AfD-Wahlplakate von Plakatwand gerissen und zerfetzt

AfD-Wahlplakate von Plakatwand gerissen und zerfetzt

Rosenheim – Eine 20-jährige riss am gestrigen Montagvormittag (13.1.2025) in der Rosenheimer Rathausstraße Wahlplakate der AfD von einer Holzwand, zerknüllte und zerriss das Papier und verstreute die Reste auf dem Gehweg. Zeugen informierten die Polizei. 

Der Sachschaden liegt nach den Angaben der Polizei bei rund 100 Euro. Gegen die 20-jährige aus dem nördlichen Landkreis von Rosenheim wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wahlplakat-Wand in Rosenheim beschädigt – Täter festgenommen

Wahlplakat-Wand in Rosenheim beschädigt – Täter festgenommen

Rosenheim – Polizisten beobachteten am gestrigen Montagabend (13.1.2025), wie ein Mann in der Rosenheimer Kaiserstraße, eine Wahlplakat-‚Wand mit einem Filzstift beschriftete – und schritten ein. 

Nach den Angaben der Polizei teilte der 53-jährige Schechener mit seinen Schriftzügen auf der Holzwand mit, dass er mit dem Wahlsystem an sich nicht einverstanden ist. Wahlplakate beschädigte der Mann, nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei, nicht. 
Die Filzstifte, die er bei sich hatte, wurden sichergestellt. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Der Sachschaden bewegt sich im zweistelligen Eurobereich.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 14. Januar

Namenstag haben: Berno, Diomira, Engelmar, Malachias, Rainer

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Jan Fedder (1955 – war ein deutscher Schauspieler, der seit 1992 den Polizisten „Dirk Matthies“ in der erfolgreichen Vorabendserie „Großstadtrevier“ mimte, in zahlreichen weiteren Produktionen vor allem norddeutsche Charaktere verkörperte und im Norden Deutschlands als Volksschauspieler galt.)

– Howard Carpendale (1946 –  ist ein überwiegend im deutschsprachigen Raum aktiver südafrikanischer Schlagersänger und Komponist.)

– Anselm Grün (1945 – ist ein deutscher Benediktinermönch, der lange Jahre als wirtschaftlicher Verwalter der Abtei Münsterschwarzach tätig war und als Schriftsteller von über 300 spirituellen Büchern mit einer Millionenauflage zu den meistgelesenen Autoren Deutschlands zählt.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1914: Henry Ford lässt die Produktion des Automobils Ford Modell T auf
  • 1973: Mit Elvis Presleys via Satellit übertragenem Konzert Aloha from Hawaii wird erstmals ein Ereignis dieser Art in verschiedenen Ländern live im Fernsehen ausgestrahlt.
  • 2002: Fast ein Jahr nach Ausbruch einer Epidemie der Maul- und Klauenseuche wird Großbritannien wieder als frei von der Seuche gemeldet.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner)
Gillitzerblock, Rosenheim, 1970er

Gillitzerblock, Rosenheim, 1970er

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1970er Jahre. Auf der alten Aufnahme sehen wir die Gillitzerblock in Rosenheim. 

Die Münchener Straße war zu dieser Zeit noch keine Fußgängerzone. Viele der Läden, die man auf diesem Fotooldie erkennen kann, gibt es längst nicht mehr.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Bundespolizei stellt Waffen bei Grenzkontrollen in Kiefersfelden sicher

Bundespolizei stellt Waffen bei Grenzkontrollen in Kiefersfelden sicher

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Die Bundespolizei Rosenheim hat am Wochenende (11. und 12.1.2025) bei Grenzkontrollen an der Inntalautobahn (Landkreis Rosenheim) mehrere Verstöße gegen das Waffengesetz festgestellt. In drei Autos wurden zwei Schreckschusswaffen, eine Luftpistole und ein Butterflymesser gefunden. Die Waffen wurden sichergestellt. Die ehemaligen Besitzer erhielten eine Anzeige.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Bei einem 21-jährigen Deutschen fanden die Beamten an der Kontrollstelle an der A93 im Kofferraum seines Autos zwei Schreckschusspistolen, die echten Waffen täuschend ähnlich sahen. Da er nicht im Besitz der dafür notwendigen Dokumente war, wurden die Pistolen sichergestellt. Der junge Mann muss sich mit einer Anzeige wegen des unerlaubten Führens und Besitzens von Schusswaffen auseinandersetzen.
Ein 22-Jähriger aus Rumänien erhielt die gleiche Anzeige. Die Frage der Bundespolizisten, ob er Waffen dabeihätte, verneinte er. Bei der anschließenden Kontrolle seines Fahrzeugs wurden die Beamten jedoch fündig. Unter dem Beifahrersitz war eine Luftpistole versteckt, für die der Rumäne keine Genehmigung vorlegen konnte.
Zuvor war den Bundespolizisten bei der Kontrolle ein anderer rumänischer Staatsangehöriger aufgefallen, weil ein Butterfly-Messer auf dem Armaturenbrett seines Wagens lag. Er wurde wegen des Besitzes eines verbotenen Gegenstandes angezeigt.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizie / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Geplante Flüchtlingsunterkunft: Landrat äußert sich zur Klage der Gemeinde Rott

Geplante Flüchtlingsunterkunft: Landrat äußert sich zur Klage der Gemeinde Rott

Rott / Landkreis Rosenheim – Der Streit um die geplante Flüchtlingsunterkunft in Rott (Landkreis Rosenheim) geht weiter. Die Gemeinde Rott will nun mittels Klage gegen die Inbetriebnahme vorgehen (wir berichteten). Nun hat Rosenheims Landrat Otto Lederer dazu geäußert. 

Der Gemeinderat der Gemeinde Rott am Inn hat beschlossen gegen die geplante Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete im Gewerbegebiet „Am Eckfeld“ Klage einzureichen. Die Klage richtet sich gegen die Baugenehmigung des Landratsamtes Rosenheim. Dazu sagt Landrat Otto Lederer: „In einem Rechtsstaat ist es das grundlegende Recht jeder Kommune, Verwaltungsentscheidungen gerichtlich überprüfen zu lassen. Dieses Recht ist ein wesentlicher Bestandteil unserer demokratischen Grundordnung und ermöglicht es, unterschiedliche Standpunkte auf juristischem Wege zu klären. Die Gemeinde Rott hat von diesem Recht Gebrauch gemacht und eine Klage gegen die erteilte Baugenehmigung eingereicht“.
Selbstverständlich respektiere das Landratsamt diesen rechtlichen Schritt und werde das weitere Verfahren in der gebotenen Sachlichkeit begleiten: „Die unabhängige gerichtliche Prüfung wird Klarheit in der Sache schaffen. Wir vertrauen auf die Expertise des Verwaltungsgerichts, das nun über die vorgebrachten Rechtsfragen entscheiden wird.“
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Landratsamt Rosenheim)

Mittelschule Feldkirchen-Westerham und Calida-Group werden IHK-Bildungspartner

Mittelschule Feldkirchen-Westerham und Calida-Group werden IHK-Bildungspartner

Feldkirchen-Westerham / Bruckmühl – Gemeinsam für eine praxisnahe und realistische Berufsorientierung: Die Mittelschule Feldkirchen-Westerham und die Bruckmühler Calida Group Digital GmbH haben jüngst eine IHK Bildungspartnerschaft geschlossen. Beide Seiten wollen in Zukunft bei der Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf das Berufsleben eng zusammenarbeiten. Im Rahmen der Bildungspartnerschaft sind unter anderem Betriebsführungen, Bewerbungstrainings und Praktika geplant.

Schulleiter Jürgen Lang freut sich über die achte Bildungspartnerschaft seiner Schule mit einem Unternehmen aus der Region. „Dank dieser Kooperationen können wir realistische und praxisnahe Einblicke in den Alltag eines heimischen Unternehmens ermöglichen. Unsere Schülerinnen und Schüler profitieren davon, dass wir unser Netz aus IHK Bildungspartnerschaften vergrößern. Sie können so Ausbildungsberufe und Karrieremöglichkeiten kennenlernen sowie Tipps von Profis für eine erfolgreiche Bewerbung erhalten. Unser Ziel ist es, dass jede Schülerin und jeder Schüler einen passenden Job findet und eine erfolgreiche Berufsausbildung absolviert.“

„Für uns als Unternehmen ist es eine große Freude, die Bildungspartnerschaft mit der Mittelschule Feldkirchen-Westerham einzugehen und gemeinsam mit den Lehrkräften an einer praxisorientierten Berufsorientierung für die Schülerinnen und Schüler zu arbeiten“, betont Carina Lettenbichler, Ausbildungsleitung der Calida Group Digital GmbH, die zur Schweizer Fashionbrand Calida gehört. „Die Zusammenarbeit gibt uns die Gelegenheit, unsere Ausbildungsangebote im E-Commerce-Bereich vorzustellen. Durch den engen Kontakt zu den jungen Frauen und Männern bekommen wir auch ein besseres Gefühl für ihre Vorstellungen und Interessen rund um die bevorstehende Arbeitswelt. Auch erfahren wir, welche Fragen sie zum Start ins Berufsleben haben und können gezielter darauf eingehen. Das hilft uns als zukunftsorientierter Arbeitgeber sehr.“

Bereicherung für heimische Wirtschaft und Schule

Eine lebendige Partnerschaft zwischen Schulen und Unternehmen ist aus Sicht von
Jens Wucherpfennig, Leiter der IHK-Geschäftsstelle in Rosenheim, eine Bereicherung für die heimische Wirtschaft und die Schüler. „Je besser wir Jugendliche und Unternehmen miteinander vernetzen, desto erfolgreicher sind wir in der Berufsorientierung. Dank solcher Partnerschaften können Schülerinnen und Schüler die Vielfalt der Ausbildung in technischen und kaufmännischen Berufen kennenlernen. Die Betriebe können die Schüler schrittweise an ihre Ausbildungsangebote heranführen und nehmen ihnen damit Berührungsängste. Als IHK begrüßen wir es, dass das Netz von Bildungspartnerschaften in der letzten Zeit immer dichter wurde. Wir würden uns freuen, wenn jede allgemeinbildende Schule in der Region eigene Bildungspartnerschaften unterhält.“

Über die IHK Bildungspartnerschaften

Bei einer Bildungspartnerschaft stellt die IHK zunächst den Kontakt zwischen interessierten Schulen und Unternehmen her. Besonders am Anfang berät sie bei der Umsetzung der Partnerschaft im Schul- und Unternehmensalltag. Die Möglichkeiten einer praxisnahen Berufsorientierung reichen von Berufsinfoabenden, Betriebsführungen und Praktika über Mitmach-Angebote in den Betrieben zum Girls‘ oder Boys‘ Day bis hin zu Lehrerpraktika. Unternehmen oder Schulen, die an einer Bildungspartnerschaft interessiert sind, können sich direkt an die IHK für München und Oberbayern wenden: 089 – 5116-0 und bildungspartnerschaft@muenchen.ihk.de Weiterführende Infos gibt es unter online unter ihk-muenchen.de/bildungspartner.
(Quelle: Pressemitteilung Copyright IHK München / Beitragsbild: Copyright IHK München, zeigt von links Yvonne Campos (Bildungsberaterin in der IHK-Geschäftsstelle Rosenheim), Carina Lettenbichler (Calida), Jürgen Lang (Schulleiter), Ralf Kassirra (stellvertretender Schulleiter) und Ramona Held (Lehrerin)). 

Rosenball Rosenheim 2025: Agenten, Akrobatik und Adrenalin

Rosenball Rosenheim 2025: Agenten, Akrobatik und Adrenalin

Rosenheim – Mit dem Rosenball wurde in Rosenheim am vergangenen Samstag (11.1.2025) die Faschingssaison 2025 offiziell eröffnet: Die Besucher erwartete ein Abend mit Glamour und bester Unterhaltung.

Rosenball in Rosenheim 2025. Fotos: Copyright Evi Gröning
Das Rosenheimer Prinzenpaar begeisterte mit einem bezaubernden Prinzenwalzer. Fotos: Copyright Evi Gröning

Das Kultur- und Kongresszentrum in Rosenheim verwandelte sich an diesem Abend in die Zentrale einer streng geheimen, hochkarätigen Operation. Immerhin heißt das Motto der Rosenheimer Faschingsgilde in diesem Jahr: „Mission Rosalia Undercover am Max-Josefs-Platz“.

Schon der Einzug der 20 Debütanten-Paare ließ keinen Zweifel daran, dass dieser Abend etwas Besonderes werden würde. Mit ihrer Fächer-Polonaise , dem  Radetzky-Marsch von Johann Strauss und dem glamourösen Kesmarki Show Walzer „Padam-Padam“ eröffneten sie die Tanzfläche mit Stil und Perfektion.
Doch der wahre Höhepunkt: Die feierliche Inthronisation des neuen Prinzenpaares! Prinz Andreas IV., galaktischer Regent aus der Welt der artistischen Räder, und Prinzessin Sophia I., glitzernde Akrobatin aus dem Land des Funkelstroms, wurden mit tosendem Applaus in ihre Regentschaft eingeführt. Agentenmäßig wurden sie nicht nur mit königlichen Insignien ausgestattet, sondern auch vom sechsjährigen Schlüsselkind Paulina Scholze (im Team mit Oberbürgermeister Andreas März) offiziell beauftragt, über Rosenheim zu wachen. Ein königlicher Auftrag, der mit Charme und Bravour angenommen wurde.
Mit ihrem romantischen Prinzenpaarwalzer startete das frisch gekrönte Duo dann in ihre Regentschaft. Die Performance? Ein Traum aus Anmut und Eleganz, der selbst James Bond für einen Moment innehalten und klatschen lassen hätte.
Natürlich fehlten auch die Stars der Tanzwelt nicht: Anastasia Menzel und Josue Hauser zeigten mit ihren beeindruckenden Solos „My Heart“ und „Rise“, dass Tanz mehr ist als Bewegung – es ist Kunst! Ihr Contemporary Dance Duo „Behind the Curtain“ brachte Emotionen auf die Bühne, die bis in die hinterste Reihe zu spüren waren.
Elian Preuhs und Theresa Sommerkamp sorgten mit ihrer schwungvollen Boogie-Woogie-Show dafür, dass das Publikum sich wie in einem 50er-Jahre-Tanzlokal fühlte. Mit authentischen Moves und einer Energie, die selbst Knight Rider K.I.T.T. hätte neidisch werden lassen, brachten sie den Saal zum Kochen.
Die Lateinformation FG Wasserburg-München, bekannt aus der 2. Bundesliga, setzte schließlich mit ihrer Choreografie „One Chance“ ein weiteres Highlight. Mit Präzision und Dynamik lieferten sie eine Show, die eher an einen perfekten Agenteneinsatz erinnerte als an einen klassischen Tanzauftritt.
Als die Uhr Mitternacht schlug, übernahm die Faschingsgilde Rosenheim das Kommando – und was für eine Show sie im Gepäck hatte! Mit ihrem brandneuen Programm „Mission Rosalia – Undercover am Max-Josefs-Platz“ katapultierten sie die Ballbesucher direkt in eine Welt aus Spionage, Action und Nostalgie. Die Musikauswahl? Einfach Kult! Von Magnum bis Mission Impossible, von James Bond bis Knight Rider – jeder Ton ein Volltreffer. Während die Melodien die Erinnerungen an goldene Filmklassiker weckten, sorgten die Tänzer und Akrobaten mit witzigen, rasanten und perfekt inszenierten Auftritten für tosenden Applaus.
Musikalisch war der Abend ein voller Erfolg: Während die Premium Style Band im Saal Bayern mit eleganter Ballroom Music punktete, brachte die Nighthawk-City-Band im Saal Rosenheim die Party richtig in Schwung. In der Bar übernahm DJ Andreas Präg und verwandelte die Bar in eine Tanzfläche, die selbst Ethan Hunt keine Ruhe gelassen hätte.
(Quelle: Artikel: Evi Gröning / Beitragsbild, Fotos: Evi Gröning)
Figurentheater Hattenkofer zu Gast beim Stadtjugendring Rosenheim

Figurentheater Hattenkofer zu Gast beim Stadtjugendring Rosenheim

Rosenheim – Am 18. Januar um 15 Uhr hoppelt Mimilotta Hasenohr frohgelaunt und ohne Angst über die Bühne im Lokschuppen und weiter durch Wald und Wiesen. Das Figurentheater „Kleine Schwester Hasenohr“ ist zu Gast beim Stadtjugendring Rosenheim.

Mimilotta hoppelt so weit, dass sie sich total verhüpft und auf einmal nicht mehr weiß, wo sie ist. Sie sucht in allen Höhlen und fragt alle Tiere, die ihr begegnen, nach dem Weg, aber niemand weiß, wo ihr Zuhause ist.
Und dann taucht auch noch der Fuchs auf. Mimilotta ist nicht besonders mutig, aber listig und schnell. So schnell wie der Wind. Da kommt selbst der Fuchs nicht hinterher.
Schließlich findet sie ihr großer Bruder. Er nimmt sie bei der Pfote, sie hüpfen gemeinsam nach Hause und trinken Kakao.
Mimilottas Welt entfaltet sich aus einer Garderobe. Schirme, Jacken, Handschuhe, Schals und Mützen werden zu Landschaft, Höhlen, Lebewesen und Gefahren auf die sie trifft. Eine Geschichte für zaghafte, ängstliche, schüchterne und mutige Kinder, aus der sie Kraft schöpfen können für die Begegnungen mit der Welt. Das Figurentheaterstück ist für Zuschauer ab 3 Jahren. Kartenvorverkauf unter: www.stadtjugendring.de/kindertheater.html
(Quelle: Pressemitteilung SJR / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bücherei Prien: Rekord-Ausleihe in 2024

Bücherei Prien: Rekord-Ausleihe in 2024

Prien / Landkreis Rosenheim – Im Jahr 2024 gab es in der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren rund 8 Millionen Personen, die täglich dazu kamen, ein Buch zur Hand zu nehmen. Ein positiver Trend, den auch die Bücherei Prien mit einer Rekord-Ausleihe von insgesamt 140.972 Medien verzeichnen konnte.

So kamen während der 1.215 geöffneten Stunden 30.708 Besucher, 2.292 mehr als im Vorjahr, die sich mit neuem Lesestoff eindeckten. Erfreulicherweise konnte das fünfköpfige Büchereiteam im vergangenen Jahr 422 neue Leser begrüßen, somit hat die Einrichtung im Dachgeschoss des Haus des Gastes derzeit 2.360 aktive Mitglieder mit einem gültigen Benutzerausweis. 2.884 neue Medien wurden im Jahr 2024 aufgenommen. Damit umfasst der Bestand der seit 1969 bestehenden Bücherei momentan 24.847 physische Medien sowie 25.749 digitale Medien beim Bibliotheksverbund Biblioload.
Die digitale Onleihe wurde 16.362-mal von den Lesern der Bücherei Prien genutzt. „Generell lässt sich in der Statistik mit dem Einzug von E-Books, E-Audios, elektronischen Zeitungen und Zeitschriften ein Wandel beim Ausleihverhalten feststellen. Doch das analoge Buch wird auch im digitalen Zeitalter eine beständige Zukunft haben, wie die Zahlen der entliehenen Medien deutlich zeigen“, resümiert Büchereileiterin Melanie Schieber. Auch werde die Möglichkeit, Bücher von Partnerbibliotheken zu bestellen, von den Lesern mehr und mehr genutzt. Medien, die nicht im Bestand der Priener Bücherei sind, können gegen eine kleine Gebühr beispielsweise über den Bibliotheksverbund Biblio18 von anderen öffentlichen Bibliotheken oder per Fernleihe aus wissenschaftlichen Bibliotheken bestellt und in die Bücherei Prien geliefert werden.

Was wurde am häufigsten ausgeliehen?

Besonders beliebt bei den Kindern war neben Bilderbüchern, wie „Lieselotte hat Langeweile“ und „Lieselotte sucht“ von Alexander Steffensmeier, vor allem die CDs „Mission Mars“ von der Serie „Die drei ??? Kids“ und „Die Maske der Königin“ von der Serie „Die drei !!!“. Die Buchreihen „Woodwalkers“ und „Seawalkers“ von der Autorin Katja Brandis kamen bei den Jugendlichen gut an. Bei den Erwachsenen war der Roman „Kein guter Mann“ von Andreas Izquierdo mit 21 und der Miss Merkel-Krimi „Mord auf hoher See“ von David Safier“ mit 20 Entleihungen sehr gefragt. In den Kategorien Sach- und Hörbuch waren „Veggie for Family“ von Dagmar von Cramm und „Das Kind in dir muss Heimat finden“ von Stefanie Stahl am häufigsten entliehen. Der absolute „Medienhit“ des Jahres war mit 35 Entleihungen die Tonie-Hörfigur „Erdbeerinchen Erdbeerfee“ von der Kinderbuchautorin Stefanie Dahle. Die Bücherei Prien ist aber nicht nur eine Einrichtung zur Medienausleihe, sie ist vielmehr ein Ort des Kulturlebens und ein sozialer Treffpunkt für alle Generationen.
So werden die Räumlichkeiten im Dachgeschoss des Haus des Gastes gerne als Aufenthaltsort genutzt und das vielfältige Angebot zur Leseförderung und Medienkompetenz, wie Klassenführungen und das wöchentlich stattfindende Bilderbuchkino, ist äußerst beliebt. Schulklassenbesuche oder auch Büchereiveranstaltungen, wie beispielsweise die musikalische Lesung „Der kleine Prinz“ mit dem Schauspieler August Zirner und Kai Struwe am Kontrabass, der abenteuerliche Kinder-Filmabend „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ anlässlich des 95. Geburtstages von dem Autor Michael Ende (1929-1995) sowie das adventliche Seniorencafé „Plätzchenduft und Tannengrün“ bereicherten 2024 den kulturellen Jahresablauf in Prien und zogen insgesamt 2.143  Besucher, 542 Personen mehr als im Vorjahr, an. Auch in diesem Jahr plant die Bücherei wieder ein abwechslungsreiches Programm. So starten die Büchereiveranstaltungen am kommenden Donnerstag, 16. Januar mit dem Vortrag „Ein explosives Jahr: fordernd und fördernd“ der Astrologin und Buchautorin Hermine-Marie Zehl in das noch jungfräuliche Jahr.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Zwei Auszeichnungen wurden der Bücherei Prien 2024 verliehen: (v.l.n.r.) Büchereileiterin Melanie Schieber mit dem Gütesiegel „Bibliotheken – Partner der Schulen“ des Bayerischen Staatsministeriums und ihre Kollegin Moni Zech mit der Urkunde „Lesezeichen 2024“, ausgezeichnet von Bayernwerk. Copyright Markt Prien a. Chiemsee)

Faschingsauftakt in Surberg: ein Feuerwerk an Tanzkunst und Frohsinn

Faschingsauftakt in Surberg: ein Feuerwerk an Tanzkunst und Frohsinn

Surberg / Landkreis Traunstein – Die Veitsgroma Zunft aus Traunstein hat am Samstagabend (11.1.2025) zum Faschingsauftakt in die Surtalhalle der Gemeinde Surberg geladen und die Zuschauer folgten scharenweise der Einladung. Bis in die Nachtstunden hinein präsentierten alle Gastgarden ein Feuerwerk an Tanzkunst und die Gastgeber beeindruckten ebenfalls mit mehreren großartigen Darbietungen.

Faschingsauftakt der Veitsgroma Zunft in Traunstein. Fotos: Hubert Hobmaier

Beim Faschingsauftakt der VEitsgroma Zunft war die Surhalle voll besetzt. Fotos: Hubert Hobmaier 

Traunsteins Oberbürgermeister nutzte die Möglichkeit, den Rathausschlüssel der Großen Kreisstadt „loszuwerden“ und überreichte der Veitsgroma Chefin Josefine Dumebi außerdem einen Spendencheck.
„Ich darf heute gleich sechs Bürgermeisterinnen und Bürgermeister begrüßen“ freute sich die Veitsgroma Chefin Josefine Dumebi bei der offiziellen Begrüßung an die eine Ordensverteilung an verdiente und „ehrenwürdige“ Gäste folgte. Völlig „kampflos“ überreichte Traunsteins Stadtoberhaupt Christian Hümmer den Verantwortlichen den Rathausschlüssel und übergab gleichzeitig einen Spendenscheck in Höhe von 222 Euro als Unterstützung für die ehrenamtliche Vereinsarbeit. „So leicht wie in diesem Jahr ist mir dies noch nie gefallen“, betonte der Oberbürgermeister und schob hinterher, „in der Stadt Traunstein gibt’s definitiv nichts zu holen“.

Faschingsauftakt der Veitsgroma Zunft in Traunstein. Fotos: Hubert Hobmaier

Das hat Tradition: Der Traunsteiner Bürgermeister überreichte an die Faschingsgesellschaft den Rathausschlüssel. 

Seine Freude, auch in diesem Jahr die Gäste aus Traunstein begrüßen zu dürfen, brachte Surbergs Bürgermeister Michael Wimmer zum Ausdruck. „Es freut mich unheimlich, dass in den Reihen der Kindergarde auch viele Surberger Kinder dabei sind“, sagte er und brachte gleichzeitig augenzwinkernd seine Übernahmepläne zum Ausdruck. „Wenn das so weiter geht, dann werden wir Surberger doch eines Tages Traunstein übernehmen“, so seine Aussage, die für einen Lacher im Saal sorgte. In Sachen Kostüme konnte den beiden Rathauschefs niemand etwas vormachen. Sie kamen als Zwillinge verkleidet jeweils mit schwarzer Hose, weißem Hemd und blauen Sakko.

Dr. Gerhard Ummenberger, seines Zeichens Bundesgeneralsekretär und Landespräsident der Faschingsgilden in Salzburg und Tirol, hob insbesondere die langjährige und enge Verbundenheit der Faschingsvereine in der Grenzregion hervor. In die Riege der Ehrengäste reihte sich auch der Vizepräsident des Bund deutscher Karneval, Martin Pommer. Im Anschluss an die Eröffnungszeremonie folgte der Eröffnungswalzer, ehe die heimischen Garden die Tanzfläche in der Surtalhalle übernahmen. Moderiert wurde der Abend von Josefine Dumebi und ihrer Stellvertreterin Petra Tradler und für den nötigen Schwung während der Tanzrunden sorgte das „Duo Melody“.

Faschingsauftakt der Veitsgroma Zunft in Traunstein. Fotos: Hubert Hobmaier

Viel Applaus gab es auch für die Traunsteiner Kindergarde.

Ein beeindruckendes Bühnenprogramm hatten dabei die Gastgeber selbst zusammengestellt. Neben der Kindergarde und der Jugendgarde waren der Fanfarenzug mit von der Partie und die Showgarde beeindruckte mit einer ebenso schönen, wie tänzerisch ansprechenden Aufführung. Die Kinder tanzten sich mit ihrem Auftritt „Party im Schlaraffenland“ in die Herzen der Zuschauer und die Jugendgarde machte „Party in der USA“. Mit dem Titel „Skaterella“ tanzten sich die Frauen und Männer in die Herzen des Publikums und brachten mit ihrer Rollschuheinlage noch einen Höhepunkt auf die Bühne, was das heimische Faschingspublikum in dieser Form noch nie zu sehen bekommen hatte. Völlig zurecht ernteten alle Darbietungen der Gastgeber kräftigen Applaus und die Jüngsten im Verein, durften sogar eine Zugabe tanzen. „Angelehnt an das Jubiläumsjahr 650 Jahre Stadterhebung sind wir von der Veitsgroma Zunft heuer unter dem Motto Partyfieber unterwegs“, informierte die Moderatorin das Publikum.

Zum ersten Mal waren heuer die Chiemseenixen aus Bernau mit dabei. Sie zogen mit schwingenden Österreich und Schweiz Fahnen ein und begeisterten das Publikum mit einer sehenswerten Alpenrepublik Show. Ganz klassisch schwebte außerdem das Prinzenpaar mit Max I. und Katharina II. zu schönen Walzerklängen über die Bühne und die Gardemädchen präsentierten einen „blitzsauber getanzten“ Gardemarsch.
Ebenfalls eine vielumjubelte Premiere durften die „Calimeros Emmerting“ auf den Bühnenbrettern der Veitsgroma Zunft feiern. Ihre Raumfahrtshow beeindruckte nicht nur durch Abwechslung und tänzerische Hochkunst, vielmehr bildete auch die tolle Liederauswahl und eine liebevoll inszenierte Story nach der Suche des „Calimeros“ eine wunderbare Geschichte, für die es kräftigen Applaus seitens der Zuschauer gab.
Kraftvoll und mit viel Schwung betraten die Cheerleader von Sing-Sang Teisendorf die Bühne und präsentierten ebenfalls eine absolut sehenswerte Darbietung mit Hebefiguren. Dabei strahlten die Tänzer zusammen mit ihrer Präsidentin Rita Kapferer um die Wette. Der wunderschöne Tanz, verbunden mit der Begeisterung der Akteure auf der Bühne kam beim Publikum ebenfalls sehr gut an.

Faschingsauftakt der Veitsgroma Zunft in Traunstein. Fotos: Hubert Hobmaier

Die Grabenstätter Garde begeisterte mit einem temperamentvollen Show.

International wurde es mit dem Auftritt der 1. Großen Salzburger Faschingsgilde, die auch in diesem Jahr keine Kosten und Mühen gescheut haben, um die Reise nach Traunstein anzutreten. Das Prinzenpaar Bernhard II. und Teresa I. musste Präsidentin Sabine Strobel zwar krankheitsbedingt entschuldigen, dennoch feierten die Salzburger mit ihrem Gardepaar und den „Lucky Ladys“ und dem Motto „Movie Star“ einen vielumjubelten Auftritt.

Hoch hinaus ging es einmalmehr beim Auftritt der Faschingsgarde des TSV Grabenstätt. Die diesjährige Show entführt die Zuschauer in die Kinogeschichte und reicht von der Zeit der Stummfilme bis hin zu aktuellen Kinoklassikern wie „101 Dalmatiner“. Tänzerisch präsentierten sich die Frauen und Männer auf höchstem Niveau und beeindruckten die Zuschauer im Minutentakt mit Hebefiguren, die bis fast unter die Decke der Surtalhalle reichten.

Auch der Faschingsclub Tittmoning überzeugte mit tollen Kostümen und Tanzkunst

Kann den Liebe Sünde sein“, so lautet das Motto des Faschingsclubs Tittmoning in dieser Saison. Der Gruppentanz darf dabei zweifelsfrei als „sündhaft schön“ bezeichnet werden. In tollen Kostümen und Tänzerischer Feinkunst schafften es die Akteure spielend, das Publikum auch zur späteren Stunde zu begeistern und ernteten für ihren Auftritt kräftigen Applaus.

Mit den Faschingsfreunden Blau Weiss Kammer war auch der zweite Faschingsverein aus der Großen Kreisstadt mit von der Partie. Präsident Max Hiebl schickte zum Faschingsauftakt das Prinzenpaar Andreas IV. und Anita I. mit ihrem Prinzenwalzer sowie die beiden Gardepaare mit einem sehenswerten Gardetanz ins Rennen. Anschließend sorgte die Showgruppe insbesondere mit spektakulären Hebefiguren für staunende Blicke und begeisterte die Gäste mit ihrer Schwarzlichtshow „Kammer voll verhext“.

Faschingsauftakt der Veitsgroma Zunft in Traunstein. Fotos: Hubert Hobmaier

Auftritt der Garde aus Emmerting.

Den Abschluss des Auftritt Reigens bildete „die Lizenz zum Tanzen“ der Faschingsgesellschaft Prienarria. Die Gäste aus Prien waren ebenfalls zum ersten Mal bei der Faschingseröffnung der Veitsgroma Zunft dabei und präsentierten in Anlehnung an den James Bond Klassiker die liebevoll inszenierte Geschichte „die Lizenz zum Tanzen“. Neben dem Showauftritt präsentierte das Prinzenpaar Franz II. und Johanna III. einen klassischen Prinzenwalzer und erntete insbesondere für ihren Rock´n Roll Teil völlig zurecht kräftigen Applaus.

Zwischen den Auftritten wurde das Tanzbein geschwungen

Zwischen den Auftritten nutzten viele Gäste fleißig die Möglichkeit, auch selbst das Tanzbein zu schwingen oder erfreuten sich an der kulinarischen Auswahl, die die Gastgeber zusammengestellt hatten. Josefine Dumebi konnte zwischendurch auch noch Vertreter der Traun-Narrischen aus Traunreut, von So Halunke Waging, der Faschingsgilde Naracucula Kuchl sowie Faschingsgilde „Grünober“ aus Straßwalchen begrüßen. Darüber hinaus dürften zahlreiche „tiefgreifende Fachgespräche“ der Faschingsnarren im Anschluss an das Rahmenprogramm im Barbereich geführt worden sein, ehe die Gäste zu später Stunde ihre Heimreise antraten.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbild, Fotos: Hubert Hobmaier)

Zweckham: Pkw-Brand ruft Feuerwehr auf den Pla

Zweckham: Pkw-Brand ruft Feuerwehr auf den Pla

Zweckham / Landkreis Traunstein – Ein Pkw-Brand hat am Samstagabend (11.1.2025) in Zweckham (Landkreis Traunstein) die Feuerwehr auf den Plan gerufen. Durch das schnelle Eingreifen der Floriansjünger konnte das Feuer im Motorraum schnell gelöscht werden. 

Unmittelbar nach dem Eintreffen der ersten Löschmannschaft machte sich ein Atemschutztrupp an die Arbeit, um das Kleinfeuer im Motorraum vollständig ablöschen beziehungsweise die Rauchentwicklung zu stoppen. Nach derzeitigen Erkenntnissen des Kreisfeuerwehrverband Traunstein war eine geringe Menge an Motoröl ausgetreten und ist anschließend auf heiße Bauteile des Motors getropft. Dies hat dann in der Folge zu einem kleinen Feuer beziehungsweise einer Rauchentwicklung geführt. Innerhalb kurzer Zeit konnte die weitere Ausbreitung gestoppt und die Gefahr gebannt werden. Mittels Wärmebildkamera kontrollierten die Einsatzkräfte noch den Motorraum auf weitere Hitzequellen.

Nach rund 20 Minuten waren alle Maßnahmen abgeschlossen und die Feuerwehren konnten von der Einsatzstelle abrücken. Einer ersten Einschätzung nach, ist an dem Audi nur ein geringer Sachschaden entstanden. Insgesamt waren rund 35 Einsatzkräfte der Feuerwehren Traunwalchen, Kammer und Pierling sowie Kreisbrandmeister Stefan Helmel im Einsatz.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Feuerwehr Kammer)