„Persepolis“ in der Städtischen Galerie

„Persepolis“ in der Städtischen Galerie

Rosenheim – Wie lebt man als Teenager in einer Diktatur? Unverblümt, erschütternd und zugleich urkomisch erzählt der preisgekrönte Zeichentrickfilm „Persepolis“ vom alltäglichen Leben der jungen Marji, die im Iran der 1970er und 1980er Jahre mit den üblichen Problemen des Erwachsenwerdens aber auch mit den strengen Regeln des Mullah-Regimes kämpft. Die Städtische Galerie Rosenheim zeigt diesen Filmklassiker im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Wegschauen verboten! Das politische Bilderbuch“ am morgigen Donnerstag, 2. Februar 2023 um 19 Uhr.

Der Film basiert auf der vierteiligen Graphic Novel der Iranerin Marjane Satrapi, die in der Geschichte ihre eigenen Erfahrungen verarbeitet: Jubelnd begrüßen Marji und ihre Familie 1979 den Sturz des Shahs und das Ende der Monarchie im Iran. Doch schon kurz darauf müssen sie sich den Regeln der Mullahs beugen. Anstelle des Kopftuchs liebt Marji aber Jeans, Nike-Turnschuhe und vor allem Rockmusik, die sie sich heimlich auf dem Schwarzmarkt besorgt. Weil sie sich auch in der Schule nicht den Mund verbieten lässt, sehen die Eltern sie in Gefahr und schicken ihre Tochter nach Wien. Zwischen Kaffeehäusern und Kitsch findet Marji zwar die erste Liebe, nie jedoch ein Gefühl von Heimat oder Angekommensein.

2D-Animation hält sich
an den Stil der Graphic Novel

Optisch hält sich die 2D-Animation streng an den Stil der Graphic Novel, die Bilder sind nahezu durchgehend Schwarzweiß gehalten. Dabei ist die Erzählung keineswegs schwarz-weiß, sondern offenbart entlang der Erfahrungen einer jungen Frau die vielen Töne zwischen offenem Widerstand und systemtreuer Anpassung, die das Leben in einer Diktatur kennzeichnen.

Viele weitere hochkarätige Erzählungen wie jene von „Persepolis“ gibt es bis zum 16. April in der Galerie zu entdecken. Die aktuelle Ausstellung präsentiert über 300 Original-Zeichnungen aus Graphic Novels und Bilderbüchern für Jung und Alt, die sich mit politischen Themen auseinandersetzen und dabei gerade jene komplexen Ereignisse und Erfahrungen visualisieren, die wir oft nur schwer in Worte fassen können. Die Filmvorführung verbindet Kino und Kunst und bietet die Möglichkeit zu einem außergewöhnlichen Filmabend in ganz besonderer Atmosphäre, inmitten zeitgenössischer Kunst.
(Quelle: Pressemitteilung Städtische Galerie Rosenheim / Beitragsbild: Copyright prokino)

Buntes Faschingstreiben in Pang

Buntes Faschingstreiben in Pang

Pang / Rosenheim – Ein buntes Faschingstreiben für Besucher jeder Altersklasse veranstaltet die Feuerwehr Pang, die in diesem Jahr ihr 150. Jubiläum feiert (wir berichteten). Beginn ist am Faschingsdienstag, 21. Februar, um 13 Uhr am Feuerwehrhaus, Schulweg 10.

Es treten auf: die Kastenauer Garde, die Prinzengarde Mangfalltal, die Kindergarde Kolbermoor sowie die Kindertanzgruppe des SV Pang. Zudem stehen Musik von „DJ Blümchen“ und eine Unterhaltung für Kinder auf dem Programm. Für Brotzeit, Kaffee, Kuchen und Getränke ist gesorgt.
Zudem besteht diesmal die Möglichkeit, Karten im Vorverkauf für die Festwoche zum 150. Jubiläum der Feuerwehr unter Leitung von Vorstand Thomas Fischbacher zu erwerben: für die Partynacht mit „Die Dorfrocker und Band“ am 28. April (18 Euro) sowie für den Kabarettabend mit „Wolfgang Krebs und die Bayerischen Löwen“ am 29. April (26 Euro).
(Quelle: Artikel: Martin Aerzbäck / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Zwei Rosenheimer wollen Grillen revolutionieren

Zwei Rosenheimer wollen Grillen revolutionieren

Rosenheim / Grassau – Beim Grillen vertrauen sehr viele Menschen nach wie vor auf die Hitze von Holzkohle. Das Anzünden ist da aber sehr oft eine sehr kniffelige Angelegenheit. Zwei Rosenheimer wollen das nun mit ihrer Erfindung ändern – und diese stellen sie sogar im Fernsehen bei der VOX TV-Show „Einfach Genial!? Der Tüftlercheck“ vor. 

Beim Anzünden der Holzkohle arbeiten leidenschaftliche Hobbygrillmeister mit allerlei Tricks. Mitunter können diese aber sogar gefährlich sein, wenn man beispielsweise an den Einsatz von Spiritus oder Benzin als Brandbeschleuniger denkt. Wesentlich sicherer sind da Grillanzünder, aber davon gibt es einige auf dem Markt, die aufgrund chemischer Zusätze als gesundheits- und umweltschädlich gelten. Bleibt noch der Anzündkamin. Der Umgang mit ihm will aber auch gelernt sein, um möglichst schnell zu einem perfekten Ergebnis zu kommen.

Holzkohle wird aus Sack in Grill geschüttet

Die beiden Rosenheimer Tüftler sind sich sicher, dass ihre neue Grillkohle das Grillen revolutionieren wird. Fotos: Rowerk

Auch der 45-jährige Josef Kogler aus Pang (rechts auf unserem Beitragsbild) und der 55-jährige Rainer Krug aus Stephanskirchen (links auf unserem Beitragsbild) kennen diese Probleme. „Wir beide grillen immer schon leidenschaftlich gern“ erzählt Rainer Krug. Und bei einem gemeinschaftlichen Grillabend sind die beiden dann zusammen auf die Idee gekommen, die Grillkohle doch so weit zu verbessern, dass es überhaupt keine Anzünder mehr braucht. „Quasi eine Erfindung am Stammtisch“, schmunzelt Rainer Krug.
So gut die Idee, so schwer die Umsetzung. „Grillkohle ist eine Wissenschaft für sich. Um zu verstehen, was man ändern kann, mussten wir uns erst einmal komplett in die Materie hineinarbeiten „, so Rainer Krug.
Danach haben die beiden Rosenheimer begonnen, zu experimentieren. Ihr Ergebnis nennt sich „SmartStartCover“. Eine Flüssigkeit, mit der jedes einzelne Stück Holzkohle ummantelt und somit veredelt wird. Das Rezept dafür halten die beiden Unternehmer natürlich geheim. Nur so viel verrät Rainer Krug im Gespräch mit Innpuls.me: „Hergestellt wird die Ummantelung aus nachhaltigen pflanzlichen und tierischen Produkten“.

Steckerfische über Grill

Mit der neuen Kohle soll man wesentlich schneller zum Grill-Genuss kommen.

Ein Streichholz reiche aus, um die Kohle in Brand zu setzen. „Durch das einfache, sichere und schnelle Anbrennen rückt wieder das Grillerlebnis in den Vordergrund und macht sämtliche Schwierigkeiten beim Anzünden vergessen“, schwärmt Rainer Krug. Ein weiterer Vorteil der neuen Kohle made am Chiemsee: sie soll auch feuchtigkeitsresistent und staubfrei sein. Außerdem:  „Man bekommt auch keine schwarzen Hände mehr, wenn man unsere Kohle anfasst“.
Ihre Idee haben sich Rainer Krug und Josef Kogler bereits patentieren lassen und das Unternehmen „Rowerk“ mit Sitz in Grassau gegründet. Die Holzkohle haben sie „Glühgut“ getauft. Hergestellt wird sie aus heimischen Harthölzern. Erhältlich ist sie bereits in einigen Geschäften in der Region.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Rowerk)

Eisdiele „Capri“, Rosenheim, 1953

Eisdiele „Capri“, Rosenheim, 1953

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1953. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die ehemalige Eisdiele „Capri“ in Rosenheim.

Die Zeit des Wirtschaftswunders war auch die Zeit, in der die Reisen ins Ausland einen gewaltigen Aufschwung erlebten. Insbesondere Italien als Urlaubsziel war natürlich sehr beliebt, denn dank Auto, dass sich zu dieser Zeit dann doch auch schon viele leisten konnten, war man da ja innerhalb weniger Stunden.
Doch auch in Rosenheim selbst brach in den 1950er Jahren das „Italienfieber“ aus. Im Jahr 1953 eröffnete mit der Eisdiele „Capri“ in der Münchenerstraße 5 Rosenheims erste italienische Eisdiele und diese war viele Jahre sehr beliebt bei Alt und Jung.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv: Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam / Info: stadtarchiv.de)

Auftakt der Motorsportsaison

Auftakt der Motorsportsaison

Landkreis Rosenheim – Für den Großkarolinenfeldener Thomas Sobek, dem Neumartk St. Veit´er Andreas Rehwald und Peter Müller aus Flintsbach begann am vergangenen Wochenende die diesjährige Motorsportsaison. Die Piloten der Rallye-Gemeinschaft Rosenheim e.V. im ADAC starteten beim Schotter Slalom im niederbayerischen Emmersdorf und gaben erfolgreich Gas.

In Niederbayern startete am vergangen Wochenende der MSC Emmersdorf im ADAC mit dem „10. Emmersdorfer ADAC Winter Cross Slalom” in die Motorsport Saison 2023. Austragungsort des Schotter Slalom´s war die Kiesgrube in Aldersbach. Es galt auf gefrorenem bis lockeren Schotter über Schnee und Eis die beiden Wertungsläufe auf Bestzeit zu bewältigen. Toll war die Teilenehmerresonanz für den Veranstaltenden ADAC Ortsclub – für 100 Sportfahrer hob sich die Starterflagge – 95 von Ihnen erreichten in Wertung das Ziel.

In der Wertungsklasse der serienmäßigen Fahrzeuge, eingestuft in der G3, mit insgesamt 20 startenden Wettbewerbern gingen im stahlblauen Subaru Impreza Diesel Rallyespezialist Thomas Sobek und, aufgrund der Doppelstarterregelung, Rundstreckenmatador Andreas Rehwald den Wettbewerb an. Das Subaru Team trat mit der Perspektive an in der Wertungsklasse vorn mit zu mischen und ein achtbares Gesamtergebnis einzufahren. Über die letzten Wochen wurde das Wettbewerbsfahrzeug für die 23er Motorsportsaison revidiert und man war bestens vorbereitet. Hier gilt der Dank für die Unterstützung an BRT Automotive, Team Ehrle, H20 Folientechnik, Griesser Moto-Sport und Ravenol.
Thomas Sobek trat als erster im Subaru zum Trainingslauf an. Durch die Strafzeit wegen eines Pylonen Fehlers hieß es volle Konzentration bei den Wertungsläufen. In den folgenden Durchgängen wühlte sich der allradgetrieben Subaru Diesel gekonnt und präzise durch die winterliche Landschaft. Mit 2:59 Sekunden nach dem ersten Lauf und 1:86 Sekunden Vorsprung im zweiten Lauf war der Sieg in der Wertungsklasse G3 Thomas Sobek sicher.

Hier folgte auf Rang zwei Alexander Mutz vom MSC Dreiburgenland mit BMW E36 Compact 318ti und 4:45 Sekunden Abstand. Als Dritter auf dem Podest, mit Zeitrückstand 10:68 Sekunden fand sich in der G3 Alois Scheidhammer, vom veranstaltenden MSC Emmersdorf mit Nissan Z am Start, im Ziel ein. Durch seine fabulösen Wertungsfahren entschied Thomas Sobek mit deutlichem Vorsprung auch die Gesamtwertung der serienmäßigen Wertungsklasse G für sich.

In beiden Wertungsdurchgängen
fehlerfrei durch das Ziel

Für den erfolgreichen und erfahrenen Rundstreckenpiloten Andreas Rehwald, ebenfalls auf dem Subaru Impreza Diesel in der G3 unterwegs, war es nach der Asphalt Slalom Premiere im letzten Jahr, beim diesjährigen Emmersdorfer Schotter Slalom wieder eine Premiere. Die bisher gesammelten sportlichen Erfahrungswerte waren auf der ca. ein km langen Strecke in der Kiesgrube von Aldersbach so gut wie nichts mehr wert. Dennoch chauffierte er das Sportgerät bei den wechselnden Fahrbahneigenschaften in beiden Wertungsdurchgängen fehlerfrei ins Ziel. Final hieß es bei ihm Rang 13 in der Wertungsklasse G3 sowie Rang 60 im Gesamtklassement.

Die Mannschaft des Rallye-Gemeinschaft Rosenheim e.V. im ADAC vervollständigte Slalomspezialist Peter Müller mit Ford Escort, startberechtigt in der Wertungsklasse F8 für verbesserte Fahrzeuge. Sonst auf Asphaltpisten erfolgreich im Fiat Abarth unterwegs war für ihn die Kiesgrubenarena mit dem losen Geläuf eine fahrerische Herausforderung. Mit zwei fehlerfreien Wertungsdurchgängen war im Ziel der 14. Platz in der Wertungsklasse F8 und ein 68. Gesamtplatz zu notieren.
Mit Ankunft des letzten Teilnehmers im Ziel wurde vom Veranstalter rasch das Gesamtergebnis aller 95 gewerteten Teilenehmer erstellt. Mit 5:32 Sekunden Rückstand zum Erstplatzierten, dem Neuhausener Alexander Erdödy, mit BMW 325iX am Start, durfte sich Thomas Sobek als Gesamt Dritter noch mal auf dem Siegerpodest einfinden. Aus den Händen von Slalomleiter Manfred Kothe erhielt er den Ehrenpreis. Der Veranstalter lieferte erneut eine Top organisierte Veranstaltung und von allen Teilnehmern gelobte Veranstaltung ab – was sich im sehr großen Teilnehmerfeld widerspiegelt.
(Quelle: Rallye-Gemeinschaft Rosenheim – biwi / Foto: Copyright: Sobek)

Märchenhaftes Schwimmvergnügen

Märchenhaftes Schwimmvergnügen

Prien / Landkreis Rosenheim – „Mermaiding“, also Meerjungfrauen-Schwimmen, heißt der Trendsport aus Amerika, der seit einigen Jahren auch am Chiemsee immer mehr begeisterte Anhänger  findet. Wie von den Sirenen gelockt waren zahlreiche Gäste nun gekommen, um gemeinsam den „Meerjungfrauentag“ im Prienavera Erlebnisbad zu feiern.

Groß war der Andrang bereits zu Beginn bei der Autogrammstunde von Daniela Rodler, Deutschlands bekanntester Profi-Meerjungfrau. „Flossen, die tragen nicht allzu weit, denn man braucht Beine zum Springen, Tanzen, um zu spazieren“ singt die Disney-Zeichentrickfigur „Arielle“. An dem Satz ist etwas Wahres dran, denn wer denkt, „Mermaiding“ sei bloß ein fantasievolles Rollenspiel, irrt sich.

„Mermaiding“ hat es in sich

Beim kostenlosen Schnuppertraining konnten sich die Teilnehmer  davon überzeugen, dass es sich hier um eine Schwimmsportart handelt, die es in sich hat. Das Schwimmen mit der Monoflosse ist anstrengend und braucht Übung. Neben einer Meerjungfrauenschwimmshow von Daniela Rodler hatte man danach die Gelegenheit, gemeinsam mit der professionellen Meerjungfrau an einer Schatzsuche teilnehmen. An dem Verkaufsstand von Magictail konnte man Flossen und diverse Accessoires erwerben. Den letzten Schliff erhielten kleine und große Badenixen in der „Beautyecke“, hier wurden wasserfeste Glitzer-Tattoos aufgemalt und märchenhafte Armbänder gebastelt. Um sich noch lange an den verzauberten Tag im Prienavera Erlebnisbad zu erinnern, konnte man sich von dem Fotografen Georg Erdmann unter Wasser ablichten lassen.

Zahlreiche Lose wurden
für den guten Zweck verkauft

Zahlreiche Lose wurden für einen guten Zweck verkauft. Zu gewinnen gab es unter anderem ein Unterwasser-Fotoshooting mit dem Profifotografen und einen Meerjungfrauen-Schwimmkurs mit der Münchner Meerjungfrauen Schwimmschule. Abschließend fand die Scheckübergabe im Wert von 250 Euro an die Jugendgruppe der Wasserwacht Prien-Rimsting statt. Der gespendete Betrag war durch die Verlosung und den Flossenverleih zusammengekommen.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Copyright Prien Marketing GmbH, zeigt  Symbolische Scheckübergabe an die Jugendabteilung der Wasserwacht Prien-Rimsting: von links: Jugendleiterin der Wasserwacht Katharina Krumrey, Technischer Leiter der Wasserwacht Otto Dauer, Erster Bürgermeister der Marktgemeinde Andreas Friedrich, Profi-Meerjungfrau Daniela Rodler, Unterwasserfotograf Georg Erdmann, Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner und Geschäftsführer der Chiemsee Marina GmbH Dirk Schröder.)

Aschau bleibt „Luftkurort“

Aschau bleibt „Luftkurort“

Aschau / Landkreis Rosenheim – Ausgezeichnete Luft – Aschau im Chiemgau bleibt ein offizieller „Luftkurort“. Aktuelle Messungen bescheinigen der Gemeinde sehr gute Werte.

Guido Kugelmann (Zweiter von rechts), vom Regionalen Klimabüro des Deutschen Wetterdienstes in München, übergab Bürgermeister Simon Frank (Dritter von rechts) den Abschlussbericht über die in den Jahren 2021 und 2022 durchgeführten Prüfungen der Luft im Oberen Priental. Die Aschauer Delegation mit Tourismuschef Herbert Reiter (links) und dem Leiter vom gemeindlichen Bauhof Rudi Angermaier (rechts) freute sich, den erfreulichen Prüfbericht im Rathaus entgegenzunehmen. „lm Rahmen der Prädikatisierung konnte bestätigt werden, dass zurzeit im Beurteilungsgebiet von Aschau die lufthygienischen Voraussetzungen für die Bestätigung des Prädikates Luftkurort erfüllt sind“, lautete das abschließende Gesamturteil.

Regierung entscheidet über
die Verlängerung der Erlaubnis

Das Gutachten ist für die Gemeinde die Grundlage für den Erhalt des Prädikats „Luftkurort“. Es wird bei der Regierung von Oberbayern vorgelegt und dient der Aufsichtsbehörde als Entscheidungsgrundlage für die Bestätigung des Prädikats. Nach der Entscheidung der Regierung erhält Aschau die Verlängerung der Erlaubnis, sich „Luftkurort“ nennen zu dürfen. Die Gemeinde kann dieses Prädikat zehn Jahre lang bis zur nächsten turnusmäßigen Prüfung führen.

Gemeinde Aschau ist
seit 1937 Luftkurort

Die Gemeinde ist seit 1937 Luftkurort. Als Luftkurort gilt ein Ort, dessen Luft und Klima laut Gutachten, das regelmäßig aktualisiert werden muss, Eigenschaften aufweist, die für die Erholung und die Gesundheit seiner Bewohner und Gäste förderlich sind. Diese durchgeführten amtlichen Messungen sind zugleich der Nachweis, dass in einem anerkannten Luftkurort die Luft besonders rein und von besonderer Qualität ist. Ebenfalls ist dieses Zertifikat die notwendige Grundlage, um einen Kurbeitrag zu erheben. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, das Prädikat „Luftkurort“ in regelmäßigen Zeitabschnitten im Rahmen eines normierten Anerkennungsverfahrens überprüfen zu lassen. Diese durchgeführte große Messung, bei der die bioklimatischen und lufthygienischen Verhältnisse bewertet werden, ist die Grundlage für die Erneuerung und die Weiterführung des Luftkurortprädikates.

Die Messung leitete das Regionale Klimabüro des Deutschen Wetterdienstes mit Unterstützung der Tourist Info Aschau und des Aschauer Bauhofs. Die beiden Prüfgeräte des Wetterdienstes wurden am Rathaus Aschau und am Moorbad aufgebaut; sie sollten die Bedingungen an einer belebten Straße und im eigentlichen Kurgebiet aufzeichnen. Ausgewertet wurden dabei die Ergebnisse für inhalierbaren Grobstaub, Feinstaub, Ruß, Pollen und Stickstoffdioxid. Die Messungen an beiden Stellen waren unauffällig, die ermittelten Werte wurden bei der Auswertung in Freiburg durchweg in den Bereichen „äußerst gering“ und „gering“ beurteilt. Das Gesamtergebnis ist weit überdurchschnittlich. Weitere Infos zum Thema Luftkurort Aschau i.Chiemgau gibt es in der Tourist Info Aschau im Chiemgau, Telefon 08052/90490 bzw. unter www.aschau.de/luftkurort.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau- H.Rehberg / Beitragsbild: H.Rehberg)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 1. Februar

Namenstag haben: Barbara, Katharina, Brigitta, Reginald, Severus, Siegbert
(Quelle: namenstage.katholisch.de)

3 bekannte Geburtstagskinder:

Johann Friedrich Dieffenbach (1792 – war ein deutscher Mediziner und Chirurg, der als Wegbereiter der Transplantation sowie der Plastischen Chirurgie gilt.)

Clark Gable (1901 – war einer der populärsten US-amerikanischen Schauspieler in den 1930er bis 1950er Jahre. In die Filmgeschichte eingegangen ist er vor allem mit seiner Rolle als „Rhett Butler“ in dem Klassiker „Vom Winde verweht“ im Jahr 1939.)

–  Leymah Gbowee (1972 – ist eine liberianische Bürgerrechtlerin und Trägerin des Friedensnobelpreises 2011 „für ihren gewaltfreien Kampf für die Sicherheit von Frauen und für das Recht der Frauen, sich in vollem Umfang an friedschaffender Arbeit zu beteiligen“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1827: In London können die ersten Stadtpläne der britischen Hauptstadt gekauft werden.
  • 1899: Lina Hähnle gründet in Stuttgart den Bund für Vogelschutz, der heute als Naturschutzbund Deutschland bekannt ist.
  • 1912: Die liechtensteinische Post bringt ihre ersten eigenen Briefmarken heraus.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)