das Polizeipräsidium und die nachgeordneten Polizeidienststellen hätten diese Demonstrationen stets professionell begleitet. „Leider wurden meine Kolleginnen und Kollegen bei diesen, oft als Spaziergängen titulierten Versammlungen manchmal zur Zielscheibe von frustrierten Bürgerinnen und Bürgern. Dabei kam es mehrfach zu Beleidigungen und vereinzelt zu tätlichen Übergriffen gegen unsere Einsatzkräfte“, so Frank Hellwig.

Gefälschte Impfausweise
ab zweitem Quartal 2021

Ab dem zweiten Quartal des Jahres 2021 verzeichnete das Polizeipräsidium Oberbayern Süd Fälle von gefälschten Impfausweisen – insgesamt waren es 2021 über 500 Fälle. In den meisten Fällen besorgen sich, laut aktuellem Sicherheitsbericht der Polizei, Menschen, die sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen wollten, einen Impfpass mit gefälschten Eintragungen und gefälschten Chargenaufklebern. Unter Vorlage dieses Dokuments wurde anschließend versucht, in Apotheken ein EU-Impfzertifikat zu erlangen. 
Ein enormer Anstieg solcher Taten war laut der Kriminalstatstik für Oberbayern Süd ab der 45. Kalenderwoche bis zum Jahresende 2021 feststellbar. Die Strafrechtsnovellierung zum 24. November 2021 habe dann zu einem spürbaren Rückgang geführt. 
Auffällig in der Statistik ist auch der Anstieg von Gewalttaten – im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 Prozent. Polizeipräsident Manfred Hauser führt diese Entwicklung auf die gelockerten Pandemie-Maßnahmen zurück, beispielsweise dem zwischenzeitlichen Wegfall der Ausgangssperre, Lockerungen der Kontaktbeschränkungen usw.: Wenngleich die Gesamtzahl noch deutlich unter der der Jahre 2016 bis 2019 liegt, betrachten wir diese Entwicklung mit einem besonderen Augenmerk.“
Insgesamt verzeichnete das Polizeipäsidum Oberbayern Süd im Jahr 2021 51.060 Straftaten. 2020 waren es 54.141 Straftaten. Das bedeutet ein Minus von 5,7 Prozent. Noch ein Blick auf die Stadt Rosenheim: Die Zahl der Straftaten im Jahr 2021 betrug 4103 (Vorjahr 4211). Das bedeutet ein Minus von 2,6 Prozent.
(Quelle: Pressemitteilung des Polizeipäsidiums Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

I

Testen mit Schokolade

Testen mit Schokolade

Rosenheim – Das BRK  – Kreisverband Rosenheim –  verteilt am kommenden Samstag, 19. Mär,z (solange Vorrat reicht) an seinen Corona-Teststellen an alle Testwilligen kleine Schokoladentütchen. „Wir möchten uns für ihr Vertrauen und ihre Geduld, die an mancher Stelle erforderlich war, bedanken. Wir wissen, dass es immer wieder Zeiten gab, zu denen besonderer Andrang herrschte“, so BRK-Kreisgeschäftsführer Direktor Martin Schmidt.

Das Rote Kreuz betreibt seit März 2021 in der Spitze neun stationäre Teststationen und ein Testmobil und bietet derzeit an acht Orten Schnelltests und teilweise PCR-Tests an. In den vergangenen Monaten sei sowohl bei der Organisation, aber auch für das Personal an den Teststationen und die Testkunden selbst immer wieder Flexibilität gefragt gewesen, da manche Maßnahmenänderung mehr oder weniger „über Nacht“ umgesetzt werden musste. Nichtsdestotrotz ist man beim BRK insgesamt zufrieden über das gute Zusammenspiel zwischen dem Personal im Kreisverband und an den Teststationen und den Testkunden. „In der Regel zeigten die Menschen, die zum Testen gekommen sind, Verständnis und waren dankbar für das Angebot.“, so Schmidt weiter.
Wie es nach dem 19. März mit den Teststationen des Roten Kreuzes weitergeht und ob die Anzahl an Stationen aufrechterhalten werden kann, ist noch nicht entschieden und hängt von den Beschlüssen des Bundestags ab.
Informationen dazu werden unter www.coronatest-rosenheim.de bekannt gegeben.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Rosenheim)

Große Unsicherheit in der Wirtschaft

Große Unsicherheit in der Wirtschaft

Rosenheim – Die heimischen Unternehmen kommen nicht zur Ruhe: Neben der anhaltenden Corona-Pandemie, extremen Preissteigerungen sowie Lieferengpässen fordern nun die wirtschaftlichen Folgen des russischen Kriegs gegen die Ukraine die Wirtschaft in Stadt und Landkreis Rosenheim zusätzlich heraus. Der IHK-Regionalausschuss hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit der aktuellen Situation in den Betrieben der Region auseinandergesetzt. An dem virtuellen Austausch nahm auch Rosenheims Landrat Otto Lederer (CSU) teil.

Die Schilderungen der Unternehmer machten deutlich, dass eine große Unsicherheit in der Wirtschaft herrscht. „Mit Sorge schauen die Unternehmen in der Region vor allem auf die Preisentwicklung für Energie und Rohstoffe, dazu kommen noch massive Lieferengpässe. Planungssicherheit ist leider aktuell kaum bis gar nicht möglich“, fasst Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim, die Rückmeldungen zusammen. Zahlreiche Ausschussmitglieder betonten, dass Preise nicht mehr kalkulierbar seien, es kaum noch Festpreise gebe und Wartezeiten für Materialien sowie Ersatzteile deutlich erhöht seien. Landrat Lederer berichtete dem Ausschuss von der Unterbringung und Versorgung der ukrainischen Kriegsgeflüchteten in der Region.

Noch nie so viele Corona-positive
Mitarbeiter wie aktuell

Weiteres Thema der Sitzung waren die erneut stark ansteigenden Corona-Infektionszahlen. In ihren Betrieben habe es seit Beginn der Pandemie vor rund zwei Jahren noch nie so viele positiv getestete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie in diesen Tagen gegeben, berichteten mehrere Ausschussmitglieder übereinstimmend. Eine Unternehmerin äußerte ihre Sorgen, dass es durch die hohe Zahl an Krankheitsfällen in der Belegschaft sowie der Mitarbeiter in Quarantäne zu drohenden Personalengpässen kommen könnte. „Trotz der umfassenden Lockerungen und der Sehnsucht nach Normalität müssen wir das Virus weiter ernst nehmen und mit Augenmaß vorgehen“, fordert der Ausschussvorsitzende. „Für Unmut sorgt bei den Unternehmen, dass für den Privat-sowie Freizeitbereich demnächst zahlreiche Corona-Einschränkungen fallen sollen, aber in den Betrieben weiterhin strenge Vorgaben, unter anderem bei der Quarantäneregelung, gelten. Das kann zu Personalausfällen mit Folgen unter anderem für Produktion, Kundenbetreuung und Lieferungen führen.“

Fachkräftemangel spitzt sich
immer weiter zu

Wie der Austausch auch zeigte, spitzt sich der Fachkräftemangel immer weiter zu. Mehrere Unternehmer warnten, dass zudem viele Ukrainer, die hierzulande als Berufskraftfahrer arbeiten, in ihre Heimat zurückkehren und die freiwerdenden Stellen nicht nachbesetzt werden könnten. Auch in der Baubranche gebe es nicht genug Fachkräfte, sagte ein weiteres Ausschussmitglied.
Auch wenn es für die Wirtschaft derzeit viele Unsicherheiten und Herausforderungen gibt, zeigt sich Bensegger nach der Ausschusssitzung grundsätzlich optimistisch: „In den vergangenen zwei Jahren haben unsere Unternehmen in der Region gelernt und unter Beweis gestellt, flexibel und kurzfristig auf äußere Begebenheiten und Risiken zu reagieren. Die Unternehmerinnen und Unternehmen packen die Aufgaben an und werden diese meistern.“
(Quelle: Pressemitteilung IHK München und Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Hohe Energiepreise beschäftigen auch Heilbäder

Hohe Energiepreise beschäftigen auch Heilbäder

Bad Füssing / Bayern – Der Bayerische Heilbäder-Verband (BHV) hat angesichts der hohen Energiepreise eine umgehende Entlastung der Verbraucher, der Unternehmen und der Kommunen gefordert. In einem Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz, Ministerpräsident Markus Söder und die zuständigen Minister auf Bundes- und Landesebene befürchtet der Verband dramatische Auswirkungen der hohen Energiepreise. Diese träfen nicht nur die Verbraucher, sondern auch die Wirtschaft und die Kommunen.

„Ein Eingreifen der Politik ist dringend nötig, und zwar schnellstmöglich“, so der Verbandsvorsitzende und Landrat Peter Berek. Auch die Heilbäder und Kurorte seien massiv von den hohen Energiepreisen betroffen. „Die Bäder und Thermen waren durch die Lockdowns und die erheblichen Einschränkungen durch die Corona-Auflagen monatelang finanziell gebeutelt. Jetzt führen die hohen Energiepreise zusätzlich zu einer Verschärfung der wirtschaftlichen Lage.“.

Ausfall der Gasversorgung hätte
für Heilbäder dramatische Folgen

Die Logistiker im Transportwesen und im Öffentlichen Nahverkehr hätten klar gemacht, dass die LKW und Busse bei anhaltend hohen Preisen kurzfristig stehen bleiben werden, weil die Dieselkosten nicht mehr zu stemmen seien. Ein großes Problem sei auch die Versorgungssicherung mit Gas. „Im schlimmsten Fall muss der Notfallplan der Bundesregierung aktiviert werden. Gefragt sind hier nicht nur die Politik, sondern auch die Versorgungsunternehmen“, heißt es in dem Schreiben wörtlich. Ein Ausfall der Gasversorgung hätte für die Heilbäder und Kurorte dramatische Folgen. Ohne Gas wäre kein Küchenbetrieb in der Gastronomie mehr möglich. Auch beim Betrieb von medizinischen, therapeutischen Einrichtungen sowie Thermen und Bädern werde es zu erheblichen Problemen kommen.

„Auch Tourismus muss mit Einbrüchen
bei den Gästezahlen rechnen“

„Aber auch der Tourismus muss mit Einbrüchen bei den Gästezahlen rechnen“, befürchtet Berek weiter. „Denn angesichts der extrem hohen Treibstoffkosten werden sich Kunden genau überlegen, ob, wann und wohin sie reisen werden. Dies alles, gepaart mit den wieder steigenden Corona-Fallzahlen sorgt für einen nur zögerlichen Buchungseingang in den Orten. Wir appellieren deshalb eindringlich an die Politik auf Bundes- und Landesebene, kurzfristig nach Lösungen zu suchen. Der Anstieg der Energiepreise muss gebremst, Verbraucher und Wirtschaft müssen entlastet werden.“

Senkung oder Deckelung
der Mineralösteuer

Der BHV schlägt unter anderem eine Senkung oder Deckelung der Mineralölsteuer vor. „Lassen Sie die Bürgerinnen und Bürger, unsere mittelständischen Unternehmen und die Heilbäder und Kurorte jetzt nicht im Stich! Letztere sind ein starker Faktor der Gesundheitswirtschaft. Es geht um über 100.000 Arbeitsplätze in Bayern, vor allem im ländlichen Raum und um eine Bruttowertschöpfung (vor Corona) von rund 5 Milliarden Euro“, so der BHV abschließend in seinem Schreiben.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Heilbäder-Verband / Beitragsbild: Symbolfoto :re)

Rosenheim, Hotel „Goldener Hirsch“, 1968

Rosenheim, Hotel „Goldener Hirsch“, 1968

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1968. Auf der alten Fotografie zu sehen ist das Hotel „Goldener Hirsch“ in der Münchener Straße in Rosenheim. Dazu hier auch noch mittels alter Postkarte ein Blick wie es damals innen aussah:
(Quelle: Archiv: Herbert Borrmann)

Babystube der Turmfalken von St. Nikolaus

Babystube der Turmfalken von St. Nikolaus

Rosenheim – Gemütliche Ein-Zimmer-Wohnung mit Blick über ganz Rosenheim – ein reizvolles Angebot. Kein Wunder, dass das „Penthouse“ hoch über den Dächern der Stadt in kürzester Zeit vergeben war: an ein Falken-Pärchen. Der Erstbezug erfolgte im Jahr 2013. Seitdem brüten im Kirchturm von St. Nikolaus regelmäßig Turm- und Wanderfalken. Aktuell ist es wieder soweit. Ihre „Miete“ arbeiten die Greifvögel ab, indem sie Tauben vergrämen.

In der Nacht zum 10. März wurde das erste Ei gelegt – eine Woche früher als 2021. 

Im Abstand von zwei Tagen folgte dann Ei Nummer Zwei.

Nun sind es schon drei winzige Eier.

Lange Zeit beschäftigte die Stadt Rosenheim die Taubenplage: Netze wurden gespannt und Fenstersimse mit Metallstacheln bewehrt, um die Tiere am Landen und Nisten zu hindern. Vergebens: die Zahl der Tauben verringerte sich durch derartige Maßnahmen im Stadtgebiet kaum.
Bei der Kirche St. Nikolaus setzte man darum im Jahr 2012 auf eine neue Strategie, um die Tauben fernzuhalten. Der damalige Bürgermeister Anton Heindl, Pfarrer Andreas Maria Zach und die Untere Naturschutzbehörde setzten sich mit Falknermeister Erwin Heigl in der Gemeinde Stephanskirchen in Verbindung. Der brachte daraufhin zwei Nistkästen im Kirchturm von St. Nikolaus an. Der Erstbezug ließ nicht lange auf sich warten.
Seitdem schauen viele Rosenheimer beim Gang über den Max-Josefs-Platz immer wieder einmal neugierig nach oben, ob denn schon wieder neue „Mieter“ im Kirchturm eingezogen sind.
Die Brutsaison 2022 hat begonnen. In der Nacht zum 10. März hat „Frau“ Wanderfalke ihr erstes Ei gelegt. „Eine Woche früher als im letzten Jahr“, erzählt Erwin Heigl. Im Abstand von zwei Tagen folgen dann in der Regel drei bis fünf Eier. Bei unserem Rosenheimer Wanderfalkenpärchen sind es aktuell schon drei winzige Eier, die bequem auf Nistmaterial und Federflaum gebettet wurden und auf ihren großen Tag warten.
Die Brutzeit bei Wanderfalken beträgt etwa 32 Tage. „Das Weibchen wird während dieser Zeit von ihrem Partner mit Nahrung versorgt“, weiß der Falknermeister.  An der Nahrungsversorgung für den Nachwuchs beteiligen sich dann beide Falken.
Seit dem Start des Projekts im Jahr 2012 haben in den ersten vier Jahren Turmfalken und dann in folge von sechs Jahren Wanderfalken erfolgreich im Kirchturm St. Nikolaus gebrütet.
(Quelle: Infos / Beitragsbild und Fotos: Erwin Heigl)

Interessierte können das Brutgeschehen der Falken sogar live im Internet verfolgen, dank Webcam: 

„Wüstenoase“ Samerberg

„Wüstenoase“ Samerberg

Samerberg / Landkreis Rosenheim – Wer am gestrigen Montag aus dem Fenster blickte, sah gelb. Saharastaub lag in der Luft und sorgte für eine eigenwillige Stimmung. Damit schaffte es der Samerberg dann sogar in das Fernsehen beim ARD-Wetter vor Acht (Beitragsbild: Screenshot). 
Die Wandlung vom Samerberg zum „Wüstenoase“ sieht Ihr hier noch mal im direkten Vergleich: die obere Aufnahme entstand gestern um 9.20 Uhr morgen – noch ohne Sahara-Staub. Die untere Aufnahme mit Sahara-Staub entstand dann um 16.20 Uhr:
(Quelle: Fotos: Webcam https://www.foto-webcam.eu/)

Corona: Aktuelle Zahlen

Corona: Aktuelle Zahlen

Rosenheim / Landkreis / Region – Anfang März gab es aufgrund eines technischen Fehler erhebliche Probleme bei der Zahlenübermittlung für Stadt und Landkreis Rosenheim (wir berichteten).  Am 10. März konnte das Problem wieder behoben werden. Aber durch den Fehler entstand ein Rückstau von rund 6000 Meldefällen. Diese werden nach wie vor noch abgearbeitet. „Das Nachtragen der Labormeldungen wird sich massiv auf die Inzidenz-Zahlen auswirken“, meldet das Landratsamt Rosenheim auf seiner Homepage dazu. Das bedeutet, nach wie vor entsprechen die Werte für Stadt und Landkreis Rosenheim wohl nicht dem eigentlichen Infektionsgeschehen. Innpuls.me setzt aber aufgrund der generell aktuell wieder steigenden Zahlen ab heute wieder mit der täglichen Meldung ein:

Hier die aktuellen Corona-Zahlen für den heutigen Mittwoch, 16. März:

7-Tage-Inzidenz:
Stadt Rosenheim: 1641,7 
Landkreis Rosenheim: 1720,2
Landkreis Traunstein: 1866,6 
Landkreis Mühldorf: 2584,9 
Landkreis Berchtesgadener Land: 1908,3 
(Quelle: RKI, Stand 16. März)

Gemeldete hospitalisierte Fälle der letzten 7 Tage in Bayern:  977 (+25,9 %)
(Quelle: lgl.bayern.de, Stand: 15 März – Veränderung zur Vorwoche.)

Anzahl belegter Intensivbetten durch bestätigte Covid-19-Fälle in Bayern: 436 (+ 8,5 %)
(Quelle: lgl.bayern.de, Stand: 15. März – Veränderung zur Vorwoche):

Schokoriegel zur Begrüßung

Schokoriegel zur Begrüßung

Landkreis Rosenheim – Im Landkreis Rosenheim sind weitere 69 Kriegsflüchtlinge angekommen. Zur Begrüßung gab es Getränke und Schokoriegel. In der Erstaufnahmeeinrichtung des Landkreises, in der Turner-Hölzl-Halle in Rohrdorf, wurden ihre persönlichen Daten erfasst und COVID-Schnelltests durchgeführt. Alle Testergebnisse fielen negativ aus.

Etwa die Hälfte der Flüchtlinge war mit dem Bus von Fürstenfeldbruck nach Rohrdorf gebracht worden. Die Übrigen fanden mit ihren eigenen Autos den Weg dorthin. Mitarbeiter aus dem Landratsamt Rosenheim erfassten anschließend die persönlichen Daten der Ankommenden. Ein Team des Bayerischen Roten Kreuzes übernahm die Durchführung der COVID-Schnelltests. Da alle Testergebnisse negativ ausfielen, wurden die Flüchtlinge noch am Abend in die Sporthalle des Gymnasiums in Bad Aibling gefahren. Diese Aufgabe übernahm die Feuerwehr.

Bei positiven Corona-Tests geht es
in die Sporthalle Neubeuern

Hätte ein Test ein positives Ergebnis erbracht, wären die Person und ihre Familie nach Neubeuern gebracht worden. Die Sporthalle dort ist ebenfalls für die Aufnahme von Flüchtlingen vorbereitet worden und steht als Quarantäne-Einrichtung zur Verfügung.
Von den Ukraine-Flüchtlingen, die mit dem eigenen Auto reisen, blieben etwa 20 nicht in der Sporthalle in Bad Aibling. Rechtlich stellt dies kein Problem dar, denn Kriegsflüchtlinge haben, im Unterschied zu Asylbewerbern, keine Residenzpflicht. Sie dürfen sich frei bewegen und können auch ihre Übernachtung selbst organisieren.
Morgen Früh beginnt der Landkreis-Bauhof, die Sporthalle der Realschule Wasserburg für die Aufnahme von Flüchtlingen herzurichten. Der Landkreis Rosenheim hat inzwischen Mietverträge zu Privatwohnungen abgeschlossen, in denen 132 Personen untergebracht werden können. Tatsächlich ist derzeit noch kein Flüchtling in einer dieser Privatunterkünfte eingezogen. Die Gründe sind unter anderem, dass die Wohnungen noch möbliert werden müssen oder die Mietverträge erst ab 1. April gelten. Zudem prüft der Landkreis die Anmietung in Hotels. Auch hier gilt es, vorab grundlegende Fragen zu klären, wie die Organisation der Verpflegung oder das Wäschewaschen.
Auf der Homepage des Landkreises Rosenheim stehen Formulare in verschiedenen Sprachen zur Verfügung, damit sich Flüchtlinge aus der Ukraine selbst bei der Behörde melden können. Daher ist bisher bekannt, dass in rund 230 privaten Unterkünften, Flüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen wurden.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Landratsamt Rosenheim)