Platzkonzert der Polizei auf dem Rosenheimer Ludwigsplatz

Platzkonzert der Polizei auf dem Rosenheimer Ludwigsplatz

Rosenheim – Am heutigen Samstag, 20. Juli, tritt ab 10.30 Uhr ein besonderes Ensemble des Münchner Bundespolizeiorchesters am Ludwigsplatz in Rosenheim auf: Es spielen Ludwig Wieser und seine Egerländer. Der Eintritt ist frei.

Die Musiker haben sich mit viel Herzblut der böhmischen Blasmusik verschrieben. Neben den weltbekannten Originalkompositionen von Ernst Mosch zählen unter anderem auch Stücke von Michael Klostermann, Holger Mück, Alexander Pfluger zu ihrem Repertoire.
Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim lädt herzlich zum Platzkonzert der Egerländer Besetzung des Bundespolizeiorchesters ein. Mit der Musikveranstaltung möchte die Bundespolizei vor allem auch ihrer besonderen Verbundenheit mit der Bevölkerung in Stadt und Landkreis Rosenheim Ausdruck verleihen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto, zeigt die Egerländer Musikanten des Bundespolizeiorchester Münchens)

Tödlicher Verkehrsunfall in Traunstein: Radlader erfasst Fahrradfahrerin

Tödlicher Verkehrsunfall in Traunstein: Radlader erfasst Fahrradfahrerin

Traunstein – Tödlicher Verkehrsunfall am gestrigen Freitag (19.7.2024) in Traunstein: Ein Radlader erfasste eine 83-jährige Fahrradfahrerin und verletzte diese schwer. Wenig später erlag die Frau ihren Verletzungen. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am 19.07.2024 gegen 11:30 Uhr in der Kreuzstraße in Traunstein. Ein 54-jähriger aus dem Landkreis Traunstein wollte dabei mit seinem Radlader von der Tankstelle nach rechts in die Kreuzstraße einfahren. Hierbei übersah er eine heimische 83 jährige Fußgängerin auf dem Gehweg der Kreuzstraße.
Die Fußgängerin wurde von dem Radlader erfasst und dabei schwerstverletzt. Sie wurde nach notärztlicher Behandlung vor Ort durch den Rettungsdienst in ein Klinikum transportiert. Die Schwerverletzte erlag am späten Nachmittag ihren Verletzungen. Der Fahrer des Radladers blieb unverletzt.
Durch die Staatsanwaltschaft Traunstein wurde zur Ermittlung des genauen Unfallhergangs die Erstellung eines Gutachtens angeordnet.
Zur Versorgung der Verletzten war das Bayerische Rote Kreuz mit einem Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort, zudem war die Feuerwehr Wolkersdorf zur Reinigung der Fahrbahn im Einsatz.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang werden durch die Polizeiinspektion Traunstein geführt. Zur Aufnahme waren mehrere Streifen der hiesigen Dienststelle und der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein im Einsatz.
Die Kreuzstraße war während der Unfallaufnahme ca. drei Stunden gesperrt.
Die Polizeiinspektion Traunstein bittet Zeugen, welche Angaben zum Unfallhergang machen können, sich bei der Dienststelle unter 0861 / 9873 – 0 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 20. Juli.

Namenstag haben: Bernhard, Elias, Margaretha, Margit, Greta, Marita, Peggy, Volkmar

3 bekannte Geburtstagskinder:

Gisele Bündchen (1980 –  ist ein brasilianisches Model und eines der weltweit bestbezahlten Supermodels.)

– Diana Rigg (1938 –  war eine britische Schauspielerin, die bekannt wurde durch ihre Rolle als Agentin Emma Peel in der eins sehr beliebten TV-Serie „Mit Schirm, Charme und Melone“)

Chris Cornell (1964 – war ein US-amerikanischer Rockmusiker, Sänger und Gitarrist, der zu den Pionieren des Grunge zählte.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1969: Im Rahmen des Apollo-Programms der USA erfolgt die erste bemannte Mondlandung mit Apollo 11 durch Neil Armstrong und Buzz Aldrin.
  • 1940: Die US-amerikanische Musikfachzeitschrift Billboard gibt die ersten Top Ten in den USA bekannt. Den ersten Nummer-eins-Hit hat Tommy Dorsey.
  • 1984:  Uwe Hohn aus der DDR schraubt den Weltrekord im Speerwurf auf 104,80 m. Daraufhin beschließt die IAAF die technische Änderung des Sportgerätes.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Weltweiter IT-Crash – Auch Rosenheim betroffen

Weltweiter IT-Crash – Auch Rosenheim betroffen

Rosenheim / Bayern / Deutschland / Welt  – Weltweit ist es am heutigen Freitagvormittag (19.7.2024) zu IT-Ausfällen gekommen. Es soll sich um keine Cyberattacke handeln. Die Auswirkungen sind enorm – wohl auch in Rosenheim.

Betroffen sind weltweit öffentliche Verwaltungen, Transport und Verkehr, Telekommunikation, Flughäfen und Krankenhäuser – und damit kritische Infrastruktur. Auch in Deutschland sind die Auswirkungen des IT-Problems groß. Probleme melden beispielsweise nach wie vor  (15.50 Uhr) der Hamburger und der Berliner Flughafen. Dort kommt es zu Ausfällen und Verspätungen.
Einen IT-Ausfall meldet außerdem das Bezirkskrankenhaus Kufstein. „Der Ausfall betrifft sowohl administrative als auch medizinische Geräte, wodurch die Patientenversorgung nur eingeschränkt möglich ist“; heißt es in einer Pressemitteilung.

Rosenheimerin erzählt: Computer fährt sich immer wieder von alleine herunter

Betroffen scheint auch ein Versicherungsriese zu sein. Eine Mitarbeiterin in Rosenheim hat im Gespräch mit Innpuls.me erzählt, wie sie den IT-Crash am heutigen Morgen erlebt hat. „Ich wollte den Computer wie immer hochfahren. Aber das ging nicht. Das Gerät hat sich einfach wieder von ganz alleine heruntergefahren und mir eine Fehlermeldung geschickt“, erzählt sie. Dieses Prozedere habe sich dann immer und immer wieder wiederholt: „Ich schalte den Computer ein, er fährt rauf und runter. Das wiederholt sich immer drei Mal und dann kommt wieder die Fehlermeldung“:
Schließlich habe sie ihr Büro zugesperrt und sei heimgefahren: „Ohne Computer geht in meiner Arbeit gar nichts. Ich habe meine Kunden jetzt auf Montag vertröstet und hoffe, dann läuft der Rechner wieder“.
Mittlerweile hat die Rosenheimer in Erfahrung gebracht, dass ihre Kollegen deutschlandweit das gleiche Problem haben. „Sie alle melden den gleichen Fehler“; sagt sie. Besonders seltsam kommt ihre dabei vor, dass selbst Computer von dem Problem betroffen sind, die offline sind.

Es soll sich um keine Cyberattacke handeln

Natürlich denkt man bei einem derartigen Problem sofort an eine Cyberattacke. Übereinstimmenden Medienberichten soll dies aber nicht der Fall sein. Verantwortlich macht man vielmehr ein fehlerhaftes Programm-Update einer IT-Firma.
Auch Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring hat sich zu den heutigen massiven IT-Störungen zu Wort gemeldet. „„Das globale IT-Desaster des heutigen Tages zeigt eindrucksvoll, dass digitale Infrastruktur unsere moderne Welt im Innersten zusammenhält und längst zu einem wesentlichen Eckpfeiler für die Funktionsfähigkeit aller Lebensbereiche geworden ist. Leider tritt diese Begebenheit zu oft erst dann in unser Bewusstsein, wenn kritische Dienste ausfallen und hierdurch Chaos entsteht.“ Weitgehend unter dem Radar der öffentlichen Wahrnehmung würden in Deutschland jährlich dreistellige Milliardenschäden durch IT-Ausfälle und Lücken in der Cybersicherheit entstehen – der daraus erwachsende volkswirtschaftliche Schaden übersteige in jedem einzelnen Jahr die Kosten der gesamten Corona-Pandemie: „Cybersicherheit ist deshalb das Masterthema unserer Zeit schlechthin und von existentieller Bedeutung für Wirtschaft, Gesellschaft sowie die innere und äußere Sicherheit unseres Landes.“
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: re)

Barfuß, mit Messer bewaffnet auf Inntalautobahn unterwegs

Barfuß, mit Messer bewaffnet auf Inntalautobahn unterwegs

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Barfuß und mit einem Messer in der Hand lief ein 58-Jähriger auf der A93 bei Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim), ehe er von der Bundespolizei gefasst werden konnte. Vor seiner Festnahme steckte er die Klinge in eine Aussparung der Leitplanke. 

Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Dienstagabend (16. Juli) ist ein mit einem Messer bewaffneter Mann barfuß auf der A93 gelaufen. Beamte der Bundespolizei konnten den 58-Jährigen auf Höhe der Autobahnausfahrt Kiefersfelden festnehmen.

Ein Zeuge hatte beobachtet, wie eine Person, die weder Schuhe noch Socken trug, mit einem Messer in der Hand von einer unmittelbar neben der Inntalautobahn gelegenen Hotelanlage aus auf die A93 lief. Verständigte Beamte der Bundespolizei, die sich zu diesem Zeitpunkt zufällig in der Nähe befanden, nahmen sogleich zu Fuß die Fahndung auf. Sie entdeckten den Gesuchten, der mit dem Messer in der linken Hand barfuß auf der Autobahn entgegen der Fahrtrichtung ging, an der Autobahnausfahrt Kiefersfelden.

Aus knapp zehn Metern Entfernung forderten die Bundespolizisten mit gezogenen Pistolen den bewaffneten Unbekannten auf, stehenzubleiben und das Messer fallen zu lassen. Der Mann steckte das Messer mit einer Klingenlänge von rund neun Zentimetern in eine Aussparung der Leitplanke und blieb mit erhobenen Händen stehen. Anschließend ließ er sich widerstandslos festnehmen. Wie sich herausstellte, handelte es sich um einen österreichischen Staatsangehörigen, der offenkundig psychische Probleme hatte. Der Festgenommene wurde der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim überstellt, die sich um die weitere Unterbringung des Mannes kümmerte.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Bundespolizei)

 

Blick auf Rosenheim, 1970

Blick auf Rosenheim, 1970

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1970. Auf der historischen Aufnahme blicken wir über den Inn auf die Stadt Rosenheim.*

Zu dieser Zeit wurde schon gerne „gefotoshopt“. Insbesondere die Bergkulisse hat man zu dieser Zeit gerne etwas verlegt. Aber alles andere ist original. Interessantes Detail: Einen Weg am Inn entlang scheint es damals noch nicht gegeben haben.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Gewässerschutz durch innovatives Grünland- und Maismanagement

Gewässerschutz durch innovatives Grünland- und Maismanagement

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim- Beim Feldtag des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim ging es diesmal um nachhaltigen Gewässerschutz durch innovatives Grünland- und Maismanagement. 

Durchgeführt wurde der Feldtag bei den Betrieben von Johann Hamberger in Stephanskirchen und Josef Linner in Pelham.
Bis 2028 will die bayerische Staatsregierung den Einsatz chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel halbieren. Um die Praxistauglichkeit im Landkreis Rosenheim festzustellen, legt das AELF Rosenheim zusammen mit dem Betrieb Hamberger bereits das dritte Jahr in Folge einen Schauversuch zur Pflanzenschutzmittelreduktion an.

In unterschiedlichen Parzellen wurden unter anderem rein chemische mit rein mechanischen Varianten – hier kam sowohl ein Zinkenstriegel als auch Hackgerät zum Einsatz –sowie deren Kombination auf die Unkrautbekämpfungsleistung verglichen. Trotz der feuchten Witterung und der damit verbundenen Frohwüchsigkeit der Unkräuter konnte in allen Parzellen eine zufriedenstellende Unkrautbekämpfungsleistung erreicht. Auffällig war jedoch eine gewisse Restverunkrautung innerhalb der Maisreihe bei den Parzellen, in denen eine rein mechanische Unkrautbekämpfung stattgefunden hat. Mit dem Hackgerät kann die Unkrautbekämpfung zuverlässig nur zwischen den Maisreihen sichergestellt werden. Das Samenpotenzial wird sich dadurch unweigerlich im Boden erhöhen und in den Folgejahren zu möglicher Konkurrenz bei den Kulturpflanzen führen.
Entscheidend für den Erfolg der mechanischen Varianten ist auch die Verfügbarkeit der Technik (Striegel und Hacke) vor Ort, um bei witterungsbedingt engen Zeitfenstern – es soll nach der Maßnahme ein bis zwei Tage trocken sein, damit die Unkräuter vertrocknen können – den optimalen Zeitpunkt zu erwischen.

Im Vergleich zur chemischen Variante, bei der mit einer Überfahrt eine sichere Bekämpfung der Unkräuter gewährleistet wurde, war bei der mechanischen Variante ein dreimaliges Überfahren der Fläche notwendig. Zusätzlich lockert der Einsatz des Hackgerätes den Boden, was vorteilhaft für die Pflanzenentwicklung aber nachteilig für die Erosionsgefahr bei Starkregen ist. Jeder Betrieb muss für seinen Standort, seine Bodenverhältnisse und seine Fruchtfolge in Abhängigkeit der Witterung eine passende Lösung finden, so Hamberger.

Die Wiesenrispe – ein hervorragendes Gras, aber anspruchsvoll

Auf dem Betrieb Linner wurde ein Grünlanderneuerungsversuch mit dem Ziel der Etablierung von Wiesenrispe vorgestellt. Die Wiesenrispe vereint gleich mehrere Vorteile für Landwirtschaft und Umwelt. Zum einen ist sie ein sehr wertvolles Futtergras. Zum anderen wurzelt Sie sehr tief und kann Sie längere Trockenperioden besser überstehen. Bei Starkregen kann die Wiesenrispe durch ihr sehr starkes Wurzelwerk und die Schaffung einer dichten Grasnarbe eine höhere Wasserinfiltration in der Wiese gewährleisten und damit Bodenerosion verringern.
Wieso ist es dann nicht bereits in den Wiesen im Landkreis verbreitet? Die Wiesenrispe befindet sich tatsächlich in geringen Anteilen – dies ist von der Bewirtschaftung abhängig – im Wirtschaftsgrünland. Die Erhöhung des Anteils gestaltet sich jedoch sehr schwierig, da die Wiesenrispe in der Jugendentwicklung sehr viel empfindlicher ist als das zum Beispiel ebenfalls sehr wertvolle deutsche Weidelgras. In Beständen mit diesem geht es regelrecht unter. Deshalb lässt es sich nahezu nur durch eine Neuansaat der Grünlandnarbe etablieren, und auch nur dann, wenn es etwa 14 Tage vor allen anderen Arten gesät wird bzw. nicht im gleichen Saatschlitz wie die übrigen Gräser liegt. Die Möglichkeiten zur Etablierung hat Josef Linner bei der Führung durch seinen Bestand erläutert. Erste Ergebnisse zeigen, dass die Wiesenrispe für eine erfolgreiche Etablierung entweder den zeitlichen oder räumlichen Vorsprung braucht. Besonders vielversprechend mit hohen Anteilen an Wiesenrispe präsentierte sich am Feldtag die Parzelle, bei der im Anschluss an die Drillsaat mit einer Wiesenmischung die Wiesenrispe mit dem Grünlandstriegel flächig übergesät wurde. Trotz der Erneuerung im Herbst 2023, konnten bereits zu Beginn der Vegetationsperiode 2024 gute Grünlanderträge und Qualitäten geerntet werden, so Linner.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim)

Streit vor Diskothek in Burghausen endet mit massiven Verletzungen

Streit vor Diskothek in Burghausen endet mit massiven Verletzungen

Burghausen / Landkreis Altötting – Am frühen Sonntagmorgen (14.7..2024)  sollen vier bislang unbekannte Männer in Burghausen einen 39-Jährigen im Rahmen einer Auseinandersetzung verletzt haben. Dabei sollen dem Opfer erhebliche Kopfverletzungen zugefügt worden sein. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft übernahmen nun die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Dabei bitten die Ermittler nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Bereits am Sonntag (14. Juli 2024), gegen 2.30 Uhr, soll es vor einer Diskothek in Burghausen, In den Grüben, zunächst zu einem verbalen Streit zwischen einem 39-Jährigen und einer weiteren Personen gekommen sein. Es besteht der Verdacht, dass der 39-jähriger Mann im weiteren Verlauf durch vier bislang unbekannte Tatverdächtige körperlich angegriffen wurde. Durch Schläge und Tritte soll das Opfer erhebliche Kopfverletzungen erlitten haben. Erst als mehrere unbeteiligte Personen einschritten, soll die Tätergruppe vom Geschädigten abgelassen haben.
Nach dem Vorfall begab sich der 39-Jährige aus dem Landkreis Altötting selbständig zur medizinischen Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus. Er erlitt nach derzeitigem Ermittlungsstand mehrere Brüche im Gesichtsbereich, sowie ein Schädel-Hirn-Trauma. Der Geschädigte wurde zwischenzeitlich aus dem Krankenhaus entlassen, muss sich aber noch Operationen unterziehen lassen.

Nachdem der Vorfall am 18. Juli 2024 polizeilich bekannt geworden war, übernahmen Beamte der Polizeiinspektion Traunstein die ersten Ermittlungen. Mittlerweile wurde die weitere Sachbearbeitung durch das zuständige Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn übernommen. Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein wird wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt.
Zum momentanen Zeitpunkt liegt nur die Beschreibung eines Mannes aus der Gruppe der vier Tatverdächtigen vor. Hierbei soll es sich um einen ungarisch sprechenden Mann, zwischen 40 und 45 Jahren handeln, ca. 1,70 m groß, kräftige Figur, kurze, bzw. kahl rasierte Haare. Dieser war bekleidet mit einer beigen Hose und einem hell gestreiften Hemd.

Hintergründe und Motiv der Tat sind jetzt unter anderem Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen, weshalb diesbezüglich noch keine Aussagen getroffen werden können.

Zur Klärung des Sachverhalts bittet die Kriminalpolizei um Hinweise: Mitteilungen nimmt die Kriminalpolizeistation Mühldorf unter der Telefonnummer 08631 / 3673-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen:

  • Wer hat die Auseinandersetzung beobachtet oder kann sonst sachdienliche Hinweise geben?
  • Hat jemand im Vorfeld der Tat oder im Nachgang Beobachtungen gemacht, welche für die Tataufklärung von Bedeutung sein können?
  • Kennt jemand den beschriebenen Tatverdächtigen oder kann zu diesem Angaben machen?
    (Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Herbstfestaufbau: Loretowiese zum Parken gesperrt

Herbstfestaufbau: Loretowiese zum Parken gesperrt

Rosenheim – Das Rosenheimer Herbstfest 2024 kündigt sich an. Die Aufbauarbeiten haben begonnen. Parken auf der Loretowiese ist damit demnächst nur noch eingeschränkt möglich. 

Nachdem das Flötzinger Festzelt ebenso wie die AuerBräu Festhalle bereits seit einiger Zeit mit Herbstfestvorbereitungen beschäftigt sind, beginnen ab kommenden Montag, 
24. Juli nach und nach weitere gastronomische Großbetriebe mit den Aufbauarbeiten.
Ab Samstag, 17. August ist der Festplatz schließlich vollständig gesperrt. Widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge werden dann kostenpflichtig entfernt.
Die Loretowiese kann nach Abschluss der Abbauarbeiten ab Samstag,  21. September wieder wie gewohnt als öffentlicher Parkplatz genutzt werden.
Das Rosenheimer Herbstfest findet von Samstag, den 31. August bis Sonntag, den 15. September statt.
(Quelle: Pressemitteilung Wirtschaftlicher Verband / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Rosenheimer Sommerfestival: Familienevent mit „Leony“ und Wincent  Weiss

Rosenheimer Sommerfestival: Familienevent mit „Leony“ und Wincent Weiss

Rosenheim – Familienzeit bot das Rosenheimer Sommerfestival am gestrigen Donnerstagabend (18.7.2024) mit Leony und Wincent Weiss. Beide Künstler sprechen zwar vor allem das junge Publikum an. Viele kamen aber in Begleitung ihrer Eltern.

Stimmungsvoll beim Rosenheimer Sommerfestival beim Konzert mit Vincent Weiss. Fotos: re

Wincent Weiss lieferte eine tolle Bühnenshow und bezog dabei auch immer wieder das Publikum mit ein. Fotos: re

Die 27-jährige Leony eröffnete den Abend. Die Sängerin und Songschreiberin aus Chammünster in der Oberpfalz konnte in den vergangenen Jahren mit Songs wie „Remedy2 und „Somewhere in Between“ auf sich aufmerksam machen. Bei der diesjährigen Fußball EM sang sie den offiziellen Son der EM: „Fire“ Auf der Bühne im Mangfallpark Süd trat sie mit engagierten Tänzerinnen auf und unterhielt das Publikum neben ihrem Gesang auch mit Geschichten aus ihrem Leben.

Leony Beim Rosenheimer Sommerfestival. Fotos: re

Leony bekam bei ihre Auftritt Unterstützung von Tänzerinnen.

Als Hauptact trat Wincent Weiß auf. Wie beliebt er bei seinen Fans ist, zeigte sich schon daran, dass einige sogar auf dem Veranstaltungsgelände nächtigten, um die besten Plätze direkt vor der Bühne ergattern zu können.

Rosenheimer Sommerfestival Leony und Vincent Weiss. Fotos: re

Zu dem Festivalabend mit Leony und Wincent Weiss kamen viele Familien.

Der sympatische Popsänger aus Bad Oldesloe in Schleswig Holstein begeisterte sein Publikum mit seiner extrem guten Bühnenshow und großer Herzlichkeit. Er wirkte einfach authentisch.
Die Zuschauer dankten es ihm in dem sie seine Lieder textsicher mitsangen und den Interpreten feierten. Songs wie „Wer wenn nicht wir“ , „An Wunder“ oder „Musik sein“ zelebrierte das Publikum mindestens genauso begeistert wie die band und Wincent Weiss.

Vincent Weiss beim Sommerfestival Rosenheim. Fotos: re

Wincent Weiss punktete auch mit Publikumsnähe.

Aber auch der Künstler hatte keine Berührungsängste und mischte sich sogar direkt unter das Publikum. Bis zum Damm hinauf ging er, um dort ein Geburtstagsständchen für einen zehnjährigen Fan zusammen mit den ca. 10.000 Zuschauern zu singen.

Tausende waren beim Festivalabend mit Leony und Vincent Weiss im Mangfallpark Süd. Fotos: re

Tausende waren beim Festivalabend mit Leony und Wincent Weiss im Mangfallpark Süd.

Mit Konfetti, Feuer auf der Bühne – im echten und übertragenen Sinn- begeisterte er nicht nur die jungen Fans.
Abschluss eines gelungenen und packenden Festivalabend bildete sein Song „Feuerwerk“ – untermalt mit einem echten Feuerwerk. 🎆
(Quelle: Artikel: Innpuls.me / Beitragsbild, Fotos: re)

Seebruck wird zum Mekka der Feuerwehrjugend

Seebruck wird zum Mekka der Feuerwehrjugend

Seebruck / Landkreis Traunstein – Am kommenden Wochenende verwandelt sich das Hafengelände in Seebruck in einen großen Zeltplatz samt Erlebnispark. Der Kreisfeuerwehrverband Traunstein veranstaltet zusammen mit den Feuerwehren Seebruck, Seeon und Truchtlaching für den „Blaulichtnachwuchs“ ein dreitägiges Zeltlager.

Knapp 300 Jugendliche sind dazu angemeldet. Am Samstag findet außerdem der Tag der Jugendfeuerwehren statt, bei dem etwa 600 Kinder und Jugendliche erwartet werden. Am Abend wird die Band „The Woodruff“ für Stimmung sorgen. Eine große Blaulichtmeile, die den Teilnehmern wie auch den Besuchern gleichermaßen zur Verfügung steht, rundet den Tag ab. „Insbesondere am Samstag ist für alle Interessierten und Besucher ziemlich was geboten“, freut sich bereits jetzt Jan Schröter, der sich im Kreisfeuerwehrverband Traunstein zusammen mit Cornelia Kübler um die Belange der Kinder- und Jugendlichen kümmert. Neben den Wettbewerben für den Nachwuchs wird eine große Blaulichtmeile für Besucher eingerichtet. Ab 13 Uhr wird das nagelneue Feuerlöschboot für den Chiemsee ebenso zu bestaunen sein wie eine Reihe weiterer Boote und neuer Fahrzeuge der Feuerwehren im Landkreis Traunstein. Eine Hüpfburg wird zudem zum Springen und Toben für alle kleinen Besucher einladen.
Darüber hinaus wird der neue Löschroboter, das sogenannte Löschunterstützungsfahrzeug (LUF 60), bei verschiedenen Vorführungen zu sehen sein. Außerdem kann man eine der Hochleistungspumpen des Landkreises Traunstein sowie verschiedene Quads oder Buggys der heimischen Feuerwehren bestaunen. Die Wasserschutzpolizei sowie die Wasserwacht Seebruck haben ebenfalls ihr Kommen zugesagt und die Versicherungskammer Bayern präsentiert ein sogenannten All Terrain Vehicle (ATV) für den schweren Geländeeinsatz.
Abgerundet wird der Samstag von einem Gewinnspiel für alle Besucher. Die Mitglieder der Feuerwehren Seebruck, Seeon und Truchtlaching werden sich außerdem um die Verpflegung kümmern und dafür Sorge tragen, dass niemand hungrig oder durstig nach Hause gehen muss.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

LBV-Projekt an bayerischen Alpenflüssen zeigt erste Erfolge

LBV-Projekt an bayerischen Alpenflüssen zeigt erste Erfolge

Bad Tölz / Hilpoltstein / Bayern – Die Alpenflüsse in Bayern bieten vielen seltenen und hochspezialisierten Arten ein Zuhause. Doch ihre wertvollen Lebensräume schwinden zunehmend. Um dem entgegenzuwirken, hat der LBV im Juni 2023 das sechsjährige Projekt „Bayerns Seltenste: Arten der Trockenlebensräume“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gestartet.

„Unser Ziel ist es, die bedrohten Trockenlebensräume zu schützen, zu verbessern und zu vernetzen, damit die seltenen Arten auch in Zukunft überleben können“, erklärt der LBV-Projektmanager Fabian Unger. Nach dem ersten Projekt-Jahr hat sich der LBV nun im Rahmen einer Arbeitsgruppensitzung und einer anschließenden Exkursion mit Fördermittelgebern, Behörden und beteiligten Organisationen getroffen, um eine erste positive Zwischenbilanz zu ziehen. So konnten bereits im ersten Jahr wichtige Erfolge erzielt werden.
Mal ist es staubtrocken, dann wieder steht das Wasser meterhoch: Die Trockenlebensräume an bayerischen Alpenflüssen sind Extremstandorte, in denen sich aufgrund der schwierigen Lebensbedingungen vor allem hochspezialisierte Arten wohlfühlen. Viele von ihnen, wie die Gefleckte Schnarrschrecke, der Kiesbank-Grashüpfer, der Flussregenpfeifer, aber auch Pflanzen wie die Deutsche Tamariske, sind sehr selten und zum Teil vom Aussterben bedroht. Grund dafür ist, dass ihre Lebensräume schrumpfen, vor allem durch menschliche Eingriffe wie den Ausbau von Flüssen mit Stau- und Wehranlagen zur Energieerzeugung oder den Siedlungsbau. Die wenigen Relikte der ehemaligen Trockenlebensräume sind deshalb überlebenswichtig für diese Arten.

Erste Maßnahmen zeigen bereits Wirkung

Im ersten Projektjahr genehmigten die zuständigen Behörden bereits Wiederansiedlungsmaßnahmen für den Kiesbank-Grashüpfer. Auf einer Fläche von knapp zwei Hektar konnten außerdem lebensraumverbessernde Maßnahmen für die Gefleckte Schnarrschrecke, den Kiesbank-Grashüpfer und die Deutsche Tamariske umgesetzt werden. „Schon wenige Wochen nach dem Entbuschen einer Fläche entdeckten wir eine Vielzahl neuer krautiger Pflanzenarten. Selbst einzelne Kiesbank-Grashüpfer sind wieder zurückgekehrt, wo zuvor artenarme, dichte Weidengebüsche standen. Es ist ein wundervolles Gefühl, dass unsere Arbeit Wirkung zeigt“, so Fabian Unger.

Schutz des Flussregenpfeifers in Kiesabbaugebieten

Für den Erhalt des gefährdeten Flussregenpfeifers, eine kleine Watvogelart, sind auch Brutstandorte abseits von Fluss-Kiesbänken von Bedeutung. Denn er brütet mitunter in Kiesabbaugebieten oder auf Lagerplätzen. Der LBV hat deshalb in Abstimmung und Kooperation mit dem Bayerischen Industrieverband Rohstoffe, Steine und Erden (BIV), verschiedenen Abbaufirmen und Eigentümern ein Monitoring auf über 20 solchen Flächen im Projektgebiet begonnen. Ziel ist es, Bruten und Junge des Flussregenpfeifers in Abbaugebieten zu schützen, ohne die Betriebsabläufe zu stark zu beeinträchtigen. Das geschieht indem beispielsweise Gelegestandorte kleinflächig abgesperrt oder Ersatzhabitate eingerichtet werden. „Die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem LBV hat sich bereits im Projekt ‚Natur auf Zeit‘ bewährt. Wir freuen uns, durch unsere Expertise und die fachliche Begleitung von Abbaubetrieben nun auch einen wichtigen Beitrag zum Erhalt von Trockenlebensraum-Arten leisten zu können“, erklärt Lukas Dorsch, Mitarbeiter für Rohstoffsicherung und Umwelt des BIV. Bei der Exkursion im Rahmen der Arbeitsgruppensitzung wurde zudem eine neue Informationstafel an der Isar enthüllt, die Besucher über die Bedeutung und den Schutz von Trockenlebensräumen und ihrer Arten informiert.

Schulklassen, Vereine und Firmen können mitanpacken

Für den kommenden Hebst und Winter sind weitere Landschaftspflegemaßnahmen geplant. Dafür hofft der LBV auf die Unterstützung von Helfern. Schulklassen, Jugendgruppen, Vereine oder Firmen sind eingeladen, gemeinsam Gutes für Kiesbank-Grashüpfer, Gefleckte Schnarrschrecke und Co. zu tun. Interessierte können sich per Mail an fabian.unger@lbv.de wenden.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)