Pflege-Absolventinnen feiern ihr Examen

Pflege-Absolventinnen feiern ihr Examen

Wasserburg / Landkreis RosenheimDie  Freude war bei allen sichtbar: Gemeinsam mit den Familien, Ehrengästen, dem Lehrerkollegium und den an der praktischen Ausbildung beteiligten Kollegen wurden elf erfolgreiche Absolventinnen der RoMed Berufsfachschule für Pflege in Wasserburg am Inn feierlich in der LandWirtschaft im Gut Staudham verabschiedet.

„Das Ergebnis kann sich auch sehen lassen!“, erzählt die Schulleiterin Alina Boldt. „Eine Teilnehmerin ist ganz knapp am Staatspreis vorbeigeschrammt. Alle Examen sind schlichtweg klasse, gemessen an den zusätzlichen Hürden, die alle meistern mussten – Stichwort Corona und digitale Beschulung.“ Und so zeige sich in diesen Zeiten erst recht, wie wichtig es ist, den eigenen Nachwuchs heranzuziehen und gut auszubilden. Alleine acht der frischgebackenen Pflegefachkräfte verbleiben im RoMed-Verbund als neue Mitarbeiterinnen.
Berufsstolz hatten die engagierten Schülerinnen schon in der Ausbildung an den Tag gelegt. Nun werden sie diesen auch in ihrer neuen Funktion als Gesundheits- und Krankenpflegerinnen zeigen – im wertschätzenden und empathischen Umgang sowie der professionellen und individuellen Patientenpflege.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMed Kliniken – zeigt Schulleiterin Karin Wünsch (rechts im Bild) mit den erfolgreichen Absolventinnen der Klasse 19/22 A)

Ukraine: Hilfsbereitschaft weiter groß

Ukraine: Hilfsbereitschaft weiter groß

Rosenheim – Immer zum Wochenstart will die Stadt Rosenheim ab jetzt über den neuesten Stand der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine berichten:  Aktuell befinden sind ca. 330 registrierte Ukraine-Flüchtlinge in der Stadt Rosenheim. Davon sind zwei Drittel privat untergekommen, 90 Menschen sind in der Luitpoldhalle untergerbacht und ca. 20 in einer städtischen Asylunterkunft in Rosenheim. Eine Pflicht zur Registrierung besteht nicht.

Die Stadt hat derzeit elf Wohnungen und eine größere Unterkunft befristet angemietet, die nach und nach für Flüchtlinge aus der Ukraine bezugsfertig werden. Weitere der Stadt angebotene Wohnungen werden von zwei Teams sukzessive besichtigt und bei Eignung ebenfalls angemietet.

Aktuell werden Helfer mit ukrainischen
oder russischen Sprachkenntnissen gesucht

Das Hilfsangebot aus der Bevölkerung ist weiterhin ungebrochen. Aktuell wird vor allem Hilfe von Menschen mit ukrainischen oder russischen Sprachkenntnissen benötigt, um Geflüchtete zu Arztterminen, Behördenterminen und ähnlichem zu begleiten.
Der Stadtjugendring koordiniert im Auftrag der Stadt Rosenheim die ehrenamtliche Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine. Er arbeitet in enger Kooperation und Abstimmung mit Rosenheimer Trägern und Fachverbänden, wie der Caritas, der Diakonie, den Kirchen, der Stadtverwaltung, der Bürgerstiftung und der Volkshochschule.

Für Helfer wurde eine
Website eingerichtet

Wer helfen möchte kann sich auf der Website www.rosenheimhilft.de informieren, sich per E-Mail an rosenheimhilft@stadtjugendring.de oder per Telefon montags bis freitags zwischen 9 bis 13 Uhr an 08031/9413833 wenden.

Mittlerweile wurden auch sogenannte „Willkommensgruppen“ für Kinder aus dem ukrainischen Kriegsgebiet an Schulen eingerichtet. Für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre an der Mittelschule am Luitpoldpark, für Jugendliche ab 17 Jahren an der Berufsschule I. Ab dem 07.April steht eine Willkommensgruppe für Grundschulkinder an der Freien Waldorfschule Rosenheim bereit. Weitere Informationen sind unter www.schulamt-rosenheim.de erhältlich. Viele der ukrainischen Kinder erhalten zudem Online-Unterricht aus ihrer Heimat.
Zusätzlich betreuen Schüler des Ignaz-Günther-Gymnasiums und der Mittelschule am Luitpoldpark die in der Luitpoldhalle untergebrachten Flüchtlingskinder mit Spiel- und Sportangeboten.

„Schnellstmögliche Integration
der Kriegsflüchtlinge“

„Wir haben aus den verschiedenen Flüchtlingsströmen der letzten Jahre gelernt, dass schnellstmögliche Integration den Kriegsflüchtlingen den Aufenthalt in Rosenheim deutlich erleichtert“, so Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März. Wesentlich hierbei sei die Überwindung der Sprachbarriere. Besonders traumatisiert ob der Kriegshandlungen in der Ukraine sind die Flüchtlingskinder. Sie sollen durch die verschiedenen Angebote der Rosenheimer Schüler, der Verbände und Vereine, Stiftungen und nicht zuletzt des Stadtjugendrings aufgenommen und unterstützt werden. „Mein Dank gilt all denjenigen, die selbstlos und aus purer Nächstenliebe den vom Krieg überraschten und zur Flucht gezwungenen Menschen aus der Ukraine helfen“, so Oberbürgermeister Andreas März.
(Quelle: Presseinformation Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 4. April

Namenstag haben: Kreszentia, Eva, Juliane, Vinzenz

3 bekannte Geburtstagskinder:

–  Franziska van Almsick (1978 – ist eine ehemalige deutsche Schwimmerin, die bereits mit 14 Jahren als Schwimm-„Wunderkind“ je zweimal olympisches Silber und Bronze holte. )

– Bette Davis (1908 – war eine US-amerikanische Schauspielerin und zweifache Oscar-Preisträgerin,)

– Thomas Hobbes (1588 – war ein bedeutender englischer Mathematiker, politischer Philosoph und Staatstheoretiker, dessen Hauptwerk „Leviathan“ die westliche Vertragstheorie begründete.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1808: Die Seefahrtschule Lübeck wird zur Ausbildung von Kapitänen und Steuerleuten der Handelsschiffahrt gegründet.
  • 1923: Die „Firestone Tire & Rubber Company“ beginnt mit der Produktion von Gummireifen.
  • 1933: US-Präsident Franklin D. Roosevelt untersagt  per Deskret den Besitz von Gold, Goldmünzen und – zertifikaten in Privathand. Begründet wird diese Maßnahme mit einem nationalen Notstand. Diese sollte der Stabilität des US-Dollars dienen.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Rainer Nitzsche – aktueller Blick auf die Kampenwand)
Beginn der Amphibienwanderung

Beginn der Amphibienwanderung

Traunstein / Bayern – Nach dem Schnee kommt der Regen und damit beginnt in Bayern die Amphibienwanderung. So auch am Weitsee zwischen Reit im Winkl und Ruhpolding – Bayerns größtem Amphibienübergang. Jährlich queren dort rund 30.000 Frösche, Kröten und Molche die Bundesstraße B  305 und wandern zu ihren Laichgewässern. 

Zum Schutz von Kröten, Fröschen und Co. wird die Bundesstraße im Dreiseengebiet darum während der Hauptzeit der Amphibienwanderung wieder an mehreren Tagen zwischen 20 Uhr und 6 Uhr morgens für den Verkehr voll gesperrt. 
Die Sperrung erfolgt in Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Traunstein ab den morgigen Dienstag, 5. April. 
Die Umleitung erfolgt weiträumig über die Kreisstraße TS5 von Siegsdorf nach Staudach / Grassau beziehungsweise über die Bundesautobahn A8. Die Umleitung wird ausgeschildert.
Die Sperrung der Bundesstraße erfolgt mittels Schrankenanlage bei Seegatterl und Seehaus. Sie ist unerlässlich, da bereits wenige Fahrzeuge ausreichen, um zahlrieche Amphibien zu töten. 
Um Umwege zu minimieren, werden die Verkehrsteilnehmer geben, besonders an Schlechtwettertagen gleich die Ausweichrouten über Grassau bzw. Siegsdorf zu nehmen. Grundsätzlich wird die Sperrung in den Verkehrsnachrichten der regionalen Radiosender bekannt gegeben. Zusätzlich kann ein Newsletter für die betreffenden Gemeinden über die Homepage des Staatlichen Bauamts Traunstein abonniert werden, in dem über die Sperrtage informiert wird. 
Das Staatliche Bauamt Traunstein bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner für die unvermeidliche Verkehrsbehinderung um Verständnis. Da die Amphibienwanderungen witterungsabhängig sind, muss die Sperrung der Bundesstraßen B 305 durch das Staatliche Bauamt Traunstein teilweise sehr kurzfristig erfolgen.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Traunstein / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

LBV: Bayern muss bleifrei werden

LBV: Bayern muss bleifrei werden

Hilpoltstein / Bayern – Mit dem Beginn des neuen Jagdjahres am 1. April tritt die Ankündigung von Staatsministerin Michaela Kaniber in Kraft, dass bei der Jagd auf der gesamten bayerischen Staatswaldfläche ausschließlich bleifreie Büchsenmunition verwendet werden darf, und das verbunden mit einer einjährigen Übergangsfrist. „Dass die Bayerischen Staatsforsten mit einer letzten Übergangsphase in Zukunft bei der Jagd auf ihren Flächen auf bleihaltige Büchsenmunition verzichten, ist ein wichtiger erster Schritt für den Schutz der Greifvögel im Freistaat“, so der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer.

Kaniber hatte dies unter dem Eindruck der Auswilderung der ersten Bartgeier im Vorjahr angeordnet, da eine ihrer häufigsten Todesursachen eine Bleivergiftung ist. Damit vollzieht der Freistaat als deutschlandweit drittletztes Bundesland diese wichtige Schutzmaßnahme für seine Flächen. Eine Vorreiterrolle hingegen könnte Bayern beim Verzicht auf bleihaltige Munition auf seinen restlichen Flächen einnehmen, die von Privatjägerinnen und kommunalen Jägern bejagt werden. Erst in vier anderen Bundesländern ist dies bisher der Fall.

Leuchtturmprojekt zum Schutz
von See- und Steinadler

Die Bayerischen Staatsforsten konnten bei ihrer Umstellung auf viele positive Erfahrungen zurückgreifen, die ihre Jäger  seit einem gemeinsamen Leuchtturmprojekt mit dem LBV zum Schutz von See- und Steinadler sowie dem Bartgeier gesammelt haben. Seit 2020 wurde dabei auf 17 der 41 bayerischen Forstbetriebe, was in etwa einem Drittel der Staatswaldfläche entspricht, zum Schutz der seltenen Greifvogelarten nur noch mit bleifreier Büchsenmunition gejagt. „Dass die Umstellung auf bleifreie Jagdmunition problemlos und sehr erfolgreich funktioniert, zeigen die bayerischen Berufsjäger bei den Staatsforsten und auch in den Nationalparken, die schon lange bleifrei jagen und das unter teilweise schwierigsten Bedingungen im Hochgebirge“, so der LBV-Experte David Schuhwerk.

Jagdflächen des Staatswaldes machen 
nur ein Drittel der Waldfläche aus

Da die Jagdflächen des Staatswaldes im Freistaat allerdings nur ein Drittel der Waldfläche ausmachen, appelliert der LBV vor allem an alle Privatpersonen und an die Verantwortlichen der Körperschaftswälder, also Städte und Gemeinden, Kirchen und Stiftungen, ebenfalls umgehend freiwillig auf bleifreie Munition umzustellen, insofern dies noch nicht geschehen ist. „Da zwei Drittel der Wälder in Bayern von Privatjägerinnen und kommunalen Jägern bejagt werden, ist es ein genauso wichtiger Schritt, dass diese freiwillig auf bleihaltige Jagdmunition verzichten, wenn sie in Zukunft in ihren Revieren keine an Bleivergiftung verendeten Bartgeier, See- und Steinadler vorfinden wollen“, appelliert Norbert Schäffer. Für den Schutz seltener Vogelarten wäre eine komplett bleifreie Jagdausübung ein entscheidender Faktor zur Verbesserung ihrer Überlebensgrundlage. „Erst kürzlich wurde unter Mitarbeit des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung wieder eine große Studie veröffentlicht, die den erheblichen Einfluss von Bleivergiftungen auf Greifvogelpopulationen in Europa feststellt“, so David Schuhwerk weiter.

Zahlreiche Studien zu
bleifreier Munition

Alle Aussagen, die bleifreier Munition pauschal eine schlechtere Tötungswirkung, geringere Präzision, höhere Fluchtdistanz oder eine größere Gefährdung durch Querschläger zuordnen, sind durch zahlreiche Praxistests, Studien und Expertenaussagen widerlegt. Beispielsweise ergab eine DEVA-Studie (Deutsche Versuchs- und Prüfanstalt für Jagd- und Sportwaffen) im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums, dass es keinen signifikanten Unterschied im Abprallverhalten von bleihaltiger und bleifreier Büchsenmunition gibt.
Bei einer großangelegten Forschungsarbeit in mehreren Bundesländern zum Thema „Tötungswirkung bleifreier Büchsenmunition“, die ebenfalls im Auftrag des BMELV durchgeführt wurde, sowie der Nachfolgearbeit „Ergänzende Untersuchungen zur Tötungswirkung bleifreier Geschosse“, konnte eindeutig gezeigt werden, dass die jagdliche Tauglichkeit und Tötungswirkung nicht vom Geschossmaterial, sondern von der Geschosskonstruktion, und ganz wesentlich von den Fähigkeiten des Schützen oder der Schützin abhängt und somit an der Herstellung von bleifreien Geschossen zur tierschutzgerechten und jagdpraxiskonformen Verwendung kein Zweifel besteht. „Vor der Umstellung auf bleifreie Munition gibt es einiges zu beachten. Reinigung, Munitionswahl und ein sorgfältiger Test von verschiedenen Laborierungen der gewählten Geschosskonstruktion mittels Einschießens am Schießstand sind unerlässlich, um eine passende Kombination zu finden. Nach diesen Maßnahmen steht jedoch einer erfolgreichen Umstellung nichts mehr im Wege“, erklärt der LBV-Experte.

Symbolischer Verzicht der
Staatsforsten auf Bleischrot

Der derzeitige Verzicht der Staatsforsten auf bleihaltige Jagdmunition umfasst nicht den Einsatz von Schrotmunition. Deren Verwendung ist im Staatswald, außer durch eine EU-Regelung in oder im Umfeld von Feuchtgebieten, noch ausgenommen. Zwar ist der Einsatz äußerst gering, allerdings wäre es ein wichtiges Signal auch hier komplett auf bleihaltige Munition zu verzichten. „In ihrer Vorbildfunktion für alle bayerischen Jägerinnen und Jäger sollten die Staatsforsten nun auch noch auf die Verwendung von Bleischrot auf ihren Flächen verzichten, einfach als symbolischer Akt, um tatsächlich komplett bleifrei zu jagen“, wünscht sich David Schuhwerk.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Wie viele Schutzräume hat Rosenheim?

Wie viele Schutzräume hat Rosenheim?

Rosenheim – Es gibt Fragen, die sind lange Zeit weit in den Hintergrund gerückt – doch leider aufgrund des Kriegs in der Ukraine nun wieder präsent. Dazu zählt auch die Frage nach den Schutzräumen. 599 gibt aktuell in Deutschland. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der AfD-Fraktion im Bundestag hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Rund 487000 Menschen finden demnach darin Platz. Bei aktuell rund 83 Millionen Einwohnern also kaum der Rede wert.  Innpuls.me hat bei der Stadt Rosenheim nachgefragt, wie die Situation speziell bei uns aussieht und erfahren, welche Schutzräume es aktuell noch in der Stadt gibt.

 

Frage: Gibt es derartige Räume für den Kriegs- und Katastrophenfall überhaupt noch bei uns in der Stadt Rosenheim?
Antwort: 
Grundsätzlich gilt, dass das Bundesministerium des Inneren mit Zustimmung des Bundesministerium der Finanzen entschieden hat, die Aufgabe der Abwicklung und Bewirtschaftung der öffentlichen Schutzräume zum 1. September 2020 an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) zu übertragen. Die derzeit noch der Zivilschutzbindung unterliegenden öffentlichen Schutzräume sollen mit Stand umgehend aus der Zivilschutzbindung entlassen werden. Insofern haben sich auch in der Stadt Rosenheim die Anlagen reduziert. Beispielsweise ist eine private Anlage aus der Schutzraumbindung entlassen worden.

Frage: Welche Schutzräume haben wir dann noch und wo sind diese?
Antwort: 
Im Finanzamt Rosenheim, in der Technischen Hochschule Rosenheim und in der Wohnanlage Carl-Orff-Straße. (Zusatzinfo von Innpuls.me: Im Rathaus Rosenheim gibt es zusätzlich einen nicht öffentlichen Bunker. Dieser steht für Mitglieder der Führungsgruppe Katastrophenschutz zur Aufrechterhaltung der städtischen Verwaltungsstrukturen im Krisenfall zur Verfügung).

Frage. Wie viele Menschen finden darin insgesamt Platz?
Antwort:
Rechnerisch 3402 Menschen. Die Zahl teilt sich wie folgt auf: Finanzamt Rosenheim – 2029 Schutzraumplätze, Technische Hochschule Rosenheim – 720 Schutzraumplätze, Wohnanlage Carl-Orff-Straße – 653 Schutzraumplätze.

Frage: Wie lange könnte man sich überhaupt in so einem Schutzraum aufhalten?
Antwort: 
Die Bauwerke sind grundsätzlich mit einer von der Außenluft unabhängigen Lüftungs- und Heizungsanlage so ausgelegt, dass im Belegungsfall ein autarker Betrieb möglich ist. Durch entsprechende Schutzeinrichtungen wie Filteranlagen, Sandvorfilter, verwinkelte Bauart, ist eine Gefährdung soweit eingedämmt, dass ein Betrieb über 14 Tage in einem von der Außenwelt isolierten Zustand möglich ist.

Frage: Für welche Szenarien sind die Schutzräume eingerichtet?
Antwort: Sollten die Atmosphäre um die Anlage radioaktiv kontaminiert oder biologische oder chemische Stoffe vorhanden sein, ist durch die entsprechenden Schutzeinrichtungen eine Gefährdung soweit auszuschließen.

Frage: Werden diese Räume regelmäßig gewartet und gepflegt?
Antwort: Eine neuerliche Inbetriebnahme wäre derzeit mit einer entsprechenden Vorlaufzeit möglich.

Frage: Im Fall der Katastrophe – wie wäre dann das Vorgehen? Also konkret: Welche der rund 64.000 Einwohner finden dort Schutz?
Antwort: 
Die Belegung erfolgt mit einer Vorlaufzeit von 48 Stunden. Einen konkreten Belegungsplan gibt es derzeit nicht.

Frage. Wie würde die Information der Einwohner ablaufen?
Antwort: 
Alle Medien werden über den städtischen Verteiler informiert. Zusätzlich erfolgt die Kommunikation über die städtischen Kanäle in den sozialen Medien und gegebenenfalls über weitere Informationsmöglichkeiten wie Lautsprecherdurchsagen:

Frage: Gibt es offizielle Seiten für Verhaltensregeln für den Fall der Fälle?
Antwort:
Die Internet-Seite Schutzräume BBK (bund.de)
(Quelle: Beitragsbild: Symbolbild: re)

Osterhase versinkt im Schnee

Osterhase versinkt im Schnee

Brannenburg / Landkreis Rosenheim – Bis zum Osterfest dauert es nicht mehr sehr lange. Für Osterhasen und Osterhennen gibt es also sicherlich aktuell einiges zu tun. Dieser Kollege muss sich aber erst einmal wieder aus den Schneemassen befreien, bis er so richtig durchstarten kann. Zum Glück für ihn, müsste sich die weiße Pracht in den kommenden Tagen mehr und mehr wieder von selbst verabschieden. Die Wetterprognosen für Stadt und Landkreis Rosenheim sagen steigende Temperaturen voraus. Aber es bleibt dennoch wechselhaft, nass und größtenteils bewölkt in dieser Woche.
(Quelle: Beitragsbild: re)

„Hanami“ auf dem Ludwigsplatz

„Hanami“ auf dem Ludwigsplatz

Rosenheim – Auch wenn es derer Tage mit Schnee und Kälte eher winterlich anmutet – der Frühling ist da! Ein klarer Beweis dafür sind die japanischen Zierkirschenbäume am Stadtbachgerinne am Ludwigsplatz in Rosenheim. Diese stehen aktuell schon in voller Blüte. 

In Rosenheims japanischer Partnerstadt Ichikawa wird „Sakura“ – so heißt dort die Kirschblüte – mit dem Kirschblütenfest „Hanami“ gefeiert. Das bedeutet so viel wie „Blüten betrachten“. Und diese wunderschönen zarten Blüten  bringen auch an kalten Wetter etwas Sonnenschein ins Herz.
(Quelle: Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Familienspaß mit Mammut und Co.

Familienspaß mit Mammut und Co.

Rosenheim – Auge in Auge mit dem riesigen Mammut und den Höhlenhyänen, gemeinsam eine Höhlenmalerei versuchen und danach eines der ältesten Klanggeräte der Menschheit herstellen! Der Lokschuppen Rosenheim bietet Familien mit Kindern in den Osterferien eine Urlaubsreise der besonderen Art: Wie wäre es mit einer Zeitreise?

Die Ausstellung „Eiszeit“ entführt Jung und Alt in eine Welt, in der Löwen, Mammuts, Nashörner und Höhlenlöwen in Deutschland heimisch waren. 30 interaktive Medienstationen machen den Ausstellungsbesuch zum kurzweiligen Erlebnis. Höhlengemälde mit den Fingern malen, Felle fühlen, oder am Touchscreen virtuell für die eigene Nahrung sorgen – hier ist für jeden etwas dabei. Als Ergänzung bietet der Lokschuppen in den Osterferien vom 11. bis 14. April und vom 19. bis 22. April Familienworkshops an. An jedem Tag erwartet Kinder und Erwachsene um 12 Uhr mittags ein andere, spannende Mitmachaktion.

Schwirrhölzer und 
Eiszeit-Schmuck basteln

Im Workshop „Eiszeit-Klang“ können sie eines der ältesten Klanggeräte der Menschheitsgeschichte herstellen. Die selbst bemalten Schwirrhölzer sehen nicht nur cool aus, sondern erzeugen beim Schwingen auch surrende Geräusche. Beim Workshop „Eiszeit-Schmuck“ gestalten Familien dekorative Einzelstücke. Die Hingucker werden aus Muscheln, Tierzähnen, Holzstückchen und anderen Materialen gebastelt. Nicht nur für Hobby-Höhlenforscher ist der Workshop Eiszeit-Kunst. Wie die Eiszeitmenschen auch, können Kinder zusammen mit ihren Eltern eigene Kunstwerke aus Pigmentfarben auf echte Solnhofener Platten malen. Praktisch sind die Eiszeit-Beutel, die Jäger und Sammler in der Eiszeit mit sich getragen haben. In diesem Workshop, der sich für Kinder ab 10 Jahren eignet, stellen die Teilnehmer ihren ganz persönlichen Lederbeutel her. Damals steckten die Eiszeit-Menschen Beeren, Feuersteine oder Heilpflanzen hinein. Doch die Beutel von heute eignen sich sicherlich auch für kleine, ganz persönliche Schätze der anderen Art.

Noch ein besonderer Familientipp: Montags gibt es während der gesamten Ausstellungszeit ermäßigte Familienpreise! Für die Workshops ist eine Anmeldung erforderlich. Möglich ist sie telefonisch unter der Nummer 08031/ 365 9036 oder online unter www.lokschuppen.de .
(Quelle: Pressemitteilung vkr / Beitragsbild-Foto: vkr)

Besuch bei den Kelten

Besuch bei den Kelten

Seeon-Seebruck / Landkreis Traunstein – Einst besiedelten die Kelten den Chiemgau. Wer in diese Zeit eintauchen will, für den lohnt ein Ausflug nach Seeon-Seebruck im Landkreis Traunstein.  Unser Kollege Hendrik Heuser hat am Wochenende das Keltengehöft Stöffling besucht.

Etwas einen Kilometer nordöstlich von Seebruck liegt am rechten Alzufer der kleine Ort Stöffling auf einem der zahlreichen Moränenhügel. Zahlreiche Funde belegen, dass dort einst Kelten zuhause waren. Seit dem Jahr 2000 kann man dort ein rekonstruiertes keltisches Gehöft besichtigen. „Auch bei der derzeitigen Kälte in Bayern ist das Gehöft zumindest einen Kurzbesuch wert“, lautet das Fazit von Hendrik Heuser zu dieser Sehenswürdigkeit. In wärmeren Zeiten lädt ein Brotzeitplatz zu längerem Verweilen mit Picknick und Studieren der Informationstafeln in der ruhigen Landschaft ein.
Das keltische Gehöft ist ganzjährig geöffnet und kann bei freiem Eintritt jederzeit von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang besichtigt werden.
Besonders wichtig waren die Kelten die Bäume – für sie der Sitz ihrer Götter und damit heilig. In ihrem Schatten wurde Recht gesprochen. Wissenwertes dazu erfährt man auf dem Baumweg, der zum Keltengehöft Stöffling führt. Der Weg startet am Parkplatz an der Foßanlegestelle in der Haushoferstraße in Seebruck.
(Quelle: Info: Hendrik Heuser / Beitragsbild / Foto: Hendrik Heuser)

Mehr zum Keltengehöft Stöffling, zum Baumweg und zum Archäologischen Rundweg hier:

Zum Abschluss noch ein Youtube-Video vom Keltengehöft in Stöffling:

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Weitere Informationen
Rosenheim, Max-Josefs-Platz, 1964

Rosenheim, Max-Josefs-Platz, 1964

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1964. Auf dem alten Foto zu sehen ist der Max-Josefs-Platz in Rosenheim. Auffallend: Die Schwarz-Weiß-Aufnahme wurde noch von Hand nachträglich koloriert. Ein großer zeitlicher Aufwand, heutzutage kaum mehr vorstellbar.
(Quelle: Archiv: Herbert Borrmann)

Ehrenamtliches Engagement gewürdigt

Ehrenamtliches Engagement gewürdigt

Riedering / Landkreis Rosenheim – Das Ehrenzeichen am Bande für 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit wird vom Freistaat Bayern verliehen. Diese Veranstaltung findet zweimal jährlich im Landkreis Rosenheim statt.  Auf der Liste der Geehrten stand diesmal auch Bianca Wachs für ihr ehrenamtliches Engagement für die Wasserwacht Rosenheim. Leider was sie an diesem Tag verhindert. Nun wurde die Übergabe der Auszeichnung in kleinem Rahmen in der Gemeinde Riedering nachgeholt.  

„Ein ganz großes Dankeschön für das jahrelange ehrenamtliche Engagement in unserer Wasserwacht. Wir wissen, dass diese Arbeit häufig viel Zeit und Kraft in Anspruch nimmt. Daher sind wir besonders stolz, wenn wir langjährige Helferinnen und Helfer mit so einer Ehrung würdigen dürfen“, so Daniela Ludwig , Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des BRK Kreisverbandes.
„Es ist ein sehr gutes Gefühl, so viele langjährige ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in seinem Kreisverband zu wissen, die, wenn es darauf ankommt, vor allem in den Krisen der letzten Jahre, immer zur Stelle sind. Vielen herzlichen Dank dafür!“, bedankte sich Direktor Martin Schmidt, BRK Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: BRK Kreisverband Rosenheim, zeigt von links: Riederings Bürgermeister Christoph Vodermaier, Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig, Bianca Wachs, Martin Schmidt, Kreisgeschäftsführer des BRK Rosenheim)