Geh- und Radweg an Aicherparkbrücke frei

Geh- und Radweg an Aicherparkbrücke frei

Rosenheim – Nicht nur an der Aicherparkbrücke in Rosenheim selbst schreiten die Arbeiten voran, auch drumherum geht es langsam aber sicher in Richtung Zielgeraden. Auf dem nördlichen Mangfalldamm heißt es seit einigen Wochen wieder Freie Fahrt. Damit kann man nun auch erstmals einen Blick auf die Unterseite der neuen Aicherparkbrücke werfen.

Während der nördliche Mangfall-Radweg nun wieder durchgängig befahrbar ist, wird aktuell am Radweg südlich der Mangfall gearbeitet. Der Abschnitt in Höhe der Aicherparkbrücke muss deshalb bis Ende Ende August 2022 komplett gesperrt werden. Ebenso auch der Mangfall-Mitteldamm in diesem Bereich. Dort werden noch Beschichtungsarbeiten an der Aicherparkbrücke durchgeführt. Mit der Fertigstellung des Mangfall-Mitteldamms rechnet das Staatliche Bauamt Rosenheim bis Juli 2022.
Die Umleitung erfolgt während dieser Zeit über den neuen Geh- und Radweg nördlich der Mangfall. Hinweistafeln vor Ort informieren über die neue Verkehrsführung.
(Quelle: Presseinformation Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Gisela Kotschi)

Bundesfreiwillige im Naturschutz gesucht

Bundesfreiwillige im Naturschutz gesucht

Hilpoltstein / BayernIn Bayern gehen die Abschlussprüfungen zu Ende. Doch wie soll es danach weitergehen? Der Bayerische Naturschutzverband LBV bietet mit dem Bundesfreiwilligendienst (BFD) die Möglichkeit, die Zeit zwischen Schule und Ausbildung oder Studium sinnvoll zu nutzen. „In unterschiedlichen Einsatzstellen der LBV-Umweltbildungseinrichtungen können Interessierte praktische Erfahrungen in verschiedenen Berufen im grünen Bereich sammeln“, so Magdalena Buckreus, Referatsleitung Umweltbildung. Die Umweltstationen des LBV bieten bayernweit Stellen in den Arbeitsfeldern Umweltbildung, Jugendarbeit, Artenschutz oder Öffentlichkeitsarbeit an. Für den BFD beim LBV kann sich jeder bewerben, der die allgemeine Schulpflicht abgeschlossen hat – also auch Studierende und Senioren.

 In den verschiedenen Einsatzfeldern des LBV können berufliche Erfahrungen gesammelt, eigene Interessen gefunden und ein Beitrag zum Naturschutz geleistet werden. „Ich habe in meiner bisherigen Zeit im BFD viel über mich selbst gelernt. Besonders die Arbeit mit Kindern macht mir viel Spaß. Beim LBV bekommt man auch die Chance, an verschiedenen Projekten mitzuwirken und kann dabei eigene Ideen umsetzen. Und wer kann schon von sich behaupten, dass er seine Mittagspause in einer Hängematte mit Blick auf den See verbringen kann“, sagt Sidney Höppner, Bundesfreiwilliger an der LBV Umweltstation Rothsee.

Besonders im Sommer gibt es beim
LBV einiges zu tun

Besonders im Sommer gibt es in den Umweltstationen des LBV einiges zu tun. „Die Arbeit als BFD in der LBV Umweltbildung bietet in erster Linie die Möglichkeit, sich selbst kennen zu lernen. Die Aufgaben sind so unterschiedlich, dass jeder sich mit seinen persönlichen Stärken einbringen und weiterentwickeln kann“, so Magdalena Buckreus. Die Bundesfreiwilligen unterstützen das Team bei der Durchführung von pädagogischen Bildungs- und Naturerlebnisveranstaltungen zu verschiedenen Themen. Öffentlichkeitsarbeit, Betreuung von Social Media und Besucherlenkung gehören ebenso zu den Aufgaben wie die Mitarbeit bei Ausstellungen und Messen, Landschaftspflegemaßnahmen und Bürodienst. „Fachliche Vorkenntnisse braucht es nicht. Jeder und jede sollte ein gewisses Interesse für die Natur mitbringen und offen gegenüber anderen Menschen sein „, so die Umweltbildnerin.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mehr Informationen zum Bundesfreiwilligendienst gibt es hier: 

Neues von der Roselinde

Neues von der Roselinde

Griaß Eich!

So a Feierdog ist scho a guade Sach, find i. Glei gar, wenn a so gschickt foid wia Christi Himmelfahrt. Do wearn aus oan gmiatlichn Dog glei amoi viere, wenn ma sei Urlaubslanung a weng gschickt ostäid.

Guad, jetzt konn ma im Foi vo Christi Himmelfahrt aa amoi darüba nochdenga, warum grod an dem Dog aa Vodadog gfeiat werd und Christi Himmelfahrt  praktischer Weis oiwei auf oan Donnersdog foid. Während auf den Muadadog sofort wieda da Mondog kimmt. Ganz schee ungrecht.
Aba darauf woid i ètz gar ned hinaus.
Mia gehts heid um die Feierdog an sich. Mia Bayan hams do ja guad, wei mia ham de meistn. 13 an da Zoi. Berlin kimmt nur auf zehn Feierdog wie voi andere Bundeslända a.
Wens nach mia gangat, kanntn `s aba bei uns aa gern no mehr sei.
Und des waarad aa tatsächlich möglich. Wei eigentle is jeda Dog a Feiadog – zuamindest wenn ma noch den kuriosn Feiatogn gäd.
Am heitign Sonndog, 29. Mai, is beischbuisweise Dog da Büroklamma. Des konn i ja no vasteh, weil so a Büroklamma is scho a recht nützliche Eafindung.
Außerdem is heid aba a no da „Leg dei Kopfkissn auf den Kühschrank-Dog“. Oiso des ist dann doch scho a bisserl seltsam, oda?
Wois soiad des jetzt bringa? Entstandn ist dea schräge Brauch moi wieda in Amerika und nämlich zu Zeitn, wos no gar koane Kühlschränk gem hod,sondan Speisekammern. Und do hod man oamoi im Jahr sei Kopfkissn oda wahlweis a sei Kleidung in de Speisekamma glegt, wei ma gmoant hod, des bringt Glück.
Mei, kennt`s ja gern a probiern und wenns Eich wos brocht hod, kennt`s uns des dann a gern schreibn.
I glab jetzt an den Brauch ehrlich gsogt eha weniga – aber wenn ich dafür no an freia Dog meara kriag, sog  i ned na.

Bis zum nächsten Moi
Eire Roselinde

Teilhabe durch Arbeit

Teilhabe durch Arbeit

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim-  „Teilhabe durch Arbeit – Chancen für ein selbstbestimmtes Leben durch betriebliche Inklusion“ lautete der Titel eines Experten-Gesprächs in den Räumen der Diakonie Rosenheim in Mietraching (Bad Aibling). Die Veranstaltung wurde in Kooperation zwischen der Diakonie Rosenheim und dem Evangelisch-Lutherischen Dekanat Rosenheim organisiert.

Bei der rund dreistündigen Veranstaltung kamen vor etwa 40 Gästen aus Wirtschaft, Handwerk, sozialen Trägern, Öffentlichem Dienst und Kirche u. a. Menschen mit einer Beeinträchtigung zu Wort, die vom „Anderen Leistungsanbieter“ der „Sozialen Dienste Oberbayern“ (Diakonie Rosenheim) erfolgreich auf einen Arbeitsplatz des ‚ersten Arbeitsmarkts‘ vermittelt werden konnten. Auch Vertreter aus der Wirtschaft berichteten im Rahmen einer moderierten Podiumsdiskussion über ihre Erfahrungen mit Mitarbeitenden, die über eine Beeinträchtigung verfügen, sowie über die Zusammenarbeit mit dem und die Betreuung durch den „Anderen Leistungsanbieter“.

Vernetzung der Arbeitgeber der
Region Rosenheim als Ziel

Ziel der Veranstaltung war und ist es, dass sich Arbeitgeber der Region miteinander vernetzen und sich über ihre bisherigen Erfahrungen mit Mitarbeitenden aus der Maßnahme des „Anderen Leistungsanbieters“ austauschen können. „So sollen Berührungsängste abgebaut und ein realistisches Bild von Mitarbeitenden mit Beeinträchtigung vermittelt werden“, erläutert Michael Jahn, Bereichsleiter bei der Diakonie Rosenheim für die Maßnahme „Anderer Leistungsanbieter“ sowie für das Angebot des „Kompetenzzentrums zur beruflichen Teilhabe“ in Rosenheim.
Die Veranstaltung startete mit einem lockeren ‚Get-Together‘, bevor Dekanin Dagmar Häfner-Becker ein paar einleitende Worte zur Begrüßung und zu konkurrierenden Werten im Arbeitsleben sprach.
Im Anschluss stellte Michael Jahn (Diakonie Rosenheim) das Konzept und die Arbeit des „Anderen Leistungsanbieters“ in einem Vortrag mit dem Titel „Anderer Leistungsanbieter – gelebte betriebliche Inklusion“ vor. Denn die Inklusion und Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Beeinträchtigung sind gesetzlich verbriefte Rechte, die im Bundesteilhabegesetz (BTHG) geregelt sind! „Andere Leistungsanbieter“ stellen hier bundesweit seit Anfang 2018 für diese Menschen eine Alternative zur Werkstatt dar.
Nachdem den Anwesenden Konzept und Arbeitsweise der Maßnahme erläutert worden waren, wurden im Rahmen einer Podiumsdiskussion Best-Practice-Beispiele von Unternehmern aus der Region vorgestellt, die bereits Mitarbeitende aus der Maßnahme des „Anderen Leistungsanbieters“ in ihren Firmen beschäftigen. Bei ihren geschilderten Erfahrungen wurde deutlich, wo im Arbeitsalltag Probleme auftreten können – aber auch, was einem Mitarbeitenden mit Beeinträchtigung trotz seiner Einschränkungen zugetraut werden kann.
Zum Abschluss gab Sebastian Kurz, Geschäftsbereichsleiter bei der Diakonie Rosenheim, noch einen Ausblick auf künftige Aufgaben und Arbeitsaufträge, die es in diesem Arbeitsfeld für alle Beteiligten noch zu bewältigen gelte.
(Quelle: Pressemitteilung Diakonie Rosenheim / Beitragsbild: Diakonie Rosenheim, zeigt:  Organisatoren während der Veranstaltung (von links nach rechts): Michael Jahn (Bereichsleiter bei den „Sozialen Diensten Oberbayern“, Diakonie Rosenheim), Klaus Voss (Geschäftsleitungsmitglied der Diakonie Rosenheim), Dekanin Dagmar Häfner-Becker (Evangelisch -Luth. Dekanat Rosenheim) und Sebastian Kurz (Geschäftsbereichsleiter bei den „Sozialen Diensten Oberbayern“, Diakonie Rosenheim))

Maiandacht mit besonderen Klängen

Maiandacht mit besonderen Klängen

Aschau / Landkreis Rosenheim –  Nicht umsonst wird der Mai als Wonnemonat bezeichnet. In der alten Tradition werden an verschiedenen Plätzen Maiandachten zu Ehren der Gottesmutter Maria gefeiert. Eine Besonderheit gibt es immer am letzten Freitag im Mai an der Kettenkapelle in Aschau im Chiemgau.

Pfarrer Paul Janßen gestaltete so auch in diesem Jahr für die Gläubigen eine feierliche und zugleich besinnliche Andacht oberhalb der Prien. Erich Gawlik betreut nicht nur zusammen mit seiner Familie diesen besonderen Ort, sondern hat auch zusammen mit seinen Enkeln die musikalische Gestaltung übernommen. Allerlei Sagen ranken sich um den engen Weg „Über die Kette“ auf dem von altersher das Eisenerz zu seiner Verarbeitung ins Priental gebracht wurde. Am engsten Punkt, der durch eine schwere Kette zu sperren war, entstand eine Kapelle, die vielerlei Geschichten erzählen könnte. Hier fällt der Hang besonders steil zur Prien ab, die sich durch ihren Weg durch die Felsen gebahnt hat. Von der Gläubigkeit der Erbauer, Pfleger und Verehrer zeugen heute noch die kleinen Inschriften nahe der Kapelle in eigenen Tafeln und Zeugnissen.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: H. Reiter)

Katze, Hund und Co.: Vorsicht, Giftige Pflanzen!

Katze, Hund und Co.: Vorsicht, Giftige Pflanzen!

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Sommerzeit ist Pflanzzeit. Aber wer Haustiere hat, sollte bei der Auswahl der Pflanzen gut aufpassen. Vieles, was schön aussieht und bunt blüht, kann für unsere Vierbeiner zum gefährlichen Knabberspaß werden.

Man könnte denken, Tiere wissen instinktiv, was für sie gesund ist und was nicht. Das stimmt aber nicht unbedingt. Vor allem Katzen und Hunde haben kaum Schutzinstinkte vor giftigen Pflanzen. Evolutionsbedingt war das für sie als Fleischfresser nicht nötig. Aber bei neugierigen Exemplaren kann es dann doch durchaus einmal vorkommen, dass sie auch mal eine Pflanze anknabbern und das kann mitunter gefährlich werden. Denn eine ganze Reihe von beliebten Gartenpflanzen sind unverträglich und einige sogar extrem giftig für unsere tierischen Mitbewohner.

Hier 15 beliebte Gartengewächse, die für Hund, Katze und Co. giftig sind:
1. Kirschlorbeer
2. Hortensien
3. Buchs
4. Oleander
5. Rhododendron
6. Engelstrompete
7. Kirschlorbeer
8. Liliengewächse
9. Calla
10. Chrysanthemen
11. Buntwurz
12.  Efeu
13. Fingerhut
14.  Holunder
15.  Geißblatt

Die Liste lässt sich noch lange fortsetzen. Also lieber vor dem Kauf erkundigen.
Sollte das Haustier Vergiftungserscheinungen zeigen, unverzüglich den Tierarzt aufsuchen. Als erste Notfallmaßnahme können Kohletabletten helfen, weil sie Giftstoffe im Körper binden. Tabletten bspw. in Fleischbrühe oder Kamillentee lösen und mittels Pipette direkt ins Maul verabreichen.
(Quelle: Beitragsbild: Julia Dinner)

Ein weiterer Artikel insbesondere über die Gefahr der Hortensien für Katzen findet sich hier: 

Münchner Straße, Rosenheim, 1991

Münchner Straße, Rosenheim, 1991

Rosenheim – Heute geht unsere fotografische Zeitreise mal nicht ganz so weit zurück. Wir präsentieren Euch dafür, weil Sonntag ist, aber nicht nur ein Foto sondern gleich mehrere – von der Münchner Straße in Rosenheim. So hat es im Jahr 1991 dort ausgesehen. Wer erinnert sich noch an das eine oder andere Detail!? Erinnerungen gerne mit uns teilen.
(Quelle: Beitragsbild, Fotos: Herbert Borrmann)

Blick in Muenchner Strasse in Rosenheim im Jahr 1991
Blick in Muenchner Strasse in Rosenheim im Jahr 1991
Blick in Muenchner Straße Rosenheim im Jahr 1991
Blick in die Muenchner Strasse Rosenheim im Jahr 1991
Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 29. Mai.

Namenstag haben: Erwin, Irmtraud, Julia, Maximin

3 bekannte Geburtstagskinder:

Gottfried Heinrich zu Pappenheim  (1594 – war der Befehlshaber eines bekannten Reiterregimentes im Dreißigjährigen Krieg. Auf ihn geht die Bezeichnung „Pappenheimer“ zurück.)

Lorenz Adlon (1849 – war ein deutscher Gastronom und Hotelier. Mit Unterstützung von Kaiser Wilhelm II. baute er in Berlin das legendäre Luxushotel „Adlon“. )

Elyas M´Barek (1982  – ist ein deutscher Schauspieler. Bekannt durch Filme wie „Fack ju Göhte“ oder „What a Man“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1919: Eine von Arthur Eddington geleitete Expedition misst bei einer Sonnenfinsternis die Ablenkung von Sternenlicht durch die Schwerkraft – der erste experimentelle Nachweis für Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie.
  • 1942: In den Decca-Studios in New York City nehmen Bing Crosby und andere Mitwirkende Irving Berlins Komposition „White Christmas“ auf. Das Lied wird sich kommerziell zur weltweit erfolgreichsten Weihnachts-Single entwickeln.
  • 2007: Russland testet eine neue Interkontinentalrakete vom Typ RS-24. Sie erreicht innerhalb einer Stunde nach dem Start in Plessezk das anvisierte Ziel auf der Halbinsel Kamtschatka mit erwarteter Treffergenauigkeit.
  • (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Prien als Bühne der Kunstwelt

Prien als Bühne der Kunstwelt

Prien / Landkreis Rosenheim – Für zwei Monate verwandelt sich Prien in eine Bühne der Kunstwelt. Zum vierten Mal findet „KunstZeit“ statt. Eröffnung war am vergangenen Freitag. Unser Kollege Hendrik Heuser war vor Ort.

Die „KunstZeit 2022“ zeigt sich mit neuem Programm und lädt ein durch Prien zu wandern und an ungewöhnlichen Orten Kunst zu entdecken.
Eröffnet wurde die Ausstellung im kleinen Kurpark hinter der Klinik Kronprinz. Anwesend waren unter anderem der Priener Bürgermeister Andreas Friedrich , Georg Klampfleuthner, Erster Vorsitzender des Kulturförderverein, Landrat Otto Lederer, der Landkreis- Kulturreferent Christoph Maier-Gehring, Andrea Hübner, Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH, Kuratorin Inge Fricke und viele der ausstellenden Künstler.

Werke der Prienerin Magdalene Engels

Werke der 96-jährigen Priener Künstlerin Magdalene Engels sind im Erdgeschoss des Kronasthauses zwischen Kirche und Heimatmuseum zu sehen. Im Obergeschoss 25 fotorealistische Bilder des Rosenheimer Gerhard Prokop in den Räumen der Bilderschenkung von Eberhard und Brigitta Abè. Neu ist als Ausstellungsort neben vielen Schaufenstern ein Teil der ehemaligen Güterhalle am Bahnhof mit wechselnden Installationen. Ein kleines Heft führt zu allen Exponaten.
Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 31. Juli.
(Quelle: Info, Beitragsbild und Fotos: Hendrik Heuser)

KunstZeit Prien
KunstZeit Prien
Kunstzeit Prien - NeonBuchstaben ergeben das Wort Herkunft

Hier gibt es einen Überblick über alle Ausstellungsort in Prien:

Wohnen in Baudenkmal

Wohnen in Baudenkmal

Rosenheim / Burghausen  – Innenarchitekturstudierende der TH Rosenheim haben Raumkonzepte für studentisches Wohnen und Leben in einem 500 Jahre alten denkmalgeschützten Gebäude in Burghausen (Landkreis Altötting) erarbeitet. Die Ergebnisse sind bis Ende Juni in einer Ausstellung „In den Grüben 177“ in Burghausen zu sehen.

Ausstellung TRANSFORM an einer Wand in einem denkmalgeschuetzten Gebaeude in Burghausen

Die Ausstellung der studentischen Projektarbeiten zu sehen „In den Grüben 177“. Foto: Königseder/Stadt Burghausen

Was kann man mit einem 500 Jahre alten Baudenkmal machen? Antworten auf diese Frage lieferten 15 Studierende der Fakultät für Innenarchitektur, Architektur und Design der Technischen Hochschule Rosenheim. Denn die Stadt Burghausen will, ein unter Denkmalschutz stehendes historisches Gebäude in einer Altstadtgasse für die Anforderungen studentischen Wohnens fit machen und so noch attraktiver für eine junge Bevölkerungsgruppe werden. Dadurch könnte für das anspruchsvolle Gebäude „In den Grüben“ in Burghausen eine Nutzung gefunden werden, die im Gegensatz zur klassischen Wohnungsplanung, Raumstrukturen und Aufteilungen ganz anders denken kann.

 Denkmalgeschütztes Gebäudes stellte
Studierende vor Herausforderungen

Projektleiter Professor Gabriel Weber nahm gemeinsam mit den Studierenden des Bachelorstudiengangs Innenarchitektur, die Einschränkungen dieses alten Bestandsgebäudes als Herausforderung an. Gemeinsam entwickelten sie im Rahmen des Projektes TRANSFORM neue Konzepte zu Raumfunktionen, Möblierung und Einbauten, welche den Anforderungen des studentischen Wohnens gerecht werden sollen. Dabei waren ein behutsamer Umgang mit dem besonderen Gebäude und kreative Lösungsansätze für Herausforderungen, wie etwa Brandschutz und Belichtung, nötig. „Beispielsweise können neue Raum-in-Raum-Konzepte in Form von flexiblen Wohn- und Schlafboxen die Nutzungsmöglichkeit des Bestandsgrundrisses erweitern und für die tagesbelichteten Räume eine höhere Belegungszahl ermöglichen“, erläuterte Weber.

Konzeptmodelle im Einsatzmodell mit Blick durch die Grüben. Foto: Königseder / Stadt Burghausen

Konzeptmodell mit Blick durch die Grueben, Burghausen,

Letztendlich erarbeiteten die Studierenden sechs verschiedene Raumkonzepte für das historische Gebäude „In den Grüben 177“. „Ich bin begeistert von der Bandbreite der Konzepte, und den vielschichtigen Ideen“, sagte Weber bei der Eröffnung der Ausstellung. Dem schloss sich auch Burghausens Bürgermeister Florian Schneider an: „Es sind sehr interessante Konzepte entstanden, die wir jetzt genau prüfen. Für mich stehen natürlich auch die Zweckmäßigkeit, die wirtschaftliche Darstellbarkeit und schließlich eine flexible Nutzung im Vordergrund.“

„Mir hat das Projekt riesigen Spaß gemacht. Besonders spannend war die Tatsache, dass alles –  jede noch so kleinste Idee – an das Bestandsgebäude angepasst wurde. Die Arbeit mit einem historischen Gebäude war eine besondere Herausforderung“, schilderte die Studentin Jennifer Hienerwadel die Arbeit.

Konzepte sollen im realen
Planungsprozess verwendet werden

Die Stadt Burghausen begleitete das Vorhaben der TH Rosenheim. Planungsunterlagen zum Gebäude, sowie Stadtarchiv und Stadtmuseum standen den Studierenden für Recherchen zur Verfügung. Das Projekt wurde praxisnah unter Einbindung möglichst vieler planungsrelevanter Behörden und beteiligten Stellen durchgeführt, um nach Möglichkeit die entstandenen Ergebnisse mit hohem Realisierungspotenzial in einem realen Planungsprozess verwenden zu können. Stadtplaner Manfred Winkler, zuständig für den Denkmalschutz bei der Stadt Burghausen, verfolgte die Planungsschritte der Studierenden während des Semesters mit Spannung: „Die Stadt Burghausen dankt den Studentinnen und Studenten, sowie Professor Weber für die unglaublichen und motivierenden Ideen und Ergebnisse zur Semesterarbeit ‚In den Grüben 177‘. Die Studenten und Studentinnen waren trotz erschwerter Corona-Bedingungen sehr aufgeschlossen und konnten im Umgang mit denkmalgeschützten Gebäuden viel mitnehmen und in den Entwürfen umsetzen. Die Stadt Burghausen arbeitet nun an einem denkmalgerechten Nutzungskonzept weiter.“

Die Ausstellung zum Projekt TRANSFORM ist bis Ende Juni, unter der Woche während der regulären Öffnungszeiten des Rathauses und am Sonntag, 26. Juni 2022 von 10 bis 16 Uhr, „In den Grüben 177“ (84489 Burghausen) zusehen. Eine Voranmeldung ist zwingend nötig: Stadtbauamt Frau Taubmann 08677/887-321 oder per E-Mail an: karin.taubmann@burghausen.de:
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Königseder / Stadt Burghausen, zeigt: Professorin Gabriel Weber mit Nadja Meyer, Jenifer Hienerwadel, Sabrina Schmidt, Franziska Regler, Nadja Pollack, Carina Scheiber und Emma Schmid (von links) – einem Teil der Studierendengruppe – bei der Eröffnung der Ausstellung.)

Hier geht es zum Ausstellungskatalog: 

Bad Aibling, Bahnhofstraße, um 1900

Bad Aibling, Bahnhofstraße, um 1900

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um 1900 herum. Die historische Aufnahme zeigt die Bahnhofstraße in Bad Aibling im Landkreis Rosenheim
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann)

Neues Ferienportal für Rosenheim

Neues Ferienportal für Rosenheim

Rosenheim / Landkreis Rosenheim – „Wir freuen uns, Kindern, Jugendlichen und Eltern ein neues Serviceangebot für die Ferienplanung in Stadt und Landkreis zur Verfügung anbieten zu können“, waren sich Sabine Stelzmann, Leiterin des Kreisjugendamtes, und Christian Meixner, Leiter des Stadtjugendamtes Rosenheim, beim Startschuss des neuen Ferienportals www.ferien-rosenheim.de einig.

Nach einer ersten Testphase geht das neue Ferienportal für Kinder und Jugendliche in Stadt und Landkreis nun online und löst damit die traditionelle Ferienprogrammbroschüre ab. Auf dem neuen Ferienportal der Kommunalen Jugendarbeit im Landkreis Rosenheim und des Stadtjugendringes Rosenheim finden Eltern, Kinder und Jugendliche ab sofort vielfältige Ferienangebote verschiedener Anbieter sowie der freien und öffentlichen Träger der Jugendhilfe. Das Ferienportal erleichtert die zeitliche Planung und abwechslungsreiche Gestaltung der Ferien von Ostern bis Weihnachten.

Angebot reicht von Sprachreisen
bis hin zu Erholungsmöglichkeiten

Die Suche auf dem Portal ist durch fünf symbolisch bildlich gestaltete Button aufgebaut. Unter dem Bereich „Ferienfreizeiten“ sind attraktive Angebote zum Verreisen, die von einer Mondreise über ein Wikingerlager bis zu einem Klettercamp und Survival-Camp reichen, abgelegt. Kurzzeitige Angebote, Tagesausflüge, Spielfeste, Workshops sowie Erholungsmöglichkeiten in Stadt und Landkreis Rosenheim findet man unter dem Feld „Tagesangebote“. Die Rubrik „Sprachreisen“ zeigt Angebote für die Jugendlichen, die während der Ferien gemeinsam mit Gleichaltrigen ein anderes Land und seine Kultur kennenlernen oder ihre Sprachkenntnisse verbessern wollen.

Lokale Ferienprogramme
in Stadt und Landkreis Rosenheim

Das mit dem Spielmobil versehene Feld „Offene Angebote“ beinhaltet kostenfreie Aktionen, die meistens vor Ort stattfinden. Die lokalen Ferienprogramme der Städte, Märkte und Gemeinden sind unter dem Button „Gemeindeferienprogramme“ verlinkt. Um den direkten Kontakt zu Veranstaltern zu erleichtern, gibt es unter „Veranstalter Suche“ ein Verzeichnis aller aufgeführten Veranstalter.
(Quelle: Pressemitteilung Landkreis Rosenheim / Beitragsbild: Landkreis Rosenheim, zeigt (von links) Michaela Truß-Bornemann von der Kommunalen Jugendarbeit im Landkreis, Kreisjugendamtsleiterin Sabine Stelzmann, der Leiter des städtischen Jugendamtes Christian Meixner und der Geschäftsführer des Stadtjugendrings Johannes Merkl setzen beim Ferienprogramm auf online und nicht mehr auf Papier)

Hier geht es zum Ferienportal: