Bayerns Luftqualität 2024 erneut deutlich verbessert

Bayerns Luftqualität 2024 erneut deutlich verbessert

München / Bayern – Die Luftqualität in Bayern hat sich laut LfU 2024 für Stickstoffdioxid (NO2) weiter deutlich verbessert. Auch am Mittleren Ring in München wurde der Grenzwert für NO2 erstmals unterschritten. Das Silvesterfeuerwerk führte zu zeitweise erhöhten Feinstaubwerten, wie Auswertungen vorläufiger Messergebnisse zeigen.

Im Jahr 2024 setzte sich der Trend der seit mehreren Jahren rückläufigen Stickstoffdioxid-Werte bayernweit fort. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU)  An der verkehrsreichen Messstation Landshuter Allee in München lag der Jahresmittelwert im abgelaufenen Jahr bei 39 µg/m3 (Vorjahr: 45 µg/m3, Grenzwert: 40 µg/m3). Der zweithöchste NO2-Jahresmittelwert wurde mit 27 µg/m3 (Vorjahr: 30 µg/m3) verkehrsnah in Passau in der Angerstraße ermittelt.

Pro Jahr sind 35 Überschreitungen des Tagesmittelgrenzwerts zulässig

Durch die bei Feuerwerken freigesetzten Feinstäube wurden an den Messstationen für Feinstaub (PM10, Feinstäube mit einem Durchmesser bis 10 µm) zeitweise erhöhte Werte gemessen. Der Tagesmittelgrenzwert von 50 µg/m3 wurde nach vorläufigen Daten an Silvester an drei und an Neujahr an 18 von 32 Messstationen überschritten. Je Messstation und Kalenderjahr sind 35 Überschreitungen des Tagesmittelgrenzwerts zulässig.
Entscheidenden Einfluss auf die gemessenen Feinstaubkonzentrationen haben auch verschiedene meteorologische Einflussfaktoren. Die Windgeschwindigkeit beeinflusst die Durchmischung der Luft, Inversionswetterlagen und nächtliche Bodeninversionen können einen Frischluftaustausch mit höheren Schichten verhindern. Niederschläge bewirken durch Auswaschung eine Reduzierung der Belastung. So wurden meteorologisch bedingt in Süddeutschland über die Weihnachtstage hinweg bis zum Neujahrstag erhöhte Feinstaubwerte festgestellt. Nach einem Wetterumschwung und auffrischendem Wind herrscht nun in Bayern wieder weit überwiegend eine gute Durchmischung der Luft vor.

Die im Rahmen der Qualitätssicherung endgültig geprüften Messergebnisse des Jahres 2024 liegen voraussichtlich Mitte des zweiten Quartals 2025 vor. Die vorläufige Jahreskurzauswertung 2024 mit den Jahreskenngrößen für Stickstoffdioxid und Feinstäube aller LÜB-Messstationen wird zeitnah im Internetangebot des Bayerischen Landesamtes für Umwelt veröffentlicht.

„Gesunde Luft ist in Bayern eines der wichtigsten Themen. Wir haben ein klares Ziel: Saubere Luft überall in Bayern. Das Erreichen sowie der Erhalt einer guten Luftqualität sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Es ist eine gute Nachricht, dass sich die Luftqualität in Bayern auch im vergangenen Jahr deutlich verbessert hat und erstmalig an allen Messstationen in Bayern die Grenzwerte eingehalten wurden. Das zeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg“, sagt Dr. Monika Kratzer, Präsidentin des Bayerischen Landesamtes für Umwelt. „Nur anhand qualitätsgeprüfter Messergebnisse lassen sich Zusammenhänge besser verstehen, geeignete Maßnahmen ableiten und deren Wirksamkeit überprüfen“.

Lufthygienisches Landesüberwachungssystem Bayern feiert 50-jähriges Bestehen

Das Lufthygienische Landesüberwachungssystem Bayern (LÜB) feierte 2024 sein 50-jähriges Bestehen. Im Jahr 1974 fiel der Startschuss: Das drei Jahre zuvor in München gegründete Bayerische Landesamt für Umweltschutz – heute Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU) – nahm das LÜB mit damals 14 Messstationen in Betrieb. Bereits 1976 stand neben fünf Messfahrzeugen sogar ein Zeppelin zur Verfügung, der bei einer Informationsveranstaltung publikumswirksam im Herzen Münchens der interessierten Öffentlichkeit präsentiert wurde.

Ein halbes Jahrhundert nach der Inbetriebnahme des LÜB werden im Jahr 2024 über 50 auf ganz Bayern verteilte Messstationen betrieben, mit denen verschiedene Luftschadstoffe und meteorologische Kenndaten erfasst werden. Die Schwerpunkte haben sich seitdem verschoben – die Schwefeldioxid-Belastung der Anfangsjahre hat sich durch die zunehmende Rauchgasentschwefelung und die Einführung von schwefelfreien Kraftstoffen erheblich verringert. Auch die Benzol- und die Kohlenmonoxid-Konzentrationen konnten deutlich reduziert werden. Heute stehen vor allem die Luftschadstoffe Feinstaub und Stickstoffdioxid im Fokus.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Umwelt / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Asche in Mülltonne sorgt für Feuerwehreinsatz

Asche in Mülltonne sorgt für Feuerwehreinsatz

Bernau / Landkreis Rosenheim – Gegen 20.10 Uhr am Abend ging am gestrigen Sonntag (12.1.2025) ein Notruf bei der Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst ein, dass in Bernau am Chiemsee ein Dachstuhl brennen soll.  Der Vorfall glimpflicher aus, als zuerst vermutet. 

Eine 59-jährige Anwohnerin befeuerte wie in den vergangenen Jahren ihren Grundofen. Diesmal nahm sie aber plötzlich Brandgeruch war. Bei einem Rundgang durch das Haus stellte sie fest, dass es im Bereich des Kaminzugs zu einer Rauchentwicklung kam. Nach den Angaben der Polizei machte sie alles richtig und alarmierte umgehend die Feuerwehr.
Die Feuerwehren Bernau und Prien sowie die Kreisbrandinspektion Rosenheim rückten mit ca. 40 Einsatzkräften an. Außerdem vor Ort war der Rettungsdienst.
Über eine Drehleiter wurde das Dach punktuell geöffnet und der Schwelbrand behutsam abgelöscht. Der Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bad Endorf: Asche in Mülltonne sorgt für Feuerwehreinsatz

Bad Endorf: Asche in Mülltonne sorgt für Feuerwehreinsatz

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – Asche in der Mülltonne sorgte am gestrigen Sonntagabend (12.1.2025) in Bad Endorf (Landkreis Rosenheim) für einen Feuerwehreinsatz.

Gegen 17.50 Uhr rückte die Feuerwehr Bad Endorf zu einem vermeintlichen Brand im Schuppen in Bad Endorf aus. Vor Ort zeigte sich, dass eine Mülltonne brannte. Auslöser war, nach den Angaben der Polizei, noch nicht vollkommen ausgekühlte Asche, die den Hausmüll in Brand setzte.
Die Flammen drohten auf einen Carport überzugreifen. Durch das beherzte und schnelle Eingreifen der knapp 20 Floriansjünger wurde dies verhindert. 
Der Sachschaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt. Die Polizeiinspektion Prien am Chiemsee hat die weiteren Ermittlungen zu dem Brandfall übernommen. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schlägerei am Pasinger Bahnhof

Schlägerei am Pasinger Bahnhof

München – Nach einem Streit zwischen zwei Personengruppen kam es am Sonntagabend (12.1.2025) am Bahnhof Pasing (München) zu einer Schlägerei zwischen zwei 15-Jährigen und einem 21-Jährigen. Die Jugendlichen flüchteten beim Erblicken der Einsatzkräfte, konnten aber festgenommen werden.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Gegen 21.45 Uhr geriet ein 21-jähriger Deutscher mit einem 15-jährigen Kosovaren und einem 15-jährigen Deutschen im Personentunnel des Bahnhofs Pasing in Streit. In der Folge schlugen die Jugendlichen aus München gemeinsam auf den 21-Jährigen ein, was durch eine auf den Vorfall aufmerksam gewordene Streife der Deutsche Bahn Sicherheit unterbunden werden konnte.
Die Sicherheitskräfte trennten die Parteien bis zum Eintreffen der zwischenzeitlich alarmierten Bundespolizei. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte flüchteten die Jugendlichen, konnten aber kurz darauf gestellt und festgenommen werden. Alle Beteiligten wurden zur Bundespolizeiwache in der Denisstraße gebracht. Der 21-Jährige klagte über starke Kopfschmerzen und wurde von Sanitätern untersucht. Ein Transport mit dem Rettungswagen war nicht erforderlich. Die Erziehungsberechtigten der Jugendlichen wurden über den Vorfall informiert.
Die Jungen konnten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen werden. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Zur Klärung des Sachverhaltes werden auch die Aufzeichnungen der Kameras im Bahnhof herangezogen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls: Sieg in Selb macht Rosenheims Sechs-Punkte-Wochenende perfekt

Starbulls: Sieg in Selb macht Rosenheims Sechs-Punkte-Wochenende perfekt

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim holten am 36. Spieltag der DEL2 einen 4:2-Auswärtssieg gegen die Selber Wölfe und konnten mit dem „Sechs-Punkte-Wochenende“ (11. und 12.1.2025) den vierten Tabellenrang untermauern.

Je länger das Spiel in Selb dauerte, umso routinierter präsentierten sich die Grün-Weißen. Lukas Laub im ersten und Ludwig Nirschl im zweiten Drittel glichen Rückstände aus. Gleich zum Start des letzten Spielabschnitts brachte Ville Järveläinen die Starbulls bei zweifacher Überzahl erstmals in Führung, C.J. Stretch traf mit einem Empty-Net-Tor zum Endstand.
Zwei Tage nach dem emotionalen 4:2-Heimsieg gegen die Kassel Huskies stand für die Starbulls Rosenheim die pikante Auswärtsaufgabe gegen den Tabellenletzten auf dem Programm. Die Selber Wölfe hatten zum „Blaulichttag“ geladen, die Kulisse war mit 3.119 Zuschauern entsprechend groß. Mit Ryan Smith, Brent Raedeke, Jordan George und Ryan Sproul standen gleich vier nachverpflichtete Spieler im Line-up der Oberfranken, die in den ersten beiden Saisonduellen gegen die Starbulls noch nicht mit von der Partie waren.

Stammtorwart Oskar Autio legte eine Erholungspause ein

Rosenheims Cheftrainer Jari Pasanen musste mit Manuel Strodel auf einen weiteren wichtigen Mann verzichten. Für den regelwidrigen, im Spiel aber ungeahndeten Check zwei Tage zuvor, der Strodel ausschaltete, wurde Kassels Marco Müller im Nachhinein für vier Spiele gesperrt. Mit Simon Gnyp und Ludwig Nirschl stellten sich in Selb zwei angeschlagene Spieler in den Dienst der Mannschaft, mit deren Einsatz im Vorfeld kaum zu rechnen war. Das Rosenheimer Tor hütetet diesmal Pascal Seidel, Stammtorwart Oskar Autio erhielt eine Erholungspause und machte die Fahrt nach Oberfranken gar nicht mit.
Der erste Spielabschnitt ging mit 2:1 an die zunächst deutlich wacher wirkenden und strukturierter auftretenden Gastgeber. Alle drei Tor fielen binnen einer Minute. Zunächst traf Ryan Smith, der nicht bzw. zu spät angegangen wurde, mit einem platzierten Schuss aus dem rechten Bullykreis hoch ins kurze Eck (7.). Lukas Laub glich mit einem satten Schuss ins rechte obere Eck zum 1:1 aus, nachdem er an der blauen Linie einen schlampigen gegnerischen Aufbaupass abfangen konnte (8.). Chad Bassen brachte die Wölfe erneut in Führung, als er einen Schuss von Luis Marusch unhaltbar für Starbulls-Schlussmann Seidel abfälschte (8.).

Glück für die Rosenheimer in der Anfangsphase des zweiten Drittels

Die größte Chance zum Ausgleich hatte Sebastian Zwickl, der nach einem feinen Antritt per Rückhand abschloss, aber am guten Selber Torwart Kevin Carr scheiterte (16.).
In der Anfangsphase des zweiten Drittels hatten die Starbulls Glück, nicht mit zwei Toren in Rückstand zu geraten. Ryan Smith traf mit einem satten Schuss den Pfosten und einer der Hauptschiedsrichter wähnte den Puck bereits hinter der Linie, was die Videobilder aber als klare Fehleinschätzung entlarvten. Momente später parierte Seidel herausragend gegen den nach einem Rückpass aus bester Position frei zum Abschluss kommenden Bassen (22.).
Auf der Gegenseite zeigte sich Dominik Kolb bei einem Ausflug von Keeper Carr aufmerksam, schnappte sich die Scheibe, legte perfekt in den Slot auf Charlie Sarault, der den Puck aber freistehend nicht am Schlussmann vorbeibrachte, der wieder rechtzeitig vor sein Tor zurückgekehrt war (28.). Fünf Minuten später war der Ausgleich aber fällig. Bei angezeigter Strafe zog Zack Dybowski zweimal zentral von der blauen Linie ab und der in der Schussbahn lauernde Ludwig Nirschl versenkte die hängengebliebene Scheibe aus der Drehung im rechten unteren Eck zum 2:2 (33.).
Die Starbulls agierten von Minute zu Minute stabiler, die Hausherren dagegen immer einfallsloser und unkontrollierter. Kleine Strafen gegen Daniel Schwamberger und Nick Miglio kurz hintereinander knapp vor der zweiten Pause eröffneten den Grün-Weißen die Möglichkeit, ins letzte Drittel in zweifacher Überzahl zu starten. 41 Sekunden dieser besonderen Phase waren nach der zweiten Pause gespielt, als Ville Järveläinen per Direktabnahme hammerhart ins linke obere Eck traf (41.); der Rückpass kam von Lukas Laub, der vorangegangene Pass hinter dem Tor von C.J. Stretch.
Nachdem Torwart Seidel bei einer Großchance von Raedeke stark retten konnte (43.), geriet die erstmalige Rosenheimer Führung kaum noch in nennenswerte Gefahr. Die Grün-Weißen hielten den Gegner mit einer nun äußerst routinierten Spielweise effektiv vom eigenen Tor fern und verteidigten auch die dritte und letzte Unterzahlsituation in dieser Partie gut.

MIglio zog die Notbremse

Als Charlie Sarault frei vor Kevin Carr zum Abschluss gekommen wäre, zog Miglio die Notbremse, es wurden aber nur zwei Minuten und kein Strafschuss ausgesprochen (52.). Auch Kilian Kühnhauser hatte die Möglichkeit zum vierten Rosenheimer Treffer, er scheiterte bei einem Alleingang am guten Selber Torwart (57.). Kurz danach musste Pascal Seidel ein letztes Mal entscheidend eingreifen und einen Direktschuss von Josh Winquist mit dem Schoner aus dem kurzen Eck fischen (58.).
Mit gezogenem Torwart und sechsten Feldspieler kamen die Hausherren nicht mehr zum Abschluss, stattdessen antizipierte Lukas Laub clever und legte uneigennützig in der neutralen Zone quer auf C.J. Stretch, der ins leere Tor zum 4:2-Endstand aus Rosenheimer Sicht traf (60.).

„Das Tor von Luki Laub war goldwert“

Starbulls-Headcoach Jari Pasanen fasste das Spiel bescheiden zusammen: „Ich bin froh über die Punkte. Am Anfang sah das nicht so aus. Ich war beeindruckt, wie gut die Heimmannschaft im ersten Drittel rausgekommen ist. Wir hatten Probleme dagegenzuhalten. Das Tor von Luki Laub war goldwert. Im zweiten Drittel haben wir denn schon besser gespielt, wir haben sehr geduldig verteidigt und dann kamen auch die Tore. Glücklicherweise haben wir die Fünf-gegen-drei-Situation bekommen und genutzt.“
(Quelle: Preseemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto:Copyright: Ludwig Schirmer / Peter Lion )

Die Feuerwehr Stein gründet eine Kinderfeuerwehr

Die Feuerwehr Stein gründet eine Kinderfeuerwehr

Traunreut / Stein / Landkreis Traunstein –  Die Verantwortlichen der Feuerwehr Stein (Landkreis Traunstein) haben sich dazu entschlossen, eine Kinderfeuerwehr ins Leben zu rufen. Im Rahmen der Generalversammlung wurde bekannt gegeben, dass sich die Gruppe den Namen „Feuersteine“ geben wird und somit den Bezug zum Ortsnamen herstellt.

Die nötigen Vorbereitungen sind mittlerweile abgeschlossen und die offizielle Gründung erfolgt am 22. Februar. Sechs Personen zeigen sich zukünftig für die Inhalte der Gruppenstunden verantwortlich und bieten 20 Kindern die Möglichkeit, in die spannende Welt der Feuerwehr auf eine spielerische Art und Weise einzutauchen.
„Wir sind startklar“ freute sich Eva Pregler bei der offiziellen Bekanntgabe . „Mitmachen können alle Buben und Mädchen ab der 3. Klasse“, informierte die Betreuerin.
Insgesamt sechs Betreuer werden sich um den Nachwuchs kümmern. Die Gruppenstunden finden in dreiwöchigem Rhythmus jeweils dienstags zwischen 16:30 Uhr und 18 Uhr geplant und werden auch in den Ferien angeboten. Zum Start der „Feuersteine“ bieten die Verantwortlichen 20 Betreuungsplätze an.
Von jedem Kind, muss mindestens ein Elternteil dem Steiner Feuerwehrverein beitreten. Mindestens einmal pro Jahr sollten ein Elternteil die Bereitschaft zeigen, bei den Gruppenstunden die Betreuer zu unterstützen. Die Treffen sollen auf eine spielerische und kindgerechte Art und Weise die Entwicklung der Kinder insbesondere in der Gemeinschaft aber auch in unterschiedlichen individuellen Kompetenzen fördern.
Gleichzeitig werden Inhalte rund um die Themen Feuer und Feuerwehr aber auch Erste Hilfe oder Sicherheitskompetenzen Einzug in den „Übungsplan“ finden. „Es soll eben eine bunte Mischung aus Spiel, Spaß und Spannung sein“, informiert Eva Pregler.
Die Verantwortlichen haben bereits ein eigens Logo für die Kinderfeuerwehr „Feuersteine“ entwickelt und Maria Pregler hat sogar einen eigenen Liedtext gedichtet, der in den kommenden Wochen durch einen Chor vertont werden soll. „Wir freuen uns auf den Start am 22. Februar und fiebern dem Tag schon sehr entgegen“, so Eva Pregler gegenüber den Versammlungsteilnehmern.

Anmeldung

Interessierte Eltern aus dem gesamten Ortsgebiet von Stein an der Traun können sich per E-Mail (kinderfeuerwehr@ffw-stein.de) an die Verantwortlichen der Kinderfeuerwehr wenden. Danach erhält man alle Unterlagen und kann bei Bedarf auch noch Fragen an die Betreuer richten. Die ersten 20 Anmeldungen werden berücksichtigt. Bei der Gründungsfeier am 22. Februar werden alle Kinder und deren Eltern zu einem gemeinsamen Kennenlernen eingeladen.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Die Feuerwehr holt ein „Pferd vom Eis“

Die Feuerwehr holt ein „Pferd vom Eis“

Tacherting / Landkreis Traunstein –  Nicht die sprichwörtliche Kuh, sondern ein Pferd mussten die Einsatzkräfte aus Tacherting und Oberfeldkirchen am Freitagabend (10. Januar) vom Eis holen.

Die Feuerwehr wurde gegen 17:30 Uhr alarmiert, weil im Ortsteil Mittermühle ein Pferd auf einem vereisten Sandplatz gestürzt war und aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen konnte. Mit Fingerspitzengefühl und Geschick gelang es den Floriansjüngern nach einer einstündigen Rettungsaktion ein „Happy End“ herbeizuführen und das Tier den überglücklichen Besitzern zu übergeben.
„Bei dieser Rettungsaktion mussten wir wirklich tief in die Trickkiste greifen“, so das erste Fazit des Tachertinger Kommandanten Walter Hofstetter. Das Eis auf dem spiegelglatten Sandplatz führte nicht nur dazu, dass das Pferd stürzte und aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen konnte, vielmehr hatten auch die etwa 25 Helfer der Feuerwehr Mühe, sich auf den Beinen zu halten, um die Rettung durchzuführen.
Nach kurzer Überlegung wie man das Tier aus dieser misslichen Lage befreien kann, entschlossen sich die Retter, das Tier auf eine Plane zu drehen und es mit vereinten Kräften vom Eis zu ziehen. „Dieses Manöver hat auf Anhieb funktioniert und das Tier hatte nach kurzer Zeit wieder festen Boden unter den Füssen“, informiert Walter Hofstetter.

Mit der Rettungsplane konnte das Pferd vom Eis gezogen werden Copyright Feuerwehr Tacherting
Ein „Happy End“

Als weitere Herausforderung stellte sich anschließend heraus, dass das Pferd bereits unterkühlt war und dadurch nicht mehr selbstständig aufstehen konnte. Deshalb haben seine Retter kurzerhand zahlreiche Decken zusammengetragen und es mit einem Strohbett abgedeckt. „Mit Flutlichtstrahlern aus dem Feuerwehrauto konnten wir außerdem zusätzliche Wärme erzeugen“, so Tachertings Kommandant.
Innerhalb kurzer Zeit erholte sich das Tier und der hinzugerufene Tierarzt hat die wärmespendenden Maßnahmen außerdem mit mehreren Infusionen unterstützt. „Ein letzter gemeinsamer Kraftakt war von Nöten, um dem Pferd wieder auf die Beine zu helfen“, so der Einsatzleiter und ergänzt, „wir waren überglücklich, als der Vierbeiner zwar erschöpft und von den Strapazen gezeichnet aber dennoch augenscheinlich unverletzt vor uns stand“.
Nach rund eineinhalb Stunden konnte das Pferd seinen glücklichen Besitzern übergeben werden und die Feuerwehr von der Einsatzstelle abrücken. „Am Ende war die große Anspannung bei allen Beteiligten rasch vergessen und allesamt haben sich über das Happy End sehr gefreut“, so Walter Hofstetter im Gespräch mit Hubert Hobmaier von der Pressestelle des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein abschließend.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Feuerwehr Tacherting)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 13. Januar

Namenstag haben: Gottfried, Hilarius, Hilmar, Jutta, Remigius

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Orlando Bloom (1977 – ist ein britischer Schauspieler, der vor allem in seinen Rollen als „Legolas“ in der „Herr der Ringe“-Trilogie und als „Will Turner“ in den „Pirates of the Caribbean“-Filmen bekannt wurde.)

– Liam Hemsworth (1990 – ist ein australischer Schauspieler, der in seinem Heimatland mit der TV-Serie „Neighbours“ bekannt wurde.)

– Joko Winterscheidt (1979 – ist ein deutscher Fernsehmoderator, der zusammen mit seinem Moderationspartner Klaas Heufer-Umlauf durch die Sendungen „MTV Home“  bekannt wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1957: Die Firma Wham-O produziert die von Walter Frederic Morrison entwickelten Pluto-Platten, die später unter dem Namen Frisbee-Scheiben bekannt werden.
  • 1977: Ein Großunfall im Reaktorblock A des Kernkraftwerks Gundremmingen führt zum Totalschaden des Kernreaktors. Es ist in Deutschland der erste und bisher einzige Großunfall eines Kernkraftwerks mit Totalschaden. Im Jahr 1983 beginnt der Rückbau des Reaktorblocks
  • 1968: Johnny Cash nimmt im Folsom State Prison in Kalifornien gemeinsam mit June Carter und den Tennessee Three sein erstes Live-Album in einem Gefängnis auf. At Folsom Prison wird eines der erfolgreichsten Alben aller Zeiten.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner)
Geschwindigkeitskontrollen in Wölkham

Geschwindigkeitskontrollen in Wölkham

Halfing / Landkreis Rosenheim – Die Polizeiinspektion Prien führte am Samstag (11.1.205) Geschwindigkeitskontrollen im Priener Ortsteil Wölkham teil. „Spitzenreiter“ des Tages war ein Fahrer, der mit 141 km/h auf der Staatsstraße unterwegs war, statt erlaubter 100 km/h.

Den Autofahrer erwarten nun, nach den Angaben der Polizei, ein Bußgeld in Höhe von 320 Euro, ein Fahrverbot von einem Monat und zwei Punkte in der Verkehrssünderdatei in Flensburg.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Prien am Chiemsee: mit der Faust ins Gesicht geschlagen

Prien am Chiemsee: mit der Faust ins Gesicht geschlagen

Prien / Landkreis Rosenheim – Am Bahnhof in Prien (Landkreis Rosenheim) kam es am Samstagabend (11.1.2025) zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Jugendlichen. Einer der beiden schlug seinem Kontrahenten unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. 

Zu dem Zwischenfall kam es, nach den Angaben der Polizei, gegen 19 Uhr im Bereich des Busbahnhofs. Das Opfer kam mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung für eine Nacht zur stationären Beobachtung ins Krankenhaus. 
Zur endgültigen Klärung des Sachverhalts und zur Identität des Schlägers sind noch weitergehende Ermittlungen erforderlich. 
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise unter Telefon 08051 / 90570.

Heilig Blut, Rosenheim, 1960

Heilig Blut, Rosenheim, 1960

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1960. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die B15 in Rosenheim bei der Wallfahrskirche Heilig Blut. 

Auf der Straße war auch zu dieser Zeti schon einiges los, aber längst kein Vergleich zur heutigen Zeit. Der Schäfer auf der Wiese gegenüber der Kirche Heilig Blut sorgt für eine idyllische Stimmung. Längst ist diese Fläche bebaut. 
(Quelle. Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Mittagstisch im Rosenheimer Bürgerhaus E-Werk

Mittagstisch im Rosenheimer Bürgerhaus E-Werk

Endorfer Au / Rosenheim –  Die Bürgerstiftung Rosenheim kocht auch 2025 wieder für ältere Menschen des Rosenheimer Stadtteils Endorfer Au im Bürgerhaus E-Werk (Oberwöhrstraße 76).

Aktuell stehen bereits sieben Termine fest, immer am Donnerstag ab 12 Uhr: 23. Januar, 23. Februar, 27. März, 24. April, 22. Mai, 26. Juni und 24. Juli. Anmeldung ist notwendig im Bürgerhaus E-Werk unter Telefon 08031 / 237272.
(Quelle: Pressemitteilung Bürgerstiftung Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)