Teilsperrung der Kastenauerstraße

Teilsperrung der Kastenauerstraße

Rosenheim / Kastenau – Die Kastenauerstraße in Rosenheim wird ab kommenden Montag, 21. März, auf einem rund 100 Meter langen Teilstück zwischen dem Eschenweg und der Brücke über die Miesbacher Straße wegen Straßensanierungsarbeiten für den Durchgangsverkehr gesperrt. Dies gilt auch für Fußgänger, Radfahrer und den Stadtbus der Linie 10.
Die Haltestelle „Föhrenweg“ kann daher nicht mehr angefahren werden. Der Stadtbus endet am Fichtenweg und fährt über den Erlen- und den Buchenweg zurück. Dort werden stadteinwärts einseitige Halteverbote eingerichtet. Anwohner des Föhrenwegs werden über den Erlen- und den Birkenweg umgeleitet.

Tiefbauamt erneuert
Straßenoberbau

Das Tiefbauamt der Stadt Rosenheim erneuert in diesem Abschnitt den Straßenoberbau. Die Bauarbeiten samt Sperrung dauern rund sechs Wochen, so dass die Kastenauerstraße in diesem Bereich voraussichtlich Ende April wieder für den Verkehr freigegeben werden kann.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Landratsamt Rosenheim wird aufgestockt

Landratsamt Rosenheim wird aufgestockt

Rosenheim / Landkreis – Das Hauptgebäude des Rosenheimer Landratsamtes kann saniert und aufgestockt werden. Mit 12 zu 3 Stimmen sprachen sich die Mitglieder des Kreisausschusses  für einen entsprechenden Grundsatzbeschluss aus. Vorbehaltlich der Zusage der notwendigen Finanzmittel durch den Kreistag könnte die Bauarbeiten im Sommer dieses Jahres beginnen und bis zum Ende des Jahres 2025 abgeschlossen sein.

Erstmals präsentierte Architekt Thomas Strähle vom Architekturbüro Aldinger in Stuttgart dem Kreisausschuss Rosenheim eine Kostenschätzung. Er sprach von insgesamt 24,67 Millionen Euro für die vier Bauabschnitte. Durch die Sanierung und Aufstockung entstehen insgesamt 54 zusätzliche Arbeitsplätze.

Landratsamt bekommt zusätzliche
Nutzfläche von 656 Quadratmetern

Der Landkreis plant, die Büroräume und die Gebäudehülle des in den Jahren 1967 und 1984 errichteten Hauptgebäudes zu sanieren. Zudem soll das Gebäude um eine siebte Etage aufgestockt werden. Dadurch entsteht eine zusätzliche Nutzfläche von 656 Quadratmetern für Büros und einen größeren Besprechungsraum. Zudem soll in dem neuen Stockwerk ein weiteres barrierefreies WC entstehen. Der aus dem Jahr 1984 stammende Aufzug im südlichen Teil des Gebäudes wird erneuert, die beiden kleinen, fast 60 Jahre alten Aufzüge in der Mitte des Haupthauses durch einen großen barrierefreien Aufzug ersetzt.
Die Bürostruktur soll, soweit dies baulich möglich ist, auf Doppelbürogröße angepasst werden, um die vorhandene Fläche optimal auszunutzen. In diesem Zuge sollen auch die Bodenbeläge, Akustikdecken und die Beleuchtung erneuert sowie barrierefreie Türen eingebaut werden. Nach der Sanierung und Aufstockung stehen im Hauptgebäude insgesamt 433 Arbeitsplätze sowie pro Etage ein Besprechungsraum zur Verfügung.

60 Prozent der Dachfläche soll
für eine Fotovoltaikanlage genutzt werden

60 Prozent der Dachfläche sollen für eine Fotovoltaikanlage genutzt werden. Der produzierte Strom würde zu 90 Prozent im Haus verbraucht, der Rest ins allgemeine Stromnetz eingespeist werden.
Neben der Sanierung und Aufstockung soll die Außenfassade des Hauptgebäudes eine hochwärmedämmende Hülle aus Holzaluminiumfenstern und einer gedämmten Brüstungsverkleidung aus einer witterungsbeständigen Leichtmetallkonstruktion bekommen. Durch diese Maßnahmen werde die benötigte Heizenergie annähernd halbiert. Damit sich die Mitglieder des Kreisausschusses einen Eindruck von den bestehenden Büros im Hauptgebäude verschaffen konnten, gab es Anfang Februar bereits eine gemeinsame Besichtigung und eine Präsentation der geplanten Fassade.
Die Sanierung und Aufstockung soll in vier Bauabschnitten erfolgen. Im ersten Bauabschnitt würden die neue Etage entstehen und das sechste Stockwerk saniert werden. In den Bauabschnitten zwei bis vier werden jeweils zwei weitere Etagen zeitgleich von der fünften Etage abwärts bis zum Erdgeschoss saniert. Je Bauabschnitt müssten rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgelagert werden. Geplant, ist sie im Gebäude der ehemaligen Kfz-Zulassungsstelle in Rosenheim unterzubringen.

(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Feuerwehr hilft Pferd in Nöten

Feuerwehr hilft Pferd in Nöten

Traunstein –  Ein glückliches Ende nahm nahm eine Tierrettung nahe des Tierheims Trenkmoos im Landkreis Traunstein. Die Feuerwehr Traunstein half einem Pferd, das in das eiskalte Wasser des Regenwasser-Rückhaltebeckens gerutscht war.

Eine Reiterin aus Ettendorf war mit ihrem 30 Jahre altem Pferd zu einem Ausritt aufgebrochen. Bei einer Pause am Regenwasser-Rückhaltebecken rutschte das Pferd, bedingt durch den eisigen Boden, ins Wasser und konnte sich nicht mehr selbstständig befreien. Zwei Stunden musste das Tier im kalten Wasser ausharren.

Die Rettung aus dem mit Eis bedeckten Gewässer gestaltete sich schwierig. Dennoch gelang es den 15 Einsatzkräften nach rund zwei Stunden, das Tier aus dem Wasser zu heben. Dazu nutzen sie den Kran des Rüstwagens. Eine hinzugerufene Tierärztin sedierte das Tier vorab, damit es bei den Rettungsarbeiten nicht in Panik verfiel.
Nachdem das Pferd aus seiner misslichen Lage befreit war, konnte es durch die tierärztlichen Maßnahmen so weit stabilisiert werden, dass es ohne sichtbare Verletzungen selbstständig den Heimweg antreten konnte. Seitens der Einsatzkräfte hieß es, dass sich die erst kürzlich angeschaffte Ausrüstung für Großtierrettungen bereits jetzt bezahlt gemacht habe. Damit war eine zügige und schonende Rettung möglich geworden.
„Die Besitzerin war natürlich überglücklich, dass es am Ende gut ausgegangen ist und ihr Pferd mit einer leichten Unterkühlung davongekommen ist“, sagte Traunsteins Kommandant Christian Schulz gegenüber Innpuls.me und ergänzte, „dass auch unsere Einsatzkräfte allesamt überglücklich nach dieser besonderen Rettungsaktion mit Happy End nachhause gefahren sind.
(Quelle: Pressemitteilung kfv-traunstein (hob) / Beitragsbild / Fotos: Feuerwehr Traunstein)

Corona: Aktuelle Zahlen

Corona: Aktuelle Zahlen

Rosenheim / Landkreis / Region – Die Corona-Inzidenzen in Stadt und Landkreis Rosenheim machen am heutigen Donnerstag einen großen Sprung nach oben. Grund dafür dürfte wohl auch immer noch an dem technischen Fehler Anfang März liegen, der für einen erheblichen Rückstau der Labormeldungen geführt hat  (wir berichteten).

Hier die aktuellen Corona-Zahlen für den heutigen Donnerstag, 17. März:

7-Tage-Inzidenz:
Stadt Rosenheim: 2124,5 (Vortag: 1641,7)
Landkreis Rosenheim: 2169,1 (Vortag: 1720,2)
Landkreis Traunstein: 2047,5 (Vortag: 1866,6)
Landkreis Mühldorf: 2658,8 (Vortag: 2584,9)
Landkreis Berchtesgadener Land: 2005,1 (Vortag: 1908,3)
(Quelle: RKI, Stand 17. März)

Gemeldete hospitalisierte Fälle der letzten 7 Tage in Bayern:  974 (+16,5 %)
(Quelle: lgl.bayern.de, Stand: 17 März – Veränderung zur Vorwoche.)

Anzahl belegter Intensivbetten durch bestätigte Covid-19-Fälle in Bayern: 418 (+ 5,8 %)
(Quelle: lgl.bayern.de, Stand: 17. März – Veränderung zur Vorwoche):

Ukraine: Erstmals Haustiere mit eingezogen

Ukraine: Erstmals Haustiere mit eingezogen

Landkreis Rosenheim – Weitere 199 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine sind im Landkreis Rosenheim angekommen. Erstmals sind mit Ihnen auch Haustiere in die Erstaufnahmeeinrichtungen eingezogen: ein Hund und zwei Katzen.

 

Die Flüchtlinge kamen, laut Information des Landratsamtes Rosenheim, aus den Ankerzentren München und Ingolstadt. In der Erstaufnahmeeinrichtung des Landkreises in der Gemeinde Rohrdorf wurden ihre persönlichen Daten erfasst und Covid-Schnelltests durchgeführt. Da der Test bei zwei Personen positiv ausfiel, wurde diese, zusammen mit ihren Familienangehörigen in der Sporthalle in Neubeuern untergebracht. Die Unterkunft dort dient als Quarantäne-Einrichtung. Alle anderen Flüchtlinge wurden in die Sporthalle des Gymnasiums nach Bad Aibling gebracht. Dort zogen auch die zwei Katzen und der Hund mit ein. Sie wurden in artgerechten Boxen untergebracht, welche vom Tierheim Rosenheim zur Verfügung gestellt wurden.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 17. März

Namenstag haben: Gertrud, Gertraud, Jan, Johannes, Patrick

3 bekannte Geburtstagskinder:

Gottlieb Daimler (1834 – war ein deutscher Automobilkonstrukteur und Industrieller)

Johannes Strate (1980 – ist ein deutscher Sänger und Gründungsmitglied der deutschen Pop- und Rock-Band „Revolverheld“

–  James Irwin (1930 – war ein US-amerikanischer Astronaut, Mitglied der Apollo 15-Mission und achter Mensch auf dem Mond – 1971))

(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1816: Das erste Dampfschiff überquert den Ärmelkanal.
  • 1852: Der Brite Stephen Perry erhält ein Patent auf das von ihm erfundene Gummiband.
  • 1908: Ein England gelingt die erste Festnahme eines Straftäters mit Hilfe von Bildtelegrafie. Ein französischer Juwelenräuber wird dingfest gemacht, nachdem der Daily Mirror ein Fahndungsfoto abgedruckt hat, das kurz zuvor von Paris nach London übermittelt wurde.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner)
Ab in die Eiszeit

Ab in die Eiszeit

Rosenheim – Der Frühling naht – aber in Rosenheim beginnt die „Eiszeit“. Im Lokschuppen startet eine erlebnisreiche Reise in eine Welt lange vor unserer Zeit, in der hierzulande Löwen, Mammuts, Nashörner, Hyänen und Büffel heimisch waren. „Eine Ausstellung, die niemanden kalt lässt“, versprechen die Veranstalter. Offizielle Eröffnung ist am 18. März. Innpuls.me durfte sich am heutigen Mittwoch schon ein Bild von der „Eiszeit“ machen.

Die Ausstellung „Eiszeit“ nimmt die Besucher mit in die Zeit zwischen 40.000 und 15.000Jahren vor unserer heutigen Zeit. Präsentiert wird sie von der Veranstaltungs- und Kongress GmbH Rosenheim in Zusammenarbeit mit den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim. Auf einer Fläche von rund 1500 Quadratmeter veranschaulichen rund 270 Ausstellungsstücke das Leben von Mensch und Tier in der damaligen Zeit.

Eiszeitskelett vom 
ältesten Bayern

Eines der Highlights ist das Eiszeitskelett vom ältesten Bayern: Der „Mann aus Neuessing“. 34.000 Jahre ist er alt und damit der älteste anatomisch moderne Mensch Bayerns. Dank fortgeschrittener Technik weiß man von ihm heutzutage so einiges. Beispielsweise soll er braune Augen, eine dunkle Hautfarbe und braune Haare gehabt haben. „Wir haben eigens für diese Ausstellung auch mit Hilfe unseres Freundeskreises in Forschung investiert, unter anderem in eine 3 D-Gesichtskonstruktion“, erklärt die Leiterin des Ausstellungszentrum Lokschuppten Dr. Jennifer Morscheiser.

So soll er ausgesehen haben – der älteste Bayer. Er lebte 34.000 Jahre vor unserer Zeit.

Die neue Ausstellung ist auf alle Fälle ein guter Tipp für Familien. Denn dank vieler interaktiver Stationen gibt es für die kleinen Besucher ein großes „Mitmachprogramm“ mit Maskottchen „Mammut Molli“: Höhlengemälde können mit den Fingern gemalt, Felle befühlt und am PC virtuell gejagt werden.
Gezeigt werden ganz viele Tiere, darunter die „Big Six“ der Eiszeit: Mammut, Höhlenlöwe, Riesenhirsch, Höhlenhyäne, Wollhaarnashorn und Flusspferd. Über 100 lebensechte Modelle und Präparate vermitteln einen anschaulichen Eindruck der Tierwelt, die damals auch Deutschland heimisch war.

Auch Fellnasshörner lebten einst bei uns in Rosenheim.

Professor Dr. Wilfried Rosendahl, Generadirektor der Reiss-Engelhorn-Museen und der rem gGmbH Stiftungs-Mussen, Direktor des Curt-Engelhorn-Zentrums für Kunst- und Kulturgeschichte sowie Wissenschaftlicher Vorstand des Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie gGmbh und Dr. phil Gaelle Rosendahl, Leiterin der Forschungsstelle Eiszeit/Steinzeit im Curt-Engelhorn-Zentrum für Kunst- und Kulturgeschichte der Reiss-Engehlorn-Museen in Mannheim sind die externen Kuratoren der Ausstellung „Eiszeit“ in Rosenheim. „Meistens meinen die Leute, es war damals alles eiskalt, mit Schnee und Eis, und alles gefroren. Das ist natürlich nicht so, es gab Kalt- und Warmzeiten und Jahreszeiten. Wir reden hier in Rosenheim über das letzte Drittel der letzten Eiszeit“, erläutet Professor Dr. Wilfried Rosendahl.

Neben der Tierwelt in der Eiszeit, widmet sich die Ausstellung dem Leben der damaligen Menschen.

Wichtig war den Kuratoren, die Menschen der damaligen Zeit lebendig werden zu lassen. „In vielen Ausstellungen geht es vor allem um die Objekte, um schöne Kunstwerke. Aber der Mensch verschwindet meistens etwas. Uns war es ein Anliegen, die Menschen lebendig und nahbar zu machen“, so Dr. phil. Gaelle Rosendahl.

Blick von oben auf einen Ausstellungsraum.

Die Veranstaltungs- und Kongress GmbH Rosenheim (VKR) hat rund 2,5 Millionen Euro in die neue Ausstellung investiert. „Wir hoffen auf 195.000 Besucher“, so VKR-Geschäftsführer Peter Lutz. Der hohe wissenschaftliche Anspruch und der große Erlebnisfaktor seien gute Grundlagen für den Erfolg der „Eiszeit“.  Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 11. Dezember.
(Quelle: Beitragsbild / Fotos: Josefa Staudhammer)

Kriminalstatistik 2021 veröffentlicht

Kriminalstatistik 2021 veröffentlicht

Rosenheim / Oberbayern – Kriminalstatistik 2021: Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd (Das Einsatzgebiet geht von Altötting bis Weilheim) blickt auf ein Jahr voller Herausforderungen zurück – bestimmt durch die Corona- Pandemie. Gefälschte Impfpässe beschäftigten die Polizei dabei ebenso wie der enorme Anstieg von öffentlichen Versammlungen.

Im Jahr 2021 wurden 1612 öffentliche Versammlungen registriert. 2020 waren es 571. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg von 182,3 Prozent. Dieser enorme Anstieg sei den 1048 Versammlungen  und Mahnwachen gegen „Einschränkungen der persönlichen Freiheit“ und Impffreiheit“ in Zusammenhang mit den bestehenden Corona-Regelungen geschuldet, außerdem einer Vielzahl von nicht angemeldeten sogenannten „Spaziergängen“. „Der exorbitante Zuwachs an täglichen Versammlungen und Mahnwachen hat uns vor große Herausforderungen gestellt“, sagt dazu Polizeivizepräsident Frank Hellwig. Das Polizeipräsidium und die nachgeordneten Polizeidienststellen hätten diese Demonstrationen stets professionell begleitet. „Leider wurden meine Kolleginnen und Kollegen bei diesen, oft als Spaziergängen titulierten Versammlungen manchmal zur Zielscheibe von frustrierten Bürgerinnen und Bürgern. Dabei kam es mehrfach zu Beleidigungen und vereinzelt zu tätlichen Übergriffen gegen unsere Einsatzkräfte“, so Frank Hellwig.

Gefälschte Impfausweise
ab zweitem Quartal 2021

Ab dem zweiten Quartal des Jahres 2021 verzeichnete das Polizeipräsidium Oberbayern Süd Fälle von gefälschten Impfausweisen – insgesamt waren es 2021 über 500 Fälle. In den meisten Fällen besorgen sich, laut aktuellem Sicherheitsbericht der Polizei, Menschen, die sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen wollten, einen Impfpass mit gefälschten Eintragungen und gefälschten Chargenaufklebern. Unter Vorlage dieses Dokuments wurde anschließend versucht, in Apotheken ein EU-Impfzertifikat zu erlangen. 
Ein enormer Anstieg solcher Taten war laut der Kriminalstatstik für Oberbayern Süd ab der 45. Kalenderwoche bis zum Jahresende 2021 feststellbar. Die Strafrechtsnovellierung zum 24. November 2021 habe dann zu einem spürbaren Rückgang geführt. 
Auffällig in der Statistik ist auch der Anstieg von Gewalttaten – im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 Prozent. Polizeipräsident Manfred Hauser führt diese Entwicklung auf die gelockerten Pandemie-Maßnahmen zurück, beispielsweise dem zwischenzeitlichen Wegfall der Ausgangssperre, Lockerungen der Kontaktbeschränkungen usw.: Wenngleich die Gesamtzahl noch deutlich unter der der Jahre 2016 bis 2019 liegt, betrachten wir diese Entwicklung mit einem besonderen Augenmerk.“
Insgesamt verzeichnete das Polizeipäsidum Oberbayern Süd im Jahr 2021 51.060 Straftaten. 2020 waren es 54.141 Straftaten. Das bedeutet ein Minus von 5,7 Prozent. Noch ein Blick auf die Stadt Rosenheim: Die Zahl der Straftaten im Jahr 2021 betrug 4103 (Vorjahr 4211). Das bedeutet ein Minus von 2,6 Prozent.
(Quelle: Pressemitteilung des Polizeipäsidiums Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

I

Testen mit Schokolade

Testen mit Schokolade

Rosenheim – Das BRK  – Kreisverband Rosenheim –  verteilt am kommenden Samstag, 19. Mär,z (solange Vorrat reicht) an seinen Corona-Teststellen an alle Testwilligen kleine Schokoladentütchen. „Wir möchten uns für ihr Vertrauen und ihre Geduld, die an mancher Stelle erforderlich war, bedanken. Wir wissen, dass es immer wieder Zeiten gab, zu denen besonderer Andrang herrschte“, so BRK-Kreisgeschäftsführer Direktor Martin Schmidt.

Das Rote Kreuz betreibt seit März 2021 in der Spitze neun stationäre Teststationen und ein Testmobil und bietet derzeit an acht Orten Schnelltests und teilweise PCR-Tests an. In den vergangenen Monaten sei sowohl bei der Organisation, aber auch für das Personal an den Teststationen und die Testkunden selbst immer wieder Flexibilität gefragt gewesen, da manche Maßnahmenänderung mehr oder weniger „über Nacht“ umgesetzt werden musste. Nichtsdestotrotz ist man beim BRK insgesamt zufrieden über das gute Zusammenspiel zwischen dem Personal im Kreisverband und an den Teststationen und den Testkunden. „In der Regel zeigten die Menschen, die zum Testen gekommen sind, Verständnis und waren dankbar für das Angebot.“, so Schmidt weiter.
Wie es nach dem 19. März mit den Teststationen des Roten Kreuzes weitergeht und ob die Anzahl an Stationen aufrechterhalten werden kann, ist noch nicht entschieden und hängt von den Beschlüssen des Bundestags ab.
Informationen dazu werden unter www.coronatest-rosenheim.de bekannt gegeben.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Rosenheim)

Vermisste tot aufgefunden

Vermisste tot aufgefunden

Trostberg / Ruhpolding / Landkreis Traunstein – Eine 35-jährige Trostbergerin, die seit Sonntag vermisst war, konnte im Rahmen aufwändiger Suchmaßnahmen nur noch tot in einer steilen Rinne des Rauschbergs nahe Rupolding geborgen werden. Die Alpine Einsatzgruppe der Polizei geht von einem tragischen Unglück aus.

Nachdem der Pkw der 35-jährigem im Bereich Ruhpolding verlassen aufgefunden wurde, konzentrierten sich die Suchmaßnahmen von Bergwacht und Polizei hauptsächlich auf den Bereich des Rauschbergs. In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde die Suche zunächst ergebnislos abgebrochen. Am gestrigen Dienstagmorgen wurde sie dann fortgesetzt. Im Laufe des Vormittags wurde die Vermisste dann von einem eingesetzten Polizeihubschrauber in einer steilen Rinne liegend lokalisiert. Die Einsatzkräfte seilten sich zu der Verunglückten ab, konnten ihr aber nicht mehr helfen. 
Die 35-jährige rutschte nach den Angaben der Polizei vermutlich auf dem, teils mit Schnee bedeckten Wanderweg aus und fiel etwa 100 Höhenmeter hinab. Dabei zog sie sich tödliche Verletzungen zu. 
(Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Große Unsicherheit in der Wirtschaft

Große Unsicherheit in der Wirtschaft

Rosenheim Die heimischen Unternehmen kommen nicht zur Ruhe: Neben der anhaltenden Corona-Pandemie, extremen Preissteigerungen sowie Lieferengpässen fordern nun die wirtschaftlichen Folgen des russischen Kriegs gegen die Ukraine die Wirtschaft in Stadt und Landkreis Rosenheim zusätzlich heraus. Der IHK-Regionalausschuss hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit der aktuellen Situation in den Betrieben der Region auseinandergesetzt. An dem virtuellen Austausch nahm auch Rosenheims Landrat Otto Lederer (CSU) teil.

Die Schilderungen der Unternehmer machten deutlich, dass eine große Unsicherheit in der Wirtschaft herrscht. „Mit Sorge schauen die Unternehmen in der Region vor allem auf die Preisentwicklung für Energie und Rohstoffe, dazu kommen noch massive Lieferengpässe. Planungssicherheit ist leider aktuell kaum bis gar nicht möglich“, fasst Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim, die Rückmeldungen zusammen. Zahlreiche Ausschussmitglieder betonten, dass Preise nicht mehr kalkulierbar seien, es kaum noch Festpreise gebe und Wartezeiten für Materialien sowie Ersatzteile deutlich erhöht seien. Landrat Lederer berichtete dem Ausschuss von der Unterbringung und Versorgung der ukrainischen Kriegsgeflüchteten in der Region.

Noch nie so viele Corona-positive
Mitarbeiter wie aktuell

Weiteres Thema der Sitzung waren die erneut stark ansteigenden Corona-Infektionszahlen. In ihren Betrieben habe es seit Beginn der Pandemie vor rund zwei Jahren noch nie so viele positiv getestete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie in diesen Tagen gegeben, berichteten mehrere Ausschussmitglieder übereinstimmend. Eine Unternehmerin äußerte ihre Sorgen, dass es durch die hohe Zahl an Krankheitsfällen in der Belegschaft sowie der Mitarbeiter in Quarantäne zu drohenden Personalengpässen kommen könnte. „Trotz der umfassenden Lockerungen und der Sehnsucht nach Normalität müssen wir das Virus weiter ernst nehmen und mit Augenmaß vorgehen“, fordert der Ausschussvorsitzende. „Für Unmut sorgt bei den Unternehmen, dass für den Privat-sowie Freizeitbereich demnächst zahlreiche Corona-Einschränkungen fallen sollen, aber in den Betrieben weiterhin strenge Vorgaben, unter anderem bei der Quarantäneregelung, gelten. Das kann zu Personalausfällen mit Folgen unter anderem für Produktion, Kundenbetreuung und Lieferungen führen.“

Fachkräftemangel spitzt sich
immer weiter zu

Wie der Austausch auch zeigte, spitzt sich der Fachkräftemangel immer weiter zu. Mehrere Unternehmer warnten, dass zudem viele Ukrainer, die hierzulande als Berufskraftfahrer arbeiten, in ihre Heimat zurückkehren und die freiwerdenden Stellen nicht nachbesetzt werden könnten. Auch in der Baubranche gebe es nicht genug Fachkräfte, sagte ein weiteres Ausschussmitglied.
Auch wenn es für die Wirtschaft derzeit viele Unsicherheiten und Herausforderungen gibt, zeigt sich Bensegger nach der Ausschusssitzung grundsätzlich optimistisch: „In den vergangenen zwei Jahren haben unsere Unternehmen in der Region gelernt und unter Beweis gestellt, flexibel und kurzfristig auf äußere Begebenheiten und Risiken zu reagieren. Die Unternehmerinnen und Unternehmen packen die Aufgaben an und werden diese meistern.“
(Quelle: Pressemitteilung IHK München und Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Hohe Energiepreise beschäftigen auch Heilbäder

Hohe Energiepreise beschäftigen auch Heilbäder

Bad Füssing / BayernDer Bayerische Heilbäder-Verband (BHV) hat angesichts der hohen Energiepreise eine umgehende Entlastung der Verbraucher, der Unternehmen und der Kommunen gefordert. In einem Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz, Ministerpräsident Markus Söder und die zuständigen Minister auf Bundes- und Landesebene befürchtet der Verband dramatische Auswirkungen der hohen Energiepreise. Diese träfen nicht nur die Verbraucher, sondern auch die Wirtschaft und die Kommunen.

„Ein Eingreifen der Politik ist dringend nötig, und zwar schnellstmöglich“, so der Verbandsvorsitzende und Landrat Peter Berek. Auch die Heilbäder und Kurorte seien massiv von den hohen Energiepreisen betroffen. „Die Bäder und Thermen waren durch die Lockdowns und die erheblichen Einschränkungen durch die Corona-Auflagen monatelang finanziell gebeutelt. Jetzt führen die hohen Energiepreise zusätzlich zu einer Verschärfung der wirtschaftlichen Lage.“.

Ausfall der Gasversorgung hätte
für Heilbäder dramatische Folgen

Die Logistiker im Transportwesen und im Öffentlichen Nahverkehr hätten klar gemacht, dass die LKW und Busse bei anhaltend hohen Preisen kurzfristig stehen bleiben werden, weil die Dieselkosten nicht mehr zu stemmen seien. Ein großes Problem sei auch die Versorgungssicherung mit Gas. „Im schlimmsten Fall muss der Notfallplan der Bundesregierung aktiviert werden. Gefragt sind hier nicht nur die Politik, sondern auch die Versorgungsunternehmen“, heißt es in dem Schreiben wörtlich. Ein Ausfall der Gasversorgung hätte für die Heilbäder und Kurorte dramatische Folgen. Ohne Gas wäre kein Küchenbetrieb in der Gastronomie mehr möglich. Auch beim Betrieb von medizinischen, therapeutischen Einrichtungen sowie Thermen und Bädern werde es zu erheblichen Problemen kommen.

„Auch Tourismus muss mit Einbrüchen
bei den Gästezahlen rechnen“

„Aber auch der Tourismus muss mit Einbrüchen bei den Gästezahlen rechnen“, befürchtet Berek weiter. „Denn angesichts der extrem hohen Treibstoffkosten werden sich Kunden genau überlegen, ob, wann und wohin sie reisen werden. Dies alles, gepaart mit den wieder steigenden Corona-Fallzahlen sorgt für einen nur zögerlichen Buchungseingang in den Orten. Wir appellieren deshalb eindringlich an die Politik auf Bundes- und Landesebene, kurzfristig nach Lösungen zu suchen. Der Anstieg der Energiepreise muss gebremst, Verbraucher und Wirtschaft müssen entlastet werden.“

Senkung oder Deckelung
der Mineralösteuer

Der BHV schlägt unter anderem eine Senkung oder Deckelung der Mineralölsteuer vor. „Lassen Sie die Bürgerinnen und Bürger, unsere mittelständischen Unternehmen und die Heilbäder und Kurorte jetzt nicht im Stich! Letztere sind ein starker Faktor der Gesundheitswirtschaft. Es geht um über 100.000 Arbeitsplätze in Bayern, vor allem im ländlichen Raum und um eine Bruttowertschöpfung (vor Corona) von rund 5 Milliarden Euro“, so der BHV abschließend in seinem Schreiben.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Heilbäder-Verband / Beitragsbild: Symbolfoto :re)