Chance für den Feuersalamander

Chance für den Feuersalamander

Nürnberg / Hilpoltstein / Berlin – Der Feuersalamander ist in Bayern auf Grund des Verlustes seiner Lebensräume ohnehin schon gefährdet. Das markante Tier lebt hauptsächlich in und um sensible Quellbereiche der Mittelgebirge sowie in alpinen Bereichen. Doch nun bedroht zusätzlich der eingeschleppte Hautpilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) die charismatische heimische Salamanderart und könnte sogar zu ihrem Aussterben führen. Diese Gefahr abzuwenden ist eines der Ziele eines gemeinsamen Projektes der drei bayerischen Naturschutzverbände LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz), BUND Naturschutz und LARS (Landesverband für Amphibien- und Reptilienschutz).

In dessen Rahmen haben die Naturschützer eine Machbarkeitsstudie bei den Experten von“ Frogs & Friends“ in Auftrag gegeben, die nun zeigt: Um die genetische Vielfalt der Feuersalamander zu sichern, müssen Tiere in menschliche Obhut genommen werden. „Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren. Es geht um die Frage, welche Maßnahmen notwendig sind, um das Überleben des Feuersalamanders langfristig zu sichern“, erläutert Dr. Andreas von Lindeiner, Landesfachbeauftragter Naturschutz des LBV.

2020 wurden im Steigerwald erstmals von Bsal befallene Feuersalamander in Bayern nachgewiesen. Im Ruhrgebiet und der Eifel sowie den angrenzenden Gebieten in Belgien beziehungsweise den Niederlanden hat der Pilz Teilpopulationen bereits ausgelöscht. Im Rahmen des vom bayerischen Umweltministerium geförderten Artenhilfsprogramms (AHP) Feuersalamander haben der LBV und seine Projektpartner deshalb eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, um Möglichkeiten für das langfriste Überleben der Feuersalamander auszuloten.

Feuersalamander in
menschliche Obhut nehmen

Die Ergebnisse dieser Machbarkeitsstudie, die unter der Federführung der Artenschutzexperten von Frogs & Friends entstanden ist, zeigen nun: Um den Feuersalamander in Bayern vor dem Aussterben zu bewahren, müssen Tiere aus unterschiedlichen Standorten in menschliche Obhut genommen und Ex-situ, also außerhalb ihres natürlichen Lebensraumes, gehalten werden. So sollen genetisch vielfältige Zuchtstämme entstehen, die als Reservepopulation dienen. „Unser Ziel ist es, schneller zu sein als der Pilz. Also nicht erst zu reagieren, wenn die Art fast ausgestorben ist. Wir müssen proaktiv handeln, solange wir noch die Möglichkeit dazu haben“, sagt Björn Encke, Geschäftsführer von „Frogs & Friends“.

Die Machbarkeitsstudie hält fest, welche unterschiedlichen Haltungsmöglichkeiten und Erfahrungen es bereits gibt, woher die Tiere kommen sollten, um die bestehende Vielfalt zu erhalten und wie das Vorhaben praktisch umgesetzt werden kann. Ein Maßnahmenpaket sieht vor, in einer fünfjährigen Initialphase zuerst eine breite fachliche Expertise aufzubauen und ein Netzwerk an möglichen Standorten für die Zucht der Feuersalamander aufzubauen. Dafür sind finanzielle Mittel von knapp über einer halben Million Euro nötig. Hierfür bemühen sich die beteiligten Partner um Förderungen des Bundes und der Länder.

Zunächst sollen Feuersalamander aus drei Population entnommen und auf fünf Standorte mit unterschiedlichen Haltungsformen aufgeteilt werden. Vorgesehen ist eine Zusammenarbeit mit professionellen Institutionen wie Zoos, aber auch das Wissen von Privathalterl einfließen. „Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Feuersalamander bei einer eher trockenen, aber sehr hygienischen Haltung am besten gedeihen. Wichtig ist, dass sie unterschiedliche Milieus angeboten bekommen und so selbst wählen können, was sie gerade brauchen“, berichtet Dr. Johannes Penner von Frogs & Friends, der die Studie federführend zusammengestellt hat. Das zentrale Management könnte durch Citizen Conservation (CC) übernommen werden. Diese Initiative von Zoos und Privathaltern betreut inzwischen 17 Arterhaltungsprogramme für vom Aussterben bedrohte Tierarten.

Von Bsal befallen Feuersalamander
wurden erfolgreich therapiert

Erste Erfahrungen konnten bereits gesammelt werden: Unter menschlicher Obhut wurden in der Quarantänestation des Nürnberger Tiergartens bereits fünf von Bsal befallene Feuersalamander aus dem fränkischen Steigerwald erfolgreich therapiert. Die geheilten Feuersalamander können nicht zurück in ihren kontaminierten Lebensraum und bleiben zunächst im Tiergarten. Eine Möglichkeit, Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu behandeln, gibt es momentan nicht. „Am Beispiel des Feuersalamanders entsteht gerade ein Modell, wie ein Netzwerk aus Experten, Enthusiast , öffentlichen und privaten Einrichtungen sowie Behörden nachhaltigen Artenschutz betreiben kann. Wir freuen uns sehr, Bestandteil dieses Netzwerks zu sein“, erklärt Dag Encke, Direktor des Nürnberger Tiergartens.

Als sogenannte Verantwortungsart steht der Feuersalamander unter besonderem staatlichem Schutz in Deutschland, entsprechend eindringlich ist der Appell des LBV-Biologen Dr. Andreas von Lindeiner: „Was wir brauchen, ist eine nationale Strategie zum Schutz des Feuersalamanders vor der Bsal-Epidemie. Die vorliegende Machbarkeitsstudie bildet hierfür eine exzellente Grundlage. Auf Fachebene haben wir die nötigen Partner beisammen. Was es jetzt braucht, ist ein staatliches Bekenntnis zur Verantwortung für den Feuersalamander, also ein nationales Artenhilfsprogramm, das auch die Ex-situ-Haltung beinhaltet.“
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

16-jährige stirbt bei Verkehrsunfall

16-jährige stirbt bei Verkehrsunfall

Oberbergkirchen / Landkreis Mühldorf – Tragisch endete ein Verkehrsunfall, der sich am gestrigen Samstagnachmittag in Oberbergkirchen im Landkreis Mühldorf ereignete. Eine 16-jährige Motorradfahrerin erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.

Die 16-jährige fuhr mit ihrem Leichtkraftrad die Kreisstraße MÜ 27 von Bichling kommend in Fahrtrichtung Irl. In der scharfen Rechtskurve am dortigen Waldausgang  stürzte die Jugendliche aus bislang unbekannter Ursache und rutschte über die Gegenfahrbahn.
Zur gleichen Zeit fuhr eine 36-jährige mit ihrem BMW in die entgegengesetzte Richtung. Sie konnte, nach den Angaben der Polizei, den Zusammenstoß nicht mehr verhindern und kollidierte mit der Kraftradfahrerin.
Die 16-jährige kam links neben der Fahrbahn zum Liegen und war nicht ansprechbar. Unmittelbar hinzugekommen Verkehrsteilnehmer leiteten umgehend Erste-Hilfe-Maßnahmen ein und begannen die junge Frau zu reanimieren. Die Reanimation wurde im Anschluss an die eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr und schließlich an den Rettungsdienst übergeben. Doch  leider waren alle Bemühungen vergebens.

BMW-Fahrerin und ihre Kinder
erlitten einen Schock

Die BMW Fahrerin, sowie ihre beiden 3- und 5-jährigen Kinder erlitten eine Schock und wurden im Anschluss genau wie die Angehörigen der 16-jährigen durch ein Kriseninterventionsteam betreut.
An der Unfallstelle waren etwa 20 Einsatzkräfte der Feuerwehren Irl und Oberbergkirchen, eine Besatzung des Rettungsdienstes und ein Notarzt, welcher von einem Rettungshubschrauber zu dem Unfallort gebracht wurde.
Die Polizeiinspektion Mühldorf am Inn nahm noch an der Unfallstelle die Ermittlungen zum Unfallhergang auf. Von der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter mit der Erstellung eines unfallanalytischen und technischen Gutachtens beauftragt. Pkw und Motorrad wurden sichergestellt.
Die Kreisstraße war für die Dauer der Unfallaufnahme komplett gesperrt. Alle Unfallbeteiligten kommen aus dem nördlichen Landkreis Mühldorf am Inn.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Geänderte Buslinie wegen Baustelle

Geänderte Buslinie wegen Baustelle

Rosenheim – Die Stadtwerke Rosenheim beginnen am morgigen Montag, 6. März, mit Bauarbeiten in der Erlenaustraße im Bereich zwischen dem Fischerweg und der Höttinger Straße. Diese führen auch zu einer geänderten Linienführung der Buslinie 6.

Laut Auskunft der Stadtwerke Rosenheim werden neue Fernwärmeleitungen verlegt, Wasserleitungen erneuert sowie das Gas- und Stromnetz verbessert. Außerdem modernisieren die SWRO die Telekommunikationsleitungen und rüsten die Straßenbeleuchtung auf LED um.

Einbahnregelung mit
anschließender Vollsperrung

Zunächst für eine Woche gilt eine Einbahnregelung in Richtung Pernauerstraße. Ab dem 13. März wird dann eine Vollsperrung des Verkehrs notwendig, wobei die Zufahrt für Anlieger soweit möglich aufrechterhalten werden soll.

Geänderte Linienführung
der Buslinie 6

Die Vollsperrung erfordert eine Umleitung für den Busverkehr. Der Bus befährt von der Erlenaustraße kommend die Schirmbeckstraße und Rechenauerstraße zur Pernauerstraße, um dem regulären Linienweg über Neue Heimat folgen zu können. Die Haltestelle Erlenaustraße in der Nähe der Einmündung Pernauerstraße kann nicht angefahren werden, als Ersatzhaltestelle steht die Haltestelle in der Rechenauerstraße in der Nähe der Einmündung zur Pernauerstraße zur Verfügung.

Die geplante Bauzeit beträgt für diese Maßnahme voraussichtlich vier Monate, der Abschluss ist für Ende Juni geplant.
Weitere Infos hier. 
(Quelle: Pressemitteilung Stadtwerke Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kita-Anmeldewoche startet

Kita-Anmeldewoche startet

Rosenheim – Am morgigen Montag, 6. März, beginnt in Rosenheim die Kita-Anmeldewoche. Vom 6. März bis zum 10. März können Eltern ihre Kinder für einen Krippen- oder Kindergartenplatz im Stadtgebiet anmelden. Heuer erstmals ausschließlich online!

Dazu muss im Vorfeld ein Benutzerkonto – die BayernID – für das Bürgerserviceportal erstellt werden. Die Registrierung erfolgt hier.
Nur mit der BayernID ist eine anschließende Kita-Anmeldung unter diesem Link möglich, der ab Montag verfügbar ist. Hier gibt es ebenfalls ein erklärendes Video zur Erstellung des Benutzerkontos sowie eine schriftliche Anleitung.
Für die Anmeldung wird eine BayernID mit der niedrigsten Sicherheitsstufe benötigt, eine Registrierung „mit Benutzername und Passwort“.

Viele Fragen, die sich möglicherweise im Vorfeld auftun, werden auf der Internetseite der Stadt Rosenheim beantwortet. Zur Klärung weitergehender Fragen können sich interessierte Eltern auch an kinderbertreuung@rosenheim.de wenden.

Mindestens drei Wunschkindergärten
müssen bei der Anmeldung angegeben werden

Bei der Anmeldung müssen mindestens drei Wunschkindergärten angegeben werden, bis zu fünf Nennungen sind möglich. Die Benachrichtigungsschreiben über die Kita-Platzvergabe werden voraussichtlich ab Ende März an das Postfach des BayernID-Benutzerkontos geschickt.
Für die Vergabe der Kitaplätze spielt es keine Rolle, an welchem der Anmeldetage und in welcher Reihenfolge die Kinder angemeldet wurden.
Sowohl das Anmeldeportal als auch die FAQs sind neben Deutsch in acht weiteren Sprachen verfügbar – englisch, türkisch, rumänisch, ukrainisch, bulgarisch, polnisch, ungarisch und russisch.

Folgenschwerer Verkehrsunfall in Wasserburg

Folgenschwerer Verkehrsunfall in Wasserburg

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall kam es am gestrigen Samstagvormittag in Wasserburg am Inn. Ein 27-jähriger prallte mit seinem Auto frontal gegen ein Baum. Der Rettungshubschrauber musste kommen.

Der 27-jährige aus Unterreit fuhr mit seinem Audi A 3 Cabrio von der Wasserburger Altstadt in Richtung Innhöhe. Am Ende der Serpentinen geriet er aus bislang unbekannter Ursache alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn ab. Sein Pkw krachte frontal gegen einen großen Baum neben der Straße.

Fahrer wurde in eine Klinik
nach München geflogen

Durch die Wucht des Aufpralls erlitt der Fahrer schwere Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber flog ihn in eine Klinik nach München.
Ein Großaufgebot der freiwilligen Feuerwehr kümmerte sich um die Unfallabsicherung sowie eine Verkehrslenkung des regen Samstag-Nachmittag-Verkehrs. Zur Aufklärung der Unfallursache wurde durch die Staatsanwaltschaft Rosenheim ein unfallanalytisches Gutachten angefordert.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Reifenstecher in Bad Aibling

Reifenstecher in Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – In der Nacht vom 3. März auf den 4. März wurde an einem Auto in Bad Aibling das Vorderrad zerstochen.  Vor wenigen Wochen kam es in unmittelbarer Nähe zu einem identischen Vorfall.

Zu der Tat kam es in der Grassingerstraße. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu einem Tatverdächtigen geben können, sollen sich mit der Polizei in Bad Aibling in Verbindung setzen – Telefon: 08061 / 90730.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mist-Anhänger stürzt in Kurve um

Mist-Anhänger stürzt in Kurve um

Flintsbach / Landkreis Rosenheim – Ein Mist-Anhänger stürzte am gestrigen Samstagvormittag in einer Kurve zwischen Flintsbach und Oberaudorf im Landkreis Rosenheim um. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauerten rund zwei Stunden. 

Der 44-jährige Traktorfahrer aus dem Landkreis Rosenheim fuhr eine Rechtskurve, nach Angaben der Polizei, offenbar mit nicht angepasster Geschwindigkeit. Er verlor die Kontrolle über sein Gespann. Der Anhänger stürzte während der Fahrt um. Traktor und umgestürzter Anhänger kamen dann auf der Gegenfahrbahn zum stehen.
Die Ladung des Anhängers in Form von Mist wurde in einen angrenzenden Graben verschüttet. Der Fahrer des Gespanns blieb unverletzt.
Für die rund zwei Stunden andauernden Bergungs- und Aufräumarbeiten war die komplette Fahrbahn zeitweise gesperrt. Dadurch kam es zu moderaten Verkehrsbeeinträchtigungen.
Die freiwillige Feuerwehr Flintsbach am Inn unterstützte vor Ort mi mehreren Fahrzeugen bei Absicherungs-, Vekehrsleit- und Aufräumarbeiten.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Joint „erschnuppert“

Joint „erschnuppert“

Rosenheim – Beim Vorbeigehen an einem 42-jährigen Rosenheimer nahmen Einsatzkräfte der Rosenheimer Polizei den Geruch von Marihuana wahr. Sie lagen richtig. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Der Vorfall ereignete sich am gestrigen Samstagabend gegen 23.30 Uhr in der Ebersberger Straße. Beamte kamen dort gerade von einem kleineren Einsatz und waren zu Fuß auf dem Weg zurück zu ihren Streifenwagen. Da kam ihnen der 42-jährige Rosenheimer entgegen, der eine Zigarette in der Hand hielt. Der Mann wurde einer Kontrolle unterzogen. Bei der Zigarette handelte es sich um einen selbstgebauten Joint. Bei der anschließenden Durchsuchung wurden noch weitere geringe Mengen an Betäubungsmittel gefunden und sichergestellt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Randalierer-Duo beschäftigt Polizei

Randalierer-Duo beschäftigt Polizei

Rosenheim – Weil ein 44-jähriger Stephanskirchner aus einem Lokal in Rosenheim verwiesen wurde, fing er an zu randalieren und verletzte dabei sogar einen Polizisten. Dann mischte sich seine Begleiterin ein.

Der Vorfall ereignete sich am heutigen Sonnagmorgen gegen 1 Uhr in der Ruedorfferstraße. Der Stephanskirchner flog aus dem Lokal, weil er dort, nach den Angaben der Polizei, sich nicht an „die Regeln des Anstands hielt und andere Gäste beleidigte“.
Weil sich der 44-jährige auch vor dem Lokal nicht beruhigte, wurde die Rosenheimer Polizei verständigt. Noch bevor die Polizei mit ihm ein vernünftiges Gespräch führen konnte, fing er an diese mit Ausdrücke wie „Arschlöcher“ und „Wichser“ zu beleidigen.
Die Beamten versuchten, den Mann zu beruhigen und gaben ihm zu verstehen, dass er doch einfach nach Hause gehen solle, dann sei die Lage vor Ort so gut wie erledigt. Die Polizei rief ihm sogar ein Taxi.
Der Mann ging nicht auf das Angebot ein, sondern lief wieder zu dem betreffenden Lokal. Dort schrie er den Türsteher an und warf wieder mit Beleidigungen um sich.
Die Beamten der Rosenheimer Polizei erteilten dem 44-jährigen einen Platzverweis. Diesem schenkte er ebenso wenig Beachtung wie dem Taxi.
Schließlich wurde er von den Einsatzkräften in Gewahrsam genommen. Er wehrte sich und nun mischte sich auch seine 41-jährige Begleiterin ein.

Polizist wurde im 
Schulterbereich verletzt

Durch einen Schlag verletzte der Stephanskirchner einen 31-jährigen Polizisten im Schulterbereich. Seine Begleiterin aus Söchtenau schlug kurz danach auf eine 24-jährige Polizeibeamtin mehrfach mit Händen und Füßen ein und versuchte ihren Bekannten von den beamten loszureißen.
Durch weitere eintreffende Unterstützungskräfte konnten die beiden schließlich von weiteren Gewaltausbrüchen abgehalten werden.
Die beiden Randalierer wurden zur Rosenheimer Inspektion gebracht. Ihre Atemalkoholwerte lagen jeweils bei rund einem Promille.

Ermittlungsverfahren wegen
Gefangenenbefreiung

Da die zwei weiter aggressiv auftraten, verbrachten sie die restliche Nacht in einer Zelle der Rosenheimer Polizei. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Gefangenenbefreiung ein.
Weite Teile des Vorfalls wurden durch die mitgeführte BodyCam der Einsatzkräfte sowie die Videoüberwachung in der Innenstadt aufgenommen und dokumentiert.
Die beiden Beamten mussten sich nach dem Vorfall aufgrund ihrer Verletzungen in medizinische Behandlung begeben, sind aber weiter dienstfähig.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 5. März

Namenstag haben: Dietmar, Gerda, Ingmar, Olivia,
(Quelle: namenstage.katholisch.de)

3 bekannte Geburtstagskinder:

Rosa Luxemburg (1871 – war eine marxistische Theoretikerin, bedeutende Vertreterin der europäischen Arbeiterbewegung und u. a. Mitbegründerin des „Spartakusbundes“, die für den Aufbau einer sozialistischen Republik kämpfte.)

Thomas Hermanns (1963 – ist ein deutscher Moderator, Komiker und Fernsehmacher, der mit dem „Quatsch Comedy Club“ im Jahr 1996 eine Bühne für Stand-Up-Comedians schuf.)

Barbara Schöneberger (1974 – ist eine deutsche Fernsehmoderatorin, Sängerin und Schauspielerin.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1836: Die erste nichtschlagende Studentenverbindung Deutschlands, die CStV Uttenruthia Erlangen, wird gegründet.
  • 1917: Der Meteorit von Treysa wird in einem Waldstück bei Rommershausen gefunden.
  • 1966: Der Österreicher Udo Jürgens gewinnt bei seinem dritten Auftritt mit dem Lied „Merci Chèrie“ den Grand Prix Eurovision de la Chanson, der in diesem Jahr in Luxemburg ausgetragen wird.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner)
Junge Forscher ganz groß

Junge Forscher ganz groß

Rosenheim / Landkreis – Beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht, den die Technische Hochschule Rosenheim zusammen mit der regionalen Wirtschaftsvereinigung Seeoner Kreis ausrichtet, hat die Jury sechs Projekte mit einem 1. Preis ausgezeichnet. Diese sind damit für den Landeswettbewerb Bayern qualifiziert. Insgesamt haben knapp 70 Schülerinnen und Schüler mit 43 Projekten am Regionalwettbewerb in Rosenheim teilgenommen.

In der Kategorie „Schüler experimentieren“ erhielten folgende Schüler einen 1. Preis: Leopold Bratek vom Maria-Ward-Gymnasium in Altötting für das Projekt „Papier nachhaltig – geht das?“ (Fachgebiet Arbeitswelt), Veronika Hager und Amelie Galneder ebenfalls vom Maria-Ward-Gymnasium für das Projekt „Untersuchungen zur Haltbarkeit von Schnittblumen“ (Fachgebiet Biologie), Mario Alexa und Maxi Schöps vom Gymnasium Miesbach für das Projekt „Chemisches Leuchten“ (Chemie) sowie Magdalena Hansjakob vom König-Karlmann-Gymnasium in Altötting für das Projekt „Solarmobil“ (Fachgebiet Physik).

Folgende Teilnehmer wurden in der Kategorie „Jugend forscht“ mit einem 1. Preis ausgezeichnet: Matthias Fuchs vom Gymnasium Waldkraiburg für das Projekt „Ganganalyse im Eigenbau“ (Fachgebiet Mathematik/IT) und Bastian Auer, der sein Projekt „EKG- Kanalrekonstruktion mit Convolutional Neural Networks“ (Fachgebiet Technik) für den Kreisverband Altötting des Bayerischen Roten Kreuzes angemeldet hatte. Für die Auszeichnung zur „Bayerischen Forscherschule des Jahres“ nominierte die Jury des Regionalwettbewerbs Rosenheim das Gymnasium Waldkraiburg.

Zahlreiche Schüler erstmals dabei

„Nach zwei Online-Wettbewerben in den vergangenen Jahren war es umso schöner, dass die jungen Forscherinnen und Forscher ihre Projekte wieder in Präsenz an der Hochschule vorstellen konnten. Die Stimmung war ganz hervorragend“, blickt Wettbewerbsleiter Thomas Grillenbeck, Mathematik- und Physiklehrer am Ignaz-Günther Gymnasium in Rosenheim, zurück. Besonders erfreulich sei, dass in diesem Jahr zahlreiche Schüler zum ersten Mal am Wettbewerb Jugend forscht in Rosenheim teilgenommen hätten.

TH-Präsident Professor Heinrich Köster zeigt sich auch in diesem Jahr vom Ideenreichtum und den Leistungen der jungen Forscher beeindruckt. „Sie haben mit großer Neugier, viel Experimentierfreude und auch mit Durchhaltevermögen ihre Projekte umgesetzt“, so Köster. „Zukunft beginnt in den Köpfen, das wissen wir an der Hochschule nur zu gut. Und darum fördern wir Jugend forscht gemeinsam mit dem Seeoner Kreis.“
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Julia Hinterseer, zeigt die Regionalsieger des Wettbewerbs 2023 in Rosenheim: Matthias Fuchs, Maxi Schöps, Magdalena Hansjakob und Amelie Galneder (vorne von links) sowie Bastian Auer, Leopold Bratek, Mario Alexa und Veronika Hager (hinten von links)

Hier noch ein Video der Veranstaltung auf YouTube:

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Weitere Informationen
Jetzt Nistkästen für Vögel aufhängen

Jetzt Nistkästen für Vögel aufhängen

Rosenheim / Hilpoltstein / Bayern – Mit den ersten Vorfrühlingstagen ist vielerorts das Gezwitscher der Singvögel morgens wieder gut zu hören: Mit lautem Gesang stecken die Männchen ihre Reviere ab und versuchen eine Vogeldame anzulocken. „Ein passender Ort zum Nestbau ist nicht immer leicht zu finden, denn Vögel kämpfen zunehmend mit Wohnungsnot“, erklärt die LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson. Naturhöhlen in alten, morschen Bäumen oder geeignete Brutnischen an Gebäuden sind rar. So finden höhlenbrütende Vögel, wie Kohlmeise, Kleiber oder Star, nur schwer einen geeigneten Brutplatz. Besonders diesen Arten kann man mit Nisthilfen ganz einfach helfen. Der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) ruft deshalb dazu auf, jetzt Nistkästen in Gärten und an Balkonen aufzuhängen.

Ältere Bäume mit Höhlen oder dichte Hecken aus heimischen Sträuchern, wie Schlehen, Brombeere oder Heckenrose, bieten optimale Nistplätze für eine Vielfalt von Vogelarten. Wo Bruthöhlen fehlen, kann jede und jeder jetzt Nistkästen aufhängen und so praktischen Naturschutz im Garten leisten. Auch Unternehmen, Vereine und Kirchen sowie die Eigentümerinnen und Pächter von Streuobstwiesen und Kleingärten können für Nistplätze sorgen und so die Artenvielfalt aktiv fördern. „Mit dem Aufhängen von Nisthilfen sollte man sich beeilen, denn einige Vogelarten, wie zum Beispiel Meisen, haben sich schon zu Paaren zusammengefunden und verschaffen sich nun einen Überblick über den aktuellen Wohnungsmarkt“, sagt Angelika Nelson.

Verschieden Vogelarten haben
unterschiedliche Ansprüche

Verschiedene Vogelarten haben unterschiedliche Ansprüche an einen Nistplatz. Um die Artenvielfalt im Garten zu fördern und vielleicht auch neue Arten zu entdecken, können verschiedene Nistkastenformen mit unterschiedlich großen Einfluglöchern einzeln oder in Gruppen angebracht werden. „Wer nicht nur den klassischen Meisenkasten im Garten aufhängt, kann auch Hausrotschwanz, Star und Spatz eine Brutstätte bieten. In sogenannte Halbhöhlen ziehen Bachstelze, Rotkehlchen oder Gartenrotschwanz ein“, sagt die LBV-Biologin.

Kästen sicher vor 
Nesträuber anbringen

Die Kästen sollten stabil und sicher vor Nesträubern wie Katzen und Mardern in einer Höhe von 1,5 bis 3 Meter mit einem Aluminiumnagel angebracht werden. Eine Ausrichtung des Einflugloches nach Osten oder Südosten ist wünschenswert, damit sich der Kasten nicht zu sehr aufheizt. „Wird ein Kasten im ersten Jahr gar nicht angenommen, kann man ihn einfach in eine andere Gartenecke umhängen“, empfiehlt Angelika Nelson. Neben einer Unterkunft brauchen die Vögel auch Nahrung. Daher erhöht ein naturnaher Garten mit vielen Insekten als Nahrung für den Nachwuchs, die Wahrscheinlichkeit auf voll belegte Nistkästen.

„Auch für die Reinigung bereits bestehender Kästen wird es höchste Zeit“, meint die LBV-Biologin. „Wer es die kommenden Tage nicht schafft, sollte die Vögel dann lieber nicht mehr stören.“ Alte Nester kann man aus den Nistkästen einfach herausnehmen. Wegen möglicher Parasiten, wie Flöhen oder Milben, empfiehlt es sich, Handschuhe zu tragen. Chemische Reinigungsmittel dürfen bei der Säuberung nicht verwendet werden.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)