Maiandacht bei der Arbinger Kapelle

Maiandacht bei der Arbinger Kapelle

Arbing / Atzing / Prien / Landkreis Rosenheim  – Die Pflege der guten Tradition, an einem schönen Maiabend in Prien-Arbing bei der dortigen Kapelle zu einer Maiandacht zusammenzukommen, war heuer wieder möglich. Gemeinsam wird diese Maiandacht von den Arbinger Familien der Bein- und Bernhacker-Höfe zusammen mit dem Atzinger Trachtenverein „Daxenwinkler“ vorbereitet.

Pfarrvikar Gottfried Grengel erinnerte an die Bedeutung der Gottes Mutter Maria für jeden Gläubigen, die volksmusikalische Gestaltung übernahmen der Haaralm-Dreigesang mit Andreas Rauch als Ziach-Begleiter.
Weitere Foto-Impressionen auf den Samerberger Nachrichten.
(Quelle: Artikel / Foto: Anton Hötzelsperger)

 

Fotos: Hötzelsperger – Stimmungsvolle Maiandacht in Prien-Arbing

Spatz und Amsel fliegen allen davon

Spatz und Amsel fliegen allen davon

Rosenheim / Hilpoltstein / Bayern  /  Knapp 11.400 naturbegeisterte Menschen haben in Bayern an der „Stunde der Gartenvögel“ vom 13. bis 15. Mai teilgenommen. Im Rahmen der großen wissenschaftlichen Mitmachaktion von LBV und seinem bundesweiten Partner NABU wurden in über 8.300 Gärten und Parks fast 239.000 Vögel gezählt und dem LBV gemeldet. Im Landkreis Rosenheim haben 216 Vogelfreunde mitgemacht und in der Stadt Rosenheim 31. 

Mit dem schönen Wetter am Zählwochenende und den weggefallenen Corona-Einschränkungen der beiden vergangenen Jahre, ist die Zahl der Teilnehmenden in Bayern dieses Jahr wieder auf das Niveau von 2019 gerutscht. „Wir freuen uns über jede und jeden, der an der Zählaktion teilgenommen und damit wichtige Daten zur Vogelvielfalt in unseren Gärten geliefert hat“, so die LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson.  Leider sinke die Zahl und Vielfalt der Vögel im Freistaat weiterhin. Mit durchschnittlich etwas mehr als 28 Vögeln pro Garten wurden dieses Jahr rund zwei Vögel weniger als die letzten Jahre gemeldet. Landkreisgenaue Ergebnisse gibt es unter www.stunde-der-gartenvoegel.lbv.de.

Zum ersten Mal hat der LBV heuer nach Nisthilfen am Zählort gefragt. „Wir wollten von unseren Teilnehmern wissen, ob und wie viele Nistkästen sich am Zählort befinden“, so die LBV-Biologin. Denn neben einem strukturreichen Garten mit heimischen, beerentragenden Pflanzen und ausreichend Insekten und Samen als Nahrung, brauchen die Vögel auch geeignete Nistmöglichkeiten. „Die erste Auswertung der Daten zeigt, dass in über 50 Prozent der teilnehmenden Gärten mindestens ein Nistkasten vorhanden ist. Uns erreichten außerdem viele Kommentare zu Vogelbruten oder ersten ausgeflogenen Jungvögeln in den teilnehmenden Gärten“, freut sich Angelika Nelson. Verschiedene Vogelarten haben unterschiedliche Ansprüche. Es helfe daher verschiedene Nistkästen an Bäumen oder am Haus und unter dem Dach anzubringen. Besonders den Gebäudebrütern, wie Mehlschwalbe, Mauersegler und Haussperling helfen künstliche Nisthilfen. Hausrotschwanz und Meisen nutzen gerne Halb- beziehungsweise Höhlenbrüterkästen, die im Garten oder am Haus aufgehängt werden.
Die Ergebnisse der Mitmachaktion würden außerdem zeigen, dass Teilnehmer, die bereits mehrfach bei der Aktion mitgemacht haben, strukturreichere Gärten besitzen als diejenigen, die erst einmal oder noch nie mitgezählt haben. „Teilnehmende, die Hecken, Bäume, Totholz, einen Teich, Sträucher mit Beeren oder Wildkräuter in ihrem Garten anbieten, erfreuen sich an einer größeren Anzahl von Vögeln und vielen verschiedenen Vogelarten. Die Strukturen bieten Nahrung und Rückzugsorte für viele Vögel aber auch viele Insekten. Amseln, Meisen und Finken brauchen die Sechsbeiner als Nahrung, vor allem zur Aufzucht ihrer Jungen“, erklärt die LBV-Biologin. Wer sich im nächsten Jahr an einer größeren Artenvielfalt erfreuen möchte, der sollte seinen Garten naturnaher gestalten. Der LBV gibt Tipps unter www.lbv.de/garten.

Gewinner und Verlierer
in den Top Ten
  1. Haussperling  – ist auch in diesem Jahr wieder mit knapp fünf Vögeln pro Garten der am häufigsten beobachtete Gartenvogel in Bayern. Das verwundert nicht, da er gerne im Schwarm vorkommt. Wie im vorigen Jahr wurde der Spatz wieder in fast 70 Prozent der Gärten beobachtet.
  2. Amsel – kommt im Vergleich zwar nur mit etwas mehr als 3 Individuen pro Garten vor, ist aber der am weitesten verbreitete Vogel im Siedlungsraum und wurde in über 93 Prozent der Gärten gesehen.
  3. Star
  4. Feldsperling
  5.  Kohlmeise
  6. Blaumeise – ist zwar beständig auf Rang 6, allerdings immer noch mit weniger als zwei Individuen pro Garten. Vor fünf Jahren noch beherbergte jeder bayerische Garten im Schnitt ein Blaumeisen-Paar. Seit dem Bestandseinbruch aufgrund des bakteriellen Erregers Suttonella ornithocola im Frühjahr 2020 ist der kleine Akrobat in unseren Gärten seltener geworden.
  7. Elster
  8. Mauersegler – Die wendigen Flugkünstler kamen dieses Jahr später aus ihren Überwinterungsgebieten zurück und waren während der Zählung noch mitten in der Balz und daher öfter am Himmel zu sehen. Ihre lauten „srii-srii“-Rufe fielen auf und sie wurden vor allem in den Städten häufiger gemeldet.
  9. Mehlschwalbe – hält sich auf niedrigem Niveau, mit im Schnitt weniger als einem Vogel pro Garten. Zu Beginn der Zählaktion vor 16 Jahren waren es noch doppelt so viele Mehlschwalben.
  10. Grünfink – Sein Bestand nimmt bereits seit dem Jahr 2014 kontinuierlich ab. Ausschlaggebend dafür war eine durch den Einzeller Trichomonaden verursachte Krankheit, die dem leuchtend grün-gelben Finkenvogel noch immer zusetzt.
Regionale
Unterschiede

Bayernweit haben die Teilnehmer etwas mehr als 28 Vögeln pro Garten gesehen und damit deutlicher weniger als das langjährige Mittel von 32. Die meisten Vögel pro Garten wurden in Niederbayern (34,6) gefolgt von der Oberpfalz (31,2) und Oberfranken (30,6) gemeldet. In Oberbayern sahen die Teilnehmenden mit 25,8 am wenigsten Vögel pro Garten. Mittelfranken (28,5), Schwaben und Unterfranken (beide 29,4) reihen sich dazwischen ein.

Vogel-Aufkommen in
Stadt und Landkreis Rosenheim

In der Stadt Rosenheim wurden insgesamt 857 Vögel gemeldet. Das bedeutet durchschnittlich 30,61 Vögel pro Garten. Pfeil nach oben für:  Star, Mauersegler, Rabenkrähe und Buchfink, Mehlschwalbe, Rauchschwalbe, Ringeltaube, Stockente, Stieglitz, Gartenrotschwanz, Mönchsgrasmücke, Rotmilan, Turmfalke, Grauschnäpper, Girlitz:
Dagegen  Abnahme bei: Feldsperling, Blaumeise, Türkentaube, Grünfink, Elster, Rotkehlchen, Kleiber und Zaunkönig ein Rückgang. Überhaupt wurde nur ein einziges Exemplar des Zaunkönigs gemeldet. Das gleiche gilt für Arten wie Grünspecht, Kernbeißer oder Tannenmeise.

Im Landkreis Rosenheim wurden insgesamt 5292 Vögel gemeldet – damit 32,12 Vögel pro Garten.

Eine Auflistung über alle teilnehmenden Orte findet Ihr hier: 

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1943

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1943

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1943. Auf der historischen Aufnahme sehen wir den Ludwigsplatz mit Blickrichtung hin zur Kaiserstraße.
(Quelle: Archiv Herbert Borrmann)

Happing: Dörflichen Charakter wahren

Happing: Dörflichen Charakter wahren

RosenheimUm den ursprünglichen und dörflichen Charakter der Eichfeldstraße in Rosenheimer Ortsteil Happing zu wahren, hat der Stadtrat Rosenheim die Vorentwürfe der „Eichfeldstraße Happing“ gebilligt und für die erneute öffentliche Auslegung und die erneute Beteiligung der berührten Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange freigegeben.

Das Konzept sieht eine ortsbildtypische und aus dem Bestand gewachsene Bautypologie aus Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern mit jeweils zwei Vollgeschossen und Satteldach vor. Dabei sollen großzügige Hof- und Gartenbereiche das dörfliche Erscheinungsbild wahren. Um die Dorfstruktur zu erhalten, die getrennt von den nördlich gelegenen Freizeit- und Sportflächen zu betrachten ist, sollen die landwirtschaftlichen Flächen nördlich der bestehenden, privilegierten Betriebsgebäude von Bebauung frei gehalten werden.
Die Planungsunterlagen zur 44. Änderung des Flächennutzungsplans und zum Bebauungsplan Nr. 172 „Eichfeldstraße Happing“ sind in der Zeit vom Mittwoch, 8. Juni bis einschließlich Donnerstag,  14. Juli auf der Homepage der Stadt Rosenheim unter dem Link: https://www.rosenheim.de/stadt-buerger/planen-und-bauen/bebauungsplaene/oeffentlichkeitsbeteiligung.html einsehbar.
Die amtliche Bekanntmachung im Amtsblatt vom 30.05.2022 der Stadt Rosenheim ist auf folgender Webseite abrufbar: https://www.rosenheim.de/stadt-buerger/amtsblatt.html.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Herbert Borrmann, zeigt: Luftaufnahme von Happing)

Verabschiedung von Felix Seeleitner

Verabschiedung von Felix Seeleitner

Aschau / Landkreis Rosenheim Jede Schneeschicht birgt ihre eigene Gefahr. Diese Bedrohung zu erkennen und auszuschalten ist die Aufgabe der Lawinenkommission. Der Aschauer Felix Seeleitner hat sich viele Jahre in der Lawinenkomission Aschau im Chiemgau engagiert. Jetzt wurde er in einer kleinen Feierstunde im Rathaus verabschiedet.

Im Jahr 1984 ist Felix Seeleitner zur Lawinenkommission gekommen. 1986 hat er einen Lehrgang für Schneefeldsprengungen absolviert. Von 1991 bis 2010 war er als Obmann bei der Lawinenkommission und bis Ende Mai 2022 als Kommissionsmitglied und Sprengberechtigter tätig.
Nun ist er aus Altersgründen auf eigenen Wunsch aus der Lawinenkommission ausgetreten. 38 Jahre aktives ehrenamtliches Engagement verdient Anerkennung und Respekt. Seine Aufgabe als Sprengberechtigter wird künftig vom Zweiten Bürgermeister Michael Andrelang und Andreas Angermaier übernommen.
Bürgermeister Simon Frank und Rudi Angermaier, Obmann der Kommission, bedankten sich bei Felix Seeleitner für die jahrzehntelange Mitarbeit in der Lawinenkommission, wünschten ihm für die Zukunft alles Gute und überreichten zum Abschied ein Geschenk.
(Quelle Pressemitteilung Tourist Information Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: H. Reiter, zeigt sitzend: Felix Seeleitner, dahinter von rechts.: Zweiter Bürgermeister Michael Andrelang, Erster Bürgermeister Simon Frank, Rudi Angermaier, Heinz Scheck)

Bella Italia so nah

Bella Italia so nah

Bruckmühl / LandkreisBella Italia so nah: Das Bruckmühler Ortszentrum an der Kirchdorfer Straße und Bahnhofstraße verwandelt sich am Samstag, 4. Juni, in Klein-Italien. Das Stadtmarketing Bruckmühl sorgt ab 16 Uhr zusammen mit der örtlichen Gastronomie, Einzelhändlern und Vereinen mit kulinarischen Schmankerln, Live-Musik, Aufführungen des SV Bruckmühl und der Taekwondoschule, Public Viewing und mehr für Dolce Vita.Ich freue mich sehr, dass so viele mitmachen, ihre Ideen einbringen und so Italien nach Bruckmühl kommt“, betont Stadtmarketing-Chefin Silvia Mischi.

Gianpietro Resera von der örtlichen Gastronomie kümmert sich in bewährter Weise um die Live-Band. Diese reist eigens an und wird wie immer mit ihrem Schwung die Besucher zum Mitsingen und Tanzen begeistern. Resera sowie Hermine Obermeyer und Wolfgang Röder kümmern sich unter anderem mit Pizze, Menü, Gegrilltem, italienischen Burgern, Antipasti und gegrillter Salsiccia, Striezeln und Crepes um die hungrigen Mägen. Die Feuerwehr Bruckmühl verköstigt mit Wein und Flammkuchen oder herzhaften Crepes die Festbesucher, die Göttinger Dirndl wiederum kredenzen Aperol-Sprizz und die Sparte TeamGym/Turnen serviert Bowle. Überdies haben sie auch einen Stand mit Kinderschminken aufgebaut und werden den Buben und Mädchen künstlerisch Tiergesichter aufmalen.
Auch ist die Aufführung der Europameisterschaftskür angedacht. Hierfür wird die Bahnhofstraße für rund 30 Minuten kurzzeitig zwischen 19 und 20.30 Uhr gesperrt. Überdies zeigen die „Little Dragons“ (Taekwondo-Schule) ihr Können. Dies geschieht entweder im eigenen Dojo oder in der Feierzone. Die Strandinsel wiederum hat Johanna Berr für sich und ihr Team erobert. Dort wird Prosecco ausgeschenkt und Interesse an bevorstehende Reisen geweckt.

Alkoholisches
Trendgetränk

Cocktails mixt überdies Josef Ellmayer mit seinem Woods-Team. Direkt daneben werden Marion Weyerer vom dortigen Blumenladen sowie Manuela Hengler (Schreibwaren) und das Figaro-Team Piadina zubereiten und ein alkoholisches Trendgetränk servieren. „Passenderweise und wirklich ein Zufall bei der Planung ist das an diesem Abend stattfindende UEFA-Nation-League-Spiel Deutschland gegen Italien“, gesteht Mischi.
Damit sich keiner zwischen der italienischen Nacht und dem Spiel entscheiden muss, gibt es ab 21 Uhr ein Public Viewing. Dazu wird kurzfristig eine Leinwand aufgebaut. „Vielen Dank an den SV Bruckmühl, Sparte Fußball, die hier eingesprungen sind und für das Fußballvergnügen sorgen werden“, so Mischi. Damit hier auch keine wichtigen Spielmomente verpasst werden, wird die Gemeinde neben ihrem Hauptstand mit Bier und Antialkoholischem einen Zweitstand während des Spiels in unmittelbarer Nähe haben. Dort werden Rathäusler Getränke ausschenken und auch bei Bürgermeister Richard Richter kann man „eine Halbe oder eine Limo“ bestellen.
Nach der coronabedingten Pause muss nun „nur“ noch der Wettergott mit den Bruckmühlern gnädig sein, damit die Italienische Nacht mit Lichterketten auch wirklich ihrem Namen alle Ehre machen kann. „Die Veranstaltung ist in der Marktgemeinde Kult und soll diesen Status auch wieder erhalten. Was Gerti Schnitzlbaumer von der Gemeinde hier in der Vergangenheit mit allen Beteiligten geleistet hat, möchte ich unbedingt weiterführen und bewahren“, betont Mischi. „Ich freue mich, dass nach der veranstaltungstechnischen Durststrecke, jetzt der Festreigen begonnen hat. Ich wünsche dieser Veranstaltung und allen anderen Wetterglück, guten Gästezuspruch und dass Bruckmühl noch einmal mehr seinen Säulen Leben, Wohnen, Arbeiten und Lernen gerecht wird“, so Richter.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtmarketing Brückmühl / Beitagsbild: Archiv Baumann)

„Es brennt beim Pflegepersonal“

„Es brennt beim Pflegepersonal“

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim „Es brennt beim Pflegepersonal“ –  so könnte die Quintessenz eines Austausches lauten, zu dem die Freien Wähler im Landkreis Rosenheim nach Bad Endorf eingeladen hatten. Gekommen waren rund 40 Frauen und Männer, die im Pflegebereich tätig sind.

Von den FW war die Landtagsabgeordnete Susann Enders, gleichzeitig auch die Generalsekretärin der Freien Wähler, extra aus Weilheim angereist. Kreisrat und Fraktionsvorsitzender Sepp Lausch war mit einem Teil der FW- Kreistagsfraktion gekommen, ebenso die ehemaligen Bundestagskandidaten Gerhard Schloots, Mary Fischer und Andrea Wittmann. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Freien Wähler Landtagsfraktion Susann Enders betonte, dass ihr die Nöte und Sorgen in der Pflege bestens bekannt seien, da sie selbst 30 Jahre lang als examinierte Krankenschwester aktiv im Gesundheitswesen tätig war.

Impfpflicht für Pflegepersonal nahm
breiten Raum in der Diskussion ein

Breiten Raum in der Diskussion nahm die Impfpflicht für das Pflegepersonal ein, die auch zu Existenzängsten bei den Betroffen und bei den Pflegeeinrichtungen führe. Bereits zum 15.Juli drohe ungeimpftem Personal ein Bußgeld von 2500 Euro  bzw. ein Betretungsverbot der medizinischen Einrichtungen.
Landtagsabgeordneter Susann Enders betonte, dass die Freien Wähler absolut keine Impfgegner seien, sich aber für eine freie Wahl eines jeden Menschen für oder gegen eine Impfung, unabhängig vom Beruf, einsetzen. „Wir, in der Politik, müssen lernen zuzuhören. Es geht nicht, dass Gesetze geschaffen werden, die theoretisch konstruiert sind. Die sich am Schreibtisch wunderbar anhören, die aber in der Praxis nicht umsetzbar sind. Das sehen wir gerade aktuell wieder, was passiert, wenn Gesetze zwar juristisch durchsetzbar sind, aber in der Praxis eigentlich nur Schaden anrichten.

„Medizinische Versorgung der
Bevölkerung in Gefahr“

Enders kritisierte scharf, dass der Bund in der aktuell unter Omikron entspannten Infektionslage an der beschlossenen partiellen Impflicht für medizinische- und  Pflegeeinrichtungen festhält. Ein Gesetz, das die medizinische Versorgung der Bevölkerung  in Gefahr bringe, da es den Pflegenotstand weiter verschärfen wird. „Jede einzelne Pflegekraft, die wir dadurch verlieren ist eine zu viel. Nicht zu vergessen die jungen Menschen, die sich wegen der partiellen Impfplicht erst gar nicht für den Beruf in der Pflege entscheiden werden“, so Enders. Ein Antrag der Freien Wähler im Landtag für die Aufhebung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht soll demnächst in München zur Abstimmung kommen.
Aber auch vom Pflege- und Versorgungsnotstand betroffene pflegende Angehörige kamen bei Pflegeforum zu Wort. Immerhin würden vier Fünftel der zu Pflegenden zu Hause von ihren Angehörigen gepflegt werden. „Wenn der Staat uns verpflichtet, diese Aufgabe zu übernehmen, dann muss er auch dafür sorgen, dass diese Pflege leistbar wird. Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass die Pflegetätigkeit vorrangig von Frauen ausgeführt wird, wären Rentenpunkte für Pflegejahre das Mindeste. Wir geben mehr Geld aus für Menschen die unsere Autos pflegen als für Menschen, die unsere Angehörigen pflegen!“, stellte Enders fest.
FW- Fraktionssprecher Sepp Lausch fragte nach, was die Politik konkret aus Sicht der Pflegenden verbessern muss. Als Antwort kamen Vorschläge wie die überbordende Bürokratie abzubauen, das Ansehen des Pflegeberufs zu fördern, bessere Verdienstmöglichkeiten schaffen, mehr Flexibilität in der Pflege einführen usw.
Nach fast drei Stunden Diskussion beendete Gastgeber und FW- Gemeinderat Gerhard Schloots die Veranstaltung mit dem Versprechen, dass die Probleme nicht nur erkannt worden seien, sondern die Freien Wähler weiterhin daran arbeiten würden, „ein optimales Gesundheits- und Pflegesystem zu gestalten.“
(Quelle: Pressemitteilung FW-Kreistagsfraktion Rosenheim / Beitragsbild FW-Kreistagsfraktion Freie Wähler, zeigt (von rechts vorne): Sepp Lausch, Kreisrat, Gerhard Schloots, Gemeinderat, Helmut Fleidl,Gemeinderat, Mary Fischer, Kreisrätin, MdL Susann Enders)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 31. Mai.

Namenstag haben: Helmtraud Mechthild, Petronella, Petra, Pilgrim, Siegwin,

3 bekannte Geburtstagskinder:

Julius Richard Petri  (1852 – war ein deutscher Arzt und Bakteriologe, der als Assistent von Robert Koch am Kaiserlichen Gesundheitsamt die nach ihm bekannte Petrischale zur Züchtung und Untersuchung von Zellkulturen erfand.)

Rainier III. (1923 – war über 5 Jahrzehnte der regierende Fürst von Monaco. Seine Hochzeit mit der Schauspielerin Grace Kelly war die „Traumhochzeit“ der 1950er Jahre)

–  Jay Miner (1932 – war ein US-amerikanischer Computerpionier, der u. a. für „Atari“ Multimediachips designte und Anfang der 1980er mit dem „Amiga“ einen der erfolgreichsten und für seine Zeit revolutionären Heimcomputer entwickelte.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1884: John Harvey Kellogg lässt die von ihm erfundenen Cornflakes patentieren.
  • 1911: Der Stapellauf der RMS Titanic findet statt.
  • 1965: In Pforzheim wird von der Deutschen Bundespost die weltweit erste elektronische Briefsortieranlage eingesetzt. Der Zielcode wird mittels Matrixcodierung ermittelt und als Strichcode auf die Sendung aufgetragen.
  • (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Vermisster Bartgeier Wally ist tot

Vermisster Bartgeier Wally ist tot

Hilpoltstein / Berchtesgaden – Traurige Nachrichten aus dem Bartgeierprojekt des bayerischen Naturschutzverbands LBV und des Nationalparks Berchtesgaden: Gut eine Woche vor der zweiten Auswilderung hat ein Kletterteam des LBV nun Reste des seit Mitte April verschwundenen Bartgeierweibchens Wally gefunden. In der Nähe der Zugspitze im Reintal in einer unzugänglichen Felsrinne auf 1.500 Metern Höhe lagen Knochen, Federn sowie Ring und Sender.

„Uns war immer bewusst, dass solche Rückschläge passieren können, dennoch sind wir über den Tod von Wally bestürzt. Dass auch mal ein Vogel stirbt, ist Teil der Natur, aber wir hätten ihr natürlich ein langes Bartgeierleben gewünscht“, so der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer. Er ergänzt: „Selbst wenn nun traurige Gewissheit herrscht, sind wir froh, über ihren Verbleib zumindest nicht weiter im Dunkeln tappen zu müssen.“ Die Überreste des Bartgeierweibchens wurden vom LBV umgehend zur Untersuchung bei einer unabhängige Fachstelle eingereicht. Die Todesursache ist völlig unklar und noch ist offen, ob eine wissenschaftlich belegbare Aussage darüber getroffen werden kann.

Todesursache von Bartgeier Wally
noch völlig unklar

Nachdem der LBV kürzlich das erste Mal seit dem 15. April völlig unerwartet ein kurzzeitiges Signal des GPS-Senders erhalten hatte, konnte nach Ende der Schlechtwetterperiode am Samstag endlich eine erneute Suche starten. Ein vom LBV initiierter Suchtrupp hat in einem steilen Felshang des Mauerschartenkopfes die Überreste des Vogels geborgen. „Das Team ist hoffungsvoll mit einer noch genaueren Vorstellung vom möglichen Fundort losgezogen, doch ein solch trauriges Ergebnis ist natürlich für alle Projektbeteiligten bitter“, so LBV-Projektleiter Toni Wegscheider. „Alles, was ein Bergführer und ein Biologe in einer Felsrinne im Steilgelände von Wally noch vorfinden konnten, waren große Federn und Knochen, der Wally zugeordnete Beinring und der GPS-Sender“, berichtet der LBV-Bartgeierexperte.
Dass der junge und nach allen bekannten Daten und vorherigen Beobachtungen gesunde Vogel in den unzugänglichen Hängen des Naturschutzgebiets Reintal umgekommen sein könnte, wurde auch von internationalen Experten bis zuletzt für unwahrscheinlich gehalten. „Zwar überleben neun von zehn Jungvögel im internationalen Auswilderungsprogramm das erste Jahr, man kann aber eben auch nicht ausschließen, dass mal etwas passiert oder es gar vorhersehen. Wir suchen nun nach möglichen Ursachen, wobei es noch viel zu früh ist, um etwas Konkretes dazu zu sagen und wir wollen keinesfalls spekulieren“, so Nationalpark-Projektleiter Ulrich Brendel.
Auch in anderen am Projekt beteiligten Ländern wie Österreich, Frankreich oder der Schweiz ereignen sich immer wieder Todesfälle. Trotzdem verläuft die Wiederansiedelung des Bartgeiers in den europäischen Alpen so erfolgreich wie kaum ein anderes Auswilderungsprogramm. „Der Tod von Wally bestätigt uns, dass wir dieses Projekt nicht als Sprint, sondern als Marathon auf zehn Jahre angelegt haben, und dass eine einmalige erfolgreiche Auswilderung eben noch lange nicht ausreicht und keine Garantie ist, um die Bartgeierpopulation in den Ostalpen langfristig zu stärken“, ergänzt Norbert Schäffer.

Anteilnahme über das Schicksal von
Wally war und ist groß

Die Anteilnahme über das unklare Schicksal von Wally in den letzten Wochen war groß und so erreichten den LBV seither regelmäßige sorgenvolle Nachfragen der bundesweiten Bartgeier-Fangemeinde. Doch das seit 15. April ausbleibende Signal von Wallys GPS-Sender wurde bisher auf eine vorzeitig gerissene Senderbefestigung zurückgeführt, wie es auch bei vier anderen besenderten Bartgeiern in den Alpen in den letzten beiden Monaten der Fall war. „Wir sind zu 90 Prozent davon ausgegangen, dass dort nur der Sender liegt. Trotzdem wollten wir Gewissheit über das Schicksal von Wally haben“, erklärt Toni Wegscheider weiter. Ein Aufruf des LBV zum Einsenden möglicher Sichtungen des vermissten Bartgeiers resultierte zwar in einer Vielzahl von Meldungen durch engagierte Beobachter, ein Beweisfoto oder eine eindeutige Beschreibung der gesuchten Bartgeierdame blieb jedoch aus.

Obwohl junge Bartgeier hohe Überlebensraten haben, sind in den letzten Jahren im Alpenraum immer wieder Todesfälle bekannt geworden. Neben menschlichem Einfluss wie Kollision mit Seilbahnkabeln, Vergiftung durch bleihaltige Jagdmunition oder illegalem Abschuss, gibt es eine Vielzahl nachgewiesener natürlicher Ursachen wie Lawinenabgänge oder Kämpfe mit Steinadlern. „Auch Rückschläge sind leider Teil eines solchen Langzeitprojekts und wir wissen, dass ausgewilderte Bartgeier problemlos in den Alpen überleben können. Wir werden deshalb das Projekt voller Energie und unbeirrt fortführen“, sagt Nationalparkleiter Dr. Roland Baier.

Bavaria wohlauf – Schwester von Wally
im Anflug für den 9. Juni

Nachdem die erste Auswilderung 2021 ein voller Erfolg war und beide Vögel den Winter, inklusive längerer Ausflüge und erfolgreicher Nahrungssuche, eigenständig problemlos überstanden haben, ist der zweite, zusammen mit Wally im letzten Jahr ausgewilderte Bartgeier Bavaria wohlauf. Sie befliegt auf weiten Streifzügen momentan das Umfeld des Nationalparks Berchtesgaden. In Kürze werden der LBV und der Nationalpark dann zwei weitere junge Bartgeier zur Stützung des ostalpinen Bestandes auswildern, darunter auch die diesjährige Schwester von Wally. „Wallys Schicksal unterstreicht die Notwendigkeit dafür, dass Auswilderungsprojekte langfristig ausgelegt sein müssen. Wir blicken daher zuversichtlich auf die anstehende Auswilderung von zwei weiteren jungen Bartgeiern im Nationalpark Berchtesgaden“, so Ulrich Brendel.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hirschkäfer gesucht

Hirschkäfer gesucht

Franken / BayernIn Bayern ist der Hirschkäfer selten geworden. Er gilt mittlerweile sogar als stark gefährdet. Mit bis zu neun Zentimetern Länge gehört der Hirschkäfer zu den größten heimischen Käferarten und ist auch von Laien gut zu erkennen – darauf bauen das Biodiversitätszentrum Rhön (BioZ) im Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU), die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) sowie der Verein Hirschkäferfreunde Nature Two. Sie wollen sich ein genaues Bild von der Verbreitung dieses gefährdeten und naturschutzfachlich bedeutsamen Käfers in Franken machen und setzen dabei auf die Unterstützung der Bevölkerung. Wer einen Hirschkäfer entdeckt, kann seinen Fund bis 31. August 2022 online melden.

Wo sich die Suche nach dem imposanten Käfer lohnt, verrät ein Blick auf seine Lebensweise. Als Brutstätte und Nahrungsquelle für seine Larven benötigt der Hirschkäfer besonntes Totholz mit Bodenkontakt, das bereits stark zersetzt ist. Besonders beliebt sind morsche Baumstümpfe von Eichen und anderen Laubbäumen. Die erwachsenen Käfer ernähren sich dagegen von Baumsaft, der aus Baumwunden austritt, oder reifen Früchten.

Hirschkäfer wohnt in
lichten Wäldern und Waldrändern

Diese Voraussetzungen findet der Hirschkäfer vor allem in lichten Wäldern und an Waldrändern, aber auch im Siedlungsbereich: Nicht selten kommt er in Gärten, Streuobstwiesen, Parks, Alleen und anderen sonnigen Orten mit alten Baumbeständen vor, aber auch ein vergessener Brennholzstapel kann als Brutplatz dienen.

Jetzt höchste Chancen die
nachtaktiven Tiere zu beobachten

Die höchsten Chancen, die nachtaktiven Tiere fliegen oder krabbeln zu sehen, bestehen an schwülwarmen Abenden während ihrer Flugzeit von Mitte Mai bis Ende Juli. Die Männchen lassen sich leicht anhand ihres namensgebenden, geweihartigen Oberkiefers identifizieren. Ihre Körpergröße schwankt zwischen 3,5 und beeindruckenden 9 Zentimetern. Hirschkäferweibchen sind dagegen mit einer Länge von 3 bis 5 Zentimetern deutlich kleiner und verfügen über einen wesentlich weniger ausgeprägten Oberkiefer. Kennzeichnend sind auch die schwarzbraune Grundfarbe sowie das rotbraune Schimmern der Flügeldecken.

Wer das Glück hat, einen Hirschkäfer zu entdecken, darf diesen keinesfalls der Natur entnehmen. Sie gelten in Bayern als stark gefährdet und sind gesetzlich geschützt. Unter www.hirschkaefer-suche.de können Interessierte in Franken bis zum 31. August 2022 ihre Beobachtungen mit Angabe von Fundort und Funddatum melden – am besten mit einem Foto des Käfers. Vielleicht entdeckt aber auch in unserer Region jemand eines dieser raren Exemplare. Über Meldungen freuen auch wir von Innpuls.me uns.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Umwelt / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kino für alle am Salzstadel ist zurück

Kino für alle am Salzstadel ist zurück

Rosenheim – Für alle Fans der Open-Air-Kinokultur-Woche am Salzstadel in Rosenheim gibt es eine gute Nachricht: Sie findet heuer wieder statt – vom 24. Juni bis 2. Juli.

Neun Abende mit neun Filmen! „Nach zwei Jahren mit nur 200 Besuchern pro Abend und besonderen Auflagen, sind wir froh nun wieder zur Normalität zurückkehren zu können und unsere Veranstaltung ohne Zugangsbeschränkungen durchführen zu können. Kurz um – das Kino für alle ist wieder zurück“, heißt es auf der Internetseite des Vereins.
Heuer will der Verein wieder mehr Arthouse und Kooperationen ins Programm mit aufnehmen. Die Zuschauer können sich unter anderem auch auf Nachwuchsfilme, Filme in Originalversionen und Dokumentationen freuen. 
Der Eintritt zur Kinokultur-Woche ist frei, Spenden erwünscht. Einlass ab 19 Uhr.  Auch für kulinarische Versorgung mit Popcorn und Co. wird gesorgt. Filmbeginn ist immer bei Einbruch der Dunkelheit. 
Das Programm wird in Kürze unter www.kinokultur-rosenheim.de veröffentlicht.
(Quelle: Info: Kinokultur-Rosenheim.de / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Eisheilige sind spät dran

Eisheilige sind spät dran

Rosenheim / Bayern – Minustemperaturen in der Nacht und sogar Neuschnee in den Alpen – aktuell scheint es so, als würden die Eisheiligen das nachholen, was sie an ihren eigentlichen Ehrentagen vor gut zwei Wochen nicht geschafft haben. 

Mitte Mai war heuer von den Eisheiligen gar nichts zu spüren. Ganz im Gegenteil. In Bayern wurden zu dieser Zeit mit gebietsweise über 30 Grad sogar neue Temperaturrekorde vermeldet. Dafür scheint es jetzt, dass die gestrengen Herren und die kalte Sophie doch noch zeigen wollen, was sie können. Zum Glück ist aber Wetterbesserung in Sicht. Nach einem verregneten Wochenende scheint in Rosenheim heute immerhin schon wieder die Sonne und mit den Temperaturen soll es in den kommenden Tagen langsam auch wieder aufwärts gehen. 
Das Pfingstwochenende verspricht nach derzeitigem Stand in Bayern recht freundlich zu werden. 
(Quelle: Beitragbild: Julia Dinner, zeigt Gipfel der Brecherspitzim Mangfallgebirge)