Kinder zimmern Vogelhäuschen

Kinder zimmern Vogelhäuschen

Aschau / Landkreis Rosenheim – Handwerkliche Stunden mit Sensibilisierung für die Fauna und Natur gab es beim Ferienprogramm in Aschau im Chiemgau. Die Aktion kam bei den Kleinen ganz groß an.

Ferienprogramm in Aschau im Chiemgau viele Kinder mit Vogelhäuschen

Revierjagdmeister Josef Rinner (links) und sein Kollege Josef Reiter (rechts) von den Freiherrlich von Cramer-Klett`schen Forstbetrieben haben sich eine besondere Aktion überlegt. Aus fertig zurechtgeschnittenen Brettern stellten sie gemeinsam mit den Kindern pro Teilnehmer zwei Vogelhäuschen zusammen. Vom Zusammenbauen bis zum Abschleifen durften die Kinder alles selbst ausprobieren und ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Jedes der teilnehmenden Kinder durfte dann ein fertig gebautes Vogelhaus mit nach Hause nehmen und das Zweite wurde gleich im Bereich des Aschauer Bankerlwegs in der Natur angebracht. Eine gelungene Aktion im Ferienprogramm in Aschau m.Chiemgau die neben viel Freude auch gleich noch Gutes geleistet hat.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau im Chiemgau / Beitragsbild, Foto: H. Reiter)

Bald mehr Kur- und Heilwälder in Bayern?

Bald mehr Kur- und Heilwälder in Bayern?

Bad Füssing / Bayern – Der Bayerische Heilbäder-Verband (BHV) hat die Grundlage für mehr Kur- und Heilwälder in Bayern gelegt. Der Verband schloss eine Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für Waldmedizin und Naturtherapie in Bad Wörishofen. Das Zentrum ist ab jetzt die Prüfstelle für künftige Zertifizierungen von Kur- und Heilwäldern in Bayern sowie für Re-Zertifizierungen nach fünf Jahren.

Foto: Anlässlich der Veröffentlichung des Handbuches zur Entwicklung von zertifizierten Kur- und Heilwäldern in Bayern die Autorinnen von links Dipl. Ing. Eva Robl, Dr. Gisela Immich und Prof. Dr. Dr. Angela Schuh von der Ludwig-Maximilians Universität mit dem BHV-Vorsitzenden Peter Berek, Dr. Eberhard Volger und Ute Ammerpohl vom Kompetenzzentrum und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger / Foto

Anlässlich der Veröffentlichung des Handbuches zur Entwicklung von zertifizierten Kur- und Heilwäldern in Bayern die Autorinnen von links Dipl. Ing. Eva Robl, Dr. Gisela Immich und Prof. Dr. Dr. Angela Schuh von der Ludwig-Maximilians Universität mit dem BHV-Vorsitzenden Peter Berek, Dr. Eberhard Volger und Ute Ammerpohl vom Kompetenzzentrum und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger / Foto: BHV

Das neue Kompetenzzentrum ist bei der Ärztegesellschaft für Präventionsmedizin und klassische Naturheilverfahren, Kneippärztebund e.V. angesiedelt und verfüge über die Fachkompetenz sowie strukturellen und wissenschaftlichen Voraussetzungen für diese kontinuierliche Qualitätsoffensive in Bayern. Für die Verleihung des Qualitätssiegels „Wald Gesundheit“ ist der BHV zuständig. Der Bayerische Heilbäder- Verband e.V. will damit den Weg der Qualität für Wald und Gesundheit in Bayern fortführen, betont der Vorsitzende und Landrat Peter Berek: „Mit klarem Konzept, prüfbaren Anerkennungskriterien für Zertifizierte Kur- und Heilwälder sowie mit speziell ausgebildeten Wald-Gesundheitstrainern und -therapeuten geht der Bayerische Heilbäder-Verband seinen konsequenten Weg zur Stärkung der Gesundheit mit der Kraft der Natur mit einem kompetenten Partner weiter.“

Ab sofort kann ein Antrag zur Zertifizierung
zum Kur- und Heilwald gestellt werden

Ab sofort können interessierte Kommunen, Gesundheitseinrichtungen und Waldbesitzer sowie Kurorte und Heilbäder in Bayern einen Antrag auf Zertifizierung stellen. Informationen sind beim Bayerischen Heilbäderverband erhältlich. Zu den Zertifizierungsanforderungen gehört der Nachweis, dass im künftigen Kur- oder Heilwald qualifiziertes Fachpersonal zum Einsatz kommt. Die Fortbildung zum Wald-Gesundheitstrainer und Wald- Therapeut findet ebenfalls im Kompetenzzentrum für Waldmedizin und Naturtherapie statt.
Die aktuellen Termine sind auf der Website des Kompetenzzentrums für Waldmedizin und Naturtherapie zu finden. Die Geschäftsführerin Ute Ammerpohl ist überzeugt: „Das Kompetenzzentrum und der Kneippärztebund mit seinem fundierten akademischen Fortbildungsprogramm – insbesondere im Bereich der Naturheilkunde und Waldtherapie – stellen für die Zertifizierungsprüfung die wissenschaftliche Qualität sicher.“
Die Zertifizierung basiert auf dem „Handbuch zur Entwicklung von zertifizierten Kur- und Heilwäldern in Bayern“ und dem neuen Bayerischen Kriterienkatalog für Kur- und Heilwälder.
Hilfreich für eine erste Einschätzung, ob ein Wald geeignet ist oder nicht, sind die Informationen und Fragebögen zur Selbsteinschätzung und Voranalyse aus dem Handbuch. Ebenso werden die erforderlichen Unterlagen beschrieben, die für eine Zertifizierung einzureichen sind. Spezielle Fachgutachter überprüfen im Rahmen eines Ortstermins das Waldareal und die Anforderungen für die Zertifizierung understellen ein Wald-Gutachten. Die Autorinnen des Handbuches begrüßen die
Zertifizierung von weiteren Kur- und Heilwäldern in Bayern: Auf diese Weise könnten
Kommunen, Gesundheitseinrichtungen und Kurorte den Wald als Naturraum für
Gesundheitsprävention und Therapie mit einem bayernweit anerkannten
Qualitätssiegel anbieten, betonten Professorin Angela Schuh, Gisela Immich und Eva Robl übereinstimmend.
(Quelle: Pressemitteilung BHV / Beitragsbild: Symbolfoto re / Foto: BHV)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 2. September.

Namenstag haben: Emmerich, Ingrid, Nonnosus, Renè, Oliver, Salomon, Apollinaris, Gilbert, Denis, Wolfsind

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Lydia  Lili` u Loloku Walania Wewehi Kamaka eha Paki (1838 – war die letzte Königin des Königreichs Hawaii. Neben ihrem politischen Leben komponierte sie über 100 Lieder – darunter das weltbekannte „Aloha Oe“.)

– Jack White (1940 – ist ein erfolgreicher deutscher Musikproduzent und Komponist Er produzierte Lieder u. a. für Laura Branigan (Self Control), Tony Marshall, Roberto Blanco, Ireen Sheer, David Hasselhoff und Roland Kaiser. )

– Keanu Reeves (1964 –  ist ist bekannter kanadischer Schauspieler. Filme mit ihm u. a. „The Matrix“, „John Wick“ und das „Haus am See“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1667: In Paris wird die Straßenbeleuchtung eingeführt, um das nächtliche Geschehen polizeilich besser überwachen zu können.
  • 1811: Karl August von Hardenberg hebt als Staatskanzler per Edikt den Zunftzwang auf und führt damit die Gewerbefreiheit der Preußen ein.
  • 1995: Die von Ieho Ming Pei entworfene „Rock and Roll Hall of Frame“ öffnet in Cleveland ihre Pforten.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Anton Hötzelsperger von den Samerberger Nachrichten)
Abkochgebot in Vogtareuth

Abkochgebot in Vogtareuth

Vogtareuth / Landkreis Rosenheim – In der Wasserversorgung des Wasserbeschaffungsverbands Vogtareuth wurden bei einer routinemäßigen Beprobung die Bakterien „Coliforme Keime sowie E. Coli“ nachgewiesen. Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Rosenheim muss daher ab sofort vorsorglich das Trinkwasser in Teilen von Vogtareuth abgekocht werden. Eine Ursache der Verkeimung ist derzeit nicht bekannt.

In der Gesamtbeurteilung der Lage hat das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim zum Schutz der Bevölkerung am heutigen Donnerstag, 1. September, eine Chlorung angeordnet. Bis diese wirksam ist, muss im Versorgungsgebiet des Wasserbeschaffungsverbands Vogtareuth das Trinkwasser wie folgt abgekocht werden:
Das Wasser sollte für folgende Zwecke einmal sprudelnd aufgekocht werden (~ 100 °C) und eine nachfolgende Abkühlzeit von circa zehn Minuten einzuhalten, um Keime effektiv abzutöten:

• zum Trinken sowie zur Zubereitung von Getränken
• zur Zubereitung von Nahrung, insbesondere für Säuglinge, alte oder kranke Personen
• zum Abwaschen von Salaten, Gemüse und Obst
• zum Spülen von Gefäßen und Geräten, in denen Lebensmittel zubereitet oder
• aufbewahrt werden, es sei denn es werden Geschirrspülmaschinen verwendet
• für medizinische Zwecke (Reinigung von Wunden, Nasenspülung etc.)
• zum Herstellen von Eiswürfeln zur Kühlung von Getränken

Handelsübliche Wasserkocher sind dazu gut geeignet. Die Chlorung ist bis auf weiteres aufrechtzuerhalten.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Anrufsammeltaxi während der Wiesn

Anrufsammeltaxi während der Wiesn

Rosenheim – Das Anrufsammeltaxi (AST) der Stadtwerke Rosenheim bringt jedes Jahr viele Wiesnbesucher nach Hause. Die Fahrten können telefonisch oder online gebucht werden. Erfahrungsgemäß sind während des Herbstfestes die Menschenansammlungen an den vier Haltestellen rund um die Loretowiese zu groß, so dass die Fahrer des AST die Fahrgäste nicht sicher aufnehmen können.

Deshalb stehen heuer folgende Haltestellen während der Wiesnzeit nicht zum Einsteigen zur Verfügung:

  • Kaiserstraße/Loreto
  • Ellmaierstraße
  • Ebersberger Straße/Karolinen-Gymnasium
  • Mittertor

Die nächste AST-Haltestelle befindet sich am zentralen Busbahnhof Stadtmitte in der Heilig-Geist-Straße an der Haltestelle G.
Ausführliche Informationen und den aktuellen Fahrplan gibt es im Internet unter swro.de/mobilitaet/ast.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtwerke Rosenheim / Beitragsbild: Karin Wunsam)

Unser Wiesn-Fahrgeschäft-Test

Unser Wiesn-Fahrgeschäft-Test

Rosenheim – Zu einem zünftigen Besuch auf dem Rosenheimer Herbstfest gehört natürlich auch die Fahrt mit den Fahrgeschäften. Die Auswahl ist auch heuer wieder groß. Von den echten Klassikern über Nervenkitzel bis hin zu Gruselspaß ist alles mit dabei. Aber halten die Karussells das, was sie versprechen. Wir haben sie für Euch getestet.

 

1. Die Geister-Villa

Geisterbahn auf dem Herbstfest Rosenheim

Zwei Stockwerke ist sie hoch – die Geisterbahn von Mohlengraft-Sipkema. Die Fassade begeistert durch Detailreichtum. Die Fahrt enttäuscht dann allerdings etwas. Bereits nach zwei Minuten ist der Fahrspaß schon wieder vorbei. Die Geister in der Geister-Villa scheinen gerade ausgeflogen. Denn sehr viele bekommen wir nicht zu Gesicht. Vorteil der diesjährigen Geisterbahn: auch kleine Besucher müssen sich nicht fürchten. Der Gruselfaktor hält sich stark in Grenzen.

Geistervilla auf dem Herbstfest Rosenheim
Geistervilla auf dem Herbstfest Rosenheim

2. Das Riesenrad

Rosenheimer Herbstfest mit Blick auf das beleuchtete Riesenrad

Stolze 55 Meter ist Willenborgs Riesenrad hoch und auch diesmal wieder das weithin sichtbare Wahrzeichen des Rosenheimer Herbstfestes. Ein echter Klassiker. Geeignet für die ganze Familie. Von oben hat man einen super Blick über das Herbstfest-Gelände hinweg bis hin zu den Bergen. Eine Fahrt macht immer wieder Spaß, gleich gar bei schönem Wetter. Klare Empfehlung von uns. 

Riesenrad auf dem Herbstfest Rosenheim - Blick ueber das Festgelaende

3. Super Gaudi

Super Gaudi - Fahrgeschaeft auf dem Herbstfest Rosenheim in Aktion

Dreht sich vertikal im Kreis. Macht Spaß. Nachteil sind nur die harten Sitze. Da landet man beim ständigen Auf und Ab, Hin und Her, immer wieder ganz schön unsanft auf dem Boden der Tatsachen. Schilder am Eingang weisen darauf hin: man wird dann auch noch plötzlich mit Wasser angespritzt. An heißen Tagen vielleicht ganz willkommen. Müsste aber unserer Meinung nach nicht unbedingt sein. Unser Fazit: ein netter Fahrspaß, der auch für Fahrgäste mit Höhenangst gut geeignet ist.

Josefa von Innpuls.me bei der Super Gaudi auf dem Herbstfest Rosenheim
Fahrgeschäft Super Gaudi auf dem Herbstfest Rosenehim

4. XXL Höhenrausch

Mit dem XXL Höhenrausch geht es auf der Wiesn hoch hinaus. Mit rund 45 Metern Flughöhe ist das schaukelähnliche Fahrgeschäft sicher nichts für schwache Nerven. Es geht hin und her, dabei immer höher. Nebenbei drehen sich dann auch noch die Sitze. Zum Überschlag kommt es aber nicht. Ist auf alle Fälle empfehlenswert für alle, die sich Spaß und einen Adrenalinschub wünschen.

Josefa von Innpuls.me bei der Testfahrt von XXL-Hohenrausch auf dem Herbstfest Rosenheim

5. Wellenflug

Rosenheimer Herbstfest bei Nacht - Blick auf das Kettenkarussell

Der Wellenflug hat eine Flugweite von 22 Metern und eine Flughöhe von 9,45 Meter. Er gehört zusammen mit dem Riesenrad zu den wohl beliebtesten Klassikern schlechthin. Geeignet ist der Wellenflug für Jung und Alt gleichermaßen. Statt Nervenkitzel findet man Entspannung. Klare Empfehlung von uns

Ticket Wellenflug

6. Wilde Maus

Wiesnaufbau 2022 Rosenheim

Die Wilde Maus von Renate und Peter Münch, Schaustellerprofis aus München, war schon oft in den vergangenen Jahren zu Gast auf dem Rosenheimer Herbstfest. Rund 370 Meter ist die Fahrstrecke lang mit vielen Ecken, Kurven und Steilfahrten. Keine ganz spektakuläre Achterbahn. Der Fahrspaß ist aber immer wieder hoch. Geeignet ist die Wilde Maus auch für alle, die sich sonst nicht viel trauen. Von uns eine klare Empfehlung.

7. Gladiator

Gladiator auf dem Herbstfest Rosenheim

Der Gladiator ist in diesem Jahr sicher das spektakulärste Fahrgeschäft auf der Rosenheimer Wiesn. 60 Meter Meter ist das Fahrgeschäft hoch und überragt damit auch das Riesenrad noch um ein ganzes Stück. Von ganz oben hat man damit natürlich noch eine bessere Aussicht. Aber dafür muss man sehr gute Nerven beweisen. Denn der Gladiator bringt es auf 80 km/h. Die Gondel drehen sich und überschlagen sich. An zwei Armen geht es propellerartig zuerst in die Höhe und dann quasi im freien Fall wieder nach unten. Fazit: super cool – aber nichts für Wiesnbesucher mit Höhenangst.

Gladiator-Eintritt auf dem Herbstfest Rosenheim
Gladiator auf dem Herbstfest Rosenheim
Fahrgeschäft Gladiator in der Nacht auf dem Herbstfest Rosenheim

8. Circus-Circus

Blick auf beleuchtetes Karsussell auf dem Herbstfestplatz in Rosenheim

Ist heuer auch zum ersten Mal mit dabei. Bei Disco-Musik geht es im wahrsten Sinne des Wortes so richtig rund. Das ganze Karussell dreht sich und jede einzelne Gondel auch für sich. Unser Fazit: Keine Superlative. Aber dafür auch für Wiesnfans mit weniger guten Nerven machbar.
(Quelle: Artikel: Josefa Staudhammer / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer – Karin Wunsam)

Viel geboten beim Aschauer Markt

Viel geboten beim Aschauer Markt

Aschau / Landkreis Rosenheim – Wie der Herbst zu den Jahreszeiten, so gehört der Aschauer Markt bereits seit 1555 zu den festen Größen im Veranstaltungskalender des westlichen Chiemgaus. Vom Freitag, 1. September bis zum 4. September ist es wieder soweit. Geboten wird ein umfangreiches Programm für die ganze Familie.

Markt in Aschau im Chiemgau - viele Menschen bei den Ständen

Beim Aschauer Markt im Chiemgau ist immer viel los, wie diese Archivaufnahme zeigt.

Das umfassende Rahmenprogramm im Bierzelt an der Schützenstraße, mit der Festwirtsfamilie Heinrichsberger, bietet jede Menge Abwechslung. Einen zünftigen Auftakt gibt es am Freitag, 1. September mit dem Weinfest, musikalisch umrahmt von den Talbach-Buam. Um 18.30 Uhr ist Bieranstich durch Aschaus Ersten Bürgermeister Simon Frank.
Am Samstag, 2. September  gibt es ab 15 Uhr das große Preisschafkopfen im Festzelt mit vielen Preisen. Um 19.30 Uhr beginnt der  gemeinsame Oberbayerischer Heimatabend der drei Trachtenvereine „D´Geiglstoana“ Sachrang (Ausrichter in diesem Jahr), „Edelweiß“ Niederaschau, „D´Griabinga“ Hohenaschau.
Am Marktsonntag, 3. September ist ab 9 Uhr Kleinwarenmarkt mit über 100 Ausstellern, hier werden Käse- und Wurstwaren, davon viele Bio-Produkte, angeboten. Daneben findet man aber auch Strumpfwaren, Schneidwaren, Hirschhornschnitzerei, Süßwaren, Schmuck und vieles mehr. Zur musikalischen Umrahmung wird bei der Metzgerei Angermann die „Zaunstemp´n Musi“ spielen und im Festzelt gibt es ab 10.30 Uhr ein Frühschoppenkonzert und einen Mittagstisch mit der Söllhubener Blaskapelle. Von 14.30 bis 21 Uhr kann man sich bei Unterhaltungsmusik durch die Hinterberger Musikanten die Maß oder das Hendl schmecken lassen. Der Eintritt ist frei. Auch die Schiffschaukel und das Kinderkarussell sind wieder mit von der Partie.
Ein besondere Anziehungspunkt wird in diesem Jahr am Marktsonntag auch wieder der Glückshafen vor der Preysing Grundschule Aschau sein. In diesem Jahr wird der Glückshafen vom Trachtenverein „D` Griabinga“ Hohenaschau ausgerichtet. Unzählige attraktive Preise wie etwa eine Hausbank, Drohne, Gleitschirmflug, Jahreskarte für die Kampenwandseilbahn, 5 Gang Mittagsmenüs inkl. Getränke für 2 Personen in der Residenz Heinz Winkler und vieles mehr gibt es zu gewinnen.
Ebenfalls am Marktsonntag werden die Eisenbahnfreunde Chiemgau ihre sehenswerte Modelleisenbahn-Anlage in der Preysing Grundschule Aschau ausstellen. Kesselfleisch & Giggerlessen ist dann am Montag, 4. September um 14 Uhr Seniorennachmittag und ab 17 Uhr beim Tag der Vereine, Betriebe und Urlaubsgäste mit den Aschauer Dorfmusikanten.
(Quelle: Tourist Information Aschau / Beitragsbild, Foto: H. Reiter)

Ausbildungsstart in Rosenheim

Ausbildungsstart in Rosenheim

Rosenheim / Landkreis – Anfang September treten in Stadt und Landkreis Rosenheim rund 1000 Jugendliche eine Ausbildung in einem IHK-Beruf an. Aktuell sind im Landkreis Rosenheim noch 662 Ausbildungsstellen unbesetzt und in der Stadt Rosenheim 208.

„Viele Betriebe haben angesichts des sich zuspitzenden Fachkräftemangels ihre
Ausbildungsangebote ausgeweitet und gehen neue Wege, um Schulabgänger von der Ausbildung zu begeistern und als Azubis zu gewinnen. Die Ausbildungsbereitschaft der Wirtschaft ist ungebrochen hoch“, sagt Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim. Das größte Problem für die
Betriebe sei nach wie vor, dass es nicht genügend Bewerber für die
zahlreichen angebotenen Ausbildungsplätze gibt. Betroffen vom Angebotsüberschuss an Ausbildungsstellen seien alle Branchen gleichermaßen.
Laut aktueller Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind im Landkreis Rosenheim noch immer 662 Ausbildungsstellen unbesetzt und in der Stadt Rosenheim sind es 208 Lehrstellen, die noch immer frei sind. Diese Angaben beziehen sich auf alle Bereiche des Ausbildungsstellenmarkts, der neben dem IHK-Bereich auch das Handwerk, freie Berufe und den öffentlichen Dienst umfasst.

Industriemechaniker, Bankkaufmann und Industriekauffrau
und Kauffrau im Einzelhandel sind beliebte Ausbildungsberufe

Zuletzt war bei den jungen Männern im Landkreis der Industriemechaniker der beliebteste Ausbildungsberuf im IHK-Bereich, bei den jungen Frauen im Landkreis war es die Industriekauffrau. In der Stadt führt der Bankkaufmann die Liste der gefragtesten Ausbildungsberufe bei den jungen Männern an, bei den jungen Frauen war es die Kauffrau im Einzelhandel. Insgesamt gibt es im Landkreis Rosenheim an die 70 verschiedenen IHK Berufe, in denen Jugendliche derzeit eine Ausbildung absolvieren. In der Stadt sind es rund
60 IHK-Berufe.
In Stadt und Landkreis bilden aktuell mehr als 700 IHK-zugehörige Betriebe aus. Sie stehen für rund 60 Prozent aller Ausbildungsverhältnisse.
(Quelle: Pressemitteilung IHk für München und Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fototipp: „Beuchet-Stuhl“ in Aschau

Fototipp: „Beuchet-Stuhl“ in Aschau

Aschau / Landkreis Rosenheim – Wie ein Riese und ein Zwerg wirken Paul Kink, Wirt vom Cafe Pauli und Verena Weinhammer von der Tourist Info Aschau, auf diesem Foto hier. Freilich der Wirt ist in der Tat eine recht große Person, doch auch neben ihm sieht niemand wie ein kleiner Zwerg aus. Grund für das wundersame Foto ist der sogenannte „Beuchet-Stuhl“.

Diese optische Täuschung lässt das Auge die Größenverhältnisse falsch einschätzen und trickst unser wichtigstes Sinnesorgan aus. Doch wie funktioniert diese Täuschung? Was vom Beobachterpunkt aus kaum zu erkennen ist: Der Beuchet-Stuhl besteht aus zwei Teilen, nämlich aus einem Untergestell und einer Sitzfläche mit Lehne. Außerdem sind die große Sitzfläche und das kleine Untergestell vom Beobachtungspunkt unterschiedlich weit entfernt.
Dank des richtigen Foto- und Blickwinkels fügen sich die einzelnen Teile zu einem Stuhl zusammen. So entsteht der Anschein, dass auf dem Stuhl ein Zwerg sitzt und ein Riese neben ihm steht.
Wer nun neugierig geworden ist, der kann das einzigartige Erinnerungsfoto beim Cafe Pauli bei Aschau im Chiemgau knipsen. Wie das perfekte Foto entsteht, ist auf einer Tafel nahe dem Stuhl beschrieben. Der Beuchet-Stuhl, eine Initiierung der Tourist Info Aschau, ist nur eine von vielen optischen Täuschungen in Aschau i.Chiemgau und wurde im Zuge des touristischen Jahresmottos aufgestellt. Doch nicht nur die Täuschung ist hier unvergleichlich, auch die einzigartige Aussicht auf den Ort ist nicht zu vergessen.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: H. Reiter)

Stadtbäche werden abgelassen

Stadtbäche werden abgelassen

Rosenheim  Für die Rosenheimer Stadtbäche steht wieder die Bachabkehr an. Am 17. September werden die Wasserzufuhren ab 4  Uhr morgens gedrosselt, so dass die Bäche ab 8 Uhr bis auf ein notwendiges Restwasser leer sein werden.
Die Bachabsenkung ist für Unterhaltungsmaßnahmen an den Kraftwerken, Sanierungsarbeiten entlang der Gewässer, Reinigung der Bachbetten und Uferinstandsetzungen erforderlich.
Am 1. Oktober werden die Schleusen ab 9 Uhr langsam wieder geöffnet. Der normale Pegelstand wird dann im Laufe des Tages erreicht.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Karin Wunsam)

Interview mit Feuerwehr-Jugendwart

Interview mit Feuerwehr-Jugendwart

Altenmarkt-Rabenden / Landkreis Traunstein – Mit dem Erreichen der Altersgrenze von 65 Jahren hat das „Rabendener Urgestein“ Konrad Haller seine Feuerwehr Einsatzkleidung an den Nagel hängen müssen. In seiner aktiven Zeit bei der Feuerwehr Rabenden war er unter anderem 25 Jahre lang Jugendwart und somit erster Ansprechpartner für den Nachwuchs im Ort. Im Gespräch mit Simone Ober von der Pressestelle des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein blickt er nochmals auf die 25 Jahre seines Wirkens zurück. In dieser Zeit wurden im Kreisfeuerwehrverband 5.000 Frauen und Männer in 200 Grundausbildungslehrgängen auf ihre Aufgaben vorbereitet (wir berichten). 

Frage: Wie ist es vor 25 Jahren zum Startschuss für die Jugendfeuerwehr Rabenden gekommen?
Antwort:: Mit dem damaligen Kommandanten Sepp Brandl wurde beschlossen, das Eintrittsalter zur Feuerwehr Rabenden von 16 auf 12 Jahre zu senken. Das erforderte die Gründung einer Jugendgruppe. Ich war bereit dies zu übernehmen. Dabei kann ich mich noch an eines ganz genau erinnern. Bei unserem Dorffest gabs immer einen Gaudiwurm aus Gummi, der immer wieder Luft verloren hat und da sind die Jugendlichen immer zu mir gekommen, um ihn wieder aufzupumpen. Dadurch kannten mich die Kinder und Jugendlichen bereits, als es an die Werbung für die Mitglieder der ersten Jugendgruppe ging. Diese ersten Kontakte halfen auch in den folgenden Jahren immer wieder weiter, um Nachwuchs zu gewinnen.

Frage: Und wie gings dann weiter?
Antwort: Konrad Haller: Nach dem Start hatte ich immer mal wieder Glück und konnte immer wieder bereits bestehende Freundesgruppen begeistern. Da gings dann immer besonders leicht, ein paar Neue für die Jugendfeuerwehr zu gewinnen. Gleichzeitig sind aber auch immer wieder Kinder von bereits aktiven Feuerwehrleuten gekommen, die bei uns mitmachen wollten.

Frage: Was ist dir in deiner Zeit als Jungendwart besonders in Erinnerung geblieben? Was waren deine schönsten Momente, an die du dich erinnerst?
Antwort: Ich habe mich über jeden Einzelnen gefreut, der bei mir die Jugendausbildung gemacht hat und dann mit 18 Jahren in die aktive Mannschaft übergetreten ist. Es war oft sehr bewegend, die Entwicklung der jungen Menschen in der Zeit begleiten zu dürfen und zu sehen, wie sie Herzblut für dieses tolle Ehrenamt entwickeln. Den einen Moment gibt’s also nicht, es waren so viele schöne Augenblicke in dieser langen Zeit.

Frage: Was hat dich über all die Jahre motiviert Jugendarbeit zu machen?
Antwort: Zum einen aktive Feuerwehrleute für die Feuerwehr Rabenden zu gewinnen und zum anderen einfach mit den Jugendlichen zu arbeiten, Zeit mit ihnen zu verbringen und Einblicke in ihre Welt zu erhalten.

Frage: Was macht dich rückblickend am meisten stolz?
Antwort: Das insgesamt 38 unserer derzeit 63 Aktiven aus den 25 Jahren Jugendarbeit hervorgegangen sind und weitere 14 Jugendliche kurz vor ihrem Übertritt in die aktive Mannschaft stehen.

Frage: Beim 200. Grundausbildungslehrgang waren auch vier deiner Schützlinge dabei?
Antwort: Ja, es hat mich sehr bewegt, dass die Jugendlichen unbedingt wollten, dass ich sie bis zum Übertritt in den aktiven Dienst begleite und sie auf die Zwischenprüfung vorbereite. Das der 200. Lehrgang des Kreisfeuerwehrverbandes ausgerechnet bei uns stattfindet, war reiner Zufall. Die erfolgreiche Prüfung meiner Jugendlichen, zusammen mit dem neuen Einsatzfahrzeug sowie dem frisch renovierten Haus machen mich sehr stolz.

Frage: Was wird dir in Zukunft ohne deine Jugendlichen fehlen?
Antwort: Vieles, der Zeitaufwand war es in jedem Fall wert. Ob im Ausbildungsbetrieb, beim Grillen oder im Klettergarten, es war einfach schön, mit den Jugendlichen Zeit zu verbringen. Es gibt so viele schöne Momente im Ehrenamt Feuerwehr an denen ich gerne festhalten möchte, aber alles hat eben seine Zeit und ich würde vieles wieder genauso machen.

Frage: Was wünscht du dir für die Jugendfeuerwehr Rabenden?
Antwort: Das es weitergeht! Derzeit schaut es auch ganz danach aus, denn der nächste Jahrgang mit zehn Jugendlichen hat die ersten Übungseinheiten hinter sich gebracht.

Frage: Und was wünschst du dir für dich persönlich?
Antwort: Gesundheit, damit ich noch lange die Geschicke der Feuerwehr Rabenden miterleben kann und Zeit habe für meine Frau, die Familie und unsere Enkel!
(Quelle: Interview: Simone Ober / Vorspann: Hubert Hobmaier / Foto: Anita Mussner)

Online-Beratung für Unternehmer

Online-Beratung für Unternehmer

Rosenheim –  Die Wirtschaftsförderungsagentur der Stadt Rosenheim bietet am Donnerstag, 15. September, wieder eine kostenlose Beratung für Existenzgründer, Unternehmer und Freiberufler an. Die Beratung übernimmt der Verein „Aktivsenioren Bayern e. V.“
Die erfahrenen Führungskräfte im Ruhestand können auf jahrzehntelange Erfahrung zurückgreifen und unterstützen junge Gründer, um sie mit den vielfältigen Anforderungen auf ihrem Weg ins Unternehmer-Neuland vertraut zu machen und helfen ihnen bei der Businessplanung. Kleinen und mittleren Firmen geben die Berater der Aktivsenioren die richtige Orientierung bei der Bewältigung ihrer Probleme und damit Hilfe zur Selbsthilfe. Außerdem bieten sie Hilfe bei Restrukturierungsmaßnahmen an.
Interessenten können bei Eva Huber von der städtischen Wirtschaftsförderung (Telefon 08031/3651106, E-Mail: eva.huber@rosenheim.de) einen Beratungstermin vereinbaren.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)