Tödlicher Verkehrsunfall

Tödlicher Verkehrsunfall

Hörpolding / Traunreut – Tödlicher Verkehrsunfall auf der B304 bei Hörpolding (Landkreis Traunstein) am heutigen Donnerstagmorgen: Ein 37-jähriger stieß mit seinem Auto frontal mit einem entgegenkommenden Lkw zusammen. Der Mann starb noch an der Unfallstelle. Der Lkw-Fahrer wurde verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. 

Der 37-jährige aus dem Bereich Trostberg fuhr gegen 8.30 Uhr auf der Bundesstraße von Altenmarkt kommend in Richtung Traunstein. Kurz vor dem Traunreuter Ortsteil Hörpolding kam der Mann aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Pkw auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit einem Lkw. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw-Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von den Rettungskräften mit schwerem technischem Gerät befreit werden.
Leider kam für ihn jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Der Lkw-Fahrer wurde verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert, befindet sich aber, laut Angaben der Polizei, in einem stabilen Zustand. Beide Fahrzeuge wurden erheblich defomriert.
Die B 304 musste für die Unfallaufnahme komplett gesperrt werden. Die Feuerwehr richtete eine Umleitung ein.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Doppelt so schnell als erlaubt

Doppelt so schnell als erlaubt

Großkarolinenfeld / Landkreis Rosenheim – Polizeibeamte der Polizeiinspektion Bad Aibling führten Geschwindigkeitsmessungen im Bereich einer Grund- und Mittelschule in Großkarolinenfeld (Landkreis Rosenheim) durch. Eine Autofahrerin „bretterte“ mit 62 km/h durch die 30er Zone.

Die Geschwindigkeitsmessung fand am heutigen Donnerstagmorgen statt. Zunächst gab es, nach den Angaben der Polizei, keine Beanstandungen. „Die Verkehrsteilnehmer achteten auf die Schulwegkinder und die dortigen Verkehrsregeln“, steht dazu im Pressebericht. Wenige Minuten vor Schulbeginn um 8 Uhr fiel den Polizeibeamten aber dann doch noch eine 39-jährige Autofahrerin sehr unangenehm auf, die mit 62 km/h in der 30er Zone unterwegs war.
Wie wurde angehalten und hinsichtlich der geltenden Geschwindigkeit und der besonderen Vorsicht gegenüber Schulkindern sensibilisiert. Die Frau erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 180 Euro und 1 Punkt in Flensburg.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Kufsteiner Straße, Rosenheim ca. 1910

Kufsteiner Straße, Rosenheim ca. 1910

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um 1910. Entstanden ist die Aufnahme in der Rosenheimer Innenstadt. Erkennt Ihr, wo!?

Bei dieser Aufnahme haben auch wir uns sehr schwer bei der Einordnung getan. Von den Gebäuden, die auf der historischen Aufnahme zu sehen sind, ist kaum mehr was vorhanden.
Nun zur Auflösung: Heute steht dort das Stadtcenter mit Müller Markt in der Kufsteiner Straße. Wir blicken quasi von der Rathausstraße in Richtung Oswaldmühle – heute ist dort das Kaffeehaus.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Erholung in Bad Füssing

Erholung in Bad Füssing

Rosenheim / Landkreis  – Das Seniorenreiseprogramm des Rosenheimer BRK bietet im Mai eine Reise nach Bad Füssing an. Vom 14. bis 21. Mai geht es in das Kurhotel Sonnenhof.

Bad Füssing bietet unter anderem drei Thermen mit wohltuender Heilkraft, einen Kurpark mit prächtiger Blumenvielfalt und Kur- und Strandkonzerte.
Das Kurhotel Sonnenhof ist ausgestattet mit einer hauseigenen Thermalbadelandschaft mit Innen- und Außenbecken, einer Saunalandschaft mit finnischer Sauna, einem Wellness- und Fitnessbereich sowie einem Beauty- und Wellness-Studio.
.Im Preis enthalten sind ein reichhaltiges Frühstück, ein 4-Gänge-Abendmenü und Kaffee und Kuchen am Nachmittag.
Interessenten melden sich bitte bis zum 27. März unter Telefon 08051 / 9652211.
(Quelle: Pressemitteilung BRK / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ticket- und Tourismusbüro Prien geschlossen

Ticket- und Tourismusbüro Prien geschlossen

Prien / Landkreis Rosenheim – Von Mittwoch, 29. bis Donnerstag, 30. März 2023 findet der Betriebsausflug der Prien Marketing GmbH statt. Das Tourismusbüro und das Ticketbüro (im Haus des Gastes), Alte Rathausstraße 11 werden an diesen beiden Tagen geschlossen bleiben.

Die Bücherei hat zu den regulären Zeiten, Mittwoch von 10 bis 18 Uhr und Donnerstag von 15 bis 18 Uhr, für Besucher:innen geöffnet. Die Prien Marketing GmbH bittet um Verständnis. Ab Freitag, 31. März steht das Team der Prien Marketing GmbH wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fahrplanabweichung bei der Bahn

Fahrplanabweichung bei der Bahn

Holzkirchen – Bauarbeiten der DB Netz AG bedeuten am kommenden Samstag 18. März, auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr mit Bussen.

Die DB Netz AG führt in Zusammenhang mit dem barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Kolbermoor Bauarbeiten durch, die am Samstag, 18. März, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke München – Holzkirchen – Rosenheim kommt es nachts in beiden Richtungen zu Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Rosenheim und Bad Aibling und bei einer Verbindung weiter bis Holzkirchen. Die Busse fahren zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.
Die Sonderfahrpläne finden Fahrgäste auf der BRB-Webseite. 
(Quelle: Presseinformation Bayerische Regiobahn / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Saisonfinale  am Sudelfeld

Saisonfinale am Sudelfeld

Sudelfeld / Landkreis Rosenheim – Wenn der Schnee in der warmen Frühjahrssonne glitzert, ist man auch am Sudelfeld bereit fürs Saisonfinale. Am Samstag, 18. März, von 10 bis 15 Uhr findet dort das traditionelle Frühjahrshappening mit vielen  Attraktionen für große und kleine Pistenfans statt.

Tipps und Tricks rund um aktuelle Skitechniken gibt es beim Skilehrer Guiding durch das gesamte Skigebiet, das die Wintersportexperten von Top On Snow Sudelfeld, veranstalten. Durchgehend von 10 bis 15 Uhr steht die Firma Völkl mit den Neuheiten der Skisaison 2023/2024 für einen kostenlosen Skitest zur Verfügung und bietet zusätzlich einen Rennlaufskitest für Kinder und Schüler am Waldkopf an. Die Bergbahnen Sudelfeld gewähren an diesem Tag einen „Blick hinter die Kulissen“ mit Führungen am 6er Sessellift und Erklärung der Anlagen.
Die Firma Toko wird mit einem kostenlosen Skiservice vor Ort sein. Auch an die „Zwergerl“ ist gedacht: Der Eintritt ins „SNUKI-Kinderland“ mit „Elternlounge“ beträgt am Eventtag reduziert fünf Euro pro Kind für den ganzen Tag.
(Quelle: Pressemitteilung Top On Snow Skischule Sudelfeld / Beitragsbild: Copyright Top on Snow)

Daniela Ludwig zu Besuch bei Stiftung Attl

Daniela Ludwig zu Besuch bei Stiftung Attl

Attl / Stadt Wasserburg – Ein Festjahr zum 150jährigen Bestehen, ein sozial engagierter Arbeitgeber mit 1150 Beschäftigten, mit einzigartigen Betreuungs- und Pflegeangeboten für Menschen, die Unterstützung brauchen: Die Stiftung Attl erlebt 2023 ein besonderes Jahr. Bei all der Freude und den Feiern gibt es dennoch Sorgen und Wünsche an Politik und Behörden im Jubiläumsjahr. Anlass genug für die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig, sich vor Ort beim Stiftungsvorstand über die Anliegen der Verantwortlichen zu informieren. Mit dabei waren der Landtagskandidat Sebastian Friesinger und Bezirkstagskandidat Matthias Eggerl.

Die Vorstände Franz Hartl und Jonas Glonegger gaben zunächst einen Überblick über die Arbeit der Stiftung. „Wichtig ist für uns, dass wir die Klienten ein Leben lang begleiten können, von Kind an bis ins hohe Erwachsenenalter“, betonte Jonas Glonegger. „Da geht es nicht nur um Wohnmöglichkeiten, sondern auch um die Bereiche Lernen und Arbeiten.“ So hat die Stiftung Attl derzeit unter anderem 463 stationäre Wohnplätze für Menschen mit Assistenzbedarf, 56 Wohngruppen, eine Heilpädagogische Tagesstätte, ein Förderzentrum, 330 Werkstattplätze und vieles mehr, an insgesamt elf Standorten. „Die Stiftung deckt Themen ab, die viele Eltern umtreiben“, erklärte Daniela Ludwig. „Sie wissen oft nicht, wo ihr Kind mit einem großen Bedarf an Pflege und Betreuung zur Schule gehen kann, was nach der Schule mit ihm wird, wo es später einmal Arbeit findet. Oft ist die Pflege zuhause auch nicht mehr zu schaffen.“

„Es gibt einen sehr großen Bedarf, und der nimmt zu“, bestätigte Vorstand Franz Hartl. „Wir haben Anfragen, die wir nicht mehr bedienen können.“
Ein Thema treibt die Vorstände der Stiftung derzeit besonders um. „Wir haben in Stadt und Landkreis Rosenheim eine Lücke bei der Ausbildung zum Heilerziehungspfleger“, so Jonas Glonegger. „Hier muss sich was tun, wenn wir nicht noch mehr Fachkräftemangel haben wollen.“ Derzeit gibt es im Landkreis Rosenheim eine berufsbegleitende Fachschule der Caritas. „Im Landkreis Traunstein gibt es eine staatliche Schule für Heilerziehungspflege, der Landkreis Mühldorf will eine solche Schule errichten, und in Haar hat der Bezirk seine Schule. Angebote von Schulen wie in Traunstein erreichen nun Schüler*innen aus einem Einzugsgebiet, die sonst in der Fachschule Altenhohenau/Griesstätt ausgebildet worden wären. Dadurch reduziert sich die Anzahl der Studierenden an dieser Schule, was zur Gefährdung des Standorts beitragen kann. Eine mögliche Folge wäre, dass die Stiftung Attl keinen Ausbildungspartner mehr in vertretbarer Nähe hätte.“

„Hin und wieder
Ermessensspielraum nutzen“

Der zweite Wunsch: „Wir hätten gerne, dass Behörden hin und wieder ihren Ermessensspielraum nutzen“, sagte Franz Hartl. „Wenn es schnell gehen muss, brauchen wir Übergangsregelungen.“ So wie beispielsweise im Fall einer Gruppe von geflüchteten Erwachsenen und zwei Jugendlichen mit Assistenzbedarf aus der Ukraine, die die Stiftung unbürokratisch aufgenommen hat. „Dazu haben wir ein leeres Haus ganz fix umgebaut, um ihnen Wohnmöglichkeiten zu bieten. Natürlich war nicht sofort alles auf dem erforderlichen Stand. So fehlten erst einmal Notrufanlagen, und eine Badtüre ging nicht richtig herum auf. Hier müsste man viel unbürokratischer vorgehen und uns Zeit geben, ohne viele Anträge schreiben zu müssen. Seit einem Jahr kämpfen wir hier.“
Eine Bitte, die Daniela Ludwig in ihrem politischen Alltag öfter hört. „Behörden haben in den meisten Fällen einen Ermessensspielraum. Doch er wird zu wenig genutzt. Ich setze mich immer dafür ein, die richtigen Lösungen – soweit möglich – individuell vor Ort zu suchen. Und meistens wird dann auch eine gefunden. Gerade für die Stiftung Attl, die sich um die Pflege, Betreuung und Förderung von Menschen kümmert, die auf unsere Hilfe angewiesen sind, ist unbürokratisches Handeln wichtig.“
Einen persönlichen Eindruck von der Arbeit in der Stiftung Attl bekamen Daniela Ludwig, Sebastian Friesinger und Matthias Eggerl beim Besuch in einer Intensiv-Wohngruppe. „Die Beschäftigten haben alles andere als eine leichte Arbeit, da habe ich allergrößten Respekt“, sagte die heimische Wahlkreisabgeordnete abschließend. „Ich danke auch allen, die hier mit so viel Herzblut bei der Sache sind. Ihr Dienst an unserer Gesellschaft ist unersetzlich.“
(Quelle: Pressemitteilung Wahlkreisbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: Wahlreisbüro Daniela Ludwig, zeigt von links: Vorstand Jonas Glonegger, Bereichsleiterin Intensivwohnen Petra Hageneder, das künftige Vorstandsmitglied Manuela Keml, Vorstand Franz Hart, MdB Daniela Ludwig, Landtagskandidat Sebastian Friesinger und Bezirkstagskandidat Matthias Eggerl)

Wohin mit der Angst!

Wohin mit der Angst!

Rosenheim – Mit diesem Beitrag startet auf Innpuls.me eine wöchentliche Kolumne. Dr. Alexander Wurthmann M. A. schreibt ab jetzt immer am Donnertag über ein psychologisches Thema und gibt dabei Tipps, wie man mit damit umgehen kann. Der Titel heute lautet: „Wohin mit der Angst?“

Dr. Alexander Wurthmann M.A.

Dr. Alexander Wurthmann M. A. Foto: re

Zu Dr. Alexander Wurthmann: Der Rosenheimer mit rheinischen Wurzeln ist Sohn eines Schriftstellers. Er hat schon im Alter von 9 Jahren seine erste handgeschriebene Zeitung verfasst. Mitte der 70er Jahre studienhalber nach München. Abschlüsse in Politologie und Geschichte (Thomas Nipperdey). Oft als Reiseleiter in Japan und China. Dann viele Bildungsprojekte auf Bundes- und Länderebene gemanaged und schließlich fast 30 Jahre eine berufsbildende Schule betrieben. Nunmehr im fünften Jahr bei einer lebensberatenden Hotline im kirchlichen Bereich tätig und betreibt in Rosenheim eine Praxis für psychologische Beratung und Coaching.
Hier gibt es dazu weitere Infos: 

Blick in einen dunklen Wald mit Licht am Ende des "Tunnels"

Angst gehört zum Leben. Doch was tun, wenn das Gefühl der Angst komplett aus dem Ruder läuft und man schließlich kein Licht mehr am Ende des Tunnels erkennen kann? Foto: re

Wohin mit der Angst?

Am besten natürlich „weg damit!“ Aber ist das so einfach? Und ist das überhaupt immer sinnvoll? Angst kann auch ein sehr nützlicher Warner sein. Sie bewahrt vor riskantem Verhalten. Fussgängerampeln bei Rot überqueren, zum Beispiel. Angst ignorieren, kann zu übertriebener Risikobereitschaft und Tollkühnheit führen. Mit möglicherweise fatalen Folgen.
Angst kann aber auch hinderlich und ab und zu überflüssig sein. Sprichwörtlich ist der Angsthase, der noch nicht einmal das Bett verlässt, geschweige denn das Haus, aus Angst darüber, dass ihm vielleicht ein Dachziegel auf den Kopf fällt. Aus berechtigter Vorsicht kann leicht übertriebene Angst werden – im Extremfall sogar Panik.

Es gibt unterschiedliche
Formen der Angst

Es gibt ganz unterschiedliche Formen von Angst: vor Naturkatastrophen, vor Kriminalität, vor einem Unfall, hinzufallen, vor der Zukunft, dass die Ernte nix wird, vor Veränderung, vor Nähe. Nach „Kindergarden“ und „Weltanschauung“ hat es inzwischen sogar die „German Angst“ bis nach Amerika geschafft. Und es gibt sogar die „Angst vor der Angst“.

Wann haben Sie eigentlich das letzte mal Angst gehabt? Wie hat sich das angefühlt? War der Puls höher, haben Sie geschwitzt, hatten Sie ein komisches Gefühl im Magen? Das kann man natürlich auch haben, wenn man die Frau oder den Mann seines Lebens trifft. Was also ist Angst eigentlich? Es hat wohl etwas damit zu tun, dass man befürchtet, dass sich die Dinge nicht so entwickeln, wie man es sich erhofft und man deswegen irgendeinen Schaden erleidet. Und was haben Sie da beim letzten mal gemacht? Sind Sie abgehauen, haben Sie versucht mit aller Kraft den PKW-Anhänger aufzuhalten, der anfing, den Abhang hinunter zu rollen. Oder haben Sie das Kaninchen nachgeahmt und waren einfach nur starr vor Angst wie vor der Schlange. Das sind drei typische Reaktionen und wahrscheinlich haben Sie sogar schon mal alle drei erlebt.

Wie sollte man mit
der Angst umgehen?

Wie sollte man also mit der Angst umgehen? Wie findet man eine sinnvolle Balance zwischen Tollkühnheit und übertriebener Angst? Ich muss Ihnen leider sagen, dass ich das auch nicht weiss. Es gibt hier keine allgemeingültige Lösung, sondern genauso viele Lösungen, wie es Menschen gibt. Das heisst, jeder hat seine eigene Lösung. Ich würde vielleicht nicht unbedingt mit einem Gleitschirm fliegen. Zumal eine gute Bekannte damit einmal abgestürzt ist und das nur mit viel Glück überlebt hat. Und heute auch wieder fliegt. Dafür mache ich selbst vielleicht Dinge, die andere vor Furcht erschauern lassen. Bitte vergeben Sie mir, wenn ich hier nicht unbedingt Beispiele dafür nennen möchte. Ich will ja niemanden verängstigen.

Soll das jetzt heißen, einfach weiter machen? Natürlich nicht. Zunächst einmal kommt es in erster Linie auf Ihr eigenes Empfinden an. Haben Sie Angst? Angst kann sich sogar zu einer Störung entwickeln. Diese ist weltweit sogar die zahlreichste unter allen psychischen Störungen. Ist also nichts Schlimmes. Muss man das denn behandeln lassen? Nicht unbedingt. Zu Ihrem eigenen Gefühl könnten Sie ja zuerst mal unauffällig die Meinung Ihrer Umgebung einholen: „Sag mal, hast du da eben auch etwas Angst gehabt?“. Die Antworten „Ach wo!!!“ oder „Ich hab mir fast in d.. …… gemacht“ sagt natürlich in erster Linie etwas über die Gefühle der Befragten aus, gibt aber auch einen ersten Hinweis über die Berechtigung Ihrer eigenen Angst. Wenn zu viel „Ach wo“ kommt und das auch von Leuten, die Sie eher für ängstlich halten, sollten Sie vielleicht doch mal überlegen, ob Sie nicht Hilfe in Anspruch nehmen möchten. Entscheidend dafür ist aber zunächst Ihr eigenes Gefühl.
Wenn Sie zu der Überzeugung gelangen, dass sie vielleicht etwas überängstlich sind aber keinesfalls vor Angst weder ein noch aus können, während andere entspannt lachen, können Sie trotzdem etwas tun, um Ihre Grundstimmung etwas zuversichtlicher zu machen. Die eigene Widerstandsfähigkeit kann man auf verschiedene Weisen steigern. Man nennt das auch Resilienz. Das beste ist, Dinge zu tun, die Ihnen Freude machen. Und am besten mit Freunden zusammen. Denken Sie doch einmal selbst darüber nach. Welche Hobbies haben Sie? Besuchen Sie gerne Veranstaltungen? Werden Sie gerne selbst aktiv? Bringen Sie sich vielleicht sogar in Aktivitäten zur Unterstützung anderer ein? Das letztgenannte ist möglicherweise das effektivste zur Steigerung der eigenen Widerstandskraft. Sie beschäftigen sich nicht nur selbst, sondern können etwas sinnvolles, einen Dienst an der Gemeinschaft, verrichten. Das kann sehr befriedigend sein. Und Sie werden dafür vielleicht auch noch gelobt!

Wenn es Ihnen allerdings etwas zu viel ist, alles alleine zu tun und anzuschieben, können Sie sich durchaus Hilfe holen. Daran ist nichts ehrenrührig. Sie müssen nicht unbedingt gleich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, auch wenn Angst zu einer schwerwiegenden Erkrankung werden kann. Es gibt Angebote, die niedrigschwelliger sind. Es gibt zum Beispiel verschiedene Beratungsstellen auf kommunaler und kirchlicher Ebene, die Ihnen gerne helfen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei.

Dr. Alexander Wurthmann M. A.
(Quelle: Kolumne Dr. Alexander Wurthmann M. A. / Beitragsbild: re)

Navi gefolgt- Unfall verursacht

Navi gefolgt- Unfall verursacht

Rosenheim – Ein 40-jähriger Lkw-Fahrer aus Kroatien folgte den Anweisungen seines Navigationsgeräts und kam dadurch mit seinem Sattelzug in Rosenheim in buchstäbliche Bedrängnis. 

Zu dem Vorfall kam es am gestrigen Mittwoch gegen 11 Uhr in der Jägerstraße. Durch parkende Fahrzeuge wurde die Straße für den Sattelzug immer enger und der Fahrer touchierte mit seinem Gefährt, nach den Angaben der Polizei, zwei geparkte Autos von Rosenheimer Anwohnern am Fahrbahnrand. 
Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 5.000 Euro. Der Kroate wurde von den Beamten nach der Unfallaufnahme verwarnt. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Automaten aufgebrochen

Automaten aufgebrochen

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Bei einer Tankstelle in Stephanskirchen wurden die vier Geldschlitze des Waschautomaten aufgebrochen. Die Polizei sucht Zeugen.

Der 58-jährige Betreiber der Tankstelle im Stephanskirchner Ortsteil Kragling wollte die Waschautomaten gestern gegen 6.30 Uhr entleeren. Als er sich den vier Gerätschaften näherte, stellte er sofort fest, dass die vier Geldschlitze aufgebrochen wurden. Der Sachschaden liegt bei rund 500 Euro, der Beuteschaden liegt, nach den Angaben der Polizei, im unteren dreistelligen Europabereich. 
Auf der Videokamera der Tankstelle ist zu sehen, wie sich ein dunkel gekleideter Mann am 14. März den Automaten um 23.56 Uhr nähert, die Einrichtungen aufhebelt und um 00.03 Uhr das Areal der Tankstelle wieder verlässt. Derzeit liegt noch keine nähere Beschreibung vor. Die Polizei ermittelt nun wegen besonders schweren Fall des Diebstahls und bittet Zeugen, sich unter Telefon 08031 / 200-2200 mit der Rosenheimer Polizei in Verbindung zu setzen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 16. März

Namenstag haben: Gundomar, Gummar, Heribert, Herbert, Rüdiger (Quelle: namenstage.katholisch.de)

3 bekannte Geburtstagskinder:

Georg Simon Ohm (1789 – war ein deutscher Physiker, der über die elektrische Leitfähigkeit von Metallen forschte und mit dem „Ohm`schen Gesetz“ im Jahr 1826 den Zusammenhang zwischen Strom, Spannung sowie dem ihm zu Ehren in „Ohm“ gemessenen Widerstand entdeckte.)

Clemens August Graf von Galen  (1878 – war ein deutscher katholischer Geistlicher. In der Zeit des Nationalsozialismus war er Bischof von Münster. Als einer von nur wenigen Kirchenvertretern stellte er sich offen gegen das NS-Regime. Bekannt wurde er vor allem durch sein öffentliches Auftreten gegen die „Vernichtung lebensunwerten Lebens“.)

Jerry Lewis (1926 – war ein bekannter US-amerikanischer Komiker und Filmemacher, der vor allem im Duo mit Dean Martin auch hierzulande große Erfolge feierte. Sein bürgerlicher Name: Joseph Levitch.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1831: Victor Hugo veröffentlicht in Paris seinen historischen Roman „Note Dame de Paris“ – zu deutsch: „Der Glöckner von Notre-Dame„.
  • 1939: Der zukünftige iranische Schah Mohammed Reza Pahlavi heiratet die ägyptische Prinzessin Fausia.
  • 1970: Der Deutsche Sportbund startet die „Trimm-dich-Bewegung“ mit der Kampagne „Trimm dich – durch Sport!“
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner)