Bayerns Spargelbauern enttäuscht

Bayerns Spargelbauern enttäuscht

München / Bayern – Die bayerischen Spargelbauern sind enttäuscht. Denn alles sprach für eine erfolgreiche Spargelsaison 2022: Das Wetter war im Großen und Ganzen gut, die Erträge haben gestimmt, Erntehelfer standen ausreichend zur Verfügung und die Pandemie brachte Lockerungen mit sich. Trotzdem blieben die Spargelbauern auf ihren sonst so beliebten Stangen sitzen.

„Bestens vorbereitet und gut gestimmt sind wir Ende März in die Spargelernte gestartet“, sagt Miriam Adel, Vorsitzende des Spargelerzeugerverbandes Franken. Doch dann kam es irgendwie anders. Das sonst so begehrte weiße Gold blieb diese Saison häufig ein Ladenhüter. Das führte vielerorts dazu, dass das Ende der Spargelsaison bereits früher einsetzte als am sonst üblichen 24. Juni, dem Johannistag.
Durch gestiegene Lebenserhaltungskosten war die Nachfrage nach dem regionalen Gemüse sowohl an den Spargelständen als auch im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) schwächer als in den Vorjahren. „Bei der Vermarktung ab Hof konnten wir noch einigermaßen zufrieden sein. Die Umsatzeinbußen von bis zu 60 Prozent beim Absatz über den LEH spüren wir schon ziemlich deutlich“, so Adel.

Spargelbauern klagen über
hohe Umsatzeinbußen

„Dass die Saison früher endet und dass die Stangen weniger gestochen werden, macht der Spargelpflanze nichts aus“, sagt Lisa-Maria Puschak, Expertin des Bayerischen Bauernverbandes für Obst und Gemüse. Die Spargelpflanze wächst aus dem Boden heraus, bildet Spargelkraut und betreibt Photosynthese. Gleichzeitig bietet das Spargelfeld dann Lebensraum für eine Vielzahl an Lebewesen. „Für die Spargelbauern bedeutet das allerdings noch stärkere Umsatzeinbußen, die die hohen Produktionskosten nicht decken“, sagt Puschak. Spargel sei viel Handarbeit und das mache ihn vergleichsweise teuer in der Produktion. Denn die vielen helfenden Hände wollen anständig bezahlt werden. „Wenn die Verbraucher im Handel den günstigeren ausländischen Spargel vorfinden, dann greifen viele lieber zu diesem Produkt. Das ist äußerst schade, denn importierter Spargel hat eine schlechtere CO2-Bilanz und schadet dem Klima und dem heimischen Spargelanbau langfristig“, erklärt Puschak.
Die deutlich niedrigeren Löhne und Energiepreise im Ausland führen zu einem erheblichen Wettbewerbsnachteil für deutschen Bauern. Denn die Ware muss folglich teurer angeboten werden. „Es bleibt spannend wie viele Spargelbauern in Zukunft im Geschäft bleiben. Denn Jahre wie diese dürfen sich nicht zu häufig wiederholen, sonst stürzen die Betriebe in die Insolvenz. Hoffen wir, dass die Verbraucher nächstes Jahr wieder richtig Lust haben auf das weiße Gold aus ihrer Heimat“, sagt Puschak.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Copyright BBV)

Start der Münchner Wissenschaftstage

Start der Münchner Wissenschaftstage

München – Start der „Münchner Wissenschaftstage Forscha – Das Entdecker-Reich“. Ab dem heutigen Freitag bis einschließlich Sonntag, 26. Juni, kann man in der Alten Messe auf der Theresienhöhe in die faszinierende Welt von Wissenschaft, Forschung und Zukunft eintauchen. Auf  dem Programm stehen Vorträge, Diskussionen, Mitmachstationen und vieles mehr für wissbegierige Besucher jeden Alters.

Hier ein Auszug aus dem breitgefächerten Programm:

  • Haie streicheln? Seegras pflanzen? Die Welt retten? Wie vielseitig und spannend es sein kann, in der Welt der Forschung zu arbeiten und davon zu berichten, darüber spricht Meeresbiologe, Forschungstaucher und Terra X-Host Uli Kunz mit der Wissenschaftsjournalistin und ZDF-Moderatorin Jasmina Neudecker auf einer Podiumsdiskussion. Mit im Gepäck Bilder und Filme von spektakulär großen oder berührend kleinen Momenten in oder am Wasser.

  • Im InnoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF, über zwei Etagen prall gefüllt mit fesselnden Experimenten und Exponaten, wird die Bedeutung naturwissenschaftlich-technischer Errungenschaften für unseren Alltag begreifbar. An Virtual- und Augmented-Reality-Stationen lassen sich Innovationen anfassen und ausprobieren.
    Das studentische Team von municHMotorsport (Hochschule München) – schickt auf dem Wissens- und Erlebnisfestival sein E-Fahrzeug PWeX.20 ins Rennen.
  • Süß, sauer, salzig, bitter und umami – Im Wissenschaftsjahr „Nachgefragt“ antwortet das Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München (LSB) auf „Geschmacksfragen“.
  • Um Ausbildungsberufe mit Zukunft geht es bei Knorr-Bremse: Besucher können sich als Lokführer im Fahrsimulator ausprobieren, von Azubis erfahren, was sie lernen und wie sie sich persönlich und fachlich weiterentwickeln können.
  • Städte verwandeln sich in smarte Metropolen, große Veränderungen zeichnen sich in unserem Arbeitsumfeld ab: Was uns hier erwartet, verrät Professor Dominik Bösl, Hochschule der Bayerischen Wirtschaft, HDBW in seinem Vortrag „Zukunft der Arbeit / Städte der Zukunft“.
  • „Energieversorgung in Deutschland zu 100 Prozent  aus erneuerbaren Energien? Professor Otto Kreutzer, THD – Technische Hochschule Deggendorf, gibt Einblicke in Forschungsansätze am Technologie Campus Plattling und lädt zu persönlichen Gesprächen auf die Science Bench. „Wie wir morgen arbeiten werden“ – über Herausforderungen der New Work für Arbeitnehmer:innen und Unternehmen spricht Prof. Dr. Ricarda Merkwitz, International School of Management, München.
  • Kann Wissenschaft witzig? Das Publikum findet es am Samstagabend heraus – bei Kurzvorträgen von PD Dr. Marc-Denis Weitze alias MDW, Leiter Kommunikation | Gesellschaft, acatech, Ecco Meinecke, Kabarettist & Musiker, Prof. Georg Eggers, alias „Grög“, Hochschule München, PD Dr. Jeannine Bachmann, TUM, Dr. Georg Brun, Jurist, Schriftsteller und Naturliebhaber. Moderieren wird Dr. Jaromir Konecny, Slam-Poet & Naturwissenschaftler. Eben erst wurde Konecny mit dem Ernst-Hoferichter-Preis für Münchner Künstler ausgezeichnet. Wer anschließend in lockerer Runde mit den Slammern und weiteren Experten aus Forschung und Wissenschaft über Gott und die Welt diskutieren will, kommt einfach mit in den anschließenden „Wissenschaftsbiergarten“. Der Eintritt ist frei.
  • Mies gelaunte Elektronen im MINT-Universum? Auf dem Stand „MINTmagie“ des BMBF die vielfältigen Facetten des MINT-Universums erleben, Rätsel lösen, ausprobieren, verliebte Sauerstoffmoleküle, mies gelaunte Elektronen und stoffwechselnde Monster entdecken und Antworten auf spannende Fragen finden, wie: Können wir bald mit dem Fahrstuhl ins Weltall fahren? Ist Künstliche Intelligenz schlauer als wir?
  • Wer Roboterameisen das Krabbeln beibringen möchte meldet sich am besten zum Workshop am Stand von VARIOBOT an. Die Code Academy bietet kostenlose Programmierkurse an. (ab 8 Jahren)
  • Beim Schülerlabor PhotonLab des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik gibt es faszinierende Experimente mit Licht (ab 6 Jahren). Geradezu unheimlich wird es beim Hörspiel „Alice im Quantenland“. Welche Abenteuer Alice erlebt und was das Ganze mit einer „halblebendigen“ Katze namens Schrödinger zu tun hat, erfahren Kinder ab 6 Jahren in dieser halbstündigen Lesung.
  • Bei „Baumeister gesucht“, einem Nachwuchsprojekt der Verbände der Bayerischen Bauwirtschaft, legen bereits Vorschulkinder Hand an: ­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­Hämmern, feilen, mörteln, sägen — mit echtem Werkzeug und Bauhelm – Harry Hammer und Nicki Nagel zeigen wie es geht.
    (Quelle: Pressemitteilung Institut für innovative Bildungskonzepte GmbH ( Beitragsbild: Symbolfoto re)Hier geht es zum gesamten Programm:
8er-Kabinenbahn an Kampenwand kommt

8er-Kabinenbahn an Kampenwand kommt

Landkreis Rosenheim – Das Landratsamt Rosenheim erteilt Genehmigung für Bau und Betrieb einer 8er-Kabinenbahn für die Kampenwand. Nach einem umfangreichen Genehmigungsprozess hat das Landratsamt Rosenheim mit Bescheid vom 24. Juni 2022 einem Änderungsantrag der Kampenwandseilbahn GmbH in Aschau zum Bau und Betrieb einer kuppelbaren 8er-Kabinenbahn zugestimmt. Der positive Bescheid wurde unter Auflagen und Nebenbestimmungen erteilt.

Das Landratsamt als sachlich zuständige Genehmigungsbehörde hatte zu prüfen, ob die Änderungen den Voraussetzungen für den Bau und Betrieb der beantragten 8er-Kabinenbahn entsprechen. Dazu gehörte auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung, die 2016 durchgeführt und für den Änderungsantrag 2019 und 2021 ergänzt wurde. Zudem beteiligte das Landratsamt alle zuständigen Behörden sowie den Deutschen Alpenverein,  den Verein zum Schutz der Bergwelt, Landesbund für Vogelschutz in Bayern e. V. und den BUND Naturschutz in Bayern e.V.. Auch die Gemeinde Aschau wurde beteiligt und hat ihr Einvernehmen zum Vorhaben erteilt.

Projekt wurde vom Landratsamt Rosenheim
als umweltverträglich eingestuft

Nach umfangreiche und intensiver Prüfung kommt das Landratsamt Rosenheim zu dem Schluss, dass das geplante Projekt unter den Gesichtspunkten der Umweltverträglichkeit allen gesetzlichen Erfordernissen entspreche. Beeinträchtigungen einzelner Schutzgüter könnten im Rahmen der Projektdurchführung durch Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen kompensiert werden. Diese würden in der Umweltverträglichkeitsstudie und im Landschaftspflegerischen Begleitplan aufgezeigt und durch entsprechende Auflagen und Nebenbestimmungen im Bescheid festgelegt.
Die Erteilung der Genehmigung wurde im Amtsblatt veröffentlicht. Sie kann auf der Homepage des Landratsamtes unter https://www.landkreis-rosenheim.de/aktuelles/#amtsblatt-amtsblaetter-2022 nachgelesen werden. Der Genehmigungsbescheid sowie alle dazugehörigen Unterlagen liegen von 29. Juni bis 12. Juli im Rathaus der Gemeinde Aschau zur Einsicht aus.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: re)

Start der Kino-Kultur-Woche am Salzstadel

Start der Kino-Kultur-Woche am Salzstadel

Rosenheim – Das Wochenende rückt in greifbare Nähe. Was wir zum Auftakt am heutigen Abend machen, steht schon fest: Es geht zur Open-Air-Kino-Kultur-Woche am Salzstadel in Rosenheim.

Auf dem Programm steht die Komödie „Mit dem Rückwärtsgang nach vorn“. Der Film spielt in einem kleinen Dorf im Landkreis Rosenheim, dass einen persönlichen „Brexit“ einläutet. Wir freuen uns schon. Hoffentlich spielt das Wetter mit. Wir halten Euch auf dem Laufenden.
Die Kino-Kultur-Woche findet bis einschließlich Samstag, 2. Juli statt. Hier noch mal die Übersicht über das Programm mit kurzer Beschreibung der einzelnen Filme.
(Quelle: Beitragsbild: Symbolfoto re)

Besuch bei Großfamilie Schwan

Besuch bei Großfamilie Schwan

Westerndorf St. Peter / Rosenheim – Besuch bei Großfamilie Schwan: die insgesamt acht Schwanenkinder in einem der Innflutmulden-Teiche am linken Innfahrradweg in Höhe Westerndorf St. Peter sind jetzt schon ganz schön groß. Und sie entfernen sich jetzt auch schon manchmal aus der Blicknähe ihrer Erziehungsberechtigten.
(Quelle: Text / Foto: Hendrik Heuser)

Wärmepumpe Lösung der Energiekrise?

Wärmepumpe Lösung der Energiekrise?

RosenheimDeutschland will unabhängiger werden von Kohle, Öl und Gas. Wärmepumpen sind in der Gebäudeheizung von Neubauten mittlerweile stark vertreten und haben Öl und Gas überholt. Neu ist die Wärmepumpentechnik in industrieller Größe, deren Anwendung in der Energieerzeugung in den Fokus der Versorger rückt. Aber sind sie tatsächlich eine echte Alternative? Mit dieser Frage beschäftigten sich jüngst auch Teilnehmer eine Pressefahrt, organisiert vom Bundesverband Wärmepumpe (BWP). Dabei wurde auch Station gemacht bei den Stadtwerken Rosenheim. Denn dort ging vor wenigen Wochen die erste von insgesamt drei Groß-Wärmepumpen mit einer Leistung von jeweils 1,5 Megawatt in Betrieb. 

Journalisten in Waermepumpe der Stadtwerke Rosenheim

Die eine Lösung für das Energieproblem gibt es nicht, das zeigte sich beim Pressetermin bei den Stadtwerken Rosenheim schnell. „Die Wärmepumpen sind ein weiterer Baustein von vielen“, brachte es Dr. Götz Brühl, Geschäftsführer der Stadtwerke, auf den Punkt. 
An der Schönfeldstraße wurde im März 2021 mit dem Bau des neuen Wärmepumpengebäudes begonnen. Anfang Juni dieses Jahres ging dann die erste von insgesamt drei sogenannter iKWK-Anlagen offiziell in Betrieb. iKWK steht für innovative Kraft-Wärme-Kopplung. Eine zukunftsweisende Technologie der Energiebereitstellung, die nach Meinung von Dr. Brühl dann interessant ist, wenn Photovoltaik und Windkraft in sonnen- und windarmen Zeiten nicht ausreichend Strom erzeugen können.

Waermepumpe Stadtwerke

Zum Einsatz kommen die Wärmepumpen in Rosenheim immer nur zu Zeiten, in denen der Strom günstig ist, oder anders ausgedrückt, wenn durch Photovoltaik und Windkraft mehr Strom zur Verfügung steht, als Bedarf vorhanden ist.  „Nur dann macht die Nutzung auch Sinn, denn der „Brennstoff“ der Wärmepumpe ist der Strom. Aus einem Teil Strom können drei Teile Wärme gewonnen werden. Und das Tolle daran ist, dass wir die produzierte Wärme, wenn nötig, in unseren Wärmespeichern nochmals zwischenspeichern können. Damit leistet die Wärmepumpe einen wichtigen Beitrag zur Sektorenkopplung zwischen Strom und Wärme.“, erklärt Stadtwerke Projektingenieur Rolf Waller. Innerhalb weniger Minuten lässt sich das System hochfahren.
Und so funktioniert die erste Großwärmepumpe in Rosenheim: Dem Rosenheimer Mühlbach wird Wasser aus dem Bachlauf entnommen. Beim Durchlauf des Bachwassers durch die Wärmepumpe wird das Wasser abgekühlt und so thermische Energie als erneuerbare Umweltwärme entnommen. Danach wird das abgekühlte Wasser wieder in den Mühlbach zurückgeleitet. Die gewonnene Energie in Form von Heißwasser wird dann über das Müllheizkraftwerk dem Fernwärmenetz zugeführt und trägt so zu einer klimaneutralen Energiegewinnung bei.
Als natürliches Kältemittel kommt in der Anlage Ammoniak zum Einsatz.
„Die Inbetriebnahme der zwei weiteren Wärmepumpen ist für Ende 2022 und 2023 vorgesehen.“, so Rolf Waller.  In Summe sollen die drei Großwärmepumpen dann rund 10 Prozent der Rosenheimer Fernwärmeerzeugung mit abdecken.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

Dr. Götz Brühl mit Journalisten
Corona-Impfzentrum weicht Herbstfest

Corona-Impfzentrum weicht Herbstfest

Rosenheim – Das Rosenheimer Herbstfest wirft seine Schatten voraus: Die Tage des Impfzentrums und der Corona-Teststraße auf der Loretowiese, das Stadt und Landkreis gemeinsam betreiben, sind gezählt. Wie angekündigt, müssen beide Einrichtungen dem bevorstehenden Aufbau des Rosenheimer Herbstfests weichen. Nach intensiver Suche und positiven Verhandlungen, wurden für beide Einrichtungen neue Standorte gefunden.

Ab Montag, 27. Juni 2022 findet der Betrieb des gemeinsamen Impfzentrums von Stadt und Landkreis Rosenheim im Malteserhaus, Rathausstraße 25, 83022 Rosenheim statt. Die Öffnungszeiten sind: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr. Mittwoch und Sonntag ist das Impfzentrum geschlossen. Terminvereinbarungen sind wie gewohnt unter https://impfzentren.bayern möglich. Selbstverständlich wird auch spontan und unbürokratisch geimpft, dann muss aber ggf. Wartezeit einkalkuliert werden. Bei den Maltesern steht nur eine geringe Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung. Die nächstgelegenen Parkplätze finden sich am Eisstadion.

Volksfestplatz in Pang ist
neuer Standort für Corona-Testzentrum

Neuer Standort für das Corona-Testzentrum ist der Volksfestplatz in Pang. Die Details des Umzugs und zur Inbetriebnahme stehen derzeit zwar noch nicht abschließend fest, der Aufbau des Herbstfests ist aber nicht gefährdet.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re-Archiv)

Klimaschutz durch Moorbodenschutz

Klimaschutz durch Moorbodenschutz

Großkarolinenfeld / Landkreis Rosenheim / München / Bayern – Noch bis 2020 wurde auf dem staatlichen Versuchsgut Karolinenfeld im Landkreis Rosenheim intensiver Ackerbau betrieben. Mittlerweile wird der Betrieb Schritt für Schritt auf klima- und moorbodenschonende Nutzung umgestellt. „Wir gehen mit unserem Staatsbetrieb voran, um die klimaverträgliche Nutzung auf Moorböden zu erproben und umzusetzen. Wenn wir die Betriebe für Klimaschutz durch Moorbodenschutz gewinnen wollen, müssen wir praxistaugliche Lösungen entwickeln, damit auch auf Moorstandorten weiterhin eine Nutzung und eine Wertschöpfung möglich ist. Genau dafür haben wir 2021 ein groß angelegtes Forschungsprojekt gestartet. Wir wollen Nutzungsalternativen praxistauglich machen und Wertschöpfungsketten entwickeln“, so Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber. Vor Ort hat sich die Ministerin über den aktuellen Stand der moorverträglichen Bewirtschaftung informiert.

So wurde in den vergangenen zwei Jahren auf rund 100 Hektar Grünland eingesät. Nach und nach wird der Wasserstand auf den Flächen angehoben, um das Potential für die Einsparung von Treibhausgasemissionen optimal auszuschöpfen. Der Freistaat sieht ein großes Potential bei Klimaschutz durch Moorbodenschutz. Allein in Bayern gibt es rund 220.000 Hektar Moorböden, wovon derzeit ungefähr 120.000 Hektar landwirtschaftlich genutzt werden. Indem die Wasserstände gezielt angehoben werden, wird der Abbau des Torfkörpers gebremst und damit ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

Auch Anbau von sogenannten Paludikulturen
wird im Versuchsgut Karolinenfeld erprobt

Neben der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft sind die Bayerischen Staatsgüter, die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, die Arbeitsgemeinschaft Schwäbisches Donaumoos e.V. sowie der Donaumoos-Zweckverband Projektpartner im Forschungsprojekt. „Nur im Verbund mit unseren Partnern können wir bei dem komplexen Thema anhaltende Erfolge erzielen. So können wir alle relevanten Fragestellungen abdecken“, sagte die Ministerin auf dem Versuchsgut. Erprobt werden aktuell nicht nur Techniken zur Wasserstandsregelung oder für die nasse Nutzung von Grünland. Auch der Anbau von nässeverträglichen Kulturen, sogenannter Paludikulturen, sowie der Aufbau von Wertschöpfungsketten für die Ernteprodukte aus nasser Nutzung oder die begleitende Messung der Treibhausgasemissionen werden untersucht. Welche Voraussetzungen für eine gute praktische Umsetzung und für das gute Zusammenspiel der beteiligten Akteure und Behörden gegeben sein müssen, ist wichtiger Teil der Fragestellung. Ministerin Kaniber: „Unser Ziel ist es, bayernweit 20.000 Hektar landwirtschaftlicher Fläche klima- und moorverträglich zu nutzen. Das kann nur im Zusammenwirken aller Akteure gelingen. Mit unserem unter den Bundesländern einmaligen Moorbauernprogramm schaffen wir ab 2023 die Grundlage für die Umsetzung klima- und moorbodenverträglicher Bewirtschaftungsmaßnahmen.“
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten / Beitragsbild: Copyright Stefanie Büchl-StMelf)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 24. Juni.

Namenstag haben: Dietger, Friso, Johannes, Reingard.

3 bekannte Geburtstagskinder:

Friedrich Loeffler (1852 – war ein deutscher Mediziner und Bakteriologe, der u. a. den Erreger der Infektionskrankheit Diphtherie entdeckte.)

Carl Diem (1882 – war ein deutscher Sportwissenschaftler und Sportfunktionär und Organisator der Olympischen Spiele im Jahr 1936 in Berlin. Er ist Urheber des Olympischen Fackellaufs, der Bundesjugendspiele und des Sportabzeichens.)

Christine Neubauer (1962 – ist eine deutsche Schauspieler, die in zahlreichen deutschen TV-Serien und Fernsehfilmen mitspielt.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1910: Durch eine Änderung der Firma entsteht in Mailand der Automobilproduzent Alfa Romeo.
  • 1948: Mit der Unterbrechung der Stromversorgung von West-Berlin durch die Sowjetunion beginnt die Berlin-Blockade.
  • 1952: Die erste Ausgabe der Bild-Zeitung erscheint mit einer Gesamtauflage von 250.000 Exemplaren.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Flächennutzungsplan rechtswirksam

Flächennutzungsplan rechtswirksam

Rosenheim –  49. Änderung des Flächennutzungsplan „Hainzenmühlstraße Ost“ in Rosenheim ist rechtswirksam. Die Regierung von Oberbayern hat mit Schreiben vom 17.03.2022 die 49. Änderung des Flächennutzungsplans „Hainzenmühlstraße Ost“ in der Fassung vom 26.10.2021 genehmigt. Die Genehmigung der Regierung wurde im Amtsblatt Nr. 16 der Stadt Rosenheim vom 21.06.2022 bekannt gemacht. Die Flächennutzungsplanänderung ist damit in Kraft getreten.

Der Geltungsbereich der FNP-Änderung liegt am nordwestlichen Ortsrand des Ortsteils Pang, westlich der Hohenofener Straße und nördlich der Hainzenmühlstraße.
Ziel der Änderung ist die Ausweisung eines allgemeinen Wohngebietes sowie sonstigen Sondergebietes „Wohn- und Pflegezentrum“ unter Berücksichtigung naturschutz- und immissionsschutzfachlicher Belange.
Die Flächennutzungsplanänderung einschließlich Begründung, Umweltbericht und zusammenfassender Erklärung können während der allgemeinen Dienststunden (Montag bis Donnerstag, 8 bis 17 Uhr und Freitag,  8 bis 13 Uhr) sowie nach Vereinbarung im Stadtplanungsamt, Rathaus, Königstraße 24, Ostflügel 3. Stock, von jedermann eingesehen werden. Über den Inhalt wird auf Verlangen Auskunft gegeben. Im Internet können die Unterlagen unter https://www.rosenheim.de/stadt-buerger/planen-und-bauen/flaechennutzungsplan/wirksame-fnp-aenderungen.html aufgerufen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: Karin Wunsam)

 

Keine Fahrgastzählung bei 9-Euro-Ticket

Keine Fahrgastzählung bei 9-Euro-Ticket

Landkreis Rosenheim – Mit einer großen Mehrheit von 13 zu 1 Stimmen haben die Mitglieder des Rosenheimer Ausschusses für Umweltangelegenheiten, Landwirtschaft, räumliche Entwicklung, Natur- und Klimaschutz sowie Mobilität einen Antrag der ÖDP-Fraktion abgelehnt. Darin war gefordert worden, im Aktionszeitraum des 9-Euro-Ticket, von Juni bis August die Fahrgäste auf einigen Buslinien zu zählen und die Ergebnisse dem Ausschuss im September zu präsentieren.

Die Zählung solle zeigen, wie sich günstigere Preise auf die Fahrgastzahlen auswirken, hieß es zur Begründung in dem Antrag der ÖDP-Fraktion. Wie die Verwaltung in ihrer Stellungnahme mitteilte, habe eine Rücksprache mit den Verkehrsunternehmen gezeigt, dass eine Fahrgastzählung logistisch mit dem vorhandenen Personal der Unternehmen nicht umsetzbar ist. Die Zählung der Fahrgäste durch externes Personal wäre sehr kostenintensiv und aufgrund der Vorlaufzeit nicht mehr für den kompletten Aktionszeitraum möglich. Unabhängig von der geforderten detaillierten Fahrgastzählung seien die Busunternehmen seitens der ROVG ohnehin bereits um eine Einschätzung, bezüglich der Auslastung vor, während und nach dem Aktionszeitraum des 9-Euro-Ticket gebeten worden.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Martin Aerzbäck)