Starbulls-Spieler kassieren bei Drogeriemarkt

Starbulls-Spieler kassieren bei Drogeriemarkt

Rosenheim –  Mike Glemser war Stürmer beim Rosenheimer Eishockeyverein Starbulls, bis ein schwerer Unfall Anfang Februar 2023 sein Leben komplett veränderte. Seitdem ist er ab dem Halswirbel abwärts gelähmt und kämpft sich Stück für Stück wieder ins Leben zurück. Die Unterstützung für ihn ist nach wie vor groß. Am 8. Juli kassieren nun Spieler der Starbulls Rosenheim eine Stunde lang in der dm-Filiale im Aicherpark. Der kassierte Umsatz wird zugunsten von Mike Stürmer gespendet. 

Als die Starbulls Spieler Anfang Februar zum Auswärtsspiel beim SC Riessersee / Garmisch-Partenkirchen antraten, sah alles zunächst nach einem ganz normalen Eishockeyspiel aus. Doch in der 9. Minute des Spiels stand dann plötzlich alles still. Mike Glemser zog sich bei einem Sturz in die Bande sehr schwere Verletzungen im Wirbelsäulenbereich zu (wir berichteten)
Nach rund zehn Tagen im künstlichen Koma und zwei Operationen lautete die Diagnose Querschnittlähmung. Selbst die Atmungsaktivität war durch die Lähmung des Zwerchfells zu Beginn stark beeinträchtigt. 
Seitdem kämpft der Sportler Tag für Tag für jedes kleine Stück Selbständigkeit und macht dabei auch sichtbare Fortschritte, über die er seine Fans über seinen Instagram-Kanal auf dem Laufenden hält. Mittlerweile kann Mike Glemser wieder selbständig atmen und dadurch auch wieder sprechen. Auch die Bewegung der Arme sei nun wieder kontrollierter möglich, schreibt er auf der Internetplattform „gofundme“, auf der nach wie vor eine Spendenaktion für ihn läuft.
Auch die Mannschaft hält zu ihrem ehemaligen Stürmer. Mit einer großen Kassierspendenaktion bei dem Drogeriermarkt dm in der Grubholzstraße 2 in Rosenheim soll Mike weiter unterstützt werden. 
Am Samstag, 8. Juli, von 14 bis 15 Uhr werden Spieler der Starbulls Rosenheim an den Kassen kassieren. Der kassierte Umsatz wird zugunsten von Mike Glemser gespendet. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Schleudermaxx im Aicherpark schließt

Schleudermaxx im Aicherpark schließt

Rosenheim – Schleudermaxx am Aicherpark in Rosenheim schließt. Der Räumungsverkauf ist derzeit in vollem Gange. In dem Räumlichkeiten soll dann Rosenheims größter Fahrradfachmarkt entstehen.

Eröffnet wurde der Sonderposten-Markt „Schleudermaxx“ in der Oberaustraße im Jahr 2009. Das Geschäft gehört zur Unternehmensgruppe Weko und bietet auf rund 5500 Quadratmeter Ausstellungsfläche Heimtextilien, Werkzeuge, Leuchten, Drogerieartikel und vieles mehr. 
Nun will Weko, bisher für Möbel und Einrichtungsgegenstände bekannt, die Räumlichkeiten neu nutzen: Aus Schleudermaxx wird das Fahrradfachgeschäft Radlherz. 
Ein „Radlherz“ gibt es bereits. Eröffnet wurde es in Linden Anfang dieses Jahres. Auch dort wurde dafür ein Schleudermaxx geschlossen.
Nach Auskunft eines Mitarbeiters läuft der Abverkauf in Rosenheim voraussichtlich noch bis Mitte August. 
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild: Karin Wunsam)

Innbrücke, Rosenheim, 1915

Innbrücke, Rosenheim, 1915

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1915. Auf der historischen Aufnahme blicken wir vom Schlossberg aus auf Inn, Innbrücke und Stadt Rosenheim.

Wie es scheint war Wassersport auf dem Inn damals sogar noch mehr angesagt wie heute. Allerdings könnte es sich auch dabei um eine frühe Form von „Photoshop“ handeln. Denn die Bergkette, die auf diesem Fotooldie gleich hinter den Grenzen der Stadt beginnt, ist sicher ein Fall von künstlerischer Freiheit.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Sommerfest im Rosenheimer Tierheim

Sommerfest im Rosenheimer Tierheim

Rosenheim – Im Rosenheimer Tierheim findet am Sonntag, 30. Juli, ein Sommerfest statt. Auf die Besucher wartet ein breitgefächertes Programm.

Das Sommerfest findet von 14 bis 17.30 Uhr beim Tierheim Rosenheim Am Gangsteig 54 statt. Auf dem Programm stehen Flohmarkt, Tombola, Dog-Dance und  Live-Training der Tierheim-Hunde.
Auch für die kleinen Besucher gibt es zahlreiche Aktivitäten. Für das leibliche Wohl wird mit Kaffee und Kuchen, Crèpes, Schmankerl und Sommerbar gesorgt.
(Quelle Mitteilung Tierheim Rosenheim / Beitragsbild: Symbolbild: re)

Zeltlager der Rotkreuzjugend voller Erfolg

Zeltlager der Rotkreuzjugend voller Erfolg

Rosenheim – 150 Kinder, Jugendliche und Betreuer kamen auf dem Jugendfreizeitgelände am Happinger Ausee in Rosenheim zum Zeltlager der Rotkreuzjugend zusammen. Insgesamt neun Jugendgruppen aus Bergwacht, Jugendrotkreuz und Wasserwacht waren nach vier Jahren Pause wieder oder erstmalig dabei.

Unterstützt wurde das Lager durch viele freiwillige Helfer, die den Aufbau, die Verpflegung und ein vielseitiges Programm ermöglichten. So konnten die jungen Menschen unter anderem verschiedene BRK-Fachdienste, Rettungsfahrzeuge und Equipment kennenlernen und ausprobieren. Sie erlebten die Arbeit der Rettungshundestaffel der DLRG und der Leitstelle Rosenheim und zeigten auch die Knotenfertigkeiten beim Schlüsselanhänger knüpfen.
Ziel war es, die verschiedenen Gemeinschaften des Roten Kreuzes und anderer Hilfsorganisationen vorzustellen und erlebbar zu machen. So wurde zum Beispiel in Kleingruppen eine Notfallübung geplant, Wunden geschminkt und die Darstellung geübt, um sie im Anschluss in getauschten Rollen mit den eigenen Gruppenleiter:innen durchzuspielen.

Motto in diesem Jahr lautete „Feiwilligkeit“

Das diesjährige Motto des Jugendzeltlagers „Freiwilligkeit“, einer der sieben Grundsätze der Rotkreuzbewegung, haben die Kinder und Jugendlichen auf einigen Leinwänden in Farbe gesetzt – die Gemeinschaftsarbeit kann bald im Schaufenster des BRK-Servicezentrums in der Innenstadt bewundert werden.
Zwischendurch wurde das großartige Gelände mit dem direkten Zugang zum See gut genutzt. Zeit, in der Gelegenheit war, Kinder und Jugendliche aus anderen Ortsgruppen kennenzulernen und zukünftige gemeinsame Aktionen zu planen.
(Quelle BRK Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: BRK Kreisverband Rosenheim)

Kulturschaffenden Gehör verschaffen

Kulturschaffenden Gehör verschaffen

Rosenheim / Landkreis  – Die Kultur in Stadt und Landkreis Rosenheim: eine große Vielfalt, aber auch Sorgen um den Nachwuchs, Wünsche nach mehr Vernetzung, weniger Bürokratie und einer gerechten Entlohnung von Künstlerinnen und Künstlern. Das ist die Bilanz vom ersten „Runden Tisch Kultur“, zu dem die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig in die Städtische Galerie Rosenheim eingeladen hatte.

Beim Rundgang durch die Ausstellung in der Städtischen Galerie Rosenheim mit Monika Hauser-Mair (links). MdB Ludwig (2. Von rechs) neben 3. Bürgermeisterin Gabriele Leicht und 2. Bürgermeister Daniel Artmann. Foto: Wahlkreisbüro Daniela Ludwig

Beim Rundgang durch die Ausstellung mit Monika Hauser-Mair (links). MdB Ludwig (2. Von rechs) neben 3. Bürgermeisterin Gabriele Leicht und 2. Bürgermeister Daniel Artmann. Fotos: Wahlkreisbüro Daniela Ludwig

Mit dabei waren über 30 Vertreter aus dem Kulturleben der Region, sowie der Zweite Bürgermeister der Stadt Daniel Artmann, die dritte Bürgermeisterin Gabriele Leicht und Bezirksrat Sebastian Friesinger. „Ich will der Kultur nach der Covid-19-Pandemie Gehör verschaffen, Wünsche und Themen bündeln und in meine politische Arbeit einbringen“, so Daniela Ludwig. „Denn die Kultur hat während der Pandemie stark gelitten. Allein für das Jahr 2020 geht eine Prognos-Studie für die bayerische Kultur- und Kreativitätswirtschaft von Verlusten von 5,7 Milliarden Euro aus. Mit einem Umsatzrückgang von 85 Prozent waren die Darstellenden Künste am stärksten betroffen.“

„Kultur ist gesellschaftsrelevant“

Galerie-Leiterin Monika Hauser-Mair führte die Gäste zunächst durch die aktuelle Ausstellung „separat waschen“. Danach folgte eine lebhafte Diskussion. Den Einstieg machte der Kulturreferent der Stadt Rosenheim Wolfgang Hauck. Sein Hauptanliegen: „Kultur ist gesellschaftsrelevant. Das müssen wir weiterhin nach außen tragen, nicht nur während der Covid-19-Pandemie.“ Kultur sei aber auch ein erheblicher Wirtschaftsfaktor. „Deshalb habe ich auch beim Thema Honorare einen Wunsch. Die Kulturministerkonferenz hat eine unterstützenswerte Matrix für Basishonorare nach Sparten vorgelegt, um den oft prekären Beschäftigungsverhältnissen der Kulturschaffenden entgegenzuwirken. Diese Honorare sollen nach Wunsch der Bundesregierung bei Veranstaltungen der Öffentlichen Hand Pflicht werden. Um aber die allgemeine Kulturförderung auf kommunaler Ebene nicht zu schmälern, braucht es für die Kommunen vor Ort finanziellen Ausgleich.“ Hauck fordert zudem mehr öffentliche Förderung für die Infrastruktur. „Sanierung und Unterhalt von Kulturstätten sind eine große Herausforderung. Nicht nur für die Stadt, sondern auch für andere Kommunen und die Privatwirtschaft, hier braucht es mehr Unterstützung von Land und Bund.“
Großes Thema in der Kultur ist der fehlende Nachwuchs. „Bei den Musikschulen in Deutschland gibt es erhebliche Nachwuchssorgen bei Musiklehrern“, berichtete der Leiter der Musikschule Rosenheim Gottfried Hartl. „Wir selbst haben zwar fünf Lehrkräfte selbst ausgebildet, aber auch bundesweit ist das dennoch ein großes Problem.“ Nachwuchsmangel gibt es auch im Ehrenamt, betonte Markus Aicher, Organisator der Musikfilmtage Oberaudorf. „Wir überaltern. Das betrifft fast alle Festivals. Wir tun uns schwer, kulturell engagierte junge Leute fürs Ehrenamt zu gewinnen. Hier fehlen die Anreize.“

Die nächste große Sorge, aber auch viel Ärger betrifft das Thema Bürokratie. Mehrere Teilnehmer beklagten komplizierte Förderrichtlinien, unverständliche Regelungen im Steuerrecht und zuweilen wenig Verständnis in der öffentlichen Verwaltung für das Ehrenamt. Michael Gartner, Organisator von „Rosenheim singt“ nannte ein Beispiel: „Ein Musiker, der für ein Konzert eine Flöte mitbringt, ist freischaffender Künstler. Ein Klavierspieler, dem ich ein Klavier stelle, bekommt ein Arbeitsgerät und ist kein freischaffender Künstler mehr. Das versteht doch keiner.“

„Förderprogramme kompliziert und langwierig“

Förderprogramme seien kompliziert und langwierig, kritisierte auch Susanne Baumgartner vom Kultur+Kongresszentrum Rosenheim. „Es dauert oft bis zu 12 Monate, bis das Geld da ist. Jede E-Mail produziert wieder Nachfragen.“
Höhere Energiepreise und gestiegene Personalkosten machten auch die Tickets teurer. „Und wir erleben einen Rückgang bei Produktionen und den Veranstaltungsorten. Das wirkt sich aus: Fallen zwei Veranstaltungsorte aus, floppt schon mal eine ganze Tournee.“
Andrea Hailer vom Kulturforum Rosenheim machte noch auf eine Lücke in der sozialen Sicherung aufmerksam. „Werdende Mütter in der Selbstständigkeit sind nicht abgesichert. Wie sollen sie weiterarbeiten? Hartz IV ist doch keine Lösung.“ Das habe die Frauen-Union bereits aufgegriffen, versicherte Daniela Ludwig. „Wir haben geschafft, dass es dazu eine erste Bundestagsdebatte gab. Wir müssen etwas ändern, denn es gibt hier tatsächlich eine eklatante Lücke.“
(Quelle: Pressemitteilung Wahlkreisbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild, Foto: Wahlkreisbüro Daniela Ludwig)

Wohin mit leeren Kosmetikartikeln?

Wohin mit leeren Kosmetikartikeln?

Landkreis Rosenheim  – Im Badezimmer fallen verschiedenste Abfälle an. Viele davon landen jedoch im falschen Entsorgungsbehältnis. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Rosenheim gibt Hinweise, wie ein Großteil dieser Hygieneartikel richtig getrennt und entsorgt verwertet werden kann.

So können beispielsweise Verpackungen wie Shampoo- oder Bodylotionflaschen, Zahnpastatuben, Behälter von Wimperntuschen, Lippenstiften und anderen Kosmetika über die Container für Verkaufsverpackungen an den Wertstoffhöfen im Landkreis Rosenheim entsorgt werden. Einzelne Verpackungsbestandteile wie Deckel oder die Bürstchen von leeren Wimperntuschen sind vorab von der restlichen Verpackung zu trennen, dürfen jedoch in die gleichen Container.

Volle Spraydosen nicht in den Container

Deo, Haarspray oder Rasierschaum, also Spraydosen aus Metall, können ebenfalls über die Container für Verkaufsverpackungen entsorgt werden. Wichtig ist allerdings, dass sie vollständig entleert sind. Volle Spraydosen sind beim Personal der gemeindlichen Wertstoffhöfe oder beim Umweltmobil abzugeben.
Restentleerte Parfümflakons, Cremetiegel oder Deoroller aus Glas gehören zum Altglas und kommen sortiert nach den Farben Weiß, Grün oder Braun in die Altglas-Container an den Wertstoffhöfen oder Wertstoffinseln. Glasverpackungen aus anderen Farben wie etwa Blau oder Rot, sind zum Grün-Glas zu geben, da dieses beim Recycling die meisten Fehlfarben verträgt.

Umverpackungen, die aus Papier oder Karton bestehen, gehören in die Altpapiersammlung. Altpapier kann über die Wertstoffhöfe, die Wertstoffinseln oder die eigene Altpapiertonne entsorgt werden. Befindet sich an der Kartonverpackung ein Sichtfenster aus Kunststoff oder ähnliches, sind diese Bestandteile vorab voneinander zu trennen und der Kunststoffbestandteil über die Container für Verkaufsverpackungen zu entsorgen.

Gebrauchte Hygieneartikel wie Wattepads, Kosmetik- und Papiertaschentücher, Binden etc. aber auch Einwegrasierer, Rasierklingen oder Zahnbürsten gehören dagegen in den Restmüll, da es sich hierbei um keine Verkaufsverpackungen handelt.

Nähere Informationen rund um das Thema Abfallberatung gibt es online unter www.abfall.landkreis-rosenheim.de. Bei Fragen: telefonisch an 08031-392-4313 oder per E-Mail an abfallberatung@lra-rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Drogentote in Rosenheim

Drogentote in Rosenheim

Rosenheim – Eine 25-jährige wurde in einem Parkhaus in Rosenheim tot aufgefunden. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei handelt es sich bei der jungen Frau um die 13. Drogentote im Jahr 2023 im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd.

Eine Passantin fand die Frau am vergangenen Montagabend in der Parkhaus-Toilette im Rosenheimer Stadtgebiet. Die Feuerwehr öffnete die Tür. Der Notarzt konnte nur noch den Tod der 25-jährigen feststellen. Ihr 41-jähriger Begleiter benötigte, nach den Angaben der Polizei, keine weitere medizinische Behandlung und wurde zur weiteren Abklärung zur Polizeiinspektion Rosenheim gebracht.
In unmittelbarer Nähe der Beiden fanden die Beamten drogentypische Utensilien wie Spritzen und Löffel.
Die Kriminalpolizei Rosenheim übernahm die Ermittlungen zur Klärung der Todesursache. auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, wurde der Leichnam im Münchner Institut für Rechtsmedizin obduziert.
Bei der Verstorbenen dürfte es sich somit um die 13. Drogentote im Jahr 2023 im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd handeln (Vergleichszeitraum 2022: 8 Tote).
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tödlicher Bergunfall in Grainau

Tödlicher Bergunfall in Grainau

Grainau / Landkreis Garmisch-Partenkirchen- Tödlicher Bergunfall in Grainau ( Landkreis Garmisch-Partenkirchen). Ein 65-jähriger stürzte 150 Meter in die Tiefe auf dem Klammweg, dem stark frequentierten Zustieg zur Höllentaleingangshütte. 

Zu dem tragischen Unfall kam es am gestrigen Mittwoch, Ein 65-jähriger aus Nierstein beging den Stangensteig in Grainau, welcher oberhalb der Höllentalklamm entlangführt. Die Polizei geht davon aus, dass er über die Klamm aufgestiegen war und sich auf dem Rückweg zum Wanderparkplatz befand.
Gegen 12.25 Uhr bemerkten zwei Wanderer, die auf dem Weg zur Höllentaleingangshütte waren, dass eine Person von oben herabstürzte, dabei mehrmals aufschlug und schließlich auf dem Klammweg, nur wenige Meter neben ihnen liegen blieb. Sofort versuchten die Wanderer Erste Hilfe zu leisten und verständigten die Rettungsleitstelle. Aufgrund der Schwere der Verletzungen kam jedoch jede Hilfe zu spät.
Die Bergung des Verunglückten erfolgte durch drei Bergführer der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei in Zusammenarbeit mit 5 Kräften der Bergwacht Grainau.
Die genaue Unfallursache muss noch ermittelt werden, wer Hinweise geben kann, wird gebeten die Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen unter Telefon 08821 / 917-0 zu verständigen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Priener Kunst-Tage 2023

Priener Kunst-Tage 2023

Prien / Landkreis Rosenheim – Im Rhythmus von zwei Jahren verwandelt die „Priener KunstZeit“ Prien (Landkreis Rosenheim) in einen Schauplatz zeitgenössischer Kunst aus der Region. Zuletzt lud die malerische Seegemeinde im Sommer 2023 Besucher  dazu ein, verschiedene Kunstexponate an ungewöhnlichen Orten zu betrachten. In diesem Jahr können sich Kunstinteressierte mit den „Priener KunstTagen 2023“ auf eine kleine Ausgabe der erlebnisreichen Kulturveranstaltung freuen. Die Eröffnung findet am Freitag, 28. Juli, um 18.30 Uhr im Kleinen Kurpark, Alte Rathausstraße 11, statt.

An diesem Wochenende – bis einschließlich Sonntag, 30. Juli – haben die Ausstellungshäuser zu gesonderten Zeiten geöffnet. Die Galerie im Alten Rathaus, Alte Rathausstraße 22, lockt am Freitag von 14 bis 21 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von jeweils 14 bis 17 Uhr mit der Ausstellung „Art Chiemsee“. Gezeigt werden zeitgenössische Kunstwerke von internationalen Top-Künstlern wie Gerhard Richter, Julian Schnabel, Damien Hirst, David LaChapelle, Jonathan Meese, Jeff Koons, David Gerstein, Gaby Fey, Ben Buechner sowie weiterer Kunststars. Am Eröffnungstag können Besucher:innen ab 19 Uhr an Kurzführungen teilnehmen. Die abendliche Galerieveranstaltung wird von dem Musiker Jonah Stabe auf dem Piano begleitet. Im regulären Eintrittspreis ist ein Begrüßungssekt enthalten.

Im KronastHaus auf dem Priener Marktplatz bietet sich am Freitag von 17 bis 21 Uhr, am Samstag von 14 bis 19 Uhr sowie am Sonntag von 17 bis 19 Uhr die Gelegenheit, einen Blick in die Dauerausstellung „Sammlung Abé“ mit Werken von Hugo Kauffmann und weiterer bedeutender Maler der Region zu werfen sowie neue Arbeiten des Druckgrafikers Ludwig Gruber in der Sonderausstellung „Kosmisch“ zu besichtigen. Das nebenan gelegene Heimatmuseum Prien, Valdagnoplatz 2, beherbergt eine bedeutende Sammlung zur Geschichte, Kunstgeschichte und Volkskunde des westlichen Chiemgaus. Neben der Dauerausstellung „Historische Galerie der Chiemseemaler“ ermöglicht die Sonderausstellung „Im Klang der Farbe“ mit 28 Werken von der Überseer Künstlerin Elisabeth Balwé-Staimmer (1896 – 1973) Einblicke in die „Künstlerlandschaft Chiemsee“. Das Heimatmuseum hat im Rahmen der „Priener KunstTage“ am Freitag von 13 bis 21 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von jeweils 13 bis 17 Uhr geöffnet.

Orgelmusik nach dem 12-Uhr-Glockenläuten

In der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist an diesem Wochenende ein Triptychon von dem Bildhauer Hannes Stellner ausgestellt. Am Samstag erklingt nach dem 12-Uhr-Glockenläuten eine halbe Stunde Orgelmusik, gespielt von Stephan Pollhammer. Die Mittagskonzerte „Orgelmusik im Sommer“ finden an zwei weiteren Terminen im August statt. Studierende oder ehemalige Studierende der Münchner Musikhochschule lassen die überregional geschätzte Priener Woehl-Orgel auf je ganz unterschiedliche Weise erklingen und freuen sich auf viele Besucher:innen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten. In der Taufkapelle Mariä Himmelfahrt werden während der „Priener KunstTage“ Werke von Herrmann Wagner zum Thema Licht präsentiert. Drei Künstlerateliers öffnen an diesem Wochenende ihre Türen: das Künstler Atelier Sylvia Roubaud am Marktplatz 14, die petite galerie von Christa Biere in der Alten Rathausstraße 2e und das Amon Arthouse von Barbara Nedbal in der Wendelsteinstraße 2 empfangen Kunstinteressierte (Öffnungszeiten auf der Internetseite www.tourismus.prien.de). Die interaktive Ausstellung „WasserWunderWerk“, anlässlich des touristischen Jahresmottos „Wasser“, bringt große und kleine Besucher:innen zum Staunen.

Die arrangierte Wasserwerkstatt findet am Freitag von 14 bis 21 Uhr und am Samstag von 10 bis 17 Uhr im Kleinen Kurpark, Alte Rathausstraße 11, statt. Bei schlechter Witterung werden die fünf Stationen im angrenzenden Chiemsee Saal aufgebaut. Am Samstag, 29. Juli bietet sich die Möglichkeit an einer Führung zu den „Priener KunstTagen“ teilzunehmen. Kunstvermittlerin Inge Fricke begleitet die Teilnehmer:innen entlang der Priener Kunstmeile. Im KronastHaus erwartet die Gruppe ein Künstlergespräch mit Ludwig Gruber, anschließend kann man in der Pfarrkirche mit Hannes Stellner in Dialog treten. Treffpunkt zu der eineinhalbstündigen Führung ist um 10.30 Uhr in der Galerie im Alten Rathaus. Eine Anmeldung ist im Tourismusbüro Prien unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de erforderlich. Die mehrwöchige „Priener KunstZeit“ mit dem Kunstpreis des Kulturfördervereins ist für 2024 in Planung.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Copyright Hermann Wagner, zeigt: die Taufkapelle Mariä Himmelfahrt ist während der „Priener KunstTage“ Ausstellungsort – gezeigt werden Werke von Herrmann Wagner zum Thema Licht)

Autorenlesung im Kurpark

Autorenlesung im Kurpark

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Auf eine bunte und abwechslungsreiche Reise durch die verschiedensten Genres der Literatur machen sich Interessierte am Mittwoch, 19. Juli, ab 19 Uhr bei einem Lesungsabend im Bad Aiblinger Kurpark. Der Eintritt ist frei.

Drei der Rosenheimer Autoren unterhalten die Zuhörer an den ruhigen Sitzinseln mit Märchen und Lebenshilfe-Ratgebern bis hin zu Reisegeschichten. Jeder Autor liest zweimal, was den Besuchern einen Orts- und Geschichtenwechsel ermöglicht. Ebenso ist Zeit, mit den Schriftstellern ins Gespräch zu kommen und die Werke direkt vor Ort zu kaufen.
Der Airbrush-Künstler Georg Huber aus Ostermünchen bereichert die Veranstaltung mit seinen Bildern, die er an den Lesungsinseln präsentiert.

Barbara Schirnick hat bereits einiges im Bereich Fabelgeschichten, Reisen, Kurzgeschichten und Verse rund um Mitmenschen und das Leben veröffentlicht. Sie wird aus ihrer neuesten Veröffentlichung „ReiseEindrücke“ vorlesen.

Heike Holz ist Expertin für Persönlichkeit, körperlich-seelische Gesundheit und Lebenserfolg. Ihre Philosophie steht im Zentrum der von ihr entwickelten „KNIPS DEIN LICHT AN“-Methode. Ihr Genre ist „Lebenshilfe/Ratgeber“, sie präsentiert „Glücklich sein verleiht Flügel“.

Ilona Picha-Höberth ist freie Erzählerin und Autorin von Märchen, Kurzgeschichten und Sachbüchern. Sie wird „Wasserburg – verWUNSCHen & verZAUBERt“ sowie „Rabenschwarze Geschichten aus dem Niemandsland“ vortragen.

Open Air Veranstaltung, bei Regen wird im Bereich des Brunnenhofs unter überdachten Plätzen gelesen.
Die Veranstaltung ist aus einer Zusammenarbeit zwischen der AIB-Kur und den Rosenheimer Autoren entstanden. Hier mehr Informationen zu den Rosenheimer Autoren: https://die-rosenheimer-autoren.de/
(Quelle: Pressemitteilung Aib-Kur / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 6. Juli.

Namenstag haben: Dominica, Goar, Godolewa, Gottlieba, Isaias, Maria, Maria Theresia, Marisa

3 bekannte Geburtstagskinder:

Frida Kahlo (1907 – war eine mexikanische Malerin des Surrealismus und Poetin, die überwiegend Selbstportraits malte und damit zu einer Kultfigur der Popkultur wurde. Ihr vollständiger Name: Magdalena Carmen Frieda Kahlo de Rivera.)

Heinrich Harrer (1912 – war ein österreichischer Bergsteiger und Forscher, der als einer der Erstbesteiger der Eiger-Nordwand im Jahr 1938 berühmt wurde. Von ihm bekannt ist seine Erzählung über seine Zeit mit den Dalai Lama im Himalaya. Sein Werk „Sieben Jahre in Tibet“ wurde auch verfilmt.)

Bill Haley (1925 – war ein US-amerikanischer Musiker, der als erster erfolgreicher weißer Rock-`n` Roller gilt. Sein bis heute bekanntester Song: „Rock Around The Clock“. Vollständiger Name: William John Clifton „Bill“ Haley.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1785: Der US-Dollar wird einstimmig zur Währung der Vereinigten Staaten gewählt. Dies ist das erste Mal, dass ein Staat ein Dezimal-Währungssystem annimmt.
  • 1885: Louis Pasteur testet erfolgreich seinen Impfstoff gegen Tollwut. Sein Patent ist Joseph Meister, ein Junge, der von einem tollwütigen Hund gebissen wurde.
  • 1916: In Spring Lake kommt es zum zweiten der Haiangriffe an der Küste von New Jersey. Ein junger Mann wird tödlich verletzt. Im Gegensatz zum 1. Vorfall am 1. Juli wird diesmal Hai-Alarm gegeben. Es folgen weitere Angriffe. Die ungewöhnliche Serie von Haiangriffen liefert später Inspiration für die „Weißen Hai“- Filme.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner)