Von Kronberg an den Chiemsee: Kunstausstellung im Kronast-Haus in Prien

Von Kronberg an den Chiemsee: Kunstausstellung im Kronast-Haus in Prien

Prien / Landkreis Rosenheim  –  „Von Kronberg an den Chiemsee“ ist der Titel einer Sonderausstellung, die aktuell im Kronast-Haus in Prien am Chiemsee (Marktplatz 7) zu sehen ist. Präsentiert werden Werke von Anton Burger (1824 – 1905) und seinem Schüler Hugo Kaufmann (1844-1915). 

"Von Kronberg an den Chiemsee" - Ausstellung mit Werken von Anton Burger und Hugo Kaufmann im Kronast-Haus in Prien am Chiemsee. Repros: Hendrik Heuser

Gezeigt wird die Kunstausstellung anlässlich des 200. Geburtstages von Anton Burger und des 180. Geburtstages von Hugo Kaufmann. Beide machten in ihren Werken häufig bäuerliches Leben und die Leidenschaft für die Jagd zum Thema. Inspiriert wurden sie durch holländische Meister des 17. Jahrhunderts. 
Die gemeinsame Ausstellung ermöglicht interessante Vergleiche zwischen den Werken der beiden Künstler.

"Von Kronberg an den Chiemsee" - Ausstellung mit Werken von Anton Burger und Hugo Kaufmann im Kronast-Haus in Prien am Chiemsee. Repros: Hendrik Heuser

Die Sonderausstellung ist Teil der Euroart-Partnerschaft zwischen Kronberg im Taunus und Prien am Chiemsee – Mitglieder der Vereinigung europäischer Künstlerkolonien.

"Von Kronberg an den Chiemsee" - Ausstellung mit Werken von Anton Burger und Hugo Kaufmann im Kronast-Haus in Prien am Chiemsee. Repros: Hendrik Heuser

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 28. Juni 2025 Die Ausstellungsräume sind jeweils freitags und samstags von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Am Freitag, 13. Juni, findet um 18.30 Uhr ein geführter Rundgang durch die Ausstellung mit Ingrid Fricke statt. Dauer ca. 1 Stunde. Anmeldung ist notwendig unter galerie@tourismus.prien.de.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info: Hendrik Heuser / Repos: Hendrik Heuser)

Jugendprojekt „W³ WISSEN WERTE WIR“ zertifiziert 40 junge Menschen als  W³issensträger der Zukunft

Jugendprojekt „W³ WISSEN WERTE WIR“ zertifiziert 40 junge Menschen als W³issensträger der Zukunft

Rosenheim – In Rosenheim wurden 40 junge Menschen im Rahmen des Jugendprojekts „“ ausgezeichnet. Die Teilnehmer haben sich über einen Zeitraum von neun bis zwölf Monaten intensiv mit Themen wie interkulturelle Kompetenz, Migration und Rassismus sowie Gleichberechtigung auseinandergesetzt und können das Erlernte nun weitergeben. Die Veranstaltung, organisiert von der gfi gGmbH Alpenvorland, würdigte die Erfolge der Zertifizierten und ihre zukünftige Rolle als W³issensträger*“.

Neben Reden von Rosenheims Landrat Otto Lederer als Schirmherr des Projektes sowie den langjährigen Unterstützerinnen Gabriele Leicht, Dritte Bürgermeisterin der Stadt Rosenheim, und Walburga Mörtl-Körner, Zweite Bürgermeisterin der Stadt Traunstein, standen vor allem die Teilnehmenden im Zentrum der Veranstaltung. So gab es unter anderem einen von den Jugendlichen eingeübten Sketch und eine Workshopübung, bei der die Gäste einen Einblick in die Themen und Arbeitsweise von W³ bekamen. Für den kulturellen Rahmen sorgte Musik von Stefan Späth sowie der Comedian Ismail Abbat.

Landrat Otto Lederer würdigte den Einsatz der Teilnehmer und Mitarbeiter des Projekts als „klares Zeichen für Demokratie“, welches in der heutigen Zeit besonders wichtig sei: „Ich bin als Schirmherr unglaublich stolz“. Sichtlich stolz waren auch die zukünftigen „W³issensträger*. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 16 bis 27 Jahren wurden im vergangenen Jahr nicht nur in den Themenbereichen interkulturelle Kompetenz, Flucht, Migration und Rassismus, Gewaltprävention, Integration, Geschlecht und Sexualität sowie Gleichberechtigung geschult, sondern haben sich auch persönlich weiterentwickelt. Den sicheren Rahmen dazu boten die Gruppen von W³. „Man kann offen über Themen reden, ohne sich schämen zu müssen“, so Teilnehmerin Hamide Hyseni in einer persönlichen Ansprache.
Gabriele Leicht, Dritte Bürgermeisterin der Stadt Rosenheim, lobte die Entwicklung und Ausdauer der jungen Menschen: „Diese Urkunde bekommt man nicht fürs Dabeisein, man muss auch etwas leisten. (…) Und so haben alle W³issensträger*innen diese Urkunde heute sehr verdient.“.

So geht es weiter

Die Zertifizierungsfeier markiert den Abschluss der Ausbildungsphase der W³-Generation 2024/25. Die neuen „W³issensträger*“ können das Erlernte nun als Multiplikator  weitergeben und unterstützen so beispielsweise die W³ Gruppenleiter*  bei Workshops. Auch das Jugendprojekt „W³ WISSEN WERTE WIR“ entwickelt sich weiter: Für den Spätsommer kündigte Cornelia Graf, Koordinatorin des Projekts, mit den W³ Kanapee-Gesprächen ein neues Gesprächsformat an. In der als Podcast verfügbaren Gesprächsreihe werden spannende Gäste über wichtige gesellschaftliche Themen sprechen.
(Quelle: Pressemitteilung gfi gGmbH Alpenvorland / Beitragsbild: Copyright Mariia Binat für gfi gGmbH Alpenvorland)

Garagenbrand in Raubling

Garagenbrand in Raubling

Raubling / Landkreis Rosenheim – Feuer brach am späten Samstagabend (24.5.2025) in einer Doppelgarage in Raulbing (Landkreis Rosenheim) aus. Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude konnte verhindert werden.

Glücklicherweise wurde der Brand schnell von dem Garageneigentümer entdeckt. So konnte die Feuerwehr den Brand schnell löschen. Der Sachschaden liegt ersten Schätzungen zufolge im mittleren bis höheren fünfstelligen Bereich. Neben der Garage wurde das gesamte Interieur, unter anderem mehrere hochwertige Fahrräder zerstört.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 25. Mai

Namenstag haben: Bede, Eilhard, Gregor, Heribert, Maria-Magdalene, Urban 

3 bekannte Geburtstagskinder:

Octavia Spencer (1970 – ist eine US-amerikanische Schauspielerin, die für ihre Nebenrolle als „Minny Jackson“ im Drama „The Help“ mit dem Oscar und Golden Globe ausgezeichnet wurde.)

Franz Oz (1944 – ist ein britisch-US-amerikanischer Schauspieler, Produzent und Puppenspieler.)

– Ian Mc Kellen (1939 – ist ein britischer Schauspieler, dessen berühmteste Filmrolle die des Zauberers „Gandalf“ in der Herr der Ringe“- Trilogie ist.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1961: Der amerikanische Präsident John F. Kennedy kündigt während des Wettlaufs ins All im amerikanischen Kongress das Programm eines bemannten Mondflugs an, mit dem „noch vor Ende des Jahrzehnts ein Mensch zum Mond und sicher zur Erde zurück gebracht“ werden soll – das spätere Apollo-Programm.
  • 2008: Die NASA-Raumsonde Phoenix landet erfolgreich auf dem Planeten Mars, nahe der nördlichen Polarregion.
  • 1979: In den USA wird der Film Alien uraufgeführt. Er gilt mit seinen von HR Giger geschaffenen Wesen und Umgebungen als einer der visuell beeindruckendsten Filme des modernen Kinos und leitete eine ganze Reihe von Alien-Filmen ein.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Burghausen: Kleinkind (3) ertrinkt in Swimmingpool

Burghausen: Kleinkind (3) ertrinkt in Swimmingpool

Burghausen / Landkreis Altötting – Zu einem tragischen Unglück kam es am Freitagabend (23.5.2025) in Burghausen (Landkreis Altötting): Ein 3-jähriger Bub fiel in einem Swimmingpool und ertrank.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Eine Mutter war am frühen Freitagabend (23.05.2025) mit ihren Kindern auf einem Spielplatz in Burghausen, als sie feststellte, dass sich ihr 3 Jahre alter Sohn nicht mehr in der Nähe befand. Nachdem sie das Kind selbst nicht finden konnte, wurde die Polizei verständigt, welche umgehend Suchmaßnahmen einleitete.
Annähernd zeitgleich kam gegen 19.30 Uhr von einem Grundstücksbesitzer aus der Nähe die Meldung, dass er ein Kind aus seinem Swimmingpool im Garten geborgen habe. Der Mann begann bis zum Eintreffen von Notarzt und Rettungsdienst mit Reanimationsmaßnahmen, welche vom Arzt fortgeführt wurden. Doch leider mussten die Wiederbelebungsmaßnahmen eingestellt werden, für den 3-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.
Die ersten polizeilichen Maßnahmen erfolgten durch die örtlich zuständige Polizeiinspektion Burghausen. Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein übernahmen noch vor Ort die Ermittlungen in dem Todesfall. Diese werden unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein vom zuständigen Fachkommissariat 1 der Kripo Mühldorf am Inn fortgeführt.

Nach derzeitigem Stand der kriminalpolizeilichen Untersuchungen dürfte sich der 3-Jährige alleine vom Spielplatz entfernt haben und fußläufig auf das Grundstück gelangt sein, wo er in den wassergefüllten Pool fiel.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

 

Städtisches Museum Rosenheim feiert Doppeljubiläum

Städtisches Museum Rosenheim feiert Doppeljubiläum

Rosenheim – Das Städtische Museum Rosenheim feiert Doppeljubiläum mit einem Festsonntag am 1. Juni: 130-jähriges Bestehen und 30 Jahre Freundeskreis Städtisches Museum. Geboten wird ein buntes Programm: 

Bereits ab 12 Uhr eröffnet ein Drehorgelspieler mit „Hits aus 130 Jahren“ die Feierlichkeiten und sorgt für nostalgische Stimmung. Das offizielle Programm beginnt um 14 Uhr mit einem Grußwort von Oberbürgermeister Andreas März.

Gemeinsames Erinnern

Ein besonderer Moment des Nachmittags ist das gemeinsame Erinnern und Erzählen unter dem Motto „Ein Haus – viel(e) Geschichte(n)“. Freunde des Museums und Menschen, die das Mittertor über viele Jahre begleitet haben, teilen persönliche Erlebnisse, Anekdoten und besondere Geschichten. Auch die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, eigene Erinnerungen beizusteuern und den Nachmittag aktiv mitzugestalten. Im Anschluss wird die neue Ausstellung „Ein Haus – viel(e) Geschichte(n)“ feierlich eröffnet. Im Mittelpunkt steht das Mittertor, ein Gebäude mit vielschichtiger Vergangenheit, das über Generationen hinweg das kulturelle Leben der Stadt geprägt hat.

Kreative Workshops für alle Altersklassen

Das Rahmenprogramm bietet für alle Altersgruppen kreative Workshops im museumspädagogischen Raum, die zum Gestalten und Ausprobieren einladen. Für musikalische Highlights sorgen verschiedene Ensembles der Musikschule Rosenheim, die dem Fest eine lebendige Atmosphäre verleihen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: F.X. Simson)

Online-Infoabend zur Meisterfortbildung Hauswirtschaft

Online-Infoabend zur Meisterfortbildung Hauswirtschaft

Rosenheim / Landkreis – „Hauswirtschaft – ganz meisterlich!“ – Ein Online-Infoabend zur Meisterfortbildung findet am 4. Juni, von 18.30 bis 20.15 Uhr statt. Die Veranstaltung wird vom Kompetenzzentrum Hauswirtschaft, eine Einrichtung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus organisiert. 

Die Fortbildung richtet sich an Personen, die in der Hauswirtschaft arbeiten und mehr Verantwortung übernehmen, ihr Fachwissen vertiefen und neue berufliche Perspektiven erschließen möchten. Hauswirtschaft eröffnet vielfältige Karrieremöglichkeiten! Wer sich berufsbegleitend zur Führungskraft qualifizieren oder den Schritt in die Selbstständigkeit wagen möchte, für den ist die Meisterfortbildung in der Hauswirtschaft der ideale Weg. Eine hauswirtschaftliche Ausbildung ist nicht zwingend erforderlich – auch eine mehrjährige Berufserfahrung in der Hauswirtschaft mit Führungsverantwortung kann unter bestimmten Voraussetzungen zum Meisterabschluss führen.
Am Mittwoch, 4. Juni 2025, von 18.30 bis 20.15 Uhr, haben Interessierte die Möglichkeit, beim Online-Infoabend von drei Meisterinnen zu erfahren, welchen Weg sie gegangen sind und welche Chancen sich ihnen eröffnet haben. Martina Kladny von der Regierung Mittelfranken informiert über die Prüfungsanforderungen und Lehrgangsangebote, während Dr. Anja Mayr Einblicke in die Meisterschule in Rosenheim gibt. Anmeldung ist hier möglich. 
(Quelle: Pressemitteilung aelf Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

König-Otto-Kreuzung, Rosenheim, 1966

König-Otto-Kreuzung, Rosenheim, 1966

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1966. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die König-Otto-Kreuzung in Rosenheim.

Die Münchener Straße war damals noch keine Fußgängerzone. Der Blick geht zum damaligen Modehaus Senft. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

TH Rosenheim: Lehrende für Engagement in der Weiterentwicklung der Hochschullehre geehrt

TH Rosenheim: Lehrende für Engagement in der Weiterentwicklung der Hochschullehre geehrt

Rosenheim / Berlin – Das Didaktik-Team „PRO-Aktjv“ der TH Rosenheim ist mit dem Preis „Nachhaltige Weiterentwicklung der Hochschullehre“ ausgezeichnet worden. Das Deutsche Institut für Hochschulentwicklung (DIfHE) würdigte in Kooperation mit dem Hochschullehrerbund (hlb) das langjährige Engagement des Teams für eine Verbesserung der Wirksamkeit der Lehre in grundständigen Pflichtfächern für MINT-Studiengänge. 

Bei der Preisverleihung in Berlin nahm das Projektteam bestehend aus den Professorinnen und Professoren Birgit Naumer, Claudia Schäfle und Silke Stanzel, Elmar Junker und Robert Kellner den mit 10.000 Euro dotierten Lehrpreis aus den Händen des Juryvorsitzenden und Laudators Professor Dr. Jörn Schlingensiepen, Vizepräsident des hlb, entgegen. „Es ist gelungen, vor Ort einen ‚Spirit für professional learning and teaching‘ mit interdisziplinärer Vernetzung zu etablieren. Das Projekt kann als Beispiel dienen, weil es direkt von Lehrenden ‚bottom-up‘ aufgebaut wurde“, heißt es in der Begründung der Jury.
Neben dem Erfolg und der Qualität war der Jury die Nachhaltigkeit der eingereichten Projekte für den neuen Lehrpreis wichtig. Diese zentrale Anforderung erfüllt „PRO-Aktjv“, da es bereits seit 14 Jahren kontinuierlich aktivierende Lehrmethoden einsetzt, weiterentwickelt, regelmäßig evaluiert und diese mittlerweile von weiteren Fakultäten hochschulübergreifend übernommen wurden. Mehrere Studien zeigen, dass sich der Studienerfolg im MINT-Bereich nachhaltig verbessert hat.

Lernaktivitäten in kleinen Gruppen

„Wir freuen uns sehr über die Anerkennung unserer Aktivitäten. Uns ist es wichtig, die Studierenden bestmöglich beim Lernen zu unterstützen„ Die Methoden basieren darauf, dass die Studierenden vorbereitet in den Unterricht kommen und uns Lehrenden über das Ergebnis eines Online-Quiz ihren Verständnisstand mitteilen. Im Präsenzunterricht werden dann in Kleingruppen verschiedenste Lernaktivitäten durchgeführt.“, erläutert Professorin Silke Stanzel, Dekanin der Fakultät für Angewandte Natur- und Geisteswissenschaften. „Wir verwenden Methoden, deren Wirkung wissenschaftlich nachgewiesen ist. Studierende bearbeiten zum Beispiel Aufgaben zusammen an einem Whiteboard oder diskutieren über Fragen zu Konzepten der Physik oder Mathematik. Das ist nicht nur wirkungsvoller als herkömmliche Vorlesungen, sondern macht allen Beteiligten auch mehr Freude“, so Stanzel weiter. Besonders hilfreich seien dabei die SCALE-UP-Räume mit runden Tischen, an denen Studierende einfacher zusammenarbeiten können.

„Wir denken tiefer über jedes Thema nach“

Sehr positive Erfahrungen hat zum Beispiel die Studentin Ouissal El Bouhali gemacht. „Mir gefällt das Lernkonzept in Physik richtig gut, weil man aktiver und direkter bei den Vorlesungen mitmachen kann. Wir denken tiefer über jedes Thema nach. Es ist nicht mehr nur ein oberflächliches Lernen, sondern es wird wirklich ein tiefes Verständnis vom Stoff erreicht“, betont El Bouhali, die im Studiengang Energie- und Gebäudetechnologie eingeschrieben ist.

Das Team von „PRO-Aktjv“ hat zu seinen Aktivitäten einen Film erstellt, der bei der Preisverleihung in Berlin gezeigt wurde. Er ist zu sehen unter dem Link www.pro-aktjv.de.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Nadja Held – TH Rosenheim)

KuKo Rosenheim begrüßt seine 6 Millionste Besucherin

KuKo Rosenheim begrüßt seine 6 Millionste Besucherin

Rosenheim – Am 22. Mai beim Comedyabend mit Harry G. konnten Florian Englert (Geschäftsführer VKR) und Susanne Baumgartner, die Leiterin des Kultur+Kongress Zentrums Rosenheim (KuKo) gemeinsam mit dem Künstler die sechs Millionste Besucherin des Hauses begrüßen. Sie gratulierten Anna Siflinger aus Riedering, die oft zu Gast im KuKo  ist und sehr gerne Konzerte und Comedy Shows besucht.

Auch für kommende Events habe sie schon Tickets. Diesmal war Anna  Siflinger mit ihrer langjährigen Freundin Evi Wietzorek bei der Veranstaltung und staunte nicht schlecht, als auch Harry G auch bei der Ehrung mit dabei war und ihr gratulierte. „Die Luftballons würde sie am liebsten an den Rolli binden, aber damit wäre wohl doch die Sicht für die anderen Gäste im Saal eingeschränkt“ scherzte Siferlinger.
Von Susanne Baumgartner erhielt sie einen Blumenstrauß und Ehrenkarten für das Klassik-Konzert mit Nigel Kennedy und Band, und von Andreas Schmidt von Prinzipal (Gastro im KuKo) eine Magnumflasche Prosecco.

Seit der Eröffnung 1982 fanden rund 15.400 Veranstaltungen im KU’KO statt. Weltstars gaben sich hier bereits die Ehre, Pro Jahr besuchen durchschnittlich 140.000 Menschen das KuKo bei Konzerten, Shows und auch Tagungen.
(Quelle: Pressemitteilung VKR ( Beitragsbild: Copyright VKR)

Tag der Pflege bei RoMed Kliniken: Reger Andrang an allen vier Standorten

Tag der Pflege bei RoMed Kliniken: Reger Andrang an allen vier Standorten

Bad Aibling / Prien / Rosenheim / Wasserburg – Von Reanimation bis Exoskelett: Beim Tag der Pflege an allen vier Standorten der RoMed Kliniken gab es einen regen Andrang.

Alle vier Standorte Bad Aibling, Prien, Rosenheim und Wasserburg hatten zu einem bunten Programm eingeladen. Mitmach-Stationen, Technik zum Ausprobieren und persönlichen Gesprächen machten den Pflegeberuf greifbar und regten zum Dialog an.

Lebensrettung üben und Gummibärchen endoskopieren

An der Reanimationsstation konnten Besucher selbst lebensrettende Maßnahmen üben. Bei der „Endoskopie-Challenge“ galt es, mit einem Endoskop Gummibärchen aus einem künstlichen Magen zu fischen – ein spielerischer Zugang zur medizinischen Technik, der Neugier und Interesse weckte. Großes Staunen lösten die Exoskelette mit den Spitznamen „Hulk“ und „Bud Spencer“ aus. Beim Tragen von Wasserkästen zeigte sich schnell: Die technische Unterstützung entlastet spürbar und schont den Rücken. Pflegekräfte demonstrierten, wie solche Geräte den Berufsalltag erleichtern.

Pflege erleben – für Jung und Alt

In Bad Aibling stand der interaktive CareTable im Mittelpunkt des Interesses. Dieser digitale Aktivitätstisch bietet vielfältige Möglichkeiten zur kognitiven und motorischen Förderung älterer Patienten wie Quizspiele, Biografie-Arbeit und virtuelle Städtereisen. Für Kinder war ebenso  viel geboten. Kuscheltiere wurden liebevoll verarztet, buntes Kinderschminken verwandelte kleine Gäste in Feen oder Superhelden, und an der Malstation entstanden kreative Kunstwerke. Ein besonderes Highlight war die Möglichkeit, einen seltenen Einblick in ein Kinderintensivzimmer zu erhalten – ein sensibler Bereich. Im Gespräch mit den spezialisierten Fachkräften zeigte sich eindrücklich, wie komplex und verantwortungsvoll Pflegearbeit ist.
Für das leibliche Wohl war an allen Standorten bestens gesorgt. Die Einnahmen aus dem Essensverkauf kommen dem Förderverein der RoMed Kliniken zugute.

Auch die Pflegeausbildung war ein zentrales Thema. An eigenen Ständen informierten Mitarbeitende über Einstiegsmöglichkeiten, Qualifizierungen und Karrierewege. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit zum direkten Gespräch mit Auszubildenden und erfahrenen Fachkräften. „Wir wollten zeigen, was Pflege heute wirklich bedeutet – fachlich anspruchsvoll, menschlich wertvoll und technisch auf der Höhe der Zeit. Die vielen positiven Rückmeldungen haben uns gezeigt, dass wir mit unserem Aktionstag genau das erreicht haben: Aufmerksamkeit, Anerkennung und echtes Interesse für unseren Beruf“, resümierte Pflegedirektorin Judith Hantl-Merget.
(Quelle: RoMed Kliniken Rosenheim / Beitragsbild: Copyright RoMed Kliniken)

Gut 100 Zuhörer bei Vortrag über Rolle der Psychiatrie zur Zeit des Nationalsozialismus

Gut 100 Zuhörer bei Vortrag über Rolle der Psychiatrie zur Zeit des Nationalsozialismus

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Mit der Veranstaltung „Psychiatrie im Nationalsozialismus“ setzte das kbo-Inn-Salzach-Klinikum (Landkreis Rosenheim) ein klares Zeichen für historische Verantwortung und gegen das Vergessen. Über 100 Gäste verfolgten im Festsaal den Vortrag des renommierten Psychiaters Prof. Dr. Dr. Frank Schneider, ehemaliger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Der Ärztliche Direktor des Klinikums, Prof. Dr. med. Peter Zwanzger, eröffnete die Veranstaltung mit einer klaren Einschätzung über Schneiders Relevanz zu diesem bewegenden Thema: „Dieser Vortrag ist ein Höhepunkt in unserer Veranstaltungsreihe. Professor Schneider ist ein Psychiater, der sich wie kein anderer mit der Psychiatrie in der NS-Zeit befasst hat.“

In seinem Vortrag stellte Schneider eindringlich klar: Die Schuld der Psychiatrie sei kein singuläres Phänomen der Nationalsozialisten, sondern begann bereits weit vor 1933 mit der argumentativen Wegbereitung damals namhafter Mediziner wie Alfred Hoche, Leiter der psychiatrischen Anstalt von Freiburg, und reichte über die NS-Zeit hinweg bis in die Nachkriegsjahre. Er erinnerte daran, dass das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ auf regulärem gesetzlichem Weg durchgesetzt wurde – mit verheerenden Folgen. „40.000 Menschen wurden zwangssterilisiert, 5.000 starben an den Folgen.“
Die DGPPN und ihre Vorgängerorganisationen hätten nicht nur weggeschaut, sondern das System mitgestaltet. Viele führende Psychiater waren direkt an den „Euthanasie“-Verbrechen des T4-Programms beteiligt. „Entscheidungen wurden aufgrund des Wertes eines Menschen getroffen, der sich anhand von Heilbarkeit, Bildungs- und Arbeitsfähigkeit der Patienten bemaß.“, so Schneider. Dabei stellte er eindringlich klar: „Kein Arzt darf jemals den Wert eines Menschen bemessen!“

Nach dem Krieg habe es lange Zeit kein ehrliches Bekenntnis zur Schuld gegeben. Täter blieben vielfach in Amt und Würden, psychisch Kranke wurden nicht als NS-Opfer anerkannt, Entschädigungen verweigert. „Die Sterblichkeitsrate war vielerorts noch nach 1945 überdurchschnittlich – Patienten wurden also auch danach noch vermeintlich Tod preisgegeben.“

Aufarbeitung in der Fachgesellschaft

Erst in den 1980er-Jahren begann eine ernsthafte Aufarbeitung. Ein bedeutender Schritt erfolgte 1999 mit der Ausstellung „In Memoriam“ auf dem Weltkongress der World Psychiatric Association in Hamburg, die die Verbrechen der Psychiatrie während des Dritten Reiches thematisierte. Im Jahr 2009 bekannte sich die DGPPN im Rahmen einer Satzungsänderung zu ihrer besonderen Verantwortung, die ihr aus der Beteiligung ihrer Vorläuferorganisationen an den Verbrechen des Nationalsozialismus erwächst. Daraufhin wurde eine unabhängige Historikerkommission eingesetzt, um die Rolle der Fachgesellschaft und ihrer Mitglieder während der NS-Zeit umfassend zu untersuchen.
Ein zentrales Ergebnis dieser Aufarbeitung war die Gedenkveranstaltung am 26. November 2010 während des DGPPN-Kongresses in Berlin. Vor rund 3.000 Teilnehmern bat Professor Schneider als damaliger DGPPN-Präsident die Opfer und deren Angehörige um Verzeihung für das Leid und Unrecht, das ihnen im Namen der deutschen Psychiatrie angetan wurde. Als weitere Konsequenz wurden 2011 die posthumen Ehrenmitgliedschaften von Friedrich Panse und Friedrich Mauz aberkannt, die als Gutachter aktiv an der „Aktion T4“ beteiligt waren.

Würde zurückgeben – Dialog ermöglichen

In der abschließenden Podiumsdiskussion unterstrich Prof. Schneider: „Es ist wichtig, die Namen zu präsentieren und den Opfern so die Würde zurückzugeben. Das ist für mich das A und O.“ Wolfgang Schmid, Leiter des Psychiatriemuseums, stimmte ihm zu: „Mein Vater musste die Patienten zu den Zügen begleiten. Darüber hat er daheim nie gesprochen. Das hat mich erschüttert. Wenn man sich mit Namen und persönlichen Geschichten auseinandersetzt, hat das auf einmal eine ganz andere Qualität.“
Die besondere Art der Betroffenheit, die aus der Nachvollziehbarkeit individueller Schicksale entsteht, war auch für Peter Rink, ehemaliger Schulleiter am Wasserburger Gymnasium, ein zentraler Aspekt gelingender Erinnerungskultur. „Zeitzeugen helfen, die Betroffenheit zu bewahren – aber sie werden unweigerlich weniger. Wir müssen daher neue Wege finden.“ Dr. Bettina Keß, Kunsthistorikerin beim Bezirk Oberbayern, forderte Gedenkformen, die in den Dialog mit Angehörigen und der Gesellschaft treten: „Es gibt kein ‚one fits all‘ bei Denkmälern. Man muss von den Inhalten ausgehen und möglichst viele Menschen einbeziehen.“
(Quelle: Pressemitteilung kbo-Inn-Salzach-Klinikum / Beitragsbild: Copyright kbo-Inn-Salzach-Klinikum)