Infos zum Projekt „Wohnen für Hilfe“

Infos zum Projekt „Wohnen für Hilfe“

Rosenheim – Das Projekt „Wohnen für Hilfe“ bringt Menschen in verschiedenen Lebensabschnitten zusammen. Auf der einen Seite Senioren mit freiem Wohnraum und auf der anderen Seite junge Leute, die dringend Wohnraum zu günstigen Konditionen suchen und dafür auch gerne ihre Arbeitskraft einsetzen. Infos zu dem Projekt gibt es am 20. April bei der Gärtnerei Prentl in Rosenheim.

Ilse Ilgenfritz (links) und Christine Degenhart (rechts) Foto: Pro Senioren

Inge Ilgenfritz (links) und Christine Degenhart informieren über die neue Wohnform. Foto: Pro Senioren

Initiiert wurde „Wohnen für Hilfe“ in Rosenheim vom Verein „Pro Senioren„.  Inge Ilgenfritz und Christine Degenhart engagieren sich schon seit Jahren für das Projekt. Ihrer Meinung nach sprechen viele Gründe dafür. In den eigenen vier Wänden alt werden zu dürfen, sei der Wunsch vieler Menschen. Hinzu käme der immer größer werdende Pflegenotstand und das sehr beschränkte Angebot an Heimplätzen.
Genau da setzt das Projekt „Wohnen für Hilfe an“, bei dem gegenseitige Unterstützung von Jung und Alt im Vordergrund steht.
Am Samstag, 20. April stellen Inge Ilgenfritz und Christine Degenhart das Projekt zwischen 10 und 12 Uhr in der Gärtnerei Prentl in Fürstätt (Großholzstraße 3, 83024 Rosenheim) vor und stehen Rede und Antwort zu allen Fragen rund um diese  neue Wohnform.
(Quelle: Pressemitteilung Pro Senioren / Beitragsbild: Symbolfoto re / Foto: Pro Senioren)

Strahlende Aussichten in Aschau im Chiemgau

Strahlende Aussichten in Aschau im Chiemgau

Aschau / Landkreis Rosenheim – Strahlende Aussichten in Aschau im Chiemgau – dank des Raps, der auch dort aktuell in voller Blüte steht. 

Hinter dem Raps-Feld seiht man den Tourismusort Aschau im Chiemgau am Fuße der Kampenwand. Nur die beiden Aschauer Wahrzeichen ragen heraus, auf der linken Seite das markante Schloss Hohenaschau und auf der rechten Seite die doppeltürmige Aschauer Pfarrkirche „Zur Dastellung des Herrn“.
Dank guten Blicks und guter Fotoausrüstung kann so ein besonderer Blick eingefangen werden.
Weitere Wandervorschläge gibt es unter anderem im kostenlosen Wanderfaltblatt der Tourist Info Aschau im Chiemgau unter Telefon 08052 / 90490 oder im Internet unter www.aschau.de
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: H. Reiter)

Autos mit Farbe beschmiert – Sachschaden knapp 10.000 Euro

Autos mit Farbe beschmiert – Sachschaden knapp 10.000 Euro

Rosenheim – In der Nacht auf den heutigen Dienstag (9.4.2024) wurden im Rosenheimer Stadtgebiet ein Dutzend Fahrzeuge mit Farbe besprüht. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Nach den Angaben der Polizei wurden die Fahrzeuge in der Zeit zwischen 18 Uhr am Montag und 5 Uhr am heutigen Dienstag beschädigt. Sie alle waren ordnungsgemäß in der Gottfried-Keller-Straße geparkt.  Der Sachschaden wir auf insgesamt rund 10.000 Euro geschätzt. 
Die Polizeiinspektion Rosenheim geht von weiteren beschädigten Fahrzeugen aus und bittet Zeugen und Geschädigte, sich unter Telefon 08031 / 200-2200 mit der Rosenheimer Polizei in Verbindung zu setzen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mord in Wasserburger Klinik: Arzt mit Küchenmesser niedergestochen

Mord in Wasserburger Klinik: Arzt mit Küchenmesser niedergestochen

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Schreckliche Bluttat in Wasserburg am Inn: Ein Arzt (64) wurde auf dem Gelände des Inn-Salzach-Klinikums mit einem Küchenmesser niedergestochen. Er starb noch vor Ort.

Zu der Tat kam es am gestrigen Montagabend (8.3.2024). Kurz nach 18 Uhr wurden Polizeibeamte, die sich zu diesem Zeitpunkt wegen eines anderen Einsatzes auf dem Klinikgelände im Wasserburger Stadtteil Gabersee befanden, von einem Zeugen auf den Schwerstverletzten aufmerksam gemacht. Ersthelfer kümmerten sich bereits um den 64-jährigen, der als Arzt im Klinikum beschäftigt war.

Doch trotz sofortiger medizinischer Hilfe, starb der Arzt noch vor Ort.
Unweit des Tatortes trafen die Polizisten auf dem Klinikgelände auf einen blutverschmierten Mann, der sich, nach den Angaben der Polizei, widerstandslos festnehmen ließ. Es handelt sich um einen 40 Jahre alten Deutschen aus Norddeutschland. Er wurde zunächst in eine forensische Fachklinik im Landkreis München gebracht, wo er von der Polizei durchgehend bewacht wird.
Die mutmaßliche Tatwaffe, ein Küchenmesser, wurde von der Polizei gefunden und sichergestellt.
Zur Betreuung von Angehörigen und Kollegen des Mordopfers war die Psychosoziale Notfallversorgung mit mehreren Helfern der Notfallseelsorge und der Krisenintervention beteiligt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Geschwindigkeitskontrollen im Bereich Eggstätt: Kaum Beanstandungen

Geschwindigkeitskontrollen im Bereich Eggstätt: Kaum Beanstandungen

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Die Polizeiinspektion Prien führte am vergangenen Sonntag (7.4.2024) im Bereich Eggstätt (Landkreis Rosenheim) Geschwindigkeitsmessungen durch. Nahezu alle Fahrer hielten sich an an die vorgegebene Geschwindigkeit – bis auf einen Motorradfahrer.

Die Geschwindigkeitsmessungen wurden zwischen 12.30 und 15 Uhr in beiden Fahrtrichtungen auf der RO 10 zwischen Eggstätt und Pavolding durchgeführt. Zuvor gab es Hinweise von Anwohnern, dass diese Strecke, vor allem an schönen Wochenenden, zu Fahrten mit überhöhter Geschwindigkeit genutzt wird.
Zumindest während der Geschwindigkeitskontrolle am vergangenen Sonntag hielten sich aber, nach den Angaben der Polizei, nahezu alle Fahrer an die vorgegebene Geschwindigkeit. Außer ein Motorradfahrer, der mit 141 km/h unterwegs war. Erlaubt waren 100 km/h. Gegen ihn wurde eine Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeige erstattet. Nach Abzug der Toleranz erwartet den Biker nun ein Bußgeld in Höhe von 200 Euro sowie 1 Punkt in Flensburg.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Hotel Goldener Hirsch, Rosenheim, 1938

Hotel Goldener Hirsch, Rosenheim, 1938

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1938. Auf der historischen Aufnahme stehen wir das Hotel „Goldener Hirsch“ in der Münchener Straße in Rosenheim. 

Im vergangenen Jahr 2023 das Hotel wegen einer Hausbesetzung für Schlagzeilen (wir berichteten). Das Gebäude steht bereits seit vielen Jahren leer. Einst war das Hotel aber bei Reisenden sehr beliebt. In der Vergangenheit haben wir Euch in unserer historischen Rubrik schon einige alte Fotos des Hotels präsentiert, beispielsweise aus dem Jahr 1968 (wir berichteten) – mit vielen noblen Autos davor. 
Heute geht unsere fotografische Zeitreise noch weiter zurück – bis ins Jahr 1938. An der Fassade selbst hat sich im Vergleich gar nicht so viel verändert.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

20 Millionen Jahre alte Baumpollen konserviert: Damals kein Fichtenwald im Fichtelgebirge

20 Millionen Jahre alte Baumpollen konserviert: Damals kein Fichtenwald im Fichtelgebirge

Selb / Oberfranken- Ein Oberfränkischer Vulkankrater konservierte 20 Millionen Jahre alte Baumpollen. Damit steht fest: Damals gab es keinen Fichtenwald im Fichtelgebirge.

In einem Vulkankrater bei der oberfränkischen Stadt Selb wurden rund 20 Millionen Jahre alte Baumpollen entdeckt, wodurch der damalige „Ur-Wald“ im Fichtelgebirge rekonstruiert werden kann. Dies erklärte Roland Eichhorn, der Leiter des Geologischen Dienstes am Landesamt für Umwelt (LfU) nach Abschluss der Pollen-Untersuchungen. Eichhorn: „Vor Jahrmillionen sprengte ein Vulkanausbruch ein über 70 Meter tiefes Loch in den Untergrund des Fichtelgebirges. Die Naturkatastrophe von damals entpuppt sich als Glücksfall für die Forschung von heute.“ Denn der Wind wehte Pollen der dort wachsenden Bäume ins Loch, die später von schützender Erde überdeckt und so bis heute konserviert blieben.

Zuerst besiedelten Farne die kahlen Kraterhänge

Vom LfU beauftragten Geowissenschaftlern der TU Darmstadt gelang es, fossilen Pollen aus den Proben der Vulkankrater zu extrahieren. So war es möglich, dem Paläo-Wald im Fichtelgebirge auf die Spur zu kommen. Nach der Vulkanexplosion besiedelten die kahlen Kraterhänge zuerst Farne als typische Pionierpflanzen, gefolgt von Ulmen und heute exotischen Hickorybäumen. Erst allmählich kam der ursprüngliche Mischwald aus Kiefern, Fichten, Rotbuchen, Kastanien und Walnussgewächsen zurück. Direkt am feuchten Ufer des wassergefüllten Lochs breitete sich ein Sumpfwald mit Zypressen und Gagelsträuchern aus.

Das Fichtelgebirge und die nordöstliche Oberpfalz erlebten in der jüngeren Vergangenheit gleich zweimal eine explosive vulkanische Phase – vor rund 20 Millionen und vor 300.000 Jahren. Die Hinterlassenschaften dieser Vulkanausbrüche – wassergefüllte Maare – wurden erst in den letzten Jahren durch Auswertung hochauflösender Geländefotos, geophysikalische Methoden und Bohrungen entdeckt. Die Erkundungen dauern an.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Umwelt / Beitragsbild: Dr. Olaf Lenz, TU Darmstadt, zeigt Sporen und Pollen der Pionierpflanzen nach der Vulkanexplosion: Kletterfarn und Tüpfelfarn (oben); Ulme und Hickory (unten).)

Sommer im Frühling: 32,2 Grad Lufttemperatur in Aschau im Chiemgau

Sommer im Frühling: 32,2 Grad Lufttemperatur in Aschau im Chiemgau

Aschau / Landkreis Rosenheim – 32,2 Grad Lufttemperatur zeigte das Thermometer am gestrigen Montagmittag (8.4.2024) in Aschau in Chiemgau an. Rekordverdächtig! Doch jetzt ist es erst mal wieder vorbei mit dem Sommer im Frühling.

Der März 2024 geht laut einer Pressemitteilung des Deutschen Wetterdiensts (DWD) als wärmster März seit Messbeginn im Jahr 1881 ein. Davor hatte der Februar 2024 bereits einen Temperaturrekord gebracht. 
Wenn der April so weitermacht wie in den vergangenen Tagen, könnte es einen dritten Rekordmonat in Folge geben. Aber erst einmal wird es jetzt für einige Tage wieder deutlich kühler. Der Sprung nach unten ist sogar gewaltig. Nur noch 12 Grad Höchsttemperatur werden für den morgigen Mittwoch (10.4.2024) in der Region Rosenheim vorhergesagt. Aber am Donnerstag geht es dann auch schon wieder aufwärts. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: H. Reiter)

Theater: Der fast keusche Josef

Theater: Der fast keusche Josef

Rosenheim – Glückspiel, Frauen und Alkohol bestimmen das Leben von Wolfgang Josef Raublinger. Durch einen Unfall kommt es aber zu einer erstaunlichen Wendung. Er entdeckt den Glauben. Das Frühjahrsstück der Volksbühne Rosenheim ist eine Komödie voller Situationskomik.

Gespielt wird das Stück ab Samstag, 20 April, im Künstlerhof in Rosenheim.
Wolfgang (Robert Mayr) ist eine charismatische Größe im Rotlichtmilieu und ein Glücksspieler. Erst vor kurzem hat er ein Gestüt samt Pferden und dem Hausmeister Pauli (Peter Schumpp-Kappler) „gewonnen“. Jetzt ist seine Schwester Anna (Monika Fath) zu ihm gezogen, weil sie ihren Bruder wieder auf den rechten Weg bringen will. Unterstützung bekommt sie dabei von Franziskanermönch Fidelis (Florian Schrei). Auf dem Hof lebt auch noch Maria (Lisa Sebald), die Tochter des ehemaligen Gutsbesitzers. Raublingers „Imperium“ wird von der Bordellchefin Madame (Angelika Heigermoser) dirigiert, und für das optimierte Aussehen der „Mädels“ steht der Schönheitschirurg Dr. Schlauch (Richard Martl) zur Verfügung. Die plötzliche Wendung in dem Durcheinander scheint ein Unfall zu bringen. Trotz einer schweren Gehirnerschütterung fühlt sich Wolfgang auf einmal wie neugeboren. Es kommt zu einigen Verwirrungen, denn er beginnt auf wundersame Weise sein Leben grundlegend umzukrempeln. Wolfgang entdeckt sein Herz für Pferde, Latein und die Bibel, was seine Schwester Anna natürlich freut. Aber wie lange wird dieser „himmlische“ Zustand wohl andauern?
Weitere Aufführungen: Freitag, 26., Samstag, 27., Sonntag, 28. April; Freitag, 3., Samstag, 4. Mai. Beginn 20 Uhr. Sonntag um 18 Uhr. Einlass und Bewirtung eine Stunde vorher. Karten gibt es für alle Vorstellungen zum Preis von 14 und 16 Euro, zuzüglich Vorverkaufsgebühr, im Ticket-Zentrum Rosenheim, Stollstraße 1; Öffnungszeiten: Mo. 7:30 – 17 Uhr, Di/Mi/Fr. 9:30 – 17 Uhr, Do. 9:30 – 19 Uhr; Vorbestellung auch telefonisch möglich: 08031 – 15001; Restkarten an der Abendkasse. Weitere Infos unter: www.volksbuehne-ro.de .
(Quelle: Pressemitteilung Volksbühne Rosenheim St. Nikolaus e.V / Beitragsbild: Copyright F. Schrei)

Paris-Roubaix Juniors: GRENKE – Auto Eder mit zwei Fahrern in den Top 10

Paris-Roubaix Juniors: GRENKE – Auto Eder mit zwei Fahrern in den Top 10

Paris / Rosenheim – Die „Hölle des Nordens“ wird der Radklassiker Paris-Roubaix genannt. Der Grund: Ein wesentlicher Teil des Eintagesrennens führt über Kopfsteinpflaster-Abschnitte, die Fahrer und Material vor besondere Herausforderungen stellen. Unter den Fahrern dieses Jahr auch die Nachwuchsmannschaft GRENKE – Auto Eder.
 
Dabei zählt Paris-Roubaix nicht nur im Profiradsport, sondern auch in der Altersklasse U19 zu den wichtigsten Radrennen des Jahres. Dementsprechend hochklassig präsentierte sich die Konkurrenz: Stolze 15 Nationalmannschaften standen am Start, dazu kamen mehrere U19-Auswahlen von WorldTeams – darunter die BORA – hansgrohe Nachwuchsmannschaft GRENKE – Auto Eder.
Insgesamt 111 Kilometer mussten die Starter des am Sonntag ausgetragenen Klassikers bewältigen. Dabei standen insgesamt 17 der berüchtigten Kopfsteinpflaster-Passagen im Profil. Vom Team GRENKE – Auto Eder zeigten insbesondere Theodor August Clemmensen (Dänemark) und Paul Fietzke (Deutschland) ein sehr aktives Rennen. Ersterer konnte auf den schweren Pavés,  so werden die Kopfsteinpflaster-Passagen in Frankreich genannt, von Beginn an mit den Schnellsten mithalten und sogar selbst attackieren. Am Ende wurde er dafür mit Platz fünf belohnt. Der Vorjahres-Vierte Fietzke zeigte ebenfalls eine starke Leistung: Trotz technischer Probleme überquerte er die Ziellinie auf Rang acht. Noah Lindholm Møller Andersen (Dänemark, 21.), Patrick Casey (Irland, 30.), Kryštof Král (Tschechien, 55.) und Thibaut Van Damme (Belgien, 56.) rundeten das Teamergebnis ab.
Das nächste Rennen für das Team GRENKE – Auto Eder ist nun die Rundfahrt „Eroica“ Juniores von 18. bis 21. April rund um Siena (Italien).
 
 Zitate der Teilnehmer 
 
„Von Anfang bis Ende war das Rennen sehr hektisch. Mit meinem Angriff auf dem Sektor Mons-en-Pévèle konnte ich das Finale einläuten und die Spitze selektieren. Auf den letzten harten Sektoren habe ich nochmal versucht, mich abzusetzen, da ich wusste, dass ich im Sprint nur wenig Chancen habe. Der starke Wind hat dies aber verhindert. Mit dem fünften Platz und dem Nachweis, dass ich einer der besten Klassikerfahrer im U19-Peloton bin, kann ich aber zufrieden sein.“ – Theodor August Clemmensen
„Meine Performance war gut, aber das Rennen war durchwachsen. Leider fuhr mir ein anderer Fahrer ins Schaltwerk, weshalb ich in der zweiten Rennhälfte technische Probleme hatte. Später habe ich mich zudem in einer Kurve versteuert. Durch diese Missgeschicke konnte ich den Anschluss an die Führenden nie richtig herstellen. Dennoch habe ich das Beste herausgeholt.“ – Paul Fietzke
„Ein gutes Rennen unserer beiden Leader Theodor und Paul. Leider fehlte uns etwas das Glück, um die angestrebte Podiumsplatzierung zu erreichen. Die Form unserer Fahrer ist allerdings sehr gut, weshalb wir für die nächsten Rennen optimistisch sind.“ – Dr. Christian Schrot, Sportlicher Leiter
(Quelle: Pressemitteilung GRENKE – Auto Eder / Beitragsbild: Copyright GRENKE – Auto Eder / Matthis Waetzel)
Neuer Termin des Rosenheimer Psychose-Seminares: Schuld und psychische Erkrankung

Neuer Termin des Rosenheimer Psychose-Seminares: Schuld und psychische Erkrankung

Rosenheim – Am Mittwoch, 17. April, findet ein neuer Termin des „Rosenheimer Psychose-Seminars“ statt. In der Anfang 2022 gegründeten Veranstaltungsreihe treffen sich von psychischen Erkrankungen betroffene Menschen, deren Angehörige und Behandler, um sich auf Augenhöhe und offen über das Thema psychische Gesundheit auszutauschen. 
 
Das Thema des kommenden Treffens lautet „Muss ich mich schuldig fühlen?“ Viele von psychischen Erkrankungen betroffene Menschen und auch Angehörige geben sich oft eine Schuld am Ausbruch einer psychischen Erkrankung. Dieses Denkmuster soll im Rahmen eines offenen Austausches diskutiert und hinterfragt werden. Hierzu sind alle Betroffenen, Angehörigen aber auch Behandler eingeladen.
Der Eintritt ist wie immer frei, eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Veranstaltung findet um 17.30 h in der Caritas-Tagesstätte Aufwind am Südtiroler Platz 1a in Rosenheim statt. Für weitere Informationen kann man sich an den Sozialpsychiatrischen Dienst unter der Telefonnummer 08031-20380 wenden.
(Quelle: Pressemitteilung Caritas Zentrum in Stadt und Landkreis Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)
LBV vergibt neue Plakette „Vogelfreundliche Glasfläche“

LBV vergibt neue Plakette „Vogelfreundliche Glasfläche“

Hilpoltstein / Bayern – Über 100 Millionen Vögel in Deutschland kollidieren jedes Jahr tödlich mit Glasfassaden. Deshalb klärt der LBV im Rahmen des Projekts „Unsichtbares sichtbar machen – Reduzierung von Vogelschlag an Glas“ Bauherren, Behörden und Architekten aktiv über die Problematik auf und verteilt nun die Plakette „Vogelfreundliche Glasfläche“.
 
„Wenn mehr als vier Vögel pro Jahr auf 100 Meter Fassade an Glaskollisionen verenden, sind die Gebäudeeigentümer laut einem Beschluss des Bayerischen Landesamts für Umwelt in der Pflicht, mit wirksamen Schutzmaßnahmen nachzurüsten. Folien und Aufkleber mit Mustern, die als ‚hochwirksam‘ getestet wurden, reduzieren das Risiko von Vogelschlag um 90 Prozent“, sagt der LBV-Projektmanager Peter Stimmler. Der LBV zeichnet nun Vorzeigeprojekte in Bayern mit der Plakette „Vogelfreundliche Glasfläche“ aus, die ihre Gebäude vogelsicher machen und damit einen wichtigen Beitrag für den Naturschutz leisten. 
Seit Jahren kleben Greifvogelsilhouetten an vielen Fenstern. Doch die schwarzen Aufkleber haben sich als nahezu wirkungslos erwiesen. Die Silhouetten werden von den Vögeln nicht als potenzielle Feinde wahrgenommen, sondern bestenfalls als punktuelle Hindernisse, denen die Vögel nur kleinräumig ausweichen. Dies zeigen Aufprallspuren direkt neben den Aufklebern. Auch die beliebten, unauffälligen UV-Markierungen können Vogelschlag nicht effektiv verhindern, weil viele Vögel kein UV-Licht sehen können.
„Um Glasflächen dauerhaft und wirksam für Vögel sichtbar zu machen, sollten Gebäudebesitzer Fensterfronten über die gesamte Fläche mit Mustern aus Linien oder Punkten markieren. Hierbei gilt die Faustregel, dass unmarkierte Glasflächen nicht größer als eine Handfläche sein sollten“, so Peter Stimmler. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl dekorativer, aber auch dezenter Musterfolien, die von Vögeln sehr gut wahrgenommen werden. 
 
Neue Auszeichnung für den Schutz vor Vogelschlag
 
Die Auszeichnung des LBV richtet sich an öffentliche und private Einrichtungen, die ihre Glasfassaden großflächig mit wirksamen Mustern vor Vogelschlag schützen. Mögliche Empfänger sind Städte und Kommunen, Hochschulen und Schulen, Unternehmen sowie öffentliche Verkehrsbetriebe. „Privatpersonen sind von der Verleihung ausgeschlossen, da nachweislich zwei Drittel der Vogelschläge in Deutschland an großen Gebäuden wie Sporthallen, Bürogebäuden oder Lärmschutzwänden passieren“, erklärt der LBV-Ökologe. Gebäudeeigentümer und Mieter können sich online um die Plakette bewerben oder von Dritten vorgeschlagen werden unter www.lbv.de/vogelschlag-plakette. Dazu müssen Kontaktdaten sowie Fotos und eine Beschreibung der Schutzmaßnahmen beim LBV eingereicht werden. „Anhand eines Kriterienkatalogs wird beurteilt, ob die Glasfläche für eine Auszeichnung in Frage kommt. Voraussetzung ist, dass nur wirksame Schutzmaßnahmen eingesetzt werden“, sagt Peter Stimmler. Die Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen wird von der biologischen Station Hohenau-Ringelsdorf geprüft. 
 
Bereits ausgezeichnet: Sicher für Vögel
 
Erste Auszeichnungen hat der LBV bereits vergeben. So erhielten die Gemeinde Bischofsgrün und die Stadt Altdorf die Plakette für die Nachrüstung von Buswartehäuschen mit individuell gestalteten Musterfolien. Die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg wurde für die Installation von bedruckten Scheiben in einem verglasten Durchgang ausgezeichnet. Auch der LBV hat eigene Gebäuden nachgerüstet und unter anderem an der Umweltstation Rothsee hochwirksame Musterfolien installiert.
 
Wirksamer Vogelschutz an Glasflächen für Privatpersonen
 
Egal ob Wintergarten oder deckenhohe Fenster: Wer Vogelschlag bei sich zuhause reduzieren möchte, findet wirksame Produkte im LBV-Naturshop. Um Vögel besser zu schützen, hat das Schweizer Unternehmen SEEN AG gemeinsam mit dem LBV, der Schweizerischen Vogelwarte Sempach und BirdLife Schweiz eine innovative und kostengünstige Lösung zur nachträglichen Markierung von Glasflächen entwickelt. Die Vogelschutzmarkierung SEEN Elements macht Glas für Vögel hochwirksam sichtbar und bedeckt dabei weniger als 1 Prozent der Scheibenoberfläche. Die Aluminium-Punkte auf Bandrolle sind für private Glasflächen geeignet und einfach anzubringen. Die Markierungen können erworben werden unter www.lbv-shop.de/vogelschutz. 
Weitere Informationen zur Reduzierung des Vogelschlags an Glas finden sich unter www.lbv.de/vogelschlag. 
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)