Diakonie Rosenheim beschließt neues Leitbild

Diakonie Rosenheim beschließt neues Leitbild

Rosenheim / Landkreis – Die Diakonie Rosenheim hat ein neues Leitbild verabschiedet. Nach einem achtmonatigen Beteiligungsprozess wurde das Papier von der Geschäftsleitung offiziell beschlossen. Das Leitbild beschreibt, was die Mitarbeitenden der Diakonie Rosenheim in ihrer täglichen Arbeit leitet: die Werte, Haltungen und das gemeinsame Verständnis von professionellem Handeln.

„Dieses Leitbild ist das Ergebnis eines intensiven, offenen Austauschs – mit Stimmen aus allen Bereichen der Diakonie Rosenheim. Es bringt auf den Punkt, was uns wichtig ist und was uns verbindet. Und es lebt nicht vom Papier, sondern durch die Menschen, die es Tag für Tag mit Leben füllen“, so Dr. Andreas Dexheimer, Vorstand und Sprecher der Geschäftsleitung der Diakonie Rosenheim.
In dem von Oktober 2024 bis Mai 2025 laufenden Leitbildprozess wurde das Leitbild maßgeblich von einer Arbeitsgruppe mit Mitarbeitenden aus verschiedenen Arbeitsfeldern und Hierarchieebenen erarbeitet. Begleitet wurde der Prozess von Professor Dr. Christian Albrecht von der Evangelisch-Theologischen Fakultät der LMU München. „Unser Leitbild ist nicht hinter verschlossenen Türen entstanden, sondern gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden“, betont Vorstand Dr. Andreas Dexheimer. „Denn nur was gemeinsam entsteht, kann auch gemeinsam getragen werden“, so Dexheimer.

Orientierung nach innen und außen

Das neue Leitbild der Diakonie Rosenheim ist in drei Ebenen gegliedert: Grundlagen, Haltungen und Handlungsfelder. Es bietet einen verbindlichen, christlich inspirierten und zugleich weltanschaulich offenen Rahmen für alle Mitarbeitenden. Ziel ist es, Werte-, Wirkungs- und Verantwortungsethik im Arbeitsalltag spürbar zu verankern – von der direkten Arbeit mit Menschen über Führungskultur bis hin zu Ressourcenverantwortung und gesellschaftlichem Engagement. „Das Leitbild gibt uns Orientierung – nach innen wie nach außen. Es stärkt unser Selbstverständnis als eigenständige Diakonie in evangelischer Tradition und formuliert klar, wofür wir stehen“, fasst der Vorstand zusammen. Das vollständige Leitbild soll künftig regelmäßig reflektiert und im Dialog mit den Mitarbeitenden weiterentwickelt werden. Die Inhalte des Leitbildes sind hier online nachzulesen.
(Quelle: Pressemitteilung Diakonie Rosenheim / Beitragsbild: Markus Makowski)

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1915

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1915

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1915. Auf der historischen Aufnahme sehen wir den Ludwigsplatz in Rosenheim. 

Auf der linken Bildseite zeichnet sich die Kirche St. Nikolaus ab. Der Blick geht in Richtung Mittertor.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Innpuls.me / Bildtext: Karin Wunsam)

„Swinging Prien“ mit musikalischen und kulinarischen Schmankerln

„Swinging Prien“ mit musikalischen und kulinarischen Schmankerln

Prien / Landkreis Rosenheim – Musikalische und kulinarische Schmankerl erwartet die Besucher Anfang Juli 2025 bei „Swinging Prien“ (Landkreis Rosenheim). Auftakt ist am Freitag, 4. Juli, um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. 

Seit 2001 wird das Open Air Musikfestival „Swinging Prien“ im Herzen der Seegemeinde veranstaltet. Anfang Juli 2025 verwandelt sich der Priener Ortskern erneut zu einer großen Bühne für Soul-, Blues-, Rock- und Jazzbands. Neben der abwechslungsreichen Live-Musik werden die Besucher  mit leckeren Gaumenfreuden verwöhnt.

Den Auftakt des diesjährigen Festivalwochenendes macht am Freitag, 4. Juli 2025, um 19.30 Uhr die zwölfköpfige Band „Blues-Blosn“ aus Rosenheim mit Soul, Blues und Kult-Oldies auf der Open Air Bühne im Kleinen Kurpark. Bei schlechter Witterung wird die Veranstaltung in den angrenzenden Chiemsee Saal, Alte Rathausstraße 11, verlegt. Für das leibliche Wohl sorgen der Foodtruck „MahlAnders“, der Priener Regionalmarkt, die Familie Bodler und ein Barbetrieb.

Musikgenuss auf fünf Bühnen im Ortszentrum

Am Samstag, 5. Juli, werden ab zirka 14 Uhr bis in die Abendstunden fünf Bühnen im Ortszentrum bespielt. Neben den abwechslungsreichen Bühnenprogrammen auf dem Marktplatz, in der Bahnhofstraße und im Kurpark sorgen das Piraten Pub am Wendelsteinplatz und das Café Nova in der Seestraße für erstklassige musikalische Unterhaltung. Das Line-up reicht von jungen Bands bis hin zu regionalen und im Umkreis bekannten Größen. Von 16 bis 17 Uhr können sich die Festival-Besucherinnen und Besucher auf einen besonderen Live-Act freuen – das neue mobile Jazz-Orchester „Chiemsee Syncopaters“ zieht mit einer schwungvollen Mischung aus New Orleans Old Time Jazz, traditionellem Dixieland, Swing und Blues durch die Straßen von Prien. Weitere Highlights sind in diesem Jahr Auftritte des „Zebra-Stelzentheaters“ an verschiedenen Plätzen. Ab 15 Uhr begeistert „Pino & Co“ mit „Oskar Schlemmer meets Spielzeugland“ – einer Animation der bunten und turbulenten Art – nicht nur das junge Publikum. Zwei Farbentänzer bereichern ab 17 Uhr mit leuchtenden Farben, leichtfüßigen Tänzen und witzigen Interaktionen „Swinging Prien“. Im Kurpark ist um 21.15 Uhr mit „Florentin Leuchtjonglage“ eine faszinierende Show mit LED-Bällen und Keulen an „Bühne 3“ zu sehen. Begleitend zu dem bunten Musikcocktail aus Jazz, Blues, Swing, Pop und Rock bieten diverse Foodtrucks und regionale Gastronomiestände feinste Getränke und vielfältige Gerichte.

Ausklang am Sonntag, 6, Juli

Am Sonntag, 6. Juli klingt „Swinging Prien“ ab 11 Uhr mit einem musikalischen Frühschoppen auf dem Marktplatz aus. Neben dem mitreißenden Sound von der Traunsteiner Big Band „Red Button“ kann sich das Publikum auf kulinarische Köstlichkeiten freuen. Zeitgleich veranstaltet der Radfahrverein Prien e.V. das Radkriterium „Rund um den Priener Marktplatz“. Zahlreiche Radfahrerinnen und Radfahrer beteiligen sich von Samstag, 14. Juni bis Freitag, 4. Juli 2025 an der bundesweiten Initiative „Stadtradeln“. Im Rahmen des Radkriteriums werden die besten Priener Teams um 11.15 Uhr auf der Bühne ausgezeichnet. Die erfolgreichen Stadtradler können anschließend eine kleine Ehrenrunde auf der „Rennstrecke“ drehen und ihre Leistungen gebührend feiern. Zum Abschluss des diesjährigen Festivalwochenendes sorgen ab 14 Uhr die Tänzerinnen und Tänzer der Tanzschule Wangler noch einmal ordentlich für Stimmung.

Der Eintritt zu „Swinging Prien“ ist kostenlos. Im Ortszentrum stehen zahlreiche Parkplätze zur Verfügung. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt (kurzfristige Änderung nach Wetterlage – siehe Homepage). Das ausführliche Bühnenprogramm ist in dem Flyer „Swinging Prien“ sowie auf der Internetseite swinging-prien.de zu finden. Weitere Informationen im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11 oder unter Telefon 08051 6905-0 und tourismus.prien.de. Informationen zum Thema „Radkriterium“ finden Interessierte unter rfv-prien.de.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Markt Prien am Chiemsee)

Hartinger Heimatstifung neues Mitglied im Freundeskreis Lokschuppen Rosenheim

Hartinger Heimatstifung neues Mitglied im Freundeskreis Lokschuppen Rosenheim

Rosenheim – Die Hartinger Heimatstiftung ist ab sofort neues Mitglied im Freundeskreis Lokschuppen Rosenheim e.V. und unterstreicht damit ihr Engagement für die Förderung regionaler Kultur- und Bildungsprojekte.

Mit dem Beitritt will die Stiftung gezielt dazu beitragen, die hochkarätigen Ausstellungen und Veranstaltungen im Ausstellungszentrum Lokschuppen Rosenheim zu unterstützen und weiterzuentwickeln.
„Die Hartinger Heimatstiftung sieht ihre Aufgabe in der nachhaltigen Förderung von Kultur, Bildung und Heimatpflege in der Region. Der Lokschuppen als überregional bedeutender Ausstellungsort leistet seit Jahren einen herausragenden Beitrag zur kulturellen Bildung. Es ist uns ein Anliegen, diese Arbeit aktiv zu unterstützen“, erklärt Cornelia Hartinger, Vorständin der Hartinger Heimatstiftung.
(Quelle: Pressemitteilung Veranstaltungs- und Kongress GmbH Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Veranstaltungs- und Kongress GmbH Rosenheim)

Starbulls: Änderungen im Eisstadion geplant

Starbulls: Änderungen im Eisstadion geplant

Rosenheim – Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung hat der Starbulls Rosenheim e. V. wichtige personelle und strukturelle Entscheidungen getroffen. Dabei ging es auch um bauliche Veränderungen im Eisstadion: 

Die Veranstaltung im Kultur + Kongress Zentrum Rosenheim war mit 179 stimmberechtigten Mitgliedern gut besucht und verlief durchweg konstruktiv. Im Mittelpunkt der Versammlung stand die offizielle Nachwahl des 3. Vorstands sowie die erstmalige Wahl eines 4. Vorstands gemäß der im Dezember beschlossenen neuen Satzung. Stephan Gottwald, ehemaliger Kapitän der ersten Mannschaft, wurde mit 178 Stimmen und nur einer Enthaltung als 3. Vorstand bestätigt. Seit dem Rücktritt von Christian Hötzendorfer hatte Gottwald das Amt kommissarisch übernommen und stellte in seiner Vorstellung insbesondere den Fokus auf die Nachwuchsarbeit in den Mittelpunkt.

Mit großer Mehrheit wurde zudem Raphael Bernegger in das neu geschaffene Amt des 4. Vorstands gewählt. Der gebürtige Rosenheimer bringt nicht nur tiefe Vereinsverbundenheit mit – er hat selbst alle Nachwuchsstationen bei den Starbulls durchlaufen –, sondern auch unternehmerischen Hintergrund und Erfahrung im ehrenamtlichen Engagement. Mit 177 Stimmen und zwei Enthaltungen war auch seine Wahl nahezu einstimmig. Beide Vorstände wurden zunächst für zwei Jahre bestellt.

Strategische Bauprojekte für einen zukunftsfähigen Standort

Neben den Vorstandswahlen informierte der Verein über laufende und geplante Bauprojekte, die entscheidend zur Weiterentwicklung des Standorts beitragen sollen. Als besonders dringlich stuft der Verein die Umwandlung von Stehplätzen in Sitzplätze an der Längsseite des Stadions ein. „Die bisherigen 100 Prozent  Auslastung der Sitzplätze lassen kaum Spielraum für weitere Sponsorings oder Ausbau der Ticketverkäufe“, so der Verein in seiner Pressemitteilung  Künftig sollen drei Sitzplatzkategorien eingeführt werden, von denen rund 200 Plätze in den freien Verkauf gehen.

Auch die Aufstockung des sogenannten „Kopfbaus“ nimmt konkrete Formen an. Nachdem der ursprüngliche Zeitplan nicht gehalten werden konnte, liegt mittlerweile die Baugenehmigung vor. Derzeit läuft die Werkplanung. Finanziert werden soll das Projekt über eine eigens gegründete Immobiliengesellschaft mit einem externen Investor.

Darüber hinaus soll bereits zur neuen Saison die Soundanlage optimiert werden, die durch die Zusammenarbeit mit einem professionellen Akustikplaner und das Engagement von Andreas Huber sowie der Stadt Rosenheim ermöglicht wurde. „Die Maßnahmen unterstreichen das Bestreben des Vereins, sowohl in puncto Zuschauererlebnis als auch infrastrukturell Maßstäbe zu setzen“, so der Verein

Ein zentrales Element dieser Fortschritte ist die enge und lösungsorientierte Zusammenarbeit mit der Stadt Rosenheim. Vorstand Marcus Thaller hob die gute Kooperation ausdrücklich hervor und stellte klar: Ohne die Unterstützung der Stadt wären viele dieser Vorhaben nicht realisierbar gewesen. Gemeinsam verfolge man das Ziel, das Stadion als Schnittstelle zwischen Tradition und Moderne zu positionieren – nicht nur für die Gegenwart, sondern mit Blick auf die Zukunft.

Stabile DEL2-Positionierung als realistisches Etappenziel

Im Hinblick auf die sportliche Zukunft formulierte Thaller ein realistisches und zugleich ambitioniertes Ziel: Es gehe in erster Linie darum, sich dauerhaft und wirtschaftlich stabil in der DEL2 zu etablieren. Die Liga befinde sich in einem dynamischen Wandel – steigende Budgets, Weiterentwicklung der Stadien und intensive Konkurrenz erforderten eine kontinuierliche Weiterentwicklung des eigenen Standorts. Diese Entwicklung sei eine enorme Herausforderung, der sich der Verein jedoch bewusst und entschlossen stelle.

2028 feiert Eishockeystandort Rosenheim 100. Geburtstag

Ein besonderes Etappenziel bildet dabei das Jahr 2028 – das 100-jährige Jubiläum des Eishockeystandorts Rosenheim. Bis dahin wolle man sich so aufstellen, dass ein Mitspielen um den Aufstieg in die DEL grundsätzlich möglich ist. Thaller betonte jedoch auch, dass es angesichts der sportlichen und wirtschaftlichen Realität der Liga vermessen wäre, bereits heute einen Aufstieg als oberstes Ziel auszurufen. Vielmehr gehe es um nachhaltigen Aufbau, Stabilität und langfristige Wettbewerbsfähigkeit.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Freistaat kürzte Mittel für den Landschaftspflegeverband Rosenheim um rund 80 Prozent

Freistaat kürzte Mittel für den Landschaftspflegeverband Rosenheim um rund 80 Prozent

Landkreis Rosenheim – Fassungslosigkeit jüngst im Ausschuss für Umweltangelegenheiten des Landkreises Rosenheim: Der Freistaat Bayern kürzte die Mittel von 2024 auf 2025  für den Landschaftspflegeverband Rosenheim um rund 80 Prozent. 

Die Folgen sind gravierend, wie Rosa Kugler und Christiane Mayr vom Landschaftspflegeverband berichteten. Über Jahre und Jahrzehnte gepflegte Kleinode und mit ihnen vom Aussterben bedrohte Pflanzen- und Tierarten sind gefährdet. Feuchtflächen, Extensiv-Wiesen oder Magerrasen können nicht mehr betreut werden, weil das Geld fehlt. In den Jahren 2021 bis 2024 erhielt der Landschaftspflegeverband Rosenheim, der rund 500 Einzelflächen im Landkreis betreut, jährlich zwischen 1,1 und 1,4 Millionen Euro vom Freistaat Bayern. In diesem Jahr waren es lediglich 260.000 Euro. „Das ist umso erstaunlicher, weil die Summe für die Landschaftspflege im Landeshaushalt 2025 sogar erhöht worden war“, so das Landratsamt Rosenheim in einer aktuellen Pressemitteilung.

Rosenheims Landrat Otto Lederer: „Das Empörende ist, dass wir nicht vorbereitet wurden“

„Ich bin ein Fan des Landschaftspflegeverbandes“, sagte Landrat Otto Lederer, „da sind tolle Projekte rausgekommen, es war ein „Win-win-Projekt“. Es ist lobenswert, wenn der Freistaat mehr Geld zur Verfügung stellt. Aber die Verteilung hapert. Das Empörende ist, dass wir nicht vorbereitet wurden.“

Der Vorsitzende des Landschaftspflegeverbandes Rosenheim, Eiselfings Bürgermeister Georg Reinthaler hat keine Hoffnung auf Besserung in diesem Jahr. „Wir sind auf uns gestellt“, sagte Reinthaler. Da unklar ist, wie es ab dem kommenden Jahr weitergeht, forderte er alle auf, die jeweiligen politischen Kontakte zu nutzen. Der Landschaftspflegeverband selbst will neue Geschäftsfelder finden sowie Stiftungen und engagierte Naturschützer ansprechen. „So schwierig es ist, wir machen weiter und versuchen in ein gutes Fahrwasser zu kommen“, so der Verbandsvorsitzende abschließend.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wiederansiedlung von bedrohten Flusskrebsen

Wiederansiedlung von bedrohten Flusskrebsen

Weilheim- Schongau / Bayern – Am Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) setzen sich Experten im Rahmen eines Artenhilfsprojektes für den Schutz der einheimischen Flusskrebse ein. Dies beinhaltet auch die Wiederansiedlung von Flusskrebsen in Lebensräumen, in denen die Tiere vormals beheimatet waren.

Ursprünglich gab es in Bayern zwei einheimische Flusskrebsarten – den Edelkrebs (Astacus astacus) und den Steinkrebs (Austropotamobius torrentium). Verschiedene negative Einflüsse wie etwa strukturelle Veränderungen von Gewässern, Schadstoff- und Feinsedimenteinträge haben den einheimischen Flusskrebsen stark zugesetzt. Mittlerweile stellen, nach Information des Bayerischen Landesamt für Umwelt, auch steigende Wassertemperaturen und periodischer Wassermangel in Folge des Klimawandels für die heimischen Krebse ein zunehmendes Problem dar. Insbesondere aber die aus Nordamerika eingeschleppten invasiven Flusskrebsarten und die von ihnen übertragene Tierseuche „Krebspest“ verursachen seit vielen Jahrzehnten einen drastischen Rückgang der einheimischen Bestände.

Viele Edelkrebs- und Steinkrebsvorkommen sind mit der Ausbreitung der invasiven Flusskrebse und in Folge von Krebspestausbrüchen unwiederbringlich erloschen. Diese Pilzerkrankung ist für die einheimischen Arten tödlich, wohingegen die invasiven Flusskrebse dagegen in aller Regel immun sind, gleichzeitig aber als Überträger der Krankheit fungieren. Der Edelkrebs etwa ist durch gebietsfremde Flusskrebse fast überall verdrängt worden und somit aus einem großen Teil seiner ursprünglichen Lebensräume – die Mittel- und Unterläufe von Fließgewässern – verschwunden.

Invasive Flusskrebse bereiten Probleme

Sind invasive Flusskrebse wie der nordamerikanische Signalkrebs (Pacifastacus leniusculus) einmal in einen Gewässerabschnitt und damit in den Lebensraum von einheimischen Flusskrebsen vorgedrungen, so lassen sie sich mit den derzeit zur Verfügung stehenden Mitteln bedauerlicherweise nicht mehr beseitigen. Der Lebensraum ist dann für die einheimischen Arten dauerhaft verloren. Um die einheimischen Flusskrebse zu schützen, besteht zurzeit nur die Möglichkeit, die Ausbreitung der invasiven Arten mit Hilfe von Ausbreitungsbarrieren, sog. Krebssperren, zu unterbinden.
Auch wenn es gelingt, die Ausbreitung der invasiven Flusskrebse einzudämmen, kann es allerdings passieren, dass der Krebspesterreger über andere Wege in einen Bestand einheimischer Arten gelangt und die Krankheit dort ausbricht. Die infizierten Flusskrebse verenden dann binnen weniger Tage und ganze Bestände können so in kurzer Zeit vollständig erlöschen.
Wenn ein derartiger Verlust eines heimischen Krebsbestandes durch die Krebspest stattgefunden hat, der Lebensraum aber nicht durch invasive Flusskrebse besiedelt wurde, kann die Population durch Besatz und Wiederansiedelung neu gegründet werden.

Im derzeit am LfU laufenden Artenhilfsprojekt für Flusskrebse ist – neben der Eindämmung der Ausbreitung invasiver Flusskrebse als wesentlichste Maßnahme – Zucht und Wiederansiedlung ein tragendes Element für den Schutz von Edel- und Steinkrebs.
So siedelt das LfU nun Edelkrebse in einem Bachsystem in Weilheim-Schongau wieder an, in dem die Krebspest vor einigen Jahren verantwortlich für dessen Verschwinden war. Dazu wurden am 03. Juni 2025 mehr als 500 Edelkrebse in ihr neues Zuhause entlassen.

„Mit etwas Glück kann sich mit diesem Initial- und Wiederansiedlungsbesatz eine neue Population gründen. Davon profitieren nicht nur die Flusskrebse selbst: Als wichtige Schlüsselart im Ökosystem, die abgestorbenes Material und Reste von toten Organismen wiederverwertet, wirkt sich die Anwesenheit von Edelkrebsen positiv auf das gesamte Gewässer aus“, so die Präsidentin des LfU, Dr. Monika Kratzer.

Im Übrigen helfen Meldungen von Flusskrebsen in Bayern – egal ob einheimische oder gebietsfremde Arten – den Experten am LfU, mehr Wissen über die Verbreitung zu generieren und dieses möglichst aktuell zu halten. Über die Mailadresse flusskrebs@lfu.bayern.de können Sichtungen gemeldet werden.
(Quelle: Pressemitteilung lfu-Bayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gemeinsam gegen A8-Ausweichverkehr

Gemeinsam gegen A8-Ausweichverkehr

Rosenheim / Landkreis – Auch wenn die Autobahnbaustelle bei Rohrdorf (Landkreis Rosenheim)  inzwischen abgebaut ist, die nächsten Bauarbeiten kommen bestimmt und mit ihnen sehr wahrscheinlich wieder die enormen Verkehrsbelastungen in den Gemeinden entlang der Autobahnen. Wie diese deutlich reduziert werden können, war Thema eines „Verkehrsgipfels“ im Rosenheimer Landratsamt.

Rosenheims Landrat Otto Lederer (auf unserem Beitragsbild hinten stehend) hatte alle Bürgermeister der Autobahn-Anrainergemeinden eingeladen. Auch Vertreter der Verkehrspolizei und der Verkehrsbehörde im Rosenheimer Landratsamt nahmen teil.

Abfahrtsverbote als Ziel

Die Runde verständigte sich darauf, Abfahrtsverbote erreichen zu wollen. Vorbild ist die Regelung in Tirol. Ein gemeinsamer Hilferuf soll noch in den Pfingstferien an die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig und an die Autobahn GmbH gesandt werden. Weil auch die Stadt Rosenheim vom Ausweichverkehr betroffen ist, unterstützt auch Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März das Vorhaben.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim) 

Kälber laufen an Polizeidienststelle in Wasserburg vorbei

Kälber laufen an Polizeidienststelle in Wasserburg vorbei

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Da staunten die Beamten der Polizei Wasserburg (Landkreis Rosenheim) am heutigen frühen Sonntagmorgen (8.6.2025) nicht schlecht: vier Kälber trabten allein munter an ihrer Dienststelle vorbei. 

Die Kälber waren gegen 4 Uhr am Morgen entlaufen. Sie verweilten schließlich auf einer Weide im Bereich Rothmoos. Mit tatkräftiger Unterstützung umliegender Landwirte wurden die Tiere wieder eingefangen. Der Besitzer der Kälber ist bis dato unbekannt und wird gebeten, sich mit der Polizei Wasserburg in Verbindung zu setzen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Innpuls.me wünscht frohe Pfingsten 2025

Innpuls.me wünscht frohe Pfingsten 2025

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Innpuls.me wünscht Euch frohe Pfingsten! Aber was bedeutet „Pfingsten“ eigentlich? Hier die Erklärung.

Der Name „Pfingsten leitet sich vom griechischen Wort „pentecoste“ für die Zahl 50 ab. Damit war das jüdische „Wochenfest“ gemeint, ein großes Wallfahrtsfest, da sieben Wochen nach dem Pessachfest als Dankfest für die Ernte des Wintergetreides wie auch die Übergabe der Zehn Gebote an Moses auf dem Berg Sinai gefeiert wurde.

Gefeiert wird das Pfingstfest immer am 50. Tag des Osterfestkreises und schließt diesen ab. „Traditionell wird in den Wochen davor und danach in zahlreichen Pfarreien die Firmung gespendet, bei der den Firmkandidaten der Heilige Geist“ zugesprochen wird“, so das Erzbistum München und Freising in einer aktuellen Pressemitteilung.
Erstmals erwähnt wird Pfingsten als christliches Fest im Jahr 130 nach Christus. Der Glaube besagt, dass an Pfingsten der Heilige Geist auf die Apostel herabkam, die mit Maria im Abendmahlsaal darauf gewartet haben.

An beiden Feiertagen gibt es feierlichen Gottesdienst.  Im Münchner Liebfrauendom feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am heutigen Pfingstsonntag, 8. Juni, um 10 Uhr ein Pontifikalamt. Der Gottesdienst wird von Domorchester, Solisten und dem Domchor unter der Leitung von Domkapellmeisterin Lucia Hilz gestaltet und live im Internet übertragen unter www.erzbistum-muenchen.de/stream.

Miessfeiern zum Pfingstfest in Rosenheim

Auch in Rosenheim gibt es am heutigen Pfingstsonntag Messfeiern zum Pfingstfest.

  • In der Pfarrkirche Rosenheim-St. Michael (Westerndorfer Straße 43) um 9 Uhr.
  • In der Pfarrkirche Fürstätt – St. Quirinus (Am Gangsteig 2) um 10.15 Uhr
  • In der Pfarrkirche Rosenheim – Christkönig (Kardinal-Faulhaber Platz 8) um 10.30 Uhr
  • In der Pfarrkirche St. Nikolaus am Max-Josefs-Platz um 10. 30 Uhr

(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info: Erzbistum München und Freising / Beitragsbild: re)

 

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 8. Juni

Namenstag haben: Chlodwig, Giselbert, Ilga, Elga, Hilga, Helga, Marie, Medard

3 bekannte Geburtstagskinder:

Jörg Hartmann (1969 – ist ein deutscher Schauspieler, der im Fernsehen als Dortmunder „Tatort“-Kommissar Peter Faber sowie in der DDR-Serie „Weissensee“ zu sehen war und ist.)

– Bonnie Tyler (1951 – ist eine britische Rocksängerin, die in den 1970ern und 1980ern Welterfolge wie „Lost in France“, „Total Eclipse of the Heart“ und „Holding Out for a Hero“ hatte.)

Mick Hucknall (1960 – ist ein britischer Musiker, Sänger und Gründer der Band „Simply Red“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1912: Carl Laemmle gründet mit anderen Gesellschaftern die Universal Film Manufacturing Company, aus der die Filmproduktionsgesellschaft Universal Studios hervorgeht.
  • 1783: Der Vulkan Laki auf Island bricht aus. Infolge des Ausbruchs, aber vor allem aufgrund der folgenden gravierenden Klimaveränderungen und einer Hungersnot sterben etwa 10.000 Menschen, ca. ein Fünftel der isländischen Bevölkerung.
  • 2004: Der Venustransit, ein seltenes astronomisches Ereignis, findet statt.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Eisstadion, Rosenheim, 1970er

Eisstadion, Rosenheim, 1970er

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1970er Jahre. Auf der historischen Aufnahme sehen wir das Rosenheimer Eisstadion.

Die Geschichte des Rosenheimer Eisstadions reicht bis ins Jahr 1928 zurück. Das Freiluftstadion wurde im Jahr 1962 eingeweiht. Im Jahr 1973 wurde das Stadion überdacht – und zu dieser Zeit dürfte in etwa auch diese Aufnahme entstanden sein.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)