13-jähriger Radler verletzt

13-jähriger Radler verletzt

Rosenheim – Ein Autofahrer übersah in der Rathausstraße einen 13-jährigen Radler. Es kam zum Unfall. Der Jugendliche erlitt Verletzungen im Gesichtsbereich.

Der Unfall ereignete sich am gestrigen Montag um 16 Uhr. Der 13-jährige Rosenheimer fuhr mit seinem Fahrrad die Brianconstraße in Fahrtrichtung Rathausstraße entlang. In der Rathausstraße war zu diesem Zeitpunkt stockender Verkehr. Ein 36-jähriger Autofahrer übersah den jungen Mann. Dieser musste vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung ins Klinikum Rosenheim gefahren werden. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sommerfestival: Kartenvorverkauf startet

Sommerfestival: Kartenvorverkauf startet

Rosenheim / Landkreis  – Am heutigen Dienstag, 22. November startet um 8 Uhr der Einzelticketverkauf für zwei weitere Konzerte des Rosenheimer Sommerfestival 2023. Wer bei Sportfreunde Stiller (unser Beitragsfoto) und Granada oder beim Konzert von WANDA dabei sein möchte, kann sich Tickets sichern unter www.eventim.de, www.reservix.de, www.muenchenticket.de oder an den lokalen Vorverkaufsstellen im KuKo Rosenheim und bei Kroiss Ticketcenter.

Jetzt kommt also „Jeder nur ein x“, das achte Album der Sportfreunde Stiller, sehnsüchtig erwartet von den Fans. Am Freitag, 14. Juli 2023 sind sie damit in Rosenheim beim Sommerfestival. Jeder Schnipsel, der im Netz auftaucht und neue Songs auch nur andeutet, wird gefeiert. Kein Wunder: Sechs Jahre sind vergangen seit dem letzten Album „Sturm & Stille“. Als Sportfreunde Stiller letztmals gemeinsam auf der Bühne standen, schrieb man das Jahr 2017. Das erste Konzert nach dieser Pause, ein Auftritt in Landshut im April 2022, war in einer Minute und elf Sekunden ausverkauft.
Granada, die österreichische Neo-Austropop-Band aus Graz bietet mit ihren Gute-Laune Songs das Warm up für das Konzert mit den drei „Sportis“. Vielleicht ist es die fast schon mediterrane Leichtigkeit der Steiermark, die den unverwechselbar ehrlichen Charme der fünfköpfigen Formation prägt.

WANDA kommt am 15. Juli
zum Sommerfestival nach Rosenheim

Die „vielleicht letzte wichtige Rock’n’Roll-Band unserer Generation“ (Musikexpress) ist wieder auf Tour und am 15. Juli 2023 mischen sie das Sommerfestival  Rosenheim auf. WANDA katapultierte sich 2014 gleichzeitig in die Radio Playlists und die Herzen der Fans. Nach Amore, Bussi, Niente und Ciao!, insgesamt weit über 300 Wochen lang in den Charts, 14 Platin Auszeichnungen, und unzähligen ausverkauften Konzerten und Festivals in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben die Wiener Ende September 2022 ihr fünftes Studioalbum veröffentlicht. „Wanda“ ist auf Platz 3 in die offiziellen deutschen Album Charts eingestiegen – das bisher beste Ergebnis der Band.
Der Festivalpass, der alle sechs Konzertabende beinhaltet, ist ab 24. November, 10 Uhr für 170,- Euro nur Online erhältlich über www.spk-ro-aib.de oder über die Homepage vom Sommerfestival unter www.rosenheim-sommerfestival.de.
(Quelle: Pressemitteilung Landesgartenschau Rosenheim 2010 GmbH / Beitragsbild: Copyright: Ingo Pertramer)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 22. November

Namenstag haben: Cäcilia, Silka, Sheila, Lilli, Philemon, Salvator

3 bekannte Geburtstagskinder:

Andreas Hofer (1767 – war ein Tiroler Wirt, Viehhändler und Freiheitskämpfer in der Tiroler Aufstandsbewegung im Jahr 1809 gegen die Bayerischen und Französischen Besatzer. Bis heute wird er als Nationalheld verehrt.)

Thomas Cook (1808 – war ein britischer Tourismus-Pionier, der die Pauschalreise erfand und das nach ihm benannte Reiseunternehmen „Thomas Cook“ im Jahr 1841 gründete.)

–  Boris Becker (1967  – ist ein ehemaliger deutscher Tennisspieler, der mit 17 Jahren als jüngster Spieler aller Zeiten das Turnier von Wimbledon gewinnen konnte.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1955: Im Atomwaffentestgelände Semipalatinsk zündet die Sowjetunion erneut eine Kernwaffe, eine transportable Wasserstoffbombe.
    1977
    :Die Concorde startet zu ihrem ersten Überschallflug von Paris nach New York City.
  • 1936: Der Bau des Drei-Schluchten-Staudamms in der Volksrepublik China beginnt.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner)
Plätzchentipp 2: Vanille-Kipferl

Plätzchentipp 2: Vanille-Kipferl

Do bin i wieda liabe Leid!

Noch unsam Waschkorbgebäck kemman jetzt die Vanillekipflerl. Die stengan ja auf da Beliebtheitsskala bei vui Menschn ganz weit obn.
Wer de jetzt erfundn hod, do gibt`s wia füa vui andere Sachan ja, mehrare Möglichkeitn. Manche moanan, dass Wiener Bäcker aus Freid über die Befreiung vo eanana Stodt von da Türknbelagerung de Kipferl zum erstn moi bacha ham. Da Halbmond soiad an die türkische Flaggn erinnern.
Das mit da Vanille ist dann a andere Sach. De war friara ganz schee deia und drum nur wos für an Kini. Aba dann is an Chemika 1874 gelunga, dass er des Vanillin künstlich hod herstain kenna.
Mia heid kennan uns jetzt überlegn, ob ma a echte Vanilleschotn her neman oda an Vanillezucka.

Oiso uns is da Vanillezucka liaba, aba ihr kennt`s ja a für unsa Rezept aa a Schotn auskratzn.

No a wichtiger Tipp für unsere Vanille-Kipferl: Des guade ist, dass de Kipfler ohne großn Aufwand guad gelingan, wenn ma sie erstens noch dem bacha kurz abkühln lost, bevor mas dann im Zucker wälzt. Ansonsten dabrässlns, wos mia ois Taubn ja grod recht is, aba Eich vielleicht ned so guad gfuid.
Und  wear liaba kloane, schlanke Kipferl mecht, muas des hoid a beim Forma beachtn.

Innpuls-me – Vanillekipferl:

De Zuatadn:

  • 200 g Mehl
  • 50 g Speisesträke
  • 200 g kalte Butter
  • 1 Eigelb (Größe M)
  • 125 gemahlene Mandeln ohne Haut
  • 100 g und 200 g Zucker
  • 2 Vanilleschoten oder 2 Päckchen Vanillezucker
  • Backpaper

Und so macht ma`s:

Mey, Stärkn, Butta in Stückaln, Oargelb, gmoine Mandeln und 100 Gramm Zucka erst amoi mit dem Knethakn vom Handrührgerät oda da Küchamaschin kneten und dann a no mit de Händ. Danach um de 30 Minuten koid stein.
Vanilleschotn auskratzn und des Mark mit dem Zucka vermischn. Ode ebn den Vanillezucker einerührn.
Aus dem Doag rollts ihr dann Stanga und daraus schneid`s dann klane Stückal ob. Die formts ihr zu de typischen Kipferl. Aufpassn: de gengan ganz schee ausanand.
Auf a Backblech legn und a auf Absand achten und dann um die 175 Grod bacha. Die Kipferl brauchan so um die 10 Minutn. Aba liaba ma öfta nochschaun. Ko plötzle schnei geh und dann san die Vanillekipferl braun und nimma schee.
Am Schluss die no warma Kipferl im Zucker wälzn. Des war`s

Guad gelinga wünscht 
de Roselinde

Und do geht`s zu unsam Backtipp Nr. 1:

Viele Aktivitäten bei Freien Wählern

Viele Aktivitäten bei Freien Wählern

Landkreis Rosenheim –   Zahlreiche Aktivitäten prägten das Jahr bei den Freien Wählern Rosenheim- Land. Das ging aus dem Rechenschaftsbericht von Kreisvorsitzenden Sepp Hofer (Unser Beitragsbild) und dem Jahresrückblick von Schriftführer Sepp Lausch hervor.

Bei seinem Rechenschaftsbericht konnte Hofer auf zahlreiche Termine die er als Bezirksrat, Kreisrat und stellvertretender Landrat wahrgenommen hatte, zurückblicken. Im Anschluss blickte Schriftführer Sepp Lausch auf die vielen Aktivitäten der Freien Wähler im Landkreis Rosenheim im Jahr 2022 zurück. So konnte er über eine versuchte Demo gegen die Blockabfertigung am Grenzübergang Kiefersfelden berichten, die von den Behörden schließlich untersagt wurde. Nichts desto trotz ließen sich die Freien Wähler nicht aufhalten und führten als Ersatz eine Demo vor dem Innsbrucker Landtag durch, die nicht nur für Medienpräsenz sorgte, sondern auch die Leute vor Ort in Tirol auf das Problem Blockabfertigung aufmerksam werden, so Lausch

Hubert Aiwanger besuchte
Hoffest in Tattenhausen

Neben zahlreichen politischen Themen wie der Antrag gegen die Aufstockung des alten Landratsamtes, Initiativen gegen Wolf und Biber im Kreistag, konnte Lausch als Höhepunkt des Jahres über den Besuch von Hubert Aiwanger beim Hoffest der FW auf den Bauernhof der Familie Lausch in Tattenhausen berichten, das mit rund 350 Besuchern ein voller Erfolg war. Auch über die Teilnahme der FW an mehreren Veranstaltungen der Bürgerinitiativen gegen den Brenner- Nordzulauf berichtete der Schriftführer.
Der Kassenstand verzeichnete laut Kassenbericht einen zufriedenstellenden Zuwachs, so dass sich Kassenwartin Sandra Höß und die Vorstandschaft über eine einstimmige Entlastung freuen konnten.
Zu Delegierten zu den Landes- und Bezirksparteitagen der FW wurden turnusgemäß neu gewählt: Sepp Hofer,Halfing, Barbara Stein, Prutting, Sandra Höß, Rohrdorf, Paul Dirnecker, Schonstett, Dr. Erwin Gutsmiedl, Sepp Lausch, beide Großkarolinenfeld, Josef Baumann, Reitmehring. Als Ersatzdelegierte wurden bestimmt: Josef Baumann Großkarolinenfeld, Stephan Bruhn, Oberaudorf, Rudi Hofmeister, Schonstett.
Im Anschluss stellten sich die kürzlich nominierten Landtagskandidaten Gerhard Schloots und Sepp Lausch, sowie die Bezirkstagskandidaten Barbara Stein und Sepp Hofer nochmals kurz vor. Ausgiebig wurde dann noch über Wahlkampfthemen wie Förderung von Mittelstand und Landwirtschaft, Bürokratieabbau, verpflichtendes soziales Jahr und Schutz des ländlichen Raums diskutiert.
(Quelle: Pressemitteilung Freie Wähler Rosenheim-Land / Beitragsbild: Freie Wähler Rosenheim-Land)

Gitarrenfestival begeisterte

Gitarrenfestival begeisterte

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Die 22. Ausgabe des Internationalen Gitarrenfestivals „Saitensprünge“ in Bad Aibling war in vielerlei Hinsicht eine echte Premiere: so wurde das Programm dieses Festivals erstmals von der neuen Doppelspitze als Künstlerische Leitung gestaltet: Johannes Erkes und Augustin Wiedemann. Wiedemann, selbst erfolgreicher Gitarrist, unterstützt Erkes seit diesem Jahr bei der Programmgestaltung. Und auch die coronabedingten Vorsichtsmaßnahmen – 6 statt 10 Konzerte und ein Beginn bereits im noch sommerlichen Oktober – gingen auf: alle Konzerte konnten ohne größere Einschränkungen wie gewohnt stattfinden. „Es war eine Freude zu sehen, dass unsere Gäste wieder herausragende Künstler mit großartiger Musik erleben konnten“ Zitat Thomas Jahn, Kurdirektor Bad Aibling.

Eröffnet wurde das Festival von sicherlich einem der erfolgreichsten Gitarristen unserer Generation – Miloš Karadaglić. Sein unkonventioneller Zugang zur klassischen Gitarre und sein sympathischer Auftritt wird dem Publikum sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. Es folgten die Konzerte der belarussischen Gitarristin Yuliya Lonskaya, die mit ihrer Ausstrahlung und der Kombination aus Gesang und Gitarre das Publikum in ihren Bann zog, und des Ensembles „Guitar4Mation“, die in diesem Jahr endlich ihr im vergangenen Jahr abgesagtes Konzert nachholen konnten.

Kinderkonzert
mit großer Energie

Bei einem Rückblick auf das Kinderkonzert ging den gesamten Organisatoren des Festivals dann wieder einmal das Herz auf – die Leidenschaft und Energie der Kinder war auch in diesem Jahr wieder einmal beeindruckend und berührend. Das fünfte und vorletzte Konzert des 22. Internationalen Gitarrenfestivals „Saitensprünge“ widmete sich dem Flamenco – das Carlos Piñana Trio ist eine feste Instanz der Szene.
Das Abschlusskonzert fand dann mit „einem der wichtigsten Gitarristen der letzten 100 Jahre“, befand der Künstlerische Leiter Augustin Wiedemann. Vor ausverkauftem Haus brillierte der argentinische Künstler Eduardo Isaac und untermauerte die Einschätzung Wiedemanns mit einer beeindruckenden künstlerischen Leistung.
(Quelle: Pressemitteilung Aib-Kur / Beitragsbild: Aib-Kur)

Ignaz-Günther-Gymnasium, Rosenheim, 1910

Ignaz-Günther-Gymnasium, Rosenheim, 1910

Rosenheim – Das Ignaz-Günther-Gymnasium in Rosenheim blickt auf eine lange Geschichte zurück. Unser heutiges historisches Foto zeigt die Schule im Jahr 1910.

Im Jahr 1896 wurde die Errichtung eines humanistischen Gymnasiums in Rosenheim genehmigt. 1899 konnten dann bereits 19 Abiturienten und ein Privatstudierender ihre Reifezeugnisse entgegennehmen.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam / Info: stadtarchiv.de)

Daniel Artmann „Top 40 unter 40“

Daniel Artmann „Top 40 unter 40“

Rosenheim – Das Wirtschaftsmagazin Capital kürte Rosenheims Zweiten Bürgermeister Daniel Artmann in der aktuellen Ausgabe zu einem der aufstrebendsten politischen Nachwuchsstar Deutschlands in der Rubrik „Die Top 40 unter 40 – Deutschlands Junge Elite“.

Seit 2007 wählt die Redaktion in einem aufwändigen Auswahlprozess 160 herausragende Talente, die unter 40 Jahre alt sind, in vier Kategorien aus: Manager, Unternehmer, Politiker sowie Wissenschaftler und Gesellschaftsvertreter. Voraussetzung dafür sind exzellente Leistungen, beeindruckendes Engagement, große Verantwortungsbereitschaft und das Potenzial zu weiteren Karrieresprüngen.

Zweiter Bürgermeister und
Mitglied im Stadtrat Rosenheim

Daniel Artmann wurde am 16. August 1988 in Rosenheim geboren. Er ist verheiratet und hat einen Sohn und eine Tochter.
Daniel Artmann ist Zweiter Bürgermeister und Mitglied des Stadtrates der kreisfreien Stadt Rosenheim. Im September 2022 wurde Artmann einstimmig als Direktkandidat der CSU für den Stimmkreis Rosenheim-Ost bei den Landtagswahlen 2023 aufgestellt.
Zudem ist er Mitglied des CSU-Parteivorstandes, stellvertretender Bezirksvorsitzender der CSU Oberbayern und CSU-Kreisvorsitzender in Rosenheim. Von 2017 bis 2021 war Artmann Bezirksvorsitzender der Jungen Union Oberbayern.

Beruflich ist Artmann Regionalleiter für Bayern eines Beratungsunternehmen. Davor war Artmann Geschäftsführer des Berufsverbandes Stellwerk18-Digitale Wirtschaft Südostoberbayern.
(Quelle: Pressemitteilung Rosenheim@csu-bayern / Beitragsbild: re)

„Bild des Monats“ von Dr. Josef Schiele

„Bild des Monats“ von Dr. Josef Schiele

Rosenheim – Das Bild des Monats November – zur Verfügung gestellt von der BWS-Fotogruppe Rosenheim – kommt von Dr. Josef Schiele. 

Zuerst kurze Infos zur BSW-Fotogruppe Rosenheim: sie wurde bereits im Jahr 1954 als Freizeitgruppe der Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW) gegründet. Die Stiftung wurde inzwischen zu „Stiftungsfamilie BSW & EWH“ umbenannt. Zur Zeit zählt die BSW-Fotogruppe Rosenheim rund 50 fotobegeisterte Mitglieder, wovon sich etwa 20 bis 25 Mitglieder aktiv am Vereinsleben beteiligen. Zu den Aktivitäten zählen Bildbesprechungen, Teilnahme an Wettbewerben, Schulungen, Workshops, Fotoausflüge, Lichtbildervorträge und natürlich auch in Zeiten außerhalb von Corona geselliges Beisammensein.

Einmal im Monat wird aus allen eingereichten fotografischen Beiträgen der Mitglieder dann das „Bild des Monats“ gewählt. Im November 2022 fiel die Wahl auf ein Werk des Rosenheimers Dr. Josef Schiele. Das Foto trägt den Titel „Fischerin“.
Dr. Josef Schiele ist Tierarzt von Beruf. Die Fotografie hat ihn schon in seinen Jugendjahren fasziniert. Nachdem der 62-jährige nun beruflich etwas kürzer tritt, findet er Zeit, sich diesem Hobby wieder stärker zu widmen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Dr. Josef Schiele)

TH Rosenheim erweitert Studienangebot

TH Rosenheim erweitert Studienangebot

Rosenheim – Die Technische Hochschule Rosenheim nimmt zum Sommersemester 2023, das Mitte März beginnt, neue Studiengänge in ihr Angebot auf. Der Masterstudiengang Versorgungsforschung und -management ist auf die soziodemographischen Veränderungen, die sozialen Entwicklungen in der Gesellschaft und den steten technischen Fortschritt in der Gesundheitsversorgung ausgerichtet. Mit dem Studiengang International Bachelor of Engineering hat die TH Rosenheim ein neuartiges Studienangebot für ausländische Studieninteressierte.

Im globalen Vergleich verfügt Deutschland über ein gut funktionierendes Gesundheitswesen. Die Herausforderungen sind gleichwohl enorm: Der demografische Wandel verändert die Alterspyramide, die Nachfrage nach Gesundheits- und Pflegeleistungen steigt und der Finanzierungsdruck nimmt zu. Lösungsmöglichkeiten bietet vor allem der technische Fortschritt, der besonders von der zunehmenden Digitalisierung getrieben wird.

Administrative Abläufe können optimiert werden, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten verbessern sich, Assistenzsysteme erleichtern Diagnostik, Therapie und Pflege sowie präventive Maßnahmen können mittels digitaler Lösungen gezielter eingesetzt werden. Aber auch die Personen- bzw. Patientenorientierung, die Entscheidungsfindung gemeinsam mit den Betroffenen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit – sowohl innerhalb einer Einrichtung als auch entlang des gesamten Versorgungsprozesses – sind wichtige Elemente einer qualitätsvollen Versorgung.

Allrounder mit Verständnis
von Zusammenhängen

Vor diesem Hintergrund hat die TH Rosenheim an der Fakultät für Angewandte Gesundheits- und Sozialwissenschaften den Studiengang Versorgungsforschung und -management konzipiert. „Wir bilden sozusagen Allrounder aus, die ein Verständnis von den Zusammenhängen im Gesundheitswesen haben“, erläutert Studiengangsleiterin Prof. Dr. Birgit Prodinger. Um innovative Lösungsansätze zu entwickeln, zu implementieren und zu evaluieren sowie den Herausforderungen der Gesundheitsversorgung zu begegnen, seien umfassende Kenntnisse der rechtlichen Rahmenbedingungen und unterschiedlichen Akteure im Gesundheitssystem notwendig. Es gebe einen großen Bedarf an Fachkräften, die aus verschiedenen Blickwinkeln heraus arbeiten können. „Ärztliche, pflegerische und therapeutische Leistungen stehen nicht alleine für sich, sie sind eingebettet in komplexe Strukturen und Prozesse“, erläutert Prodinger. Die Digitalisierung biete vielfältige neue Möglichkeiten, doch müsse man für eine erfolgreiche Gestaltung das notwendige Fachwissen der unterschiedlichen Disziplinen vereinen.

„Die Studierenden bringen unterschiedliches Vorwissen mit und ergänzen sich in der gemeinsamen Projektarbeit gegenseitig. Manche Studierende haben Kompetenzen zum Beispiel bei der Befundung und bei Therapiemethoden, andere kennen sich im Bereich der Finanzierung und Vergütung von Gesundheitsleistungen aus“, so die Professorin für Rehabilitationsmanagement. Die Stärke des Studiengangs sei, durch den interprofessionellen Austausch für die jeweils unterschiedliche Sichtweise zu sensibilisieren, diese zu reflektieren, zu analysieren und für Entscheidungen zu nutzen. Dafür werden den Studierenden auch methodische Kompetenzen im Forschungs- und Projektmanagement vermittelt. Ebenso bekommen sie Einblicke in laufende Forschungsprojekte der Hochschule.

Studierende knüpfen enge
Kontakte zu möglichen Arbeitgebern

Im ersten Semester des Masterstudiengangs gibt es einen Ideenworkshop, bei dem verschiedene Praxispartner aus der Region Problemstellungen thematisieren. Diese bearbeiten die Studierenden während ihres Studiums in interdisziplinären Projektteams. „Wir erreichen dadurch einen hohen Praxisbezug mit einer spannenden Kombination aus Forschung, Management und dem Alltag in der Gesundheitsversorgung“, sagt Prodinger. Auch die abschließende Masterarbeit könne sich mit dem entsprechenden Thema befassen.
„Auf diese Weise knüpfen die Studierenden enge Kontakte zu Einrichtungen oder Unternehmen im Gesundheitssektor, die als Arbeitgeber nach dem Studium in Frage kommen.“ Dies können Kliniken sein oder Firmen in der Medizintechnik und Pharmabranche, aber auch Sozialversicherungen oder Einrichtungen der Prävention, Rehabilitation und Nachsorge sowie im Gesundheitstourismus. Eine Promotion ist nach dem Masterstudiengang auch sehr gut möglich.

Voraussetzung für den Zugang zum Masterstudium ist ein Hochschulabschluss als Bachelor in einem gesundheits-, pflege- oder therapiewissenschaftlichen Studiengang oder der Studienrichtung Management in der Gesundheitswirtschaft beziehungsweise Gesundheitsökonomie. Eine Bewerbung ist noch bis 15. Januar möglich. Weitere Informationen zum Studiengang auf der Webseite der TH Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: TH Rosenheim – Jens Heilmann)

Zurück zu den eigenen Wurzeln

Zurück zu den eigenen Wurzeln

Rosenheim – Die „Neurosenheimer“ spielen am Samstag, 26. November, 20 Uhr, im Gasthaus Höhensteiger in Westerndorf St. Peter in Rosenheim (Westerndorfer Straße 101, 83024 Rosenheim). „Miteinander – und nimma aloa“ lautet der Titel und ist Programm. Denn die „Neurosenheimer“ bekommen Unterstützung von ihren fränkischen Freunden „häisd `n`däisd“.

Die Männer von hisd`n´däisd ziehen an einem Strang

Sie ziehen an einem Strang und manchmal auch an einem Amboss: „häisd`n`däisd“ aus Franken. Foto: re

Wenn vier Altbayern und sechs Franken sich eine Bühne teilen, kann man sich schon fragen: Wie geht das zusammen? Die beiden Gruppen – bekannt aus den Wirtshausmusikanten und den Brettlspitzen im BR- Fernsehen – haben eine gemeinsame Geschichte. Als Florian Ebert von „häisd`n`däisd“ einst beruflich in Rosenheim war, traf er auf ein paar Musikbegeisterte und wurde so zum Gründungsmitglied der „Neurosenheimer“. Schnell zog es ihn nach Franken an den Main zurück.
Beim Konzert im Gasthof Höhensteiger werden aktuelle und ganz alte Lieder und Geschichten aus Neurosenheim und vom Mee (Main) erklingen – ein Abend mit unzähligen Instrumenten und einer stimmgewaltigen Freude am Singen und Lachen.
Mehr Infos gibt es hier.
Kartenvorverkauf direkt im Gasthaus Höhensteiger oder über die Homepage vom Höhensteiger.
(Quelle: Pressemitteilung Neurosenheimer / Beitragsbild: Neurosenheimer, Foto: häisd`n`däisd“)

Buchtipp: Es wimmelt im Chiemgau

Buchtipp: Es wimmelt im Chiemgau

Rosenheim / Landkreis – Wimmelbücher sind beliebt, nicht nur bei Kindern. Im Chiemgauer Verlagshaus ist ein Wimmelbuch erschienen, in dem es im Chiemgau kräftig wimmelt und das sowohl im Winter als auch im Sommer.

Maler, Illustrator und Zeichner Ali Mitgutsch ist Anfang dieses Jahres gestorben. Er galt als „Vater der Wimmelbilder“. Seit seine Bücher Ende der 60er Jahre herauskamen, hat sich in diesem Genre einiges getan. Heute findet man Bücher dazu von den unterschiedlichsten Illustratoren zu den unterschiedlichsten Themen.
An sich gibt es die Wimmelbilder aber schon sehr viel länger. Ihr Wurzeln haben sie bei den Werken von Hieronymus Bosch. Dessen wohl bekanntestes Wimmelbild ist „Der Garten der Lüste.“
Das Tolle an Wimmelbildern: Auch wenn man sie noch so oft ansieht, immer gibt es noch ein neues Detail zu entdecken. So ist das auch beim Wimmelbuch „Was ist denn da im Chiemgau los“. Auf dem Cover wimmelt es auf einem Christkindlmarkt: Ein Mann hängt einen Weihnachtsstern über einer Eingangstür auf. Ein Bursch in Tracht trinkt weiter hinten einen Glühwein. Vorne gibt es Schafe und Kinder spielen im Schnee. Auf den ersten Blick kann man die ganze Szene gar nicht vollkommen erfassen.

Liebevolle und
kindgerechte Zeichnungen

Die liebevollen und kindgerechten Zeichnungen stammen von der Bernauerin Stefanie Dirscherl. Mit ihren kreativen, witzigen Werken war sie schon in zahlreichen Ausstellungen in der Region vertreten.
nach ihrem Abitur absolvierte sie ein Kunststudium im St. Hellens College of Hart in Liverpool. Danach schloss sich ein Innenarchitekturstudium in Rosenheim an. Von 2002 bis 2003 arbeitete sie als Innenarchitektin in Kalifornien.
Bei ihrem neuen Werk kann man sich nun auf 18 Seiten durch den winterlichen Chiemgau oder durch Drehen des Buchs durch den sommerlichen Chiemsee blättern und dabei nach vielen versteckten Gegenständen suchen. Der „rote Faden“ heißt Wastl und ist ein Dackel. Ihn findet man auf jeder Seite – die Frage ist nur: Wo?
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Repro Chiemgauer Verlagshaus)

Wimmel – und Suchbuch „Was ist denn da im Chiemgau los?“
Illustration Stefanie Dirscherl
erschienen im Chiemgauer Verlagshaus
16,99 Euro