Feuerin Mehrfamilienhaus in Töging am Inn – Verdacht auf Brandstiftung

Feuerin Mehrfamilienhaus in Töging am Inn – Verdacht auf Brandstiftung

Töging am Inn / Landkreis Altötting – In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 21. August, kam es in Töging am Inn (Landkreis Altötting( zu einem Brand. Eine Frau und ein Mann erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Ein Zeuge wählte in den frühen Morgenstunden des Donnerstags (21. August 2025), gegen 3.45 Uhr, den Polizeinotruf und teilte mit, dass ein Rauchmelder in einem Wohn- und Geschäftsgebäude in der Wolfgang-Leeb-Straße 2 in Töging am Inn angeschlagen hat und im Flur des Gebäudes Rauch zu vernehmen ist.

Die sofort alarmierte Feuerwehr traf rasch am Einsatzort ein. Vor Ort stellte sie fest, dass im 3. Obergeschoss eine Wohnungstür sowie der dazugehörige Türrahmen in Brand geraten waren. Ein Eingreifen der Feuerwehr war jedoch nicht mehr erforderlich, da ein aufmerksamer Zeuge das Feuer bereits mit Wasser gelöscht hatte und so eine größere Ausbreitung hatte verhindern konnte. Durch die Rauchentwicklung erlitten eine Bewohnerin sowie ein Bewohner jeweils leichte Rauchgasvergiftungen.

Nach ersten Ermittlungen der Polizeiinspektion Altötting besteht der Verdacht, dass der Brand durch vorsätzliches Verhalten gelegt wurde. Der entstandene Sachschaden an Türe und -Rahmen werden auf einen niedrigeren vierstelligen Eurobetrag geschätzt.

Die weiteren Ermittlungen bzgl. eines schweren Brandstiftungsdelikts übernahmen mittlerweile die Brandfahnder des Fachkommissariats 1 der Kriminalpolizei Mühldorf am Inn.
Zur Klärung der Tat bitten die Ermittler dabei auch um Zeugenhinweise:

  • Wer kann im Zusammenhang mit dem Brand am frühen Donnerstagmorgen (21. August 2025), gegen 3.45 Uhr, in dem Wohn- und Geschäftsgebäude in der Wolfgang-Leeb-Straße 2 in Töging am Inn Hinweise geben?
  • Wer kann Angaben zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen machen, welche auch im Vorfeld oder nach der Tat im Bereich der Brandörtlichkeit beobachtet wurden?
    Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08631/3673-0 bei der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
    (Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / 
    Beitragsbild: Symbolfoto re)
Grenzkontrollen bei Kiefersfelden: Drei Männer der Urkundenfälschung beschuldigt

Grenzkontrollen bei Kiefersfelden: Drei Männer der Urkundenfälschung beschuldigt

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Am Mittwoch (20.8.2025 haben Beamte der Bundespolizei bei Grenzkontrollen an der A93 auf Höhe Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) mehrere Papiere als Urkundenfälschung entlarvt. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
In den frühen Morgenstunden kontrollierten Bundespolizisten auf der Autobahn die Insassen eines Pkws. Der ukrainische Fahrzeuglenker hatte einen gültigen Reisepass und Aufenthaltstitel für Deutschland. Zwei 23-Jährige zeigten ihre rumänischen Identitätskarten, ein 24-Jähriger seinen litauischen Ausweis. Beim Überprüfen der Personalien stellte sich heraus, dass ein rumänischer Ausweis zur Fahndung ausgeschrieben war – er war gefälscht. Bei genauerer Betrachtung wiesen auch die anderen Identitätskarten Manipulationen auf. Nur die Dokumente des Ukrainers waren echt. Die daraufhin erfolgte Durchsuchung brachte noch einen totalgefälschten rumänischen und einen litauischen Führerschein zu Tage.

Alle vier Männer wurden zur Dienststelle nach Rosenheim gebracht. Hier stellte sich heraus, dass es sich bei den drei Mitfahrern um kasachische Staatsangehörige handelt, die sich wohl schon länger in Deutschland aufgehalten hatten. Die Kasachen wurden wegen Urkundenfälschung, Verschaffens falscher amtlicher Ausweise und illegalen Einreiseversuchs angezeigt. Nachdem der Richter am Amtsgericht Rosenheim die Zurückweisungshaft für alle drei anordnete, brachte die Bundespolizei das Trio nach München in die Hafteinrichtung. Von dort werden die jungen Männer per Flugzeug nach Kasachstan zurückgewiesen. Der Fahrer des Pkws durfte seine Fahrt zum Wohnort fortsetzen. Er konnte glaubhaft versichern, von den kriminellen Handlungen keine Ahnung gehabt zu haben.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 22. August.

Namenstag haben: Regina, Siegfried, Symphorian, Timotheus, Timo, tim.

3 bekannte Geburtstagskinder:

Rodrigo Santoro (1975 – ist ein brasilianischer Schauspieler.)

– Laura Dahlmeier (1993 – war eine deutsche Biathletin, die siebenfache Weltmeisterin ist, bei den Olympischen Winterspielen 2018 als erste Athletin Gold im Double Sprint und Verfolgung gewinnen konnte und 2017 zu Deutschlands „Sportlerin des Jahres“ gewählt wurde.)

Annie Proulx (1935 – ist eine US-amerikanische Schriftstellerin und Journalistin.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1864: Zwölf Staaten unterzeichnen die erste Genfer Konvention, die Grundlage des humanitären Völkerrechts.
  • 1976: Der evangelische Pfarrer Oskar Brüsewitz, der sich am 18. August in Zeitz auf offener Straße anzündete, um gegen die Menschenrechtsverletzungen in der DDR zu protestieren, stirbt an seinen Verletzungen.
  • 2004: Bei einem bewaffneten Raubüberfall entwenden maskierte Täter die beiden Gemälde Der Schrei und Madonna von Edvard Munch aus dem Munch-Museum Oslo, während gleichzeitig an anderer Stelle in Oslo ein Überfall auf einen Geldtransporter stattfindet, im Verlaufe dessen ein Polizist erschossen wird.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner)
DWD warnt vor Dauerregen in der Region Rosenheim

DWD warnt vor Dauerregen in der Region Rosenheim

Rosenheim / Landkreis / Region – Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in der Region Rosenheim vor Dauerregen. Die Warnung gilt aktuell bis Freitag, 22. August, 6 Uhr. 

Mit Blick auf den Regenradar setzt der Regen in der Region Rosenheim ca. um 16 Uhr ein. Erwartet werden dann Niederschlagsmengen zwischen 30 Liter pro Quadratmeter und 50 Liter pro Quadratmeter. In Staulagen können Mengen um 70 Liter pro Quadratmeter erreicht werden.
(Quelle: Pressemitteilung DWD / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Herbstfest, Rosenheim, 1973

Herbstfest, Rosenheim, 1973

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1973 und liefert schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf das Rosenheimer Herbstfest 2025. Start am Samstag, 30. August. 

Der Rosenheimer Glückshafen ist auch heute noch eine der großen Attraktionen auf dem Rosenheimer Herbstfest – allerdings nicht mehr in dem Gebäude, das auf unserem heutigen Fotooldie verewigt ist:  Seine Geschichte endete im November 1999, als das Dach unter der Schneelast zusammenbrach.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

 

Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling unterstützt sportlichen Tag an  der Grundschule Samerberg

Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling unterstützt sportlichen Tag an der Grundschule Samerberg

Samerberg / Rosenheim – Viele lachende Gesichter und jede Menge Bewegung kennzeichneten die Knaxiade, eine Sport veranstsltung die im Juli erneut an der Grundschule Samerberg stattfand. Unterstütz wird die Veranstaltung die es bereits seit über 30 Jahren gibt von der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling.

Die Knaxiade ist inzwischen ein fester Bestandteil des Schulalltags für Vorschüler und Erstklässler und wird bereits seit vielen Jahren mit Engagement durchgeführt. Ziel ist es, die Kinder schon früh für Bewegung zu sensibilisieren und ihnen altersgerecht Freude am Sport zu vermitteln. Denn früh erworbene Bewegungserfahrungen stärken die Gesundheit, das Selbstvertrauen und auch das soziale Miteinander.
Die Knaxiade ist ein speziell für Kindergarten- und Grundschulkinder entwickeltes Sport- und Bewegungsprogramm, das ohne Leistungsdruck spielerisch wichtige motorische Fähigkeiten fördert.
An vielen abwechslungsreichen Stationen in der Turnhalle und auf dem Sportplatz werden dabei Koordination, Geschicklichkeit, Ausdauer, Gleichgewicht und Teamgeist trainiert.

Knaxiade seit über 30 Jahren

Im Mittelpunkt steht dabei der Spaß an der Bewegung. Jedes Kind darf mitmachen und erhält für seine Teilnahme am Ende eine Urkunde als Anerkennung und kleine Erinnerung an den Tag „Kinder brauchen Orte, an denen sie sich entfalten, gemeinsam aktiv werden und Erfolge erleben können. Deshalb unterstützen wir als Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling Kindergärten und Grundschulen in der Region seit vielen Jahren im Rahmen der Knaxiade. Bewegung, gemeinsames Erleben und die Förderung junger Talente liegen uns besonders am Herzen“, betont Nicole Hansjürgen von der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling. Sie ergänzt: „Für uns bedeutet gesellschaftliches Engagement, dort aktiv zu werden, wo die Zukunft beginnt – bei den Kindern.“ Die Knaxiade ist ein erfolgreiches Projekt des Bayerischen Turnverbands und der Sparkassen, das es bereits seit über 30 Jahren in ganz Bayern gibt.
(Quelle: Pressemitteilung Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling / Beitragsbild: Gemeinsam aktiv und voller Begeisterung bei der Knaxiade – die Kinder der Grundschule Samerberg mit ihren Urkunden Copyright Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling)

Geheimnisvolle Nachbarn bei der Europäischen Fledermausnacht kennenlernen

Geheimnisvolle Nachbarn bei der Europäischen Fledermausnacht kennenlernen

Bayern / Rosenheim – Wenn es dämmert, beginnt die Show: An lauen Sommernächten schwärmen an vielen Orten in Bayern Fledermäuse aus und lassen sich mit etwas Glück bei ihren geräuschlosen Flugmanövern am Abendhimmel beobachten. Der LBV bietet bei der Europäischen Fledermausnacht, am 30. und 31. August, bayernweit Veranstaltungen zu den lautlosen Jägern der Nacht an.

Am Wochenende vom 30. und 31. August dreht sich alles um die Nachtjäger. In ganz Bayern lädt der LBV anlässlich der 29. Europäischen Fledermausnacht zu zahlreichen Veranstaltungen ein. „Mit Taschenlampen und Bat-Detektoren können Naturbegeisterte sich gemeinsam mit den Experten vom LBV auf eine geheimnisvolle Entdeckungsreise machen und für einen Abend in die magische Welt der Fledermäuse abtauchen“, erklärt LBV-Biologin Nicole Meier.
Viele Fledermäuse, wie Abendsegler oder Mausohren, suchen ab Ende August nach geeigneten Winterquartieren, die ihnen in den kalten Monaten ausreichend Schutz bieten. Die nachtaktiven Flugakrobaten sind nun an manchen Orten besonders gut zu beobachten. „Trotzdem ist es gar nicht so einfach, die schwarze Silhouette der flinken Insektenjäger in der Dämmerung mit bloßem Auge zu erkennen. Besser gelingt es beispielsweise mit Hilfe von Ultraschall-Detektoren bei einer geführten Fledermauswanderung“, so Nicole Meier. Der Bat-Detektor macht die ultrahochfrequenten Rufe der sagenumwobenen Tiere, mit denen sie jagen und sich orientieren, hörbar und hilft so, sie zu orten.
 Fledermausbegeisterte in über 35 Ländern bieten an dem Wochenende Exkursionen zu den kleinen Säugetieren an. Auch der LBV lädt anlässlich der Batnight bayernweit zu Veranstaltungen ein. So zum Beispiel zum familienfreundlichen Fledermausfest im Englischen Garten in München. Alle Veranstaltungen findet man unter: www.lbv.de/batnight.

Kleine Nachtschwärmer in Not – Höchste Zeit zu helfen

Insgesamt über 25 verschiedene Fledermausarten konnten bisher in Bayern nachgewiesen werden. Darunter die vom Aussterben bedrohte Große Hufeisennase, deren letztes Vorkommen deutschlandweit sich im LBV-Fledermaushaus im oberpfälzischen Hohenburg befindet. Gefährdet sind viele Fledermausarten besonders, weil sie bei ihren nächtlichen Jagdflügen immer weniger Insekten finden, die ihnen als lebensnotwendige Nahrung dienen. Mit ein paar einfachen Tipps kann jedoch nahezu jeder einen Beitrag zu ihrem Schutz leisten: „Ein naturnaher Garten mit heimischen Sträuchern oder einem Fledermausbeet mit nachtblühenden, nektarreichen Blütenpflanzen, wie Seifenkraut oder Nachtkerze, zieht nachtaktive Insekten an und kann den kleinen Nachtschwärmern helfen“, so Nicole Meier. Wer Fledermäusen ein Zuhause geben will, kann Fledermausbretter oder Flachkästen sowie Höhlenkästen anbringen. Die meisten Fledermausarten sind außerdem sehr lichtscheu, da sie in beleuchteter Umgebung leichte Beute für andere Tiere wie Hauskatze, Steinmarder oder Waldkauz sind. Wer auf Dauerbeleuchtung im Außerbereich verzichtet, schafft den Tieren einen Flugkorridor durch die Nacht.
Alle bayernweiten Fledermausveranstaltungen unter www.lbv.de/batnight.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Die hohe Kunst der endgültigen Löschung

Die hohe Kunst der endgültigen Löschung

Rosenheim – Datenschutz ist richtig und wichtig. Aber das Datenschutzrecht hat auch seine Tücken, wie Innpuls.me in den vergangenen Tagen selbst erlebt hat: „Wenn das Löschen zur Endlosschleife wird“ – eine Glosse.

Es gibt Geschichten, die kann man nicht erfinden – sie schreibt das deutsche Datenschutzrecht.
Eine Dame bat uns, ihre Daten zu löschen. Natürlich erledigt. Ein Klick, ein Hauch, vorbei.
Doch die Dame schrieb wieder. Und wieder. Sie bat um Löschung ihrer Daten „nach DSGVO“.
Nur: Da war längst nichts mehr. Kein Name, keine Mail, kein Pixel Rest.
Wir sahen in die Datenbank: leer. Wir suchten im Backup: leer. Wir spähten in den Papierkorb: leer. Selbst in den Kaffeesatz – nichts.

Und doch klagte das Phantom. „Löschen Sie meine Daten!“
Das ist ungefähr so, als würde jemand ans Ordnungsamt schreiben: „Bitte entfernen Sie meinen Hundehaufen aus dem Park.“
Und das Amt antwortet: „Sehr gerne, aber da liegt keiner.“
„Eben!“, sagt der Bürger, „dann räumen Sie ihn bitte endgültig weg!“

So ist sie, die deutsche Bürokratie. Wir löschen, was schon gelöscht ist, stempeln, was gar nicht da ist, und bestätigen amtlich, dass das Nichts jetzt noch nichtiger ist.
Alles streng nach Paragraf, alles nach Vorschrift.
Wahrscheinlich müsste man sogar ein Formular erfinden: „Bestätigung über die Löschung von Personen, die nie existiert haben.“

Unsere Antwort an die Dame wäre also:
„Sehr geehrte Frau Niemand, wir gratulieren Ihnen. Sie haben den Endgegner des Datenschutzes erreicht. Sie sind verschwunden, gelöscht – und dennoch da. Das schafft nicht jeder.“
Und so bleibt nur ein Fazit: In Deutschland kann man alles verlieren – nur nicht sein Recht auf Beschwerde.
(Quelle: Glosse: Rainer Nitzsche / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Nach heißen Tagen: Der Sommer neigt sich langsam dem Ende zu

Nach heißen Tagen: Der Sommer neigt sich langsam dem Ende zu

Prutting / Landkreis Rosenheim – Nach heißen, sonnigen Tagen neigt sich der Sommer jetzt langsam dem Ende zu. Statt über 30 Grad schafft es die Anzeige des Thermometers in der Region Rosenheim am heutigen Donnerstag (21.8.2025) kaum mehr über 20 Grad. 

Ab dem kommenden Wochenende (23.8.2025) wird es zwar wieder sonniger, aber nicht wesentlich wärmer.
Der meteorologische Sommer 2025 endet am 31. August  Der kalendarische Sommer dauert noch bis zum 22. September Es kann also noch einige warme Tage geben.  Aber der Herbst kündigt sich dennoch schon an – auch mit solch schönen Bildern wie dieses, entstanden bei Sonnuntergang fin Prutting (Landkreis Rosenheim) mit Blick auf den Rinser See.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Gisela Schreiner)

Bavarian Blues Power beim Frühschoppen in Bad Aibling

Bavarian Blues Power beim Frühschoppen in Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Blues beim Frühschoppen das gibt es am 7. September im Brunnenhof des Bad Aibilnger Kurhauses. Spielen wird dort Norbert Egger & Friends. Der Eintritt ist frei.

Alois Stöckl, Norbert Egger, Norbert und Stefan Kreipl arbeiten in mehreren Bands zusammen und zelebrieren in der lockeren Besetzung von Norbert Egger & Friends Bavarian Blues Power mit akustisch-filigranem Programm. Zu hören sind im Brunnenhof des Bad Aibilnger Kurhauses am Sonntag, 7. September von 10 Uhr bis 12 Uhr, Songs im Fingerpicking Ragtime Style der frühen 1900er-Jahre, Musik im Stil des New Orleans Blues der 1920er, Mississippi Delta Blues der 1930er über den wilden Chicago Blues der Nachkriegszeit bis hin zu modernem elektrischen Blues.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
Neben der Musik gibt es zur Feier des Tages ein paar Weißwürscht, eine Brotzeit und eine kühle Halben.
Musiziert wird draußen im Brunnenhof, die Plätze sind überdacht. Mehr Infos und das gesamte Sommerprogramm sind auch online unter www.bad-aibling.de zu finden
(Quelle: Pressemitteilung AIB-KUR GmbH & Co. Kg. / Beitragsbild: Norbert Egger & Friends Copyright Susi Graf)

Großangelegte Waldbrandausbildung im Schönramer Filz

Großangelegte Waldbrandausbildung im Schönramer Filz

Petting / Landkreis Traunstein – Mehr als 130 Feuerwehrkräfte aus elf Feuerwehren beteiligten sich an einer großangelegten Übung zur Waldbrandbekämpfung in Petting (Landkreis Traunstein). Im Schönramer Filz trainierten die Einsatzkräfte sowohl die Wald- und Moorbrandbrandbekämpfung wie auch die Förderung von Löschwasser über lange Wegstrecken. An mehreren Stationen konnten die Teilnehmer außerdem verschiedene Techniken aber auch Vorgehensweisen trainieren. Am Ende der Übung zogen die Verantwortlichen ein durchwegs positives Fazit.

„Mit dieser Übung wurde nicht nur die Einsatzbereitschaft gestärkt, sondern auch ein wertvoller Beitrag zur Vernetzung der beteiligten Feuerwehren gelegt“, zeigte sich Kommandant Georg Mayer im Nachgang gegenüber Thomas Pfeffer von der Pressestelle des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein begeistert. „In der Nachbesprechung mit den Führungskräften aller beteiligten Feuerwehren wurde festgelegt, die gewonnen Erkenntnisse aus der Übung zu bündeln und für künftige Einsätze zu nutzen.“

Das Schönramer Filz ist ein Hochmoor und befindet sich nordöstlich von der Ortschaft Schönram bei Petting im Landkreis Traunstein. Am 16. April dieses Jahres ist es in diesem Bereich zu einem Waldbrand mit einer Ausdehnung von etwa 1.000 Quadartmetern gekommen. Dieses Ereignis nahmen die Verantwortlichen der Feuerwehr Petting dennoch zum Anlass, eine großangelegte Waldbrandausbildungsübung zu organisieren, um die Abläufe unter zwischen beteiligten Feuerwehren zu trainieren.
Feuerwehrleute aus den Landkreisen Traunstein und dem Berchtesgadener Land beteiligten sich an der mehrstündigen Ausbildungsveranstaltung, die mehrere Schwerpunkte und Themenfelder auf der Agenda hatte. Darüber hinaus waren auch Pettings 1. Bürgermeister Karl Lanzinger sowie Vertreter der Kreisbrandinspektion und des Forstes beteiligt und machten sich vor Ort ein Bild von den Übungssequenzen.

Zentraler Übungsschwerpunkt war der Wassertransport

Ein zentraler Übungsschwerpunkt lag auf dem Wassertransport über lange Wegstrecken. Konkret wurden etwa 77.400 Liter Löschwasser mit fünf Löschfahrzeugen im sogenannten „Pendelverkehr“ zur Wasserübergabestation transportiert. Der Abrollbehälter „Löschwasser“ aus Laufen diente dazu als Wasserpuffer am Übungsort. Die Abschnittsleitung hatte Kommandant Sebastien Pertl von der Feuerwehr Laufen inne.
Parallel zum Übungsabschnitt „Pendelverkehr“ fand die eigentliche Vegetationsbrandausbildung statt. An drei verschiedenen Stationen konnten die Einsatzkräfte verschiedene Techniken sowie die Taktik bei der Wald- und Moorbrandbekämpfung trainieren. Der stellvertretende Pettinger Kommandant Thomas Sammer hat diesen Ausbildungsteil organisiert und zeigte sich am Ende der Übung ebenfalls sehr zufrieden.
An der ersten Station wurde das herbeigeführte Löschwasser zur Errichtung einer sogenannten Riegelstellung genutzt. Mittels Strahlrohre und sogenannter Kreisregner wurde eine Feuerbarriere aufgebaut und damit die Ausbreitung des Brandes verhindert. Geleitet wurde diese Ausbildungsstation vom Pettinger Zugführer Josef Mayer, der die Inhalte ausgearbeitet und die Aktiven angeleitet hat.
Die unterirdische Moorbrandbekämpfung bildete an Station 2 das Hauptaugenmerk. Dort wurden die Feuerwehrleute insbesondere für die versteckte Ausbreitung von Glutnestern im Boden sensibilisiert und Löschtechniken wie beispielsweise der Einsatz von Löschlanzen trainiert. Der stellvertretende Pettinger Kommandant Thomas Sammer war bei dieser Übungsstation federführend als Ausbilder tätig.

An der dritten Station trainierten die Übenden den Umgang mit Feuerpatschen sowie den Einsatz von Waldbrandrucksäcken zur Brandbekämpfung. Gleichzeitig befassten sich dort die Teilnehmer mit dem Anlegen und der Verteidigung von sogenannten „Wundstreifen“, also einem vegetationsfreien Abschnitt. Diese Schneisen sollen bei echten Bränden einen Feuerüberschlag auf weitere Waldbereiche verhindern. Diesen Ausbildungsabschnitt betreuten die Kommandanten Wolfang Sedlmayer aus Nirnharting und Michael Schramke von der Feuerwehr Waging am See.
Den Transport der Übungsteilnehmer zwischen den Ausbildungsstationen stellten mehrere Mannschaftstransportfahrzeuge sicher. Aktive der Feuerwehr Leobendorf kümmerten sich federführend um den reibungslosen Teilnehmertransport. Nach mehr als zwei Stunden Übungsdienst hatten alle Teilnehmer die Ausbildungsstationen durchlaufen und bescheinigten den Gastgebern aus Petting eine „wertvolle und lehrreiche Übungseinheit“.
Aus den gewonnenen Erkenntnissen wird die Feuerwehr Petting einen konkreten Alarmplan für den Schönramer Filz erarbeiten. Georg Mayer zeigte sich mit dem Verlauf im Nachgang sehr zufrieden. „Die Übung hat bewiesen, wie wichtig, aber auch notwendig eine gezielte Vegetationsbrandausbildung ist. Dies bestätigt auch das durchwegs positive Teilnehmerfeedback“, betont Pettings Aktiven Chef.
Neben den Mitgliedern der „gastgebenden“ Feuerwehr Petting waren Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Kirchanschöring, Waging am See, Teisendorf, Saaldorf, Leobendorf, Weildorf, Gaden, Nirnharting, Laufen und Lampoding in die Übung eingebunden und konnten damit wertvolle Erkenntnisse für den Bereich „Waldbrandbekämpfung“ sammeln. Im Nachgang an die Übung folgten die Mitglieder der teilnehmenden Feuerwehren einer Einladung der Gemeinde Petting zur gemeinsamen Brotzeit. Diese nutzten viele Teilnehmer auch dazu, um sich nochmals über die erworbenen Erfahrungen auszutauschen.
(Quelle: Pressemitteilung Hubert Hobmaier, Thomas Pfeffer – Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Feuerwehr Petting)

Sepp Hofer tritt als Rosenheimer Landratskandidat an

Sepp Hofer tritt als Rosenheimer Landratskandidat an

Rosenheim / Landkreis  Bei der Jahreshauptversammlung der Kreisvereinigung der Freien Wähler Rosenheim-Land, die kürzlich in Halfing stattfand, gab der FW-Landtagsabgeordnete Josef Lausch beim Punkt Sonstiges noch eine wichtige Personalentscheidung der Kreisvorstandschaft bekannt:“ Wir haben einstimmig beschlossen, dass wir den stellvertretenden Landrat und Bezirksrat Sepp Hofer als Landratskanditen bei den Kommunalwahlen 2026 unseren Mitgliedern vorschlagen werden!“

Lausch begründete das Votum für Hofer mit seiner langjährigen politischen Erfahrung. Hofer, ist sowohl seit 2008 im Gemeinderat seiner Heimatgemeinde Halfing tätig, ebenso lang auch im Kreistag des Landkreis Rosenheim. Seit 2013 darf sich Hofer auch Bezirksrat von Oberbayern engagieren, wo er seit 2018 die Freie Wähler Bezirkstags Fraktion als Fraktionsvorsitzender leitet. „Vorbehaltlich der Nominierung, die im November stattfinden wird, werden wir mit unserem Spitzenkandidaten Sepp Hofer zu den Kommunalwahlen 2026 antreten.“ so MdL Sepp Lausch.
Auch Bezirksrätin Barbara Stein, stellvertretende Kreisvorsitzende der FW, unterstützte die Kandidatur des gelernten Zimmerermeisters, Praktischen Betriebswirtes und Unternehmers Sepp Hofer voll und ganz. „Gemeinsam mit einer tollen Kreistagsliste, die noch Aufmerksamkeit erregen wird, werden wir einen engagierten und zielstrebigen Wahlkampf hinlegen!“ so die Pruttinger Gemeinderätin.

Sepp Hofer bedankte sich für den großen Vertrauensvorschuß und gab einen ersten Ausblick auf wichtige Landkreisthemen: “ Die Bürgerfreundlichkeit im Landratsamt, die Straffung der Verwaltungsabläufe und der Kommunikation der Landkreisbehörde mit den Kommunen, sind durchaus verbesserbar. Auch der Erhalt der Kreiskrankenhäuser, der Brenner Nordzulauf, der demographischer Wandel, die Infrastruktur des Landkreises sind Themen die mir extrem wichtig sind!“ so des designierte Landratskandidat.
(Quelle: Pressemitteilung Freie Wähler Rosenheim-Land / Beitragsbild: Freie Wähler Rosenheim Land).