Sicher heim vom Starkbierfest

Sicher heim vom Starkbierfest

Rosenheim/Kolbermoor/PfaffenhofenSicher und bequem nach Hause kommen die Besucher vom Rosenheimer Starkbierfest in diesem Jahr mit dem neuen Abendverkehr.

Täglich, außer sonntags, drehen die Busse vom Stadtverkehr bis circa 1 Uhr ihre Runden. Damit steht einem sorgenfreien Besuch in der Auer Bräu-Festhalle nichts mehr im Wege. Tagsüber sind die Linien 1 bis 14 in Betrieb, ab 20 Uhr die Linien 20 bis 29. Die minutengenauen Fahrpläne stehen unter anderem zum Download auf der Homepage der Rosenheimer Verkehrsgesellschaft (RoVG) zur Verfügung und sind in alle gängigen Smartphone-Fahrplan-Apps eingepflegt.
(Quelle: Artikel: Martin Aerbäck /  Beitragsbild: Archiv Karin Wunsam)

Fotoausstellung „Abenteuer Vulkan“

Fotoausstellung „Abenteuer Vulkan“

Traunstein – Spektakuläre Bilder der bekannten Vulkanforscherin Ulla Lohmann gibt es vom 8. März bis zum 12. März in den Räumlichkeiten der Privatschulen Dr. Kalscheuer in Traunstein zu bewundern. Am 7. März gibt es außerdem eine Multivisionsshow über die Faszination der Vulkane.

Feuerspuckender Vulkan. Davor Forscher

Nur wenige wagen sich so nah an Vulkane heran, wie Ulla Lohmann. Fotos: Copyright Ulla Lohmann

Der Titel der Ausstellung lautet „Abenteuer Vulkan: Reise zum Mittelpunkt der Erde“. Die Fotoausstellung der Vulkanforscherin Ulla Lohmann steht nicht nur Schülern offen, sondern auch alle Bürger aus Stadt und Umland sind herzlich eingeladen.
Ulla Lohmann ist eine leidenschaftliche Abenteuerin mit einer ausgeprägten Faszination für Vulkane. In den wohl tiefsten aktiven Kratern der Welt ist sie als erste Frau hinabgestiegen – und das mehr als einmal. Die Fotojournalistin und Filmemacherin stellt eindrucksvolle Bilder von Vulkanen und auch von Menschen aus, die zusammen mit den Vulkanen leben.  Ihren kleinen Sohn hat Ulla Lohmann übrigens nach dem indonesischen Vulkan „Manuk“ benannt.

Die Fotoausstellung in den Privatschulen Dr. Kalschauer (Weckerlestraße 17, 83278 Traunstein) ist vom 8. März bis 12. März zu sehen: Montag, Donnerstag und Freitag von 17 bis 20 Uhr und Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr.

Am 7. März gibt es eine Mulitvisionsshow
Über die Faszination der Vulkane

Ein Tag vor Beginn der Ausstellung am 7. März, um 19 Uhr fasziniert Ulla Lohmann die Zuschauer bereits in einer spannenden Multivisionsshow mit ihren Abenteuern. Unterstützt von eindrucksvollen Filmen, Bildern und Musik zeigt sie dabei die Faszination de Vulkane auf. Da für diesen Programmpunkt die Plätze mittlerweile sehr begrenzt sind, bittet die Schule um Anmeldung.
Multivisionsshow und Ausstellung dienen wohltätigen Zwecken. Der Eintritt ist frei. Die Schule freut sich aber über Spenden für den guten Zweck.
(Quelle: Pressemitteilung Privatschulen Dr. Kalscheuer / Beitragsbild, Foto: Copyright Ulla Lohmann)

Frische Farbe für die „ChillMill“

Frische Farbe für die „ChillMill“

Happing / Rosenheim – Das Jugendzentrum „ChillMill“ des Rosenheimer Stadtjugendrings in der Happinger Straße erstrahlt in neuem Glanz. Mario Erbertseder, vom Malerbetrieb Erbertseder,  sorgte für einen neuen Anstrich der Innenräume. Ehrenamtlich und zum Teil mit den Kids wurde das zweistöckige Gebäude aufgehübscht.

Maler Mario Erbertseder klettert im Jugendzentrum ChillMill in Rosenheim auf eine Leier um die Wand zu streichen

Malermeister Mario Erbertseder hat sich gerne ehrenamtlich für den sozialen Zweck engagiert. Fotos: Stadtjugendring Rosenheim

Mario Erbertseder: „Für die Jugendlichen und den sozialen Zweck habe ich sehr gerne meine Hilfe angeboten. Den Jugendlichen die Möglichkeit geben, das Handwerk kennen zu lernen und mitzuhelfen ist eine schöne Aktion. Mir ist es auch wichtig, der jüngeren Generation Freude am Handwerk zu vermitteln, denn auch das sehe ich als meine Aufgabe. “

Die frühere Nutzung als Mühle
ist immer noch erkennbar

Die ChillMill bekommt ihre besondere Atmosphäre durch das Bauwerk, das immer noch an die frühere Nutzung als Mühle erinnert. Die denkmalgeschützte Kaltenmühle mit ihrem Walmdach und den kleinen Fenstern ist ein Blickfang im Stadtteil und wurde erst vor sieben Jahren aufwendig renoviert. „Die ChillMill ist ein sehr offenes Gebäude mit viel Platz, also mit einem großen, hohen Aufenthaltsraum und einem Chill-Raum. Die Jugendlichen verbringen hier einen Teil ihrer Freizeit und da ist es uns wichtig, dass es schön ist und alle sich wohl fühlen. Noch besser ist es, dass sie die Möglichkeit bekommen, selbst mit zu helfen“, so Sarah Zapf,
Sozialarbeiterin im Jugendzentrum ChillMill.

Jugendliche ab 12 Jahren
können ohne Anmeldung vorbeikommen

Wer sich das Resultat anschauen möchte: die ChillMill hat von Dienstag bis Donnerstag jeweils von 16 bis 20 Uhr geöffnet. Jugendliche von ab zwölf Jahren können ohne Anmeldung vorbeikommen und hier gemeinsam mit Freunden ihre Freizeit verbringen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtjugendring Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Stadtjugendring Rosenheim)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 4. März

Namenstag haben: Basin, Christopher, Christoph, Edwin, Humbert, Kasimir
(Quelle: namenstage.katholisch.de)

3 bekannte Geburtstagskinder:

Julius Fromm (1883 – war ein deutscher Gummifabrikant, der mit seinen „Fromms“ im Jahr 1916, die ersten nahtfreien Kondome herstellte und damit großen Erfolg hatte.)

Umberto Tozzi (1952 – ist ein italienischer Musiker und Sänger, der Ende der 1970er mit seinem Italo-Pop-Nummern „Ti amo““ Tu“ und „Gloria“ drei große internationale Hits landete.)

WestBam (1965 – ist ein deutscher Techno-DJ, der mit der „Mayday“ seit 1991 den größten Indoor Rave Deutschlands mitveranstaltet. Bürgerlicher Name: Maximilian Lenz.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1877: Das Ballett Schwanensee von Pjotr Iljitsch Tschaikowski erlebt am Moskauer Bolschoi-Theater seine Uraufführung. Das das Bolschoi-Ballett zu diesem Zeitpunkt noch nicht das Niveau hat, das Stück zu tanzen, werden die schwierige Teile durch einfachere Musikstücke ersetzt und das Ballett fällt beim Publikum durch.
  • 1915: Die Hardinge-Brücke über die Padma, mit 1,6 Kilometer bis heute eine der längsten Eisenbahnbrücken des indischen Subkontinents wird in Anwesenheit des britisch-indischen Vizekönigs Lord Hardinge eröffnet.
  • 1922: Im Marmorsaal des Zoologischen Gartens Berlin hat der Stummfilm „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ von Friedrich Wilhelm Murnau mit Max Schreck in der Rolle des Vampirs Graf Orlock seine Uraufführung. Der Spielfilm gilt als prägend für das Genre des Horrorfilms.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner)
Bald Verbot von Einweg-Elektro-Zigaretten?

Bald Verbot von Einweg-Elektro-Zigaretten?

München / Bayern / Deutschland – Einweg-E-Zigaretten liegen derzeit voll im Trend. Es gibt aber auch viel Kritik an dieser neuen Art des Rauchens. Der Bundesrat hat nun in seiner heutigen Sitzung den bayerischen Antrag für ein europaweites Verbot dieser Artikel aufgenommen.

Einweg-Elektro-Zigaretten werden in Deutschland immer beliebter. Der Gesamtumsatz mit E-Zigaretten in Deutschland wird für das Jahr 2022 auf rund 575 Millionen Euro geschätzt. Das sind rund 40 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Schätzungen zufolge ist die Steigerung insbesondere auf Wegwerfprodukte zurückzuführen.

„Klares Signal gegen
Ressourcenverschwendung“

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte dazu am heutigen Freitag in München: „Die Entscheidung ist ein klares Signal gegen Ressourcenverschwendung. Wir wollen den Konsummüll deutlich reduzieren. Hier braucht es klare Regelungen. Einweg-E-Zigaretten sind klassische Wegwerfartikel. Wir setzen uns seit langem für eine deutliche Reduzierung von Plastikmüll und ein erweitertes Verbot von Einwegerzeugnissen ein. Mehrweg statt Einweg ist das richtige Prinzip. Die besten Abfälle sind die, die gar nicht erst entstehen. Jetzt ist die Bundesregierung gefordert, sich für ein europaweites Verbot einzusetzen.“ Mit der Bundesrats-Entscheidung werde die Bundesregierung aufgefordert, sich auf EU-Ebene für ein wirkungsvolles Verbot des Inverkehrbringens von Einweg-E-Zigaretten einzusetzen. Der Freistaat Bayern sei mangels Rechtsgrundlage derzeit nicht befugt, den Verkauf von Einweg-E-Zigaretten zu beschränken.

Einweg-Elektro-Zigaretten können
nicht nachgefüllt werden

Einweg-Elektro-Zigaretten sind mit einer nicht wieder auffüllbaren aromatisierten Flüssigkeit gefüllt. Vor allem aber sind sie mit einer nicht wieder aufladbaren Batterie versehen. Nach vollständigem Gebrauch sind Einweg-Elektro-Zigaretten daher Elektroschrott und damit in vorgesehenen Sammelstellen ordnungsgemäß zu entsorgen. Dennoch sei anzunehmen, dass erhebliche Mengen der Einweg-Elektro-Zigaretten über den Hausmüll entsorgt werden. Dies führe zum einen zu einem Rohstoffverlust, zum anderen bestehe die Gefahr von Bränden durch die enthaltenen Batterien.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Münchner Straße, Rosenheim, ca. 1890

Münchner Straße, Rosenheim, ca. 1890

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit ca. um 1890. Auf der historischen Aufnahme blicken wir von der Münchner Straße hin zum Max-Josefs-Platz in Rosenheim.

Gut erkennbar ist der Kirchturm von St. Nikolaus auf der rechten Seite. Ganz hinten zu sehen ist das Mittertor – bis heute eines der Wahrzeichen der Stadt Rosenheim. Interessantes Detail sind die beiden Biergärten links und  rechts der Straße an der König-Ottto-Kreuzung. Beide gibt es längst nicht mehr.
(Quelle: Beitagsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Vortragsabende der „Letzten Generation“

Vortragsabende der „Letzten Generation“

Rosenheim – Die  „Letzte Generation“ bringt man vor allem damit in Verbindung, dass sie sich auf Straßen festklebt. Um was es ihnen bei ihren Aktionen geht, erläutern die beiden Aktivisten Ernst und Wolli bei zwei Vortragsabende in Rosenheim.

Der Kreisverband der Partei „Die Linke stellt der Gruppe „Letzte Generation“ ihre Räumlichkeiten in der Steinbökstraße 14 in Rosenheim für zwei Vorträge zur Verfügung: am heutigen Freitag, 3. März um 17.30 Uhr und am Samstag, 11. März um 18 Uhr.
„Hör Dir unseren Plan an“, schreiben die beiden Aktivisten dazu. In ihrem Vortrag gehe es um „die Klimakatastrophe, die Verleugnung der Realität und die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen an diesem einzigartigen Zeitpunkt der Menschheitsgeschichte“. 
(Quelle: Pressemitteilung Letzte Generation / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Zecken weiter auf dem Vormarsch

Zecken weiter auf dem Vormarsch

Bayern / Deutschland – Zecken sind deutschlandweit weiter auf dem Vormarsch, auch bei uns in Bayern: Das RKI hat drei neue Risikogebiete für die hauptsächlich von Zecken übertragene FSME-Infektion ausgewiesen:

Hinzugekommen sind die Landkreise Anhalt-Bitterfeld und Fürstenfeldbruck sowie der Stadtkreis München, wie das Robert Koch-Institut (RKI) auf seiner Website mitteilt:
Somit sind aktuell deutschlandweit 178 Kreise als FMSE-Risikogebiete ausgewiesen.

Bayern ist fast flächendeckend
FSME-Risikogebiet

Bayern ist dabei fast flächendeckend Risikogebiet – auch Stadt und Landkreis Rosenheim zählen dazu.
Im Jahr 2022 wurden laut aktuellem RKI-Bericht 546 FSME-Erkrankungen übermittelt – dies entspricht einer Zunahme von 30 Prozent gegenüber dem Wert im Vorjahr.

Zecken werden bei Temperaturen
über 7 Grad Celsius aktiv

Zeckenzeit in Deutschland ist von Februar bis Oktober. Beginn und Ende der Saison hängen von den Außentemperaturen ab. Grundsätzlich werden Zecken aber bei Temperaturen über 7 Grad Celsius aktiv, das kann also auch an milden Wintertagen der Fall sein.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Info RKI / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Blick auf den Wendelstein

Blick auf den Wendelstein

Bad Feilnbach / Landkreis Rosenheim – Blick auf den Wendelstein von der Terrasse des Gasthauses Moosmühle bei Bad Feilnbach im Landkreis Rosenheim: viel Schnee sieht man nicht – aber von Frühling kann man auch noch nicht sprechen. 

Der Meteorologische Frühlingsbeginn will dieser Tage noch nicht so richtig zum Wetter in der Region Rosenheim passen. Gerade mal 3 Grad werden aktuell in der Stadt Rosenheim gemessen. Am Wochenende soll es sogar noch kälter werden und ab Sonntag könnte es dann auch wieder schneien. Die Aussichten für die kommende Woche fallen derzeit auch nicht frühlingshafter aus. 
Schöne Fotos lassen sich aber in Stadt und Landkreis Rosenheim bei jedem Wetter machen, wie dieses Foto unseres Kollegen Hendrik Heuser zeigt, entstanden bei seinem gestrigen Besuch im Gasthaus Moosmühle bei Bad Feilnbach. Einkehrtipp dazu von ihm ist der wirklich hausgemachte Apfelstrudel dort.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Info: Hendrik Heuser)

„Solitary / Solidary“ im Ganserhaus

„Solitary / Solidary“ im Ganserhaus

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Die aktuelle Ausstellung „Solitary / Solidary“ im Ganserhaus des Wasserburger Kunstvereins AK 68 zeigt Arbeiten der Klasse Katharina Gaenssler. 16 Kunststudenten „bespielen“ das Haus vom Keller bis in das unrestaurierte Speichergeschoss.

Zimmer mit verwahrlosten Wänden und einem Stuhl mitten im Raum und einem Tisch an der Seite

Die 33-jährige südkoreanische Künstlerin Kimo (bürgerlicher Name On Kim) hat ihren originalen Arbeitsplatz aus der Münchener Akademie der Bildenden Künstler ins Ganserhaus transferiert und arbeitet dort auch täglich. Ebenso ist der Besprechungsraum der Klasse aus München im Keller aufgebaut.
Die Verbindung zum AK 68 ergab sich dadurch, dass auch Josefine Pytik Klassenmitglied ist. Ihr Vater Andreas war längere Zeit AK-Vorsitzender.

Künstlerin Kimo an ihrem Arbeitsplatz

Die südkoreanische Künstlerin Kimo hat ihren Arbeitsplatz für die Zeit der Ausstellung in das Ganserhaus transferiert. Fotos: Hendrik Heuser

Die Kunststudenten wollen mit der Ausstellung aktuelle Arbeitsrealitäten sichtbar machen. Jeder der Künstler entwickelt dabei einen eigenen Raum und eine eigene Arbeit – dabei spielt aber auch das Verhältnis zur Gemeinschaft – entsprechend dem Motto „solitary / solidary“ wiederum eine Rolle.
Zu sehen ist die Ausstellung im Ganserhaus (Schmidzeile 8, 83512 Wasserburg am Inn) noch bis Sonntag, 12. März. Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag, 13 bis 18 Uhr.
(Quelle: Artikel: Hendrik Heuser / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

 

Hier weitere Impressionen der Ausstellung:

Kunst im Ganserhaus
Kunst im Ganserhaus in Wasserburg am Inn
Kunst im Ganserhaus in Wasserburg am Inn
Kunst im Ganserhaus in Wasserburg am Inn
Horrordiagnose für Starbulls-Stürmer

Horrordiagnose für Starbulls-Stürmer

Rosenheim Horrorunfall beim Eishockeyclub Starbulls Rosenheim: Stürmer Mike Glemser stürzte am 3. Februar beim Oberliga-Spiel beim SC Riessersee / Garmisch-Partenkirchen in der 9. Minute in die Bande  und zog sich dabei schwerste Verletzungen zu. Jetzt wurde die Schockdiagnose öffentlich verbunden mit einem Spendenaufruf.

Die Starbulls-Mitteilung im Wortlaut:

Als die Spieler des Eishockeyclubs Starbulls Rosenheim zum Auswärtsspiel beim SC Riessersee / Garmisch-Partenkirchen antraten, sah alles zunächst nach einem ganz normalen Eishockeyspiel aus. Doch in der 9. Minute des Spiels stand dann plötzlich alles still. Der in Diensten der Starbulls Rosenheim stehende Stürmer Mike Glemser hatte sich nach einem Sturz in die Bande sehr schwere Verletzungen im Wirbelsäulenbereich zugezogen.

Nach minutenlanger, sehr guter Erstversorgung auf dem Eis wurde Glemser in das nahegelegene Unfallklinikum Murnau gebracht, das insbesondere auf Verletzungen der Wirbelsäule spezialisiert ist und deutschlandweit in diesem Bereich einen hervorragenden Ruf genießt.

Diagnose: Querschnittslähmung

Nach rund zehn Tagen im künstlichen Koma und zwei Operationen lautet die Diagnose Querschnittslähmung, auf Bruch des 4. und 5. Halswirbels, wobei einer der beiden Wirbel zwischenzeitlich durch ein künstliches Implantat ersetzt wurde. Durch den Bruch erlitt das Rückenmark schwere Verletzungen, was dazu führt, dass Glemser ab dem Halswirbel abwärts gelähmt ist. Aufgrund dessen kann Mike weder seine Beine noch seine Hände und teilweise unkontrolliert seine Arme bewegen. Auch die Atmungsaktivität ist durch die Lähmung des Zwerchfells beeinträchtigt, was dazu führt, dass er nach wie vor künstlich beatmet werden muss.
Aktuell fokussieren sich die täglichen Behandlungsmaßnahmen auf den Versuch der Wiederherstellung der grundlegenden Körperfunktionen wie selbständiges Atmen und Verdauen. Darüber hinaus wird versucht, durch Mobilisierung positiven Einfluss auf den Bewegungsapparat zu nehmen.

Die sportliche Karriere von Mike Glemser

Der 1997 in Stuttgart geborene Mike Glemser hat früh in seiner Kindheit das Eishockeyspielen erlernt und verbrachte seine Jugend bei den Eishockeyclubs SC Bietigheim-Bissingen bis zur U18 und beim Kölner EC bis zur U20. Auch in der U20-Nationalmannschaft kam Glemser zum Einsatz, ehe es ihn über jeweils einjährige Engagements im Profibereich bei den Dresdner Eislöwen (Saison 17/18 DEL2) und dem SC Riessersee (Saison 18/19 Oberliga) nach Hannover zu den beiden Hannoveraner Clubs „Indians“ und „Scorpions“ ging (Saisonen 19/20 und 20/21, beide Oberliga). Anschließend konnte Glemser bei den Moskitos Essen für die Saison 21/22 in der Oberliga auflaufen, bevor ihn sein jetziger Verein, die Starbulls Rosenheim, für die laufende Saison 22/23 ebenfalls für die Oberliga verpflichteten.

Der Cheftrainer der Starbulls Rosenheim, Jari Pasanen, war froh über die Verpflichtung von Glemser zum Saisonstart: „Wir hatten uns vergangenen Sommer natürlich gefreut, weil Mike nicht nur ein torgefährlicher Stürmer ist, der vor dem Tor gut arbeitet, sondern auch, weil er als junger Spieler bereit war, sehr hart an sich zu arbeiten. Das passt gut nach Rosenheim, weil das hier unsere Philosophie ist, junge Spieler über harte Arbeit und Lernbereitschaft besser zu machen. Es ist unglaublich, dass er da jetzt so hart ausgebremst wurde.“

Familienmensch mit großem Herz

Starbulls-Geschäftsführer Daniel Bucheli kennt auch den Privatmann Mike Glemser: „Bei Mike lief es richtig gut, bisher. Sowohl auf dem Eis als auch in der Kabine und im Verein hatte er sich einen festen Platz erspielt. Als Verein waren und sind wir sehr stolz auf ihn, weil er die Werte verkörpert, die wir hier auch vertreten: Harte Arbeit, top einwandfreies Verhalten, guter Charakter. Mike bringt alles mit, dass man als Verein stolz sein kann, solche Leute hier in Rosenheim zu haben. Da trifft uns sein Schicksal aktuell natürlich alle sehr hart.“

Freundin Lara und die Familie beschreiben

Ihren Mike als wundervollen Menschen von innen wie von Außen: „Er ist intelligent und bringt Dich mit seiner humorvollen Art immer zum Lachen; ist dabei immer charakterstark und aufgeschlossen. Eben ein Kämpfertyp mit starkem Sinn für Gerechtigkeit. Sehr wichtig ist ihm seine Familie. Nach außen ist er gerne taff und selbstbewusst, aber ich kenne ihn vor Allem auch als den zuvorkommenden, hilfsbereiten Familienmensch mit großem Herz, der immer für einen da ist.“

Familie und Verein starten Spendenaktion

Marcus Thaller, Vorstand der Starbulls, zeigt sich von der Situation schwer getroffen: „Da nimmst Du Dir so viel vor für eine Saison, die ganze Mannschaft und der Club arbeiten so hart an den Zielen und dann holt Dich so ein Ereignis komplett auf den Boden zurück. Wir haben Mike selbstverständlich unsere bestmögliche Unterstützung zugesagt und sind in enger Abstimmung mit seiner Familie. Hierbei haben wir neben der tragischen, emotionalen Situation auch die finanziellen Unwägbarkeiten für die nahe Zukunft beziffert, wo von mindestens EUR 250.000,00 auszugehen ist. Auf das gesamte Leben gesehen, geht man im Rahmen einer idealen medizinischen Betreuung von Kosten zwischen 500.000,00 und 750.000,00 EUR aus. Ich kann nur noch einmal Alle dazu aufrufen, für Mike zu spenden und ihn damit auf seinem so unglaublich schwierigen Weg zu unterstützen.“

Die Familie und die Freundin von Mike Glemser haben ein Spendenkonto für Mike eingerichtet, an welches ab sofort gespendet werden kann. Bei der gesamten Spendenkampagne wird die Familie tatkräftig von den Starbulls Rosenheim unterstützt.
(Quelle: Mitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hier geht es zur Spendenkampagne:

Mittlerweile sind bei der Spendenaktion schon knapp 164.000 Euro zusammengekommen.

Über weitere Schritte und die Verwendung der Spenden für Mike können sich interessierte auch bei Instagram informieren.
Für eine breite Unterstützungs-Community dient zusätzlich der Hashtag #97BeStrong für jegliche Art an Unterstützungsbekundungen.

Globaler Klimastreik – heute auch in Rosenheim

Globaler Klimastreik – heute auch in Rosenheim

Rosenheim / Traunstein / Bayern / Deutschland – Am heutigen Freitag, 3. März,  findet der nächste globale Klimastreik von „Fridays for Future“ statt. Auch in Rosenheim findet eine Protestaktion statt. 

Laut der offiziellen Website des Klimastreiks sind für heute in ganz Deutschland 254 Demos angemeldet. In München werden laut tz.de  zwischen 8.000 und 12.000 Demonstranten erwartet, die ab 12 Uhr durch München ziehen.

Ab 14 Uhr Klimastreik
im Salingarten

Bei uns in Rosenheim rufen die Aktivisten von „Fridays for Future“ ab 14 Uhr zum Protest im Salingarten auf. Gerechnet wird dort mit um die 100 Teilnehmer.
Weitere Veranstaltungen in Sachen „Klimastreik“ gibt es in unserer Region heute am Stadtplatz in Traunstein ab 14.30 Uhr. In Miesbach startet um 13 Uhr im Gymnasium-Park eine Demo. Es folgt um 16 Uhr eine Kundgebung im Rathaus Tegernsee und um 29 Uhr wird zum Taizè Gebet in die Apostelkirche eingeladen. Außerdem gibt es auch in Mühldorf am Inn eine Aktion. Start der Demo vom Bahnhofsplatz bis zum Stadtplatz ist um 15 Uhr.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)