Anerkennung für 2 Traditionen aus Bayern

Anerkennung für 2 Traditionen aus Bayern

Bayern – Ab sofort sind zwei weitere Traditionen aus Bayern im Bundesweiten Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes zu finden: das niederbayerische „Englmarisuchen“ und die „Handweberei“.

„Von insgesamt 144 Einträgen im Bundesverzeichnis sind 35 aus Bayern. Das zeigt, wie vielfältig Bräuche und traditionelle Handwerkstechniken bei uns gelebt und bewahrt werden. So wird der kulturelle Reichtum unserer bayerischen Heimat sichtbar. Die Aufnahme in das Bundesweite Verzeichnis ist auch ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung für alle Trägerinnen und Träger der Kulturformen und ihrem bedeutsamen Ausdruck gelebter Heimatverbundenheit. Ein herzliches Vergelt’s Gott allen, die das ‚Englmarisuchen‘ und die ‚Handweberei‘ lebendig erhalten und damit ihr und unser kulturelles Erbe pflegen!“ so Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

„Englmarisuchen“ ist
ein religiöses Schauspiel

Das „Englmarisuchen“ ist ein religiöses Schauspiel, das die Legende vom Leben, dem gewaltsamen Tod und der Auffindung des Leichnams des seligen Engelmar (verstorben um 1100) erzählt. Das Spiel ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts belegt und war bis 1906 in eine Fronleichnamsprozession eingebunden, seither findet es alljährlich am Pfingstmontag in Sankt Englmar im Bayerischen Wald (Niederbayern) statt. Kern des Brauchgeschehens ist ein Umzug in historisierenden Kostümen mit einem von Ochsen gezogenen Wagen zum Kapellenberg. Dort soll der Überlieferung nach der selige Engelmar gelebt haben, ermordet und aufgefunden worden sein. Um das Schauspiel haben sich weitere Bräuche wie eine Reiterprozession, das Auftreten des „Pfingstl“ und der „Pfingstltuscher“ zu einem seit Generationen gepflegten zentralen Festtermin gruppiert. Das „Englmarisuchen“ steht bereits seit 2020 im Bayerischen Landesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes.

„Handweberei“ ist eine
sehr alte Kulturtechnik

Bei der „Handweberei“ handelt es sich um die Herstellung von Geweben an Webrahmen, Flachwebstühlen oder anderen nichtmaschinellen Webgeräten durch die rechtwinkelige Verkreuzung von Fäden auf einer oder mehreren Ebenen. Das Handweben gehört zu den sehr alten Kulturtechniken und ist eng mit dem Grundprinzip des Flechtens verbunden. Der Brauch der Handweberei ist auf allen Kontinenten verbreitet und wird heute vor allem im Kunsthandwerk und als Hobby ausgeführt. Die „Handweberei“ steht bereits seit 2022 im Bayerischen Landesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes.

Über die Aufnahme in das Bundesweite Verzeichnis wird im zweijährigen Turnus in einem mehrstufigen Verfahren entschieden. Die Erstellung eines nationalen Registers ist eine Verpflichtung aus dem UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes, dem Deutschland vor zehn Jahren beigetreten ist. Ziel ist, weltweit die Vielfalt des lebendigen Kulturerbes zu erhalten, zu pflegen und zu fördern. Die Auswahl der Vorschläge für das Bundesweite Verzeichnis erfolgt in Bayern auf Grundlage des Bayerischen Landesverzeichnisses nach fachlicher Empfehlung eines unabhängigen Expertengremiums.

Die nächste Bewerbungsrunde startet am 1. April 2023. Für Interessierte und Antragsteller findet am 24. März 2023 von 14 bis 17  Uhr eine Informationsveranstaltung in Landshut statt. Die Anmeldung zur Informationsveranstaltung sowie weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren finden sich im Internet unter www.ike.bayern.de.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Finanzen und für Heimat / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tödlicher Arbeitsunfall auf Baustelle

Tödlicher Arbeitsunfall auf Baustelle

Wolfratshausen / Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen – Tödliche Verletzungen erlitt ein 24-jähriger bei einem Betriebsunfall auf einer Baustelle in Wolfratshausen. Der junge Mann wurde von einem umherschwenkenden Betonteil getroffen.

Am gestrigen Dienstagnachmittag  waren Arbeiter in der Föhrenwaldstraße in Wolfratshausen mit dem Setzen von Betonringen an einem Abwasserkanal beschäftigt. Ein Betonring hing dabei am Ausleger eines 20-Tonnen-Baggers. Als der Bagger beim Rückwärtsfahren mit einem Rad in einem Loch einsackte, geriet der Betonring am Ausleger unkontrolliert in Bewegung und traf einen nahestehenden Arbeiter. Der 24-Jährige erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er trotz Reanimationsversuchen noch an der Unfallstelle verstarb.
Beamte des Weilheimer Kriminaldauerdienstes (KDD) und der Spurensicherung übernahmen an der Unfallstelle die Ermittlungen in dem Fall. Auf Weisung der zuständigen Staatsanwaltschaft München II wurde von der Kripo ein Sachverständiger hinzugezogen, der die Ermittler bei den Untersuchungen gutachterlich unterstützt. Ebenso wird die zuständige Berufsgenossenschaft mit eingebunden. Gegen den Fahrer des Baggers wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Ausgesetztes Baby: Mutter gefunden

Ausgesetztes Baby: Mutter gefunden

Rosenheim – Am vergangenen Donnerstag wurde im Hinterhof eines Hotels in der Bahnhofstraße in Rosenheim ein neugeborenes Baby gefunden (wir berichteten). Nun wurde seine Mutter gefunden.

Eine Zeugin hatte das ausgesetzte Neugeborene gefunden und verständigte die Polizei. Der Gesundheitszustand des Kinds war zunächst kritisch, konnte aber glücklicherweise durch die schnelle medizinische Versorgung stabilisiert werden. Aktuell befindet sich das Baby noch zur Behandlung im Klinikum Rosenheim, soll aber in den nächsten Tagen durch das Jugendamt der Stadt Rosenheim bei einer Pflegefamilie untergebracht werden.

Noch vor Ort nahmen Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, die Ermittlungen auf. Rund um den Fundort wurden zahlreiche Befragungen durchgeführt. Außerdem waren speziell ausgebildete Mantrailer-Hunde im Einsatz. 
Im Zuge der Ermittlungen wurden auch Überwachungskameras im Innenstadtbereich ausgewertet. Dadurch kam die Polizei der Frau auf die Spur, die den Säugling ausgesetzt hat. Am gestrigen Dienstagvormittag nahmen Zivilfahnder die Frau vorläufig fest. Im Zuge der Ermittlungen ergaben sich konkrete Verdachtsmomente, dass es sich bei ihr tatsächlich um die Mutter handelt. Die 27-jährige Einheimische gab letztlich zu, das Kind geboren und ausgesetzt zu haben. Mittlerweile wurde die Frau in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Auf Hochzeitsreise Ehering verloren

Auf Hochzeitsreise Ehering verloren

Irschenberg / Landkreis Miesbach – Bei einem Fotostopp am Irschenberg verlor ein frisch vermähltes Ehepaar aus Brasilien einen Ehering. Hilfesuchend wandte sich das Paar an die Polizei und diese macht e sich dann auf die Suche.

Das brasilianische Ehepaar war Anfang März auf Hochzeitsreise nach Salzburg. Am Irschenberg wurde ein Zwischenstopp für ein Erinnerungsfoto gemacht. Dabei rutschte dem Ehemann unglücklicherweise der Ehering vom Finger. Obwohl er den Verlust gleich bemerkte, konnte er den Ring im Schnee nicht wiederfinden. 
Hilfesuchend wandte er sich nun am gestrigen Dienstag über das Kontaktformular an die Polizeiinspektion Miesbach. Beamte der Polizeiinspektion machten sich daraufhin auf die Suche und fanden tatsächlich den Ehering. Dieser macht sich nun auf die Reise zu seinen glücklichen Besitzern zurück nach Brasilien. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

IHK äußert sich zu Karstadt-Aus

IHK äußert sich zu Karstadt-Aus

Rosenheim – „Der Schock über die Bekanntgabe von Galeria Kaufhof Karstadt, ihre Rosenheimer Filiale zum 31. Januar 2024 zu schließen, sitzt tief“, erklärt Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim. „In Schockstarre zu verharren und abzuwarten, was mögliche Gespräche bringen, hilft uns in der aktuellen Situation aber nicht weiter“, so der Unternehmer.

Bensegger appelliert deshalb an die Stadtgesellschaft: „Wenn Rosenheim den Anspruch hat, für seine Einwohner und die Menschen aus der Region, für Urlauber und Tagesgäste ein attraktives Ausflugsziel und eine Einkaufsstadt von Bedeutung zu bleiben, müssen wir jetzt aktiv und kreativ überlegen, über welche unterschiedlichen Wege wir diese Ziele erreichen können.“

„Stadt muss Willen zeigen, sich Gestaltungshoheit
über die Rosenheimer Innenstadt zu sichern“

Dem Unternehmer zufolge müsse die Stadt vor allem den Willen zeigen, sich die Gestaltungshoheit über die Innenstadt zu sichern. Dazu gehöre, unabhängig von Gesprächen mit dem Konzern, gemeinsam mit den zuständigen Akteuren an verschiedenen Szenarien für die künftige Nutzung des Gebäudes und seines Umfelds zu arbeiten. „In Rosenheims Innenstadt steckt jede Menge Potenzial – mit und ohne Kaufhaus“, so Bensegger.
(Quelle: Pressemitteilung IHK Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Archiv Herbert Borrmann)

Polizei Wasserburg durchsucht 5 Wohnungen

Polizei Wasserburg durchsucht 5 Wohnungen

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Die Polizeiinspektion Wasserburg führte am heutigen Mittwochmorgen zusammen mit Unterstützungskräften der Bereitschaftspolizei und einem Diensthundeführer des Zentralen Einsatzdienstes Rosenheim eine größer angelegte Durchsuchungsaktion durch. Ziel war es, aufgrund eins umfangreichen Ermittlungsverfahrens nach dem Betäubungsmittelgesetz die richterlichen Durchsuchungsbeschlüsse in fünf Wohnungen zu vollziehen.

Die Polizeimeldung im Wortlaut

Das Verfahren richtete sich zunächst gegen fünf Beschuldigte, vier Männer und eine Frau, aus Amerang, Wasserburg und Soyen im Alter von 24 bis 50 Jahren. Sie stehen unter den Verdacht, Betäubungsmittel zu besitzen und damit Handel zu treiben.
Im Laufe der Durchsuchungsaktion mussten die Ermittlungen auf vier weitere Beschuldigte ausgeweitet werden. Darunter waren drei Männer im Alter von 20 bis 35 Jahren. Auch ihnen wurden Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz vorgehalten werden. Des Weiteren wurden gegen eine 47-Jährige Frau Ermittlungen nach dem Markengesetz und Hehlerei eingeleitet, nachdem die Beamten bei ihr Säcke mit gefälschten Modeartikeln, wie z.B. Handtaschen namhafter Markenhersteller, fanden.

Gegen Mittag waren alle
Durchsuchungen abgeschlossen

In den späten Mittagsstunden konnten alle Durchsuchungen abgeschlossen werden. Im Zuge der Ermittlungen musste die Aktion noch auf eine weitere Wohnung in Tuntenhausen ausgeweitet werden, so dass insgesamt sechs Wohnobjekt von den Maßnahmen betroffen waren. Es wurden insgesamt acht Personen vorläufig festgenommen und zur Polizeiinspektion Wasserburg verbracht. Sie konnten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Dienststelle wieder verlassen.
Nach den bisherigen Auswertungen wurden insgesamt Cannabisprodukte im mittleren dreistelligen Bereich, geringe Mengen an Kokain und Amphetamin sowie diverse Tabletten und bislang unbekannte Pulver, die noch einer genaueren Analyse unterzogen werden müssen, sichergestellt. Neben diversen Rauschgift-Utensilien (unteranderem auch auch eine Spritze mit Anhaftungen) und den gefälschten Markenartikeln wurden noch etliche Mobiltelefone als Beweismittel für das laufende Verfahren sichergestellt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Christkönigkirche, Rosenheim, 1931

Christkönigkirche, Rosenheim, 1931

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1931. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Christkönigkirche in Rosenheim.

Das schnelle Wachstum der Rosenheimer Bevölkerung im 19. Jahrhundert machte den Bau einer zweiten Pfarrkirche notwendig. Die Bauplatzsuche gestaltete sich aber schwierig. Ursprünglich war der Bau an der Einmündung der Samer- in die Münchener Straße vorgesehen. Der damalige Stadtpfarrer wünsche sich aber einen Platz weiter nördlich. Der erste Weltkrieg legte derartige Überlegungen aber dann gänzlich lahm.
1926 tat sich dann wieder etwas und ein geeigneter Platz wurde gefunden am Kardinal-Faulhaber-Platz. Im November 1928 war der Rohbau der Christkönig-Kirche nahezu fertig und am 22. Dezember wurde Richtfest gefeiert. Die feierliche Einweihung durch Kardinal Faulhaber fand am 29. Oktober 1929 statt. 

Auch im Jahr 1931 hatte die Christkönigkirche dann noch quasi Alleinlage. Mittlerweile ist dort alles komplett zugebaut.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam / Info: Stadtarchiv.de)

Halbzeit beim Starkbierfest Raubling

Halbzeit beim Starkbierfest Raubling

Raubling / Landkreis Rosenheim – Beste Stimmung am vergangenen Wochenende beim Starkbierfest in Raubling. Der Höhepunkt steht aber erst bevor – mit dem kommenden Josefi-Wochenende. 

Nach dreijähriger Pause kann heuer endlich das 40. Raublinger Starkbierfest am Kapellenweg neben dem Raublinger Gymnasium  stattfinden. Erstmals findet es an drei Wochenenden statt. Der Eintritt ist.
Die Festwirtsfamilie Kirner zeigt sich mit dem bisherigen Verlauf sehr zufrieden und freut sich jetzt auf das kommende Wochenende. Denn da wird Josefi gefeiert. Für musikalische Umrahmung sorgen am Freitag, 17. März „Die lustigen Bergla“, am Samstag, 18. März, die Musikkapelle Bad Feilnbach und am Sonntag, 19. März die „Sunnseit Musi“. Am Montag, 20. März, steht Kesselfleischessen und Musik mit der  Musikkapelle Neubeuern auf dem Programm. Zum Endspurt der Starbierzeit in Raubling geht es dann ab dem Freitag, 24. März. Weitere Infos hier.
(Quelle: Pressemitteilung Familie Kirner / Beitragsbild: Familie Kirner – Copyright: Adam Vinzenz)

Danke für jahrzehntelangen Einsatz

Danke für jahrzehntelangen Einsatz

Landkreis Traunstein / Traunreut – Danke für jahrzehntelangen Einsatz: Kreisfeuerverband Traunstein und Landkreis ehren verdiente Kameraden.

Der gemeinsame Ehrenabend des Kreisfeuerwehrverbandes und des Landkreises Traunstein ist Jahr für Jahr eine besondere Veranstaltung im Jahreskreis der heimischen Floriansjünger. Wenn 91 Einsatzkräfte voller Freude und Stolz die Bühne im k1 in Traunreut betreten, um in einem stimmungsvollen und würdigen Ambiente, die verdiente Anerkennung für ihr jahrzehntelanges Wirken in ihrer Heimatfeuerwehr entgegenzunehmen, führt dies immer wieder zu Gänsehautmomenten und kräftigem Applaus. Hinter den Geehrten stecken Feuerwehrmänner, die seit 40 oder 50 Jahren zur Stelle sind, wenn Sie gebraucht werden und in ihrer Laufbahn viele Höhen und Tiefen erlebt haben.

Blick auf Tische

Unter den Geehrten waren auch 16 Aktive, die für ihr jahrzehntelanges Wirken in einer verantwortungsvollen Funktion mit dem Feuerwehr Ehrenzeichen in Bronze, Silber oder Gold geehrt wurden. Langjährige Vorstände, Jugendwarte, Kommandanten oder auch Gerätewarte durften die Ehrung samt Urkunde und Ehrenkrug entgegennehmen und erhielten damit eine verdiente Würdigung für ihr Wirken. Die Firma Anlagenbau Pöschl aus Hart bei Chieming wurde mit der sogenannten Firmenehrung für ihre besonderen Verdienste um das Feuerwehrwesen in der Region gewürdigt. Zahlreiche Bürgermeister und Kommandanten begleiteten die Gehehrten zum Ehrenabend.

Blick an Tisch mit Feuerwehrlerin
Feuerwehrverband Traunstein Ehrenabend

„Der Lohn für die Mühen im Ehrenamt Feuerwehr ist die Anerkennung“, sagte Kreisbrandrat Christof Grundner und ergänzte „mit diesem Abend wollen wir euch diese verdiente Anerkennung zukommen lassen“. Im Landkreis Traunstein stehen rund 4.700 Frauen und Männer rund um die Uhr ehrenamtlich im Dienst bei der Feuerwehr, „denn in der gesamten Region gibt es keine Berufsfeuerwehr“, so Christof Grundner. Per Videobotschaft aus dem Maximilianeum zollte der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann den Geehrten seinen „allerhöchsten Respekt“ und bezeichnete sie in seiner Ansprache als „Vorbilder, die wir in unserer Gesellschaft brauchen“.
„Rund 3.500 Jahre Feuerwehrerfahrung stehen heute auf der Bühne. Ehrenamtliche, die sich jahrzehntelang mit Feuer und Flamme dafür eingesetzt haben, dass wir in Sicherheit leben können“, freute sich Landrat Siegfried Walch. Dabei stellte er das gute Miteinander zwischen Feuerwehr und Wirtschaft in der Region besonders heraus. „Wir brauchen Betriebe, die unsere Heimat nicht nur als reine Produktionsstandorte sehen“ betonte er und begrüßte es ausdrücklich, „dass es in vielen Firmen absolut selbstverständlich ist, dass Männer und Frauen zu Einsätzen ausrücken dürfen“. Alle Geehrten mit 40 und 50 Jahren Einsatzdienst erhalten neben der Auszeichnung, eine Einladung des Freistaates Bayern für einen einwöchigen Aufenthalt im Feuerwehrerholungsheim.
Für die musikalische Untermalung sorgte die Bochleiten-Musi und um die kulinarischen Gaumenfreuden kümmerte sich das Team des griechischen Restaurants „Athen“ im k1. In einer welt- und lokalgeschichtlichen Zeitreise wurden bedeutende Ereignisse der letzten 50 Jahre präsentiert. Die Geehrten für das „Große Ehrenzeichen in Gold“ sind 1972 in die Feuerwehr eingetreten, das Jahr indem es in München bei den Olympischen Sommerspielen zu einem schrecklichen Attentat kam und Franz Winter Kreisbrandrat im Landkreis Traunstein wurde. Bis in die späten Abendstunden wurde nach dem offiziellen Teil die „gute alte Zeit“ unter den Gästen reflektiert und so manche Feuerwehr-Anekdote ausgegraben.

40 Jahre aktiver Feuerwehrdienst

Das Ehrenzeichen des Freistaates Bayern in Gold für ihre 40-jährige Dienstzeit haben im Inspektionsbereich „Florian Traunstein Land 2“ Josef Gutsjahr und Andreas Ranner (Bergen), Raimund Abstreiter, Franz Dufter, Martin Maier und Klaus Vogt (Hammer), Florian Huber, Peter Steiner, Thomas Vachenauer und Thomas Zettl (Holzhausen), Alex Beilhack, Josef Emes und Manfred Hallweger (Ruhpolding) sowie Sebastian Prambs und Georg Geserer (Vachendorf) erhalten.
Aus dem Inspektionsbereich „Florian Traunstein Land 3“ wurden Franz Huber und Johann Huber (Nirnharting), Johann Gebhard (Wonneberg), Josef Dandl, Stefan Seidl, Albert Schauer, Reinhold Schmidhammer und Georg Blüml (Asten), Alois Reiter, Martin Schild und Robert Steinmassl (Fridolfing), Thomas Lechner (Kay), Franz Steubl und Georg Stockhammer (Kirchanschöring), Konrad Bauer und Josef Stippel (Petting) sowie Harald Sabold und Markus Kirchner (Tittmoning) mit dem Ehrenzeichen in Gold gewürdigt.
Von den Feuerwehren im Inspektionsbereich „Florian Traunstein Land 4“ erhielten Peter Maier und Thomas Gassner (Emertsham), Johann Empl, Peter Kellner, Josef Freutsmiedl, Georg Winkler und Rupert Huber (Heiligkreuz), Johann Peter Sinzinger (Lindach), Anton Bauer (Maisenberg), Josef Kreitlmeier und Peter Kainzmaier (Peterskirchen), Reinhard Anzenberger (Tacherting), Johann Alfons Bayerl (Trostberg), Richard Mauler (Altenmarkt/Alzmetall), Karl Hofmann und Johann Unterauer (Rabenden), Josef Lepschy (Schnaitsee) sowie Thomas Donhauser (Seebruck) das Ehrenzeichen samt Urkunde.

Feuerwehr Ehrenabend

Der Inspektionsbereich „Florian Traunstein Land 5“ umfasst die Feuerwehren der Landkreismitte. Aus deren Reihen wurden Thomas Schlicht (Hart), Bernhard Klauser (Haslach), Alfons Brunner und Mario Stefanutti (Nußdorf), Richard Heigermoser, Johann Neumaier, Josef Winkler und Paul Zenz (Wolkersdorf), Martin Wallner (Matzing), Johannes Fuchs (Stein), Franz Ober und Wolfgang Skowajsa (Traunwalchen) sowie Thomas Dzial (Werkfeuerwehr BSH) für ihren 40-jährigen Einsatzdienst gewürdigt.

50 Jahre aktiver Feuerwehrdienst

Das „Große Ehrenzeichen“ des Freistaates Bayern für 50-jährigen aktiven Einsatzdienst erhielten aus den Händen des Landrats sowie des Kreisbrandrates Manfred Guggelberger und Josef Klapfenberger (Eisenärzt), Helmut Schützinger (Holzhausen), Johann Feil (Gaden), Ferdinand Mayer und Ludwig Stief (Waging), Johann Klinger (Lindach) sowie Peter Loban (Traunstein).

Sonderehrungen für langjährige Funktionsträger

Zum Abschluss des Abends erfolgten die Sonderehrungen für langjährige Funktionsträger. 16 Kommandanten, Vorstände sowie Feuerwehrkameraden mit besonderen Aufgaben erhielten das Feuerwehr Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein in Bronze (mindestens 12 Jahre), Silber (mindestens 18 Jahre) oder Gold (mindestens 24 Jahre). Die Sonderehrungen wurden auf Antrag der jeweiligen Feuerwehr beim Kreisfeuerwehrverband durchgeführt.

Ehrung Feuerwehrabend Traunstein
Ehrung Feuerwehrverband Traunstein
Feuerwehrverband Traunstein Feuerwehrverband
Feuerwehrverband Traunstein Ehrenabend
Feuerwehrabend Traunstein Bufett

Das Ehrenzeichen in Bronze sowie den Ehrenkrug erhielten Franz Kink (12 Jahre 2. Kommandant der Feuerwehr Marquartstein), Erich Haas (zwölf Jahre 2. Kommandant der Feuerwehr Vachendorf), Sebastian Emmerer (sechs Jahre 2. Kommandant, zehn Jahre Kommandant der Feuerwehr Pittenhart), Siegfried Hudelist (16 Jahre Kommandant der Feuerwehr Schnaitsee) und Stefan Nitzinger (zwölf Jahre 2. Kommandant der Feuerwehr Erlstätt).
Alois Steckermeier (zwölf Jahre 2. Vorstand und 6 Jahre 1. Vorstand der Feuerwehr Peterskirchen) erhielt das Ehrenzeichen in Silber ebenso wie Alexander Friedl (18 Jahre Jugendausbilder bei der Feuerwehr Petting). Das Ehrenzeichen in Gold durften Michael Thomas (16 Jahre Kommandant, drei Jahre Schriftführer und fünf Jahre Atemschutzwart bei der Feuerwehr Freutsmoos), Thomas Mayer (sechs Jahre 2. Kommandant und 18 Jahre Kommandant der Feuerwehr Marquartstein) und Werner Nickel (30 Jahre ehrenamtlicher Gerätewart bei der Feuerwehr Oberfeldkirchen).
Von der Feuerwehr Tettenhausen konnten gleich vier langjährige Verantwortungsträger geehrt werden. Frank Schäfer (25 Jahre Schriftführer), Hans-Peter Knezovic (34 Jahre Gruppenführer), Franz Rehrl (34 Jahre Kassier) und Andreas Rehrl (35 Jahre ehrenamtlicher Gerätewart) erhielten das Ehrenzeichen in Gold. Johann Empl (34 Jahre Gruppenführer und Vertreter des Einsatzleiters bei der Feuerwehr Heiligkreuz) und Walter Hofstetter (seit 24 Jahren Kommandant der Feuerwehr Tacherting und aktuell in der fünften Amtsperiode) machten die Sonderehrungen komplett und wurden ebenfalls mit dem goldenen Ehrenzeichen für ihr langjähriges Wirken gewürdigt.
(Quelle: Kreisfeuerwehrverband Traunstein – hob / Beitragsbild, Fotos: Wolfgang Gasser-Kreisfeuerwehrverband)

Gemütlicher Nachmittag bei Freien Wählern

Gemütlicher Nachmittag bei Freien Wählern

Rohrdorf / Landkreis Rosenheim – Einen gemütlichen Nachmittag verbrachten kürzlich die Besucher beim „Hoagascht“ der Freien Wähler Rohrdorf und Landkreis Rosenheim im Gasthof Stocker in Rohrdorf.

Trotz ungemütlichen Wetters kamen interessierte Zuhörer, die stellvertretenden Landrat Sepp Hofer herzlich begrüßte, besonders die Kreistagskollegin Barbara Stein, den örtlichen Gemeinderat Sepp Höß und den Kreisrat Josef Lausch. Dieser berichtete in einem kurzweiligen Bildervortrag über die Höhe- und Tiefpunkte bayerischer Geschichte. Musikalisch ausgezeichnet umrahmt wurde der Nachmittag von Maxi und Max Demmel aus Großhelfendorf mit Ziach und Zither so wie der jungen Helena Buys aus Nicklheim auf der Harfe.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisverband Freie Wähler / Beitragsbild: Kreisverband Freie Wähler, zeigt von links:  Sepp Höß, Gemeinderat, Barbara Stein, Kreisrätin, Josef Lausch Kreisrat, Helena Buys, Sandra Höß, Kassenwartin Kreisverband der FW, Sepp Hofer, Bezirksrat)

Prosol bleibt Busines-Partner der Starbulls

Prosol bleibt Busines-Partner der Starbulls

Rosenheim – Die Firma Prosol Lacke und Farben bleibt Business-Partner des Rosenheimer Eishockey-Vereins Starbulls. Die Partnerschaft wurde jetzt verlängert. 

Die Firma Prosol ist ein langjähriger Partner des Vereins und hat in der Vergangenheit bereits wichtige Unterstützung geleistet, insbesondere beim Streichen des Eisstadions im vergangenen Außerdem gibt es Unterstützung bei der  Nachwuchsförderung.  „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere erfolgreiche Partnerschaft mit Prosol fortsetzen können. Die Unterstützung von Prosol war in der Vergangenheit bereits sehr wertvoll für uns und hat uns bei der Pflege und Instandhaltung unseres Stadions geholfen. Wir sind stolz darauf, einen so verlässlichen und engagierten Partner an unserer Seite zu haben“, so Darwin Kuhn, Leiter Sponsoring der Starbulls Rosenheim.

Auch Prosol zeigt sich erfreut über die Verlängerung der Partnerschaft: „Die Zusammenarbeit mit den Starbulls Rosenheim ist für uns von großer Bedeutung. Wir schätzen die Leidenschaft und das Engagement des Vereins und sind stolz darauf, ein Teil davon zu sein. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und wünschen den Starbulls Rosenheim erfolgreiche Playoffs 2023“, sagt Geschäftsführer Markus Binder.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Starbulls Rosenheim, zeigt Darwin Kuhn (Leiter Sponsoring Starbulls Rosenheim) gemeinsam mit Markus Binder, Geschäftsführer Prosol im Rosenheimer Rofa-Stadion)

Kinderwagen rollt ins S-Bahngleis

Kinderwagen rollt ins S-Bahngleis

München – Bange Schrecksekunden am Münchner Hauptbahnhof: Ein Kinderwagen rollte am gestrigen Dienstagnachmittag ins Gleis und wurde von der S-Bahn überfahren. Zum Glück war er leer.

Kurz nach 14.30 Uhr informierte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn die Bundespolizei über einen im Hauptbahnhof ins Gleis gestürzten und von einer S-Bahn überrollten Kinderwagen. Ermittlungen ergaben, dass der Triebfahrzeugführer durch Passanten mittels Handzeichen auf den Vorfall aufmerksam gemacht worden war. Der mit der S8 (Herrsching – Flughafen) in den Haltepunkt einfahrende 42-Jährige leitete sofort eine Schnellbremsung ein, konnte ein Überrollen des Kinderwagens aber nicht mehr verhindern. Der Kinderwagen lag etwa 20 Meter nach Bahnsteigbeginn unter der S-Bahn im Gleis und wurde durch die S-Bahn überrollt.
Eine 65-Jährige aus Moosach, die sich mit ihren zwei Enkelkindern (drei und fünf Jahre alt) am Bahnsteig befand, hatte den Kinderwagen „kurz“ unbeaufsichtigt aus den Augen gelassen. Sofort konnte sie Umstehenden und Rettungskräften erklären, dass der Kinderwagen unbesetzt war und leer ins Gleis gestürzt war.

Zwei DB-Mitarbeiter erlitten einen Schock

Eine 59-jährige DB-Mitarbeiterin der örtlichen Bahnsteigaufsicht, die den Vorfall erkannte und ebenfalls den Nothalt drückte sowie Rettungsmaßnahmen einleitete, sowie der betroffene Triebfahrzeugführer mussten aufgrund eines erlittenen Schockzustands abgelöst werden. Beide Gleise im Tiefbahnhof waren zur Bergung rund 45 Minuten gesperrt. Dies führte zu erheblichen Auswirkungen im anrollenden Feierabendverkehr.

Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Der Vorfall war aufgrund der hohen Frequentierung des Mittelbahnsteigs äußerst öffentlichkeitswirksam. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen vor Ort informierte die Bundespolizei den Vater der Kinder telefonisch und teilte ihm mit, dass sich die Oma mit den beiden Buben – unverletzt – auf dem Heimweg befindet.

Die Bundespolizei bittet darum, darauf zu achten an Bahnsteigen Kinderwägen und andere, mit Rädern ausgestattete Gegenstände gegen Wegrollen zu sichern und stets im Auge zu behalten. Oft genügt ein Windzug einer ein- oder vorbeifahrenden Bahn, dass sich derartige Gegenstände selbständig in Bewegung setzen. Es kann auch sinnvoll sein, Mitreisende anzusprechen und diese um die Sicherung oder das Halten eines Kindewagens zu bitten, sofern sie anderweitig, z.B. durch Kinder, abgelenkt werden.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Copyright Bundespolizei)