Neuwahl beim CSU Kreisverband Rosenheim-Land

Neuwahl beim CSU Kreisverband Rosenheim-Land

Bad Ailbing / Landkreis Rosenheim – Neuwahl beim CSU-Kreisverband Rosenheim-Land. Delegierte aus 54 Ortsverbänden trafen sich in Bad Aibling (Landkreis Rosenheim). Klaus Stöttner mit 98 Prozent im Amt bestätigt. Otto Lederer tritt erneut als Landratskandidat an.

Die Kreisvertreterversammlung mit Neuwahlen fand im  Kurhaus Bad Aibling ein. „In den Kommunen wird die Politik gemacht, die Menschen am meisten betrifft“ betonte Stephan Schlier in seinem Grußwort und zog einen Vergleich mit der Seilschaft beim Klettern: dort sei das Miteinander genauso wichtig wie in der Politik. Man müsse an einem Strang ziehen: vor Ort, in München, Berlin und Europa. Dieses Bild griff Daniela Ludwig in ihrer Botschaft auf: die Stärke dieser Seilschaft zeige sich nicht zuletzt im guten Kontakt mit den Ortsverbänden, bei denen sie sich für den vergangenen Bundeswahlkampf von Herzen bedankte.

Bundestagsabgeordnete und Staatssekretärin Daniela Ludwig  ging in  klaren Worten auf die aktuelle Berliner Politik und die dort anstehenden Themen ein und betonte die Einigkeit in der aktuellen Regierung, die sich nicht zuletzt daran zeige, dass
Projekte schnell umgesetzt würden: „net streiten, sondern machen“. Diese Worte bezog sie auf die raschen Umsetzungen bei Änderung der Migrationspolitik genauso wie auf die anstehenden Gesetzesänderungen, die die Wirtschaft ankurbeln sollen. Abschließend betonte sie die Wichtigkeit des Zusammenhalts in der Politik: „Es ist die letzte Chance zu zeigen, dass Demokratie Probleme lösen kann“.

„Wer nackt schwimmt, fällt erst auf, wenn die Ebbe kommt“ – mit diesen Worten begann Landrat Otto Lederer sein Grußwort. Die öffentliche Hand lebe seit Jahre über ihre Verhältnisse, wäre quasi nackt. Da die Ausgaben in den sozialen Bereichen und im Bau immer weiter steigen, die Einnahmen aber immer mehr wegbrechen, kommt nun die finanzielle Ebbe zum Vorschein. Hier müsse dringend an verschiedenen Stellen gearbeitet werden: zum einen müsse auf Bundes- und EU-Ebene Bürokratie abgebaut werden, aber auch die Kommunen müssten sparen: „sie müssen klug und geschickt agieren, um Gutes für die Menschen vor Ort zu bewirken.“

Otto Lederer einstimmig als Landratskandidat nominiert

In seinem Rechenschaftsbericht ging Klaus Stöttner nachfolgend auf die Aktivitäten der CSU im Landkreis Rosenheim im vergangenen Jahr ein: 3500 Mitglieder in der CSU und ihren Arbeitsgruppen haben zu verschiedensten Themen Veranstaltungen angeboten, waren im vorpolitischen Raum aktiv und sind inzwischen schon in den Vorbereitungen für die Kommunalwahlen im kommenden Frühjahr. In diesem Zusammenhang freute sich Klaus Stöttner bekannt zu geben, dass die CSU Kreisvorstandschaft Otto Lederer einstimmig als CSU-Kandidaten für eine zweite Amtszeit als Landrat bei den Wahlen im kommenden Jahr nominiert hat. Dies fand langanhaltenden Applaus für seine Bereitschaft wieder zu kandidieren.
Eva Faltner, kommissarische Vorsitzende der Frauenunion im Landkreis Rosenheim berichtete davon, dass die Ortsverbände neu organisiert wurden und der Schwerpunkt bei einigen kommenden Veranstaltungen darauf liegen werde, Frauen für kommunalpolitische Ämter zu gewinnen.
Matthias Eggerl, JU-Kreisvorsitzender konnte ebenfalls von vielen Veranstaltungen berichten und erwähnte zudem den „Ring politischer Jugend“, der sich im Landkreis Rosenheim zusammengefunden hat: dort kommen junge politisch Aktive und Interessierte aller demokratischen Parteien zum Austausch zusammen.

Klaus Stöttner bei Neuwahl der Kreisvorstandschaft im Amt bestätigt

Unter der Leitung von Landtagsabgeordneten Daniel Artmann fand die turnusgemäße Neuwahl des CSU-Kreisvorstandes statt. Sie ergab folgendes Ergebnis: Mit 97,7 Prozent der gültigen Stimmen wurde Klaus Stöttner als Vorsitzender bestätigt. Seine fünf Stellvertreter bleiben wie gehabt Bezirksrat Matthias Eggerl (Rott), Brgm Alois Loferer (Hemhof), Staatssekretärin Daniela Ludwig (Kolbermoor), Evi Faltner (Brannenburg) und Abgeordneter Sebastian Friesinger (Albaching), neue Schriftführerin Annette Resch (Prien), bewährter Schatzmeister Hans Loy (Prutting). Als Digitalbeauftragter wurde Tobias Jonas (Bernau-Hittenkirchen) gewählt. Als neue Geschäftsführerin wurde Julia Doerenbecher aus Frasdorf einstimmig berufen.
(Quelle: Pressemitteilung CSU Kreisverband Rosenheim-Land / Beitragbild: Copyright mike@samplay.de)

Fischerei in Oberbayern: Quagga-Muscheln im Chiemsee gesichtet

Fischerei in Oberbayern: Quagga-Muscheln im Chiemsee gesichtet

Landkreis Rosenheim / Oberbayern – Große Herausforderungen in Gestalt von Wetterextremen oder invasiven Tierarten bleiben der Fischerei Oberbayerns erhalten. Doch es gibt Grund zur Hoffnung – dank engagierter, lösungsorientierter Menschen. Im Bau- und Umweltausschuss des Bezirks Oberbayern blickte der Leiter der Fachberatung für Fischerei, Dr. Bernhard Gum, auf das Fischerei-Jahr 2024 und berichtet über erfreuliche Entwicklungen im Chiemsee, erfolgreiche Artenschutzprojekte, aber auch eine neue Muschelart, die für Argwohn sorgt.

Die Seeforelle folgte dem positiven Trend der vergangenen Jahre: So wurden im Tegernsee immer mehr größere Exemplare gesichtet. Insgesamt gingen 290 Kilogramm Seeforellen als Beifang ins Netz – deutlich mehr als in den Vorjahren. Das ist nicht zuletzt ein Erfolg jahrelanger Nachzucht und Besatzmaßnahmen der Fachberatung sowie der Fischerei Tegernsee. Für die anderen großen oberbayerischen Seen wie Königssee und Chiemsee stellte die Fachberatung zusätzlich etwa 50000 junge Forellen bereit.

Selbst sehr seltene Arten wie der Perlfisch oder die Mairenke werden wieder angesiedelt. So fanden 200000 junge Perlfische ein neues Zuhause in der Oberen Alz (Abfluss des Chiemsees). Auch die vom Aussterben bedrohte Bachmuschel soll in den Flüssen Attel, Kalten und Rott in den Landkreisen Rosenheim und Ebersberg wieder eine Heimat finden – dank eines aus Mitteln der Fischereiabgabe mit rund 100.000 Euro geförderten Projekts. Ausgelegt ist die gemeinsame Initiative der Fachberatung für Fischerei und des Oberbayerischen Fischereiverbands auf sechs Jahre. Sie läuft noch bis 2030 und womöglich darüber hinaus.

Renke ist Spitze – 800 Liter befruchtete Renken-Eier

Die Fangerträge im Jahr 2024 waren an einigen oberbayerischen Seen erfreulich: Am Chiemsee wurden etwa 90 Tonnen Fisch von den Seenfischereibetrieben gefangen – 2023 waren es 74 Tonnen. „Das ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich“, freute sich Gum über den Ertrag. Wichtig zu erwähnen sei, dass die Seenfischerei schon immer auf Nachhaltigkeit ausgelegt ist. Das heißt, es werden nur so viele Fische gefangen wie nachwachsen. Zudem wurden von der Fischereigenossenschaft knapp 800 Liter befruchtete Renken-Eier gewonnen und ins Fischbruthaus nach Prien am Chiemsee gebracht. Damit werden die Bestände des wirtschaftlich so wichtigen „Brotfisches“ langfristig unterstützt. Im bundesweiten Vergleich, so Gum, liege man mit dieser Menge sogar an der Spitze.

Auf der anderen Seite trübt ein neuer Bewohner den Erfolg: Denn im Chiemsee wurde Ende des Jahres erstmals die „Quagga-Muschel“ entdeckt. Diese Muschelart stammt ursprünglich aus dem Schwarzmeerraum, breitet sich aber allmählich in den oberbayerischen Seen aus – durch Boote eingeschleppt. Auch im Bodensee kommt sie bereits vor und vermehrt sich drastisch. Inwiefern sie das Leben und die Wasserqualität im See beeinträchtigt, ist noch ungewiss. Ein Forschungsprojekt widmet sich der braunen, gestreiften Muschel, die sich kaum von der nah verwandten Dreikant-Muschel unterscheidet. „Quagga-Muscheln“ ernähren sich von Plankton und machen damit Fischen wie der Renke Konkurrenz bei der Nahrungssuche.

Fischotter bedroht Existenzen

Neben den schon lange bestehenden Belastungen wie dem Ausbau von Gewässern verursachen auch Fischotter, Kormorane und Gänsesäger große Verluste in Teichen und offenen Gewässern. Besonders Karpfen- und Forellenteiche sind vom Fischotter betroffen. Auch Biber, die Dämme bauen und dadurch Teiche trockenlegen, werden zum Risiko. Das hat immer öfter zur Folge, dass Teiche nicht mehr bewirtschaftet werden und einige Betriebe aufgeben: „Ein Trauerspiel, denn das sind alles Familienbetriebe – hier braucht es dringend praktikable Lösungen“, so der Fachberater.

Einige Betriebe setzen auf sogenannte Agri-PV-Anlagen. Dabei handelt es sich um Solardächer, die über Fischteichen angebracht werden. Sie schützen die Fische vor Sonne und Fressfeinden, kühlen das Wasser und liefern saubere Energie. Auch moderne Kreislaufanlagen, bei denen das Wasser gefiltert und wiederverwendet wird, könnten die Fischzucht nachhaltiger und wirtschaftlicher machen. Bayern hat hier viel Potenzial, aber es braucht mehr Unterstützung und weniger Bürokratie, appelliert Gum.

Probleme mit Hitze und Starkregen

Nachdem in den Vorjahren vor allem Hitze und sinkende Wasserstände zu Fischsterben sorgten, führten 2024 heftige Starkregen zu Schäden durch Überschwemmung. Die damit eingeschwemmten Sedimente und Nährstoffe belasteten vor allem kleinere Gewässer.
Die positiven Entwicklungen im Wasser- und Grundwasserhaushalt aus dem Jahr 2024 – etwa steigende Pegelstände und eine Erholung des Seeoner Sees – waren nur von kurzer Dauer. Die anhaltende Trockenheit im Frühjahr 2025 ließ kleine Bäche austrocknen, viele Jungfische überlebten nicht. Auch Algenblüten nehmen wieder zu, etwa die auffällige Burgunderblutalge oder Goldalgen wie 2024 im Seeoner See. 
(Quelle: Pressemitteilung Bezirk Oberbayern /  Beitragsbild: Bezirk Oberbayern)

Weltoffene Gastfamilien für US-Stipendiaten aus Rosenheim und Umgebung gesucht

Weltoffene Gastfamilien für US-Stipendiaten aus Rosenheim und Umgebung gesucht

Berlin / Rosenheim – Geborgenheit und Sicherheit schenken während des Schüleraustauschs und dabei selbst eine bereichernde Erfahrung machen: 42 amerikanische Stipendiaten des Parlamentarischen Patenschafts-Programms „PPP“ reisen diesen Herbst mit der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. nach Deutschland und suchen noch gastfreundliche Familien in der Region Rosenheim.

„Bayern steht für Kultur, Heimatgefühl und Brauchtum. Und wir sind der Prototyp von deutscher Gastfreundlichkeit. Gastfamilien haben auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, dies unter Beweis zu stellen. Familien erleben durch die Aufnahme eines Gastkindes eine andere Kultur hautnah, repräsentieren unser Land und lernen dabei
gleichzeitig den eigenen Alltag aus einer völlig neuen Perspektive kennen.

Jede Familie, die diese bereichernde Erfahrung machen möchte, trägt zum interkulturellen Dialog bei. Ich würde mich deshalb sehr freuen, wenn möglichst viele Familien aus meiner Heimat ihre Häuser und Herzen für ein US-amerikanisches Gastkind öffnen würden“. Interessierte, die einen PPP-Stipendiaten ab September 2025 aufnehmen möchten, können sich direkt an
die Austauschorganisation AFS wenden – unter der Telefonnummer 040/ 399222-90 oder per E-Mail an gastfamilie@afs.de
(Quelle: Pressemitteilung Bundestagsbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild; Symbolfoto: re)

8 Rosenheimer Schulen profitieren: Startchancen-Programm wird ausgeweitet

8 Rosenheimer Schulen profitieren: Startchancen-Programm wird ausgeweitet

Rosenheim – Bereits 100 Schulen in Bayern profitieren vom Startchancen-Programm des Bundesforschungsministeriums und der Bayerischen Staatsregierung. Zum Schuljahr 2025/26 kommen landesweit 480 Schulen neu hinzu. Darunter auch acht Schulen in Rosenheim.

Ausgewählt wurden die Schulen aufgrund eines bayerischen Sozialindex, der die sozioökonomischen Verhältnisse im Freistaat sehr differenziert abbildet. Hierbei wurden die Indikatoren „Kinderarmutsquote“, „Anteil der Beschäftigten über der Beitragsbemessungsgrenze“, „Anteil der Kinder mit nichtdeutscher Familiensprache“, „Anteil Kinder mit Migrationserfahrung (ohne Herkunft aus deutschsprachigen Ländern)“ und „Akademikerquote“ berücksichtigt. Das Programm soll die Bildungs- und Chancengerechtigkeit stärken und den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg verringern. „Ich freue mich, dass mit folgenden Schulen wichtige Bildungseinrichtungen für Stadt und Landkreis Rosenheim gestärkt werden“, so Landtagsabgeordneter Daniel Artmann:

  • Staatliche Berufsschule I
  • Astrid-Lindgren-Grundschule
  • Grundschule Fürstätt
  • Grundschule Happing
  • Mittelschule Am Luitpoldpark
  •  Mittelschule Fürstätt
  •  Grundschule Prinzregentenschule
  • Sonderpädagogisches Förderzentrum

Das Ziel des Programms ist klar: Bildungserfolg darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Artmann ist überzeugt: „Jedes Kind soll die Chance bekommen, sein Potenzial voll zu entfalten, unabhängig von Herkunft oder sozialem Umfeld. Deshalb richtet sich die Förderung gezielt an Schulen mit besonderen sozialen Herausforderungen.
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Daniel Artmann / Beitragsbild: re)

Freibad, Rosenheim, 1928

Freibad, Rosenheim, 1928

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1928. Das historische Foto dokumentiert die frühe Geschichte des Rosenheimer Freibads. 🏊‍♂️

Im 19. Jahrhundert kam Schwimmen und Baden langsam in Mode. In Rosenheim beschloss der Magistrat, laut Rosenheimer Stadtarchiv, im Jahr 1870 die Errichtung einer „Städtischen Schwimm und Badeanstalt“. Zunächst war die Einrichtung ausschließlich Männern vorbehalten.  1892 kam dann eine eigene Abteilung für Frauen.
Unser heutiger Fotooldie entstand im Jahr 1928. Zu dieser Zeit war die Einrichtung immer noch nach Geschlechtern getrennt.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Neues Informationsnetzwerk für Inklusion in Wasserburg gegründet

Neues Informationsnetzwerk für Inklusion in Wasserburg gegründet

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – In Wasserburg (Landkreis Rosenheim) wurde ein neues Informationsnetz für Inklusion gegründet. „InkluNetz“ will sich unter der Leitung von Renè Prodell intensiv für mehr Inklusion, Sichtbarkeit und Teilhabe einsetzen.

„InkluNetz“ versteht sich als umfassende Plattform für Information, Aufklärung und Vernetzung rund um das Thema Inklusion. Es richtet sich gleichermaßen an Betroffene, Angehörige, Fachkräfte, Bildungseinrichtungen, Medien sowie alle  interessierten Bürger, die sich über die Lebenswelt von Menschen mit Behinderung, Autismus oder Unterstützungsbedarf informieren möchten.

Leiter und Initiator von „InkluNetz“ ist René Prodell, der sich seit vielen Jahren mit großem persönlichem Engagement für inklusive Themen starkmacht. Er bringt eigene Erfahrungen und langjährige mediale Arbeit in das Projekt ein und hat das Ziel, mit „InkluNetz“ ein niedrigschwelliges, gut zugängliches Informationsangebot zu schaffen, das Vorurteile abbaut und neue Perspektiven eröffnet.

René Prodell: „InkluNetz ist für mich ein Herzensprojekt“

„InkluNetz ist für mich ein Herzensprojekt“, erklärt René Prodell. „Ich habe immer wieder gemerkt, wie viele Menschen gar nicht wissen, wie das Leben mit einer
Behinderung oder mit Autismus wirklich aussieht. Es gibt viel Halbwissen, viele falsche Bilder – und gleichzeitig so wenig Angebote, sich verständlich und respektvoll darüber zu informieren. InkluNetz soll das ändern. Wir wollen zeigen, wie vielfältig und individuell Menschen mit Behinderung sind. Wir wollen nicht nur informieren, sondern auch Mut machen und Stimmen sichtbar machen, die sonst oft überhört werden.“

„Ein zentrales Ziel von InkluNetz ist es, Barrieren abzubauen – und das beginnt bei
der Sprache. Unsere Inhalte sind aktuell noch in Fachsprache formuliert, weil wir eine fundierte Informationsbasis schaffen wollen. Aber wir arbeiten intensiv daran, alles nach und nach auch in einfacher und Leichter Sprache anzubieten. Denn wir möchten, dass wirklich alle Zugang zu unseren Informationen haben – unabhängig von Bildung, Herkunft oder Einschränkungen. Inklusion heißt für uns: alle sollen mitmachen und mitreden können.“

Das Angebot von „InkluNetz“ umfasst bereits zum Start eine wachsende Sammlung an Texten, Artikeln und Infomaterialien zu Themen wie Leben mit Behinderung, Autismus-Spektrum-Störungen, Barrierefreiheit, inklusive Medienarbeit  und Gesellschaftliche Perspektiven auf Inklusion. Ein großer Teil der Inhalte wird in Zusammenarbeit mit Betroffenen und Fachpersonen erstellt. Ziel ist es, eine authentische, respektvolle und gut recherchierte Wissensbasis bereitzustellen. Auch Materialien für Schulen, Einrichtungen, Eltern oder politische Akteure sind in Planung.

Inklusives Fotoprojekt

Besonders hervorzuheben sind bereits laufende Teilprojekte von InkluNetz, darunter:
InkluFoto Ein inklusives Fotoprojekt, das Menschen mit Behinderung in Alltag, Freizeit und Beruf porträtiert – fernab von stereotypen Darstellungen. Ziel ist es, mit echten Bildern Vielfalt sichtbar zu machen und Berührungsängste abzubauen. Die Fotos werden unter einer freien Lizenz veröffentlicht und können für Bildungsarbeit, Medienprojekte und Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden.

Darüber hinaus plant InkluNetz Veranstaltungen, Interviews mit Betroffenen, digitale Workshops und langfristig auch eine interaktive Community-Plattform, auf der Menschen ihre Erfahrungen austauschen und eigene Beiträge veröffentlichen können. „Wir wollen, dass InkluNetz kein Projekt von oben ist – sondern ein Netzwerk, das von vielen getragen wird“, betont René Prodell. „Wir laden alle ein, mitzumachen – sei es durch Beiträge, Rückmeldungen, Ideen oder Unterstützung. Inklusion ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Und jede Stimme zählt.“
(Quelle: Pressemitteilung InkluNetz / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Streit um Zigaretten endet in Rosenheim in einer Schlägerei

Streit um Zigaretten endet in Rosenheim in einer Schlägerei

Rosenheim – Der Streit um Zigaretten vor einer Gaststätte auf dem Rosenheimer Max-Josefs-Platz endete am Samstagabend (21.6.2025) in einer Schlägerei. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut: 
Im Freien einer Gaststätte am Rosenheimer Max-Josefs-Platz, gerieten ein 39-jähriger Rosenheimer, mit einem 27-Jährigen aus Raubling, aneinander. Die beiden Männer kamen in eine rege Diskussion, weil man sich über den vorrangingen Kauf von Zigaretten, anfing zu streiten. Der Streit eskalierte und der Rosenheimer ging auf den Raublinger körperlich los. Der 39-Jährige soll nach Schilderung mit den Fäusten auf den Kopf des Jüngeren eingeschlagen haben. Die alarmierte Rosenheimer Polizei trennte die beiden, eine medizinische Versorgung der Verletzungen war nicht erforderlich. Der Raublinger erlitt Rötungen und Prellungen. Ein Atemalkoholtest beim 39-Jährigen ergab über 2,50 Promille, bei seinem Gegenüber rund zwei Promille. Der Rosenheimer zeigte sich weiter aggressiv und gewaltbereit. Da er sich nicht beruhigen lassen wollte, wurde er in Gewahrsam genommen und musste die restliche Nacht in einer Ausnüchterungszelle der Rosenheimer Polizei verbringen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung wurde eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fahrraddiebstahl in Rosenheim: Videoüberwachung hilft bei Täterfestnahme

Fahrraddiebstahl in Rosenheim: Videoüberwachung hilft bei Täterfestnahme

Rosenheim – Über die innerstädtische Videoüberwachung in der Münchener Straße wurde die Rosenheimer Polizei in der Nacht auf Samstag (21.6.2025) auf einen Mann aufmerksam, der bei einem Fahrradständer ständig um die Räder herumschlich. Nahten Autos, versteckte er sich vor den Lichtkegeln in der Dunkelheit. 

Schließlich verfolgte die Polizei per Videoüberwachung, wie der Mann an einem Klapprad das Fahrradschloss aufhebelte und das Rad aus dem Ständer entnahm. Er steig auf und fuhr davon.
Die Rosenheimer Polizei nach dem 18-jährigen Ungarn kurz danach in Empfang. Gegen den Mann, der keinen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen besonders schweren Falls des Fahrraddiebstahls eingeleitet.
Das Klapprad der Marke Dahon – Marinar hat die Rahmenfarbe Blau, Wert: ca. 100 Euro: Der Eigentümer ist derzeit noch nicht bekannt. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Söchtenau: Auto überschlägt sich – Fahrer alkoholisiert

Söchtenau: Auto überschlägt sich – Fahrer alkoholisiert

Söchtenau / Landkreis Rosenheim – Ein 60-jähriger Autofahrer aus dem Rosenheimer Landkreis kam am Samstag  (21.6.2025) gegen 17.15 Uhr in Söchtenau, Höhe Siferling (Landkreis Rosenheim) von der Fahrbahn ab. Sein Pkw überschlug sich und krachte gegen ein Auto,

Nach den Angaben der Polizei wurde der 60-jährige vom Rettungsdienst leicht verletzt zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht. An dem Auto entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 5.000 Euro. 
Im Rahmen der Unfallaufnahme stellte die Polizei ‚Alkoholgeruch bei dem Fahrer fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 1,50 Promille. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt, der Führerschein sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr gegen den 60-jährigen eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 22. Juni.

Namenstag haben: Achatius, Eberhard, John, Johannes, Paulin, Rotraud, Thomas

3 bekannte Geburtstagskinder:

Campino (1962 – ist ein deutscher Sänger und Frontmann der Punkrockgruppe „Die Toten Hosen“.)

Merly Streep (1949 – ist eine US-amerikanische Schauspielerin mit den meisten Filmpreisen, unter anderem dreifache Oscar-Preisträgerin.)

Helmut Dietl (1944 – war ein deutscher Regisseur und Drehbuchautor .)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1936: Mit dem Bockstensmann wird im Südwesten Schwedens eine aus dem 14. Jahrhundert stammende Moorleiche mit nahezu vollständig erhaltener Kleidung gefunden.
  • 2004: In Belgien wird der Mörder und Sexualstraftäter Marc Dutroux zu lebenslanger Haft verurteilt.
  • 2008: Die philippinische Fähre Princess of the Stars läuft während des Taifuns Fengshen auf Grund und sinkt. Etwa 800 Menschen sterben, nur 56 Passagiere überleben die Katastrophe.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Kunstausstellung „Stille Reserven“ in Kufstein

Kunstausstellung „Stille Reserven“ in Kufstein

Kufstein – „Stille Reserven“ heißt die aktuelle Ausstellung des Tiroler Künstlers Alois Schild, Jahrgang 1960 aus Kramsach, in der Stadtgalerie Dialog in der Kinkstraße 5 in der Kufsteiner Innenstadt. Zu sehen noch bis zum 11. Juli 2025.
Der Titel „Stille Reserven“ gibt bereits einen Hinweis auf Konzept und Idee für diese Ausstellung. Fotos: Hendrik Heuser
Die Laudatio auf den Metallbildhauer hielt Dr. Hannah Stegmayer aus Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim), ehemalige Vorsitzende des Kunstvereins Rosenheim. Eine Besonderheit ist die kleine Skulptur mit den aufrecht stehenden schwarzen Spielzeugautos (unser Beitragsbild) – ein hintersinniges Zitat der Schwarzen Mander am Grab von Kaiser Maximilian I. in Innsbruck.
Die Ausstellung auf zwei Stockwerken ist dienstags, donnerstags und freitags von 15 bis 17 Uhr, samstags von 10.30 bis 13 Uhr bis zum 11. Juli kostenlos zugänglich.
(Quelle: Artikel: Hendrik Heuser / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)
Kommunalwahlen 2026: CSU nominiert erneut OB Andreas März

Kommunalwahlen 2026: CSU nominiert erneut OB Andreas März

Rosenheim – Mit viel Applaus, Aufbruchsstimmung und einem eindeutigen Ergebnis von 98,5 Prozent hat die CSU Rosenheim-Stadt den amtierenden Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März erneut als Kandidaten für die Kommunalwahl 2026 nominiert.

„Ich danke für dieses unglaubliche Vertrauen. Gemeinsam mit Ihnen allen will ich Rosenheim weiter nach vorne bringen – mutig, entschlossen, modern“, rief März den Delegierten in der Kunstmühle zu. Er wolle diesen Weg voll Zuversicht weitergehen.
Ob über 650 neue Wohnungen, digitale Verwaltung auf Top-Niveau, Bildungsausbau,
Innenstadtbelebung oder kulturelle Highlights – in seiner ersten Amtszeit habe er gezeigt, was verantwortungsvolle Stadtpolitik leisten könne. Rosenheim sei heute eine digitale Vorzeigestadt, eine GigabitCity, eine Stadt mit Herz, mit Lebensqualität, mit Zukunft.
Unterstützung kommt von CSU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Daniel Artmann fand klare Worte: „Andreas März hat Rosenheim in schwierigen Zeiten sicher geführt und dabei mutige Entscheidungen getroffen. Er hat unsere Stadt moderner, lebenswerter und erfolgreicher gemacht. Mit ihm gehen wir als CSU geschlossen, voller Energie und mit breiter Unterstützung in den Wahlkampf.“
Die CSU Rosenheim-Stadt startet damit frühzeitig und geschlossen in die Wahl um das Amt des Oberbürgermeisters
(Quelle: Pressemitteilung CSU-Bundeswahlreisgeschäftsstelle / Beitragsbild: CSU-Bundeswahlkreisgeschäftsstelle)