Starbulls Rosenheim reichen Lizenzunterlagen für DEL2 fristgerecht ein

Starbulls Rosenheim reichen Lizenzunterlagen für DEL2 fristgerecht ein

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim haben ihre Lizenzierungsunterlagen für die Teilnahme an der Saison 2025/26 in der DEL2 fristgerecht bei der Liga eingereicht.

Neben den Unterlagen für die DEL2 wurden auch die erforderlichen Dokumente bei der PENNY DEL eingereicht, wie es das Verfahren vorsieht. Die grundsätzliche DEL-Tauglichkeit wurde dem Standort Rosenheim bereits im vergangenen Jahr bestätigt. Die Starbulls blicken nun mit Vorfreude auf die kommende Spielzeit.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Fotomontage Copyright Starbulls Rosenheim)

City-Management und WV bündeln Kräfte im Veranstaltungsbereich

City-Management und WV bündeln Kräfte im Veranstaltungsbereich

Rosenheim – Das City-Management Rosenheim und der Wirtschaftliche Verband der Stadt und des Landkreises Rosenheim (WV) haben eine enge Kooperation im Veranstaltungsbereich beschlossen. Beide Vereine bündeln zukünftig ihre Kräfte in der WV Veranstaltungs GmbH, wie beide Organisatoren mitteilen.

Bereits seit über zehn Jahren gab es Gespräche zwischen den Verantwortlichen, um im Bereich Veranstaltungen enger zusammenzuarbeiten und Synergien zu nutzen. Unter dem Motto „Nicht nur reden – endlich auch handeln!“ wurde nun die Entscheidung getroffen, die Veranstaltungen des City-Management Rosenheim in die bereits bestehende WV Veranstaltungs GmbH aufzunehmen. Durch diese Kooperation sollen Synergien aktiviert und Kosten gespart werden, beispielsweise durch gemeinsame Büroräume und eine gemeinsame Infrastruktur.

Vereine bleiben wie gehabt bestehen

Die beiden Vereine bleiben jedoch in ihrer Struktur und Ausrichtung
unverändert bestehen. Wie beide Vorstände betonen, wird es für die Mitglieder keinerlei Veränderungen geben.
Der Wirtschaftliche Verband, bekannt insbesondere als Veranstalter des Rosenheimer Herbstfestes und des Christkindlmarkts, fördert mit den erwirtschafteten Überschüssen Institutionen, Vereine und Projekte in den Bereichen Kultur, Soziales, Tourismus, Bildung und Wirtschaft. Das City-Management Rosenheim hingegen konzentriert sich vor allem auf die Belebung der Innenstadt und die Förderung der Einkaufsquartiere. Es veranstaltet unter anderem Events wie das Stadtfest, Rosenheim in Bewegung oder das Spektakel. Mit über 280 Mitgliedern zählt es zu den größten Stadtmarketing-Vereinigungen Oberbayerns.

Auch personell sind keine Veränderungen geplant. Da die WV Veranstal tungs GmbH künftig als Dienstleister mit der Durchführung sämtlicher Veranstaltungen beauftragt wird, soll mittel- bis langfristig sogar eine gesunde und wachsende Personalstruktur entstehen

City-Management-Geschäftsstelle zieht in den Glückshafen

Um die Zusammenarbeit auch räumlich zu erleichtern, wird das City-
Management Rosenheim zum 1. Oktober 2025 seine Geschäftsstelle in die
Büroräumlichkeiten im Glückshafen verlegen. Damit soll die gemeinsame Arbeit der beiden Vereine Tür an Tür ermöglicht werden.

Die Zusammenarbeit zwischen WV und City-Management in der gemeinsam genutzten WV Veranstaltungs GmbH kann und soll künftig erweitert werden. Wie die Vorstände von WV, Reinhold Frey und Tobias Tomczyk, und City-Management, Rainer Pastätter und Thomas Treibenreif, betonen, war die Kooperation der beiden Vereine lediglich der erste Schritt. Zukünftig soll die Zusammenarbeit auch weiteren Rosenheimer Institutionen offenstehen, deren Ausrichtungen Schnittmengen aufweisen. Unter dem organisatorischen Dach namens „Fokus Rosenheim – Netzwerk zur Förderung der Region“ ist es das Ziel, Rosenheim gemeinsam voranzubringen
(Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung WV/Rosenheimer Citymanagement / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Illegales Kraftfahrzeugrennen bei Bad Aibling- Zeugen gesucht

Illegales Kraftfahrzeugrennen bei Bad Aibling- Zeugen gesucht

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Per Notruf wurde der Polizei am Freitagabend (23.5.2025) ein illegales Kraftfahrzeugrennen bei Bad Aibling (Landkreis Rosenheim) gemeldet. Drei Autos waren beteiligt. Zeugen werden gesucht. 

Startpunkt für das illegale Rennen war, nach den Angaben der Polizei, auf der Staatsstraße am sogenannten „Texas-Kreisel“. Von dort ging es durch die Aiblinger Innenstadt, nach Loholz und anschließend bis nach Kolbermoor.
Wie Zeugen berichteten, wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit mehrfach überschritten und zudem mehrfach waghalsige Überholmanöver gefahren.

Frau konnte sich gerade noch durch Sprung auf die Seite retten

In der Münchener Straße in Bad Aibling  wurde eine Frau, die gerade den Zebrasteifen im Bereich Schmiedgasse / Bahnhofstraße überqueren wollte, beinahe von zwei heranrasenden Autos erfasst. Glücklicherweise erkannte sie die Gefahr rechtzeitig und sprang zur Seite.
In Kolbermoor wurden die drei beteiligten Fahrzeuge, zwei dunkle Audi A6 und ein weißer Merc3des CLS 500, dann von der Polizei angehalten und die Fahrer einer Kontrolle unterzogen. Es handelt sich um drei Männer, zwischen 19 und 21 Jahren, aus dem Landkreisen Rosenheim und München.
Wegen des Anfangsverdachts eines illegalen Kraftfahrzeugrennens wurden die Führerscheine der drei Fahrer einbehalten. Damit dürfen sie bis auf weiteres keine Kraftfahrzeuge mehr führen.
Die Polizei bittet Zeugen des Rennens, insbesondere die Fußgängerin, die am Zebrastreifen beinahe von den Autos erfasst worden wäre, sich mit der Polizei unter Telefon 08061 / 90730 in Verbindung zu setzen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 24. Mai

Namenstag haben: Dagmar, Esther, Franz, Sophie, Johanna und Susanna

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Bob Dylan(1941 – ist ein einflussreicher US-amerikanischer Musiker des 20. Jahrhunderts, Sänger und Liedtexter.)

Bärbel Bohley (1945 – war eine deutsche Bürgerrechtlerin, Malerin und in der Wendezeit Mitgründerin des „Neuen Forums“ in der DDR.)

Lilli Palmer (1914 – war eine deutsche Schauspielerin.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1810: In Schweden beginnt der Bau des Göta-Kanals, der durch das Götaland eine Querverbindung zwischen dem Kattegat an der Westküste und der Ostsee an der Ostküste ermöglicht.
  • 1903: Im Hotel Silber in Stuttgart wird die Deutsche Motorradfahrer-Vereinigung (DMV)
  • 1956: In Lugano findet die erste Ausgabe des Eurovision Song Contest unter dem Titel Gran Premio Eurovisione della Canzone Europea statt. Die Abstimmung erfolgt geheim, nur das Siegerlied Refrain der Schweizerin Lys Assia wird bekanntgegeben.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Stadt will Parkgebühren auf der Rosenheimer Loretowiese senken

Stadt will Parkgebühren auf der Rosenheimer Loretowiese senken

Rosenheim  –  Die Einführung von Parkgebühren auf der Rosenheimer Loretowiese sorgten für Kritik und wesentlich weniger parkenden Autos auf dieser Fläche. Nun sollen die Parkgebühren gesenkt werden.

Vor gut einem Jahr wurden auf der Loretowiese in Rosenheim Parkautomaten aufgestellt. Seitdem sieht man dort oftmals sehr viel freie Fläche. Als Konsequenz forderte die CSU-Stadtratsfraktion Anfang März dieses Jahres, in einem Antrag die Parkgebühren speziell für Pendler zu senken (wir berichteten). Einen Monat später gab es dann einen Antrag von CSU und SPD zusammen, indem man sich für eine generelle Senkung der Parkgebühren auf der Loretowiese aussprach (wir berichteten).

Mehrheit für Senkung der Parkgebühren

Bei der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses sprach sich die Mehrheit der Stadträte (7:4 Stimmen) nun dafür aus, diesem Antrag zu folgen. Konkret bedeutet das: Statt bisher 5 Euro soll ein Tagesticket zukünftig nur noch 3 Euro kosten und ein Halbtagesticket (bis 5 Stunden) statt bisher 2,50 Euro nur noch 2 Euro. „Die Verwaltung greift die Argumentation des Antrags auf und geht davon aus, dass sich durch die verminderte Gebühr die Nutzungsauslastung auf der Loretowiese erhöht und sich daher die Parkgebührenreduzierung zumindest neutral auf die Parkgebühreneinnahmen auswirkt“, heißt es dazu in der Vorlage der Stadtverwaltung.

Scharfe Kritik kam von den Grünen. Sonja Gintenreiter, Fraktionssprecherin der Grünen, sprach von einem „traurigen Zeichen“ und „Rückschritt“. Wenn Parken günstiger als Busfahren sei, müsse man sich nicht wundern, wenn der Bus nicht gut genutzt werde. Außerdem sprach sie sich dafür aus, dann auch die Ausdehnung des kostenlosen Parkens in den städtischen Parkhäusern von einer Stunde wieder zurückzubringen auf eine halbe Stunde, wie es vor der Einführung der Parkgebühren auf der Loretowiese war.  ÖDP-Stadtrat Horst Halser schloss sich der Meinung von Sonja Gintenreiter an. Er bezweifelte, dass die Loretowiese nun durch Senkung der Parkgebühren wieder an Attraktivität bei den Autofahrern gewinnt.
AfD-Stadtrat Andreas Kohlberger erinnerte daran, dass sich seine Fraktion überhaupt gegen die Einführung von Parkgebühren auf der Loretowiese aussprach. In der jetzigen Senkung sah er aber „einen guten Schritt“ und stimmte dem Antrag zu.
Die endgültige Entscheidung fällt in der Stadtratssitzung am 28. Mai 2025.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild. Archiv Innpuls.me)

Wiederholte Einreiseversuche scheitern an Grenzkontrollen

Wiederholte Einreiseversuche scheitern an Grenzkontrollen

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Am Mittwoch (21.5.2025) hat die Bundespolizei zwei Syrerinnen gleich zweimal festgenommen und auch zweimal in Rosenheim angezeigt. Die Frauen hatten versucht, zunächst mit einem Bus und später – nach erfolgter Zurückweisung – mit einem Zug illegal in Deutschland einzureisen. Ihre Reisepläne wurden auf Höhe Kiefersfelden sowie in Rosenheim von den Grenzkontrollen durchkreuzt. Da halfen ihnen auch die gefälschten Ausweise nicht, die sie den Bundespolizisten ausgehändigt hatten.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Die Beamten entlarvten die griechischen Identitätskarten der 20- und der 26-Jährigen in einem Reisebus mit polnischer Zulassung an der A93 als Fälschungen. Eigenen Angaben zufolge hätten sie die gefälschten Dokumente in Athen für mehrere hundert Euro von einem ihnen unbekannten Schleuser erworben. Ziel ihrer Reise sei München gewesen, weil sie dort arbeiten wollten. Beide Syrerinnen wurden in der Kontrollstelle an der Inntalautobahn festgenommen und jeweils wegen Urkundenfälschung und eines unerlaubten Einreiseversuchs angezeigt. Anschließend wurden sie nach Österreich zurückgewiesen.
Noch am selben Tag trafen Beamte der Rosenheimer Bundespolizei erneut auf die Frauen. Diesmal waren sie ohne Papiere in einem Regionalzug aus Kufstein in Richtung München unterwegs. In Rosenheim war für das Duo Endstation. Die zwei in Griechenland registrierten Migrantinnen wurden wegen ihres erneuten illegalen Einreiseversuchs ein zweites Mal angezeigt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen mussten sie das Land wieder verlassen. Sie wurden nach Österreich zurückgewiesen. Den Erkenntnissen zufolge wollten sie es nicht auf eine dritte Strafanzeige ankommen lassen und gaben ihr Reisevorhaben offenkundig auf.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Rosenheim singt: Fest der Chöre in der Innenstadt

Rosenheim singt: Fest der Chöre in der Innenstadt

Rosenheim – Am morgigen Samstag, 24. Mail findet in der Rosenheimer Innenstadt die dritte Auflage des Chorfestivals „Rosenheim singt“ statt. Über 500 aktive Sänger werden den Konzertabend an verschiedenen Standorten gestalten. Auftakt ist um 18.30 Uhr am Max-Josefs-Platz.

Veranstaltungsorte sind die Kirche St. Nikolaus, Erlöserkirche, Ballhaus, Künstlerhof und Lokschuppen. Ab 18 Uhr gibt es eine musikalische Einstimmung am Max-Josefs-Platz mit der Jazzband „Mangold Collective“.
Die Schirmherrschaft hat Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März übernommen. Er eröffnet dann um 18.30 Uhr das Chorfestival zusammen mit der Stadtkapelle und dem Kinderchor Bella Bimba offiziell am Max-Josefs-Platz (Bei Regen in der Nikolauskirche).
Danach geht es mit dem Programm weiter um 19.40 Uhr. Mitwirkende sind u.a.   Innphilharmonie, Kirchenchor Am Wasen, Chorgemeinschaft Am Zug, Gesangsensemble Bella Voce, Oberstufenchor Ignaz-Günther-Gymnasium, Inncatiamo-Kammerchor, Bach-Chor, Con-Brio,Chor, Apostelsingers-Jugendchor der evangelischen Kirche Rosenheim, Sänger ohne Grenzen, Chor an der Erlöserkirche, Beurer Canta Rhei, Männerchor Die Rosenkavaliere, Mädelschor InfinTones, Gospelsingers Rosenheim, Kammerchor Rosenheim, Musicalchor Immling, Bastanetten, Chorkreis St. Quirinus, Die SoNetten, AiSinger, Chor der Versöhnungskirche, Audorfer Chor  und 8 on.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen und werden für zwei Projekte gesammelt, die Kindern und Jugendlichen musikalische und kreative Teilhabe ermöglichen: das inklusive Theaterprojekt „Spielend zum Menschen“, des P-Seminars am IGG-Gymnasium Rosenheim mit der heilpädagogischen Tagesstätte Clara von Assisi sowie ein integratives Musikprojekt der Musikschule Rosenheim mit Rosenheimer Grundschulen.
Das Abschlusskonzert von „Rosenheim Singt“ gestaltet das international renommierte „Calmus Ensemble“ aus Leipzig ab 19 Uhr in der Christkönigkirche Rosenheim. Dafür müssen aber Tickets erworben werden.

Einfach so vorbeischauen kann man aber wieder zum gemeinsamen Abschluss mit allen Chören um 23 Uhr am Salzstadel.
Das Programmheft mit allen Stationen und Musikbeiträgen gibt es zum Download hier.
(Quelle Mitteilung Rosenheim singt / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Bürgerhaus Mitarbeiterinnen erhalten Rosenheimer Sozialpreis

Bürgerhaus Mitarbeiterinnen erhalten Rosenheimer Sozialpreis

Rosenheim – Anita Eggart und Waltraud Gelner sind seit vielen Jahren ehrenamtlich für andere da. Ihr Wirken findet außerhalb der großen Öffentlichkeit statt. Am Donnerstagnachmittag (22.5.2025) standen sie nun selbst  im Rampenlicht: Die beiden Frauen wurden mit dem Rosenheimer Sozialpreis der Stadt Rosenheim ausgezeichnet.

 

Sozialpreisverleihung 2025 in Rosenheim. Fotos: Innpuls.me

Die Volksmusikgruppe „d `Innspuiration“ sorgte für die musikalische Umrahmung der Feierstunde. Fotos: Innpuls.me

Seit 1996 wird der Sozialpreis der Kultur- und Sozialstiftung Dr. Michael Stöcker in unregelmäßigen Abständen an Personen oder Organisationen vergeben, die sich besonders um das soziale Wohl der Menschen in der Stadt Rosenheim verdient gemacht haben.  In diesem Jahr fiel die Wahl auf Anita Eggart vom Bürgerhaus E-Werk in der Endorrfer Au und Waltraud Gelner vom Bürgerhaus Miteinander in der Lessingsrraße.

Sozialpreisverleihung 2025 in Rosenheim. Fotos: Innpuls.me

Familienangehörige, langjährige Weggefährten und Vertreter aus Politik und Gesellschaft waren unter den Gästen. 

Die Feierstunde fand im großen Rathaussaal statt. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Volksmusikgruppe „d ´Ìnnspiration“. Zu den Gästen zählten neben Familienangehörigen und langjährigen Weggefährten auch Vertreter aus Politik und Gesellschaft. „Ihr Engagement, ihr Herzblut und ihre Ausdauer stehen sinnbildlich für das, was unsere Stadtgesellschaft ausmacht, für ein Miteinander, dass nicht laut, aber tief wirkt“, meinte Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März zu dem langjährigen sozialen Schaffen, das sowohl Anita Eggart als auch Waltraud Gelner auszeichnet.

Sozialpreisverleihung 2025 in Rosenheim. Fotos: Innpuls.me

Anita Eggart engagiert sich seit vielen Jahren in der Endorfer Au.

Die Wurzeln von Anita Eggart liegen in der Endorfer Au – einem Stadtteil , der über die Jahre viele Veränderungen durchlaufen halt. Ihr sichtbares Engagement begann vor über 25 Jahren bei der Rosenheimer Tafel. Ab 2005 engagierte sich Eggart im Bewohnerbeirat der Endorfer Au. „Mit Herz und Verstand brachte sie sich ein, um das Leben im Viertel Stück für Stück zu verbessern“, so Christian Salberg, Dezernent für Schule, Sport, Soziales in seiner Laudatio. 
Anita Eggart sammelte Spenden für das erste Bürgerhaus der Endorfer Au, machte sich für eine eigene Buslinie im Viertel stark und initiierte bei der GRWS eine große Sperrmüllaktion. Außerdem half sie mit Rat und Tat bei der Organisation von verschiedensten Festen in der Endorfer Au mit und setzte sich für eine bessere Beleuchtung des Werkskanals ein. 
Auch heute noch ist Anita Eggart zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wird, beispielsweise bei der wöchentlichen Tafel-Ausgabe, beim Seniorenkaffee und beim monatlichen Mittagstisch der Bürgerstiftung. „Ihr Einsatz hat über Jahre hinweg dazu beigetragen, dass die Endorfer Au nicht nur als Wohnort funktioniert, sondern als Lebensraum begriffen wird.“, sagte Christian Salberg. Es sei alles andere als selbstverständlich, dass jemand über so viele Jahre hinweg verlässlich für andere da sei: „Sie haben das getan – mit Geduld, mit Ausdauer und mit dem festen Glauben dran, dass auch kleine Dinge zählen“.

Sozialpreisverleihung 2025 in Rosenheim. Fotos: Innpuls.me

Waltraud Gelner ist die gute Seele in der Lessingstraße.

Ein Leben für andere zeichnet auch Waltraud Gelner aus. 1960 zog sie von Niedersachsen nach Bayern, zuerst nach Germering, später nach Rosenheim. „Als ausgebildete Kinderpflegerin hatte sie schon früh einen Blick für die Bedürfnisse anderer“; weiß Christian Salberg. Bereits mit 25 Jahren engagierte sich Waltraud Gelner in ihrer Pfarrgemeinde – und dieses Engagement hat sie bis heute nicht mehr aufgegeben. „Es ist nicht übertrieben zu sagen: Sie sind dem Ehrenamt treu geblieben, wie andere einem Beruf“, so Salberg in der Laudatio.

Auch das Engagement von Waltraud Gelner ist breit gefächert. Bereits in den 1990er Jahren brachte sie sich bei der Tafel des Diakonischen Werks ein. Sie verkaufte Rosen für die Diakonie, half beim AWO-Mittagstisch mit, unterstützte bei der Selbsthilfegruppe für Adipositas und wirkte bei vielen Festen und Veranstaltungen mit. Ab 2005 engagierte sie sich im „Miniladen“ in der Lessingstraße und wurde auch im Bürgerhaus Miteinander aktiv. Ihr

Teestube ist das Herzensprojekt von Waltraud Gelner

Herzensprojekt ist nun bereits seit über 35 Jahren die Teestube, einem Treffpunkt für Menschen mit psychischen Belastungen, in dem sie bei Anträgen, Alltagsfragen und Behördengängen hilft und Ausflüge und gemeinsame Unternehmungen organisiert. „Sie geben dort Halt, wo oft keiner mehr ist“, sagte Salberg und erinnerte an einen besonders bewegenden Moment in dem jahrzehntelangen Engagement von Waltraud Gelner: die Hochzeit eines Paares im Jahr 2016, dass sich in der Teestube kennengelernt hatte: „Ein Beweis, dass aus Verlässlichkeit und Zuwendung echte Lebensfreude entstehen kann“. 
Was Waltraud Gelner auszeichne, sei ihre Haltung: „Sie helfen, ohne zu urteilen, sie unterstützen, ohne zu drängen. Und sie bleiben bei den Menschen – auch dann, wenn es schwierig wird“. 

Sozialpreisverleihung 2025 in Rosenheim. Fotos: Innpuls.me

Normalerweise sind sie immer für andere da, jetzt standen sie selbst einmal im Mittelpunkt: die beiden Preisträgerinnen des Sozialpreis 2025.

Die Auszeichnung des mit jeweils 1000 Euro dotierten Sozialpreis übernahm Oberbürgermeister Andreas März gemeinsam mit dem ehemaligen Stadtdirektor Diethard Schinzel. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Rosenheimer Kreistag bestellt mit Ute Wilhelmi aus Prien eine neue Seniorenbeauftragte

Rosenheimer Kreistag bestellt mit Ute Wilhelmi aus Prien eine neue Seniorenbeauftragte

Landkreis Rosenheim – Um die Belange von Senioren im Landkreis Rosenheim kümmert sich zukünftig Ute Wilhelmi. Der Rosenheimer Kreistag bestellte die 66-jährige einstimmig zur ehrenamtlichen Beauftragten des Landkreises. Ihre dreijährige Amtszeit beginnt am 1. Juni.

Rosenheims Landrat Otto Lederer stellte Ute Wilhelmi als sehr geeignet für dieses Ehrenamt vor. Er begründete dies unter anderem mit ihrem persönlichen Engagement, ihrer Erfahrung und den vielen unterschiedlichen Aufgaben, die sie in ihrem beruflichen Leben wahrnahm.

Die zukünftige Beauftragte für die Belange von Senioren ist staatlich anerkannte Kinderpflegerin und Erzieherin. Sie kann mehrere Studienabschlüsse vorweisen als Diplom-Sozialarbeiterin (FH), als Diplom-Sozialwirtin (FH) sowie als Diplom-Sozialarbeiterin/Diplom-Sozialpädagogin (Uni). Zudem belegte sie eine Weiterbildung zur Mediatorin und machte eine Ausbildung zur Moderatorin.

Beruflich war Ute Wilhelmi in einem Rehabilitationszentrum tätig, unter anderem als Pädagogische Leiterin und als Leiterin Soziale Dienste. Sie unterrichtete als Lehrerin für sozialpflegerische und sozialpädagogische Berufe. Beim Bezirk Oberbayern war sie in der Regionalkoordination angestellt und zwar in den Fachbereichen Behindertenhilfe sowie Psychiatrie und Suchthilfe. Darüber hinaus wirkte sie im Netzwerk Krisendienst Oberbayern mit.
In ihrer persönlichen Vorstellung im Kreistag stellte sie dann auch fest, „ich habe schon einiges gemacht.“ Sie will die Schwerpunkte, die ihr Vorgänger Thomas Waldvogel anstieß, weiterführen und zudem schauen, welche neuen Themen sich auftun. „Ich habe die Energie, ich bin bereit und ich würde es tun.“ Das ließen sich die Kreisräte nicht zwei Mal sagen und bestellten sie einstimmig in ihr neues Amt.

Ute Wilhelmi folgt auf Thomas Waldvogel

Die in Prien lebende Ute Wilhelmi folgt Thomas Waldvogel nach, der das Ehrenamt des Beauftragten des Landkreises Rosenheim für die Belange älterer Menschen seit Oktober 2020 ausübt. „Er übernahm das Amt in einer nicht ganz einfachen Zeit“, sagte Landrat Otto Lederer. Corona hatte es schwierig gemacht, den Kontakt zu den Verantwortlichen in der Seniorenarbeit sowie zu den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern zu halten. „Trotzdem gelang es ihm immer wieder, die Belange der Senioren aufs Tableau zu bringen“, so der Landrat.
Thomas Waldvogel selbst überschrieb eine nun zu Ende gehende Amtszeit als „spannende Zeit“. „Die Seniorinnen und Senioren sitzen nicht nur zuhause, sie wollen raus, sie wollen nützlich sein. 99 Prozent sind bereichernd, humorvoll und unternehmenslustig. Diese Zielgruppe hat es verdienst, weiter im Mittelpunkt zu stehen.“
Das Ehrenamt des Beauftragten oder der Beauftragten für die Belange von Senioren gibt es im Landkreis Rosenheim inzwischen seit 28 Jahren.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Feuerwehren im Landkreis Rosenheim rückten 2024 knapp 7.500 aus

Feuerwehren im Landkreis Rosenheim rückten 2024 knapp 7.500 aus

Mietraching / Landkreis Rosenheim – 2024 sind die Feuerwehren im Landkreis Rosenheim im Durchschnitt rund 20 Mal pro Tag ausgerückt. „Für dieses Ehrenamt ist das eine Hausnummer“, sagte Kreisbrandrat Richard Schrank auf der Kommandantendienst- und Kreisfeuerwehrverbandsversammlung in der Fliegerhalle in Mietraching. Insgesamt waren es knapp 7.500 Einsätze, gut 600 mehr als noch 2023.

Die Ruhephase, wie es der Kreisbrandrat in seinem Rechenschaftsbericht nannte, die auf die Corona-Pandemie zurückzuführen war, ist vorbei. Die Einsatzzahlen steigen. Dies gilt laut Schrank insbesondere für Großbrände. Ihre Zahl war in den vergangenen Jahren noch stetig zurückgegangen. Beinahe 1.380 Mal wurden die Frauen und Männer der Feuerwehren zu Brandeinsätzen gerufen. Die meisten Einsätze werden als technische Hilfeleistung zusammengefasst, es waren fast 5.200.

Dabei wurden 1.260 Personen gerettet, 153 von ihnen über Feuerwehr-Leitern. Zum Alltag der Feuerwehren gehört aber auch die Bergung von toten Personen. 121 waren es 2024, die entweder tot aufgefunden oder nicht mehr gerettet werden konnten. Zudem wurden mehr als 1.000 Menschen an den Einsatzorten betreut und versorgt. 13 Feuerwehrdienstleistende wurden verletzt. „Im Verhältnis zu der hohen Einsatzzahl ist das relativ wenig“, so Kreisbrandrat Richard Schrank. Was inzwischen nicht mehr selbstverständlich ist, Gewalt gegen Einsatzkräfte gab es nicht. „Dumme Sprüche sind wir mittlerweile gewohnt, aber sonst leben wir im gelobten Land.“
Knapp 7.800 Frauen und Männer leisten im Landkreis Rosenheim ehrenamtlich ihren Dienst bei den Feuerwehren, fast 100 mehr als im Jahr davor. Der Anteil der Frauen steigt kontinuierlich an, inzwischen auf 542. Nachwuchssorgen gibt es nicht, auch das ist keine Selbstverständlichkeit. Marco Polster, der Kreisjugendfeuerwehrwart berichtete von zahlreichen Aktivitäten um Mädchen und Buben an den Dienst bei der Feuerwehr heranzuführen. Das Engagement in den 105 Jugendfeuerwehrgruppen lohnt sich, denn im vergangenen Jahr traten fast 200 in den aktiven Dienst über.

Um die Qualität hoch zu halten wird bei den Feuerwehren im Landkreis viel Wert auf Ausbildung gelegt. Mehr als 350 Ausbildungsveranstaltungen fanden im vergangenen Jahr statt, den denen rund 4.500 Feuerwehrmänner und -frauen teilnahmen. Kreisbrandrat Richard Schrank lobte in diesem Zusammenhang die Feuerwehrschulen in Bayern. Sie reagierten auf die Bedarfe, „so haben wir Lücken aufholen können.“
Auch in Sachen Ausrüstung wird im Brand- und Katastrophenschutz mächtig nachgerüstet. Nach Jahren der Planung „hat die Phase der Umsetzung begonnen.“ Richard Schrank berichtete, dass die ersten beiden Stromerzeuger mit einer Leistung von 150 Kilovoltampere ausgeliefert sind. Zwei weitere werden im Juni erwartet. Fünf neue Verkehrssicherungsanhänger sind für das dritte Quartal angekündigt.

Wechsellader-Konzept im Brand- und Katastrophenschutz

Um so flexibel wie möglich auf Einsatzlagen reagieren zu können, wird nun auch das sogenannte Wechsellader-Konzept im Brand- und Katastrophenschutz umgesetzt. „Die ersten vier Lkw sind da“, sagte Richard Schrank, vier weitere sind noch eingeplant. Mit ihnen können Abroll-Container transportiert werden. Das Besondere daran, die Container werden für unterschiedliche Einsatzlagen ausgestattet. So wird es Container für Atemschutzeinsätze, für Umwelteinsätze, für Brandeinsätze oder Hochwasserlagen geben. Container für Lagebesprechungen vor Ort sind ebenfalls vorgesehen.
Die Feuerwehr in Bad Feilnbach erhielt von einem privaten Spender ein kleines, geländegängiges Fahrzeug, ein Quad. Ebenfalls gespendet wurde der passende Anhänger dazu. Kreisbrandrat Richard Schrank beendete seinen Bericht mit ein paar persönlichen Gedanken. „Normale Einsätze“, so sagte er, „gibt es nicht, denn jeder Einsatz ist anders. Normalität im Einsatz würde im Übrigen das Können und die Genialität der Einsatzkräfte einschränken.“
Rosenheims Landrat Otto Lederer lobte in seinem Grußwort die hohe Qualität der Arbeit der Feuerwehren. Sie geht einher mit einem großen Vertrauen, dass die Bürgerinnen und Bürger den Feuerwehren entgegenbringen. Weiter meinte der Landrat, „ich bin dankbar, dass wir wenig Gewalt gegen Einsatzkräfte haben. Sollte es aber soweit kommen, werden wir mit aller Härte des Gesetzes dagegen vorgehen.“ Bemerkenswert aus Sicht von Otto Lederer ist die hohe Zahl der Einsätze. „Hier zeigt sich, dass die Feuerwehren zusammenhalten, und wenn dann auch noch die Kameraden aus Tirol mithelfen, dann werden wir alle Einsatzlagen stemmen.“
Der Landrat bedankte sich bei den Gemeinden für die Unterstützung ihrer Feuerwehren. Im Landkreis sind die Feuerwehren ein Teil des Katastrophenschutzes. „Was uns auszeichnet, ist das Miteinander im Einsatz zwischen Feuerwehren, aber auch mit allen anderen Blaulicht-Organisationen. Das ist das, was bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommt.“ Abschließend sagte Lederer, der selbst in der Feuerwehr aktiv ist, „ich wünsche uns allen, dass wir wenig schwere Einsätze haben und immer gesund nach Hause kommen.“

Bad Aiblings Bürgermeister Stephan Schlier dankte für „einen unschätzbaren Dienst. Ich sehe Engagement, Herzblut und Gemeinschaft, auf die man sich immer verlassen kann.“ Das Ehrenamt im Feuerwehrdienst war dem Rosenheimer Landtagsabgeordneten Daniel Artmann wichtig. „Wenn der Staat sich das leisten müsste, das wäre unbezahlbar. Ihr seid ein wichtiger Baustein in unserem Sicherheitsnetz.“

Für alle Blaulichtorganisationen trat Markus Otto, der Ortsvorsitzende des Technischen Hilfswerks Rosenheim ans Mikrofon. „Wir haben gemeinsam viele Einsätze geleistet. Hier hat sich gegenseitiges Vertrauen aufgebaut und das macht es so wertvoll.“ Das Schlusswort in der Kommandantendienst- und Kreisfeuerwehrverbandsversammlung bleibt traditionell einem Gast aus Tirol vorbehalten. Für Andreas Oblasser, den Bezirksfeuerwehrkommandanten aus Kufstein geht das grenzüberschreitende Miteinander längst über routinemäßige Einsätze hinaus. „Es sind die gemeinsamen Zusammenkünfte“, sagte er. Oblasser blickte zudem auf den Hochwasser-Katastrophenfall Anfang Juni zurück. In nur zwei Stunden sei es gelungen, einen Einsatz-Zug zusammenzustellen. Man habe bremsen müssen und viele seien für die Ablöse bereitgestanden. Oblasser bat darum, die tolle Zusammenarbeit weiterzuführen, denn „helfen tun wir überall gleich.“

116 Freiwillige Feuerwehren im Landkreis Rosenheim

Im Landkreis Rosenheim gibt es 116 Freiwillige Feuerwehren. Dazu kommen zwei Betriebsfeuerwehren in der Justizvollzugsanstalt Bernau sowie bei Neenah Gessner, einem Unternehmen mit Standorten in Feldkirchen-Westerham und Bruckmühl.Großartiges Engagement wird gesehen.

Hans Buchberger, der Kommandantensprecher der Inntaler Feuerwehren, ist im Rahmen der Kommandantendienst- und Kreisfeuerwehrverbandsversammlung mit dem Bayerischen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet worden. Buchberger, der 1986 in die Feuerwehr Degerndorf eintrat, wurde für seine herausragende Hingabe und seinen unermüdlichen Einsatz gewürdigt. Bei vielen Einsätzen leitete er mit ruhiger und überlegter Hand. Buchberger wurde 1995 zum stellvertretenden Kommandanten gewählt und von Januar 2007 bis Januar 2025 stand er an der Spitze der Degerndorfer Feuerwehr. Seitdem ist er als Kommandantensprecher tätig. Die ersten Gratulanten für Hans Buchberger (2 von links) waren (von links) Kreisbrandrat Richard Schrank, der Vorsitzende des Bezirksfeuerwehrverbandes Oberbayern Dr. Rüdiger Sobotta und Landrat Otto Lederer.
(Quelle: Pressemitteilung Landkreis Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Landratsamt Rosenheim)

Zwei Gruppen, ein Klang: Großer Erfolg für Aschau beim Wasserburger Löwen 2025

Zwei Gruppen, ein Klang: Großer Erfolg für Aschau beim Wasserburger Löwen 2025

Aschau / Landkreis Rosenheim – Da ist die Freude in Aschau Chiemgau groß: Gleich zwei Musikgruppen aus der Priental-Gemeinde wurden beim Musikwettbewerb „Wasserburger Löwe 2025“ mit dem Volksmusikpreis ausgezeichnet. Mit dem Heiraffe Harfenduo Thaurer-Stein und der Familienmusik Wörndl haben sich zwei Formationen durchgesetzt, die nicht nur musikalisch glänzen, sondern auch für das lebendige kulturelle Leben Aschaus stehen.

Seit 1975 wird der „Wasserburger Löwe“ im Rahmen der Wasserburger Volksmusiktage als Wanderpreis vergeben. Jährlich werden damit junge Sing- und Musikgruppen geehrt, die sich durch herausragendes Können, Engagement und Authentizität in der alpenländischen Volksmusik auszeichnen. Mit musikalischer Virtuosität, harmonischem Zusammenspiel und spürbarer Heimatverbundenheit überzeugten die beiden Aschauer Gruppen die Jury:
Die Familienmusik Wörndl begeistert mit einer ganz besonderen Konstellation: Mutter Maria Wörndl (vorne Mitte) musiziert gemeinsam mit ihren 16-jährigen Zwillingstöchtern Johanna (rechts) und Regina (links). Seit rund eineinhalb Jahren stehen sie als Trio auf der Bühne – und das mit beachtlichem Erfolg. Ihr Repertoire reicht von Hoagaschten über Hochzeiten bis hin zu kirchlichen Auftritten. Darüber hinaus engagieren sie sich aktiv im Trachtenverein Edelweiß Niederaschau. 2025 krönten sie ihre musikalische Reise mit dem Wasserburger Löwen, nachdem Johanna und Regina bereits beim Grassauer Haberspitz ausgezeichnet worden waren.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde das Heiraffe Harfenduo, bestehend aus Katharina Thaurer (Dritte von links stehend) und Johanna Stein (Zweite von links stehend). Seit gut zweieinhalb Jahren sind die beiden jungen Musikerinnen aus Aschau i.Chiemgau ein eingespieltes Team auf der Harfe. Mit Auftritten bei Veranstaltungen wie „Musik für die Seele“ oder dem Volksmusik-Hoagascht des Trachtenvereins begeistern sie regelmäßig das lokale Publikum. Nach einer „Ausgezeichnet“-Wertung beim Alpenländischen Volksmusikwettbewerb 2024 folgte nun mit dem Wasserburger Löwen der nächste Meilenstein ihrer musikalischen Laufbahn.

Erst kurz vor Anmeldeschluss zum Wettbewerb angemeldet

Besonders spannend ist, dass sich beide Gruppen erst ganz kurzfristig, kurz vor Anmeldeschluss, zum Wettbewerb angemeldet haben, ohne voneinander zu wissen. Umso größer war die Überraschung, als am Ende gleich beide Aschauer Gruppen den Wasserburger Löwen gewannen. Ein doppelter Glücksmoment. Dieser Erfolg unterstreicht eindrucksvoll, wie tief Volksmusik, Ehrenamt und Nachwuchsförderung in Aschau verwurzelt sind. Für Aschaus Ersten Bürgermeister Simon Frank (links) und Tourismuschef Herbert Reiter (rechts) war es deshalb eine Freude und Anliegen, die Preisträgerinnen persönlich im Rathaus zu empfangen und ihnen die Glückwünsche der Heimatgemeinde zu überbringen. „Diese großartigen Auszeichnungen zeigen, wie lebendig und kraftvoll unsere Musikkultur im Priental ist – getragen von jungen Menschen mit Leidenschaft, Talent und Herzblut“, so Erster Bürgermeister Simon Frank. Tourismuschef Herbert Reiter freut sich ebenfalls: „Mit dem Gewinn des Wasserburger Löwen beweisen beide Gruppen: In Aschau im Chiemgau schlägt das Herz der echten Volksmusik mit Qualität und voller Zukunft.“
(Quelle: Pressemitteilung Touristinfo Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: Copyright Bauer)

ADAC Maxlrainer Oldie Feeling startet wieder

ADAC Maxlrainer Oldie Feeling startet wieder

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Am Sonntag, 25. Mai, wird die Schlosswiese von Maxlrain bei Bad Aibling (Landkreis Rosenheim) wieder zum größten Oldtimer-Parkplatz Süddeutschlands. Tausende Oldtimer-Fans hoffen auf Kaiserwetter, um klassische Fahrzeuge und Motorräder in voller Pracht bewundern zu können. 

Von 10 Uhr bis abends 18 Uhr kann man das Oldtimer- „Freiluftmuseum“ abschreiten und sich bei den Besitzern aus erster Hand über ihre Liebhaberstücke informieren. Daneben ist bei Süddeutschlands größtem Oldtimer-Festival ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für die ganze Familie geboten. Der ADAC Südbayern hat die wichtigsten Informationen zur Veranstaltung zusammengefasst.

Was erwartet die Besucher beim ADAC Maxlrainer Oldie Feeling?

Neben der Oldtimer-Schau gibt’s Live-Musik, zahlreiche Köstlichkeiten, mehrere Biergärten und jede Menge Unterhaltung. In der ADAC Welt warten Rennsimulatoren sowie Infos rund um Mobilität. Am ADAC Glücksrad, dessen Erlös den Caritas Wendelstein Werkstätten zu Gute kommt, locken Preise wie eine Flusskreuzfahrt oder Tickets für Freizeitparks. Für Kids gibt’s die ADAC Kinderwelt mit Hüpfburg und Rennmäuse-Parcours. Zudem können die kleinen Gäste am Stand des Bayerischen Motorsport-Verbands in das E-Trial-Fahren schnuppern. Auf zwei Bühnen sorgen Radio Arabella mit DJ Carsten Michel und Live-Bands wie The Catburys und Tscheky & The Blues Kings für Festivalstimmung.

Wie kommen Besucher mit Oldtimer auf das Veranstaltungsgelände?

Die Anfahrt läuft ausschließlich über Bad Aibling im Einbahnstraßensystem und ist mit Hinweispfeilen ausgeschildert. Auf der Schlosswiese sind Klassiker vor Baujahr 1986 (also 40 Jahre und älter) zu bewundern. Auch die „jungen Wilden“ unter den Oldtimern – Fahrzeuge zwischen 30 und 39 Jahren – bekommen einen prominenten Platz direkt vor Ort. Oldtimer-Fahrer, die sich nicht schon vorab registriert haben, melden sich am Veranstaltungstag auf dem Edeka-Parkplatz in Bad Aibling an und erhalten dort ihre Zufahrtsscheine zur Schlosswiese.

Wie kommen Besucher ohne Oldtimer zum Maxlrainer Oldie Feeling?

Wer ohne Oldie kommt, parkt bequem am Sportpark Mietraching oder bei Eder Landtechnik in Tuntenhausen – von beiden Besucherparkplätzen bringen Shuttle-Busse im 10-Minuten-Takt alle Gäste direkt zum Event. Auch vom Bahnhof Bad Aibling fahren alle 30 Minuten Busse.

Was kostet der Eintritt zum Maxlrainer Oldie Feeling?

Für Oldtimer-Fahrer ist der Eintritt kostenlos. Alle anderen Besucher zahlen 10 Euro, Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.

Was ist das Bayerische OldtimerFestival?

Das ADAC Maxlrainer Oldie Feeling ist auch heuer wieder Teil des Bayerischen OldtimerFestivals vom 24. bis 25. Mai. Zwei Tage lang verwandelt sich Bad Aibling in ein echtes Paradies für Oldtimer-Fans, Familien und alle, die Lust auf nostalgisches Flair und gute Stimmung haben. Organisiert wird das Festival von der Stadt Bad Aibling, vertreten durch die AIB-KUR GmbH, gemeinsam mit dem ADAC Südbayern. Am Samstag, 24. Mai, gibt es auf dem Gelände der Schlossbrauerei Maxlrain von 8 Uhr bis 16 Uhr einen Oldtimer-Teilemarkt. Dort starten ab 12.30 Uhr die über 100 Teams der 5. ADAC Maxlrain Classic. Die Oldtimer-Gleichmäßigkeitsfahrt führt in diesem Jahr von Maxlrain aus Richtung Bad Feilnbach und im Anschluss über Raubling und Neubeuern bis ans Westufer des Chiemsees. Zurück geht es über Achenmühle und den Samerberg nach Bad Aibling. Entlang der Strecke können Oldtimer-Fans also bereits am Samstag historische Fahrzeuge in Aktion bewundern und anfeuern. Ein weiteres Highlight ist die Aiblinger Oldie Night am Samstagabend ab 17 Uhr an der Ausstellungshalle in Bad Aibling – mit stimmungsvoller Musik und der Zieleinfahrt der ADAC Maxlrain Classic.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC  Südbayern/ Beitragsbild:  Copyright ADAC Südbayern / Andreas Schwarz)