3. März: Tag des Artenschutzes

3. März: Tag des Artenschutzes

Hilpoltstein / Bayern / Deutschland – Der Welttag des Artenschutzes am heutigen 3. März soll jährlich darauf aufmerksam machen, wie stark gefährdet die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt ist. Seit vielen Jahren nimmt die Zahl der Tier- und Pflanzenarten kontinuierlich ab, auch in Bayern. Die Bestände von Vogelarten wie Kiebitz, Rebhuhn und Braunkehlchen gehen, laut einer Pressemitteilung des LBV, im Freistaat in den letzten Jahrzehnten drastisch zurück. „Das Artensterben ist die wohl stillste Krise der aktuellen Zeit. Doch das Aussterben einzelner Tiere und Pflanzen sowie der Verlust von ganzen Ökosystemen hat in der Summe, auch für uns Menschen, dramatische Folgen“, sagt der LBV-Geschäftsführer Helmut Beran.

Fast alle Obst- und Gemüsearten sind auf die Bestäubung durch eine Vielzahl an Insektenarten angewiesen. Dazu zählen sowohl wildlebende Insekten als auch die Honigbiene, die deren Arbeit ergänzt. Die 2017 veröffentlichte Krefelder Studie bestätigte das Insektensterben mit erschreckenden Zahlen: Die Biomasse von fliegenden Insekten in Schutzgebieten ist in 27 Jahren um über 75 Prozent zurückgegangen. „Die Stabilität von Ökosystemen ist stark von Artenvielfalt abhängig. Artenvielfalt ist daher der Grundpfeiler für unser Leben. Gesunde Lebensmittel, frisches Wasser und saubere Luft dürfen wir nicht als selbstverständlich wahrnehmen. Wenn Ökosysteme zusammenbrechen, gefährdet das auch das Überleben des Menschen“, betont Helmut Beran. Intakte Böden mit Millionen Mikroorganismen sichern den Anbau von Lebensmitteln und sorgen für sauberes Grundwasser. Pflanzen filtern Staub- und Schmutzpartikel aus der Luft.

Natur sichert die Gesundheit

Artenvielfalt findet sich auch in der Hausapotheke und im Bad. Weltweit nutzen Menschen Pflanzen für medizinische Zwecke. Pflanzenteile sind außerdem wichtige Inhaltsstoffe für Natur-, aber auch konventionelle Kosmetik. Nicht zu unterschätzen ist die Wirkung der Natur auf die Psyche des Menschen. „Viele Studien haben mittlerweile gezeigt, dass sich Naturerlebnisse wie Vogelbeobachtung oder Waldspaziergänge positiv auf das mentale Wohlbefinden auswirken. Gerade in herausfordernden Zeiten kann die Natur dem Einzelnen so einen gewissen Halt geben“, sagt der LBV-Geschäftsführer.

Intakte Natur schützt die Menschen

Intakte Wälder, Feuchtgebiete und Moore nehmen gigantische Mengen an CO2 auf. Werden jedoch Wälder abgeholzt, Moore entwässert oder Grünland umgebrochen, so werden diese Treibhausgase wieder frei. Gleichzeitig liefert die Natur den Menschen kostenlose Dienstleistungen. So schützen Bergwälder vor Lawinen. Naturbelassene oder renaturierte Flussläufe vermindern die Hochwassergefahr für menschliche Siedlungen. „Stabile Ökosysteme mit einer hohen Artenvielfalt sind unsere besten Verbündeten gegen die Klimakrise. Gemeinsam erheben wir mit unseren Aktiven unsere Stimme für Natur- und Klimaschutz“, so Helmut Beran.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 3. März

Namenstag haben: Camilla, Catherine, Kathrin, Friedrich, Frederick, Friederike, Kunigunde, Leif, Tobias
(Quelle: namenstage.katholisch.de)

3 bekannte Geburtstagskinder:

Jamshedji Tata  (1839 – war ein indischer Industrieller, der mit der Tata-Gruppe den größten Mischkonzern Indiens begründete und als „Vater der indischen Industrialisierung“ gilt.)

Charles Ponzi (1882 – war ein italienischer Betrüger, der nach seiner Immigration in die USA Anfang des 20. Jahrhunderts seine Kunden mit einer Anlage-Betrugsmasche – ponzi scheme – um hohe Geldbeträge brachte. Er gilt als „Vater der Schneeballsysteme“.)

Ronan Keating (1977 – ist ein irischer Sänger, der in den 1990ern als Mitglied der Boygroup „Boyzone“ bekannte wurde und auch als Solokünstler Erfolge feierte, u. a. „When You Say Nothing at All“, „Life is a Rollercoaster“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1913: Die erste nationale Suffragettenparade für das Frauenwahlrecht in Washington wird von einem wütenden Mob angegriffen. Viele Frauen der national Woman`s Party werden unter den Augen der Polizei verletzt.
  • 1940: Die RMS Queen Elizabeth läuft wegen des Krieges insgeheim in Liverpool zu ihrer Jungfernfahrt aus. Das bis dahin weltweit größte Passagierschiff steuert New York City an.
  • 1997: Der Sky Tower, Fernsehturm von Auckland und mit 328 Metern höchstes Gebäude der südlichen Hemisphäre, wird eröffnet.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Dackelzuchtschau in Bad Feilnbach

Dackelzuchtschau in Bad Feilnbach

Bad Feilnbach / Landkreis Rosenheim – Der Dackelklub Sektion Wendelstein lädt am Sonntag, 12. März zu einer Zuchtschau im Gasthof Weingast (Kematen12, 83075 Bad Feilnbach) ein. Beginn ist um 10 Uhr, Beginn des Richtens ist um 11 Uhr.

Jeder Dackel mit und ohne Ahnentafel kann vorgeführt werden, der Zahn- und Rutenstatus kann abgenommen werden. Nur an der Zuchtschau erhält man einen gültigen Formwert für die Zuchtzulassung. Für die Teilnahme ist ein Impfstatus für alle Tiere erforderlich. Wichtig: Ahnentafeln, wenn vorhanden, nicht vergessen.
Gekürt wird der schönste Junghund, die schönsten jeder Haarart und der schönste Veteran.
Am Infotisch gibt es viel Interessantes rund um die beliebte Hunderasse. Außerdem werden auf Wunsch professionelle Fotos der Hund erstellt. Für alle vorgeführten Dackel gibt es ein Geschenk.
Weitere Infos gibt es bei der Homepage des Dackelclub Sektion Wendelstein oder per Mail an anna.lindlmaier@gmx.de.

Trachtenmarkt in Kolbermoor

Trachtenmarkt in Kolbermoor

Kolbermoor / Landkreis Rosenheim – Zum 12. Mal veranstaltet der GTEV Mangfalltaler Kolbermoor im Trachtenheim in Kolbermoor (Angerbauerstraße 4, 83059 Kolbermoor) am Samstag, 4. März, 13 bis 16 Uhr, die Gelegenheit, alles was zur Tracht gehört, günstig zu erwerben. 

Verkauft wird alles rund um  die Tracht für Groß und Klein, darunter Kleidung, Schuhe, Hüte und Schmuck. Anbieter können am Freitag, 3. März, von 16 bis 18 Uhr ihre Waren abgeben. Die Rückgabe nicht verkaufter Gegenstände erfolgt von 18 bis 18.30 Uhr nach dem Markt.
Verkaufslisten sind erhältlich bei Haushaltswaren Mittendorfer, Rosenheimer Straße 19 in Kolbermoor, oder bei Wolle oder mehr in Bad Aibling, Münchner Straße 6 in Bad Aibling.
Zehn Prozent vom Verkaufserlös werden zu Gunsten der Jugendarbeit des Trachtgenvereins einbehalten.
Für das leibliche Wohl der Besucher wird mit Kaffee und Kuchen gesorgt – auch zum Mitnehmen.
(Quelle: Mitteilung GTEV Mangfalltaler Kolbermoor / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Apple investiert am Standort München

Apple investiert am Standort München

München / Bayern – Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger begrüßt die heute veröffentlichte Ankündigung von Apple, eine weitere Milliarde Euro für sein Europäisches Zentrum für Chip-Design am Standort München zu investieren.

„Ich freue mich sehr über diese Entscheidung. In Sachen Halbleiter gehören der Freistaat und seine Landeshauptstadt mittlerweile zu den weltweit besten Adressen. Unser Vorteil ist die Kombination aus starker Industrie und Spitzenforschung. Wir haben in Bayern letztes Jahr eine Halbleiterinitiative gestartet, um unseren Standort zu stärken. Als Wirtschaftsministerium fördern wir selbst den Aufbau eines Bayerischen Zentrums für Chip-Design. Dafür haben wir in einem ersten Schritt schon 2022 rund 30 Millionen Euro für die Fraunhofer Gesellschaft in die Hand genommen. Die Entscheidung von Apple für München ist also absolut nachvollziehbar.“
(Quelle: Pressemitteilung Bayerische Staatsregierung / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Seniorenmitwirkungsgesetz beschlossen

Seniorenmitwirkungsgesetz beschlossen

München / Bayern – Am heutigen Donnerstag hat der Bayerische Landtag das Seniorenmitwirkungsgesetz beschlossen, das Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf auf den Weg gebracht hat: „Ein Meilenstein in der bayerischen Seniorenpolitik! Mit dem neuen Landesseniorenrat, der in den Gemeinden und Landkreisen verankert ist, binden wir ältere Menschen noch besser ein. So profitieren wir alle von der Erfahrung und dem Knowhow älterer Menschen. Gemeinsam stark in Bayern – mit allen Generationen!“

Seniorenvertretungen gibt es bereits in mehr als 90 Prozent der bayerischen Gemeinden. Diese wertvollen gewachsenen Strukturen stärke die Bayerische Staatsregierung jetzt mit dem neuen Gesetz: Die Handlungsfreiheit der Seniorenvertretungen vor Ort soll dabei erhalten bleiben. Und zusätzlich stehe den Seniorenvertretungen mit dem Landesseniorenrat ein Gremium zur Seite, das gezielt mit Information und individueller Beratung unterstütze.

Sozialministerium will einen
Leitfaden entwickeln

Als Orientierung will das Sozialministerium dazu einen Leitfaden entwickeln und das kostenlose Weiterbildungsangebot der Seniorenakademie Bayern für Seniorenvertretungen weiter ausbauen. Der Landesseniorenrat soll ein Anhörungsrecht bei allen seniorenspezifischen Vorhaben der Staatsregierung erhalten. Das Seniorenmitwirkungsgesetz ist Teil des Koalitionsvertrags von CSU und Freien Wählern. Das Gesetz soll zum 1. April 2023 in Kraft treten.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Infoabend der Sozialen Servicestelle

Infoabend der Sozialen Servicestelle

Westerham / Landkreis Rosenheim – Am Donnerstag den 16. März findet um 18 Uhr im AWO-Bürgersaal in Westerham (Miesbacher Straße 13, 83620 Feldkirchen-Westerham) ein Informationsabend der Sozialen Servicestelle des Sozialen Netzwerks Feldkirchen-Westerham e.V. gemeinsam mit dem Pflegestützpunkt des Stadt- und Landkreises Rosenheim und dem Bezirk Oberbayern statt. Eintritt frei, Anmeldung nicht notwendig.

Vor Ort können sich die Besucher über die einzelnen Angebote der drei Stellen informieren. Kurze Vorträge zeigen einen Überblick in die einzelnen Bereiche. Im Anschluss daran stehen die Mitarbeiter für Fragen zur Verfügung. 

Soziale Servicestelle: Informationen zu den Leistungen der Servicestelle wie zum Beispiel Demenzbetreuungsgruppe, Vorsorgevollmachten, Patientenverfügungen, Notfallmappe und der Ehrenamtsbörse für das Mangfalltal
Pflegestützpunkt: Informationen zu allen Themen der Pflege, wie zum Beispiel Beratung zur Feststellung einer Pflegebedürftigkeit und allgemeine Leistungen der Pflegeversicherung
Bezirk Oberbayern: Vorstellung des Beratungsangebots des Bezirks Oberbayern.
(Quelle: Pressemitteilung Servicestelle des Sozialen Netzwerks Feldkirchen-Westerham / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Holz mit allen Sinnen entdecken

Holz mit allen Sinnen entdecken

Rosenheim – Das Holztechnische Museum in Rosenheim (Max-Josefs-Platz 4) bietet im März Workshops und Führungen zum Thema „Holz – mit allen Sinnen entdecken!“ an. Hier eine Übersicht. 

Workshop I: „Gestalte mit!“

Am Freitag, 10. März von 14.40 bis 16 Uhr: Kleine Holzgegenstände werden nach eigenen Ideen in Dioramen gestaltet und im Museum ausgestellt.
geeignet für Kinder von 6 bis 11 Jahren / 6,- Euro pro Kind

Workshop II: „Papierwespe“

Am Freitag, 17. März, von 14.30 bis 16 Uhr:
Die Kinder entdecken, wie die Wespen ihre Nester bauen und versuchen es ihnen mit Hobelspänen und Kleister nachzumachen.
geeignet für Kinder von 6 bis 11 Jahren / 6,- Euro  pro Kind

Workshop III: „Osterwerkstatt“

Am Freitag, 31. März, von 14.30 bis 16 Uhr:
Die Kinder gestalten mit Holz und Nägeln zum Thema Ostern. Jedes Kind erwartet eine kleine Überraschung!
geeignet für Kinder von 6 bis 11 Jahren / 6,- Euro pro Kind

Außerdem gibt es im März auch wieder Familienführungen im Holztechnischen Museum: am Samstag 11. März, und am Samstag, 18. März, jeweils von 15 bis 16 Uhr
Bei der Führung mit interaktiven Elementen, entdecken die kleinen und
großen Teilnehmer, den spannenden Weg eines Baumes von seinem Wachstum im Wald bis zu seiner Verarbeitung zum Alltagsgegenstand.

Die Workshops und Führungen werden von Christa Lüdecke, Museumspädagogin und Ausstellungskuratorin durchgeführt.

Anmeldungen erforderlich unter Telefon 08031/16900 oder holztechnischesmuseum@rosenheim.de

Die beliebten Workshoptüten sind nach wie vor im Museums Shop erhältlich; inklusive komplettem Material und online Tutorial für eine Werkarbeit zu Hause oder natürlich als Geschenk für kreative Kinder.
Zur Auswahl stehen:

  • Fingertiere (5 Holzmotive) geeignet ab Kindergartenalter
  • Memo Clip (inklusive Klammer und Bildaufhänger) geeignet ab 1. Klasse
  • Nagelbilder (verschiedene Motive zur Auswahl) geeignet ab 3. Klasse
    (Quelle: Pressemitteilung Holztechnisches Museum: Beitragsbild: Copyright Christa Lüdecke)
Weltgebetstag auch in Rosenheim

Weltgebetstag auch in Rosenheim

Rosenheim / Frasdorf / München – Gläubige aller christlichen Konfessionen begehen in mehr als 150 Ländern der Erde am morgigen Freitag, 3. März den Weltgebetstag der Frauen. Auch in Rosenheim und Frasdorf finden Gottesdienste statt.

Der Weltgebetstag der Frauen beschäftigt sich jedes Jahr am ersten Freitag im März mit der Lebenssituation von Frauen in einem anderen Land. Weine Wurzeln gehen bis ins 19. Jahrhundert zurück, in Deutschland wurde er erstmals 1949 mit ökumenischen Gottesdiensten gefeiert.
Die Gottesdienstordnung verfassen in jedem Jahr Frauen eines Landes für die ganze Welt. Heuer ist Taiwan an der Reihe. Das Motto lautet „Glaube bewegt“.  Mit der Kollekte aus den Gottesdiensten werden Frauen- und Mädchenprojekte rund um den Globus unterstützt.

Gottesdienst in der
Pfarrkirche St. Josef der Arbeiter

Vielerorts finden dazu am morgigen Freitag Veranstaltungen statt. In Rosenheim wird um 19 Uhr ein Gottesdienst zum Weltgebetstag in der Pfarrkirche St. Josef der Arbeiter (Krainstraße 23) gefeiert.

Gottesdienst in der
Pfarrkirche St. Margareth

In Frasdorf im Landkreis Rosenheim (Pfarrverband Oberes Priental) wird um 14 Uhr in der der Pfarrkirche St. Margareth (Hauptstraße 24) ein Gottesdienst gefeiert. Anschließend geht es zum Treffen in die „Teestube“.
Weitere Infos zum Weltgebetstag gibt es hier.
(Quelle: Pressemitteilung Erzdiözese München und Freising / Beitragsbild: Symbolfoto re)

So geht es weiter mit Wallfahrtsort Birkenstein

So geht es weiter mit Wallfahrtsort Birkenstein

Birkenstein / Miesbach / München – Ende Oktober 2022 verließen die Armen Schulschwestern die bekannte Wallfahrtsstätte Birkenstein im Landkreis Miesbach (wir berichteten). Nun steht fest, wie es weitergeht.

Die Erzdiözese München und Freising übernimmt die Gebäude und konnte eine Ordensgemeinschaft für eine Neuansiedlung an dem bedeutenden geistlichen Ort gewinnen, um diesen zu erhalten und zu stärken.

Garser Missionsschwestern betreuen
zukünftig Birkenstein

Von April 2023 an werden vier Schwestern aus der Kongregation der Missionsschwestern vom Heiligsten Erlöser, auch Garser Missionsschwestern genannt, in Birkenstein wohnen und wirken. Neben der Mitarbeit von zwei Schwestern in der Wallfahrtsseelsorge zusammen mit dem Wallfahrtskuraten wird eine Mitschwester auch einen pastoralen Dienst in einem Pfarrverband übernehmen. Die vierte Schwester wird Aufgaben in der Hausgemeinschaft wahrnehmen. Da das unmittelbar mit der Wallfahrtskapelle verbundene Klostergebäude einiger Sanierungsmaßnahmen bedarf, werden die Schwestern vorübergehend in das sogenannte Gästehaus Regina einziehen.

„Die Erzdiözese ist sehr dankbar, dass die Ordensgemeinschaft, die international und im Erzbistum in der Mission und schwerpunktmäßig in der Pastoral tätig ist, diesen Dienst übernimmt“, sagt Christoph Klingan, Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, der die Schwestern in einem feierlichen Gottesdienst am Sonntag, 16. April 2023, seitens der Erzdiözese begrüßen und in ihren Dienst am Wallfahrtsort einführen wird. Die Schwestern des 1957 in Gars gegründeten Ordens arbeiten außer in Deutschland auch in Japan, Bolivien, Chile, Österreich und in der Ukraine in der Seelsorge sowie im pflegerischen und sozialen Bereich.

Exerzitienhaus könnte
bald errichtet werden

Um das geistliche Angebot des Ortes weiter auszubauen, prüft die Erzdiözese derzeit auch die Errichtung eines Exerzitienhauses in Birkenstein. Menschen, die mit ihren Anliegen zur Gottesmutter Maria in Birkenstein kommen, sollen dort seelsorgliche Begleitung und innere Einkehr erfahren können. 
(Quelle: Pressemitteilung Erzdiözese München und Freising / Beitragsbild: Archiv Hendrik Heuser)

Gasthof König Otto, Rosenheim, 1930

Gasthof König Otto, Rosenheim, 1930

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1930. Auf der historischen Aufnahme blicken wir von der König-Otto-Kreuzung in Rosenheim auf den Max-Josefsplatz und das Mittertor.

Im Vordergrund zu sehen ist der ehemalige Gasthof zum König Otto. Zu seinem Namen kam er, weil im Dezember 1932 der bayerische Königssohn Otto als neuer König von Griechenland auf seiner Reise in sein künftiges Reich auch durch Rosenheim kam. 
Wegen seiner Lage unmittelbar am Eingang zur Altstadt beherbergte das Gebäude Max-Josefs-Platz 1 übrigens schon im 17. Jahrhundert einen Gasthof – und auch nach der Ära des Gasthof König Otto war dort noch viele Jahre Gastronomie zu finden, zuletzt mit „Wienerwald“. Das Restaurant schloss Ende der 1980er Jahre. Heute befinden sich in dem Haus Läden und Büros. Längst Geschichte ist auch der schattige Biergarten.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Artikel: Karin Wunsam / Info: stadtarchiv.de)

Daheim wohnen bleiben

Daheim wohnen bleiben

Soyen / Landkreis Rosenheim – Daheim wohnen bleiben, so lange wie möglich – das wünschen sich wohl die meisten Menschen. Für Ältere oder Menschen mit Handicap können aber schon Kleinigkeiten zum Problem werden. Die ehrenamtlichen Wohnberater des Landkreis Rosenheim helfen, die eigenen vier Wände an die jeweiligen Bedürfnisse anzupassen. Am 13. März findet dazu ein Vortrag von, 14 bis 16 Uhr, im Rathaus Soyen statt.

Einzelne Stufen, hohe Teppichkanten, tiefe Duschwannen oder rutschige Badewannen – für ältere Menschen oder auch für Menschen mit Handicap können derartige Kleinigkeiten schnell zum großen Problem werden. Die ehrenamtlichen Wohnberater des Landratsamtes Rosenheim helfen, die eigenen vier Wände an die jeweiligen Bedürfnisse anzupassen. Neben individuellen Beratungen informieren sie Interessierte auch bei Infoveranstaltungen und Vorträgen über Möglichkeiten und Finanzierung, so demnächst im März in Breitbrunn und Soyen.

Vortrag am 13. März
im Rathaus Soyen

Brigitte Neumaier von der Fachstelle Wohnberatung im Landkreis Rosenheim informiert am 13. März, von 14 bis 16 Uhr im Rathaus Soyen in der Riedenerstraße 11 zum Thema „Barrierereduzierung Zuhause. Wie Sie mehr Komfort und Sicherheit im eigenen Zuhause erreichen können.“ Der Vortrag ist kostenfrei, es ist keine Anmeldung notwendig.

Etwa 20 ehrenamtliche Wohnberater sind
im Landkreis Rosenheim im Einsatz

Vorträge wie diese finden regelmäßig statt. Zudem sind etwa 20 ehrenamtliche Wohnberater im Landkreis Rosenheim im Einsatz. Sie bieten Senioren oder Menschen mit  Handicap Unterstützung bei Fragen rund um Komfort und Sicherheit in den eigenen vier Wänden
„Oft helfen schon kleine Veränderungen, wie eine WC-Sitz-Erhöhung, ein zweiter Handlauf oder ein Haltegriff an der richtigen Stelle“, betont Brigitte Neumaier. „Es muss nicht immer sofort das ganze Badezimmer renoviert werden, um Erleichterungen im Alltag zu spüren.“ Welche Möglichkeiten es gibt, das eigene Zuhause an die Bedürfnisse anzupassen und wie diese auch finanziert werden können, ist ebenfalls Thema der Beratung.
Beratungsschwerpunkt der ehrenamtlichen Wohnberater ist die eigene Heimatgemeinde. Sie kommen in die Wohnung und bieten eine kostenlose, vertrauliche und unverbindliche Beratung an und suchen zusammen mit den Interessierten nach passenden Lösungen.
Die Fachstelle für Wohnberatung im Landratsamt Rosenheim ist als Ansprechpartner bei Fragen unter der Telefonnummer 08031 / 392 2281 zu erreichen.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)