Spaßiges „Schleiferlturnier“ in Kammer: 16 Tennisspieler standen am Court

Spaßiges „Schleiferlturnier“ in Kammer: 16 Tennisspieler standen am Court

Kammer / Landkreis Traunstein – Die Tennisanlage der DJK-Kammer war vergangenes Wochenende Austragungsort für ein sogenanntes „Schleiferlturnier“. Dabei wurde jeweils 15 Minuten Tennis gespielt und das Siegerdoppel erhielt im Anschluss ein kleines Schleifchen für den Schläger.

Anschließend wurden die Mannschaften neu ausgelost. Wer am Ende des Turnieres die meisten Schleifchen für sich verbuchen konnte, wurde zum Sieger gekürt. Neben aktiven Spielern nutzten auch einige „Tennis-Neulinge“ die Möglichkeit und nahmen am Turnier teil. Mit jeweils fünf „Schleiferln“ am Schläger teilten sich Sophia Lampoltshammer und Susanne Söldner den Sieg vor Christoph Ertl und dem „schleiferlgleichen“ Matthias Lampoltshammer, die jeweils viermal gewinnen konnten. „Trotz der hochsommerlichen Temperaturen haben wir mitunter vollen Einsatz und spannende Ballwechsel erlebt“, freute sich der Tennis Abteilungsleiter Andreas Zaunick, der zusammen mit dem DJK-Vorstand Herbert Baumgartner die Siegerehrung vorgenommen hatte.
(Quelle: Pressemitteilung Traunstein Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Copyright Hubert Hobmaier)

Fahrplanabweichungen in den Netzen Oberland und Chiemgau-Inntal

Fahrplanabweichungen in den Netzen Oberland und Chiemgau-Inntal

Holzkirchen –  Bauarbeiten der DB InfraGO AG führen vom 26. Juli bis 21. August auf der Strecke München – Holzkirchen – Bayrischzell / Lenggries / Tegernsee zu diversen Fahrplanänderungen und Ausfällen.

Es kann zwischen München Hauptbahnhof und München Ost, zum Teil auch bis Holzkirchen die S-Bahn genutzt werden. Auf der Strecke München – Holzkirchen – Rosenheim kommt es wegen der gleichen Baumaßnahme ebenfalls zu diversen Änderungen vom 29. Juli bis 20. August.
Netz Oberland, Freitag, 26. Juli, bis Mittwoch, 21. August 2024: Auf der Strecke München – Holzkirchen – Bayrischzell / Lenggries / Tegernsee kommt es ganztags in beiden Richtungen zu Fahrplanänderungen, dem Ausfall aller Verbindungen zwischen München Hauptbahnhof, München Siemenswerke, München Solln und großteils bis Holzkirchen. Darüber hinaus wird ab Deisenhofen nach München Ost bzw. München Giesing umgeleitet. Zwischen München Hauptbahnhof und München Ost und zwischen München Hauptbahnhof und Holzkirchen können die S- und U-Bahn genutzt werden. Alle Fahrkarten der BRB werden im genannten Zeitraum auf den Streckenabschnitten in den S- und U-Bahnen anerkannt. Die BRB-Züge beginnen und enden in München Ost oder München Giesing.
Netz Chiemgau-Inntal, Montag, 29. Juli, bis Dienstag, 20. August 2024: Auf der Strecke München – Holzkirchen – Rosenheim kommt es ebenfalls ganztags in beiden Richtungen wegen der Gleisbauarbeiten der DB InfraGO AG zu Fahrplanänderungen, der Umleitung einer Verbindung über München Ost mit dem Ausfall der Haltestellen zwischen München Donnersbergerbrücke, München-Solln und zum Ausfall aller Verbindungen zwischen München Hauptbahnhof und Deisenhofen, teilweise bis Holzkirchen.
Die Bauarbeiten betreffen sowohl die Züge im Netz Oberland als auch im Netz Chiemgau-Inntal zwischen München und Holzkirchen. Somit ist ein Umstieg auf die jeweils andere Linie nicht möglich und es kann ausschließlich die S-Bahn genutzt werden.
Wie gewohnt finden Fahrgäste auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bayerns Vögel brüten noch: Hecken erst im Oktober schneiden

Bayerns Vögel brüten noch: Hecken erst im Oktober schneiden

Hilpoltstein / Bayern – Die Vögel in Bayern brüten noch. Deshalb ruft der LBV dazu auf  Hecken, die oft als Nistplatz für Vögel dienen, erst im Oktober zu schneiden.

Vor dem nächsten Grillabend oder dem Sommerfest möchten so manche bayerische Gartenbesitzende ihre Hecken noch in Form bringen. Doch wer zu schnell und unbedacht schneidet, erlebt mitunter eine traurige Überraschung: Amselküken, die im Dickicht der Hecke auf ihre Vogeleltern warten, sind nach dem Schnitt ungeschützt der Witterung ausgesetzt oder werden in kürzester Zeit von einem Nesträuber gefressen. Damit das nicht passiert, bittet der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) alle Gärtner um Geduld. „Noch bis Ende Juli brüten viele Singvögel wie Amsel, Rotkehlchen und Zaunkönig im Schutz des dichten Laubes in Gärten, Friedhöfen und Parks. Heckenschnitte können die Vögel jetzt so stark stören, dass sie ihre Brut aufgeben“, sagt die LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson. Erst ab dem 1. Oktober, wenn die Brutzeit vorbei ist und die Vögel ihre Reviere im Garten aufgeben, dürfen laut Bundesnaturschutzgesetz Hecken und Bäume wieder geschnitten werden.
Der LBV erhält aktuell wieder Anrufe von Bürger, die zum Teil radikale Heckenschnitte während der Brutzeit der bayerischen Gartenvögel melden. Die Besorgten berichten immer wieder von tot aufgefundenen Jungvögeln unter frisch gestutzten Hecken. „Schonende Form- oder Zuwachsschnitte an Hecken sind zurzeit erlaubt. Aber auch dabei sollte man vorher genau prüfen, ob fütternde Vogeleltern im Gebüsch ein und aus fliegen oder laut rufen, wenn man sich der Hecke nähert. Das deutet darauf hin, dass Jungvögel im Dickicht sitzen“, so die LBV-Biologin.
Jeder ist gesetzlich verpflichtet, beim Heckenschnitt darauf zu achten, dass Vögel und andere Wildtiere nicht mutwillig gestört und ihre Lebensstätten nicht zerstört werden. „Oft genügt es, einzelne Äste, die weit in den Weg ragen, abzuschneiden. Einen radikalen Schnitt, wie das auf den Stock setzen, sollte man erst am Ende der Wachstumsperiode im Oktober vornehmen“, empfiehlt Nelson.

Später Heckenschnitt spart Arbeit

Hecken sind wertvolle Lebensräume und bieten vielen Vögeln und Säugetieren optimale Rückzugsmöglichkeiten. Die Tiere ziehen hier ihren Nachwuchs auf und finden gute Versteckmöglichkeiten und sichere Schlafplätze. Manche Singvögel brüten im Sommer ein zweites Mal und werden durch einen zu frühen Heckenschnitt erheblich gestört. Auch aus botanischer Sicht ist Geduld gefragt. Oft erleben die Pflanzen einen zweiten Wachstumsschub. „Wer zu früh zur Heckenschere greift, muss meist ein zweites Mal schneiden und hat dabei mehr Arbeit. Am besten schneidet man Hecken in der laubfreien Zeit im Herbst“, so Angelika Nelson.
„Private Gärten und öffentliche Grünflächen sind enorm wichtige Lebensräume im urbanen Raum, besonders wenn sie naturnah mit heimischen Hecken und Sträuchern gestaltet sind. Diese Flächen tragen sowohl zur Artenvielfalt als auch zu einem angenehmen Stadtklima bei“, ergänzt die Biologin. Im Sinne des Klimaschutzes sollten kleinräumige Grünflächen in ihrer Strukturvielfalt in Bayerns Städten entsprechend geschützt werden.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Betrügerische Anrufe im Wolfratshausen: 87-jährige übergibt Bargeld

Betrügerische Anrufe im Wolfratshausen: 87-jährige übergibt Bargeld

Wolfratshausen / Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen – Bargeld und Wertgegenstände im Gesamtwert eines mittleren fünfstelligen Euro-Betrags übergab eine Frau aus Wolfratshausen am Mittwoch, 17. Juli 2024, an einen unbekannten Geldabholer. Dass sie Opfer von Betrügern geworden war, bemerkte sie erst im Nachhinein.

Die Pressemitteilung im Wortlaut: 
Erneut kam es am gestrigen Mittwoch, 17. Juli 2024, dieses Mal im Bereich Wolfratshausen und Umgebung zu betrügerischen Anrufen von falschen Polizeibeamten.
Eine 87-jährige Frau aus Wolfratshausen wurde dabei von den Betrügern um eine hohe Summe Bargeld, wertvollen Schmuck und andere Wertgegenstände gebracht. Erstmalig wurde die Frau bereits in den späten Abendstunden des 16. Juli 2024 durch die Betrüger telefonisch kontaktiert.

Eine unbekannte Anruferin, welche sich als Nichte der 87-Jährigen ausgab, hatte die Frau am Telefon in ein Gespräch verwickelt und ihr erzählt, dass sie einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hätte und nun eine Kaution für deren Freilassung gezahlt werden müsse. Dabei fingierte sie ihre Festnahme durch Polizei und Staatsanwaltschaft.
Im Laufe des Mittags (17. Juli 2024) übergab das 87-jährige Opfer an dessen Wohnanschrift in Wolfratshausen schließlich Bargeld sowie einige Schmuckgegenstände, Münzen und einen Goldbarren in Höhe eines mittleren fünfstelligen Euro-Betrags an die Betrüger. Ein Abholer konnte das Bargeld und die weiteren Wertgegenstände an sich nehmen und unerkannt verschwinden.
Die für organisierte Betrugsdelikte zuständige Kriminalpolizeiinspektion mit Zentralaufgaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd hat die Ermittlungen in diesem Fall übernommen.

Zur Klärung des Sachverhalts bittet die zuständige Kriminalpolizei die Bevölkerung um Hinweise in dem Fall unter der Telefonnummer 08031 / 200-0 oder jede andere Polizeidienststelle:

Beschreibung des Abholers: ca. 30 Jahre alt, ca. 170 cm groß, normale Statur, dunkle kurze Haare, kein Bart, keine Brille, osteuropäisches Erscheinungsbild, lange Hose, dunkle Stoffweste mit gelb eingefassten Ärmeln sowie der rückseitigen Aufschrift „Kurier“;

  • Wer hat die oben beschriebene Person am 17. Juli 2024, zwischen 11:00 Uhr und 12:00 Uhr im Nahbereich der Winibaldstraße in Wolfratshausen gesehen?
  • Wer kann Hinweise zur Identität dieser Person geben?
  • Wer hat zur relevanten Zeit verdächtige Fahrzeuge im Nahbereich Wolfratshausen, Winibaldstraße gesehen?
  • Wer hat sonst sachdienliche Informationen, die zur Tataufklärung dienen können?
    (Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Sommerfestival: Bonnie Tyler und Nena begeisterten die Besuchermenge

Sommerfestival: Bonnie Tyler und Nena begeisterten die Besuchermenge

Rosenheim – Der Auftritt der beiden Rockröhren Bonnie Tyler und Nena am gestrigen Mittwochabend (17.7.2024) zählt sicher zu den Höhepunkten des Rosenheimer Sommerfestivals 2024. Die Begeisterung war groß – sowohl von Seiten des Publikums als auch der Sängerinnen. 

Sommerfestival 2024. Blick auf die Besuchermassen. Foto: Innpuls.me

Der Andrang war groß beim gestrigen Sommerfestival-Abend im Rosenheimer Mangfallpark. Fotos. re

Lange Schlangen standen an lallen Eingängen um das Gelände des Mangfall Parks, um eingelassen zu werden.
Der ausverkaufte Konzertabend versprach ein beeindruckendes Erlebnis zu werden. Die Auflagen für Presseteilnehmer waren aber diesmal von Seiten der Künstleragenturen besonders hoch. Deshalb können wir Euch an dieser Stelle leider keine Bilder der Künstler bieten. 😅
Den Anfang machte Bonnie Tyler. Die 73-jährige Rock- und Popsängerin unterhielt das Publikum mit ihren Welthits wie „Lost in France“, „It`s a hardache“ und „“Holding Out for a Hero“ gekonnt und schaffte es, im Handumdrehen gute Stimmung zu machen.
Ihre unverwechselbare rauhe Stimme, die von einer nicht ausgeheilten Stimmband-OP am Anfang ihrer Karriere herrührt, hat aber leider nicht mehr die Intensität, wie zu ihren erfolgreichsten Zeiten. Doch die Waliserin schafft es, routiniert zusammen mit ihrer hervorragenden Band das Publikum in die Performance mit einzubinden und konnte damit zumindest bei den Refrains ihre Stimme schonen.

Blick auf Sommerkonzert mit Bonnie Taylor. Foto: re

Mit Bonnie Tyler startete der Festival-Abend im Mangfallpark Süd.

Sie gab auch einige ihrer Hits zum Besten, die in Zusammenarbeit mit Kiss und dem Bon Jovi Produzenten Dresmond Chield entstanden waren. So hatte Bonnie Tyler bereits 1987 eine erste Version von „The Best“ veröffentlicht, das 2 Jahre später in der Version von Tina Turner zum Welthit wurde. Natürlich durfte auch dieser Song am gestrigen Abend nicht fehlen. Grandiose Zugabe war „Total Eclipse of the Heart“, das die Zuschauer begeistert mitsangen.

Die „99 Luftballons“ durften beim Auftritt von Nena natürlich nicht fehlen

Ab 20,30 Uhr stand bzw. tanzte dann Nena auf der Bühne. Die Zuschauer hatten im vollen Mangfallpark weniger Platz, aber die angenehmen Temperaturen ließen das Gedränge vergessen. Zumal es Nena vom ersten Takt an schaffte, die Zuschauer voll für sich einzunehmen. Die 64-jährige hatte das Publikum im Griff. Man merkte ihr und ihrer fulminant aufspielenden Band an, wie viel Spaß sie hatte, das Publikum zu unterhalten.
Ohne Pause spielte die Band bis kurz vor 22 Uhr durch. Das Publikum, im Alter  durchschnittlich zwischen 12 und 70 Jahren, feierte die Sängerin aus Hagen frenetisch und sang begeistert bei Hits wie „Wunder geschehen“, „Leuchtturm“, „Nur geträumt“ oder „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ mit.
Die grandiose Band unterstützte die Sängerin mit einer beeindruckenden Bühnenperformance. Mit einer 20-minütigen Zugabe beendete Nena einen begeisternden Konzertabend – die „99 Luftballons“ durften dabei natürlich nicht fehlen.
(Quelle: Artikel: Innpuls.me / Beitragsbild, Foto: re)

„Spektakel“ bringt internationale Straßenkunst nach Rosenheim

„Spektakel“ bringt internationale Straßenkunst nach Rosenheim

Rosenheim – Zum 3. Mal bringt  das“Spektakel“ Anfang August Straßenkunst auf höchstem Niveau in die Rosenheimer Fußgängerzone. Erstmals geht die Veranstaltung über drei Tage: Vom 2. August bis einschließlich 4. August bieten knapp 40 Künstler aus 13 Nationen insgesamt 90 Stunden Programm. Der Eintritt ist frei. Der Lohn der Künstler ist das Hutgeld. 

von links: Inge und Martin Hilz. Daneben Beatrix Grösgen vom City-Management Rosenheim. Foto: Innpuls.me

Freuen sich auf das Spektakel 2024 (von links:) Inge und Martin Hilz. Daneben Beatrix Grösgen vom City-Management Rosenheim. Foto: Innpuls.me

Veranstalter ist das City-Management Rosenheim. Unterstützung kommt von zahlreichen Sponsoren. Für die künstlerische Intendanz wurde erneut Martin Hilz aus Landshut gewonnen . Zusammen mit seiner Frau Inge sprach er am gestrigen Mittwochnachmittag (18.7.024) im Büro des City-Management darüber, was die Besucher heuer erwartet und warum ihm diese Veranstaltung so wichtig ist.

Alakazam aus Australien - der menschliche Knoten. Foto: Copyright Ciy-Management Rosenheim

Einer der Höhepunkte in diesem Jahr: die Auftritte von Alakazam, dem menschlichen Knoten. Foto: Copyright City-Management Rosenheim

Um die Belebung der Innenstadt zu unterstützen, hat Martin Hilz im Jahr 2007 das „Spektakel“ ins Leben gerufen. Dort ist das Kulturfestival, bei dem sich alles um die Straßenkunst dreht, mittlerweile zu einem wahren Publikumsmagnet geworden. Zwischen 100.000 und 150.000 Besucher werden dort jedes Jahr gezählt.
Für Rosenheim sieht Hilz für dieses Veranstaltungsformat auch großes Potenzial: „Eine Stadt darf dafür nicht zu klein und nicht zu groß sein. Damit ist Rosenheim genau richtig“, meint er.

Alex und Bartl - Puppenspiel aus Dänemark. Foto: Copyright City-Management Rosenheim

Alex und Bartl – Puppenspiel aus Dänemark. Foto: Copyright City-Management Rosenheim

Zusammen mit seiner Frau ist Hilz auf der Suche nach den besten Straßenkünstlern auf der ganzen Welt unterwegs. Anfang August treffen nun in Rosenheim knapp 40 Künstler aus 13 Nationen ein. ihr künstlerisches Spektrum reicht von Kabarett und Comedy über Akrobatik und Puppenspiel bis hin zu Musik und Lachyoga. „Für jedes Alter findet sich da etwas“, verspricht Hilz.
Heuer gibt es sieben Spielstätten. Neu mit dabei ist der Ölberg. Bei den Vorführungen am Ludwigsplatz können die Besucher diesmal sogar auf der Stadtspiel-Tribüne Platz nehmen.
Um eine besondere Nähe zu den Künstlern zu bieten, wird wieder bewusst auf Bühnen verzichtet. „Man kann einfach in die Stadt kommen und sich treiben lassen“, schwärmt Martin Hilz.

Cobario aus Österreich kommt mit zwei Gitarren und einer Geige. Foto: Copyright: City-Management Rosenheim

Cobario aus Österreich kommt mit zwei Gitarren und einer Geige. Foto: Copyright: City-Management Rosenheim

Das Besondere am „Spektakel:  Der Eintritt ist kostenlos. Die Künstler erhalten für ihre Auftritte keine Gagen. ihr Lohn ist das Hutgeld.. „In Rosenheim mit dabei sind auch diesmal wieder Künstler, für deren Auftritt man ansonsten mindestens 40 Euro zahlt. Hier entscheidet man selbst, was man geben will oder kann“, so Hilz.
Ein Höhepunkt der Veranstaltung sind die Auftritte des Australiers Alkazam, dem menschlichen Knoten, der als eine internationale Größe in der Akrobatik gilt. Mit dabei ist außerdem John Fairhurst aus England, der als einer der Top 3 Resonator-Gitarristen der Welt ausgezeichnet wurde. Als regionalen Beitrag gibt es diesmal Lachyoga mit Inge aus Rosenheim. Nicht nur dort werden die Besucher zum aktiven Mitmachen aufgefordert. In so manchen Auftritt mit eingebunden zu werden, gehört zur Straßenkunst grundsätzlich dazu.

Mr. Dyvinetz ist ein ehemaliger Kunstturner der Olympiamannschaft und kommt mit seinem Cyr-Rad nach Rosenheim. Foto: Copyright Rosenheimer City-Management

Mr. Dyvinetz ist ein ehemaliger Kunstturner der Olympiamannschaft und kommt mit seinem Cyr-Rad nach Rosenheim. Foto: Copyright Rosenheimer City-Management

Start ist am Freitag, 2. August um 16.30 Uhr. Ende ist um 22 Uhr. Am Samstag, 3. August geht es weiter von 13 bis 22 Uhr und am Sonntag, 4. August geht die Veranstaltung von 12 bis 18 Uhr. Am 3. August gibt es begleitend zum zweiten Mal von 11 bis 19 Uhr einen Kunsthandwerkermarkt im Salingarten. Das Straßenkunst-Festival findet bei jedem Wetter statt.
Hier geht es zur Programmübersicht:

(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me / Fotos: Innpuls.me / City-Management Rosenheim)

Baumaterialen beim Landratsamt Rosenheim entwendet

Baumaterialen beim Landratsamt Rosenheim entwendet

Rosenheim – Beim Landratsamt Rosenheim wurden im Verlauf des vergangenen Wochenendes (12.7 bis 17.7.2024) Baumaterialen entwendet. Die Polizei sucht Zeugen. 

Beim Landratsamt Rosenheim in der Wittelsbacherstraße finden aktuell Sanierungsarbeiten des Amtsgebäudes statt. Mit den Arbeiten betraut ist ein Unternehmen aus Schönberg. Dieses lagerte Baumaterialen auf dem Areal und auf dem Dach des Landratsamtes.
Nach den Angaben der Polizei überwanden die Täter den Bauzaun und gelangten so auf das Gelände. Entwendet wurden Schrauben und Klammern für Photovoltaik, Dämmmaterialien sowie weitere Baumaterialen. Der Gesamtschaden wird auf rund 2000 Euro geschätzt.
Die Polizei geht davon aus, dass die Täter zum Abtransport ihres Diebesguts ein größeres Fahrzeug benutzt haben. Zeugen werden gebeten, sich mit der Rosenheimer Polizei unter Telefon 08031 / 200-2200 in Verbindung zu setzen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Landratsamt Rosenheim)

München: Betrunkener stürzt ins Gleis

München: Betrunkener stürzt ins Gleis

München – Ein betrunkener 22-jähriger aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck fiel in der Nacht auf den heutigen Donnerstag (18.7.2024)  an der Donnersbergerbrücke in München ins Gleis hinter eine S-Bahn. Der Triebfahrzeugführer ging zunächst davon aus, den Mann überrollt zu haben und erlitt einen Schock.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Der 49-jährige Triebfahrzeugführer einer stadtauswärts verkehrenden S4 Richtung Geltendorf meldete gegen 1:45 Uhr, eine Person an der Donnersbergerbrücke überfahren zu haben. Bei Eintreffen der Rettungskräfte der Berufsfeuerwehr München konnte ein 22-Jähriger aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck im Gleisbereich angetroffen werden, der ansprechbar war aber Kopfverletzungen aufwies. Er kam nach einer ersten Behandlung durch die Rettungskräfte zur weiteren Abklärung seines Gesundheitszustandes in ein Münchner Krankenhaus, wo ein Schädel-Hirn-Trauma diagnostiziert wurde.
Eine Auswertung der Kameraaufzeichnungen vom Bahnsteig ergab, dass der junge Mann hinter die S-Bahn stürzte, nachdem diese zum Stehen gekommen war. Grund hierfür war augenscheinlich die Alkoholisierung des 22-Jährigen. Der Triebfahrzeugführer, der einen Schock erlitt wurde vor Ort von einem Kriseninterventionsteam betreut und musste seinen Dienst abbrechen. Nach ca. 45 Minuten konnte die zum Zwecke der Rettungsmaßnahmen veranlasste Gleissperrung gegen 2:30 Uhr wieder aufgehoben werden.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Motorrollerfahrer stürzt in Gegenverkehr

Motorrollerfahrer stürzt in Gegenverkehr

Rosenheim – Ein 39-jähriger Motorrollerfahrer stürzte  am gestrigen Mittwoch (17.7.2024) in der Kufsteiner Straße in Rosenheim in den Gegenverkehr. Danach ergriff er die Flucht. 

Gegen 18,15 Uhr war der 39-jährige in nördlicher Richtung auf der Kufsteiner Straße unterwegs. Ihm kam ein 18-jähriger Autofahrer aus Rosenheim entgegen. Aus bisher ungeklärter Ursache stürzte der 39-jährige auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit einem entgegenkommenden18-jährigen  Autofahrer zusammen.
Nach den Angaben der Polizei stürzte der Rollerfahrer zu Boden, verletzte sich nach ersten Erkenntnissen aber nicht. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 1.000 Euro.
Als der 18-jährige nach dem 39-jährigen schauen wollte, ergriff dieser die Flucht und lief von der Unfallstelle weg. Die Rosenheimer Polizei hinderte ihn auf seiner Flucht. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 39-jährigen einen Wert von über 1,60 Promille. Den Führerschein konnten die Einsatzkräfte nicht sicherstellen, denn der Fahrer war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.
Gegen den Rosenheimer Motorrollerfahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie unerlaubten Entfernen vom Unfallort eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Volksmusi mit den 4 Hinterberger Musikanten

Volksmusi mit den 4 Hinterberger Musikanten

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Am Donnerstag, 1. August, von 19 Uhr bis 21:30 Uhr sind die 4 Hinterberger Musikanten aus dem Inntal wieder mal zu Gast im Brunnenhof des Bad Aiblinger Kurhauses.

Volks- und Blasmusik in angenehmer Lautstärke: Hans Obermeyer und seine Musikerkollegen leben nicht nur musikalisch Tradition, sondern repräsentieren bei ihren unzähligen Auftritten im In- und Ausland die bayerische Lebensart.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
Musiziert wird draußen im Brunnenhof, die Plätze sind überdacht. Bei schlechtem Wetter und kühlen Temperaturen wird im Restaurant des Kurhauses gespielt.
(Quelle: Pressemitteilung AIB-KUR GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Copyright Die 4 Hinterberger Musikanten)

Was Deutschland für eine wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft braucht

Was Deutschland für eine wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft braucht

Rosenheim – In der Reihe „Unternehmen und Hochschule“ hat Professor Dr. Clemens Fuest bei einem Vortrag an der TH Rosenheim die wirtschaftliche Lage und die Zukunft des Geschäftsmodells Deutschland beleuchtet.

Der Präsident des Münchner ifo-Instituts erläuterte vor etwa 250 Besuchern, welche Herausforderungen dem Land bevorstehen und wie sich diese meistern lassen. Zu der Veranstaltung eingeladen hatte die regionale Wirtschaftsvereinigung Seeoner Kreis.
Der Krieg in der Ukraine hat nach Fuests Worten die Wirtschaft in Europa und insbesondere in Deutschland hart getroffen. Vor allem in der Investitionsgüterindustrie kam es zu einem starken Rückgang, die Erholung erfolgte nur langsam. „Immerhin ist der Inflationsschock weitgehend überstanden und die Zinsen sinken, zudem steigen die Löhne. Das Problem ist, dass die Konjunktur in Deutschland davon kaum profitiert, weil die Leute in unruhigen Zeiten ihr Geld zusammenhalten“, so Fuest. Auch die Unternehmensinvestitionen seien 2024 bislang niedriger als 2019, „wir sprechen also von fünf verlorenen Jahren“.
Als großes Problem identifizierte Fuest den insgesamt schlechten Zustand der öffentlichen Infrastruktur in Deutschland. Welche negativen Auswirkungen dies auf die Wirtschaft hat, veranschaulichte er am Beispiel einer jahrelang gesperrten Autobahnbrücke auf der A45 bei Lüdenscheidt. „Wir haben ausgerechnet, dass es dadurch etwa zwei Prozent weniger Beschäftigung im umliegenden Landkreis gibt und den Unternehmen circa 50 Millionen Euro pro Jahr durch die Lappen gehen“, so der Wirtschaftsexperte. Er sprach sich daher für ein neues kreditfinanziertes Sondervermögen für den Ausbau der Infrastruktur aus.

„Die Frage ist: Wie stellen wir uns auf den Klimawandel ein?“

Enorme Anstrengungen sind laut Fuest auch bei der Dekarbonisierung der Industrie und der Anpassung Deutschlands an den Klimawandel vonnöten. In den vergangenen 30 Jahren habe man den Ausstoß von CO2 um etwa 22 Prozent reduzieren können. „Bis 2045 soll das Land klimaneutral werden. Man will also die restlichen 78 Prozent in 20 Jahren schaffen. Ich kenne niemanden, der das auch nur annähernd für realistisch hält“, betonte Fuest. Die Klimaerwärmung werde also unweigerlich kommen. „Die große Frage ist, wie wir uns darauf einstellen, zum Beispiel in den Bereichen Hochwasserschutz, Landwirtschaft und Gesundheit.“
In diesem Zusammenhang plädierte Fuest für Ernsthaftigkeit und Ehrlichkeit in der Politik. „Man muss den Leuten sagen, dass da eine gewaltige Aufgabe auf die Gesellschaft zukommt. Dass wir viel investieren und arbeiten müssen, ohne daraus mehr Wohlstand zu generieren. Das wird eine anstrengende Angelegenheit“, sagte der Ökonom. Die Vergangenheit habe aber auch gezeigt, dass Wachstum ohne steigende CO2-Emmissionen möglich sei. „Wir müssen die technologischen Möglichkeiten dafür allerdings optimal ausschöpfen und dürfen nicht stur an Altbewährtem festhalten“.

USA und China in der Spitzentechnologie enteilt

Genau dies sei allerdings ein Problem, wenn man sich die weltweiten Ausgaben für Forschung und Entwicklung ansehe. „Europa verliert hier den Anschluss im Vergleich mit den USA und China, das muss man deutlich sagen. Nach Fuests Ansicht ist die Konzentration auf die Automobilindustrie vor allem in Deutschland ein Fehler. „Wir reden hier von Mitteltechnologie, in der es zuerst darum geht, Dinge immer weiter zu verbessern. In der Spitzentechnologie hingegen werden bahnbrechende Neuerungen auf den Weg gebracht“, erläuterte Fuest. Das Erfinden sei für Europa weitgehend vorbei, der Vorsprung der USA und von China zu groß. „Unsere Chancen liegen darin, die Anwendungsmöglichkeiten neuer Technologien zu erforschen und zu erproben.“ Dies mache beispielsweise Schweden seit vielen Jahren sehr erfolgreich.
Die Frage, wie Deutschland seine Zukunft erfolgreich gestalten könne, beantwortete Fuest wie folgt: „Wir brauchen viel weniger Bürokratie und eine deutlich bessere Infrastruktur. Vor allem für unseren starken Mittelstand, der weltweit fast die Hälfte der sogenannten Hidden Champions ausmacht. Dazu müssen wir den Arbeitsmarkt stärken, zum Beispiel durch umfangreiche Investitionen in die Bildung und eine gesteuerte Zuwanderung. In der Technologiepolitik geht es um eine Agenda für Forschung, Innovationen und Start-ups. Vor allem aber benötigen wir einen Optimismus, der nicht auf Selbstzufriedenheit beruht, sondern der zu Veränderungsbereitschaft führt. Nach dem Motto: Es läuft derzeit nicht gut, aber wir haben einen durchdachten Plan und packen es gemeinsam an.“
An den Vortrag schloss sich eine Podiumsdiskussion an, bei der die Sichtweisen und Erfahrungen regionaler Unternehmen und der Hochschule im Vordergrund standen. Es nahmen teil der CEO von Marc O’Polo Maximilian Böck, Claudia Küchen aus dem Vorstand der Schattdecor SE, der CEO der ODU GmbH Dr. Hemmer Spelsberg und Professor Heinrich Köster, Präsident der TH Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Professor Clemens Fuest vom Münchner ifo-Institut beleuchtete an der TH Rosenheim die wirtschaftliche Lage und die Zukunftsaussichten in Deutschland. Copyright Anton Maier)

Der Naturschutz ruft: jetzt für Bundesfreiwilligendienst bewerben

Der Naturschutz ruft: jetzt für Bundesfreiwilligendienst bewerben

Hilpoltstein / Bayern – Noch keinen Plan, wie es nach dem Abschluss weitergehen soll? Der bayerische Naturschutzverband LBV bietet mit einem Bundesfreiwilligendienst (BFD) die Möglichkeit, die Zeit zwischen Schule und Ausbildung oder Studium zu nutzen.

„In den LBV-Umweltbildungseinrichtungen können Interessierte praktische Erfahrungen in verschiedenen Berufen im ‚grünen Bereich‘ sammeln“, sagt Magdalena Buckreus, Referatsleitung Umweltbildung/Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Umweltstationen des LBV bieten bayernweit Stellen in den Arbeitsfeldern Umweltbildung, Jugendarbeit, Artenschutz oder Öffentlichkeitsarbeit an. Für einen BFD beim LBV kann sich jede und jeder bewerben, der die allgemeine Schulpflicht abgeschlossen hat, also auch Studierende und Senioren.
Egal ob eine Pause nach der Schule, eine Orientierungsphase, um den passenden Job oder Studiengang zu finden, oder einfach etwas Gutes für die Natur tun: Der Freiwilligendienst beim LBV kann dafür das Richtige sein. In den verschiedenen Einsatzfeldern des LBV können Bundesfreiwillige berufliche Erfahrungen sammeln, neue Interessen finden und einen Beitrag zum Naturschutz leisten. „Ich habe mich nach meinem Lehramtsstudium für einen Bundesfreiwilligendienst im LBV entschieden“, sagt Bundesfreiwillige Sarah Bernhard von der LBV-Umweltstation Straubing. „Es ist ein sehr spannendes und bereicherndes Jahr, in dem ich viel über Natur und deren Schutz vor der eigenen Haustüre lernen konnte. In der Umweltbildung konnte ich gemeinsam mit Kindern die Natur neu entdecken und meine Begeisterung weitergeben. Diese Erfahrungen werden mich sicher auch beruflich begleiten“, betont Bernhard.
Besonders im Sommer gibt es in den Umweltstationen des LBV einiges zu tun. „Die Arbeit als Bundesfreiwillige in der LBV Umweltbildung bietet in erster Linie die Möglichkeit, sich selbst kennen zu lernen. Die Aufgaben sind so unterschiedlich, dass jeder sich mit seinen persönlichen Stärken einbringen und weiterentwickeln kann“, so Magdalena Buckreus. Die Bundesfreiwilligen unterstützen das Team bei der Durchführung von pädagogischen Bildungs- und Naturerlebnisveranstaltungen zu verschiedenen Themen. Öffentlichkeitsarbeit, Betreuung von Social Media und Besucherlenkung gehören ebenso zu den Aufgaben wie die Mitarbeit bei Ausstellungen und Messen, Landschaftspflegemaßnahmen und Bürodienst. „Fachliche Vorkenntnisse braucht es nicht. Jeder und jede sollte ein gewisses Interesse für die Natur mitbringen und offen gegenüber anderen Menschen sein“, so die Pädagogin.
Mehr Informationen: www.lbv.de/bundesfreiwilligendienst.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)