Wieder Umwelttag in der Rosenheimer Fußgängerzone

Wieder Umwelttag in der Rosenheimer Fußgängerzone

Rosenheim – Am Samstag, 10. Mai, findet in der Rosenheimer Innenstadt zwischen 10 und 16 Uhr auch heuer wieder der Umwelttag für Stadt und Landkreis Rosenheim statt, organisiert von Bund Naturschutz und Rosolar.

Vereine, Bürgerinitiativen, Behörden und Firmen werden auf dem Max-Josefs-Platz und in der Heilig-Geist-Straße mit Infoständen und Aktionen vertreten sein. Dazu kommen politische Organisationen auf dem Ludwigsplatz. Für Groß und Klein wird ein vielfältiges Programm zur Information und zum Mitmachen geboten. Klima- und Naturschutz stehen im Vordergrund; auch umweltfreundliche Mobilität und ökologische Landwirtschaft sind dafür notwendig.
(Quelle: Pressemitteilung Bund Naturschutz / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

80 Jahre Kriegsende: Kundgebung von „Rosenheim ist bunt“

80 Jahre Kriegsende: Kundgebung von „Rosenheim ist bunt“

Rosenheim –  Am 8. Mai 2025 jährt sich die Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus zum 80. Mal. Aus diesem Anlass ruft das Bündnis „Rosenheim ist bunt“ zu einer Kundgebung auf. Die Versammlung startet um 18 Uhr auf dem Max Josefs-Platz in Rosenheim.

Reka Molnar, Sprecherin von Rosenheim ist Bunt, betont: „Erinnern heißt Kämpfen – das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus darf nicht bloße Vergangenheit bleiben. Es ist eine Verpflichtung für die Gegenwart und Zukunft. Gerade in Zeiten, in denen rechtsextreme Strömungen und demokratiefeindliche Tendenzen wieder erstarken, ist es notwendiger denn je, sich aktiv für eine offene und solidarische Gesellschaft einzusetzen, denn: Nie wieder ist jetzt!“
(Quelle: Pressemitteilung „Rosenheim ist bunt“ / Beitragsbild: Symbolfoto re)

80 Jahre Kriegsende: Infostand der Omas gegen Rechts

80 Jahre Kriegsende: Infostand der Omas gegen Rechts

Rosenheim – Am Donnerstag, 8. Mai,  jährt sich zum 80. Mal der „Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus“. Mit einer Fotoauswahl aus Rosenheim blicken die  „Omas gegen Rechts“ Rosenheim an diesem Tag an  ihrem Infostand zurück.

Gestartet wird mit dem Infostand um 17 Uhr, auf dem Max-Josefs-Platz am Nepomuk-Brunnen. Ab 18 Uhr schließt sich die Frauengruppe der Kundgebung von „Rosenheim ist bunt“ an, ebenfalls auf dem Max-Josefs-Platz (wir berichteten).

Es bleibt jedoch nicht nur bei einem Blick in die Vergangenheit. Auch Fragen zur Gegenwart im Mittelpunkt der Ausstellung, beispielsweise: Wie steht es heute um die Willkommenskultur? Was bedeutet Menschenwürde in unserer Gesellschaft? Welchen Stellenwert hat Faktentreue?
(Quelle: Pressemitteilung Omas gegen Rechts / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim ist deutsche Blitzhauptstadt 2024

Rosenheim ist deutsche Blitzhauptstadt 2024

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim war 2024 deutsche Blitzhauptstadt. Das geht aus dem aktuellen Blitzatlas mit Messungen aus allen 402 Land- und Stadtkreisen hervor. Insgesamt registrierte der Blitz-Informationsdienst ALDIS/BLIDS im vergangenen Jahr 210.000 Erdblitze in ganz Deutschland, das waren um 8 Prozent mehr als im Jahr davor.

Mit 2,9 Blitzeinschlägen pro Quadratkilometer und Jahr liegt Rosenheim, laut  Blitzatlas von ALDSI/BLIDS an erster Stelle bei der Blitzdichte, gefolgt von Miesbach (2,3) und Kempten (2,2). Die geringste Blitzdichte ermittelte der Blitz-Informationsdienst in den Städten Bayreuth mit 0,11 Blitzereignissen pro Quadratkilometer und Jahr sowie in Pforzheim (0,12) und Herne (0,13). Unter den Landeshauptstädten führt München mit einer Blitzdichte von 1,2 die Liste an, gefolgt von Hamburg (0,9) und Düsseldorf (0,9). Die höchste Blitzdichte unter den Bundesländern verzeichnete Hamburg mit 0,92.

Die meisten Erdblitze in Bayern

Die meisten Erdblitze – also Wolke-Erde-Blitzschläge – registrierte ALDIS/BLIDS im Jahr 2024 in Bayern – mit über 56.000 Einschlägen waren das 27 Prozent  aller gemessenen Ereignisse in Deutschland. Im bayerischen Landkreis Rosenheim wurde 2024 mit knapp über 3000 Erdblitzen die höchste Anzahl der Blitzereignisse in den Stadt- und Landkreisen verzeichnet.
(Quelle: Pressemitteilung ALDIS/BLIDS / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Rosenheimer „Schall & Brauch“: Keine Fortsetzung 2025

Rosenheimer „Schall & Brauch“: Keine Fortsetzung 2025

Rosenheim – Es klang bereits im vergangenen Jahr an – nun steht aber endgültig fest: „Schall & Brauch“ im Rosenheimer Salingarten und der Münchener Straße wird es 2025 nicht mehr geben. 

Veranstalter von „Schall & Brauch“ ist der Wirtschaftliche Verband Rosenheim. Er wollte damit eine Möglichkeit schaffen, rund um den Vatertag auch in der Rosenheimer Innenstadt feiern zu können. Um den 29. Mai herum wäre es also 2024 wieder soweit gewesen. Aber nun steht fest: Einen vierten Durchgang wird es nicht geben. 
Bereits bei der Eröffnung im vergangenen Jahr zeichnete sich diese Entscheidung ab. „Schall und Brauch ist vor drei Jahren als Experiment gestaltet. Ob es in diesem Stil so weitergeht oder ob uns in Zukunft etwas Neues einfällt, werden wir sehen. Bleibt gespannt“, meinte VW-Vorstandsmitglied Sophie Lanzinger bei der offiziellen Begrüßung (wir berichteten). 

Auf der Internetseite des Wirtschaftlichen Verbands heißt es nun als Begründung für das „Aus“ dieser Veranstaltungsreihe: „Nach Evaluierung der drei Ausgaben ist der Wirtschaftliche Verband zum Entschluss gekommen, das Veranstaltungsformat trotz des grundlegend positiven Anklangs vorerst nicht mehr fortzusetzen“. Man wolle sich nun bewusst die Zeit nehmen, mit den Erfahrungen aus den vergangenen drei Jahren, ein für die Region attraktives Nachfolgekonzept zu entwickeln, „Dieses soll auch Nachfolgeideen zu unserer bisherigen Verbrauchermesse auf der Loretowiese, der Messe Rosenheim, miteinbeziehen und im besten Fall in einem Gesamtkonzept münden“, so Tobias Tomczyk, stellvertretender Vorsitzender des WV.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Rosenheimer Salingarten: Alkohol und Alkoholverbot – wie passt das zusammen?

Rosenheimer Salingarten: Alkohol und Alkoholverbot – wie passt das zusammen?

Rosenheim – Seit einigen Tagen ist  im Rosenheimer Salingarten ein Food-Trailer stationiert. Ausgeschenkt wird dort auch Alkohol. Wie passt das zusammen mit dem dort geltenden Alkoholverbot? Innpuls.me hat bei der Stadtverwaltung nachgefragt.

Bei den Zugängen zum Rosenheimer Salingarten weisen Schilder auf das dort gültige Alkoholverbot hin – und wenige Meter davon entfernt nutzten am vergangenen Samstag (3.5.2025) einige Rosenheimer das schöne Frühlingswetter dazu, an den neu aufgestellten Bistrotischen vor dem Food-Trailer entspannt einen Aperol-Sprizz zu trinken.

Ausnahmen vom Alkoholverbot im Salingarten gab es immer mal wieder

„Wie passt das zusammen“, haben sich bei diesem Anblick so einige Passanten gefragt. Tatsächlich gab es auch schon vor der Stationierung des Food-Trailers immer wieder einmal Ausnahmen vom Alkoholverbot im Salingarten, man denke an den Glühwein-Ausschank beim Rosenheimer Winterzauber oder Biergenuss bei „Schall und Brauch“ vom Wirtschaftlichen Verband in den vergangenen Jahren.
„In diesen Fällen greift eine Sondergenehmigung“; so die Erklärung dazu von der Rosenheimer Stadtverwaltung.

Die Ausnahme von der Regel gilt aber im aktuellen Fall nur an den dafür ausgewiesenen Sitzplätzen des Food-Trailers. Aperol-Sprizz und Co. am Food-Trailer „To go“ kaufen, mitnehmen und es sich damit auf der Wiese oder einer der anderen Sitzgelegenheiten im Salingarten gemütlich machen, geht also nicht.
(Quelle:  Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Fotomontage Innpuls.me)

Antrag der Rosenheimer CSU-Stadtratsfraktion:  Besserer Zugang zum Lokschuppen

Antrag der Rosenheimer CSU-Stadtratsfraktion: Besserer Zugang zum Lokschuppen

Rosenheim – Aktuell wird der Lokschuppenvorplatz in Rosenheim neu gestaltet (wir berichteten). Das Ausstellungszentrum selbst ist dadurch aber vorübergehend nur noch über Umwegen erreichbar.  Die CSU-Stadtratsfraktion spricht sich nun in einem Antrag für eine neue Zugangsregelung während der Bautätigkeiten aus.

„Im jetzigen Zustand ist eine erhebliche negative Imageauswirkung auf das Ausstellungszentrum zu befürchten, das sich letztlich in den Besucherzahlen darstellt“; so die CSU-Stadtratsfraktion in ihrem Antrag.
Fakt ist: Über den Vorplatz an der Rathausstraße ist das Ausstellungszentrum, in der derzeit die Titanic-Ausstellung läuft, nicht mehr erreichbar. Banner an den Bauzäunen weisen zwar auf die Ausstellung und den derzeit möglichen Zugang hin, aber tatsächlich tun sich Besucher dennoch immer wieder schwer, dorthin zu finden. Für diejenigen, die wie gewohnt aus dem Bereichen Rathausstraße, Reichenbachstraße und Brixstraße kommen, führt ein Umweg zum Eingang an der Kufsteiner Straße. Und selbst Besucher, die aus Stadtmitte und Kufsteiner Straße kommen, nehmen oft weiter den gewohnten Weg, da es bist jetzt noch keinen entsprechenden Hinweis am neuen Kreisel in der Kufsteiner Straße gibt. 

Bauarbeiten in zwei Bauabschnitte aufteilen?

Nach Meinung der CSU-Stadtratsfraktion kann das so nicht weitergehen. „Bei gutem Willen und entsprechenden Gesprächen mit der Baufirma, müsste ein verlängerter schmälerer Zugang über den Zugang Stadtjugendring Saal und über die Brixstraße direkt am Lokschuppengebäude entlang geführt werden können“; so die Überlegung. Eine weitere Möglichkeit wäre es, nach Meinung der CSU-Stadtratsfraktion, die Bauarbeiten auf zwei Bauabschnitte aufzuteilen. 
Der Antrag wird in einer der kommenden Sitzungen behandelt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

10 spannende Fakten über Maikäfer

10 spannende Fakten über Maikäfer

Deutschald / Bayern / Rosenheim – Maikäfer sind seit Jahrhunderten fester Bestandteil unserer Kulturlandschaft. Ihr massenhaftes Auftreten im Frühling bleibt selten unbemerkt. Hier könnt Ihr 10 spannende Fakten zu den Tieren lesen.

In manchen Zeiten galten Maikäfer als Plage. Gleichzeitig wurden sie früher auch als Nahrungsmittel verwendet. Ihre ungewöhnlich lange Entwicklungszeit, ihre Bedeutung im Ökosystem und ihr auffälliges Verhalten werfen Fragen auf. Die folgenden zehn Fakten geben einen Einblick in das Leben der Maikäfer.

 

  1. Maikäfer heißen so, weil sie hauptsächlich im Mai in großen Schwärmen fliegen.
  2. Die Entwicklung vom Ei zum Käfer dauert drei bis fünf Jahre.
  3.  Sie leben als ausgewachsene Käfer nur etwa vier bis sieben Wochen.
  4. Nach der Paarung legt das Weibchen 10 bis 30 Eier in den Boden, dies wiederhohlt sich noch ein- oder zweimal bevor sie stirbt.
  5. Die Eier werden in feuchte, lockere Erde gelegt – meist nahe bei Bäumen.
  6. Aus den Eiern schlüpfen Engerlinge, die im Boden leben und Wurzeln fressen.
  7.  Erwachsene Maikäfer fressen die Blätter von Laubbäumen wie Eiche, Buche und Ahorn.
  8. Maikäfer sind Nahrung für viele Tiere, zum Beispiel Vögel, Igel oder Fledermäuse.
  9.  Weil ihre Entwicklung so lange dauert, treten sie nur alle drei bis vier Jahre in großer Zahl auf.
  10. Früher wurden Maikäfer auch gegessen – etwa als Suppe oder mit Zucker serviert.
    (Quelle: Artikel Pauline Obermaier / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Heilig-Geist-Straße, Rosenheim, 1907

Heilig-Geist-Straße, Rosenheim, 1907

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1907. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Heilig-Geist-Straße in Rosenheim.

Mediteran mutet diese historische Aufnahme mit ihrem üppigen Grün im Vordergrund an. Interessanter Hingucker ist die alte Straßenbeleuchtung in der Mitte oben.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Bewegung als Jungbrunnen im Alter

Bewegung als Jungbrunnen im Alter

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Wie bleibt man im Alter stark, sicher und mobil? Dieser Frage widmete sich ein gut besuchter Fachtag für Ehrenamtliche in der Seniorenarbeit, der Anfang April bei der Diakonie Rosenheim in Mietraching stattfand. Unter dem Motto „Probiers mal mit Gemütlichkeit – aber doch nicht nur?“ stand die Bedeutung von Bewegung für Lebensqualität und Selbstständigkeit im Mittelpunkt.

In ihrem Vortrag machten Professor Dr. Petra Bauer und Professor Dr. Hanna Brandt von der Technischen Hochschule Rosenheim deutlich: Bewegung ist weit mehr als gesund – sie ist der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben im Alter. Ehrenamtliche erhielten praxis-nahe Impulse, wie sie ältere Menschen im Alltag motivieren und dabei gezielt Mobilität för-dern können.

Workshops mit Praxisnähe und Ideenvielfalt

Anschließend konnten die knapp 60 Teilnehmenden aus mehreren Workshops wählen, die sich mit altersgerechten Bewegungsangeboten beschäftigten – von sanften Übungen bis hin zu spielerischen Trainingsmethoden. Die praxisnahen Formate luden zum Mitmachen und Ausprobieren ein und lieferten konkrete Anregungen für die ehrenamtliche Arbeit mit Senioren.
Neben den fachlichen Inhalten stand auch der Austausch im Mittelpunkt: In entspannter Atmosphäre nutzten viele Teilnehmende die Gelegenheit, sich zu vernetzen und eigene Erfahrungen zu teilen. „Die Ehrenamtlichen waren begeistert und deshalb planen wir auch im nächsten Jahr wieder einen Fachtag“, berichtete Stephanie Staiger von der Diakonie Rosenheim.

Gemeinsam stark für die Seniorenarbeit

Hinter dem Fachtag steht ein breites Bündnis: Diakonie Rosenheim, Caritas, katholische Se-niorenpastoral, Dietrich-Bonhoeffer Akademie, katholisches Bildungswerk, Pro Senioren, Se-niorenbeirat Rosenheim und das Landratsamt Rosenheim ziehen gemeinsam an einem Strang – mit dem Ziel, ehrenamtliches Engagement in der Seniorenarbeit zu stärken und weiterzuentwickeln.
(Quelle: Pressemitteilung Diakonie Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Stephanie Staiger)

20 Jahre gelebte Solidarität: Selbsthilfekontaktstelle der Diakonie Rosenheim feiert Jubiläum

20 Jahre gelebte Solidarität: Selbsthilfekontaktstelle der Diakonie Rosenheim feiert Jubiläum

Happing / Rosenheim – 20 Jahre gelebte Solidarität: Die Selbsthilfekontaktstelle der Diakonie Rosenheimer feierte ihr 20-jähriges Bestehen zusammen mit rund 80 Gästen im Bürgerhaus Happing (Stadt Rosenheim)

„Die Selbsthilfekontakstelle ist viel mehr als eine Anlaufstelle – sie ist ein Ort des Zuhörens, des Mutes und des Miteinanders“, betonte Nadine Hausburg, Leiterin der Selbsthilfekontaktstelle der Diakonie Rosenheim bei der feierlichen Jubiläumsveranstaltung. Bei ihrer Begrüßung hob sie die große Bedeutung der Selbsthilfe für den sozialen Zusammenhalt und die seelische Gesundheit in der Region hervor.

Aktion „Setz Dich“: 57 bunte Stühle für gelebte Begegnung

Als besonderer Gast sprach Landrat Otto Lederer, Schirmherr der Aktion „Setz Dich“, über die Kraft der Selbsthilfe. In den vergangenen Monaten hatten Selbsthilfegruppen und die SekoRo bunte Stühle gestaltet, die in 12 Gemeinden aufgestellt wurden (wir berichteten). Diese sollen Begegnung und Gespräche fördern und die Idee der Selbsthilfe weiter in den Landkreis tragen.

Bedeutung der Selbsthilfe damals und heute

Ein Rückblick von Gründungsmitglied Helmut Türk-Berkhan zeigte die bewegte Geschichte der SekoRo. Persönliche Beiträge aus verschiedenen Selbsthilfegruppen machten zusätzlich eindrucksvoll deutlich, was gegenseitige Unterstützung im Alltag bewirken kann. Für ihren unermüdlichen Einsatz wurden alle anwesenden Gruppen zum Abschluss der Veranstaltung mit einer kleinen Aufmerksamkeit geehrt.
(Quelle: Pressemitteilung Diakonie Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Jörg Hausburg)

Vorsicht „Trickbetrug“: Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling und Rosenheimer Polizei klären auf

Vorsicht „Trickbetrug“: Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling und Rosenheimer Polizei klären auf

Prien / Bad Aibling  – „Vorsicht Trickbetrug“ – Die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling und Rosenheimer Polizei klären Kunden an zwei Terminen mit einem Informationsstand auf: 8. Mai, 9 bis 12. 30 Uhr in der Sparkasse Bad Aibling (Marienplatz) und am 15. Mai, von 9 bis 12.30 Uhr in der Sparkasse Prien. 

Trickbetrüger haben es gezielt auf ältere Menschen abgesehen – mit immer
raffinierteren Methoden versuchen sie, an deren Ersparnisse zu gelangen. Um dagegen vorzugehen, arbeitet die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling eng mit der Polizei Rosenheim zusammen. Ihr Ziel: Menschen mit gezielter Aufklärung zu schützen, denn Opfer eines Betrugsfalls kann jeder werden. „Prävention beginnt bei der Information. Mit unserer Zusammenarbeit möchten wir nicht nur sensibilisieren, sondern auch konkrete Tipps geben, um sich vor Betrug zu schützen“, erklärt Karl Göpfert, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling. „Ein gesundes
Misstrauen sowie gezieltes Wissen über die Vorgehensweisen der Betrüger können
entscheidend sein, um finanzielle Verluste zu vermeiden. Diese Präventionsarbeit sehen wir als Teil unseres Engagements für die Sicherheit in unserer Region.“
Vorstandsmitglied Stephan Donderer ergänzt: „Unsere Mitarbeiter werden regelmäßig zu aktuellen Betrugsmaschen geschult. Viele Betrüger sind aber bereits vor dem persönlichen Kontakt aktiv. Deshalb ist es wichtig immer wieder zu verdeutlichen, dass wir als Sparkasse niemals sensible Daten wie PINs, Kreditkartennummern oder Passwörter per E-Mail oder Telefon erfragen.“

Bei den beiden Informationsständen am 8. Mai, von 9 bis 12 Uhr bei der Sparkasse Bad Aibling (Marienplatz) und 15. Mai, von 9 bis 12.30 Uhr bei der Sparkasse Prien bekommen die Besucher Hinweise, wie sie sich vor den gängigen Betrugsmaschen schützen können. Eine dieser Vorgehensweisen ist der sogenannte
„Enkeltrick“: Betrüger geben sich telefonisch als Verwandte aus, täuschen eine
finanzielle Notlage vor und manipulieren Opfer zu hohen Geldzahlungen. Auch weit verbreitet: Anrufe von angeblichen Bank- oder Polizeimitarbeitern, bei denen die Opfer unter Druck gesetzt werden, persönliche Daten preiszugeben oder Zahlungen zu leisten. „Die Betrüger werden immer geschickter“, warnt Röber. „Daher gilt bei verdächtigen Anrufen: Nicht ins Gespräch verwickeln lassen, sofort auflegen und die 110 informieren. So kann die Polizei gezielt Maßnahmen einleiten und auch Ihre Nachbarn schützen. Die Täter kennen oft Namen, ohne dass diese genannt werden. Deshalb empfiehlt es sich, die eigene Telefonnummer aus dem Telefonbuch entfernen zu lassen. Informationen dazu finden Sie auf der Homepage des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Wichtig ist auch zu wissen: Die angezeigte Telefonnummer hat meist nichts mit dem tatsächlichen Anrufer zu tun. Betrüger können beliebige Nummern – reale, erfundene oder sogar mit ausländischer Vorwahl – verwenden oder die Rufnummer unterdrücken.“

„Trickbetrug hinterlässt nicht nur finanzielle Schäden“

Auch Rosenheims Landrat Otto Lederer und Oberbürgermeister Andreas März unterstützen diese  Aufklärarbeit: „Trickbetrug hinterlässt bei den Betroffenen nicht nur finanzielle Schäden, sondern oft auch ein tiefes Gefühl von Scham und emotionalem Leid. Es erschüttert mich immer wieder, von solchen Fällen zu hören. Deshalb ist es mir ein persönliches Anliegen, dass die Menschen in der Region über die Gefahr aufgeklärt werden. Jede Maßnahme zur Prävention zählt hier“, so der Landrat. Auch für Oberbürgermeister März ist dieses Thema von großer Bedeutung: „Die Zusammenarbeit von Polizei, Sparkasse und kommunalen Institutionen ist unerlässlich, um die Bevölkerung immer wieder auf das Thema aufmerksam zu machen und zu ermutigen, solche Vorfälle direkt zu melden. Leider sind uns die Betrüger meistens einen Schritt voraus, weil sie ihre Methoden ständig weiterentwickeln und an neue Gegebenheiten anpassen. Deshalb ist es umso wichtiger, schnell auf neue Betrugsmaschen reagieren zu können. Nur durch Wachsamkeit und präzise Information können wir gemeinsam den Tätern das Handwerk legen.“
(Quelle: Pressemitteilung Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling / Beitragsbild: Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling)