Triumph bei Flandernrundfahrt

Triumph bei Flandernrundfahrt

Raubling / Landkreis Rosenheim / Belgien Es gibt wenige Rennen im Radsport, die einen größeren Namen haben als die Flandernrundfahrt. Erstmals 1913 ausgetragen, gehört der belgische Klassiker heute zu den wichtigsten Eintagesrennen – und wird neben Mailand-Sanremo, Paris-Roubaix, Lüttich-Bastogne-Lüttich und der Lombardei-Rundfahrt nicht ohne Grund zu den fünf Monumenten des Radsports gezählt. Dementsprechend bedeutungsvoll ist auch die U19-Variante der Flandernrundfahrt.

Ein internationales Starterfeld mit rund 150 Fahrern aus den Benelux-Ländern, Großbritannien und Norwegen untermauerte den hohen Stellenwert des Rennens. Das Team Auto Eder reiste direkt aus dem österreichischen Ötztal an, wo man unter besten Bedingungen ein einwöchiges Teamtrainingslager zur Vorbereitung auf die nächsten Saisonhöhepunkte abgehalten hatte. An den Start gingen sechs Teamsportler: Duarte Marivoet (Belgien), Martin Bárta (Tschechien), Mathieu Kockelmann (Luxemburg), Romet Pajur (Estland), Max Bock und Matteo Groß (beide Deutschland).

Die Flandernrundfahrt begann von Beginn an hektisch: Schon früh im Rennen konnten sich mehrere Fahrer lösen, sodass nach dem ersten Renndrittel eine zehnköpfige Fluchtgruppe in Front lag. Da sich zu diesem Zeitpunkt kein Auto-Eder-Fahrer an der Spitze befand, begannen die Fahrer der oberbayerischen Equipe, die Verfolgungsarbeit zu organisieren. Als der Vorsprung der Spitzenreiter dennoch auf 2:25 Minuten anstieg, war es schließlich der Teamfahrer Romet Pajur, der nach einer beherzten Attacke aus dem Hauptfeld heraus gemeinsam mit drei weiteren Athleten zur Spitzengruppe aufschloss.
Nach weiteren Attacken lagen 15 Kilometer vor dem Ziel nur noch acht Fahrer in Führung, die schließlich den Sieg unter sich ausmachten. Das Finale entwickelte sich dann zu einem Ausscheidungsfahren, wobei Romet es schaffte, mit den Führenden auf die Zielgerade in Oudenaarde einzubiegen. Hier bewies der junge Este einmal mehr, dass er zu den schnellsten Sprintern im Junioren-Peloton zählt, und sicherte sich den Sieg mit zwei Radlängen Vorsprung vor Menno Huising (Niederlande) und Noa Isidore (Frankreich).
Die nächsten Rennen für die Fahrer des Team Auto Eder sind nun die Tour du Pays de Vaud in der Schweiz, die mit den Nationalmannschaften bestritten wird. Am 4. Juni findet im Anschluss der von den Tour-de-France-Veranstaltern organisierte Eintagesklassiker La Classique des Alpes Juniors statt, der als das wichtigste Eintagesrennen im Juniorenradsport gilt.

Stimmen im Ziel

„Ich bin schon mit einem guten Gefühl an den Start gegangen. Das Rennen war allerdings alles andere als einfach. Glücklicherweise konnte ich mich in der Spitzengruppe platzieren, die am Ende auch das Rennen unter sich ausmachte. Im Sprint hatte ich dann die schnellsten Beine. Nach meinem zweiten Platz bei Paris-Roubaix nun die Flandernrundfahrt der Junioren gewinnen zu können, bedeutet mir sehr viel. Das Rennen hat so einen großen Namen – dementsprechend stolz bin ich.“ – Romet Pajur

„Das heutige Rennen war sicherlich unser bisher schwierigstes in diesem Jahr. Zur Rennmitte lag eine zehnköpfige Spitzengruppe in Führung, leider ohne Team-Beteiligung. Danach konnten wir das Rennen allerdings drehen, was vor allem der starken Performance von Romet zu verdanken war. Er hat heute eine Weltklasse-Leistung gezeigt und am Ende auch verdient gewonnen. Für uns als Team bedeutet dieser Sieg sehr viel, schließlich ist es das erste Monument, das wir in diesem Jahr gewinnen konnten – und der erste Sieg für das Team Auto Eder bei der Flandernrundfahrt überhaupt.“ – Christian Schrot, Sportlicher Leiter
(Quelle: Pressemitteilung Team Auto Eder / Beitragsbild: Copyright Team Auto Eder)

Halbzeit beim Frühlingsfest Großkarolinenfeld

Halbzeit beim Frühlingsfest Großkarolinenfeld

Großkarolinenfeld / Landkreis Rosenheim – Bei strahlendem Sonnenschein konnte die Festwirtsfamilie gemeinsam mit der Auer Bräu Rosenheim und der Gemeinde Großkarolinenfeld das Frühlingsfest 2022 eröffnen und auf ein gelungenes erstes Wochenende zurückblicken. Mehr als 10 000 Festgäste besuchten bereits das Frühlingsfest und ließen sich mehr als 1000 Hendl und zahlreiche Steckerlfisch und Schweinshaxn schmecken.

Blick in das volle Festzelt Grosskarolinenfeld

Am vergangenen Mittwoch war auch der Kinder- und Familiennachmittag mit ermäßigten Preisen Zelt und Festplatz bestens besucht. Zu einem besonderen Highlight trug die Freiwillige Feuerwehr Großkarolinenfeld bei, die mit ihrem Feuerwehrfahrzeug, die Kinderaugen zum Leuchten brachte. Am Abend drehte dann die Band Bast Scho ordentlich auf, die traditionsgemäß den Vatertag mit allen Festgästen einläutet. Im Zelt wurden alle Tische restlos besetzt und auch auf dem Festplatz war viel los. Bis in die Nacht hinein wurde an der urigen Maibaum-Bar getanzt, gelacht und gefeiert.

Den gestrigen Donnerstag, zu Christi Himmelfahrt läuteten de Hirschen mit einem griabigen Frühschoppen ein. Neben den Wiesn-Klassikern wie frisch gegrillter Steckerlfisch und knusprige Hendl waren auch die Schweinshaxn und gegrillten Bauernenten ein Verkaufsschlager an diesem Tag. Aber auch die Heufelder und die Dreder Musi, sorgten am heutigen Feiertag für ordentlich Stimmung.

Auf geht’s in
den Wiesnendspurt

Zum letzten Wochenende ist nochmal für jeden etwas dabei: Vom Heimspiel mit den Karolinenfedern über den Familientag mit Kasperltheater und dem Ochsenbackerlabend am Samstag. Zum Endspurt am Sonntag hält Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler einen Ökumenischen Gottesdienst im Festzelt ab. Danach geht es zünftig weiter mit Gigi Pfundmair und den vier Hinterbergern. Am Nachmittag besuchen dann die Goaßlschnalzer und Plattler
vom Samerberg das Frühlingsfest. Zum Wiesnendspurt spielen die Mangfalltaler Musikanten nochmal auf.
Reservierungen und Infos unter www.fahrenschon-festzelte.
(Quelle: Pressemitteilung Fahrenschon GmbH & Co. KG / Beitragsbild, Foto: Fahrenschon GmbH & Co. KG)

„Pioniere“ der TH Rosenheim verabschiedet

„Pioniere“ der TH Rosenheim verabschiedet

Rosenheim – Wieder einmal haben Pioniere die Technische Hochschule Rosenheim verlassen: Bei einer Feierstunde verabschiedete die Fakultät für Angewandte Gesundheits- und Sozialwissenschaften die ersten Absolventen des 2015 gestarteten dualen Bachelorstudiengangs Pflege. 

Die 26 ehemaligen Studentinnen und Studenten hatten ihr Studium bereits in den vergangenen beiden Jahren abgeschlossen. Aufgrund der Corona-Pandemie war die Verabschiedung jedoch mehrmals verschoben worden, um eine Präsenzveranstaltung zu ermöglichen. Trotz der für duale Studiengänge typischen Doppelbelastung aus Studium und Beruf erzielten die Absolventen hervorragende Ergebnisse. Sechs von ihnen haben eine Gesamtnote von 1,5 oder besser in ihrem Zeugnis stehen. Als Beste wurden Lisa Weichselgartner und Andrea Rastinger ausgezeichnet.
Die Leiterin des Studiengangs, Professor Dr. Katharina Lüftl, hob das außerordentliche Engagement der Absolventen und aller Kooperationsbeteiligten hervor: „Sie haben dazu beigetragen, dass viel mehr entstanden ist als bei Studienstart zu hoffen war. Es ist ein Netzwerk entstanden, in dem alle konsequent ein gemeinsames Ziel verfolgen: die Qualität der direkten pflegerischen Versorgung weiterzuentwickeln.“ Kranke und pflegebedürftige Menschen müssten fest darauf vertrauen können, so Lüftl, nach anerkannten aktuellen fachlichen Standards versorgt zu werden und gut in den Einrichtungen aufgehoben zu sein.

Karriere machen und
sinnvolle Lebensaufgabe finden

Absolvent Leopold Kardas blickt sehr positiv auf die Studienjahre zurück: „Besonders gefallen hat mir das breite wissenschaftliche Profil. Wir konnten verschiedene Paradigmen der Pflegeforschung gut genug kennenlernen, um selbst eigene Projekte mit den entsprechenden Methoden durchzuführen und dabei unsere Stärken herauszufinden“, sagt der 27-Jährige. Das habe ihm sehr geholfen, ein eigenes Profil zu entwickeln. Der Studiengang sei ideal für junge Menschen, die nicht nur Karriere machen wollen, sondern auch eine für die Gesellschaft sinnvolle Lebensaufgabe suchen und ihre Ideale verwirklichen wollen. „Der Pflegeberuf und das Pflegestudium können beide Ansprüche einlösen. Das Studium an der TH Rosenheim bietet dafür die besten Voraussetzungen“, so Kardas.
Vor dem Hintergrund des neuen Pflegeberufegesetzes, das im Januar 2020 in Kraft trat, wurde der duale Pflegestudiengang zum Wintersemester 2020/21 durch ein neues Studiengangsmodell ersetzt. Im Bachelorstudiengang Pflegewissenschaft werden seither Pflegefachfrauen (B.Sc.) bzw. Pflegefachmänner (B.Sc.) für die unmittelbare Tätigkeit an zu pflegenden Menschen aller Altersstufen hochschulisch ausgebildet. Weitere Informationen hierzu unter dem Link www.th-rosenheim.de/gesundheit-soziales/pflegewissenschaft-bsc/.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Maria Ortmann, zeigt: Die ersten Absolventinnen und Absolventen des dualen Bachelorstudiengangs Pflege an der TH Rosenheim mit den Professoren und Professorinnen Katharina Lüftl (vorne, Zweite von rechts), Andreas Ehgartner (hinten, Dritter von rechts) und Martin Müller (hinten, Vierter von rechts))

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 27. Mai.

Namenstag haben: Augustin, Bruno, Margaret, Matthias, Randolph

3 bekannte Geburtstagskinder:

John Cockcroft (1897 – war ein englischer Atomphysiker. Zusammen mit Ernest Walton Träger des Nobelpreises für Physik im Jahr 1951 für die Pionierarbeit auf dem Gebiet der „Atomkernumwandung durch künstlich beschleunigte atomare Partikel“.)

Christopher Lee (1922 – war ein britischer Schauspieler, der mit über 300 Filmrollen, bspw. als „Dracula“ oder in „Herr der Ringe“, als Rekordhalter seiner Branche gilt. )

Jamie Oliver  (1975  – ist ein britischer Koch, der bekannt wurde durch seine zahlreichen Fernsehsendungen und Kochbücher.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1832: Das Hambacher Fest beginnt. Weil die bayerische Obrigkeit in der Pfalz politische Kundgebungen verboten hat, wird ein „Volksfest“ organisiert. Rund 30.000 Menschen nehmen teil und reklamieren Freiheits- und Bürgerrechte.
  • 1930:Der Erfinder Richard Gurley Drew erhält ein US-Patent auf das von ihm erfundene Klebeband, das 3M vermarktet.
  • 1956: Mit „Redwing Zuni“ zünden die USA erstmals eine Dreistufige Wasserstoffbombe auf dem Bikini-Atoll.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Tanja Engelhardt, entstanden in Pang – Rosenheim)
Unser Fortsetzungskrimi

Unser Fortsetzungskrimi

Rosenheim / Aschau – Ab heute gibt es neun Tage lang für Euch einen Fortsetzungskrimi. Der Titel lautet: „Der 70. Geburtstag – Kommissar Heylents ermittelt.“ Geschrieben wurde der Krimi von der 15-jährigen Sophie. Sie macht derzeit ein Praktikum bei Innpuls.me.
Sophie besucht eine Montessori-Schule im Landkreis. Da gibt es in der 7. oder 8 . Klasse eine große praktische Arbeit. Jeder kann sich ein Thema aussuchen und dazu wird dann mit einer Mentorin ein praktisches Werkstück erstellt. Da Sophie sehr gerne schreibt und liest, wollte sie ein Buch schreiben und mit der Hilfe der Autorin Gudrun Bielenski tat sie dass dann auch. „Und bei Innpuls.me hab ich jetzt die Chance mein Buch auch hier zu veröffentlichen, jeden Tag ein neues Kapitel“, freut sich Sophie.
Zum Inhalt: Adelin fährt für den 70. Geburtstags ihres Vaters zurück in ihr Familienhaus nach Plymouth. Dort trifft sie ihre sieben Geschwister nach langer Zeit wieder. Und es geschieht ein fürchterlicher Mord: „Ich hoffe euch gefällt das Buch und ich kriege noch ein paar neue Leser“:

7.Kapitel: Die Aufklärung

Heylents zog sich erst mal zurück, doch bei uns ging es weiter. Beim Essen redeten wir alle wild durcheinander, wie es war, was der Kommissar gefragt hat und alles über das Verhör.
Ich vermisste nur Pamela, die ich heute seit dem Verhör nicht mehr gesehen habe, dachte ich mir. Nach dem Essen ging Betty hinaus auf die Veranda und sah den Gärtner arbeiten. Kurze Zeit später ging sie auf ihn zu. ,,Ist ihnen irgendetwas an Pamela aufgefallen? Nach dem Verhör war sie so anders. Jetzt habe ich sie nicht mehr gesehen, seit sie unser Essen gemacht hat.“
,,Nein, ich weiß nichts, ich glaube, sie ist in ihr Zimmer gegangen,“ antwortete Marko.
,,Und bekamen Sie sonst hier irgendetwas Besonderes mit, Sie sind ja oft hier.““
,,Ich weiß nicht“, er zögerte.
„Sagen Sie mir bitte die Wahrheit!“, bat Betty ihn ,,Ich habe Pamela und Mycroft streiten hören.“
,,Danke,“ sagte sie und wollte gerade wieder gehen.
„Aber, um was ging es denn?“
Ich habe nicht viel gehört, ich war auf dem Weg zu seinem Büro, weil er mich gerufen hatte, doch da wollte ich dann nicht stören“ erzählte mir Marko. ,,Also durfte Pamela schon in Mycroft Büro.“
„Ja, wieso?“
,,Ist egal, aber danke.“
Betty ging wieder ins Haus und wollte Heylents anrufen, um ihm von diesem Gespräch zu erzählen, aber er ging nicht ans Telefon, dann versuchte sie es wieder und wieder.
Nachdem sie ihn nicht erreicht hatte, hatte sie sich wieder zu uns gesetzt und wir haben versucht, sie zu beruhigen. Sie erzählte uns alles und wurde sehr traurig. Sie wollte das alles gar nicht glauben, da Pamela ihr sehr nahe stand und da sie ihr am ehesten wie eine Mutter war. Nachdem wir noch lange geredet hatten und wir Betty getröstet hatten, wollte ich wieder in mein Zimmer gehen. Da kam ich an dem Büro unseres Vaters vorbei, die Tür stand offen, wie sonst nie. Ich erlaubte mir einen Blick durch die Tür. Dort sah ich Pamela, die an Mycrofts Computer war. Sie hatte etwas ausgedruckt und war gerade dabei, es mit dem Papierschredder zu vernichten. Ich wusste nicht, was ich tun sollte, ob ich sollte, oder ob ich meine Schwestern holen sollte. Ich drehte mich um, als auf einmal mehrere Polizisten zu mir hoch stürmten. Nun wusste ich, was zu tun war, ich steckte den Stecker des Schredders aus und versteckte mich schnell hinter der Tür. Die Polizisten rannten an mir vorbei ins Zimmer.
Pamela Johnsen, Sie sind festgenommen, wegen Mordes an Mycroft Brown“ sagte ein Polizist und legte Pamela Handschellen an. Heylents, der draußen stand, schaute ihr tief in die Augen, als sie an ihm vorbeigeführt wurde. Wir standen alle unten hinter der Tür, als Pamela zum Auto gebracht wurde.
Ihr habt das Geld eures Vaters nicht verdient, nur ich, nur ich“ schrie und Pamela ins Gesicht.
Wir schreckten zusammen und schauten uns verwundert an.
Kommt bitte herein“ bat uns Heylents dann. Betty erzählte ihm noch von dem Gespräch mit Marko. Er war davon gar nicht überrascht und meinte:
,,Sie hat uns angelogen und von dem Streit mit eurem Vater kann ich euch alles erzählen.“
„Euer Vater hatte wohl anfangs Pamela viel Geld versprochen, wenn er sterben sollte. Doch sie hatten dann diesen Streit, den Marko gehört hatte und Mycroft hatte gedroht, das Testament zu ändern, was Pamela gar nicht gefiel. Sie meinte nämlich, dass sie viel mehr Geld verdient hätte, als ihr, weil ihr nie da wart, und nur sie sich um Mycroft gekümmert hatte. Deshalb brachte sie ihn um, bevor er es ändern konnte. Die Unterlagen dazu wollte sie gerade vernichten.“,,Und sie hat uns meistens auch nicht zu unserem Vater kommen lassen“ unterbrach ich den Kommissar. ,,Ja, ich weiß, so wollte sie euch fernhalten“ erklärte er. ,,Und sie wollte das Geld für ihre Familie, die weit weg wohnt und arm ist“, erzählte er uns noch.
Wir waren geschockt, aber wir waren froh, dass alles nun zu Ende war. Der Kommissar verabschiedete sich dann von uns allen Schwestern ,,Meine Arbeit ist hier erledigt“ sagte er und ging mit seinem Team weg. Am nächsten Tag war wieder Ruhe eingekehrt, wir machten uns unser Frühstück und redeten darüber, wie es nun weitergehen sollte. Wir planten die Beerdigung und jeder von uns lud dazu seine Familie ein. Es wurde eine große, schöne und auch traurige Feier. Danach kehrte jeder wieder in sein altes Leben zurück, doch wir haben uns alle immer wieder getroffen und unser Elternhaus wurde unser Ferienhaus, wo wir uns immer trafen.

Ende

1 Million Streuobstbäume für Bayern

1 Million Streuobstbäume für Bayern

Rosenheim / Landkreis Rosenheim –  Die landwirtschaftlichen Maschinen sind gewachsen, der alte Obstgarten nicht. Wie man das zusammenbringen kann, erörterten praxisnah verschiedene Fachleute im Landkreis Rosenheim auf dem Weidebetrieb von Michael Schlaipfer in Teisenham, Gemeinde Bad Endorf.

Besichtigung einer Streuobstwiese

Behördenleiter AELF Rosenheim Dr. Georg Kasberger, Pomologe
Georg Loferer, Wildlebensraumberater am AELF Rosenheim Benedikt
Hagl, Landwirt Michael Schlaipfer, Gartenfachberaterin am Landratsamt
Rosenheim Susanne Summerer und Monika Maier vom
Landschaftspflegeverband Rosenheim beim Außentermin in Bad
Endorf. Foto: AELF

In Bayern sollen in den nächsten Jahren 1 Million Streuobstbäume gepflanzt
werden. Das ist erklärtes Ziel des sogenannten Streuobstpaktes Bayern. Um
die Bäume in die Fläche zu bringen, braucht es auch landwirtschaftliche
Flächen – darüber sind sich die Kreisgartenfachberaterin am Landratsamt,
Susanne Summerer, der Behördenleiter des Amts für Ernährung,
Landwirtschaft und Forsten Rosenheim Dr. Georg Kasberger, Monika
Maier vom Landschaftspflegeverband Rosenheim und der für
Rosenheim zuständige Pomologe (Obstbauexperte) Georg Loferer einig.

Landwirtschaft ist auf intakte
Ökosystem angewiesen

Die Gesellschaft und vor allem auch die Landwirtschaft sind auf intakte
Ökosysteme angewiesen. Streuobstwiesen sind ein Paradies für Bienen und
andere Insekten, das ist für Dr. Georg Kasberger unbestritten. Die
Bestäubungsleistung ist von essenzieller Bedeutung für die Erzeugung von
Nahrungsmitteln, denn der Großteil unserer Wild- und Nutzpflanzen braucht
die Bestäubung von Insekten, um Samen und Früchte zu bilden. Frau
Summerer von der Gartenfachberatung Rosenheim erklärte die wichtigen
naturschutzfachlichen Aspekte, die den ökologischen Wert von Streuobst so
bedeutend machen. Entscheidend seien das Blühen der Bäume,
Altholzstrukturen, und schuppige Rinde für Insekten, Obstreste die etwa Igeln
als Nahrung dienen und extensive Bodenvegetation als Lebensraum. Aus
pomologischer Sicht ist es auch besonders wichtig alte, an die Region
angepasste Sorten zu verwenden. Diese seien oftmals besonders
aromatisch und damit für spezielle Vermarktungskonzepte geeignet. Man
müsse nur besonders beim Pflanzgut auf die Sortenreinheit achten. Aktuell
gäbe es bereits bei ersten Sorten Engpässe, da die Verfügbarkeit derzeit
noch immer begrenzt sei, erklärte der für 6 Alpenlandkreise zuständige
Pomologe Georg Loferer.
Natürlich müsse man die Streuobstwiese auch kostendeckend
bewirtschaften können, ansonsten mache es für Berufslandwirte, die von der
Landbewirtschaftung leben, keinen Sinn diesen Betriebszweig aufzubauen.
Auch müsse der Arbeitsaufwand in vertretbarem Umfang bleiben, betonte
der Landwirt Michael Schlaipfer, da landwirtschaftliche Betriebe oftmals an
ihrer Kapazitätsgrenze seien. Mit dem Pflanzen der Bäume ist es nicht getan,
die jungen Bäume müssen ggf. vor dem Weidevieh geschützt und
fachgerecht beschnitten werden.
Bei nicht oder nur zeitweise beweideten Flächen muss auch überlegt
werden, auf welche Weise die notwendige Mahd erfolgen soll. Wenn die
Fläche mit den in der Landwirtschaft heute üblichen breiten
Maschinentechnik bearbeitet werden soll, empfiehlt sich ein Abstand der
Baumreihen von ca. 13 Metern.

Neuanlage von Streuobstwiesen wird mit Zuschüssen
des Bayerischen Staatsministerium unterstützt

Die Neuanlage von Streuobstwiesen wird vom Landschaftspflegeverband
Rosenheim  mit Zuschüssen des Bayerischen Staatsministerium für
Umwelt und Gesundheit unterstützt, erklärte  Monika Maier, die diese
Förderung auch abwickelt. Interessierte können sich von ihr oder der
Gartenfachberatung am Landratsamt zur Umsetzung beraten lassen.
(Quelle: Pressemitteilung AELF / Beitragsbild, Foto; AELF)

Rosenheim, Luftaufnahme, 1941

Rosenheim, Luftaufnahme, 1941

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1941. Die Aufnahme entstand vom Kunstmühlturm in Rosenheim aus. Zu sehen ein Blick über die Rosenheimer Innenstadt.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann)

Gute Laune beim Kastenauer Frühlingsfest

Gute Laune beim Kastenauer Frühlingsfest

Kastenau / Rosenheim – Gute Laune beim Kastenauer Frühlingsfest: vor allem kulinarisch ist dort am heutigen Feiertag Christi-Himmelfahrt wieder viel geboten. Die Bandbreite reicht von Grillfleisch, über Kesselfleisch bis hin zu Steckerfisch und Käseplatte. Heiß begeht wie immer sind auch die vielen selbstgebackenen Kuchen. Veranstalter ist der Siedlerverein.
(Quelle: Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Hier einige Impressionen vom Frühlingsfest: 

Blick auf den Festplatz mit Bierbänken und Besuchern
Anstehen am Grillfleisch
Blick in das Zelt mit vielen Besuchern
bei der Kuchentheke
Blick auf Biertisch
Schall und Brauch hat begonnen

Schall und Brauch hat begonnen

Rosenheim – Die neue Veranstaltung „Schall und Brauch“ des Wirtschaftlichen Verband der Stadt und des Landkreises Rosenheim soll schon mal vier Tage lang einen kleinen Vorgeschmack auf das Herbstfest geben. Am heutigen Donnerstag um 11 Uhr war der Start. Innpuls.me hat natürlich gleich einmal vorbeigeschaut.

Noch ist es recht ruhig im Salingarten und auf der Münchner Straße, die eigens für „Schall und Brauch“ gesperrt wurde. Aber das dürfte sich in den kommenden Stunden ändern. Denn das Angebot insbesondere an kulinarischen Schmankerln ist groß. Auf der Bühne gab es bereits die erste Vorstellung. Und auch die Kinderattraktionen wie beispielsweise das Nostalgie-Karussell warten schon auf die kleinen Besucher.

Hier erste Fotos, damit Ihr Euch ein Bild machen könnt:

Nostalgie-Karussell Pferde
Cocktailstand
Sonnenstühle
Artistin präsentiert kleine Handpuppen-Drachen einem kleinen Kind
Stand mit Verkäuferin
Bierkarussell
Pizzastand
Auch im Juni Musik am Grünen Markt

Auch im Juni Musik am Grünen Markt

Rosenheim – Am Grünen Markt auf dem Ludwigsplatz in Rosenheim wird es auch im Juni musikalisch. Los geht’s am 2. Juni von 9. Uhr bis 12  Uhr mit dem Musiker „Beppo“ und seiner Steirischen Ziach. Am 25. Juni spielt zur musikalischen Unterhaltung die Formation „Fingerspui“( unser Beitragsbild) und am 30. Juni gibt es nochmal ein Stelldichein mit „Beppo“.

Die „Marktler“ sind bereits ab 7 Uhr da und freuen sich über zahlreiche Besucher, die Musiker spielen von 9 Uhr bis 12 Uhr. Marktnahe Parkplätze findet man im Parkhaus P7 „Altstadt Ost“ in der Schmucken, nur wenige Minuten vom Ludwigsplatz entfernt. Weitere Infos gibt’s im Internet unter www.markt-rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Stadt Rosenheim)

Alles im Zeit- und Kostenrahmen

Alles im Zeit- und Kostenrahmen

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Rosenheims Landrat Otto Lederer hat sich ein Bild vom aktuellen Fortschritt der Bauarbeiten an der Realschule in Bad Aibling verschafft. Die Schule wird derzeit umfassend saniert und umgebaut.

Die größte Maßnahme betrifft dabei den Bauteil C, ein quadratisches Gebäude auf dem Schulgelände. Der derzeit noch offene Innenhof soll überdacht und vollständig unterkellert werden. So wird aus dem Innenhof eine neue Aula, die für bis zu 400 Personen bestuhlt und so auch als Veranstaltungsort genutzt werden kann.
Derzeit baut die Firma Pfeiffer Baugesellschaft mbH aus Rosenheim den Bauteil C in den Rohzustand zurück. Voraussichtlich ab Juli wird hier eine neue Stahlkonstruktion entstehen, die die Dachkonstruktion der zukünftigen Aula tragen wird. Neben der Aula werden im Erdgeschoss auch Räume für die Schulverwaltung und ein Lehrerzimmer untergebracht. Im ersten Obergeschoss sind neue Fachräume für Physik, Chemie und Biologie geplant. Im Unterschoss entstehen Räume für die offene Ganztagsschule, eine Lehrküche mit Speiseraum sowie Technik- und Lagerräume. Die Gesamtkosten für den Umbau und die Sanierung der Realschule liegen bei rund 11,5 Millionen Euro. Bis Ende 2023 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Die Arbeiten befinden sich laut Landratsamt Rosenheim im geplanten Zeit- und Kostenrahmen.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: @Landratsamt Rosenheim, zeigt: Landrat Otto Lederer machte sich ein Bild vom aktuellen Baufortschritt der Realschule Bad Aibling. Vor Ort übergab er dem Schulleiter Matthias Wabner eine Animation der zukünftigen Aula. (von links nach rechts) Jürgen Szczutkowski, Polier bei der Baufirma Pfeiffer, Abteilungsleiter Gerhard Kippes sowie Martin Rodemers vom Kreiseigenen Hochbau, Landrat Otto Lederer und Schulleiter Matthias Wabner.)

Kunsthandwerker gesucht für „Spektakel“

Kunsthandwerker gesucht für „Spektakel“

Rosenheim – Begleitend zu dem Internationalen Straßenkunstfestival „Spektakel” wird es in diesem Jahr am 6. August einen Kunsthandwerkermarkt im Salingarten in Rosenheim in direkter Nachbarschaft zu einer der Spielstätten der Straßenkünstler geben. Der Markt soll ein vielseitiges Angebot an hochwertiger besonderer Handwerkskunst bieten. Veranstalter ist das City-Management Rosenheim.

Gesucht werden Kunsthandwerker aus der Region, die schöne Dinge aus verschiedensten Materialien wie Holz, Keramik, Papier, Metall, Textil, Leder, Glas etc. selber entwerfen und herstellen. Nur Ware aus eigener Produktion ist erlaubt, kein Zukauf, keine Industrieware, keine Wiederverkäufer.
Für ein einheitliches Erscheinungsbild wird ein Pavillon mit 3x3m kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Hauptveranstaltung „Spektakel“ und auch der Markt finden bei jeder Witterung statt. Marktzeiten sind 12 bis 20 Uhr.

Bewerbungen werden angenommen unter spektakel@ro-city.de. Bitte unter Angabe der angebotenen Ware und ihrer Preisspanne, mit 3 bis 4 aktuellen Fotos in hoher Auflösung von den Waren und falls vorhanden den Namen von Webseite und/oder Instagram-Account. Bewerbungsfrist ist der 10. Juni.
(Quelle: Pressemitteilung City-Management Rosenheim / Beitragsbild: City-Management Rosenheim)