Swinging Prien begeisterte Publikum

Swinging Prien begeisterte Publikum

Prien / Landkreis Rosenheim – „Swinging Prien“ wurde heuer mit der  Rhythm ’n’ Blues-Band „Blues4Use“ eröffnet. Aufgrund des wechselhaften Wetters wurde die Auftaktveranstaltung mit ihren zahlreichen Besucher kurzfristig von dem Kleinen Kurpark in den Chiemsee Saal verlegt.

Dort boten die Musiker der Priener Traditionsband bekannte und weniger bekannte Songs aus dem unendlichen Fundus der Rhythm’n’Blues-Musik der vergangenen 100 Jahre.
Neben dem musikalischen Genuss sorgten Powerfood, regionale Spezialitäten und erfrischende Getränke für das leibliche Wohl. Mitreißende Musik, super Stimmung und Traumwetter herrschten am zweiten Veranstaltungstag an sechs Spielstätten in der Marktgemeinde. Rund 25 verschiedene Gruppen brachten unterschiedliche Stile und Genres auf die Bühnen. Über viele Stunden, bis in den späten Abend, steppte auf dem Wendelsteinparkplatz der Bär – das Piraten Pub bot wieder ein abwechslungsreiches Bühnen- und Mitmachprogramm für große und kleine Festivalbesucher:innen. In der Bahnhofstraße sorgte die Tanzschule Ziegler mit Streetdance für reichlich Stimmung und die Jugendbands des LTGs und der Waldorfschule rockten die Bühne am Kulturraum.

Ein besonderes Highlight an diesem Tag war die mobile Marching Band „Brass2Go“, die in den Priener Straßen New Orleans-Feeling verströmte. Gegen Abend lockte der schwungvolle Auftritt auf Bühne fünf, organisiert von Café Nova und meine Volksbank Raiffeisenbank eG, ein tanzbegeistertes Publikum. Begleitend zu dem bunten Musikcocktail aus Jazz, Blues, Swing, Pop und Rock boten diverse Foodtrucks, regionale Gastronomiestände, Cafés und Restaurants feinste Getränke und vielfältige Gerichte. Zum Abschluss der dreitägigen Veranstaltung gab es einen musikalischen Frühschoppen auf dem Priener Marktplatz.

Bei einem Frühstücksangebot, Fischpflanzerln mit Gurken- Kartoffelsalat sowie Currywurst und Pommes konnte man der Big Band der Musikschule Prien lauschen, die energiegeladenen Auftritte der Tänzern der Tanzschule Wangler verfolgen und die Radfahrer  des 70. Priener Radkriteriums, veranstaltet von dem Radfahrverein Prien e.V., anfeuern.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Prien Marketing GmbH)

Eisstadion, Rosenheim, 1973

Eisstadion, Rosenheim, 1973

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1973. Auf der historischen Aufnahme erleben wir den Bau des Rosenheimer Eisstadions mit.

Der erste Spatenstich für das Eisstadion fand im Jahr 1961 statt. Aber das Dach über dem Stadion kam erst im Jahr 1973 – und diesen Moment sehen wir auf unserem heutigen Fotooldie.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

„DB Netz lässt BRB und Fahrgäste im Stich“

„DB Netz lässt BRB und Fahrgäste im Stich“

Holzkirchen / Rosenheim / Bayern – „So kann kein geregelter Zugbetrieb stattfinden!“ Klare Worte des BRB-Geschäftsführers Arnulf Schuchmann, der die DB Netz AG dafür verantwortlich macht, dass auf den Strecken der BRB immer wieder langfristige Störungen und kurzfristige Bauarbeiten der DB-Tochter zu Zugausfällen, großen Verspätungen und kurzfristigen Schienenersatzverkehren führen.

„Als Folge haben wir unzufriedene Fahrgäste, die ihre durchaus berechtigte schlechte Laune an unseren Fahrpersonalen auslassen und unsere Betriebsplaner kommen kaum noch hinterher mit Umplanen und somit ist eine ordentliche Fahrgastinformation nicht mehr zu schaffen. Außerdem telefonieren wir uns die Finger wund, um Busunternehmen zu finden, die ersatzweise für uns fahren, was schier unmöglich ist, weil auch die Personalprobleme haben“, ärgert sich Schuchmann.

Nur noch Zwei-Schicht Betrieb zwischen Ingolstadt und Augsburg

Marode Infrastruktur, defekte Weichen, gestörte Signale, Langsamfahrstellen wegen Hitze im Sommer, Feuchtigkeit im Herbst, Kälte und Schnee im Winter sowie Wechsel zwischen warm und kalt im Frühling, das kennt man inzwischen. Jetzt aber wird wegen Fahrdienstleitermangels aufseiten der DB zwischen Ingolstadt und Augsburg ab Freitag, 7., bis voraussichtlich Sonntag, 23.Juli 2023, nur noch im Zwei-Schicht-Betrieb gearbeitet. Folge für die BRB: Es fallen Züge aus, der SEV ist nicht gesichert und wie es weitergehen soll, ist ungeklärt. „Hätte die DB Netz vorausschauend investiert und die Strecken nicht zu Tode gespart, hätten wir das Problem nicht, weil dort dann längst elektronische Stellwerke verbaut wären“, so der BRB-Geschäftsführer. „Es braucht nicht mal mehr einen Streik, um den Zugverkehr in Teilen lahmzulegen, da genügen schon kranke Mitarbeitende!“

Es mangele am unbedingten Willen und seit langem am nötigen Geld und zwar bei DB Netz AG und in der Politik. Stattdessen werde weiterhin nur der gröbste Schaden beseitigt, eine langfristige Strategie sei nicht zu erkennen, bemängelt Schuchmann: „Und die Zugausfälle kosten uns viel Geld. Keine Zugfahrt, kein Geld, so einfach macht man es sich im Umgang mit uns.“ Und fast täglich kämen neue Hiobsbotschaften hinzu. „Kein Wunder, dass wir Personalprobleme bekommen, da will doch keiner mehr in der Branche arbeiten!“ Das Image sei schlecht und es sei keine Besserung in Sicht.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerische Regiobahn / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ernte in Bayern fällt wohl nicht gut aus

Ernte in Bayern fällt wohl nicht gut aus

Bayern – Der Bauernverband rechnet in diesem Jahr mit einer unterdurchschnittlichen Ernte in Bayern. Vor allem Trockenheit und lokale Extremwetterlagen sorgen für Probleme auf den Feldern.

In diesen Tagen beginnt die Ernte in Bayern. Der Bayerische Bauernverband erwartet unterdurchschnittliche Ernteergebnisse mit lokal teilweise erheblichen Unterschieden. „Seit Wochen fehlen Niederschläge, es ist viel zu trocken. Diese Trockenheit ist vor allem für die Sommerkulturen wie Sommergerste, Mais oder Kartoffeln dramatisch. Und auch der der Weizen bräuchte zur besseren Abreife dringend noch etwas Regen. Auf leichten Böden und dort, wo es besonders trocken war, werden auch die Erträge beim Weizen leider in diesem Jahr gering ausfallen“, sagte Günther Felßner, Präsident des Bayerischen Bauernverbandes, bei der heutigen Erntefahrt mit der  bayerischen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber in Baldham (Landkreis Ebersberg).

Schon Aussaat im Frühjahr war schwierig

Bereits die Aussaatbedingungen in diesem Frühjahr waren schwierig und die Böden vielerorts viel zu nass: „Während die Pflanzen, die bereits im Herbst gesät worden sind, vom nassen Frühjahr profitiert haben, konnte zum Beispiel der Mais in einigen Regionen erst im Juni gesät werden“, sagte Felßner. Zudem haben gerade in Nordbayern und südlich von München schwere Unwetter mit Hagel zu großen Schäden auf den Feldern geführt.

Auf den Weltmärkten würden in diesem Jahr nicht nur der der Krieg in der Ukraine, sondern auch globale Extremwetterereignisse wie El Niño zu Verwerfungen führen. „Im Mittleren Westen der USA fällt so wenig Regen wie seit zehn Jahren nicht mehr. Diese Dürre bedroht die Ernte von Weizen, Mais und Soja. El Niño sorgt aber auch für Trockenheit in Indien und Australien. Es ist damit zu rechnen, dass damit Ausfälle bei den in den vergangenen Jahren wichtigen Weizenexporteuren verbunden sein werden“, sagte Hermann Greif, Vorsitzender des Landesfachausschuss für pflanzliche Erzeugung und Vermarktung im Bayerischen Bauernverband.
(Quelle: Bayerischer Bauernverband / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Starbulls: Dauerkarten-1000er-Marke geknackt!

Starbulls: Dauerkarten-1000er-Marke geknackt!

Rosenheim – Ein historisches Ereignis in der jungen Geschichte des Starbulls Rosenheim e.V.: Nach dem Aufstieg in die DEL2 knacken die Rosenheimer erstmals die Marke von 1.000 verkauften Dauerkarten.

Schon mehrmals wurde es als Ziel ausgegeben und nun wurde es erstmals erreicht: Nach dem euphorischen Aufstieg in die DEL2 Ende April hat der Starbulls Rosenheim e.V. erstmalig in seiner Geschichte die Marke von 1.000 verkauften Dauerkarten durchbrochen.

Eishockey ist wieder in

Besonders erfreut zeigen sich die Verantwortlichen von den Dauerkarten-„Erstlingen“ unter 18 Jahren. Allein in dieser Zielgruppe konnten über 110 Dauerkarten abgesetzt werden. Insgesamt konnten somit schon mehr als doppelt so viele Dauerkarten im Vergleich zum Vorjahr verkauft werden.

„Die Zahlen sind phänomenal. Sie bieten uns nicht nur Planungssicherheit, sondern es wird auch aufgezeigt, dass das Eishockey in Rosenheim wieder In ist. Für uns ist es dabei auch enorm wichtig die junge Zielgruppe zu erreichen, denn schließlich brauchen wir nicht nur auf dem Eis, sondern auch auf den Rängen hoch motivierten Nachwuchs.“, so Geschäftsführer Daniel Bucheli.

Reminder: Abholung Dauerkarten

An dieser Stelle wird auch nochmal auf die Termine zur Abholung der Dauerkarte erinnert:

  • Sitzplatzauswahl – 06. und 07. Juli 2023
    Erstmalige Inhaber von Sitzplatz-Dauerkarten oder Personen, die ihren Platz wechseln möchten, haben an folgenden Terminen die Möglichkeit Ihren Platz in der Geschäftstelle der Starbulls Rosenheim auszuwählen: 06. und 07. Juli 2023 – jeweils von 9:00 bis 12:00 Uhr sowie von 14:00 bis 18:00 Uhr
  • An diesen Tagen kann die Restzahlung für die Sitzplatz-Dauerkarten geleistet werden und diese auch mitgenommen werden. Eine „Sitzprobe“ im Stadion ist auf Grund der aktuellen Bauarbeiten nicht möglich.
  • Abholung und Bezahlung
    Alle weiteren Dauerkarten können an folgenden Terminen vollständig bezahlt und abgeholt werden:
    13. und 14. Juli 2023 – jeweils von 9:00 bis 12:00 Uhr sowie von 14:00 bis 18:00 Uhr

Zur Vermeidung langer Anstehzeiten sind gebuchte und angezahlte Dauerkarten bereits vorbereitet. Selbstverständlich können die Dauerkarten auch im Rahmen des Vorbereitungsprogramms abgeholt und vollständig bezahlt werden. Allerdings ist hier eine längere Wartezeit einzukalkulieren.

  • Öffnungszeiten Geschäftsstelle
    Auf Grund der aktuell laufenden Baumaßnahmen wird die Geschäftstelle vom 17. Juli bis 20. August 2023 eingeschränkt geöffnet sein. Jeweils donnerstags von 9:00 bis 12:00 Uhr sowie von 14:00 bis 18:00 Uhr
    Zu diesen Öffnungszeiten können ebenfalls Dauerkarten abgeholt oder auch direkt gekauft werden.
Infos für neue Mitglieder

Im Rahmen der Finalspiele und des Dauerkartenverkaufs sind sage und schreibe über 400 neue Mitglieder dem Starbulls Rosenheim e.V. beigetreten.
Diese Zahl wird in den kommenden Wochen abgearbeitet und die Mitgliedsausweise werden gesammelt im August 2023 auf dem Postweg versendet.

Abschließend bitten die Verantwortlichen Verzögerungen in der Kommunikation auf Grund der umfangreichen Lizenzierung für die DEL2, aber auch auf Grund einiger Umbrüche in der Geschäftsstelle zu entschuldigen.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild :Copyright Ludwig Schirmer)

Sommerfestival erstmals komplett ausverkauft

Sommerfestival erstmals komplett ausverkauft

Rosenheim – Erstmals komplett ausverkauft startet heuer das Rosenheimer Sommerfestival am 14. Juli in den Festivalsommer. Bis 22. Juli treten im Mangfallpark wieder bekannte Musikgrößen auf und bieten in diesem Jahr bereits zum 11. Mal unvergessliche Live-Musik-Erlebnisse für über 60.000 Menschen an sechs Festivaltagen. Sportfreunde Stiller, Wanda, Simply Red, Roland Kaiser, OneRepublic und Zucchero führen die Reihe hochkarätiger Künstler beim Rosenheimer Sommerfestival fort. Die Mischung aus Festivalpass und Einzelkartenverkauf hat sich bewährt. Der Festivalpass ist übertragbar und gilt für alle sechs Konzertabende.

Das Großevent hat neben dem Herbstfest seinen festen Platz im Terminkalender vieler Rosenheimer und auswärtiger Fans. Der Mangfallpark ist mit der malerischen Naturkulisse an der Mangfall und der zentralen Lage mitten in Rosenheim mit guten Anfahrts- und Parkmöglichkeiten der ideale Festivalstandort. Das Gelände bietet Platz für etwa 10.000 Festivalbesucher.

Aufbauarbeiten haben bereits begonnen

Die Aufbauarbeiten für das Sommerfestival haben bereits begonnen und die ersten Container sind angekommen. Vieles ist noch zu tun und zu organisieren, bis sich am 14. Juli die Tore öffnen können – so zum Beispiel der Aufbau der Bühne, die gesamte Technik oder auch die Infrastruktur. „Dass alles funktioniert und die Vorbereitungen reibungslos laufen, klappt nur mit einem erfahrenen und engagierten Team und dank verlässlicher Partner und Sponsoren“, betont Florian Englert, der neue Mann an der Team-Spitze. „Sie bringen seit Jahren ihr Wissen bei Aufbau, Tontechnik, Sicherheit, Organisation und Booking ein. Jeder einzelne trägt somit einen wichtigen Teil zum optimalen Konzerterlebnis bei.“ Florian Englert ist seit Januar 2023 Geschäftsführer der Landesgartenschau 2010 GmbH, Ausrichter des Sommerfestivals in Rosenheim.

Start mit Picknickdecken und regionalen Künstlern

Alexandra Birklein – seit Beginn für die Künstlerbuchung zuständig – schwärmt: „Als Kind der ersten Stunde bin ich unsagbar stolz auf diesen Erfolg. Denn alles fing recht klein an. Nach der Landesgartenschau fanden Konzerte mit Picknickdecken und regionalen Künstlern statt.“ Von Jahr zu Jahr wurde konsequent am Erfolg gearbeitet. So traten seitdem unter anderem die Fantastischen Vier, Rea Garvey, Cro, Mark Forster, Sting, Wincent Weiß, Sarah Connor, die Scorpions, Howard Carpendale, The BossHoss, Deep Purple und viele mehr auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände auf. Die Resonanz und die Identifikation in der Region sind enorm. Als Erfolgsrezept sieht Alexandra Birklein „eine langsame und vorsichtige, aber kontinuierliche Aufbauarbeit, bei der man immer engen Kontakt mit den Agenturen und dem Management hält und ein persönliches Vertrauensverhältnis aufgebaut hat.“

Auch kulinarisch bietet das Festivalgelände ein vielfältiges Angebot an Essens- und Getränkeständen. Um einen sicheren Ablauf gewährleisten zu können, bitten die Veranstalter auch in diesem Jahr, die Sicherheitshinweise zu beachten. Alle Informationen hierzu gibt es unter www.rosenheim-sommerfestival.de.

„Ich freue mich, in diesem historischen Jahr Teil der Festival-Familie zu sein“, sagt Florian Englert, der als Geschäftsführer der Veranstaltungs+Kongress GmbH auch für das Kultur+Kongress Zentrum Rosenheim sowie für das Ausstellungszentrum Lokschuppen die Entscheidungen trifft und somit ein breites Spektrum an Veranstaltungen zu steuern hat. Er sieht diesem gewachsenen Projekt sehr positiv entgegen und freut sich auf seine Funktion und die Möglichkeiten, auch aus seinem Erfahrungsschatz vieler Großveranstaltungen neue Strömungen und wertvollen Input miteinzubringen. „Noch nie haben wir eine solche Nachfrage bei den Tickets erlebt und das erfüllt uns mit Freude. Viele unserer Passkäufer sind seit dem ersten Festival mit dabei und bleiben uns treu. Jetzt muss nur noch das Wetter auf unserer Seite sein.“
(Quelle: Pressemitteilung Veranstaltungs- und Kongress GmbH / Beitragsbild: Veranstaltungs- und Kongress GmbH)

Familienzusammenführung geglückt

Familienzusammenführung geglückt

München / Freising – Der Zug fährt ab, die Eltern stehen im Hauptbahnhof München und die einjährige Tochter ist noch im Zug. Der Schock war groß. Zum Glück gab es ein baldiges Happy-End dank Bundespolizei und Zugpersonal.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Es muss ein riesiger Schock für zwei Ukrainer gewesen sein, als sie am Dienstagmittag (4. Juli) merkten, dass die einjährige Tochter in einem Zug zurückgelassen worden war. Dank sehr guter Zusammenarbeit aller Beteiligten der Polizeien und des Bahnunternehmens konnte das Kleinkind rund eineinhalb Stunden später wohlbehalten der Familie zugeführt werden.

Gegen 14:50 Uhr meldeten sich zwei Ukrainer bei der Wache der Münchner Bundespolizei am Hauptbahnhof. Sie befanden sich im ALX 363 (RE25) und wollten nach Prag reisen. Zum Telefonieren hatten beide Erwachsene den Zug verlassen. Als sie am Bahnsteig standen schlossen sich die Türen und der ALX fuhr – mit der einjährigen Tochter im Zug – ab. Recherchen der Beamten ergaben, dass der nächste planmäßige Halt um 15:08 Uhr in Freising war. Eine Streife der Landespolizei in Freising wurde informiert und konnte vor Ort das Kind entgegennehmen. Zuvor war Rücksprache mit dem Zugbegleiter der Länderbahn gehalten worden, der nach dem Kleinkind, dass in einem Kinderwagen lag, schaute und sich im fahrenden Zug darum kümmerte. Im Zug nahm sich zudem ein reisender Beamter des Polizeipräsidiums München dem Kind und der Gepäckstücke der Eltern an.

In Freising übernahm die Bundespolizei die Einjährige und das Gepäck, fuhr beides nach München, wo es der 34-jährigen Mutter übergeben wurde. Gegen 16:20 Uhr war die Familienzusammenführung beendet und die Ukrainer konnten ihre Reise nach Prag fortsetzen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Bundespolizei)

Drei weitere Erinnerungsschleifen

Drei weitere Erinnerungsschleifen

Rosenheim – Zum Gedenken an Opfer des NS-Terrors wurde im November 2022 eine erste sogenannte „Erinnerungsschleife“ in Rosenheim angebracht. Drei weitere sollen nun bald folgen. Die Entscheidung dafür fiel in der gestrigen Sitzung des Schul-, Kultur- und Sportausschusses.

Dass die Erinnerung an dieses dunkle Kapitel der Geschichte auch in Rosenheim niemals in Vergessenheit geraten darf, darüber war man sich im Stadtrat immer einig. Aber über das „Wie“ wurde viele Jahre diskutiert – vor allem über die weit verbreiteten Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig. Schließlich entschloss sich der Stadtrat dann im September 2022 zu einem eigenen Weg – dem „Rosenheimer Weg“ Konkret bedeutet das: Erinnerungsschleifen statt Stolpersteine (wir berichteten).
Erschaffen hat die „Erinnungsschleifen“ Künstlerin Christiane Huber: Möbiusschleifen aus Messing, die in Bäumen oder Hausfassaden angebracht werden und auf denen die Namen der Rosenheimer eingraviert sind, die während der NS-Zeit ermordet wurden.

Die erste „Erinnerungsschleife“ wurde im vergangenen November vor dem Eingang der Städtischen Realschule für Mädchen in einem Baum angebracht. Eingraviert auf Ihr ist der Name Elisabeth Block. Das jüdische Mädchen lebte mit ihrer Familie in Prutting und besuche die Städtische Realschule für Mädchen in Rosenheim. Seit ihrem zehnten Lebensjahr im Jahr 1933 bis zum 8. März 1942 schrieb sie Tagebuch, das den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit überstand. Es endet abrupt, denn auch sie wurde von den Nazis ermordet.

Mit Hauseigentümern wurde bereits Kontakt aufgenommen

Nun sollen weitere „Erinnerungsschleifen“ im Rosenheimer Stadtgebiet folgen als Erinnerung an die jüdischen Familien Kohn, Fichtmann und Westheimer. Zwei der Gedenkzeichen sollen am Ludwigplatz angebracht werden, eine am Max-Josefs-Platz – genau an oder in der unmittelbaren Nähe der Häuser, an denen die Familien einst gewohnt haben.
Mit den betreffenden Hauseigentümern hat das Kulturamt Rosenheim bereits Kontakt aufgenommen, berichtete Kulturreferent Wolfgang Hauck in der gestrigen Sitzung. Bislang sei aber erst eine Rückmeldung erfolgt.

Kulturamt sucht auch Kontakt zu den Nachkommen der jüdischen Familien

Außerdem versucht das Kulturamt mit den Nachkommen der jüdischen Familien Kontakt aufzunehmen. Ein schwieriges Unterfangen, da über etwaige Nachkommen nur begrenzt Informationen vorliegen und sich Verwandtschaftsbeziehungen in puncto Generationsebene und Relationsgrad zunehmend entfernt darstellen. Dennoch konnten mittlerweile für alle drei Familien Angehörige identifiziert und vom Kulturamt angeschrieben werden. Von den Nachkommen der Familie Westheimer liegt sogar schon eine positive Rückmeldung vor. Wolfgang Hauck freut das sehr: „Das zeigt uns, dass diese Form der Erinnerung auch von den Angehörigen angenommen wird.“

Sollte es von den betreffenden Hauseigentümern in den kommenden Monaten keine Reaktion oder Ablehnung geben, sollen die Gedenkzeichen an öffentlichen Flächen in der Nähe angebracht werden. Grünen-Stadtrat Karl Heinz Brauner sieht eine Alternative beispielsweise in den Zierkirchenbäume am Stadtbachgerinne am Ludwigsplatz.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv: Innpuls.me)

„Turnier der Hoffnung“

„Turnier der Hoffnung“

Rosenheim – Am kommenden Sonntag, 9. Juli, findet im Rosenheimer Jahnstadion (Jahnstraße 25)  das „Turnier der Hoffnung“ statt.  Ziel des Fußballevents ist es, möglichst viele Menschen auf die Krankheit Leukämie aufmerksam zu machen.

Das „Turnier der Hoffnung“ ist ein Benefizfußballturnier im Rahmen der „Tour der Hoffnung“ – eine alljährliche Radtour, bei der Spenden für an Leukämie erkrankte Kinder gesammelt werden. Die Tour ging 1983 das erste Mal von Gießen nach Hamburg und konnte seitdem über 36 Millionen Euro für die Förderung der Forschung und den Bau von Kinderkrankenhäusern erzielen. Die Spenden werden regional verteilt und kommen zu 100 Prozent dort an, wo sie benötigt werden. Mehr Infos über die „Tour der Hoffnung“ gibt es unter www.tour-der-hoffnung.de.

Dieses Jahr wird sie von Donnerstag, 27., bis Sonntag, 30. Juli, stattfinden und mit dem „Turnier der Hoffnung“ wird hierzu ein Beitrag geleistet. Der Turniertag findet am Sonntag, 9. Juli, von 8 bis 18 Uhr im Jahnstadion, Jahnstraße 25, in Rosenheim statt. Das erste Spiel wird voraussichtlich um 9 Uhr angepfiffen, das letzte Spiel um 17 Uhr. Teilnehmende Mannschaften sind: SpVgg Unterhaching, TSV Emmering, SV-DJK Kolbermoor, TSV 1860 Rosenheim, VfL Waldkraiburg, TuS Holzkirchen 1888, Freie Turnerschaft Rosenheim und Türk Spor Rosenheim.

Das Gewinnerteam wird im August oder September gegen eine Auswahl des FC Bayern München in ihrem Heimatverein das Finale bestreiten. Gespielt wird auf einem Kleinfeld, jeweils 15 Minuten mit fünf Spielern und einem Torwart pro Team.

Zahlreiche Aktionen begleiten das Turnier

Zahlreiche Aktionen begleiten das spannende Fußballturnier. Geplant sind eine Typisierungsaktion, Tombola, Infostände, Hüpfburg, Musik, Vorträge, Fallschirmabsprung und Foodtrucks.
Die Spenden für das Turnier werden durch Sponsoren und Spenden am Veranstaltungstag eingesammelt.
Das Ziel des Turniers ist es, viele Menschen auf die Krankheit Leukämie aufmerksam zu machen. Die häufigsten Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter sind Leukämien mit etwa 30 Prozent. Das „Turnier der Hoffnung“ und die folgende Spende an die „Tour der Hoffnung“ sollen jedem Kind die Unterstützung geben, die es benötigt, um diesen Kampf zu gewinnen.
(Quelle: Pressemitteilung Turnier der Hoffnung 2023 / Beitragsbild: Copyright Turnier der Hoffnung 2023)

Simme warn ma, Fünfe samma jetzt

Simme warn ma, Fünfe samma jetzt

Riedering / Landkreis Rosenheim – „Simme samma“ meldete Innpuls.me Ende Mai vom Tinninger See in der Gemeinde Riedering (Landkreis Rosenheim) Der Schwanennachwuchs ist mittlerweile auf ein Quintett geschrumpft – aber das wird nach wie vor gut von den Eltern beschützt. 

Schwane mit Nachwuchs am Tinninger See im Landkreis Rosenheim. Fotos: Hendrik Heuser
Im Mai schlüpften am Tinninger See gleich sieben Schwanenküken (wir berichteten).  Jetzt hat unser Kollege Hendrik Heuser die tierische Großfamilie wieder einmal besucht und nur noch ein kindliches Schwanen-Quintett vorgefunden. Über das Schicksal der zwei weiteren Geschwister ist bisher nichts bekannt.<br />
Aber ein Verlust von Schwänen in dieser Lebensphase ist leider auch ganz normal. Experten sagen, das nur ein Zehntel der Küken solange überlegt, dass sie selber brüten und Küken aufziehen können.<br />
Da drücken wir dem niedlichen Schwanenquintett ganz fest die Daumen. Denn wenn sie erst einmal das Erwachsenenalter erreicht haben, können sie bis zu 20 Jahre alt werden.<br />
Die Schwaneneltern geben auf alles Fälle alles, um den Nachwuchs zu beschützen. Wer den Kleinen zu nahe kommt, wird warnend angefaucht.<br />
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos; Info: Hendrik Heuser)

Im Mai schlüpften am Tinninger See gleich sieben Schwanenküken (wir berichteten).  Jetzt hat unser Kollege Hendrik Heuser die tierische Großfamilie wieder einmal besucht und nur noch ein kindliches Schwanen-Quintett vorgefunden. Über das Schicksal der zwei weiteren Geschwister ist bisher nichts bekannt.
Aber ein Verlust von Schwänen in dieser Lebensphase ist leider auch ganz normal. Experten sagen, das nur ein Zehntel der Küken solange überlegt, dass sie selber brüten und Küken aufziehen können.
Da drücken wir dem niedlichen Schwanenquintett ganz fest die Daumen. Denn wenn sie erst einmal das Erwachsenenalter erreicht haben, können sie bis zu 20 Jahre alt werden. 
Die Schwaneneltern geben auf alles Fälle alles, um den Nachwuchs zu beschützen. Wer den Kleinen zu nahe kommt, wird warnend angefaucht. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos; Info: Hendrik Heuser)

86 Prozent mehr unerlaubte Einreisen

86 Prozent mehr unerlaubte Einreisen

München – Seit dem Jahr 2022 stellt die Bundespolizeidirektion München einen kontinuierlich ansteigenden Trend in Bezug auf unerlaubte Einreisen in Bayern fest. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres waren es 8.724 illegale Grenzübertritte. Das sind rund 1.100 mehr als im Vorjahreszeitraum.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Die für die grenzpolizeilichen Aufgaben im Freistaat Bayern zuständige Bundespolizeidirektion München hatte im Jahr 2022 insgesamt 29.229 unerlaubte Einreisen registriert – knapp ein Drittel der bundesweiten Feststellungen. Im Vergleich zu den 15.699 Fällen im Vorjahr waren es rund 86 Prozent mehr. Dies war der höchste Wert seit dem Jahr 2016.
Monatlich stellten die Beamten im Zeitraum Januar 2021 bis Mai 2023 folgende Anzahl unerlaubt eingereister Personen in Bayern fest:

Die Zahlen im Vergleich:

Januar 2021 / 2022 / 2023: 881 / 1.380 / 1.936
Februar 2021 / 2022 / 2023: 998 / 1.243 / 1.288
März 2021 / 2022 / 2023: 1.042 / 1.438 / 1.751
April 2021 / 2022 / 2023 : 1.011 / 1.778 / 1.797
Mai 2021 / 2022 / 2023: 928 / 1.781 / 1.952
Juni 2021 / 2022: 1.238 / 2.685
Juli 2021 / 2022: 1.355 / 2.286
August 2021 / 2022: 1.401 / 2.778
September 2021 / 2022: 1.511 / 3.685
Oktober 2021 / 2022: 2.050 / 4.157
November 2021 / 2022: 1.742 / 3.510
Dezember 2021 / 2022: 1.542 / 2.508
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Radler beim Abbiegen übersehen

Radler beim Abbiegen übersehen

Stephanskirchen / Rosenheim / Landkreis Rosenheim – Gleich zwei Unfälle mit Fahrradfahrern meldet die Polizeiinspektion Rosenheim aktuell. Beide Male übersahen Autofahrer die Radler beim Abbiegen.

Der erste Verkehrsunfall ereignete sich am gestrigen Dienstag gegen 16.45 Uhr in Stephanskirchen (Landkreis Rosenheim). Ein 19-jähriger Radfahrer fuhr auf der Salzburger Straße stadtauswärts in Richtung Stephanskirchen. An der Kreuzung zur Rohrdorfer Straße übersah ein 31-jähriger Autofahrer aus Inzell, nach den Worten der Polizei, den Radler beim Abbiegen und fuhr diesen in die Seite. Der 19-jährige stürzte, verletzte sich am Bein und wurde zur ärztlichen Untersuchung ins Krankenhaus eingeliefert. An Fahrrad und Auto entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 1200 Euro.

Radlerin verletzte sich am Handgelenk

Zu dem zweiten Verkehrsunfall kam es am gestrigen Dienstag bereits um 11. 10 Uhr am Vormittag. Ein 64-jähriger Innsbrucker fuhr mit seinem Auto und eine 16-jährige Schülerin mit ihrem Fahrrad auf der Innstraße in Rosenheim  stadtauswärts. Beim Abbiegen in die Chiemseestraße touchierte der Pkw die Radfahrerin, die gerade noch einen Sturz vermeiden konnte. Sie verletzte sich bei dem Zusammenstoß leicht am Handgelenk. Am Fahrrad und am Pkw entstand geringer Sachschaden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)