Plätzchentipp 4: Biscotti al Limone

Plätzchentipp 4: Biscotti al Limone

Griaß Eich!

Do san ma wieda in unsra Innpuls.me-Backstubn.
Nochdem I Eich in de vergangana Dog mit Waschkorb-Gebäck, Vanille-Kipferl und Spitzbuam drei echte Klassiker präsentiert hob, gibt`s heid amoi a Platzal-Rezept, des ma ned auf olle Weihnachts-Tella find: Biscotti al Limone.

Heart se italienisch o und is a. Biscotti hoast übasetzt nix andas ois Keks, oiso auf boarisch ebn Platzal. Und de Limone is bei uns de Zitron. Zammagsetzt bachan mia heid oiso Zitronaplatzal!

Des guade an dem Rezept – es gäht ganz oofach und die Platzal schaun trotzdem guad aus und schmecka deans a himmlisch. Außerdem ko man de Biscotti al Limone a no noch Weihnachtn seng und essn. De schmeckan nämle zu jeda Jahreszeit.

Innpuls.me- Biscotti al Limone: 

De Zuatadn:

  • 280 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 g feiner Zucker
  • 100 g weiche Buter
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Bio-Zitrone, davon Zesten und Saft
  • außerdem: 60 Gramm Zucker zum Wälzen und 90 Gramm Puderzucker zum Wälzen

Und so macht ma`s:

Mej und Backpuiva mischn und in a Schüssl siebn. De restlichn Zutatn a in de Schüssl gebn und ois zammaknetn. 
Den Doag dann zu a Kugl forma, obdecka und füa 30 Minutn in Kühlschrank stein oda wenn`s bei Eich a koid drauss is, kennt`s den Doag a einfach außi stain.
Aus dem koidn Doag dann um de 40 kloane Kugln forma (in etwa so gross wia a Woinuss, ca. 15 g). Die Kugln dann nomoi um die 30 Minuten koid stain.
Derwei den Backofa auf 180 Grod Oba- und Untahitz vorhoazn.
Jede Platzal-Kugl erst im Zucka und dann im Pudazucka wälzn. Dann aufi damit auf des Backblech – aba obacht! De brauchan Abstand, wei de gengan scho ganz schee ausanand. 
Noch 12 bis 14 Minutn sans fertig. Sie soin schee goidgelb wearn.
Nach dem Bacha de Platzal guad auskühln lossn und dann in a Dosn oda an Glos eini, wenn`s es ned glei olle auffuadats wia I

Guads  gelinga wünscht
Eire Roselinde

Und do geht`s zu unsam Backtipp Nr. 3:

Für den Winter gerüstet

Für den Winter gerüstet

Traunstein / Bayern – „Der Winter kann kommen – wir sind gerüstet“, erklärt Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter. Rund 370.000 Tonnen Salz sind in ganz Bayern eingelagert und 870 Fahrzeuge und 2000 Mitarbeiter stehen parat, wenn der Schnee kommt.

„Sollte es ein sehr eisiger Winter werden, bekommen wir Nachschub aus deutschen Salzlagerstätten und sind damit unabhängig von Lieferungen aus anderen Ländern“, erklärt Christian Bernreiter.

Das Staatliche Bauamt Traunstein selbst ist mit 16 eigenen und 30 angemietete Räum- und Streufahrzeuge für die Winterdiensteinsätze bereit. In sieben Streustoffhallen, jeweils ausgestattet mit einem Soleerzeuger mit Lagertank, werden ca. 9.000 Tonnen Tausalz und zusätzlich in einer Zentrallagerhalle in Wasserburg 12.000 Tonnen Tausalz für Streueinsätze bevorratet.

Bereits vor 3 Uhr früh wird
der Straßenzustand erkundet

Das zu betreuende Straßennetz in den Landkreisen Altötting, Berchtesgadener Land und Traunstein umfassen die Bundes-, die Staatsstraßen und zusätzlich die Kreisstraßen des Landkreises Berchtesgadener Land mit insgesamt rund 900 Kilometer Straßenlänge. Die Aufgabe der vier bauamtlichen Straßenmeistereien Bischofswiesen, Freilassing, Neuötting und Traunstein ist, die in Ihrer Zuständigkeit befindlichen Straßen in der Zeit von 6 bis 20 Uhr befahrbar zu halten. Um dies zu gewährleisten, wird in der Regel bereits vor 3 Uhr früh der Straßenzustand erkundet, um bei Bedarf den Einsatz der Räum- und Streufahrzeuge zu veranlassen. Zur Überwachung des Straßenzustandes stehen neben der Überprüfung der Fahrbahnen vor Ort, eine Vielzahl von technischen Hilfsmittel wie z.B. Glättemeldeanlagen zur Verfügung.

Auch der beste Winterdienst kann nicht gewährleisten, dass alle Straßen immer komplett schneefrei sind. Deshalb muss der Autofahrer bei entsprechender Witterung mit Schneeresten, stellenweiser Glätte, Schneeverwehungen oder bei länger andauernden Schneefällen auch mit einer geschlossenen Schneedecke rechnen, so das Staatliche Bauamt Traunstein. Jeder einzelne Verkehrsteilnehmer könne daher zur Verkehrssicherheit im Winter beitragen, indem er sein Auto rechtzeitig mit Winterreifen ausrüste und sein Fahrverhalten den winterlichen Fahrbahnverhältnissen anpasse.
Das Staatliche Bauamt Traunstein appelliert daher an die Verkehrsteilnehmer: „Durch verantwortungsbewusstes und vorausschauendes Verhalten können die Kraftfahrer bei winterlichen Straßenverhältnissen ihren Beitrag zu einem möglichst störungsfreien Verkehrsablauf leisten. Auf ausreichende Sicherheitsabstände sollte geachtet und auf das Überholen von Winterdienstfahrzeugen im Einsatz verzichtet werden. Es ist ebenfalls ratsam, für Fahrten bei winterlichen Straßenverhältnissen mehr Zeit einzuplanen und die allgemeinen Verkehrshinweise zu beachten.“
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 23. November

Namenstag haben: Clemens, Columban, Detlef, Felicitas,  Trudo

3 bekannte Geburtstagskinder:

Billy the Kid  (1859 – war ein legendärer Gesetzloser und eine der berühmtesten Figuren des „Wilden Westen“, der im „Lincoln-County-Rinderkrieg“ zwischen Ranchern und Geschäftsleuten um die Vormachtstellung bei der Nahrungsmittelversorgung involviert war und zahlreiche Morde begangen haben soll. Sein bürgerlicher Name: Henry McCarty. Zur Info für Euch: Es gibt auch Quellen, die den 17. September als Geburtsdatum angeben.)

Peter Lindbergh (1944 – war ein Starfotograf der Modewelt, der mit seinen Schwarzweißbildern für internationale Modeschöpfer wie Jean-Paul Gaultier und Giorgio Armani und Magazine wie die Vogue viele Jahrzehnte die Modefotografie prägte.)

–  Miley Cyrus (1992  – ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin. Auch hierzulande bekannt wurde sie durch ihre Hauptrolle in der Kinder- und Jugend-Fernsehserie „Hannah Montana“. Ihr bürgerlicher Name: Destiny Hope Cyrus.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1837: Das Dampfeisenbahnzeitalter in Österreich beginnt mit der Fahrt eingeladener Gäste auf der Strecke der Kaiser Ferdinands-Nordbahn zwischen Floridsdorf und Deutsch-Wagram.
    1889
    : In San Francisco kommt erstmals ein umgebauter Edison-Phonograph als Musikautomat mit Münzeinwurf öffentlich zum Einsatz.
  • 1977: Mit Meteosat-1 wird der erste einer Serie von geostationären Wettersatelliten von der ESA gestartet. Dies ist Europas Beitrag zum Aufbau des globalen Wettersatelliten-Systems.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner)
Straßeneinbruch erfordert Sperrung

Straßeneinbruch erfordert Sperrung

Rosenheim – In der Rosenheimer Wittelsbacherstraße ist es im Bereich zwischen Herzog-Heinrich-Straße und Prinzregentenstraße zu einem Straßeneinbruch gekommen. Zur Behebung des Schadens muss dieser Abschnitt ab Donnerstag, 24. November, halbseitig gesperrt werden.

Der Verkehr stadteinwärts wird, laut Mitteilung der Stadtverwaltung, durch eine Einbahnregelung aufrechterhalten, stadtauswärts wird über die Stemplingerstraße, an der Luitpoldhalle vorbei, umgeleitet.
Wie lange die Reparaturarbeiten dauern werden, kann erst im Laufe der nächsten Woche abgeschätzt werden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Auf brennende Themen der Zeit gesetzt“

„Auf brennende Themen der Zeit gesetzt“

Rosenheim / Landkreis  – Die beiden Sprecher des Grünenkreisverbandes für die Stadt und den Landkreis Rosenheim, Martina Thalmayr und Detlef Dobersalske wurden bei der Jahreshauptversammlung des Verbandes  im Rosenheimer Gasthof Höhensteiger ohne Gegenstimmen von den Mitgliedern für die kommenden zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt.

„Unmittelbar nach unserer Wahl 2020 sind wir, ist das Land erneut in den Corona-Lockdown gegangen“, berichtet Martina Thalmayr, „dennoch ist es uns gelungen mit unseren Angeboten die Menschen im Landkreis zu erreichen.“ Man habe vor allem auf die brennenden Themen unserer Zeit gesetzt und hochkarätig besetzte Onlineformate angeboten: Sei es zu Chinas Einfluss in Europa, der Klimakrise oder dem Ukraine-Krieg. „Aber auch hier vor Ort konnten wir in den Stadt- und Gemeinderäten, genauso wie im Kreistag Themen setzen und vorantreiben“, sagte Thalmayr, die selbst im Rosenheimer Kreistag sowie im Bad Aiblinger Stadtrat für Grüne Themen streitet.

Nussdorfer Kalksteinbruch und
Wasserqualität des Simssees waren Themen

Zu den wichtigsten Themen im Kreisverband zählten – neben den Großthemen Nordzulauf und A8-Ausbau – vor allem die  Wasserqualität des Simssees, der Ausbau des Nussdorfer Kalksteinbruchs genauso wie der Öffentliche Nahverkehr in Stadt und Landkreis. „Wir sind stolz, dass wir bei all diesen Themen mit unserem Podcast Kreistalk auch einen neuen Kanal anbieten können, um möglichst viele interessierte Bürger mit unseren grünen Positionen und Ideen zu erreichen.“
Detlef Dobersalske freute sich über die tiefergehende Vernetzung des Ortsverbandes mit den verschiedensten zivilgesellschaftlichen Organisationen in den vergangenen zwei Jahren: „Wir unterstützen gerne die verschiedenen Rosenheimer Bündnisse gegen Faschismus und Demokratiefeindlichkeit, genauso wie die Initiativen für bessere Fahrradinfrastruktur oder lokale Aktionsbündnisse, wie gegen die Gasbohrungspläne in Halfing.“

Den Großteil der Arbeit, so betonten beide, habe jedoch die Wahlkampfarbeit im Bundestagswahlkampf 2021 beansprucht. Man hätte mit Victoria Broßart eine Spitzenkandidatin ins Rennen geschickt, die das Wahlergebnis der Partei im Landkreis weit über den bayerischen Durchschnitt heben konnte. „Das sollte uns Mut machen für die kommenden Wahlkämpfe“, so Dobersalske, „wir können mit breiter Brust in die nächsten Jahre, in Richtung Landtagswahl und in Richtung Europawahlkampf 2024 ziehen.“

Ferner wurden in der Jahreshauptversammlung die Schatzmeisterin Steffi Peters in ihrem Amt bestätigt. Als Stellvertreter steht ihr künftig Wolfried Pauly aus Bad Endorf zur Seite. Ebenfalls bestätigt in ihrem Amt als Beisitzerin wurde die Politikwissenschaftlerin und Sprecherin der Rosenheimer Grünen Jugend Antonia Heil. Neu in den Vorstand gewählt wurden der Jurist Valentin Weigel und die Bahn-Ingenieurin und ehemalige Bundestagskandidatin Victoria Broßart, beide aus Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Martin Both, zeigt von links:  Claudia Köhler (MdL), Wolfried Pauly, Steffi Peters, Valentin Weigel, Martina Thalmayr, Detlef Dobersalske, Antonia Heil, Victoria Heil)

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1924

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1924

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1924. Auf der historischen Aufnahme sehen wir den Ludwigplatz in Rosenheim.

Der Ludwigsplatz im Herzen von Rosenheim ist schon lange an Ort, an dem man sich trifft, einkauft und manchmal auch feiert. Auf dieser Aufnahme aus dem Jahr 1924 fand gerade ein Mark statt. Im Gebäude im Hintergrund wurden zu dieser Zeit Colonialwaren verkauft, später dann konnte man dort Reisen buchen und aktuell werden in den Räumlichkeiten Donuts verkauft. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Eine neue Pflegeschule

Eine neue Pflegeschule

Rosenheim / Raubling / Landkreis  – Gleich zwei neue Pflegeausbildungen werden ab Frühjahr 2023 an einer neuen Pflegeschule in Raubling (Landkreis Rosenheim), unter Führung der Berufsfachschulen der Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH Alpenvorland in Rosenheim, angeboten. Die erste Infoveranstaltung für die Ausbildung in der Altenpflege findet am morgigen Mittwoch, 23. November, statt.

“Pflege neu denken” ist eine der größten Herausforderungen für unser aktuelles Jahrzehnt. Doch wie soll das gelingen? Die neue Pflegeschule der bfz Alpenvorland mit Sitz in Rosenheim will daher, gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner Anthojo-Gruppe, neue Wege gehen. Das Motto dabei ist :„Nachwuchskräftesicherung – Experten werden ausgebildet“. Start ist im April 2023, zunächst mit der Ausbildung in der Altenpflegehilfe, gefolgt von der generalistischen Pflegeausbildung im September 2023.

Zur Idee einer Kooperation kam es im vergangenen Frühjahr. Beide Träger arbeiten schon in einzelnen Angeboten für Menschen mit psychischer Behinderung langjährig zusammen und wurden vom Bezirk Oberbayern in der Vergangenheit als „Leuchtturmprojekt“ bezeichnet. Die Anthojo- Gruppe, ein erfahrener Träger verschiedener Pflegeeinrichtungen und die bfz, einer der größten privaten Schulträger Bayerns, haben sich zusammengeschlossen und gründen in unmittelbarer Nähe einer neuen Anthojo-Pflegeeinrichtung in Raubling eine Berufsfachschule für Pflege.

Unterricht soll
sehr praxisnah sein

Was ist das Besondere an diesem Konzept? Die Koordinatorin für den Bereich Fach- und Berufsfachschulen der bfz Alpenvorland, Marion Schädler, stellt die Idee vor: „Alltägliche Pflegesituationen sind komplex und erfordern in der Bearbeitung mehrdimensionale Kompetenzen.
Also je praxisnäher umso besser. Entsprechend erfolgt der gesamte Unterricht anhand von Handlungssituationen, in denen die Schüler ständig auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage ‚wenn mir das jetzt so in der Praxis begegnen würde, was würde ich dann tun?‘ sind. Erreicht wird die zu erzielende Handlungskompetenz durch Projekteinheiten, Gruppenunterricht, Rollenspiele, Übungen und Trainings in ‚Skills-Labs‘. Der Pflegeberuf ist anspruchsvoll, komplex und für unsere Gesellschaft essenziell, doch durch die räumliche Nähe zur Pflegeeinrichtung kann die Vernetzung der Lernorte gelingen. Ein besonderer Schwerpunkt wird auch auf den Themen ‚Vereinbarkeit von Familie und Beruf‘ und ‚Wechselwirkungen kultureller Einflüsse‘ liegen“. „Natürlich können wir die Pflege nicht neu erfinden. Wir wollen aber dazu beitragen, dass die Pflege in Deutschland ein klein wenig besser wird. Pflege darf Spaß machen!“, ergänzt Jorgo Anagnostopoulos von Anthojo.

Die erste Informationsveranstaltung für die Ausbildung in der Altenpflegehilfe findet am morgigen Mittwoch, 23. November, um 15.30 Uhr in den Räumen der bfz Alpenvorland (1.OG, Raum 103), in der Gießereistraße 43 in Rosenheim, statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Weitere Informationen finden Interessierte hier: www.pflegeschule-rosenheim.bfz.de und www.altenpflegeschule- rosenheim.bfz.de.
(Quelle: Pressemitteilung bfz Schulen / Beitragsbild: Copyright bbw-Gruppe)

Drahtlose Energieübertragung

Drahtlose Energieübertragung

Rosenheim – Der weltweit führende Berufsverband in der Elektrotechnik und Elektronik hat ein an der Technischen Hochschule Rosenheim entwickeltes Prinzip für die drahtlose Übertragung von Energie ausgezeichnet. Die Forschungsarbeit wurde bei einer internationalen Tagung des Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) mit dem Best Paper Award bedacht.

Elektrische Energie wird normalerweise über Kabel und Leiter übertragen. Seit ein paar Jahren gibt es jedoch auch das Wireless Charging, also die kontaktlose Energieübertragung. Neben dem neuen Smartphone können so zum Beispiel auch Notebooks drahtlos geladen werden. „Die bisher verwendeten Techniken arbeiten allerdings mit Einschränkungen, zum Beispiel müssen die Positionen des Geräts und der Stromquelle genau aufeinander abgestimmt sein“, erläutert Professor Dr. Norbert Seliger (unser Beitragsbild), Leiter des Labors für Leistungselektronik an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften. Er habe daher nach einem Verfahren gesucht, das eine deutlich höhere Toleranz bei der Energieübertragung erlaubt.

Induktive
Abstandsmessung

Für das innovative Verfahren griff Seliger auf das Prinzip der induktiven Abstandsmessung zurück. „Ich habe es so modifiziert, dass mithilfe des magnetischen Feldes geringe elektrische Leistungen übertragen werden können“, sagt Seliger. Das Verfahren reagiere weniger empfindlich auf wechselnde Ausbreitungsbedingungen, also zum Beispiel die Position von Sender und Empfänger, beziehungsweise könne diese automatisch kompensieren. „Das gewährleistet einen robusten und ausfallsicheren Betrieb“, erklärt Seliger. So könne man beispielsweise im Bereich der Medizintechnik Implantate mit Strom versorgen. „Es gibt aber ein weites Feld möglicher Anwendungsbereiche, zumal wir daran arbeiten wollen, auch Leistungsübertragungen im Kilowattbereich zu ermöglichen.“
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Anton Maier, zeigt: Professor Norbert Seliger bei Messungen für die drahtlose Energieübertragung im Labor für Leistungselektronik)

Künstlerlandschaft Chiemsee `22

Künstlerlandschaft Chiemsee `22

Prien / Landkreis Rosenheim – Die Galerie im Alten Rathaus  in Prien zeigt bis Sonntag, 29. Januar 2023 die Ausstellung „Künstlerlandschaft Chiemsee `22“ und entführt Interessierte in die aktuelle Kunstszene der Region.

Die Kunst am Chiemsee steht in einer langen Tradition. Alljährlich finden sich über 60 Künstler zu einer Werkschau ihrer stilistischen Vielfalt ein und treten in einen Dialog mit der Kunst der Gegenwart. Gezeigt werden Malerei, Druckgrafik, Fotografie und Skulpturen, die mit ihrer enormen Fülle und künstlerischen Aussagekraft begeistern. Die diesjährige Studioausstellung widmet sich einer Künstlerin, die 1941 in München geboren wurde und ihre Kindheit in Rimsting am Chiemsee verbrachte. Sylvia Roubaud sieht die eruptive Kraft des Vulkans oder auch die Fähigkeit des Phoenix zur Selbsterneuerung als ein Gleichnis für die künstlerische Tätigkeit: Dem Gestalt verleihen, was aus dem eigenen Inneren hervorbricht.

Die traditionsreiche Ausstellung wird von Künstlergesprächen begleitet – an den Sonntagen, 27. November 2022 und 22. Januar 2023, jeweils um 14.30 Uhr, spricht Hannes Stellner mit verschiedenen Künstlern über deren Schaffen und die Exponate, die in der Galerie zu sehen sind.
An den Donnerstagen, 1. Dezember 2022 und 12. Januar 2023, jeweils von 17 bis 19 Uhr, laden die Prien Marketing GmbH und der Kulturförderverein Prien am Chiemsee e. V. zu einer Afterwork-Veranstaltung mit der Künstlerin Sylvia Roubaud. An den Dienstagen, 6. Dezember 2022 und 17. Januar 2023 verwandeln sich die Räumlichkeiten in der Alten Rathausstraße 22 von 14.30 bis 16.30 Uhr in ein Atelier für die Künstler von morgen.
Bei einer kindgerechten Führung begeben sich die kleinen Galeriebesucher gemeinsam mit der Kunstvermittlerin Inge Fricke auf eine Entdeckungsreise durch die aktuelle Kunst im Chiemgau. Anschließend machen sich die jungen Teilnehmer gemeinsam mit dem Künstler und Druckgrafiker Karl Heinz Hauser ans Werk. Der Workshop „Kinder machen Kunst“ ist für Sechs- bis Zwölfjährige geeignet. Unempfindliche Kleidung wird empfohlen. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist unter galerie@tourismus.prien.de erforderlich.
Während der aktuellen Ausstellung hat die Galerie im Alten Rathaus donnerstags von 17 bis 19 Uhr sowie freitags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eingang befindet sich in der Alten Rathausstraße 22. Weitere Informationen unter www.galerie-prien.de und unter Telefon +49 8051 92928. Der Flyer mit Begleitprogramm ist im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11 erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Copyright Franz Kimmel, zeig: Die Künstlerin Sylvia Rouboud in ihrem Atelier in Prien am Chiemsee)

LBV stellt Strafanzeige

LBV stellt Strafanzeige

Oberstdorf / Hilpoltstein – Nachdem kürzlich bekannt wurde, dass der Rappenalpbach bei Oberstdorf (Landkreis Oberallgäu) auf ca. 1,5 Kilometern Länge ausgebaggert und kanalisiert wurde, hat der Bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) jetzt Strafanzeige gegen die Zerstörung bei der Staatsanwaltschaft Kempten gestellt.

„Der zerstörte Bereich des Rappenalpbaches war als wertvoller Lebensraum besonders geschützt, sowohl als deutsches Naturschutzgebiet als auch als europäisches FFH-Schutzgebiet. Der erfolgte Eingriff hat den betroffenen Teil des Bachs über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte massiv geschädigt. Seltene Tier- und Pflanzenarten haben hier einen bedeutendes Ökosystem verloren „, erklärt LBV-Geschäftsführer Helmut Beran.

Bei dem betroffenen Bereich handelte es sich um den einzigen Bereich des Rappenalpbaches, der bisher weitläufige Schotterfluren und einen mäandernden Wasserlauf aufwies. Zweck der strengen Schutzgebietsverordnung war unter anderem der unveränderte Erhalt des natürlichen Gewässers und die Wiederherstellung der fließgewässertypischen Eigendynamik. „Der erfolgte massive Eingriff, für den keine behördliche Genehmigung vorlag und die so auch niemals erfolgt wäre, führt den Schutzzweck ad absurdum“, kritisiert der LBV-Geschäftsführer.

Die vorgenommenen Arbeiten hätten die wasserführende Schicht der Gewässersohle so beschädigt, dass das Wasser im Untergrund versickert und der Bach abschnittsweise trockengefallen sei. „Ob sich diese Schäden jemals wieder beheben lassen, ist fraglich“, betont der LBV-Biologe Beran. „Der Eingriff zerstörte auch Lebensräume geschützter Arten wie Geflecktem Knabenkraut, Sumpfherzblatt, dem Thymian-Ameisenbläuling und anderer seltener Schmetterlinge für viele Jahre.“

„Verantwortliche müssen zur
Rechenschaft gezogen werden“

Aus Sicht des LBV müssen die Verantwortlichen für diesen unrechtmäßigen Eingriff unbedingt zur Rechenschaft gezogen werden. „Verstöße gegen naturschutzrechtliche Verordnungen sind kein Kavaliersdelikt und müssen konsequent strafrechtlich geahndet werden“, so LBV-Geschäftsführer Helmut Beran. „Wir erhoffen uns von diesem Fall eine klare Signalwirkung, damit derartige Verstöße in Zukunft nicht mehr vorkommen und die Schönheit von Bayerns Natur nicht noch weiter zerstört wird.“ Neben der Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes fordert der LBV entsprechende Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sowie eine empfindliche Geldstrafe.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Copyright LBV)

Wellnesstag im Hallenbad

Wellnesstag im Hallenbad

Rosenheim – Den kühlen Novembertagen entfliehen und ein paar Stunden wohlige Wärme genießen können die Badegäste am 26. November von 10 bis 18 Uhr im Hans-Klepper-Hallenbad (Stemplingerstraße 1, 83022 Rosenheim) der Stadtwerke Rosenheim.

Das Wohlfühlprogramm beginnt um 10 Uhr mit Wassergymnastik, von 13 bis 18 Uhr werden 15-minütige Wellnessmassagen angeboten. Spezielle Aromen sorgen in der Sauna für erholsame Entspannung, hier stehen Obst und Erfrischungsgetränke bereit so lange der Vorrat reicht.

Extra-Entspannung
ohne Extra-Kosten 

Die Zusatzangebote am Sauna- und Wellnesstag sind im normalen Bad-Eintrittspreis enthalten, ebenso der Zugang zur Sauna. So haben alle Hallenbadbesucher die Möglichkeit, das Saunaangebot ohne zusätzliche Kosten auszuprobieren.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtwerke Rosenheim / Beitragsbild: Stadtwerke Rosenheim)

Plätzchentipp 3: Spitzbuam

Plätzchentipp 3: Spitzbuam

Griaß Eich liabe Leid!

Und weida geht`s in unsra Innpuls.me-Backtubn.
Zu de Top-10 da beliebtesten Platzal ghearn a die Spitzbuam. Des Rezept gäd wahrscheinle auf den Dreißigjährigen Kriag zruck. Der hod in da Zeit vo 1618 bis 1648 in ganz Europa zu schlimme Hungersnöt gführt. Ma erzäid se, dass da Bäcker Johannes vo Redsburg damals schnei und billig a siaß Brod bacha und dick mit Marmalad bestrich hod und des dene geschenkt hod, die nix zum Essen ghabt ham.
Da Nama Spitubau is wega dem Loch in da Mittn. Durch des schaut ma eini in des Platzal, oiso quasi a Foi vo Spionage und an Spion hod ma friara amoi Spitzbua gnennt.

Und jetzt zu unsam Innpuls.me-Spitzbuam-Rezept für Eich. Uns gfoid dro, dass da Doag a relativ guad zum arbatn is.

Innpuls.me – Spitzbuam:

 

De Zuatadn: 

  • 400 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 250 g kalte Butter
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 125 g gemahlene Haselnüsse oder Mandeln.
  • ca. 250 Gramm Konfitüre – je nach Geschmack Johannisbeer, Waldbeere, Erdbeere usw.
  • evtl. Stamperl Schnaps
  • Puderzucker zum Bestäuben
  • Klarsichtfolie
  • Backpapier.

Und so macht ma`s:

Mej, Zucka, Butta in Stückaln, Oar, Vanillin-Zucka und gmoine Nussn erst amoi mit dem Handrühra oda da Küchamaschin knetn und dann a no mit de Händ. Danoch in die Folie eiwickln und koid stäin.

Dann den Doag auf da bemajten Arbeitfläch dünn aursoin und ca. 140 kloane Platzahl (ca. 4 cm Durchmesse) ausstecha. Die Häifde vo de Platzal brauchan dann des Spitzl-Loch. Unsa Tipp: Bsorgt`s Eich so an extra Spitzbuam-Ausstecha. Der kost gar ned so vui und erspart vui Müh und Zeit.

Bacha duad ma de Spitzbaum ca. 10 Miutn bei ca. 175 Grod. Und bitte schaut`s a do liaba a bisserl friara und öfter, damit de Plätzal ned zu dunkel wearn. Des ko oft schnei geh.
Die untere Hälft mit da Marmelade bestreicha. Mia mischn do imma gern no a Stamperl Schnaps eini – zwengs da Haltbarkeit natürle – wos ihr glei wieda denkt`s. Die Platzal mit dem Loch miasts mit dem Pudazucka bestäubn und dann kimmt da Deckl aufi auf den Spitbuam und scho is a fertig.

Guads gelinga wünscht 
de Roselinde

Und do geht`s zu unsam Backtipp Nr. 2: