Landschaftspflege im Landkreis Rosenheim ist gefährdet

Landschaftspflege im Landkreis Rosenheim ist gefährdet

Söchtenau / Landkreis Rosenheim – Der Landschaftspflegeverband Rosenheim ist seit mehr als sieben Jahren aktiv und organisiert im Landkreis Landschaftspflegemaßnahmen auf etwa 500 Einzelflächen. Die diesjährige Hauptversammlung in Söchtenau war geprägt von den zuletzt gekürzten staatlichen Fördermitteln.

Stark betroffen sei insbesondere die Landschaftspflege im Bezirk Oberbayern und gerade auch im Landkreis Rosenheim, berichtete Verbandsvorsitzender Georg Reinthaler bei der Versammlung. Im Jahr 2024 konnten noch Fördermittel in Höhe von etwa 1,4 Millionen Euro über den Verband beantragt und dann an landschaftspflegende heimische Landwirte ausgezahlt werden. „Heuer sind es jetzt nur noch etwa 260.000 Euro an Fördermitteln, also weniger als ein Fünftel im Vergleich zum Vorjahr“, so Reinthaler.
Dieser Betrag hätte sogar noch niedriger ausfallen können, wenn nicht der Landkreis Rosenheim von seinem eigenen Mittelkontingent für die Landschaftspflege einen Großteil dem Landschaftspflegeverband zur Verfügung stellen würde, so Geschäftsführer Markus Höper. „Die Folge der Kürzungen ist, dass viele Biotope, welche in den letzten Jahren mit viel Mühe und Herzblut gepflegt wurden, zumindest dieses Jahr nicht bearbeitet werden können. Wie es in den nächsten Jahren aussieht, ist aktuell noch nicht bekannt.“ Derzeit müsse man aber davon ausgehen, dass das Fördermittelvolumen für den Rosenheimer Landschaftspflegeverband auch in den Jahren ab 2026 auf niedrigerem Niveau verharren werde. Viele Mitglieder zeigten im Rahmen der Hauptversammlung wenig Verständnis dafür. Aufgebaute Strukturen seien nun dadurch gefährdet.

Finanzielle Situation soll verbessert werden

Der Vorstand des Landschaftspflegeverbands Rosenheim steht bereits mit verantwortlichen Landespolitikern in Kontakt, um aktiv auf eine Erhöhung der Fördermittel hinzuwirken. Zudem gibt es einen engen Austausch mit benachbarten Verbänden, um beispielsweise auch gemeinsame, öffentlichkeitswirksame Aktionen zu starten. Darüber hinaus möchte der Rosenheimer Verband neue Tätigkeits- und somit Geschäftsfelder erschließen, um die finanzielle Situation langfristig wieder zu verbessern.
(Quell: Pressemitteilung Landschaftspflegeverbands Rosenheim / Beitragsbild: Ein direkter Vergleich: Brachfläche im Thalkirchner Moos bei Bad Endorf vor dem Beginn der Maßnahmen und nach dem erfolgreichen Abschluss der Aufwertung durch den Landschaftspflegeverband Rosenheim. Copyright Landschaftspflegeverbands Rosenheim)

Pfarrgemeinde St. Georg spendet an Förderverein der Kinderklinik

Pfarrgemeinde St. Georg spendet an Förderverein der Kinderklinik

Rosenheim – Mit handwerklichem Geschick haben die Mitglieder der Pfarrgemeinde St. Georg aus Bad Aibling Gutes bewirkt. Beim traditionellen Ostermarkt verkauften sie selbstgemachtes, der Erlös wurde an den Förderverein der Kinderklinik Rosenheim e.V. gespendet.

Kerzen, Palmstecker, gebundene Buchskränzchen und vieles mehr wurde verkauft, dabei kamen 750,19 Euro zusammen. Gemeinsam mit Mihaela Hammer, der 1. Vorsitzenden des Fördervereins, und Schatzmeisterin Sanja Cvetko nahmen die Vertreter der RoMed-Kinderklinik den symbolischen Spendenscheck entgegen. Überreicht wurde er von Barbara Merk, der Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats und Bastlerinnen aus der Gemeinde. „Solche Unterstützung aus der Region ist unbezahlbar“, freute sich Mihaela Hammer. „Damit können wir den kleinen Patienten den Klinikaufenthalt etwas erleichtern – etwa durch kindgerechte Ausstattung oder Spielmaterial.“
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: von Links (Reihe hinten): Sonja Schönwälder (Pflegedienstleitung), Sandra Schaber (Pflegedienstleitung), Sanja Cvetko (Schatzmeisterin Förderverein), Tanja Rüb (Bereichsleitung Allgemeinpädiatrie), Mihaela Hammer (1. Vorsitzende Förderverein) (Reihe vorne): Christa Jakob, Rosa Rothmüller, Veronika Stechl, Barbara Merk (Vorsitzende Pfarrgemeinderat St. Georg) Copyright RoMed Kliniken)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 26. Mai

Namenstag haben: Elvin, Maria Anna, Philipp, Regentraud

3 bekannte Geburtstagskinder:

Helena Bonham Carter (1966 – ist eine britische Schauspielerin.)

Black (1962 – Colin Vearncombe, wie er mit richtigem Namen hieß, war ein britischer Sänger, der in den 1980ern mit „Wonderful Life“ internationale Charterfolge landete.)

Lenny Kravitz (1964 –  ist ein US-amerikanischer Sänger und Songwriter, der mit seinem Album „5“ sowie der Single „Fly Away“ einen seiner größten Erfolge landete und seinen ersten Grammy gewann.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1818: Mit dem neuen Zollgesetz werden die unterschiedlichen Akzisen in Preußen durch einen einheitlichen Außenzoll ersetzt. Preußen beginnt in der Folge mit der Suche nach Partnern zum Aufbau von Zollvereinen.
  • 1906: In London wird die Vauxhall Bridge über die Themse für den Verkehr freigegeben. Das neue Bauwerk ersetzt die zuvor abgerissene erste Brücke aus dem Jahr 1816.
  • 1991: Bei einer Boeing 767 der Lauda Air schaltet sich nahe Bangkok durch einen Systemfehler im Steigflug die Schubumkehr ein. Der Absturz der Maschine führt zum Tod aller 223 Menschen an Bord.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Prinzregentenstraße, Rosenheim, ca. 1930

Prinzregentenstraße, Rosenheim, ca. 1930

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um ca. 1930. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Prinzregentenstraße in Rosenheim.

Im Fokus dieser Aufnahme steht der Gillitzerblock, erbaut von dem Münchener Unternehmer Thomas Gillitzer zwischen 1894 und 1897. Er prägte damit das Stadtbild maßgeblich.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Fest der Chöre in Rosenheim wieder ein voller Erfolg

Fest der Chöre in Rosenheim wieder ein voller Erfolg

Rosenheim – Buchstäblich sehr harmonisch verlief der Abend am gestrigen Samstag (24.5.2025) in der Rosenheimer Innenstadt. Beim „Fest der Chöre“ luden 20 Chöre an fünf Standorten zum Zuhören und teils auch Mitsingen ein. 

Fest der Chöre 2025 - Rosenheim singt. Fotos: Josefa Staudhammer

Die Jazzband „Mangold Collective“ stimmte auf den Abend ein. Fotos: Josefa Staudhammer

Unter dem Motto „Rosenheim singt“ fand das Chorfestival in diesem Jahr zum 3. Mal statt. Auftakt war am Max-Josefs-Platz. Zur Einstimmung spielte dort die Jazzband „Mangold Collective“. Danach zeigten die jüngsten Sänger und Sängerinnen des Abends mit dem Kinderchor „Bella Bimba“ ihr stimmliches Talent.
Insgesamt waren diesmal über 500 aktive Sänger mit von der Partie. „Uns verbindet die Freude an der Musik und am Singen“, so Michael Gartner, einer der Initiatoren der Veranstaltung. In dem Rosenheimer Chorfestival sieht er „ein Zeichen von lebendiger Kultur“.

Fest der Chöre 2025 - Rosenheim singt. Fotos: Josefa Staudhammer

Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März und Michael Gartner vom Chorkreis St. Quirinus Fürstätt freuen sich auf einen musikalischen Abend.

Unterstützt wird die Veranstaltung von der Stadt.  „Mit dem Chorfestival wird niederschwellig für jeden der Zugang zu Kultur und Musik ermöglicht. Das ist genau das, auf was die Kulturförderleitlinie der Stadt abzielt“, freute sich Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März, der die Schirmherrschaft übernommen hatte.
Nach den kurzen Grußworten wurden dann auch gleich einmal die Besucher zum Mitsingen animiert. Angestimmt wurde unter der Dirigentschaft von Andreas Penninger das Lied“ Kein schöner Land“.

Fest der Chöre 2025 - Rosenheim singt. Fotos: Josefa Staudhammer

Der Kinderchor „Bella Bimba“ begeisterte die Zuhörer auf dem Max-Josefs-Platz.

An fünf Standorten fanden danach die Konzerte statt: Kirche St. Nikolaus, Erlöserkirche, Ballhaus, Künstlerhof und Lokschuppen. Die Besucher hatten die Qual der Wahl. „Alle Konzerte kann man nicht schaffen. Man muss sich also fünf Konzerte auswählen“, empfahl Michael Gartner. Die musikalische Bandbreite war auch in diesem Jahr wieder breit gefächert und reichte von Klassik bis hin zu Gospel.

Fest der Chöre 2025 - Rosenheim singt. Fotos: Josefa Staudhammer

An 5 Standorten fanden die Konzerte statt, darunter auch die Kirche St. Nikolaus.

Der Eintritt zu den Konzerten war frei. Wer sollte, konnte für zwei Projekte spenden, dem inklusiven Theaterprojekt „Spielend zum Menschen“ des P-Seminars am IGG-Gymnasium Rosenheim mit der heilpädagogischen Tagesstätte Clara von Assisi sowie ein integratives Musikprojekt der Musikschule Rosenheim mit Rosenheimer Grundschulen.
Höhepunkt des Abends war der „Chor der 1000 Stimmen“ am Salzstadel. Dort trafen sich am Ende des gelungenen Abends noch einmal alle Chöre und viele Besucher. Zusammen bewiesen sie mit dem Stück „Can you feel the love tonight“, nicht nur Stimmgewalt, sondern auch, dass Musik tatsächlich verbindend wirken kann.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

Getanzte Modenschau macht auf faire Kleidung Aufmerksam

Getanzte Modenschau macht auf faire Kleidung Aufmerksam

Rosenheim – Mit einer getanzten Modenschau wurde am gestrigen Samstagvormittag (24.5.2025) am Salzstadel in Rosenheim auf fair hergestellte Kleidung aufmerksam gemacht. Außerdem gab es für die Besucher einen kleinen Floh- und Verschenkmarkt sowie Infos rund um fairen Handel.

Veranstalter war der Förderverein Fairtrade Stadt Rosenheim in Kooperation mit der Stadtbibliothek. Regina Georg, Zweite Vorsitzende des Förderverein Fairtrrade Stadt Rosenheim, war mit der Resonanz sehr zufrieden. „2024 hat der Umsatz bei fair gehandelten Produkten um 13 Prozent zugenommen.  Man sieht also, die Nachfrage steigt – und das merkt man auch bei unserer Veranstaltung in Rosenheim. Von Jahr zu Jahr kommen mehr Besucher“, freute sie sich.
Um das Bewusstsein für den fairen Handel noch weiter zu steigern, fand die faire Modenschau in diesem Jahr bereits zum 4. Mal stat. Höhepunkt waren die beiden getanzten Modeschauen mit fair gehandelten Kleidungsstücken. Vorgeführt wurden sie von Tänzerinnen und Tänzern der Tanzschule „mkmARTable.“ und der Tanzgruppe des Fitnessstudios „Himmelblauloft“.  Zwischendurch sorgte die Trommelgruppe Via-Jante für gute Stimmung.
Neu in diesem Jahr war der kleine Floh- und Verschenktmarkt. Regens Interesse fanden auch die Infostände. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

Fahrrad fliegt in Riedering durch die Luft

Fahrrad fliegt in Riedering durch die Luft

Riedering / Landkreis Rosenheim – Mit seinem Drahtesel wohl nicht ganz zufrieden warf ein 28-jähriger Rosenheimer diesen am heutigen frühen Sonntagmorgen (25.5.2025) über einen Parkplatz in der Tinninger Straße in Riedering (Landkreis Rosenheim).

Der Wutanfall des 28-jährigen war mit dieser Aktion, nach den Angaben der Polizei, aber noch nicht beendet. Er rannte danach auch noch mit voller Wucht gegen einen geparkten Ford eines 52-jährigen Riederingers. Folge war eine Delle in der Hecklappe. 
Da sich der 28-jährige beim Eintreffen einer Streife der Rosenheimer Polizei immer noch nicht beruhigen konnte, musste er die Nacht in Polizeigewahrsam verbringen. Ein Alkoholtest bei ihm ergab einen Wert von deutlich über einem Promille. Er muss sich nun wegen Sachbeschädigung verantworten.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Am Happinger-Au-See in Rosenheim: Streit unter Jugendlichen eskaliert

Am Happinger-Au-See in Rosenheim: Streit unter Jugendlichen eskaliert

Rosenheim – Am Happinger-Au-See in Rosenheim eskalierte am späten Samstagabend (24.5.2025) ein Streit unter Jugendlichen. Rund 30 Personen waren an der verbalen und teils auch körperlichen Auseinandersetzung verwickelt.

Mehrere Steifenbesatzungen waren nötig, um kurz vor Mitternacht den Streit unter den teils Minderjährigen zu beenden.
Drei Personen wurden verletzt. Nach den Angaben der Polizei handelt es sich um einen 18-jährigen aus Brannenburg und zwei 16-jährigen Riederingern. Sie wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. 
Was der Grund für den Streit war, ist nun Gegenstand der Ermittlungen. Weitere Zeugen oder Beteiligte werden gebeten, sich mit der Polizei unter Telefon 08031 / 200-2200 in Verbindung zu setzen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion  Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Einbruch in Kletter- und Boulderhalle in Stephanskirchen

Einbruch in Kletter- und Boulderhalle in Stephanskirchen

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim –  In der Nacht auf Samstag (24.5.20259  brachen ein oder mehrere bislang unbekannte Täter in eine Kletter- und Boulderhalle in Stephanskirchen (Landkreis Rosenheim) ein und erbeuteten Bargeld in niedriger vierstelliger Höhe. Zeugen gesucht.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
In der Zeit von Samstagmorgen 02.00 Uhr bis 08.20 Uhr verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter Zutritt in eine Kletter- und Boulderhalle in der Finsterwalderstraße in Stephanskirchen. Drinnen öffneten der oder die Täter gewaltsam einen Schrank auf und brachen einen kleinen Tresor auf. Daraus entwendeten die Einbrecher Bargeld in niedriger vierstelliger Höhe und entkamen unerkannt.
Die ersten Maßnahmen vor Ort erfolgten durch die örtlich zuständige Polizeiinspektion Rosenheim. Beamte des Kriminaldauerdienstes (KDD) der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim übernahmen am Tatort die Ermittlungen.

Zur Aufklärung der Tat bitten die Ermittler dabei auch um Hinweise aus der Bevölkerung:

  • Wem sind in dem genannten Zeitraum im Nahbereich der Kletter- und Boulderhalle in der Finsterwalderstraße in Stephanskirchen verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen?
  • Wer hat auch vor dem genannten Tatzeitraum sonstige verdächtige Wahrnehmungen gemacht, die mit der Tat in Verbindung stehen und zu deren Aufklärung beitragen könnten?
    Hinweise werden an die Kriminalpolizei Rosenheim unter der Telefonnummer (08031) 2000 oder an jede andere Polizeidienststelle erbeten.
    (Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto: re)
Bundespolizeidirektion München: Mehrere Gewaltdelikte im Bahnbereich

Bundespolizeidirektion München: Mehrere Gewaltdelikte im Bahnbereich

Rosenheim – Am Samstagabend (24.5.2025), kam es zu mehreren körperlichen Auseinandersetzungen sowie dem Einsatz eines Reizstoffsprühgeräts im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München. In allen Fällen waren Einsatzkräfte der Bundespolizei schnell vor Ort.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Kaffeeattacke und Biss gegen DB-Mitarbeiter: Gegen 19:10 Uhr kam es im Hauptbahnhof München auf Höhe der Schließfachanlage Nord zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen einem 28-jährigen Venezolaner und zwei Mitarbeitern der Deutschen Bahn Sicherheit. Nachdem der Mann unberechtigt die DB Lounge betreten hatte, wurde er durch eine Streife der DB-Sicherheit aus dem Bereich verwiesen. Im Anschluss warf er einem 66-jährigen Sicherheitsmitarbeiter einen Becher heißen Kaffees ins Gesicht, spuckte in dessen Richtung und biss ihn in den Unterarm. Zudem schlug er nach dem Mann, wodurch dieser einen Zahn verlor. Der Aggressor wurde von der DB-Sicherheit zu Boden gebracht, gefesselt und der Bundespolizei übergeben. Die Beamten legten ihm eine Spuckschutzhaube an und brachten ihn zur Dienststelle. Ein Atemalkoholtest ergab 0,00 mg/l. Eine angeordnete Blutentnahme zur Feststellung von Betäubungsmitteln wurde durchgeführt. Der verletzte Sicherheitsmitarbeiter begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung.

Mann stürzt nach Schubser ins Gleis

Mann stürzt nach Schubser ins Gleis: Gegen 20:00 Uhr meldete die 3-S-Zentrale der Deutschen Bahn eine körperliche Auseinandersetzung am Gleis 1 des Ostbahnhofes. Dort war es zwischen einem 25-jährigen Mazedonier und einem 30-jährigen Afghanen zu einem Streit gekommen, in dessen Verlauf der Mazedonier den anderen mit beiden Händen in den Gleisbereich stieß. Der Mann stürzte auf den Rücken, konnte jedoch durch einen unbeteiligten 25-jährigen Gambier wieder auf den Bahnsteig gezogen werden. Zum Zeitpunkt des Vorfalls fuhr kein Zug ein. Der Gestürzte wurde mit Rückenbeschwerden in ein Krankenhaus eingeliefert. Alle Beteiligten wurden zur Dienststelle am Ostbahnhof gebracht und nach Durchführung der Maßnahmen entlassen. Der Angreifer hatte einen Atemalkoholwert von 0,9 Promille, der Geschädigte von 1,6 Promille.

Reizstoffeinsatz nach Fahrscheinkontrolle

Reizstoffeinsatz nach Fahrscheinkontrolle: Um 20:25 Uhr wurde die Bundespolizei über eine Auseinandersetzung im RE 2 informiert, der am Hauptbahnhof auf Gleis 35 stand. Ein Zugbegleiter hatte einen Fahrgast ohne Ticket angetroffen. Als ein in Uniform reisender Beamter der Bayerischen Polizei unterstützend eingreifen wollte, verhielt sich der Mann zunehmend aggressiv und ging bedrohlich auf den Beamten zu. Dieser setzte daraufhin sein Reizstoffsprühgerät ein. Der Mann flüchtete aus dem Zug in Richtung Arnulfstraße und entkam unerkannt. Reisende befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Waggon. Die Berufsfeuerwehr München wurde zur Entlüftung des betroffenen Zugabteils hinzugezogen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Holzstadel in Grabenstätt abgebrannt – zwei Kinder geständig

Holzstadel in Grabenstätt abgebrannt – zwei Kinder geständig

Grabenstätt / Landkreis Traunstein – Ein Holzstadel ist am Samstagabend (24.5.2025) in Grabenstätt (Landkreis Traunstein) abgebrannt. Zwei Kinder im Grundschulalter haben die Tat bereits gestanden. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut
Als der Holzstadel am Samstagabend (24.05.2025) gegen 21.00 Uhr Feuer fing, alarmierten Zeugen sofort die Integrierte Leitstelle (ILS). Von dort aus wurden die regionalen Feuerwehren aus Grabenstätt und Erlstätt in den Einsatz in die Max-Buchfellner-Straße in den Weiler Marwang geschickt.
Der Holzstadel stand bis dahin bereits in Vollbrand und konnte nicht mehr gerettet werden. Die rund 80 Helfer der Feuerwehr mussten ihn kontrolliert niederbrennen lassen. Mit dem Stadel wurden auch ein eingestelltes landwirtschaftliches Fahrzeug und Gerätschaften ein Raub der Flammen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag. Menschen wurden nicht verletzt.

Die ersten Maßnahmen vor Ort erfolgten durch die örtlich zuständige Polizeiinspektion Traunstein. Noch am Abend übernahmen Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein die Ermittlungen am Brandort in dieser Sache. Zwei Jungen im Grundschulalter konnten im engen zeitlichen und örtlichen Zusammenahng mit dem Brand festgestellt werden. Beide räumten ein, gezündelt und dadurch den Brand verursacht zu haben. Die beiden schuldunfähigen Kinder wurden nach Abschluss der notwendigen polizeilichen Feststellungen ihren Eltern übergeben.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Teilnehmerrekord beim 5. ADAC Maxlrain Classic

Teilnehmerrekord beim 5. ADAC Maxlrain Classic

Bad Aibling / Neubeuern / Landkreis Rosenheim – Teilnehmerrekord bei der 5. ADAC Maxlrain Classic: Für 101 Oldtimer ging es am gestrigen Samstag (24.5.2025) in zwei Klassen durch den Chiemgau. Eine Stempel-Kontrollstelle gab es am Neubeurer Marktplatz – auch da wurden die Raritäten auf vier Rädern von vielen Schaulustigen bewundert. 

5. ADAC Maxlrain Classic mit Stopp am Marktplatz Neubeuern. Fotos: Hendrik Heuser

Zwischenstopp am Marktplatz in Neubeuern für die Teilnehmer der Oldtimer-Rallye. Fotos: Hendrik Heuser

Ab 12.30 Uhr starteten die Oldtimer im Minutentakt vor der historischen Kulisse von Schloss Maxklrain. Von dort ging es über malerische Straßen Richtung Bad Feilnbach und im Anschluss über Raubling und Neubeuern bis ans Westufer des Chiemsee. Zahlreiche Oldtimer-Freunde verfolgten die Fahrzeuge entlang der Route und bei den Ortsdurchfahrten in Au bei Bad Aibling, Neubeuern und Frasdorf. 

Im Teilnehmerfeld konnten Raritäten wie ein Ford Model A (ältestes Fahrzeug, Baujahr 1929), ein Dodge Charger (leistungsstärkstes Fahrzeug, 500 PS) und mehrere Fiat 500 bestaunen. 
Ein besonderer Höhepunkt war der Halt bei den Caritas Wendelstein Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Raubling. Deren Mitarbeiter hatten wie schon in den Vorjahren in Handarbeit die Pokale angefertigt, die zum Abschluss der Rallye an die drei bestplatzierten Teams beider Klassen übergeben wurden. Die Siegerehrung fand mit Unterstützung des Automobilclubs Bad Aibling im Festzelt in Maxlrain statt. D
en Sieg im Wertungsmodus Sportlich fuhren Dr. Roland und Vera Wittmann in ihrer Alfa Romeo Giulietta Sprint ein. Die addierte Abweichung zur Sollzeit betrug bei diesem Team 4,2 Sekunden am Ende. Christian Unger und Sabrina Artmann wichen mit ihrem Porsche 924 um 6,86 Sekunden ab. Stephan Auer und Liane Hermanni (Alfa Romeo Giulietta SV) komplettierten mit einer Abweichung von 8,78 Sekunden das Podest.

In der Klasse Légère flossen die Sollzeitabweichung sowie die Abweichungen bei den Teamaufgaben in die Wertung ein. Die Top-3 stammen aus dem Automobilclub Deuerling, einem Ortsclub des ADAC Südbayern. Paul Glötzl und Celine Fruth gewannen die Wertung vor Markus Karl und Teresa Allkofer. Beide Teams starteten mit einem Fiat 500. Christopher Lihl und Michael Pindl erkämpften sich mit ihrem Saab 96 Rang drei.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam // Info: ADAC / Hendrik Heuser // Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)