Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 18. Juli.

Namenstag haben: Answer, Arnold, Arnulf, Ulf, Arne, Friedrich, Frederik, Radegunde

3 bekannte Geburtstagskinder:

Elsa Pataky (1976 – ist eine spanische Schauspielerin und Model.)

– Nelson Mandela (1918 –  war ein südafrikanischer Politiker, Anti-Apartheid-Kämpfer, erster schwarzer Präsident Südafrikas und Träger des Friedensnobelpreises.)

– Vin Diesel (1967 –  ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Bekannt hierzulande vor allem mit seiner Rolle des „Dom Toretto“ in der Filmreihe „The Fast and the Furious“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1905: Die erste Eisenbahnlinie der Deutschen Kolonie Togo, die Bahnstrecke Lomé–Aného, wird dem Verkehr übergeben.
  • 1879: Der seit September des Vorjahres festgefrorene Polarforscher Adolf Erik Nordenskiöld kommt mit seinem Schiff Vega aus dem Packeis wieder frei und kann die Erstdurchquerung der Nordostpassage fortsetzen.
  • 1898: Marie und Pierre Curie berichten über die Entdeckung eines neuen Elements, das sie Polonium nennen.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Insassen in Lkw-Führerkabine eingeklemmt

Insassen in Lkw-Führerkabine eingeklemmt

Edling / Landkreis Rosenheim – Folgenschweres Überholmanöver in Edling (Landkreis Rosenheim) am heutigen Mittwochmorgen (17.7.2024): Ein Pkw touchierte beim Überholen einen LKW. Dieser leitete eine Notbremsung ein. Der LKW dahinter fuhr auf. Die Insassen wurden in der Fahrerkabine eingeklemmt. 

Nach den Angaben der Polizei kam es auf der Bundesstraße B304 im Ortsteil Breitmoos zu dem Verkehrsunfall Ein 88-jähriger Pkw-Fahrer aus dem Landkreis München überholte zwei Lkw, dabei übersah er den bereits herannahenden Gegenverkehr und musste seinen Überholvorgang abbrechen.
Beim Wiedereinscheren touchierte der 88-jährige mit seinem Auto den vorderen Lkw. Das Auto geriet außer Kontrolle, schleuderte in das Bankett hinaus und kam dort zum Stehen. 
Der Fahrer des Lkw leitete eine Notbremsung ein. Der hinter ihm fahrende Lkw konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf.
Durch den Aufprall wurden die beiden Insassen des hinteren Lkw in der Fahrerkabine eingeklemmt und mussten durch die Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit werden.
Durch ein Großaufgebot der Freiwilligen Feuerwehren Pfaffing, Steppach, Edling, Wasserburg, Albaching und der Kreisbrandinspektion Rosenheim, wurde die Unfallstelle zeitweise für den Verkehr komplett abgesperrt. 
Der Fahrer des hinteren Lkw wurde schwer verletzt mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Sein Beifahrer und der Fahrer des Pkw wurden leicht verletzt in ein Krankenhaus gefahren. Der Fahrer des ersten Lkw blieb unverletzt. Neben dem Rettungshubschrauber waren vier Rettungswagen und zwei Notarztfahrzeuge im Einsatz.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang erfolgten durch die Polizeiinspektion Wasserburg
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

ISEK-Bürgerbeteiligung geht in die letzte Runde

ISEK-Bürgerbeteiligung geht in die letzte Runde

Rosenheim – Mit der Themenwoche „Öffentlicher Raum und Mobilität“ im Rahmen des „Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts – ISEK“ haben die Rosenheimer Rosenheimer letztmalig die Möglichkeit, ihre Ideen zur Zukunft der Stadt einzubringen. Mit der vierten und letzten Themenwoche zwischen dem 22. und dem 26. Juli 2024 endet die Bürgerbeteiligung.

„Gerade, wenn es um die zukunftsweisenden Themen öffentlicher Raum und Mobilität geht, sind die Wünsche, Bedürfnisse und Anregungen unserer  Bürger wichtig für die künftige Stadtentwicklung. Die Stadtgesellschaft wird älter, das Klima ist im Wandel. Damit ändern sich die Anforderungen an den öffentlichen Raum und die Mobilität in Rosenheim nicht nur Ganzheitlich, sondern auch individuell für jeden Einzelnen. Diese Sichtweisen wollen wir ins Konzept mit einarbeiten“, so Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März.

„Öffentlicher Raum und Mobilität“ startet am Montag, 22. Juli um 19  Uhr mit einem Impulsvortrag im Ballhaus mit anschließender Diskussion. Am Dienstag,  23. Juli, findet ebenfalls um 19 Uhr im Ballhaus das vierte Zukunftsforum statt, in dem konkrete Projektideen erarbeitet werden. Die Themenwoche endet am Freitag, 26. Juli mit dem Marktstand der Ideen am Ludwigsplatz von 10 Uhr bis 13 Uhr. Hier besteht nochmals die Möglichkeit zum Austausch und zum Einbringen von Ideen.
Parallel dazu werden weiterhin die Onlineinhalte wie das Stadterkundungsspiel samt Gewinnchance „GoRosenheim“ oder die digitale Ideenwand auf www.wirmachenrosenheim.de angeboten.

Nach Abschluss der Bürgerbeteiligung werden noch Fachkonzepte zu Umwelt- und Landschaftsfragen erstellt, Gespräche mit der Wirtschaft geführt, die Daten ausgewertet und anschließend Leitlinien und Maßnahmen formuliert, die dann dem Stadtrat vorgelegt werden. Das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept wird voraussichtlich im Frühjahr 2025 präsentiert.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

 

Schwimmwettkampf im Rosenheimer Freibad

Schwimmwettkampf im Rosenheimer Freibad

Rosenheim – Die Schwimmabteilung des TSV 1860 Rosenheim richtet am kommenden Wochenende (19.7 -21.7) die Bayerischen Meisterschaften im Rosenheimer Freibad aus. Badegäste bekommen in dieser Zeit ermäßigten Eintritt.

Die Schwimmwettkämpfe finden ab Freitag, 19. Juli, 7.30 Uhr bis Sonntag, 21. Juli, 17 Uhr statt. Die Stadtwerke Rosenheim stellen für die Dauer der Veranstaltung das Schwimmerbecken ausschließlich den Wettkampfteilnehmern zur Verfügung. Badegäste können in dieser Zeit das Kinder- und das Familienbecken nutzen. An diesen drei Tagen gilt der ermäßigte Eintrittspreis von 2,90 Euro.
Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Das Bäderteam freut sich auf spannende Wettkämpfe und viele Zuschauer. Infos zu dieser und vielen weiteren Veranstaltungen gibt es im Internet.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtwerke Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

So geht es mit den Rosenheimer Stadtfesten weiter

So geht es mit den Rosenheimer Stadtfesten weiter

Rosenheim – 2025 findet wieder das Rosenheimer Stadtfest statt. Mit rund 700 Mitwirkenden ist es die größte Veranstaltung in der Stadt. Der Aufwand dafür ist groß. Das Rosenheimer City-Management als Veranstalter beantragte jetzt von der Stadt Rosenheim einen finanziellen Zuschuss in Höhe von 25.000 Euro.

Das Datum für das Rosenheimer Stadtfest 2025 steht bereits fest: Auftakt ist am Freitag, 27. Juni. Gefeiert wird  bis Ende der Samstagnacht am 28. Juni. Rund 700 Mitwirkende werden sich wieder beteiligen. Veranstaltungen sind geplant für: Max-Josefs-Platz, Salinplatz, Salingarten, Ludwigsplatz, Salzstadel, Rathaus- und Prinzregentenstraße, Esbaumviertel und Münchener Straße.

Das Rosenheimer City-Management ist seit dem Jahr 2000 für Organisation und  Durchführung verantwortlich. In den vergangenen Jahren wurde das Konzept mehrmals erweitert und an die Bedürfnisse der Besucher angepasst. Der Großteil der Arbeiten ruht auf ehrenamtlichen Schulten.
Dennoch ist das Stadtfest auch mit hohen finanziellen Kosten verbunden.
Für die Stadtfeste in den Jahren 2025 und 2027  rechnet das City-Management mit einem jeweiligen Kostenaufwand in Höhe von rund 84.500 Euro
Die Stadträte haben sich in der gestrigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss (16.7.2024)  einstimmig dafür ausgesprochen den Zuschuss in Höhe von jeweils 25.000 Euro zu gewähren.

Für die Jahre 2029 und 2031 rechnet das City-Management mit weiter steigenden Kosten. Mit den bisherigen städtischen Zuschuss sei eine Durchführung dann wirtschaftlich nicht mehr darstellbar. Darum wurde ab da eine Erhöhung des städtischen Zuschusses auf jeweils 35.000 Euro beantragt. Auch dafür gab es Zustimmung in der Sitzung.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Staatsregierung stellt wichtige Weichen für die Technische Hochschule Rosenheim

Staatsregierung stellt wichtige Weichen für die Technische Hochschule Rosenheim

Rosenheim – Das Bayerische Kabinett hat in seiner jüngsten Sitzung zwei bedeutsame Entscheidungen für die Entwicklung der TH Rosenheim gefällt. Zum einen gab es die Mittel für das geplante Technologietransferzentrum (TTZ) im Berchtesgadener Land frei. Zum anderen wurde im Ministerrat beschlossen, dass an der Hochschule ein Promotionszentrum „Advanced Building Technologies“ eingerichtet wird.

Das TTZ wird den Themenschwerpunkt Baubiologie und Wohngesundheit haben. Unter der Trägerschaft der TH Rosenheim und in enger Kooperation mit der Berchtesgadener Land Wirtschaftsservice GmbH soll das wissenschaftliche Zentrum als Bindeglied zwischen angewandter Forschung und Wirtschaft fungieren. „Das TTZ wird als wichtiger Impulsgeber das umfassende Know-how der Hochschule im Bereich gesundes und nachhaltiges Bauen in die regionale Wirtschaft bringen. Es bietet den Unternehmen einen bedarfsorientierten Zugang zu anwendungsbezogener Forschung und Entwicklung“, so Professor Heinrich Köster, Präsident der TH Rosenheim.
Das TTZ entsteht in Zusammenarbeit mit zahlreichen heimischen Firmen, darunter die Max Aicher Gruppe und der Schön Klinik als zentrale Partner. „Damit können wir unsere ansässigen Unternehmen in der Forschung und bei der Fachkräfteentwicklung unterstützen sowie die Gründung neuer Unternehmen in der Region vorantreiben“, unterstreicht Landrat Bernhard Kern (CSU).
Die Technologietransferzentren sind Bestandteil der Technologie-Offensive „Hightech Transfer Bayern“ des Freistaats. In diesem Jahr werden vier neue TTZ eingerichtet, neben Freilassing auch in Kemnath (Landkreis Tirschenreuth), Weiherhammer (Landkreis Neustadt an der Waldnaab) und Ochsenfurt (Landkreis Würzburg). Insgesamt investiert der Freistaat dafür rund 25 Millionen Euro an Anschubfinanzierung.

Promotionszentrum: Wichtige Impulse für die Transformation der Baubranche

Ebenfalls auf den Weg gebracht wurde im Kabinett die Einrichtung des Promotionszentrums „Advanced Building Technologies“ an der TH Rosenheim. Es wird in einem ganzheitlichen Ansatz Antworten auf dringliche Forschungsfragen entlang des gesamten Lebenszyklus von Gebäuden liefern. Dazu zählen Bauprodukt-Herstellung, Logistik, Planung, Vorfertigung, Bau, Nutzung, Umnutzung, Rückbau/Wiederverwendung bis hin zu Entsorgung. Auch Querschnittsthemen wie Digitalisierung, Automatisierung und unternehmerische Kompetenzen werden mit betrachtet.
„Die Baubranche und der Gebäudebetrieb sind europaweit für etwa 40 Prozent des Energieverbrauchs sowie jeweils 35 Prozent der CO2-Emissionen und des Abfallaufkommens verantwortlich. Entsprechend müssen zwingend klimafreundliche sowie ökonomisch und sozial verträgliche bautechnische Lösungen gefunden werden. Mit dem Promotionszentrum können wir für diese Transformation wichtige Impulse geben“, verdeutlicht TH-Präsident Köster.
Seit 2023 können an den bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) und Technischen Hochschulen (TH) eigenständige Promotionszentren eingerichtet werden. Elf dieser Zentren gibt es bereits, jetzt kommen sieben neue hinzu, darunter das in Rosenheim. Dort können Nachwuchswissenschaftler in bestimmten Fachgebieten direkt den Doktorgrad erlangen, ohne dass eine kooperative Promotion mit einer Universität erforderlich ist.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Schulterschluss zwischen dem Landkreis Berchtesgadener Land und der TH Rosenheim für die Einrichtung eines Technologietransferzentrums: Landrat Bernhard Kern, Hochschulpräsident Prof. Heinrich Köster, Vorsitzender des Hochschulrates Klaus Stöttner und Vizepräsident Prof. Dr. Peter Niedermaier (von links). Copyright Landratsamt Berchtesgadener Land)

Finsterwalder-Gymnasium: Aus Hausmeisterwohnung werden 2 Klassenzimmer

Finsterwalder-Gymnasium: Aus Hausmeisterwohnung werden 2 Klassenzimmer

Rosenheim – Aufgrund der Umstellung des Bayerischen Abiturs von G8 auf G9 ist die Platznot im Finsterwalder Gymnasium im Rosenheim groß. Dringend werden 5 neue Klassenzimmer benötigt. Zwei kommen in die ehemalige Hausmeisterwohnung. Die Arbeiten dafür sind bereits angelaufen. Die Kosten haben sich erhöht.

Die Rückbau- und Abbrucharbeiten sind bereits abgeschlossen, informierte die Stadtverwaltung die Stadträte in der gestrigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss (16.7.2023). Im nächsten Schritt soll nun mit dem Innenausbau begonnen werden.
Der finanzielle Aufwand beim Rückbau und der Entsorgung des Abbruchmaterials sei höher gewesen als gedacht, so die Stadtverwaltung. Bedeutet ausgedrückt in Zahlen. Die Projektsumme hat sich von 195.000 Euro um 75.000 Euro auf 270.000 Euro erhöht.
Die Stadträte stimmten der Projekterweiterung einstimmig zu.

Zwei zusätzliche Klassenzimmer wurden bereits durch eine Umstrukturierung von Räumlichkeiten gewonnen. Das fünfte Klassenzimmer kann, nach Auskunft der Stadtverwaltung, erst nach Fertigstellung der Dachsanierung der Mensa und dem Umbau des 1. Obergeschoss des Mensagebäudes zur Bibliothek fertiggestellt werden.
(Quelle. Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schulabschluss und nun? Perspektive für Unentschlossene

Schulabschluss und nun? Perspektive für Unentschlossene

Rosenheim – In diesen Wochen erhalten viele Schulabgänger ihre Abschlusszeugnisse. Doch nicht alle haben schon einen Plan für das kommende Jahr. Ein Freiwilligendienst verbindet Engagement und persönliche Entwicklung.

Ein Bundesfreiwilligendienst beziehungsweise Freiwilliges Soziales Jahr bietet die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln, sich auszuprobieren und für den weiteren Lebensweg zu orientieren, zum Beispiel bei den Maltesern in Rosenheim.
Diesen Weg haben auch Helmut Seidel, Sarah Gaschler, Leonard Gruber und Niklas Einzinger gewählt und sich in ihrem Bundesfreiwilligendienst mit viel Engagement eingebracht. Um wertvolle Erfahrungen reicher gehen sie nun ihren beruflichen Weg weiter. Für die freien Stellen suchen die Malteser noch Nachfolger.
Der Einsatzbereich liegt im Fahrdienst für Patienten und Menschen mit Behinderung, im Hausnotruf oder in der Erste-Hilfe-Ausbildung. Der Start ist mit einem Vorlauf von einigen Wochen in der Regel zu jedem Zeitpunkt möglich. Interessenten müssen mindestens 19 Jahre alt sein und den PKW-Führerschein (Klasse B) sowie ein Jahr Fahrpraxis (ohne Begleitetes Fahren) haben. Darüber hinaus sollten die künftigen ‚Bufdis‘ Freude am Umgang mit Menschen, Flexibilität und Teamfähigkeit mitbringen. Die Helfer bekommen Taschengeld und Verpflegungszuschuss, Sozialversicherung und interessante Seminare geboten. Das Kindergeld wird während dieser Zeit weitergezahlt. Der Dienst dauert in der Regel ein Jahr, kann aber unter Umständen verkürzt oder verlängert werden.
Im Rahmen des Freiwilligendienstes lernen die jungen Leute viele Menschen kennen und erleben ungewohnte Situationen. „Auch diejenigen, die anschließend keinen Beruf im sozialen Bereich wählen, profitieren von dieser Erweiterung des Horizonts“, weiß Katharina Kallrath, stellvertretende Stadt- und Kreisgeschäftsführer der Malteser Rosenheim, und ergänzt: „Der Bundesfreiwilligendienst steht Menschen in allen Lebensphasen offen und kann ab einem Alter von 27 Jahren auch in Teilzeit geleistet werden.“
Weitere Informationen gibt es unter Telefon 08031 – 80957-119 oder unter www.malteser-freiwilligendienste.de.
(Quelle: Pressemitteilung Malteser Rosenheim / Beitragsbild: von Rechts Niklas Einzinger, Leonard Gruber, Sarah Gaschler und Helmut Seidel haben in ihrem Bundesfreiwilligendienst bei den Maltesern Rosenheim viel geleistet und viel erlebt und wurden zum Dank von der stellvertretenden Geschäftsführerin Katharina Kallrath zum Essen eingeladen. Copyright Malteser)

Arbeiten an der Bahnbrücke in der Kufsteiner Straße

Arbeiten an der Bahnbrücke in der Kufsteiner Straße

Rosenheim – Aktuell ( 17.7.2024) führt die Bahn Instandhaltungsarbeiten an der Bahnbrücke in der Kufsteiner Straße in Rosenheim durch.  Die Geh- und Radwege unter der Brücke sind deshalb gesperrt.

Nach Auskunft der Deutschen Bahn wird der Überbau der Brücke auf beiden Gehwegseiten durch Stahlträger unterstützt. Diese werden in die runden Löcher geschoben, die auf unserem Beitragsbild gerade ausgeschnitten werden.
Auf diese Weise will man das mittlerweile deutlich in die Jahre gekommene Brückenbauwerk so lange verstärken, bis die Umbaumaßnahmen in diesem Bereich starten. Diese haben sich in den vergangenen Jahren immer wieder weiter nach hinten verschoben.
„Die Arbeiten wurden aufgrund einer statischen Nachrechnung notwendig“; erklärt die  Deutsche Bahn zu der aktuellen Maßnahme.  Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 25. September 2024. Sperrung und Umleitungen sind ausgeschildert.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info: Pressemitteilung Deutsche Bahn / Beitragsbild: Herbert Borrmann)

Karolinengymnasium, Rosenheim, 1918

Karolinengymnasium, Rosenheim, 1918

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1918. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist das Karolinengymnasium in Rosenheim. 

Dieses Gebäude hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Es diente auch als Kriegslazarett und später als Krankenhaus. Im Jahr 1918 war darin die „Städtische Töchterschule mit Erziehungsinstitut“ zuhause. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Lehrschwimmbecken „Am Nörreut“ wird teurer

Lehrschwimmbecken „Am Nörreut“ wird teurer

Rosenheim – Bereits seit sechs Jahren ist das Lehrschwimmbecken „Am Nörreut“  in Rosenheim wegen statischer Mängel gesperrt. Einem Neubau hat der Stadtrat bereits zugestimmt. Bei den Vorplanungen wurde die Gesamtsumme auf rund 16 Millionen geschätzt. Nun ist von 19,1 Millionen Euro die Rede. Wie sich die Mehrkosten erklären, war Thema bei der gestrigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss.

Gesperrt ist das Lehrschwimmbecken „Am Nörreut“ seit dem Schuljahr 2018 / 2019 aufgrund von Feuchteschäden im Dachtragwerk, deutlich sichtbarer Korrosionsschäden ab Bewehrungsstählen durch das chlorhaltige Wasser und Abplatzungen an tragenden Betonbauteilen  (wir berichteten).

Darum hat der Stadtrat bereits im Frühjahr 2019 dem Abriss und Neubau des Lehrschwimmbeckens „Am Nörreut“ grundsätzlich zugestimmt. Dass sich seitdem nichts mehr bewegte, lag auch daran, dass die Stadt auf finanzielle Unterstützung durch Fördergelder hofft. Denn der Bau eines Schwimmbades kostes sehr viel Geld.
In den Vorplanungen war von ca. 16 Millionen Euro die Rede. Neue Kostenberechnungen haben nun eine Summe von 19,1 Millionen Euro ergeben, darin enthalten ist laut Vorlage der Stadtverwaltung auch ein Puffer für eine eventuelle Steigung der Baupreise in Höhe von 900.000 Euro und eine Risikoreserve in Höhe von rund 500.000 Euro.

Die Mehrkosten in Höhe von über 4 Millionen Euro ergeben sich laut Auskunft der Stadtverwaltung zum einem aus einem aus einer nun genaueren Planung, aber auch aus einer Steigerung bei den Baupreisen, einem zusätzlichen Gebäudevolumen (Vorgaben für dritte Umkleide von Regierung von Oberbayern) und zusätzlichen Baumaßnahmen, die sich erst im Laufe der weiteren Planungen abgezeichnet hätten. ‚

„Knapp 20 Millionen ist schon ein ganz schöner Brocken“, meinte Grünen-Stadtrat Peter Weigel angesichts der neuen Zahlen. Das sieht auch Rosenheims Stadtkämmerer Heinz Bösl so. Für ihn steht aber auch fest. Ein Rückzieher kommt jetzt nicht mehr in Frage: „Wir haben jetzt schon für die Planung eine Million bezahlt. Außerdem brauchen wir diese Sportstätte“.
Das sieht auch Robert Multrus, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler so: „Wir waren uns immer einig, wie wichtig dieses Lehrschwimmbecken für die Stadt ist“. Zur Kostensteigerung meinte er: „Das überrascht jetzt niemanden so wirklich.“.

Auch die beiden anderen Lehrschwimmbecken sind nicht mehr im besten Zustand

Wichtig ist der Neubau der Lehrschwimmbeckens am Nörreut tatsächlich. Denn die zwei weiteren Lehrschwimmbecken in Aising und Westerndorf sind nicht nur wesentlich kleiner. Sie befinden sich ebenfalls längst nicht mehr in einem guten Zustand. Ob sie in Zukunft erhalten werden können, steht noch in den Sternen.. Es sei möglich, so die Stadtverwaltung, dass man an diesen Standorten dann lieber auf eine Sporthalle als auf ein Schwimmbad setzte, um Kosten zu sparen.
Trotz Mehrkosten sprachen sich die Stadträte in der gestrigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss einstimmig für eine Projektgenehmigung aus. Die Endgültige Entscheidung fällt in der Stadtratssitzung am 24. Juli.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Tödlicher Schleuser-Unfall auf A94:  Anklage gegen drei Schleuser

Tödlicher Schleuser-Unfall auf A94: Anklage gegen drei Schleuser

Ampfing / Traunstein – Die Bilanz dieses Unfalls löste bundesweit Betroffenheit aus: 7 Menschen starben im Oktober 2023 auf der A94 (wir berichteten), 14 weitere wurden schwer verletzt – einer liegt immer noch auf der Intensivstation. Nun hat die Staatsanwaltschaft Traunstein Anklage erhoben gegen drei Schleuser.

Die  drei angeschuldigten syrischen Männer, zur Tatzeit 17, 22 und 23 Jahre alt, wird vorgeworfen, die Schleuserfahrt am 13. Oktober 2023 geplant und organisiert zu haben. Bei dem Fahrer handelt es sich um einen  24-jährigen Staatenlosen. 300 Euro soll man ihn pro geschleuste Person als Entlohnung angeboten haben.

Schleuserfahrzeug war überladen

„Den drei Angeschuldigten war bekannt, dass das Schleuserfahrzeug überladen war und aufgrund nicht ausreichend vorhandenen Anzahl an Sicherheitsgurten im Falle eines Unfalls schwerste und tödliche Verletzungen der geschleusten Personen auftreten würden“, heißt es in dem Pressebericht der Staatsanwaltschaft Traunstein.
Am Tattag sollen die drei Angeschuldigten in einem BMW als Scoutfahrer auf der vorher geplanten Schleusungsroute vor dem Schleuserfahrzeug hergefahren sein, um festzustellen, wo sich Polizeikontrollen befinden: „Da sie am Grenzübergang Simbach Polizeikontrollen entdeckten, veranlassten sie den Fahrer des Kleinbusses stattdessen den Grenzübergang Burghausen zu benutzen, nachdem sie dort keine Polizeikontrollen wahrgenommen hatten“.

Unter den Toten war auch ein sechsjähriges Kind

Als der Fahrer schließlich bemerkte, dass die Polizei auf ihn aufmerksam geworden war, soll er mit den drei Anschuldigten telefoniert haben. Danach habe er den Kleinbus auf sehr hohe Geschwindigkeiten bis zu 180 km/h beschleunigt, um sich so der Polizeikontrolle zu entziehen.
Bei der Autobahnausfahrt Waldkraiburg / Ampfing passierte es dann: Der Fahrer war zu diesem Zeitpunkt immer noch mit circa 150 km / h unterwegs. Das Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke, überschlug sich und schleuderte weiter, bevor es auf dem Dach liegend zum Stillstand kam.
Unter den sieben Toten war auch ein erst sechsjähriges Kind. Die anderen Insassen wurden schwer oder mittelschwer verletzt. Einer erlitt einen bleibenden Hirnschaden, der ihm jegliche Form der Kommunikation und Fortbewegung unmöglich macht. Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft Traunstein ist er nicht ansprechbar und wird nach wie vor intensivmedizinisch versorgt.  Der Fahrer selbst war mit Sicherheitsgurt geschützt und zog sich nur einen Armbruch und Prellungen zu:

Dem Fahrer wird Mord zur Last gelegt

Dem Fahrer selbst wird von der Staatsanwaltschaft Traunstein Mord zur Last gelegt. Er wird sich in einem eigenen Verfahren verantworten müssen. Die strafrechtliche Bewertung bei den drei Scoutfahrern lautet: Einschleusen mit Todesfolge. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sie nicht mit Tötungsvorsatz handelten.

Oberstaatsanwalt Dr. Martin Freudling, der bei der Staatsanwaltschaft Traunstein die Spezialabteilung nach dem Traunsteiner Modell leitet, zu dem Ermittlungserfolg: „Es hat sich wieder einmal gezeigt, wie wichtig es war, bei der Staatsanwaltschaft Traunstein mit dem „Traunsteiner Modell“ eine neue Spezialabteilung zu schaffen, um grenzüberschreitende und organisierte Kriminalität effektiv verfolgen zu können. Die sehr gute und unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Spezialabteilung zur Kriminalitätsbekämpfung der Bundespolizei in München und den österreichischen Behörden waren der Garant für diesen schnellen Ermittlungserfolg. Gerade bei der Verfolgung der organisierten Schleusungskriminalität wirken sich die Spezialisierung, der enorme Ermittlungsaufwand und der stetige Ausbau der internationalen Kontakte sehr positiv aus: Mittlerweile gelingt es uns, in mehr als der Hälfte aller Schleusungsdelikte Hintermänner oder weitere Täter und weitere Schleuserfahrten der Täter zu ermitteln und strafrechtlich zu ahnden.“
Über die Eröffnung des Hauptverfahrens und damit über die mögliche Terminierung einer Hauptverhandlung hat das Landgericht Traunstein – Jugendkammer – zu entscheiden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info: Pressemitteilung Staatsanwaltschaft Traunstein / Beitragsbild. Symbolfoto re)