Neuwahlen beim Dekanatsrat Rosenheim

Neuwahlen beim Dekanatsrat Rosenheim

Rosenheim – Die Frühjahrsvollversammlung des Dekanatsrats Rosenheim fand heuer im Pfarrheim von St. Hedwig in der Erlenau statt. Im Mittelpunkt standen Neuwahlen.

Das Gremium stellt die Verbindung zwischen den Pfarreien, Pfarrgemeinderäten und dem Diözesanrat in München her. Sie besteht aus Ehrenamtlichen, Jugendseelsorgern, Vertretern der evangelischen Schwesterpfarreien sowie weiteren Delegierten.

Zum Dekanat Rosenheim 
gehören rund 45.000 Katholiken

Das Dekanat Rosenheim umfasst neben den drei Rosenheimer Stadtteilkirchen die Pfarrverbände Stephanskirchen, Großkarolinenfeld-Pfaffenhofen sowie Prutting-Vogtareuth im Umland und zählt mit rund 45.000 Katholiken zu den größten im südlichen Oberbayern.
An der Spitze des Dekanatsrates steht weiterhin Paul Deutschenbaur aus Rosenheim (Vierter von links). Weitere Mitglieder sind (von links) der ehemalige Zweite Rosenheimer Bürgermeister Anton Heindl, Gesummina Altilio (stellvertretende Vorsitzende), Florian Eichberger, Martin Weyland, Angelika Rösner (Schriftführerin), Domkapitular Dekan Pfarrer Daniel Reichel und Johannes Boldt (Stellvertretender Vorsitzender).
(Quelle: Artikel: Martin Aerzbäck / Foto: Martin Aerzbäck)

„Recka“ und „Dagmar“ in Freiheit entlassen

„Recka“ und „Dagmar“ in Freiheit entlassen

Berchtesgaden/ Hilpoltstein / Bayern – Über 140 Jahre nach ihrer Ausrottung durch den Menschen fliegt seit 2021 wieder der Bartgeier durch die Lüfte der deutschen Alpen. Der bayerische Naturschutzverband LBV und der Nationalpark Berchtesgaden haben heute bereits zum zweiten Mal junge, noch nicht flugfähige Bartgeier in einer Felsnische im Klausbachtal erfolgreich ausgewildert. Das auf zehn Jahre angelegte Projekt soll die zentraleuropäische, alpine Population dieser seltenen Vogelart stärken und mit den Beständen auf dem Balkan und in Kleinasien verbinden. Die Rückkehr des völlig harmlosen Greifvogels in die deutschen Alpen bildet so einen wichtigen geografischen Lückenschluss für die Art. Vor ihrer Auswilderung wurden die beiden jungen Bartgeierweibchen vom Bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber auf die Namen „Recka“ und „Dagmar“ getauft.

„Der nächste große Schritt in der Auswilderung des majestätischen und faszinierenden Bartgeiers im östlichen Alpenraum ist geschafft. In den kommenden Jahren werden wir die Erfolgsgeschichte dieser faszinierenden Vogelart fortschreiben“, freut sich der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer. Die beiden Jungvögel stammen wie im vergangenen Jahr aus einer andalusischen Zuchtstation der Vulture Conservation Foundation (VCF) und gehören zu einem europäischen Nachzuchtprogramm. Auch im Nationalpark Berchtesgaden ist die Freude groß: „Zwei weitere Bartgeier haben jetzt in Berchtesgaden ein neues Zuhause gefunden. Dieser Auswilderungsort ist ideal für die Jungvögel und für die Bildungsarbeit des Nationalparks zu diesem einmaligen Artenschutzprojekt“, freut sich Nationalparkleiter Dr. Roland Baier.

Bartgeier-Fans aus ganz Deutschland
kamen zur Auswilderung

Beim offiziellen Festakt, bei dem Bartgeier-Fans aus ganz Deutschland und aus weiten Teilen der Alpenregionen versammelt waren, gratulierten im Kreis der geladenen Gäste auch Landrat Bernhard Kern und der Bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber. „Heute ist ein guter Tag für die Artenvielfalt. Die Bartgeier sind endlich wieder da, wo sie hingehören: in den bayerischen Alpen. Die Giganten der Lüfte sollen sich jetzt in Bayern etablieren. Trotz aller Herausforderungen geht das Großprojekt dieses Jahr in die zweite Runde. Die Rückkehr der beeindruckenden Greifvögel nach Bayern ist ein Meilenstein für den Artenschutz. Das Bayerische Umweltministerium unterstützt das herausragende Projekt bis Ende 2023 mit rund 610.000 Euro.“, sagt der Bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber.

Ankunft der Bartgeier
in Berchtesgaden

Nachdem die beiden noch nicht flugfähigen Geierweibchen am Vortag vom Tiergarten der Stadt Nürnberg nach Berchtesgaden gebracht worden waren, wurden sie von den Experten des Nationalparks und des LBV aus den Transportkisten geholt und erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Umweltminister Thorsten Glauber übernahm hierbei die feierliche Taufe der beiden Bartgeier. Ein Bartgeierweibchen trägt den Namen „Recka“ nach der einzigen Tochter von „König Watzmann“ aus einem Werk des bayerischen Schriftstellers Ludwig Ganghofer („Die Martinsklause“). Bei einem Wettbewerb des Berchtesgadener Anzeigers waren über 100 Vorschläge eingegangen, aus denen eine Jury schließlich diesen traditionellen Namen mit Heimatbezug für einen der Junggeier auswählte. Der Name „Dagmar“ für den zweiten Vogel wurde erstmals von einem langjährigen und großzügigen Spender des LBV vergeben.

Aufstieg in die
Auswilderungsnische

Anschließend wurden die beiden Junggeier in Tragekisten gesetzt und von Nationalpark- und LBV-Mitarbeiter*innen auf Kraxen den Berg zur Auswilderungsnische hinaufgetragen. Der eineinhalbstündige Aufstieg konnte anfangs noch von interessierten Wanderern begleitet werden. Ab Erreichen des weglosen Geländes in der sogenannten Halsgrube war nur noch ein kleines Team aus Experten, Trägern und Nationalpark-Rangern zugelassen. Der anspruchsvolle Steilhang und die Querung über Felsplatten in die eigentliche Nische hinein waren auf den letzten Metern mit Sicherungsseilen versehen. Im Absturzgelände war von allen Beteiligten höchste Konzentration nötig. Wegen der großen Steinschlaggefahr trugen alle Beteiligten zur Sicherheit Helme. „Nach dem geglückten Anstieg haben wir Recka und Dagmar in zuvor vorbereitete Nester aus Fichtenzweigen und Schafwolle gesetzt. Anschließend wurden den Vögeln die GPS-Sender angelegt, sie wurden noch einmal untersucht und das erste Futter aus Wildknochen in der Nähe platziert. Direkt danach haben wir uns zurückgezogen, um den beiden Geiern die Eingewöhnung in ihre neue Heimat zu ermöglichen“, erklärt LBV-Projektleiter und Bartgeierexperte Toni Wegscheider.
Die 6 mal 20 Meter große eingezäunte Felsnische liegt in etwa 1.300 Metern Höhe. Dort werden die rund 90 Tage alten Bartgeier von nun an ohne menschlichen Kontakt weiter aufwachsen und das Fliegen üben. Wissenschaftler werden die Vögel in den kommenden Monaten rund um die Uhr von einem nahegelegenen Beobachtungsplatz aus durch installierte Infrarotkameras und einem Livestream überwachen. „Die durchgehende Beobachtung ermöglicht uns, Unregelmäßigkeiten sofort zu erkennen. So können wir den beiden Vögeln einen optimalen Schutz bieten“, so Toni Wegscheider. Die Fütterung erfolgt je nach Bedarf im Abstand von mehreren Tagen.

Jungfernflug in den 
nächsten Wochen erwartet

Der selbständige erste Ausflug der beiden Vögel dürfte nach ausgiebigen Flugübungen in etwa vier Wochen stattfinden. „Dann sind ihre Flügel stark genug, um mit ihrer bis zu 2,90 Meter Spannweite ihre rund sechs Kilo Körpergewicht in die Luft zu heben“, sagt Nationalpark-Projektleiter Ulrich Brendel. Danach werden sie vor ihrem endgültigen Aufbruch zur Erkundung des europäischen Alpenraums noch bis in den Spätsommer in der näheren Umgebung der Felsnische im Nationalpark anzutreffen sein. Dort werden sie auch weiterhin bei Bedarf mit Nahrung versorgt und überwacht.

Rückblick auf die 2021
ausgewilderten Bartgeier

Bavaria ist momentan auf weiten Streifzügen im Umfeld des Nationalparks Berchtesgaden unterwegs. Vor knapp zwei Wochen hat ein Kletterteam des LBV allerdings Reste des im Vorjahr ausgewilderten und seit Mitte April verschwundenen Bartgeierweibchens Wally gefunden. Die Überreste des Bartgeierweibchens wurden umgehend zur Untersuchung bei einer unabhängigen Fachstelle eingereicht. „Der kürzliche Tod des Bartgeiers Wally war für uns gerade im ersten Projektjahr ein Rückschlag. Es erinnert uns aber auch daran, dass es für die auf zehn Jahre angelegte Auswilderung dieser Vogelart einen langen Atem braucht“, betont der LBV-Vorsitzende Norbert Schäffer.

Live-Webcam in Felsnische
Interessierte können die Entwicklung und Flugübungen der beiden Bartgeier-Damen in den kommenden Wochen und Monaten wie bereits im Vorjahr im Internet mitverfolgen. Die Geschehnisse in der Auswilderungsnische werden live auf der Webseite des LBV unter www.lbv.de/bartgeier-webcam sowie unter www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de mit der aktuell weltweit einzigen Bartgeier-Live-Webcam übertragen. Die ersten Flugversuche und der weitere Lebensweg der beiden Vögel können anschließend in den nächsten Monaten und Jahren ebenfalls im Internet mitverfolgt werden. Dank der GPS-Sender auf dem Rücken der Bartgeier werden die zukünftigen Flugrouten der Vögel auf einer Karte unter www.lbv.de/bartgeier-auf-reisen dargestellt.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Genuss-Meile in Nürnberg

Genuss-Meile in Nürnberg

Nürnberg – Am Sonntag, 19. Juni, 10 bis 18 Uhr, wird der Nürnberger Hauptmarkt im Zentrum der Innenstadt nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause wieder zum Genussmarkt. Rund 70 bäuerliche Direktvermarkter werden an ihren Ständen eine große Vielfalt von regional erzeugten Lebensmitteln anbieten. Dazu gehören frische Früchte der Saison, Gemüse in allen Variationen, Wein, Liköre und Brände in allen Geschmacksrichtungen, Kuchen, Brote, Käse, Eier, Nudeln, Fisch und weitere Spezialitäten wie Kren, Angus-Weidefleisch, Wildspezialitäten sowie vielfältige Speiseöle und weitere Produkte aus Hanf, Kürbis, Walnüssen oder Safran und vieles mehr.

Die Bauernmarktmeile, die vom Bayerischen Bauernverband (BBV) in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, der Stadt Nürnberg und dem Bayerischen Rundfunk / BR Heimat veranstaltet wird, hat das Ziel, die außerordentlich große Vielfalt der bayerischen Landwirtschaft den Verbraucherinnen und Verbrauchern vor Augen zu führen. „Wir freuen uns ganz besonders, dass die Bauernmarktmeile nach zwei Jahren pandiemiebedingter Zwangspause nun endlich wieder auf unserem schönen Hauptmarkt im Herzen Nürnbergs stattfinden kann“, sagt Marcus König, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg.

Auch Landfrauen des BBV
sind mit Ständen vertreten

„Jeder findet auf der Bauernmarktmeile etwas Leckeres und Außergewöhnliches nach seinem Geschmack, ganz egal, ob Fleisch, Fisch, Käse, Gemüse, Obst oder Süßspeisen, die zu den jeweils persönlichen Vorlieben gehören“, so die Nürnberger Kreisbäuerin Doris Greul-Leuzmann. Zusätzlich laden verschiedene Informationsstände rund um die Landwirtschaft und die Direktvermarktung zu Gesprächen mit den Experten vor Ort ein. Auch die Landfrauen des BBV Nürnberg Stadt und aus ganz Mittelfranken werden mit Ständen vertreten sein. Als Themenschwerpunkte haben sie in diesem Jahr „Schule fürs Leben – mehr Alltagskompetenzen in der Schule vermitteln“ sowie die „Wertschätzung der Lebensmittel – gegen Lebensmittelverschwendung“ gewählt.
„Über das eigentliche Genusserlebnis hinaus erfüllt damit unsere Bauernmarktmeile Nürnberg auch das Informationsbedürfnis der Verbraucher, wo unsere Lebensmittel herkommen, wie kann ich damit gesund und lecker kochen und was leistet die bayerische Landwirtschaft für unsere Gesellschaft“, betont Nürnbergs Kreisobmann Peter Höfler.
Beim Vorab-Pressetermin „testete“ die Nürnberger Kreisbäuerin auch das Wissen über Lebensmittel von Oberbürgermeister (OB) Marcus König mit der Frage „Was gehört wohin?“, wie Lebensmittel für eine möglichst lange Haltbarkeit richtig gelagert werden müssen. Zudem durfte OB König seine Fähigkeiten in der Küche bei der Zubereitung leckerer Brotchips unter Beweis stellen. „Brotchips selbst herzustellen, ist eine einfache und zugleich köstliche Möglichkeit älteres Brot zu verwerten anstatt es wegzuwerfen“, weiß Kreisbäuerin Greul-Leuzmann. An ihrem Stand auf der Bauernmarktmeile haben die Landfrauen weitere nützliche Tipps und Rezepte parat. Auch bieten sie dort unter dem Motto „Brotchips – Genuss bis zum letzten Krümel“ Kostproben ihrer Brotchips an.
Weitere Informationen zu den Marktständen und angebotenen Produkten gibt es auf www.bauernmarktmeile.de.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: BBV, zeigt Michaela Engelhardt, Vorsitzende der Fördergemeinschaft Einkaufen auf dem Bauernhof Ofr., Wirtschafts- und Wissenschaftsreferent Dr. Michael Fraas, Kreisbäuerin Doris Greul-Leuzmann, Oberbürgermeister Marcus König, Kreisobmann Peter Höfler)

Hund nach Spaziergang erkrankt

Hund nach Spaziergang erkrankt

Holzkirchen / Landkreis Miesbach – Warnung für Hundebesitzer: Ein 66-jähriger Warngauer meldete am heutigen Sonntag bei der Polizeiinspektion Holzkirchen, dass sein Hund am Vortag unter Umständen vergiftet wurde. Hund und Herrchen waren an „Kogl“ in Holzkirchen spazieren.

Nach den Angaben seines Besitzers, verzehrte der Hund auf einem Feldweg von der Thanner Straße in Richtung Wald einen unbekannten Gegenstand. Danach musste er würgen. Nachdem der Hund den restlichen Abend sehr schläfrig war, suchte sein Herrchen eine Tierklinik auf. Eine konkrete Vergiftung konnte hier nicht bestätigt werden. Unter Umständen habe der Hund ein verdorbenes Lebensmittel gefressen.
Dennoch der Rat der Polizei: Bitte beim Spazierengehen mit Hund darauf achten, dass die Vierbeiner keine unbekannten Gegenstände verzehren.
Zeugen werden gebeten, sich bei bei der Polizeiinspektion Holzkirchen unter Telefon 08023 / 90740 zu melden.
(Quelle: Pressebericht Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Klosterfest im Kloster Reisach

Klosterfest im Kloster Reisach

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Das Kloster Reisach ist eines der Wahrzeichen des bayerischen Inntals. Vor zwei Jahren haben sich die letzten Karmeliten aus den altehrwürdigen Gemäuern verabschiedet und seitdem steht das Kloster leer. Seine Zukunft ist seitdem ungewiss (wir berichteten). Um das Gelände wieder öffentlich nutzen zu können, wurden große Anstrengungen übernommen. Tatsächlich konnte am gestrigen Samstag nun wieder das beliebte Klosterfest im Klosterinnenhof abgehalten werden – mit Tanzboden aus Holz und bayerischer Musik. Unser Kollege Hendrik Heuser war dort und hat uns stimmungsvolle Impressionen in Bild und Video mitgebracht.
(Quelle: Info, Beitragsbild, Fotos, Video: Hendrik Heuser)

geparktes Auto auf Wiese mit Hendrik Heuser von hinten vor Bergkulisse
Kosterfest Kloster Reisach in Niederaudorf mit vielen Besuchern und Trachtlern auf der Buehne
Hendrik Heuser
Münchner Straße, Rosenheim, 1954

Münchner Straße, Rosenheim, 1954

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1954. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Innenstadt von Rosenheim. Blick in die Münchner Straße mit ehemaliger Saline und ehemaligen Gefängnis. Interessantes Detail sind natürlich auch die Autos. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann)

Mallorca-Feeling in Bruckmühl

Mallorca-Feeling in Bruckmühl

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – „Gemeinsam Tanzen, Feiern und Singen“ lautet das Motto des „Mallorca-Sommer-Festival 2022 – Das Original“ am Samstag, 18. Juni, auf dem Volksfestplatz in Bruckmühl. Im Gepäck von der Insel sind Insel Mallorca-Stars wie Ikke Hüftgold in seinem unverkennbaren blau-orangefarbenen Trainingsanzug und seiner Perücke.

Er ist eine Kultfigur auf Mallorca und steht für Party mit Hits wie „Ich Schwanke noch“ . Ikke Hüftgold hat eine große Fangemeinde und gehört zu den populärsten Künstlern in der Schlagerszene Und: Die Atzen kommen! „Hey, das geht ab! Wir feiern die ganze Nacht!“ Aka Frauenarzt und Manny Marc, das Duo aus Berlin, hat deutschen Partysound in die Clubs und auf die Festivals gebracht. Egal ob Klassiker wie „Das geht ab“ und „Disco Pogo“oder ihre neuen Hits „Ballern“ und „Alles Baba“. Ihr Credo: Disco Pogo in Bruckmühl.

Mallorca-Felling mit 
Foodtrucks und Konfetti-Bluster

Von 15 bis 21 Uhr wird zu den deutschen Hits gerockt. Einlass ist bereits 14 Uhr.
Zugelassen sind 2000 Besucher auf dem in sich geschlossenen Areal mit Foodtrucks und Getränkeständen. Lichteffekte, Konfetti-Bluster sowie eine Feuershow hat Veranstalter Hanno Schuster vom Mallorca-Schlager-Festival für die Besucher dabei und aufgebaut. „Wir freuen uns schon in Bruckmühl zu sein. Nachdem uns unter anderem Corona 2021 in Rosenheim beziehungsweise Großkarolinenfeld einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, freuen wir uns hier einen perfekten Standort gefunden zu haben. Da haben wir Glück“, so Schuster.

Isi Glück und 
Caroline Noeding mit dabei

Glück ist sogar in Persona dabei. Nämlich Isi Glück. Die ehemalige Miss Germany hat in Rekordzeit die Herzen der Partyfans erobert und ist das Gesicht des Megaparks Mallorca und die wohl aktuell angesagte Künstlerin der Deutschen Partyschlager-Szene. „Inselkind“ wiederum ist einer der Hits von Carolina Noeding. Die Sängerin und Schauspielerin ist auf den Bühnen in ganz Europa zu sehen und zu hören. Johnny Dampf gehört ebenfalls zur ersten Riege deutscher Partyschlagerkünstler. „Ob an der Playa, auf jeder guten Mallorca Party, oder im angesagten Club – überall heißt es: Ticki Ticki Tacka mit Johnny Dampf“, so Schuster. Feiersound liefert zudem DJ Robin. Egal ob bei seinen bisherigen Auftritten als DJ im Bierkönig Mallorca, im „Festzelt zum Wasenwirt“ auf dem Cannstatter Wasen, oder bei zahlreichen anderen Gastspielen wie am bulgarischen Goldstrand: Er heizt dem Publikum ein. Für die Festivalbesucher gibt es neben den Live-Auftritten auch Fotoshootings und Autogramme mit den Mallorca-Superstars.
Eintrittskarten gibt es nur online unter www.mallorca-sommer-festival.de . Es gibt keine Tageskasse. Noch sind Karten erhältlich. Die geltenden Corona-Hygienemaßnahmen sind einzuhalten. Aktuell bedeutet das aber, keine Berechtigungs-Nachweise mehr (Genesen, Geimpft oder Getestet entfällt) und keine Maskenpflicht. Die Anreise zum Festival soll hauptsächlich per Bahn erfolgen. „Vom Bahnhof Bruckmühl ist das Festival Gelände zu Fuß in circa zehn Minuten erreichbar“, betont Schuster. Ordner weisen zudem den Weg. Parkplätze sind zudem bei der Firma Spinner in Feldkirchen-Westerham ausgewiesen und ein Shuttleservice arrangiert. Direkt am Festivalgelände ist keine Möglichkeit zu parken.
Der Bruckmühler Gemeinderat hat das Festival genehmigt, um den jungen Erwachsenen (Einlass ab 18 Jahren) nach der Corona-Pandemie etwas Neues zu bieten. „Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, aber wir wollten hier das Feiern in neuer Form ermöglichen. Ich freue mich besonders, dass der SV Bruckmühl vor seinem Volksfest sich mit der Nutzung des Platzes einverstanden erklärt hat und auch der Eigentümer grünes Licht gab. Ohne sie wäre die Durchführung der Veranstaltung nicht möglich gewesen“, würdigt Bürgermeister Richard Richter die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Mallorca-Schlager-Festival eine der
ersten Aktionen des Bruckmühler Stadtmarketings

Das Mallorca-Schlager-Festival ist einer der ersten Aktionen des neuen Bruckmühler Stadtmarketings. „Wir wollen im Laufe des Jahres für alle Geschmäcker und alle Altersgruppen etwas bieten. Und an diesem Tag kommt man quasi co2-neutral nach Mallorca“, sagt Stadtmarketing-Chefin Silvia Mischi mit einem Augenzwinkern. Für die Anlieger zudem besonders wichtig und deshalb auf Auflage: Um 22 Uhr ist auf dem Volksfestplatz Schluss. Eine Aftershow-Party findet in der Bar „Woods“ in Heufeldmühle statt. Dorthin fährt auch der Shuttlebus Feierwütige in der letzten Tour. Ansonsten ist die bar per Zug in wenigen Minuten erreichbar. Inhaber Josef Ellmayer freut sich schon und kündigt an: „Wir haben passend zum Motto Mallorca dekoriert und werden den Abend gemeinsamgscheid ausklingen lassen!
(Quelle: Stadtmarketing Bruckmühl / Beitragsbild. Stadtmarketing Bruckmühl – Vitamin B)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 12. Juni.

Namenstag haben: Florinda, Guido, Leo, Mercedes, 

3 bekannte Geburtstagskinder:

– John August Roebling (1896 – war ein deutscher, weltweit bekannter Brückenbauer, der u. a. mit der „Brooklyn Bridge“ in New York die zur Zeit der Fertigstellung im Jahr 1883 mit Abstand längste Hängebrücke der Welt konstruierte.)

–  Johanna Spyri (1827 – war eine Schweizer Schriftstellerin, die als Erfinderin der weltweit populären Kinderbuch-Romanfigur „Heidi“ berühmt wurde.)

– Nora Tschirner (1981 – ist eine deutsche Schauspielerin, die im Kino mit Filmen wie „Kleinohrhasen“ und „Zweiohrküken“ bekannt wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1816: In der deutschen Geschichte der Binnenschifffahrt befährt das erste Dampfschiff den Rhein. Es ist der britische Schaufelraddampfer „The Defiance“. Er fährt von London kommend flussaufwärts bis Köln.
  • 1897: Das Schweizer Taschenmesser wird als Handelsmarke geschützt.
  • 2009: Die neue Triftbrücke – die höchstgelegene und eine der längsten Seilbrücken Europas – wird nach sechswöchiger Bauzeit für den Fußgängerverkehr freigegeben. Sie wurde nach dem Vorbild der nepalesischen Dreiseilbrücken konstruiert und überquert das Trifttal im Schweizer Kanton Bern.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Kunst mit „Charakter und Geschmack“

Kunst mit „Charakter und Geschmack“

Rosenheim – Was haben Humor und Kunst und Rauchen gemeinsam? Darüber können sich die Besucher der Ausstellung „Charakter und Geschmack“ in der Kunst-Mühle in Rosenheim aktuell buchstäblich ein Bild machen. Am gestrigen Freitag fand die Eröffnung mit Dr. Olena Balun, Vorsitzende des Kunstverein Rosenheim statt. Unser Kollege Hendrik Heuser war dabei. 

Frau sieht sich Ausstellung in Kunst-Mühle in Rosenheim an.

„Humor und Kunst bzw. Rauchen haben viel gemeinsam – beide fungieren als Brücke zu einer irrationalen Welt, die von Intuition und Instinkt bestimmt wird“, heißt es im Text zur Ausstellung auf der Website des Kunstverein Rosenheim. 
In der Ausstellung „Charakter und Geschmack“ von Olaf Metzel und Tobias Rehberger geht es weniger darum, einfach nur das Komische, die Satire, Ironie oder das Groteske zu zeigen, als vielmehr um eine Kunst, die direkt an den Mechanismen des Humors ansetzt.
Ziel der Künstler sei es, im Kunstverein Rosenheim einen Raum zu schaffen, in dem – mittels der heutigen Provokation Rauchen – Gemütsbewegungen, Beziehungen und Verbindungen auf den Grund gegangen werden kann.
Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 24 Juli in der Klepperstraße 19, 83026 Rosenheim. Am Samstag, 16. Juli, 19 Uhr, gibt es begleitend zur Ausstellung den Filmabend „Coffee and Cigarettes“.
(Quelle: Info: Hendrik Heuser, Beitragsbild, Foto: Hendrik Heuser, kunstverein-rosenheim.de)

Blick in die Ausstellung "Charakter und Geschmack" in der Kunstmuehle Rosenheim
Ausstellung Charakter und Geschmack in der Kunst-Muehle Rosenheim. Frau steht vor Wand mit Kunstwerken
Landrat besucht Gärtnerei Pummerer

Landrat besucht Gärtnerei Pummerer

Riedering / Landkreis Rosenheim – Als Thomas und Sabine Pummerer 1986 mit ihrer Naturland-Gärtnerei im Riederinger Ortsteil Tinning anfingen, war „bio“ landläufig noch den „Gspinnerten“ vorbehalten. Heute, 36 Jahre später, ist Bio-Gemüse längst im Trend, auch wenn es ein Nischenprodukt geblieben ist, wie Gärtnermeister Matthias Pummerer berichtet. Er hat die Gärtnerei inzwischen von seinen Eltern übernommen.

Rosenheims Landrat Otto Lederer hatte sich für seine jüngste Betriebsbesichtigung ganz bewusst ein kleines Unternehmen ausgesucht, um auch diese Facette der heimischen Wirtschaft zu sehen. Zusammen mit Riederings Bürgermeister Christoph Vodermaier und Peter Heßner von der Wirtschaftsförderstelle im Landratsamt Rosenheim ließ sich der Landrat von Matthias Pummerer einen Einblick in die Arbeit einer Naturland-Gärtnerei geben.

Spritzmittel gegen Schädlinge
sind absolut tabu

Auf etwa 1,5 Hektar Fläche, zum Teil in Gewächshäusern, sonst im Freiland werden übers Jahr zwischen 70 und 80 Kulturen angebaut. „Der Boden ist unser wichtigstes Kapital“, sagt Matthias Pummerer. Um ihn zu hegen und zu pflegen kommt nur eigener Kompost zum Einsatz. Spritzmittel gegen Schädlinge sind absolut tabu. Die Pummerers setzen auf Nützlinge. Um ihnen ein passendes Umfeld zu bieten, finden sich auf den Flächen natürlich wachsende Hecken und in den Beeten immer wieder Blühstreifen. Zudem watscheln Enten übers Gelände. Sie helfen mit, die Schnecken im Griff zu halten.
Verkauft werden das biologisch erzeugte Gemüse, das Obst, die Salate und verschiedene Kräuter in einem kleinen Hofladen. Zudem gibt es einen Lieferdienst, der die frische Ware in einer Biokiste nach Hause liefert. Um ihren Kunden das ganze Jahr über ein umfassendes Sortiment bieten zu können, lassen sich die Pummerers von anderen ökologisch wirtschaftenden Partnerbetrieben beliefern.
Im Gespräch betonte Landrat Otto Lederer die große Bedeutung einer regionalen Erzeugung, „warum muss ein Apfel aus Neuseeland kommen?“ Ihn freute, dass das Interesse an der Gemüsegärtnerei inzwischen groß ist. So interessieren sich immer mehr Jugendliche für einen Ausbildungsplatz.

Angefangen haben die Pummerers
mit Verkaufsstand am Straßenrand

Angefangen haben die Pummerers mit einem Verkaufsstand am Straßenrand. „Der Rest hat sich entwickelt, da war nichts generalstabsmäßig geplant“, sagt Matthias Pummerer. Wie es scheint, war dieses entspannte Wachstum genau das richtige. Riederings Bürgermeister Christoph Vodermaier meinte: „Wir sind schon stolz auf diesen Betrieb. Die Pummerers haben einen guten Namen.“
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

BRB hat eigene Unterflurdrehbank

BRB hat eigene Unterflurdrehbank

Augsburg / Holzkirchen / Bayern – Erst wurde die neue Halle gebaut, nun steht die wichtigste Neuanschaffung der Bayerischen Oberlandbahn GMBH (BRB) darin, eine Unterflurdrehbank. Mit 16 Tonnen Gewicht verteilt auf circa 2,5 mal 6,5 Metern waren Anlieferung, Aufbau und Inbetriebnahme wahrlich keine Leichtigkeit. Jetzt steht alles an Ort und Stelle und die Mitarbeitenden sind geschult. „Wir haben vier neue Zerspanungsmechaniker extra für diese Maschine eingestellt, die künftig im Zweischichtbetrieb tätig sein sollen“, erzählt BRB-Geschäftsführer Arnulf Schuchmann.

BRB Unterflurdrehbank mit Zug

Nach Monaten der Vorbereitung geht die Maschine nun in Betrieb. Sie war im Betriebswerk Augsburg ursprünglich nicht vorgesehen, was die Angelegenheit verkomplizierte und teurer machte: nachträglicher Einbau der Grube, der Anschlüsse für Wasser, Strom und Heizung, zusätzlicher Akkuschlepper für den Transport der Fahrzeuge auf die Drehbank.

Bei Zügen nützen sich die Räder
genauso ab wie bei Autoreifen

Bei Zügen nutzen sich die Räder genauso ab wie Autoreifen, nur nicht so schnell. Zwar sind sie aus Metall und die Reibung auf der Schiene ist sehr gering, aber ungefähr ein Millimeter pro Jahr ist es doch, der zur Vorbeugung von Schäden abgenommen wird. Danach laufen die Räder wieder „reibungslos“. Größere Schäden werden so verhindert. Im Schadensfall, wenn beispielsweise ein Gegenstand auf den Schienen mitgeschleift oder eine Schnellbremsung erforderlich wurde, muss mehr abgedreht werden. Der Vorteil der Drehbank ist, dass die Radsätze nicht ausgebaut werden müssen, sondern das Fahrzeug auf die Drehbank geschoben wird und ein Meißel von unten – also „unterflurig“ – das Material abnimmt.
Bis jetzt mussten die knapp 130 Züge der BRB zu den DB-eigenen Drehbänken nach Pasing oder Nürnberg gefahren werden. Ein Aufwand, der sich mit der wachsenden Fahrzeugflotte der BRB immer weniger lohnte. Die Investition von gut 1,5 Millionen Euro in die Drehbank und die damit verbundenen weiteren Anschaffungen werden sich im Laufe der Jahre amortisieren, davon ist Arnulf Schuchmann überzeugt. Da nicht jedes Eisenbahnverkehrsunternehmen eine habe und die Wartezeiten hoch seien, rechnet er bald mit Fremdaufträgen. „Durchschnittlich hält ein Radsatz zwar fünf Jahre“, erklärt
Thomas Sulzberger, Gruppenleiter Instandhaltung im Betriebswerk Augsburg, „aber wir sind jetzt flexibler und haben keine so hohen Standzeiten mehr für unsere Fahrzeuge beim Abdrehen.“ Statt zwei Wochen auf einen Termin zu warten, was öfter vorgekommen sei, könne das Fahrzeug nun schon nach einem Tag wieder in den Einsatz gehen. Das ist gerade dann eine große Erleichterung, wenn weitere Fahrzeuge wegen unvorhergesehener Reparaturen im Betriebswerk stehen, zum Beispiel wegen eines Wildunfalls, und die einsatzbereite Fahrzeugflotte dezimiert ist.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild, Foto: BRB)

Änderung bei BRK-Corona-Teststationen

Änderung bei BRK-Corona-Teststationen

Rosenheim / Bad Aibling – Ab morgigen Sonntag, den 12. Juni ändern sich an zwei BRK-Corona-Teststationen in Rosenheim und Bad Aibling die Öffnungszeiten.

Die Aiblinger Teststation, Bahnhofstraße 40, hat ab diesem Datum nur noch von 11 bis 15 Uhr und von 16 bis 19 Uhr geöffnet.
In Rosenheim, Tegernseestraße 5, wird es ab 12. Juni keine Frühschicht an Sonn- und Feiertagen mehr geben. Die Öffnungszeiten sind dort dann wie folgt:
Montag bis Samstag von 6.30 bis 19 Uhr, Sonntag und Feiertag von 11 bis 15  und von 16 bis 19  Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)