Spendenkonto für Ukraine-Flüchtlinge

Spendenkonto für Ukraine-Flüchtlinge

Rosenheim – Die Rosenheimer Aktion für das Leben hat ein neues Spendenkonto eingerichtet, um Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine unbürokratisch bei notwendigen Anschaffungen sowie der Erfüllung von Kinderwünschen unterstützten zu können.

Seit inzwischen 36 Jahren macht sich der Verein „Rosenheimer Aktion für das Leben“  für das Wohl von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in der Region Rosenheim stark. Geholfen wird immer dann, wenn staatliche Netzwerke nicht mehr greifen. Seit 2006 ist der Verein auch Träger des Patenprojekts „Jugend in Arbeit“.
Nun hat es sich der Verein zur Aufgabe gemacht, auch Menschen nach ihrer Flucht aus dem Kriegsgebiet in der Ukraine zu unterstützen. Die Geldspenden kommen ausschließlich den geflüchteten Menschen aus der Ukraine im Landkreis Rosenheim zugute.
„Wenn zum Beispiel dringend Trauma-Therapiestunden, Mietkautionen für einen Neuanfang in Deutschland, Beiträge für Musik- oder Sportvereine, ein Schulranzen oder Fußballschuhe benötigt werden, dies aber die derzeitigen finanziellen Möglichkeiten der ukrainischen Familie nicht zulassen, können wir hier direkt helfen“, sagt Maria Heinrich, Geschäftsführerin der Rosenheimer Aktion für das Leben.

Spendenkonto:
Rosenheimer Aktion für das Leben e. V., Ukraine
IBAN: DE66 7115 0000 0020 1854 92
Sparkasse Rosenheim Bad Aibling
Verwendungszweck: Ukrainehilfe

Für Spenden bis 300 Euro gilt der Überweisungsbeleg oder Kontoauszug als Nachweis gegenüber dem Finanzamt. Auf Wunsch wird aber auch gerne eine Spendenbescheinigung ausgestellt. Dazu wird gebeten, bei der Überweisung die Adresse mit anzugeben.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Noch zwei Tage „Schall und Brauch“

Noch zwei Tage „Schall und Brauch“

Rosenheim – Zwei Tage lang heißt es in der Rosenheimer Innenstadt im Salingarten und auch auf einem Teil der Münchener Straße „Schall und Brauch“ – eine neue Veranstaltung des Wirtschaftlichen Verbandes für Jung und Alt.

Auftakt war am vergangenen Vatertag bei schönstem Wetter (wir berichteten). Heute ist es leider regnerisch. Und auch für morgen schaut die Vorhersage nicht viel besser aus. Ein Besuch lohnt aber sicher dennoch. Denn geboten wird viel, insbesondere auch für Familien mit Kindern. Auch kulinarisch ist das Angebot breit aufgestellt. Außerdem gibt es auf der Bühne einige Vorstellungen.

Am heutigen Samstag tritt um 11 Uhr die Stadtkapellen Big Band auf, um 13.30 Uhr folgen die Trachtler „D Innviertler“. Um 15 Uhr spielt die Rosenheimer Stadtkapelle auf. 19 Uhr kommen dann die „Oimara“ auf die Bühne. Für die kleinen Besucher gibt es von 13 bis 16 Uhr Kinderschminken und von 11 bis 18 Uhr Karussell und Hüpfburg.
Am morgigen Sonntag, 29. Mai, startet das Programm auf der Bühne um 13.30 Uhr mit einem Kasperltheater. Um 15 Uhr kommen „Die Haberer“. 17.30 Uhr tritt der Spielmannszug Rosenheim auf. Und wie schon am heutigen Samstag gibt es von 13 bis 16 Uhr wieder für die Kinder Kinderschminken und von 11 bis 18 Uhr Karussell und Hüpfburg. Ergänzend zum Programm am Sonntag konnte für 11 Uhr Vito Storione gewonnen werden.
(Quelle: Pressemitteilung WV Rosenheim / Beitragsbild: WV Rosenheim)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 28. Mai.

Namenstag haben: German, Margaret, Otto, Viktor, Wilhelm

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Joseph-Ignace Guillotin (1738 – war ein französischer Arzt und Politiker zur Zeit der Französischen Revolution. Nach ihm wurde die „Guillotine“ benannt.)

– Ian Fleming (1908 – war ein britischer Schriftsteller und Erfinder der Geheimagenten-Figur  „James Bond“. Beginnend mit dem Roman „Casino Royale“ im Jahr 1953 wurde daraus eine der kommerziell erfolgreichsten Buch- und Filmreihen weltweit )

– Kylie Minogue (1968  – ist eine populäre australische Sängerin und Schauspielerin.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1905: Der Schausteller Carl Krone benennt seine Menagerie als „Circus Charles“, Später wird daraus der Cirkus Krone.
  • 1935: Das in Augsburg gestartete deutsche Jagdflugzeug „Messerschmitt Bf 109“ schließt seinen Jungfernflug ab.
  • 1991: In Tübingen wird die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) gegründet.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner)
Fairtrade-Frühstück in Traunstein

Fairtrade-Frühstück in Traunstein

Traunstein Die Privatschulen Dr. Kalscheuer in Traunstein haben von Fairtrade Deutschland zwei Frühstücksboxen für ein Fairtrade-Frühstück erhalten und die Schülerinnen und Schüler freuten sich riesig über fair gehandelte Bananen, Schokocreme, Honigwaffeln, Schokomüsli und Orangensaft.

Im Unterricht „Mensch und Umwelt“ hatte die Klasse 6a der Wirtschaftsschule bereits besprochen, wie wichtig fairer Handel ist. Den Schülern und Schülerinnen war es besonders wichtig, dass die Kinder in den produzierenden Ländern nicht auf dem Feld arbeiten müssen, sondern in die Schule gehen dürfen. Ein Anliegen ist es den Schülern auch, dass die Bauern für ihre Produkte faire Preise erhalten, mit denen ihr Überleben gesichert ist. Das ist fair!
So hat das Frühstück den Schülern besonders gut geschmeckt, vor allem das Schokomüsli hat es ihnen angetan. Mit frischer Milch oder wahlweise Mandelmilch ein gesundes und leckeres Frühstück.
(Quelle: Pressemitteilung Privatschulen Dr. Kalscheuer / Beitragsbild: Privatschulen Dr. Kalscheuer)

Erhöhte Baustellentätigkeit in Rosenheim

Erhöhte Baustellentätigkeit in Rosenheim

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim meldet für die kommende Zeit eine erhöhte Baustellentätigkeit im Stadtgebiet. Grund: Die Telekom baut ihr Breitbandnetzausbau in der Rosenheimer Innenstadt und im Aicher Park aus. Start der Baumaßnahmen soll laut ausführender Firma Anfang Juni sein. Bis voraussichtlich Mitte 2023 sollen die Arbeiten beendet sein.

Für den Glasfaserausbau der Telekom müssen auch Straßen und Gehwege aufgerissen werden, die bereits in den vergangenen Jahren aufwändig hergestellt wurden. Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen.
Der Breitbandausbau unterliegt dem Telekommunikationsgesetz. Als Wegebaulastträger wird die Stadt Rosenheim die Telekom im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen, um die Einschränkungen möglichst gering zu halten.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Nasenbesatz an der Murn

Nasenbesatz an der Murn

Landkreis Rosenheim –  Mit dem Rückbau der Wehranlage in der Murn bei Weichselbaum im Jahr 2019 durch das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim ist der kleine Fluss nun über 21 Kilometer freifließend und für Fische und andere Wasserlebewesen durchwanderbar. Zusätzlich wurde ein Altarm geschaffen, in dem Jungfische Nahrung und Schutz bei Hochwasser finden können. Selten gewordene Fischarten wie die Nase haben jetzt wieder einen viel größeren Lebensraum zur Verfügung. In diesem Gewässerabschnitt der Murn konnten bei regelmäßigen Befischungen durch das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) allerdings nur noch wenige Exemplare dieser Art nachgewiesen werden.

Mann mit Kescher und Fischen, Art Nasen

Robert Zamzow vom Bayerischen Landesamt für Umwelt beim Nasenbesatz an der Murn. Foto: @Bayerisches Landesamt für Umwelt

Um das Überleben des Bestands zu sichern, brachten Mitarbeiter des Bayerischen Landesamts für Umwelt, unter tatkräftiger Unterstützung des örtlichen Fischereivereins aus Wasserburg, an zwei Terminen bis Ende Mai fast 18.000 junge Nasen aus. Diese Nasen wurden zuvor in der Teichanlage der LfU-Dienststelle Wielenbach gezüchtet. Die dazu verwendeten heimischen Laichtiere stammten aus dem Inn-Einzugsgebiet. Dominik Bernolle vom LfU hofft, dass dadurch der Nasenbestand dauerhaft auf stabilere Beine gestellt und ein Beitrag zum guten Zustand der Murn geleistet werden kann. Die Wasserrahmenrichtlinie fordert europaweit für Flüsse, Bäche und Seen den guten Zustand, der in der Murn für die Fische jedoch noch knapp verfehlt wird. „Diese Maßnahme dient aber nicht nur der Stützung des Nasenbestands in der Murn, sondern stellt auch eine wichtige Maßnahme zum Erhalt der Bachmuschel, einer vom Aussterben bedrohten Flussmuschelart, dar“, so Katharina Amelung, die an der unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Rosenheim das BayernNetzNatur-Projekt „Bachmuschel in der Murn“ betreut.

Nase ist ein wichtiger Wirtsfisch
für die Bachmuschel

Die Nase wanderte früher zum Laichen in heute nicht mehr vorstellbaren Massen aus dem Inn in die Seitengewässer ein, was heute in vielen Fällen wegen Wanderhindernissen im Unterlauf nicht mehr möglich ist – so auch in der Murn. Sie ist ein wichtiger Wirtsfisch für die Bachmuschel. Der Bachmuschelnachwuchs wird als Larve von Jungfischen mit dem Wasser aufgenommen und heftet sich in den Kiemen fest. Dort ernährt sie sich parasitisch und wächst zur Jungmuschel heran, die nach mehreren Wochen abfällt und ihr weiteres Leben im Gewässerbett verbringt. Es ist schon ein glücklicher Zufall, wenn eine Bachmuschellarve einen Wirtsfisch findet, an dem sie sich festklammern kann. Hier wurde dem Zufall auf die Sprünge geholfen. Im Rahmen des Projektes, koordiniert vom Landschaftsarchitekturbüro Niederlöhner aus Wasserburg, gelang es, Bachmuscheln zu vermehren. Mit den Bachmuschellarven wurde ein Teil der von den Teichwirten des LfU vermehrten jungen Nasen infiziert, die die Bachmuscheln jetzt in der Murn verbreiten können.
Der Leiter des Wasserwirtschaftsamts, Dr. Tobias Hafner, freut sich über die gelungene Zusammenarbeit der drei Umweltbehörden und der örtlichen Fischerei: „Hoffentlich gibt es zukünftig häufiger solche vorbildlichen, erfolgversprechenden Projekte, bei denen Wasserwirtschaft, Naturschutz und Fischerei an einem Strang ziehen, um unsere Gewässer als Lebensraum für unsere heimischen Tiere und Pflanzen zu erhalten und zu verbessern.“
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild, Foto: @Bayerisches Landesamt für Umwelt)

Kontinuität und flexible Änderung

Kontinuität und flexible Änderung

Rosenheim – Jahreshauptversammlung der Schützengesellschaft Almenrausch Rosenheim 1893 im Vereinsheim “Mail-Keller”:  Entgegen der allgemeinen Entwicklung konnte der Verein einen starken Zuwachs an Mitgliedern in einer breit gefächerten Altersgruppe verzeichnen. Außerdem auf der Tagesordnung standen Neuwahlen, Satzungsänderungen und die Ehrung eines langjährigen Mitglieds.

Der erste Schützenmeister Paul Reiprich eröffnete den Abend mit einer Gedenkminute an die Verstorbenen Mitglieder in den vergangenen zwei Jahren. In seinem Bericht erwähnte er die vielen Fördermittel und Spendenaktionen an denen die Schützengesellschaft sowohl als Empfänger als auch als Spender auftrat. In den zwei Jahren Pandemie, in denen auch viele Vereinsheime und Sportstätten teils über längere Zeit geschlossen waren, konnten die Verordnungen zum Beispiel durch die Umsetzung von Hygieneregeln so umgesetzt werden, dass teilweise zumindest der Sportbetrieb möglich war. Der auch mit finanziellen Kosten verbundene Aufwand hat sich gelohnt.

Demnächst wird eine
Hochzeitsscheibe „ausgeschossen“

Der Verein hat entgegen der allgemeinen Entwicklung (vom Schul-, Kultur- und Sportausschuss im März veröffentlichen Mitgliederschwund bei Schützenvereinen von 2,5 Prozent ) sogar einen starken Zuwachs an Mitgliedern in einer breit gefächerten Altersgruppe. So konnte zur Hauptversammlung der Mitgliederstand von 111 Mitgliedern veröffentlicht werden. Es liegen sogar schon wieder neue Interessensbekundungen und Aufnahmegesuche vor. Weiter wurde über die familiären Entwicklungen der Mitglieder berichtet. Bei Hochzeiten und Nachwuchs gibt es im Schützenwesen mehrere Traditionen. Somit wird demnächst die Hochzeitsscheibe von Peter und Renate Schnellberger “ausgeschossen”. Letztes Jahr konnte ein Weisertwecken nach Bruckmühl zur Familien May gefahren werden. Ein weiterer Weisertwecken steht der Gesellschaft auch bevor. Hier wird mit den Zaiseringern gerade das Fest bei der Familien Knörr geplant. Der Sportbericht wurde vertretungsweise vom zweiten Schützenmeister Johann Huber jun. vorgetragen. Zum Kassenbericht gab es keine Beanstandungen und der Revisor Wolfgang Huber schlug vor die Kassierin Christina Knörr und alle Vorstände zu entlasten. Die Entlastung war einstimmig.

Versammlung bestätigt 
Vorstand einstimmig im Amt

Das anschließende Wahlprozedere leitete Karl Huber. Vorsitzender der Gesellschaft bleibt Paul Reiprich, sein Stellvertreter Johann Huber junior (beide einstimmig gewählt). Der Sportleiter Christian Lanzinger und der Schriftführer Bernhard Greilinger wurden ebenfalls einstimmig wiedergewählt. Neu im Amt des Kassier ist nun Wilhelm Achorner. Auch er wurde von der Versammlung einstimmig gewählt.
Der Gesellschaftsausschuss besteht nun aus Renate und Peter Schnellberger, Christian Fuchs, Walter Greilinger, Horst Popp, Bernhard Haas und Marlies Moschko. Auch hier wurden einstimmige Wahlergebnisse dokumentiert. Im Ehrengericht bleibt Karl Huber mit Johann Haag sen. und Johann Haag jun. und als Fähnrich wurde Johann Haag jun. bestätigt.
Sehr erfreulich sei die Besetzung des Jugendleiters durch Florian Klemmer. Er wurde nach einer kurzen Vorstellung seiner Person auch einstimmig gewählt. Erste Aktionen der neuen Jugendleitung sind schon mit dem Vorstandsamt abgesprochen.
Eine neue Satzung wurde vom Vorstand vorgestellt. Diese ist von offiziellen Stellen geprüft worden und enthält alle relevanten Themen einer modernen Vereinssatzung inkl. des Jugendparagraphen. Der Landesverband stellt hier auch gute Mustersatzungen zur Verfügung. Die Gesellschaft war sich einig und es wurde der neuen Satzung zugestimmt.

Wolfgang Huber für 40 Jahre
Vereinsmitgliedschaft geehrt

Ein Zeichen der Anerkennung stellt der Tagesordnungspunkt “Ehrungen” dar. Hier durfte Wolfgang Huber für 40 Jahre Vereinsmitgliedschaft geehrt werden. Er bekam die goldene Ehrennadel des BSSB und die goldene Nadel vom DSB. Jeweils auch Urkunden vom Verein und den Dachverbänden.
Die Jahreshauptversammlung endete mit zahlreichen Gesprächen und Diskussionen. Die Schützinnen & Schützen saßen noch einige Zeit beisammen und ließen den Tag lustig ausklingen. Für manche war aber schon wieder die Vorbereitung auf die anstehenden Oberbayerischen Meisterschaften angebrochen. Am nächsten Tag mussten wieder drei Schützen in München/Hochbrück an den Start.
(Quelle: Pressemitteilung SG Almpenrausch / Beitragsbild: SG Almenrausch, zeigt (von links): Schützenmeister Paul Reiprich, Jubilar Wolfgang Huber mit der Ehrenurkunde des BSSB und stellvertretender Schützenmeister Johann Huber junior).

Wer gerne den Schießsport ausprobieren will, ist herzlich beim SG Almenrausch willkommen. Infos findet Ihr hier: 

Kurzfilm zum Tag der Milch

Kurzfilm zum Tag der Milch

München / Bayern / Deutschland  – Der neue Milchclip der Gemeinschaft der Milchwirtschaftlichen Landesorganisationen (GML) steht unter dem Motto „Deutschland ist schön – mit Milch noch schöner!“. Neun Bundesländer (Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein, Thüringen) zeigen in ihren Videos anlässlich des Internationalen Tags der Milch am 1. Juni 2022, dass jede Region in Deutschland ganz eigene, besondere Reize verspricht.

„Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder mit einem eindrucksvollen Video am Internationalen Tag der Milch mit allen Landesorganisationen der GML dabei zu sein.“, erklärt Jan Heusmann, Vorsitzender der GML. „Unsere Botschaft: Deutschland fasziniert nicht allein durch seine kulturellen und landwirtschaftlichen Schätze, sondern ebenso kulinarisch mit unverwechselbaren, heimischen Spezialitäten. Milch und Milchprodukte bereichern dieses wertvolle Gut seit Jahrhunderten“.

Gekoppelt wird die Online-Aktion mit einem großen Gewinnspiel, bei dem kuh-le Preise wie ein Urlaub auf dem Bauernhof winken. Die Zuschauer werden dazu aufgefordert, sich für ihr Lieblings-Milchprodukt zu entscheiden. Einsendeschluss ist der 15. Juni 2022. Alle Infos und Teilnahmebedingungen zum Gewinnspiel gibt es auf der Website www.milchwirtschaft.com.
Neben der gemeinsamen, digitalen Aktion der GML planen viele milchwirtschaftliche Organisationen wieder Vor-Ort-Veranstaltungen zum Internationalen Tag der Milch.

Internationaler Tag der Milch –
Welche Bedeutung hat der Feiertag?

Der Internationale Tag der Milch (ITM) wird weltweit am 1. Juni jedes Jahres begangen. Seit 1957 gibt es Veranstaltungen rund um den Globus zum Tag der Milch. Ausgerufen wird der ITM von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und dem Internationalen Milchwirtschaftsverband (IDF). Milch und Milchprodukte sind bis heute elementare Bestandteile von Ernährungsempfehlungen in mindestens 42 Ländern (Max-Rubner-Institut – Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel).
(Quelle: Pressemitteilung VMB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hier geht es zum Kurzfilm auf YouTube:

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Weitere Informationen
Von Bach, Burgen und Bagatellen

Von Bach, Burgen und Bagatellen

Seeon-Seebruck – Zum wiederholten Mal schon wirkt eine besondere Talentschmiede – die Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks – bei der Konzertreihe „Musiksommer zwischen Inn und Salzach“ mit. Am Dienstag, 7. Juni, 19.30 Uhr, geben fünf ihrer Stipendiaten mit dem Programm „Von Bach, Burgen und Bagatellen“ ein Gastspiel im Kultur- und Bildungszentrum Kloster Seeon (Klosterweg1, 83370 Seeon-Seebruck)

In diesem Jahr präsentiert sich das neu formierte Holzbläser-Ensemble des aktuellen Jahrgangs mit Werken für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn. Mittels Virtuosität, Empathie und Spielfreude richten Yeojin Han (Flöte), Omer Itzhak Posti (Oboe), Hana Hasegawa (Fagott), Marcin Sikorski (Horn) und ein Klarinettist ihren Fokus auf die Stilvielfalt und den Formenreichtum der Musik für Holzbläserquintette. Die Zuhörer dürfen sich auf das große Spektrum der zarten und kraftvollen Nuancen dieser Musik freuen.
Auf dem Programm stehen Kompositionen von Johann Sebastian Bach („Nun komm der Heiden Heiland“), Maurice Ravel (Le Tombeau de Couperin), Gustav Holst (Bläserquintett, op. 19), Darius Milhaud („La Cheminée du roi René“) und György Ligeti (Sechs Bagatellen für Bläserquintett).
Konzerttickets für den Abend sind im Klosterladen Seeon und bei muenchenticket.de erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern / Beitragsbild: Copyright: Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks)

Sonderöffnungszeiten werden eingestellt

Sonderöffnungszeiten werden eingestellt

Landkreis Rosenheim – Am kommenden Dienstag, 31. Mai, bietet das Landratsamt Rosenheim zum letzten Mal von 13 Uhr bis 16 Uhr eine Sonderöffnungszeit für ukrainische Kriegsflüchtlinge an, damit sich diese in Deutschland anmelden können. Ab 1. Juni werden die Sonderöffnungszeiten eingestellt.

Grund hierfür sind, nach Informationen des für das Pass- und Meldewesen zuständigen Sachgebiets im Landratsamt Rosenheim, neue Vorgaben, die ebenfalls am 1. Juni in Kraft treten. Demnach dürfen sogenannte Fiktionsbescheinigungen (vorläufiges Aufenthaltsrecht) und die Aufenthaltstitel für Schutzsuchende nur noch erteilt werden, wenn die Antragsteller vorher erkennungsdienstlich behandelt wurden. Diese zeitintensive erkennungsdienstliche Registrierung ist nur nach vorheriger Terminabsprache unter der E-Mail-Adresse auslaenderwesen@lra-rosenheim.de möglich.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Einsatzübung im Atomkraftwerk „Isar“

Einsatzübung im Atomkraftwerk „Isar“

Landkreis Traunstein / Landkreis Landshut –  „So eine Chance bekommt man nicht jeden Tag“, stellt Fach-Kreisbrandmeister „Gefahrgut“ Thomas Günthner zufrieden fest und meint damit die außergewöhnliche Übungseinheit im Atomkraftwerk „Isar“ in Essenbach im Landkreis Landshut. Die dortige Werkfeuerwehr „Kernkraftwerk Isar Essenbach“ hatte die Katastrophenschutzeinheiten der Feuerwehren im Landkreis Traunstein auf eine Anfrage hin, zur Besichtigung der Anlage sowie für eine Einsatzübung unter „realen Bedingungen“ eingeladen. 25 Mitglieder der heimischen Gefahrgutspezialkräfte kamen so in den „Genuss“ dieser besonderen Ausbildung.

Viele Feuerwehrler bei der Uebung eim Atomkraftwerk Isar bei Landshut

Früh aus den Federn mussten die Mitglieder der Feuerwehren Kammer, Stein, Traunstein und Trostberg allemal. Bereits um 6 Uhr war für die Messzüge Nord und Süd sowie das Team des Dekonfahrzeugs Abfahrt in Richtung Landshut. Am Kernkraftwerk wurden alle Beteiligten um 9:30 Uhr von Alexander Kiesl, dem Leiter der Werkfeuerwehr und seinem Team in Empfang genommen. Im Anschluss folgte eine Führung über das Gelände. Vor allem der 165 meterhohe Kühlturm, den man bereits von Weiten mit seiner mächtigen Dampfsäule sieht, beeindruckte die Gäste aus Traunstein.
In einem kurzen Theorieteil wurde anschließend die Funktionsweise eines Kernkraftwerks erklärt und die Gefahren im Umgang mit Radioaktivität aus Feuerwehrsicht erläutert. Anschließend folgte der praktische Teil, bei dem es mit den Feuerwehrfahrzeugen vor eine Lagerhalle auf dem Kraftwerksgelände ging. Darin lagern duzende Behälter mit leicht radioaktivem Abfall. „So ein Szenario kann sich durchaus auch bei uns zutragen, insbesondere im Straßenverkehr wird radioaktives Material transportiert und dabei kann es auch zu Unfällen kommen“, so Thomas Günthner.
„Es war schon eine interessante Erfahrung, als plötzlich die Messgeräte etwas anzeigten“, sagt Alois Wimmer, einer der Atemschutzgeräteträger während der Übung und ergänzt „bei uns zu Hause kann man so etwas nicht in Übungen darstellen und somit war dieser Tag im Atomkraftwerk sehr lehrreich“. Neben den Messungen nutze man auch die Möglichkeit, die verschiedenen Einsatzkomponenten zusammen zu führen und alle Bestandteile eines solchen „Gefahrguteinsatzes“ umfangreich zu testen.
Neben der Einsatzleitung bauten die Mitglieder der Messzüge die die komplette Infrastruktur für eine Aufgabe in einer solchen Dimension auf. Die Kameraden der Feuerwehr Stein kümmerten sich indes um die Inbetriebnahme einer sogenannten Dekonterminationsstelle, um die eingesetzten Kräfte nach deren Tätigkeiten auf Verunreinigungen zu prüfen und für deren Säuberung zu sorgen.

Einsatz mit Spezialmessgeräten
und schweren Atemschutz

Mit Spezialmessgeräten ausgestattet und mittels schweren Atemschutzes machten sich mehrere Trupps unter Aufsicht der Werkfeuerwehrmitarbeiter auf den Weg in die Halle, um dort aus sicherer Entfernung verschiedene Behälter zu messen. „Der Respekt vor dieser Aufgabe stand den Teilnehmern schon ins Gesicht geschrieben, sie haben aber alle Herausforderungen gut gemeistert und konnten jede Menge Erfahrung insbesondere in der Beurteilung von Messwerten unserer hochkomplexen Technik mitnehmen“, so das Fazit des Fach-Kreisbrandmeisters am Ende des Tages.
Die Messzüge der Feuerwehren im Landkreis Traunstein werden in der Regel bei Einsätzen mit Atomaren, Biologischen und Chemischen Gefahren gerufen und beraten die heimischen Feuerwehren bei derartigen Einsätzen. Außerdem unterstützen sie spezieller Messtechnik und helfen bei der Einschätzung der Gesamtlage. Der sogenannte Dekon-P (Gerätewagen Dekontamination für Personal) ist vor allen Dingen dafür vorgesehen, die eingesetzten Kräfte auf Kontaminationen zu überprüfen und sie bei Bedarf fachmännisch zu reinigen. (Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild, Symbolfoto: Kreisfeuerwehrverband Traunstein)