Rosenmontagsball im Rosenheimer Stadtteil Pang

Rosenmontagsball im Rosenheimer Stadtteil Pang

Pang / Rosenheim – Partyhits, Schlager, Techno und mehr: Beim Rosenmontagsball, 3. März, im Rosenheimer Stadtteil Pang, den die Katholische Landjugendbewegung Aising-Pang (KLJB) unter der Leitung von Andreas Kaffl und Sophie Rinser veranstaltet, ist für jede und jeden etwas dabei. 

Beginn ist um 19 Uhr beim „Kirchenwirt“ (Panger Straße 25). Musik und gute Stimmung kommen unter anderem von „DJ Kiss Machine“. Auf dem Programm stehen außerdem Auftritte vom „Faschingsverein Mangfalltal“.
Karten gibt es an der Abendkasse für 10 Euro. 
(Quelle: Artikel aez / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Spende für BRK-Herzenswunsch-Hospizmobil

Spende für BRK-Herzenswunsch-Hospizmobil

Rosenheim – Die Gemeinschaft katholischer Frauen Vogtareuth spendete 400 Euro aus dem Erlös des Adventsbasars für das Herzenswunsch Hospizmobil, ein ehrenamtliches Angebot des Bayerischen Roten Kreuzes Rosenheim.

Etwas Licht, Freude und schöne Augenblicke ins Leben von schwer und unheilbar erkrankten Menschen bringen, das ermöglicht das Herzenswunsch Hospizmobil. Ein qualifiziertes Team vom BRK begleitet dabei Betroffene und erfüllt Wünsche, die auf Grund von eingeschränkter Mobilität oder fehlender finanzieller Mittel ansonsten nicht mehr möglich wären. Das Team des Hospizmobils bedankte sich herzlich für die Spende der katholischer Frauen Vogtareuth .
Weitere Informationen zum Herzenswunsch Hospizmobil des BRK findend man unter www.brk-rosenheim.de/herzenswunsch.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Rosenheim / Beitragsbild: Die Vertreterinnen der Gemeinschaft katholischer Frauen Vogtareuth übergeben den Spendenscheck an Gitti Baumann (Mitte) vom Herzenswunsch-Team. Copyright BRK Rosenheim)

Seitenschläfer oder Sphinx-Haltung? Was die Schlafposition der Katze verrät

Seitenschläfer oder Sphinx-Haltung? Was die Schlafposition der Katze verrät

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Katzen schlafen einen Großteil des Tages. Manchmal nehmen sie dabei die unmöglichsten Positionen ein oder wechseln ihren Schlafplatz, um sich in wieder anderer Pose auszustrecken. Wer seine Katze beim Dösen beobachtet, kann dadurch viel über ihre Stimmung und ihren Gesundheitszustand lernen.

Katzen gelten als mystische Wesen, die man nur lieben, aber nicht verstehen kann. Stimmt nicht, meint die Katzenverhaltenstherapeutin Katja Rüssel: „Wer die Schlafposition seiner Katze analysiert, kann dabei viel über sie erfahren.“
Natürlich können auch äußere Reize die Körperhaltung der Katze beim Schlafen beeinflussen. Ist es sehr warm, wird der Körper eher ausgestreckt und eine kühle Fliese erscheint verlockend. Ist es kalt, rollt die Katze sich vermutlich stärker zusammen. Die Expertin betont aber auch die Rolle der inneren Einflüsse: „Hunger, Durst, Einsamkeit oder andere Grundbedürfnisse beeinflussen das Schlafverhalten. Dann wirkt die Katze häufig unruhig und kann nicht vollständig entspannen.“
Die Katzenverhaltenstherapeutin erklärt, was die verschiedenen Körperhaltungen bedeuten können:

Offene, seitliche Schlafposition

„Eine entspannte Katze, die sich wohlfühlt, liegt meist seitlich und offen“, sagt Rüssel. „Der Kopf zeigt dabei häufig locker nach vorne, das Fell liegt glatt und der Brustkorb hebt und senkt sich regelmäßig und ruhig.“

Entspannte Rückenlage

Legt sich die Katze zum Schlafen auf den Rücken und offenbart damit ihren empfindlichen Bauch, kann das als absolutes Vertrauen gedeutet werden. Sie fühlt sich sicher.

Zuckende Pfoten, leise Laute

Die Katzenexpertin entwarnt bei kleinen Bewegungen und Geräuschen: „Wenn das Tier in entspannter Lage zwischendurch nach etwas schnappt, leise maunzt oder ihre Pfoten zucken, dann ist das an sich unproblematisch. Vermutlich träumt sie gerade einfach.“

Kauerhaltung

Fühlt eine Katze sich unwohl oder hat sogar Schmerzen, dann nimmt sie häufig eine Kauerhaltung ein. „Sie liegt nicht mehr seitlich, sondern kauert sich zusammen, die Beine untergeschlagen, der Rücken vielleicht etwas aufgewölbt, man spricht deshalb auch von der Sphinx-Haltung“, erklärt die Katzenverhaltenstherapeutin. „Ein wichtiges Merkmal ist dabei der Kopf: Ist er Richtung Brust gesenkt und die Ohren sind nach außen und unten gedreht, spricht das für Schmerzen. Ist der Kopf aufmerksam erhoben und sie schaut sich hin und wieder neugierig um, kann es auch nur ein Dösen oder Langeweile sein.“

Schnelle Atmung

Auch an einer schnelleren Atmung oder empfindlichen Reaktionen auf Berührungen können Schmerzen erkannt werden. Katzenhalter sollten ihr Heimtier daher regelmäßig beobachten und den Tierarzt aufsuchen, wenn ihnen verschiedene untypische Verhaltensweisen auffallen.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 13. Februar

Namenstag haben: Castor, Christina, Gosbert, Irmhild, Reinhilde, Wiho

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Robbie Williams (1974 – ist ein britischer Sänger und Musiker, der in den 1990ern als Mitglied der Boygroup „Take That“ bekannt wurde.)

– Heikko Deutschmann (1962 –  ist ein österreichischer Fernseh- und Theater-Schauspieler.)

– Beate Klarsfeld (1939 –  ist eine deutsche Journalistin, die sich für die Aufdeckung von NS-Verbrechern einsetzte und durch ihre Ohrfeige gegenüber dem ehemaligen NSDAP-Mitglied und damaligen Bundeskanzler Kiesinger bundesweit bekannt wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1881: Die erste Ausgabe der radikal-feministischen Zeitschrift La Citoyenne von Hubertine Auclert erscheint in Paris.
  • 1981: Der australische Medienunternehmer Rupert Murdoch erwirbt die traditionsreichen Londoner Zeitungen The Times und The Sunday Times.
  • 2000: Einen Tag nach dem Tod von Charles M. Schulz erscheint der letzte Peanuts-Comicstrip in den Sonntagszeitungen.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Innstraße, Rosenheim, 1968

Innstraße, Rosenheim, 1968

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1968. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Innstraße in Rosenheim.

Auch zu dieser Zeit war in dieser Straße schon einiges los. Bei genauem Hinsehen entdeckt man eine ganze Reihe Geschäfte, die Geschichte sind, beispielsweise das Gasthaus Mohrenschimmel und die Metzgerei Ertl.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Bahnhof Pasing: 21-jähriger Deutsch-Italiener sorgt für Aufregung im Regionalexpress

Bahnhof Pasing: 21-jähriger Deutsch-Italiener sorgt für Aufregung im Regionalexpress

Pasing / München – Zu einem größeren Polizeieinsatz kam es am Dienstagabend (11..2025) im Pasinger Bahnhof: ein 21-jähriger Deutsch-Italiener wirkte von seiner optischen Erscheinung her so, als führe er Sprengstoff mit sich. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Dienstagabend (11. Februar) kam es im Pasinger Bahnhof nach einer gemeldeten optischen Verhaltensauffälligkeit eines 21-Jährigen im RB 96 zu einem größeren Polizeieinsatz. Gefährdungen für Reisende bestanden nicht!
Gegen 19:00 Uhr wurde aus dem Regionalexpress (RB 96, Zuglauf Memmingen – Hauptbahnhof) ein Mann gemeldet, dessen Optik eine mögliche Sprengstoffmitnahme nicht ausschließen ließ. Der Arverio-Zug wurde daraufhin im Bahnhof Pasing unter Einsatz zahlreicher Beamter der Bundes- und Landespolizei gestoppt.
Ermittlungen ergaben, dass der verdächtige 21-jährige Deutsch-Italiener lediglich ein Ladekabel am Körper mit sich führte, dass versehentlich von einem Mitreisenden als „auffällig“ geschildert worden war. Da während der Mitteilung der Kontakt über Dritte zur Polizei bzw. zum Mitteiler abriss, konnten zunächst weitere Details nicht abschließend geklärt werden.

Der 21-Jährige aus Fischbachau, Landkreis Miesbach, besaß kein Ticket, war zudem mit 2,48 Promille alkoholisiert. Aufgrund von geäußerten Eigengefährdungshinweisen – anlässlich polizeilicher Maßnahmen – wurde er von der Bayerischen Polizei zur weiteren gesundheitlichen Abklärung in eine Klinik eingewiesen. Die Bundespolizei ermittelt gegen den Deutsch-Italiener wegen des Erschleichens von Leistungen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Einbruch in Ampfing: Ein Täter auf frischer Tat ertappt

Einbruch in Ampfing: Ein Täter auf frischer Tat ertappt

Ampfing / Landkreis Mühldorf – Am Dienstagvormittag (11.2.2025) sollen zwei Männer versucht haben, in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Ampfing (Landkreis Mühldorf gewaltsam einzudringen. Nach Hinweis der Bewohnerin wurde ein Tatverdächtiger festgenommen, sein Mittäter flüchtete. Die Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn übernahm die Ermittlungen in dieser Sache und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Dienstag (11. Februar 2025), um 10.20 Uhr, teilte die Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses über den Notruf des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd den Verdacht mit, dass soeben versucht werde, in ihre Wohnung in Ampfing einzubrechen. Während das Opfer in einem verschlossenen Zimmer Sicherheit suchte, sollen nach derzeitigen Erkenntnissen zwei Männer versucht haben, sich gewaltsam Zutritt über die Wohnungstüre zu verschaffen. Eine alarmierte Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Mühldorf am Inn konnte noch an Ort und Stelle einen dringend Tatverdächtigen festnehmen. Sein Mittäter konnte unerkannt in unbekannte Richtung flüchten.
Die Bewohnerin wurde durch den Vorfall nicht verletzt. Nach aktuellem Ermittlungsstand gelang es den Tatverdächtigen nicht in die Wohnung zu gelangen und Beute zu machen.

Unter der Leitung der Polizeiinspektion Mühldorf am Inn wurden sofortige Fahndungsmaßnahmen unter Einbindung einer Vielzahl an umliegenden Polizeidienststellen durchgeführt. Leider führten die bisherigen Maßnahmen nicht zur Identifizierung bzw. Ergreifung des zweiten Tatverdächtigen.

Die weitere Sachbearbeitung wurde nun vom zuständigen Fachkommissariat 2 der Kripo Mühldorf am Inn, unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein übernommen.

Die Kripo Mühldorf am Inn bittet diesbezüglich um sachdienliche Hinweise:

  • Nach Angaben der Geschädigten könnte der flüchtige Tatverdächtige einen weißen Arbeitsanzug (ähnlich dem eines Malerarbeiters) getragen haben.
  • Wer hat am 11. Februar zwischen 10.00 Uhr und 11.00 Uhr im Nahbereich der Falkenstraße in Ampfing verdächtige Wahrnehmungen gemacht?
  • Wem sind – auch vor der Tat – verdächtige Fahrzeuge oder Personen aufgefallen, die möglicherweise im Zusammenhang mit der Tat stehen könnten?

Hinweise werden an die Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn unter der Telefonnummer 08631/3673-0 erbeten.

Auf Antrag der sachleitenden Staatsanwaltschaft Traunstein wurde der 52-jährige Festgenommene am heutigen 12. Februar 2025 dem zuständigen Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Mühldorf am Inn zur Klärung der Haftfrage vorgeführt. Der Richter folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft und erließ einen Untersuchungshaftbefehl. Der georgische Tatverdächtige wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Einbruch bei Fahrradhersteller in Hausham: Hochwerte Fahrräder gestohlen

Einbruch bei Fahrradhersteller in Hausham: Hochwerte Fahrräder gestohlen

Hausham / Landkreis Miesbach – Bislang unbekannte Einbrecher entwendeten am Dienstag (11.2.2025)  in den frühen Morgenstunden aus den Geschäftsräumen eines Fahrradbetriebs in Hausham (Landkreis Miesbach) etliche sehr hochwertige Fahrräder im Gesamtwert eines niedrigen sechsstelligen Betrags. Die Kriminalpolizeistation Miesbach übernahm die Ermittlungen in dieser Sache und bittet dabei auch um Hinweise aus der Bevölkerung.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Über ein Fenster in mehreren Metern Höhe gelangten unbekannte Einbrecher in den frühen Morgenstunden zwischen 00.30 und 03.30 Uhr am Dienstag (11.02.2025) in die Werkstatt und Lagerräume eines Fahrradherstellers in der Alten Miesbacher Straße in Hausham. Nach bisherigem Kenntnisstand erbeuteten die Täter etliche sehr hochwertige Fahrräder im Gesamtwert eines niedrigen sechsstelligen Betrags und transportierten diese mit einem Fahrzeug ab.
Zuletzt waren ähnlich gelagerte Taten am 8. Februar 2025 auch in Geretsried (Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen) und Töging am Inn (Lkr. Altötting) festgestellt worden.
Die Sachbearbeitung in diesem Fall übernahm jetzt die Kriminalpolizei Miesbach. Tatzusammenhänge mit den Fällen in Geretsried und Töging am Inn werden von den zuständigen Kriminalpolizeidienststellen geprüft.

Die Ermittler erhoffen sich aber auch sachdienliche Hinweise möglicher Zeugen und wenden sich mit folgenden Fragen an die Öffentlichkeit:

  • Wer hat in der Nacht auf Dienstag (11. Februar), insbesondere in der Zeit zwischen Mitternacht und 04.00 Uhr morgens im Bereich des Geschäftsbetriebs in der Alten Miesbacher Straße in Hausham verdächtige Wahrnehmungen gemacht?
  • Wem sind, möglicherweise auch schon in den Tagen vor dem Einbruch, in der Umgebung verdächtige Fahrzeuge oder Personen aufgefallen, die mit der Tat im Zusammenhang stehen könnten?
    Hinweise bitte an die Kriminalpolizeistation Miesbach unter der Telefonnummer (08025) 2990 oder an jede andere Polizeidienststelle.
    (Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Fahrplanabweichungen bei der Bahn

Fahrplanabweichungen bei der Bahn

Holzkirchen / Rosenheim – Bauarbeiten der DB InfraGO AG bedeuten vom 20. Februar bis 2. März 2025 auf der Strecke München – Rosenheim – Salzburg/Kufstein Fahrplanänderungen, Verbindungsausfälle und Schienenersatzverkehr.

Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch, die von Donnerstag, 20. Februar, bis Sonntag, 2. März 2025, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke München – Rosenheim – Salzburg kommt es von Donnerstag, 20., bis Donnerstag, 27. Februar 2025, an einzelnen Tagen nachts in beiden Richtungen zu Fahrplanänderungen, dem Ausfall einzelner Verbindungen zwischen München Hauptbahnhof und Salzburg Hauptbahnhof und zu Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen München Ost und Salzburg Hauptbahnhof.

Auf der Strecke München – Rosenheim – Kufstein kommt es von Donnerstag, 20. Februar, bis Sonntag, 2. März 2025, an einzelnen Tagen ganztags in beiden Richtungen zu Fahrplanänderungen, dem Ausfall einzelner Verbindungen zwischen München Hauptbahnhof und München Ost bzw. Rosenheim und zu Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen München Ost und Rosenheim und zwischen Rosenheim und Brannenburg.

Fahrgäste finden auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan. Zur ausführlichen und zuggenauen Information in Echtzeit können auch die WhatsApp-Kanäle der BRB genutzt werden: www.brb.de/whatsapp.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Pressegespräch mit der Rosenheimer Stadtratsfraktion der FW/UP: „Reizthemen“ im Fokus

Pressegespräch mit der Rosenheimer Stadtratsfraktion der FW/UP: „Reizthemen“ im Fokus

Rosenheim –  ÖPNV, neue Fußgängerzone, Leerstände, Verkehrskonzept, Happinger See, Alter Wirt in Aising, Bauprojekt Oberwöhr, neues Wohngebiet in der Kastenau,  „Reizthemen“ gibt es aktuell so einige in der Stadt Rosenheim. Bei einem Pressegespräch im Cafè Innig nahmen die Stadträte der Freien Wähler / UP dazu in ungezwungener Atmosphäre Stellung. 

  • Happinger See:  „Wir können die Befürchtungen der Bürger nicht nachvollziehen“, so Fraktionsvorsitzender Robert Multrus. Es stehe außer Frage, dass der Happinger See auch weiterhin ein Naherholungsgebiet ist und im Besitz der Stadt Rosenheim bleiben muss. An einem Abriss und Neubau des ehemaligen Seehotels führt seiner Meinung nach aber kein Weg vorbei. „Die Stadt kann das Projekt aber nicht aus eigener Kraft stemmen, darum ist eine Vergabe auf Erbbaurecht die wirtschaftlich beste Lösung“, ist er überzeugt.

  • Leerstände in der Rosenheimer Innenstadt:  Aktuell stehen wieder viele Geschäfte in der Innenstadt leer. „Bei dem Thema Leerstand in der Innenstadt geht es aber tatsächlich um mehr als um die Geschäfte. Auch in den oberen Etagen gibt es viele Leerstände“, gab Christine Degenhart zu bedenken. Ein Leerstands- und Flächenmanagement ist ihrer Meinung nach sinnvoll, kann aber nicht allein einem Verein, wie dem Rosenheimer City-Management, übertragen werden. „Da ist die Stadt gefordert. Denn, um an dieser Situation etwas zu ändern, ist viel Koordination mit den verschiedensten Ämtern notwendig. Das kann kein Verein alleine stemmen“; sind Degenhart und Multrus überzeugt.
  • Neue Fußgängerzone in der Münchener Straße: „Das braucht seine Zeit“; sind sich die Rosenheimer FW/UP bei diesem Thema einig. Generell sei die Situation in dieser Fußgängerzone anders wie in den anderen Fußgängerzonen in der Stadt, da Fahrradfahrer und Busfahrer weiterhin zugelassen sind. „Damit ist die Situation dort natürlich nicht ganz einfach. Bei den Radfahrern sehen wir kein Problem, wegen der Busse kann man überlegen, dies bräuchte aber ein umfassendes Konzept“, überlegte Robert Multrus.
  • Verkehrskonzept: „Fahrradstreifen kommen, Parkplätze fallen weg. Die Stimmung bei den Verkehrsteilnehmern ist dadurch eher schlechter geworden“; meint Christine Degenhart. Mit ihren Fraktionskollegen ist sie sich einige, dass es zukünftig bessere Konzepte brauche. Vorstellbar sei beispielsweise ein „Park- and Ride“ für Pendler und Besucher aus dem Umland mit zusätzlichen Parkmöglichkeiten am Rande der Stadt. Christine Degenhart sieht dabei auch die Notwendigkeit für noch mehr Parkhäusern: „Das Problem dabei ist, dass viele Menschen nach wie vor nicht gerne in Parkhäuser fahren. Und das liegt vor allem daran, dass die Parkplätze darin meist sehr klein sind und die Autofahrer Angst haben, irgendwo Angst zu fahren“. Ihrer Meinung nach müssten Parkhäuser zukünftiger komfortabler gestaltet werden.
  • ÖPNV: „Darüber wird viel schlechter geschrieben, als die Lage eigentlich ist“, so der Fraktionsvorsitzende. Vieles sei bereits in den vergangenen Monaten angeschoben worden, um die Situation zu verbessern: „Es sind schon gute Ansätze da, aber es dauert natürlich, ein System, das sich über Jahrzehnte verkrustet hat, zu erneuern.“
  • Alter Wirt in Aising: „Das Gebäude steht jetzt bereits seit 10 bis 15 Jahren leer und niemanden hat es interessiert“, meint Lukas Held, der ganz in der Nähe des Gebäude wohnt. „Darum habe ich dazu noch eine direkte Beziehung, aber wenn ich mal beispielsweise in Schulen herumfragen würde, wüsste dort niemand mehr, dass es dort früher einmal einen Gasthof gab. Darum bin ich der Meinung, dass es nun an der Zeit ist dieses Quartier, denn bei diesem Projekt geht es ja insgesamt um eine große Fläche, neu entwickelt werden muss“, so Lukas Held. Dabei sei es dann ein Glücksfall, dass die Investoren in diesem Fall bereit seien, mit den Bewohnern ins Gespräch zu kommen.
  • Bauprojekt Oberwöhr: „Wir brauchen dringend mehr Wohnungen und aus meiner Sicht ist eine Wohnbebauung an dieser Sicht verträglich“, so Robert Multrus. Die Ängste der Bewohner vor einem erneuten Hochwasser könne er zwar verstehen, aber alle Gutachten hätten bescheinigt, dass es in dieser Hinsicht zu keinen Problemen kommen dürfte: „Da braucht es Vertrauen in die Wissenschaft“. Generell sei aber auch klar, dass die Neubauten besser vor Wasser geschützt seien als die alten Gebäude aus den 1950er und 1960er Jahren.
  • Bauprojekt Kastenauer Hof: „Auch dazu kann ich nur sagen, wir brauchen mehr Wohnungen“, so der Fraktionsvorsitzende. Natürlich könne er auch die Bedenken der Kastenauer versehen, aber letztendlich sei die Schaffung von mehr Wohnraum ein klares Ziel der Staatsregierung. Und immerhin sei im Fall dieses Wohnprojekt auch die Stellplatzproblematik berücksichtigt, indem man eine Tiefgarage für gut 100 Autos einplane.
  • Begrünung in der Innenstadt: „Von der Stadtratsfraktion der Freien Wähler / UP kam ja der Antrag das Volkshochschulgebäude vertikal zu begrünen. Leider wurde der Antrag abgelehnt“, bedauert Christine Degenhart. Mehr Grün auf Plätzen wie den Max-Josefs-Platz kann sie sich aber nur schwer vorstellen. „Da finden regelmäßig Veranstaltungen statt und die Feuerwehr und andere Einsatzkräfte müssen durchfahren können. Das macht es dann schwierig mit mehr Pflanzen“, gibt sie zu bedenken. Hoffnung auf mehr Grün mache das Bahnhofsgelände Süd, das als „Schwammstadt“ geplant sei. Und überhaupt sei die Stadt Rosenheim gar nicht so grau, wie man auf den erste Blick denken könnte, meint Dr. Beate Burkl: „Wenn man beispielsweise mal vom Kirchturm in St. Nikolaus herunterschaut oder vom Riesenrad auf dem Herbstfest, sieht unsere Stadt eigentlich sehr grün aus.“
    (Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Karin Wunsam)
Starbulls:  Freude über 3:2 in Krefeld

Starbulls: Freude über 3:2 in Krefeld

Rosenheim – Am Dienstagabend  (11.2.2025) konnten die Starbulls Rosenheim im Auswärtsspiel gegen die Krefeld Pinguine nach einer dramatischen Schlussphase drei wertvolle Punkte feiern. Der Sieg beim Tabellenzweiten vor 4.060 Zuschauern in der Yayla-Arena war ein ganz besonderer. Er machte den Rosenheimer Klassenerhalt rechnerisch endgültig perfekt! Und er gelang mit erneut ausgedünntem Kader gegen einen top aufgestellten Meisterschaftsanwärter mit vollem Line-up. Sebastian Zwickl, Ville Järveläinen und Manuel Strodel schossen die Tore für die taktisch sehr clever agierenden Grün-Weißen, die mit Torwart Oskar Autio einen starken Rückhalt zwischen den Pfosten hatten.

Einmal mehr musste Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen einen personellen Rückschlag hinnehmen, denn Stürmer Ludwig Nirschl konnte verletzungsbedingt die weite Reise nach Krefeld nicht mit antreten. Ansonsten stand das gleiche Personal zur Verfügung wie zwei Tage zuvor beim Heimspiel gegen Ravensburg. Mit im Line-up war also auch Lukas Laub. Gegen den flinken und torgefährlichen Außenstürmer hatten die Unparteiischen im Spiel am Sonntag im zweiten Drittel gleich zwei große Strafen und eine Spieldauer-Disziplinarstrafe verhängt. Das deshalb eingeleitete Ermittlungsverfahren wurde vom Disziplinarausschuss der DEL2 am Montag ohne weitere Bestrafung bzw. Spielsperre eingestellt.
Im Rosenheimer Tor stand Oskar Autio – und der 25-jährige Finne lieferte eine starke Leistung ab, strahlte Ruhe und Sicherheit aus und zeigte viele gute Paraden. Das torlose Remis nach dem ersten Drittel war dennoch aus Rosenheimer Sicht nicht schmeichelhaft, denn die Grün-Weißen gingen das enorme Tempo der Hausherren mit und kamen ebenfalls zu zahlreichen Torabschlüssen.

Zweiter Spielabschnitt begann aus Sicht der Rosenheimer unglücklich

Der zweite Spielabschnitt begann für die Starbulls maximal unglücklich. Nach wenigen Sekunden bekam Zack Dybowski den Puck ins Gesicht und blieb stark blutend liegen. Nach knapp fünf Minuten Unterbrechung wurde die Partie fortgesetzt. Die Hausherren gewannen das Anspiel in der Rosenheimer Zone, erzwangen nach einer Scheibenstafette einen Abpraller und bejubelten den Führungstreffer durch Alexander Weiß, der aus kurzer Distanz einschieben konnte (21.).

Die Starbulls hievten sich nach einigen Orientierungsmomenten wieder auf Augenhöhe mit dem Favoriten zurück. Und der in der Kabine versorgte Dybowski war überraschend bald zurück und biss auf die Zähne. Zunächst Shane Hanna (25.) und eine Minute später Lukas Laub in Überzahl hatten die Chance zum Ausgleich frei vor Torwart Felix Bick. Nach dem insgesamt gut aufgezogenen Rosenheimer Powerplay konterten die Pinguine gefährlich, doch der einmal mehr herausragende Hanna klaute dem von der Strafbank zurückgekehrten und frei vor Autio in Abschlussposition gekommenen Philip Riefers den Puck von der Schlägerschaufel.
Sechs Sekunden bevor die Grün-Weißen exakt 100 Spielminuten am Stück ohne Torerfolg geblieben wären, staubte Sebastian Zwickl per Rückhand zum 1:1 ab (35.). Den verdienten Ausgleichstreffer eingeleitet hatte Jannick Stein. Der 20-jährige wuselte sich an der Bande gegen zwei Krefelder durch, zog von der Seite auf das Tor und provozierte den entscheidenden Abpraller von Keeper Bick.
Drei Minuten später brachte Ville Järveläinen die Starbulls mit 2:1 in Führung. Der kleine Finne versenkte, frei auf Bick zufahrend, eiskalt (38.). Einen Riesenanteil am Treffer hatte C.J. Stretch, der an der blauen Linie der Rosenheimer Zone nicht nur den Fehlpass von Maximilian Hops erzwang, sondern durch einen geschickt blockenden Laufweg dem Torschützen den Rücken für einen ungehinderten Abschluss freihielt.
Die Gastgeber glichen bereits 57 Sekunden später zum 2:2 aus. Der erst vor zwei Wochen verpflichtete Ex-DEL-Crack Marcel Müller lenkte einen eher harmlos anmutenden und deutlich neben das Tor angesetzten Pass technisch brillant und unhaltbar für Autio in die Maschen (39.).

Im Schlussdrittel verhinderte Oskar Autio bei angezeigter Strafe den Krefelder Führungstreffer gegen den aus Nahdistanz abschließenden Matt Marcinew (45.). Die beiden sich anschließenden Unterzahlminuten verteidigten die Starbulls in herausragender Art und Weise erfolgreich – um danach das dritte eigene Überzahlspiel schon nach 29 Sekunden zum 3:2-Führungstor zu nutzen. Charlie Sarault gewann das Anspiel, führte mit Shane Hanna sichere Powerplay-Regie und bediente im ersten geeigneten Moment den am Torraum lauernden – und dort erstaunlich unbehelligten – Manuel Strodel, der geschickt ins Netz verlängerte (49.).
Wenige Sekunden später hätte Stretch nach Rückpass von Järveläinen fast auf 4:2 erhöht, der Puck strich aber knapp am Pfosten vorbei. Nachdem die Grün-Weißen auch das dritte Krefelder Powerplay dank cleverem Unterzahlverhalten ohne Gegentreffer überstanden hatten, war Oskar Autio bei zwei gefährlich abgefälschten Schüssen zur Stelle (57.).
Als die Pinguine in der Schlussphase ohne Torwart und mit sechstem Feldspieler agierten, wurde es dramatisch. Einen Schuss von Lukas Laub auf das leere Krefelder Tor konnte Verteidiger Davis Vandane mit dem Schläger abfangen. Dann setzten sich die Hausherren in der Rosenheimer Zone fest. Der einem Zweikampf mit Stretch ausweichende Marcinew verschob das Rosenheimer Tor deutlich. Anstatt abzupfeifen, versuchte Hauptschiedsrichter Daniel Todam das Gehäuse wieder in die korrekte Position zu schieben, was ihm aber nicht komplett gelang. Momente später schlug ein Schlagschuss von Marcel Müller ein (59.). Dem vermeintlichen Ausgleichstreffer zum 3:3 versagten die Unparteiischen nach Ansicht des Ablaufs in den Videobildern aber die Anerkennung.

„Mit Glück und Können haben wir es geschafft“

In den letzten eineinhalb Spielminuten verteidigten die Starbulls mit vier gegen sechs, in den letzten zwölf Sekunden gar mit drei gegen sechs Feldspielern kampfstark und clever ihre 3:2-Führung. Wie in den beiden vorangegangen Spielen ließ sich die dezimierte Mannschaft durch Rückschläge nicht entmutigen, diesmal konnte sie sich für eine bemerkenswerte Leistung aber auch zurecht mit drei Punkten belohnen.
Headcoach Jari Pasanen äußerte sich zum erfolgreichen Auftritt seines Teams bescheiden: „Es ist äußerst selten, dass eine gegnerische Mannschaft so dominiert und trotzdem waren wir heute Sieger. Mit Glück und Können haben wir das geschafft. Unser Torwart war die Garantie für uns, dass wir die Punkte geholt haben. Sieben Leute sind zuhause geblieben, verletzt oder krank. Wir haben fünf Juniorenspieler mitgenommen und die haben einen tollen Job gemacht. Kompliment und Riesenrespekt für die Jungs.“
In der Tabelle der DEL2 haben die Starbulls (79 Punkte aus 46 Spielen) das Polster auf die Pre-Playoff-Zone um einen Zähler vergrößern können. Der Vorsprung vor dem – neuen – Tabellensiebten Blue Devils Weiden beträgt zehn Punkte. In die Playdown-Zone kann die Mannschaft von Jari Pasanen seit Dienstagabend nun erstmals auch rechnerisch nicht mehr abrutschen!
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bundespolizei: Fahndungserfolg nach Feierabend am Flughafen München

Bundespolizei: Fahndungserfolg nach Feierabend am Flughafen München

Flughafen München – Nach dem Dienst ist vor dem Einsatz! Dass Polizeiarbeit manchmal auch nach Dienstschluss weitergeht, bewies die Bundespolizei am Flughafen München in der vergangenen Woche:  Nach Dienstschluss entdeckten die Beamten auf dem Weg zum Parkhaus eine Person, die ihnen nur allzu bekannt vorkam – und das nicht ohne Grund.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Die männliche Person hatte verblüffende Ähnlichkeit mit einem aktuell gesuchten Tatverdächtigen, dessen Fahndungsfoto in den Wachen der Bundespolizei aushing. Besonders brisant: Der Mann war mehrfach vorbestraft und als gewalttätig bekannt.
Während andere ihren Feierabend genossen, entschlossen sich unsere Kolleginnen und Kollegen, gedanklich noch einmal die Uniform anzuziehen. Kurzerhand versetzten sie sich in den Dienst und überprüften den Mann- mit Erfolg! Es handelte sich um den Gesuchten, und ehe er sich versah, ging es statt ins Parkhaus in Richtung Justiz.
Die bayerische Landespolizei übernahm die Person zur weiteren Sachbearbeitung.

Dieser Fall beweist einmal mehr: Ein wachsames Auge und der unermüdliche Einsatz unserer Kolleginnen und Kollegen zahlen sich aus – auch wenn der Dienst offiziell bereits beendet ist.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)