Frontalzusammenstoß in Miesbach

Frontalzusammenstoß in Miesbach

Miesbach –  Frontalzusammenstoß in Miesbach am gestrigen Freitagnachmittag (10.1.2024): Zwei Personen wurden verletzt. Die Fahrbahn wurde für eine Stunde komplett gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsstörungen führte. 

Nach derzeitigem Stand der polizeilichen Ermittlungen kam ein 58-jähriger Sprinterfahrer auf der Bundesstraße 472 in Miesbach aus Unachtsamkeit auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem Skoda einer 46.högrugeb Baierbrunnerin. 
Der Skoda wurde anschließend gegen eine Straßenlaterne geschleudert und kam neben der Fahrbahn zum Stehen. Beide Fahrzeuge wurden durch den Zusammenprall total beschädigt und mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden.
Während der Unfallaufnahme sowie der Fahrbahnreinigung wurde die Fahrbahn komplett gesperrt und konnte erst nach einer Stunde wieder für den Verkehr freigegeben werden. Während dieser Zeit gab es erhebliche Verkehrsbehinderungen. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„David siegt gegen Golliath“: Starbulls ringen Kassel nieder

„David siegt gegen Golliath“: Starbulls ringen Kassel nieder

Rosenheim – Angekündigt war dieses Eishockey-Spiel als Kampf von „David gegen Goliath“. Doch eine Riesenportion Leidenschaft, Kampfgeist und taktische Disziplin trugen tatsächlich die ersatzgeschwächten Starbulls Rosenheim am Freitagabend (10.1.2025) zum 4:2 Heimsieg gegen die favorisierten Kassel Huskies. 

Eishockeyspiel: Starbulls Rosenheim gegen Kassel (10.1.2025). Fotos: Copyright Ludwig Schirmer udn Peter Lion

Keine schöne Szene im zweiten Dritell: Manuel Strodel und Marco Müller bleiben zunächst regungslos auf dem Eis liegen. Fotos: Ludwig Schirmer und Peter Lion

Eishockeyspiel: Starbulls Rosenheim gegen Kassel (10.1.2025). Fotos: Copyright Ludwig Schirmer udn Peter Lion

Marco Müller wird mit der Trage vom Eis gebracht. 

Zwei Spieler bleiben regunglos auf dem Eis liegen

Vier Minuten waren im zweiten Drittel gespielt, als Manuel Strodel die Scheibe in der neutraler Zone am ihm entgegenkommenden Marco Müller vorbeilegte und vom Gästeverteidiger mit enormer Wucht gegen den Kopf gecheckt wurde. Beide Spieler blieben zunächst regungslos liegen. Müller, der an die Bande knallte, wurde nach mehreren Minuten mit der Trage vom Eis gebracht. Eine Strafe gegen ihn verhängten die Unparteiischen nicht.

Eishockeyspiel: Starbulls Rosenheim gegen Kassel (10.1.2025). Fotos: Copyright Ludwig Schirmer udn Peter Lion

4254 Zuschauer sahen das Spiel im ROFA-Stadion.

Strodel tauchte im letzten Drittel noch einmal kurzzeitig auf dem Eis auf, nach einem weiteren Check – in diesem Fall hart, aber nicht regelwidrig – musste er dann endgültig passen. In der Pressekonferenz nach dem Spiel gab Kassels Cheftrainer Todd Woodcroft Entwarnung und signalisierte, dass Marco Müller am Sonntag möglicherweise schon wieder spielen kann. Starbulls-Headcoach Jari Pasanen äußerte ebenfalls ein bisschen Hoffnung, dass Strodel am Sonntag wieder im Rosenheimer Line-up könne.

Viele Ausfälle bei den Starbulls

Am Freitag fehlten bei den Starbulls zusätzlich zu den Langzeitverletzten Norman Hauner, Maximilian Vollmayer und Stefan Reiter bereits Fabjon Kuqi, Ludwig Nirschl und Simon Gnyp. Letzterer leidet unter den Folgen eines ebenfalls ungeahndeten Checks drei Tage zuvor beim Heimspiel gegen Ravensburg.

Eishockeyspiel: Starbulls Rosenheim gegen Kassel (10.1.2025). Fotos: Copyright Ludwig Schirmer udn Peter Lion

Die Zuschauer erlebten viele rasantee Szenen. 

Trotz der Ausfälle boten die Grün-Weißen den hochdekorierten Gästen vom ersten Bully an die Stirn, erkämpften und erspielten sich im ersten Drittel sogar Vorteile. Schön anzusehen und mit guten Abschlüssen dekoriert war ein erstes frühes Rosenheimer Powerplay. Schön anzusehen, mit guten Abschlüssen dekoriert und in letzter Sekunde außerdem mit dem Führungstor gekrönt war das zweite Rosenheimer Powerplay. Der herrlich Überzahlregie führende C.J. Stretch warf den Puck an den Torraum und Lukas Laub lenkte ihn ins linke untere Eck (11.).

Eishockeyspiel: Starbulls Rosenheim gegen Kassel (10.1.2025). Fotos: Copyright Ludwig Schirmer udn Peter Lion

Die Starbulls stecken selbst eine kleine Bankstrafe souverän weg.

Kassels prominent besetzte Offensive fand in den ersten 20 Minuten kaum ein Rezept gegen das konzentrierte Rosenheimer Defensivspiel. Doch aus heiterem Himmel kam Alec Ahlroth zur Ausgleichschance, schob einen Abpraller unter Torwart Oskar Autio durch, aber auch knapp am Tor vorbei. Weil ihn Dominik Tiffels dabei regelwidrig hielt, durften die Gäste zwei Minuten in Überzahl ran, wurden dabei aber kaum gefährlich.
Im zweiten Drittel waren die Schlittenhunde von Anfang an präsent. Der heftigen Szene mit Marco Müller und Manuel Strodel, dessen Part in der zweiten Sturmreihe nun der junge Andreas Schneider übernimmt, folgen zerfahrene Momente. Die Gäste fangen sich deutlich schneller als die Starbulls und kreieren Druckphasen. Die ganz großen Prüfungen muss der sichere Rosenheimer Torwart Oskar Autio aber nicht bestehen. Die ganz große Chance haben die Hausherren: Dominik Tiffels geduldet sich zum idealen Abschlussmoment und knallt die Scheibe an den Pfosten (30.).

Deutlich öfters fliegt der Puck weiterhin in Richtung Rosenheimer Tor – und schließlich hinein. Yannik Valenti kreiselt in den hohen Slot, visiert das kurze Eck an, Autio pariert, Jake Weidner steht ideal und staubt ab – 1:1 (37.). Das Momentum bei Kassel? Nein! Die Starbulls dürfen vor der zweiten Pause noch einmal in Überzahl ran, machen das erneut gut und konsequent und lassen den Gästen nach deren Komplettierung keine Option zum Wechseln. Und dann kommt der nächste perfekte Pass von Stretch vom rechten zum linken Bullykreis und die satte Direktabnahme von Ville Järveläinen in den Winkel. Gästekeeper Brandon Maxwell reagiert erst, als die schwarze Hartgummischeibe schon im Netz zappelt – 2:1 (40.).

Der Tabellenzweite schlägt schnell zurück

Seinem elften Saisontreffer lässt Järveläinen nach der zweiten Pause den zwölften folgen. Nach Ablage von Lukas Laub lässt der kleine Finne die Kasseler Ryan Olsen und Hans Detsch ins Leere laufen und nagelt den Puck unhaltbar unter die Latte (46.). Doch der Tabellenzweite aus Nordhessen schlägt schnell zurück. Marc-Olivier Duquette schießt von der blauen Linie aufs kurze Eck, Jake Weidner irritiert Torwart Autio und fälscht noch leicht ab und es steht nur noch 3:2 (48.).

Eishockeyspiel: Starbulls Rosenheim gegen Kassel (10.1.2025). Fotos: Copyright Ludwig Schirmer udn Peter Lion

Die Starbulls Rosenheim stehen nach 35 Spielen gut da.

Starbulls stecken eine Bankstrafe souverän weg

Weil die Hausherren die taktische Marschroute ebenso halten wie die Balance zwischen Konsequenz und Geschick in den Zweikämpfen, sind die gefährlichen Abschlüsse der Gäste in der Schlussphase an einer Hand abzuzählen. Und da ist stets der souveräne Torwart Oskar Autio zur Stelle. Eine kleine Bankstrafe wegen zu vielen Spielern auf der Eisfläche stecken die Starbulls überraschend souverän weg.
Die Huskies finden auch mit sechstem Feldspieler und ohne Torwart die große Chance zum Ausgleich nicht – dafür findet Ville den Weg zum Hattrick: Järveläinen sprintet einer Befreiung von Laub nach und tanzt in der gegnerischen Zone ganz cool drei Gegenspieler ganz aus, bis sich die sichere Schussbahn für den Abschluss ins leere Tor bietet – 4:2 (60.).

„Järveläinen schießt inzwischen Tore am laufenden Band, aber ohne einen Mittelstürmer wie Stretch wäre das für Ville schwieriger“, sagte Jari Pasanen nach der Partie. Der Rosenheimer Cheftrainer zollte seinem Team großen Respekt und viel Lob: „Ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft. Jeder, der gespielt hat, hat alles gegeben, wie auch schon die letzten Spiele. Hut ab vor den jungen Leuten, wie sie sich immer weiterentwickeln und verbessern. Zwickl hat heute sein bestes Spiel gemacht, Kühnhauser auch – als Verteidiger und im letzten Drittel auch als Außenstürmer. Es war ein Kampfsieg. Kassel hat die Schüsse und die Scheibenkontrolle dominiert, aber wir haben gut verteidigt und aus unseren Chancen die nötigen Tore gemacht. Es war spannend, ein bisschen ruppig hier und da. Ich bin sehr glücklich über die drei Punkte.“
Die Starbulls Rosenheim sind mit nunmehr 62 Zählern aus 35 Spielen dem Tabellenzweiten Kassel Huskies auf drei, dem Tabellendritten Krefeld auf zwei Punkte herangerückt. Am Sonntag (12.1.225)sind sie bei den Selber Wölfen zu Gast. Spielbeginn in der Netzsch-Arena ist um 17 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild; Fotos: Ludwig Schirmer und Peter Lion)

Rosenheimer Christbaum geht in die Verlängerung

Rosenheimer Christbaum geht in die Verlängerung

Rosenheim – Eigentlich wärs das jetzt gewesen für den Rosenheimer Christbaum 2024 / 2025 doch weil er so schön ist hat sich die Stadt Rosenheim dafür entschieden das er bis Lichtmess, 2. Februar, stehen bleiben darf.

Am 14. November 2024 wurde der Baum gefällt und vom Rosenheimer Stadtteil Kastenau auf dem Max-Josefs-Platz transportiert (wir bericheten) Gut 14 Meter hoch war die Nordmanntanne und unglaublich gleichmäßig gewachsen. Dementsprechend viel Lob gab es für diesen Baum von Seiten der Christkindlmarktbesucher.
Wenn der Baum nach Lichtmess dann Abtransportiert wird, wird er gehäckselt – und ein Teil des Häckselguts soll dann auch dort als Dünger zum Einsatz kommen, wo der Baum einst zu so einem staatlichen Exemplar gewachsen ist.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Karin Wunsam)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 11. Januar

Namenstag haben: Paulinus, Theodosius, Thomas

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Mark Forster (1983 – ist ein deutscher Sänger und Songschreiber, dem 2014 mit dem in Kooperation mit Sido entstandenen Rap-Song „Au revoir“ der Durchbruch gelang und der 2016 mit „Chöre“ seinen bisher größten Charterfolg hatte.)

– Rod Taylor (1930 – war ein australischer Schauspieler.)

– Christine Kaufmann (1945 –  war eine deutsch-österreichische Schauspielerin, die als „Rosen-Resli“ zum Kinderstar und für ihr Hollywood-Debüt in „Stadt ohne Mitleid“ mit einem Golden Globe geehrt wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1986: Die Gateway Bridge über den Brisbane River bei Brisbane, Queensland, Australien, die zu diesem Zeitpunkt längste Auslegerbrücke aus Stahlbeton, wird eröffnet.
  • 1922: Frederick Banting und Charles Best gelingt die erste erfolgreiche Behandlung eines Diabetikers mit Insulin.
  • 1911: In der Berliner Zeitschrift Der Demokrat wird das Gedicht Weltende von Jakob van Hoddis veröffentlicht.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner)
Frau mit Messer im Münchner Hauptbahnhof

Frau mit Messer im Münchner Hauptbahnhof

München – Mit zwei Küchenmessern in der Hand betrat eine 30-jährige Deutsche am Donnerstagabend (9.1.2025) den Münchner Hauptbahnhof.  Damit nicht genug: Sie biss auch noch einer Polizistin in die Hand. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut: 
Gegen 23.00 Uhr wurden Einsatzkräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizeidirektion München auf eine Frau aufmerksam, die mit zwei Küchenmessern in der Hand den Bahnhof über den Nordausgang zur Arnulfstraße betrat. Die Bundespolizisten sprachen die Frau sofort an und forderten sie auf, die Messer fallen zu lassen. Gleichzeitig wurde der Einsatz von Pfefferspray angedroht und zur Eigensicherung die Schusswaffe gezogen. Die 30-jährige Deutsche aus München kam der Aufforderung nach und legte sich auf den Boden. Aufgrund der unklaren Situation legten die Einsatzkräfte der Frau Handfesseln an.

Dabei leistete die Frau Widerstand, indem sie um sich trat. Dabei wurde ein Beamter am Knie getroffen. Beim Verbringen in die Diensträume der Bundespolizei im Hauptbahnhof biss sie einer Beamtin in die Hand. Dank der Handschuhe wurde diese jedoch nicht verletzt. Die Frau, die weder Alkohol noch Drogen zu sich genommen hatte, wurde aufgrund ihres Verhaltens in eine Münchner Klinik eingeliefert. Die Bundespolizei ermittelt wegen Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Alle Einsatzkräfte konnten ihren Dienst fortsetzen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kroatischer Serientäter gefasst – dank richtigem Riecher

Kroatischer Serientäter gefasst – dank richtigem Riecher

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Im Sommer 2023 beobachtete ein 34-Jähriger einen Diebstahl in Bruckmühl (Landkreis Rosenheim) Der Mann verständigte sofort den Polizeinotruf 110 und hatte somit entscheidenden Anteil an der Festnahme des Täters. Nun bedankte sich die Kriminalpolizei bei dem 34-jährigen und überreichte eine Belohnung.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Den richtigen Riecher hatte im Sommer 2023 Dominik Hiehler, als er in den frühen Morgenstunden beobachtete, wie ein Mann auf einer Baustelle in Bruckmühl eine Rüttelplatte in einen Transporter lud. Er wählte daraufhin den Polizeinotruf 110 und gab so den entscheidenden Hinweis zur Festnahme des Täters. Die Kriminalpolizei Rosenheim übernahm die Ermittlungen in dieser Sache. Hierbei erhärtete sich der Verdacht, dass durch den Festgenommenen im Frühjahr und Sommer 2023 auf diversen Baustellen in Oberbayern Rüttelplatten entwendet und ins Ausland verschoben wurden.
Hierfür wurde der kroatische Serientäter durch das Landgericht Traunstein zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren und 4 Monaten verurteilt. Das Urteil ist mittlerweile rechtskräftig.
Am gestrigen Donnerstag, 9. Januar 2025, bedankte sich der stellvertretende Leiter der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim, Karl Heinz Pauler sowie der Leiter des Kommissariats für Eigentumsdelikte, Mario Benkert, in einem persönlichen Gespräch bei Herrn Dominik Hiehler. Im Rahmen der sogenannten Notrufoffensive des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd wurde auch ein Dankschreiben im Namen des Polizeipräsidenten sowie eine Belohnung von 110 Euro ausgehändigt.

Dieser Fall zeigt, wie wichtig „Notrufoffensive 110“ sein kann. Die Aktion liegt dem Polizeipräsidium Oberbayern Süd weiterhin am Herzen. Die Polizei bittet hierbei alle Bürgerinnen und Bürger -gerade bei verdächtigen Wahrnehmungen- noch häufiger ohne Scheu sofort und direkt den Polizeinotruf zu informieren. Deshalb gilt auch in Zukunft: „Gefahr erkennen, 110 anrufen, Hilfe bekommen – Handeln Sie, rufen Sie uns an!“
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Polizeipräsidium Oberbayern Süd, zeigt von links: Mario Benkert, Dominik Hiehler und Karl Heinz Pauler)

Erst mal wieder Schluss mit dem Rosenheimer Winterzauber

Erst mal wieder Schluss mit dem Rosenheimer Winterzauber

Rosenheim – Schluss für den Rosenheimer Winterzauber. Das Eislaufvergnügen unter freiem Himmel in der Rosenheimer Innenstadt endete für dieses Jahr am Dreikönigstag. Nun haben die Abbauarbeiten begonnen. 

Die Kunsteisbahn im Salingarten gab es in diesem Jahr zum zweiten Mal. Zusätzlich zur Eislauffläche gab es diesmal eine Kunststoff-Eisstockbahn (wir bericheten). Doch nun ist erst mal wieder Schluss mit dem winterlichen Freizeitvergnügen. Wer Schlittschuhlaufen will, dem bleibt das Roseneimer Eisstadion oder, wenn es noch mal richtig frostig wird, vielleicht auch einige Seen in Stadt und Landkreis. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Karin Wunsam)

Ära Herrenbekleidungshaus Adlmaier ist Geschichte – Umbaumaßnahmen angelaufen

Ära Herrenbekleidungshaus Adlmaier ist Geschichte – Umbaumaßnahmen angelaufen

Rosenheim – Nach über 70 Jahren hat sich mit Ende des Jahres 2024 das Herrenbekleidungshaus Adlmaier am Max-Josefs-Platz in Rosenheim verabschiedet (wir berichteten). Ein Nachfolger ist bereits gefunden. Nun sind die Umbaumaßnahmen angelaufen. 

Im Frühjahr 2024 gab Paul Adlmaier bekannt, dass das Familienunternehmen Ende des Jahres schließen wird. Danach begann dann der große Räumungsverkauf in mehreren Schritten. Zu Weihnachten hin war das Haus dann so gut wie komplett geräumt.
Einen langen Leerstand gibt es an dieser Stelle nicht zu beklagen. Die Nachfolge steht bereits fest. Modehändler Sebastian Heppel aus Trostberg übernimmt das Modegeschäft. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Karin Wunsam)

Münchener Straße, Rosenheim, 1940

Münchener Straße, Rosenheim, 1940

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1940. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Münchener Straße in Rosenheim.

Auf der rechten Seite gibt es zu dieser Zeit schon den Salingarten. Die Bäumchen dafür erscheinen auf diesem Fotooldie relativ frisch gepflanzt. Auf der linken Seite sind einige Geschäfte zu sehen, die es längst nicht mehr gibt, darunter beispielsweise Schuh-Högn.
(Quelle: Beitragbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

„Omas gegen Rechts“ starten Petition: „Kein Konto für die AfD Rosenheim“

„Omas gegen Rechts“ starten Petition: „Kein Konto für die AfD Rosenheim“

Rosenheim – Die „Omas gegen Rechts“ wollen am morgigen Samstag (11.1.2025) am Ludwigsplatz in Rosenheim öffentlichkeitswirksam eine Petition starten. Damit wollen sie die Volksbank Rosenheim auffordern, das Spendenkonto der AfD Rosenheim zu kündigen. 

„Wir haben den Vorstand der meine Volksbank Raiffeisenbank eG zweimal angeschrieben und die dringende Bitte geäußert, dem AfD-Kreisverband dieses Konto zu kündigen. Bis heute haben wir noch nicht einmal eine Antwort erhalten“, ärgern sich die „Omas gegen Rechts“ Rosenheim in einer aktuellen Pressemitteilung. Deshalb setzen sie nun auf Mithilfe der Öffentlichkeit, um ihrer Förderung mehr Gehör zu verschaffen. 
Der Infostand der „Omas gegen Rechts“ steht am Samstag, 11. Januar, von 10 bis 13 Uhr gegenüber des Grünen Markts. Um 11 Uhr wird dann auch die betreffende Petition auf der Plattform innit.it gestartet.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Info: Omas Gegen Rechts / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ausstellung: Elisabeth Mehrl – wie Sterne zählen

Ausstellung: Elisabeth Mehrl – wie Sterne zählen

Prien – Noch bis einschließlich Sonntag, 26. Januar zeigt die Galerie im Alten Rathaus Prien unter dem Titel „wie Sterne zählen“ Gemälde von Elisabeth Mehrl.

In ihrer seit über 40 Jahren künstlerischen Aktivität, mit zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland, hat sie ein umfangreiches und unverwechselbares Werk geschaffen. Die Malerei von Elisabeth Mehrl thematisiert große Sehnsüchte. Aus dem Unbewussten kommend, materialisieren sich diese gleichsam, indem sie sich an Dinge heften. Mehrl malt vorwiegend überdimensional große Schmuckstücke, häufig auch Perlenstränge, diese sind wie kaum andere Gegenstände untrennbar mit großen Gefühlen verbunden. Die Künstlerin inszeniert in ihrer Malerei gerade das Moment des auratischen „Aufgeladenseins“, indem sie ihre Bildgegenstände ohne alles erzählerische Beiwerk präsentiert. Vor monochromem, vielschichtigem Farbhintergrund scheinen die gemalten Schmuckstücke zu schweben, wirken seltsam distanziert und gleichzeitig in ihrer Plastizität sehr präsent.

Rahmenprogramm

Rund um die Ausstellung erwartet Kunstinteressierte ein facettenreiches Rahmenprogramm. Am Sonntag, 12. Januar kann man um 14.30 Uhr an einer Führung mit Kuratorin Inge Fricke teilnehmen. Eine Anmeldung ist unter ingridfricke@t-online.de erforderlich, regulärer Eintritt. Sonderführungen sind auf Anfrage jederzeit möglich. Nachwuchskünstler experimentieren bei dem Workshop „Kinder machen Kunst“ am Dienstag, 14. Januar, um 14.30 Uhr. Geeignet für Kinder von sechs bis zwölf Jahren. Eine Anmeldung ist unter galerie@tourismus.prien.de erforderlich, maximale Teilnehmeranzahl sind acht Personen. Der Eintrittspreis, inklusive Materialkosten, beträgt jeweils 8 Euro pro Kind.
Während der aktuellen Ausstellung hat die Galerie im Alten Rathaus mittwochs bis sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Eintritt 4 Euro, Personen bis einschließlich 21 Jahre haben freien Eintritt. Der Eingang befindet sich in der Alten Rathausstraße 22. Weitere Informationen unter galerie-prien.de und unter Telefon +49 8051 92928.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Die Begegnung mit Elisabeth Mehrls Bildern ist eine sinnliche, von Gefühlen getragene Erfahrung. Stets tendieren ihre Werke zu einer Autonomie, die ins Offene möglicher Bedeutungen führt und jeder vermeintlichen Eindeutigkeit überlegen ist. Copyright Elisabeth Mehrl)

Senioren lernen von Schülern: Digi-Café geht an den Start

Senioren lernen von Schülern: Digi-Café geht an den Start

Rosenheim – Im AWO Mehrgenerationenhaus Rosenheim gibt es ein neues Beratungsangebot: Senioren lernen von Schülern. Das Digi-Café bei dem Schüler den Senioren mit dem Handy helfen geht am 13. Januar an den Start.

Digitales Lernen für Senioren spielt im AWO Mehrgenerationenhaus Familienstützpunkt auch im neuen Jahr eine wichtige Rolle. Nicht zuletzt dank der finanziellen Unterstützung durch die Dr.-Will Stiftung für die Stadt und der Sparkassenstiftung Zukunft für den Landkreis Rosenheim können die bestehenden kostenlosen Angebote nicht nur fortgesetzt werden, sondern wenden sich künftig auch gezielt an Menschen mit Seh-, Hör- und/oder Mobilitätsbeeinträchtigung. In diesem Zusammenhang werden zudem ehrenamtliche Berater gesucht, die Interessierte Schritt für Schritt in die digitale Welt einführen. (Weitere Infos gibt es im MGH-Büro, Telefon 941373-21)
Neu im Programm ist das offene Digi-Café in Kooperation mit dem Karolinen Gymnasium. Jeweils montags von 10:30 bis 12 Uhr (nicht in den Schulferien) geben Schüler Hilfestellung bei Fragen rund um die Nutzung des Handys. Start in der Ebersberger Straße 8 (2. OG) ist am Montag, 13. Januar; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weiterhin können sich Interessierte in der digitalen Mediensprechstunde (dienstags von 9 bis 12 Uhr) Tipps und Unterstützung holen. Für die Einzelberatung ist vorab eine Anmeldung erforderlich, unter Telefon 941373-21 oder per Email an mehrgenerationenhaus@awo-rosenheim.de. Ebenso weitergeführt wird die digitale Lerngruppe für alle, die bereits etwas fitter in Sachen Smartphone, Tablet und Co. sind. (Anmeldung unter awo.mgh.sds@gmail.com).
(Quelle: Pressemitteilung Mehrgenerationenhaus AWO Kreisverband Rosenheim-Miesbach e.V. / Beitragsbild: Symbolfoto re)