Wieder Bauernmarktmeile in der Münchner Innenstadt

Wieder Bauernmarktmeile in der Münchner Innenstadt

München – Am Sonntag, 28. September 2025 verwandelt sich die Münchner Innenstadt von 10 bis 17.30 Uhr wieder in Bayerns längste Genussmeile: Die Bauernmarktmeile lädt von Odeonsplatz über Ludwigstraße bis zur Galeriestraße zum Flanieren, Probieren und Einkaufen ein.

Nach der Vorverlegung im vergangenen Jahr kehrt die Veranstaltung nun wieder zu ihrem traditionellen Termin am zweiten Wiesn-Sonntag zurück – ein fester Platz im Münchner Veranstaltungskalender, den sich Genießerinnen und Genießer unbedingt rot im Kalender anstreichen sollten!
Mehr als 100 Direktvermarkter aus allen Regionen Bayerns werden Bauernmarktmeile 2025 ihre handwerklich erzeugten Spezialitäten präsentieren. Das Angebot reicht von frischem Obst und Gemüse, bayerischem Käse, Milch- und Wurstspezialitäten über frisches Brot und selbstgemachte Kuchen bis hin zu Besonderheiten wie Yak- oder Straußenfleisch. Auch Liebhaber regionaler Getränke kommen auf ihre Kosten – mit bayerischen Bierspezialitäten, Säften aus der Region, edlen Bränden oder feinen Likören und ausgewählten Weinen aus dem Freistaat.

Neben den kulinarischen Köstlichkeiten gibt es auch viel Schönes und Handwerkliches zu entdecken: weiche Alpaka-Wolle, wärmende Lammfelle, kunstvoll geflochtene Körbe und liebevoll gebundene Kränze aus Trockenblumen, Getreide oder Hopfen. Ein besonderer Anziehungspunkt ist der Käse-Genussmarkt im Schmuckhof des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums, wo bayerische Käserinnen und Käser die Vielfalt ihrer Erzeugnisse präsentieren. Wer sich über Landwirtschaft informieren möchte, findet an den Ständen vor der Feldherrenhalle kompetente Ansprechpartner.

Für eine Pause zwischendurch lädt der Biergartenbereich ein: Hier können Besucher bei regionalen Schmankerln und kühlen Getränken das besondere Flair der Bauernmarktmeile in der Münchner Innenstadt genießen. Alle Infos und Aussteller unter www.bauernmarktmeile.de.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Arbeitsplatz Stall: Peco-Institut startet Umfrage für eine Agrar-Studie

Arbeitsplatz Stall: Peco-Institut startet Umfrage für eine Agrar-Studie

Rosenheim / Landkreis / Region – Gesucht werden Agrar-Beschäftigte in Rosenheim und der Region, die in ihrem Job ständig mit Tieren zu tun haben. Sie können bei einer bundesweiten Umfrage des PECO-Instituts für eine Agrar-Studie mitmachen. Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen.

Der Fragebogen ist online – per Smartphone, Tablet oder am Computer – aufzurufen. Das Beantworten der Fragen dauert nach Angaben der Agrar-Gewerkschaft nur rund eine Viertelstunde. Die Online-Umfrage läuft noch bis zum 14. September. „Sie ist völlig anonym“, so die IG Bau Oberbayern.

„Die Arbeit mit Tieren in der Aufzucht oder Mast ist alles andere als ein 08/15-Job. Wer ihn macht, sollte sich deshalb kurz Zeit nehmen, einige Fragen zur Arbeit im Stall zu beantworten“, sagt Harald Wulf von der Agrar-Gewerkschaft.
Mit der Online-Umfrage lege zum ersten Mal ein Forscherteam des gewerkschaftsnahen PECO-Instituts den Fokus gezielt auf Beschäftigte und Azubis, die in der Tierzucht und Tierhaltung arbeiten. Dabei gehe es um Arbeitsbedingungen, Löhne, Belastungen und auch um die Zufriedenheit im Job.
„Vom Huftritt bis zum Staub – Arbeitsschutz im Stall ist dabei ein wichtiges Thema. Auch um Arbeitszeiten geht es natürlich. Immerhin gibt es da, wo Tiere im Stall stehen, eine 7-Tage-Woche“, so Wulf. Außerdem brenne den Wissenschaftlern ein anderer Aspekt auf den Nägeln: „Haben Beschäftigte genug Zeit, um sich vernünftig um die Tiere zu kümmern? Oder anders gefragt: Wie groß ist der Arbeitsdruck im Stall?“, so Harald Wulf.

Der Vorsitzende der IG BAU Oberbayern will mit seinem Umfrage-Appell erreichen, dass auch „die Situation in den Ställen der Landwirtschaft in Rosenheim und der Region mit in die Studie einfließt“. Das Projekt wird nach Angaben der Agrar-Gewerkschaft von der Robert-Bosch-Stiftung unterstützt.
(Quelle: Pressemitteilung IG Bau / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Apothekenzahl sinkt weiter deutlich in Deutschland

Apothekenzahl sinkt weiter deutlich in Deutschland

Bayern / Deutschland – Die Zahl der Apotheken sinkt weiter sehr deutlich. Zur Jahresmitte 2025 gab es nur noch 16.803 Apotheken in Deutschland – das sind 238 Apotheken weniger als zum Jahresende 2024 (17.041). Das ergibt eine aktuelle Erhebung der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA).

Den 271 Schließungen in den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 stehen nur 33 Neueröffnungen gegenüber. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024, als der Rückgang der Apothekenzahl bei 283 Betriebsstätten lag, hat sich die Dynamik im laufenden Jahr zwar leicht abgeflacht, zeigt aber weiterhin klar nach unten. Das ergibt eine aktuelle Erhebung der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände auf Basis von Zahlen der Landesapothekerkammern. Allein in den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der Apotheken um fast 2.000 Betriebsstätten gesunken. Das ist ein Verlust von mehr als 10 Prozent (Ende 2020: 18.753 Apotheken). Ein Ende des Negativtrends ist nicht erkennbar.

ABDA-Präsident Thomas Preis: „Die Zahl der Apotheken geht weiter zurück – und für viele Menschen werden deshalb die Wege zur nächsten Apotheke immer weiter“

„Die Zahl der Apotheken geht weiter zurück – und für viele Menschen werden deshalb die Wege zur nächsten Apotheke immer weiter“, sagt ABDA-Präsident Thomas Preis: „Wo Apotheken verschwinden, kommen Probleme. Die Apotheken sind unverzichtbare, wohnortnahe Zentren der Gesundheit. Ohne sie dünnt die Arzneimittelversorgung für Millionen Patientinnen und Patienten aus. Die Botendienste der übriggebliebenen Apotheken schließen zwar die größer werdenden Versorgungslücken, aber für die Zukunft der Gesundheitsversorgung braucht Deutschland starke Apotheken. Ob Impfungen oder Prävention – Apotheken werden auch mit Blick auf die die demographische Entwicklung und den medizinischen Fortschritt immer wichtiger, denn sie sind insbesondere für ältere Menschen in einem zunehmend digitalisierten Versorgungssystem oft der erste und einzige persönliche Ansprechpartner.“

Preis hat klare Forderungen: „Die Politik hat erkannt, dass die Apotheken seit Jahren chronisch unterfinanziert sind. Deshalb steht im Koalitionsvertrag der schwarz-roten Bundesregierung, wie dies geändert werden kann. Das angekündigte Apothekenreformgesetz muss deshalb rasch umgesetzt werden, jede Verzögerung führt zu noch mehr Apothekenschließungen zum Nachteil der Bürgerinnen und Bürger. Zugleich unterbreiten die Apothekerinnen und Apothekern mit dem neuen Positionspapier ‚In eine gesunde Zukunft mit der Apotheke‘ gesundheitspolitische Vorschläge, welche Versorgungsaufgaben die Apotheken vor Ort zukünftig übernehmen können, um Patienten noch umfassender zu versorgen. Darüber möchten wir mit der Politik, den Akteuren im Gesundheitswesen sowie den Patientinnen und Patienten ins Gespräch kommen.“
(Quelle: Pressemitteilung ABDA/ Beitragsbild: Symbolfoto re)

Amerang: Auto kollidiert mit Motorrad

Amerang: Auto kollidiert mit Motorrad

Amerang / Landkreis Rosenheim – Ein Auto kollidierte am Mittwochnachmittag (20.8.2025) in Amerang (Landkreis Rosenheim) mit einem Motorrad. Die Pkw-Fahrerin erlitt einen schock. Der Motorradfahrer und seine Sozia wurden durch den Aufprall vom Motorrad geschleudert. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am 20.08.2025, kurz nach 16 Uhr ereignete sich in 83123 Amerang auf der Wasserburger Straße ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Motorrad.
Dabei befuhr ein 23-jähriger Wasserburger mit seinem Kraftrad die Wasserburger Straße ortsauswärts Richtung Obersur. Mit auf dem Motorrad befand sich eine 24-jährige Sozia aus Prien. Auf Höhe der Wasserburger Straße 44 bog eine 45-jährige Fahrzeuglenkerin aus Amerang aus einer Einfahrt heraus mit ihrem Pkw in die Straße in Richtung Ortsmitte ein. Dabei übersah sie das von links kommende, bevorrechtigte Motorrad und es kam zum Zusammenstoß.
Die Pkw-Fahrerin erlitt einen Schock und wurde nach Erstversorgung vor Ort durch einen Rettungswagen wieder entlassen. Der Motorradfahrer wurde durch den Zusammenstoß wie seine Sozia vom Motorrad geschleudert. Nach bisherigem Kenntnisstand wurde beide schwer verletzt und mittels Rettungshubschrauber und -wagen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.
Die Sachschäden an den beiden Fahrzeugen belaufen sich nach erster Schätzung auf jeweils 10.000 Euro.
Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Straße für eine Stunde gesperrt werden. Neben mehreren Rettungswagen, Notarzt und Rettungshubschrauber befand sich die Feuerwehr Amerang mit knapp 40 Kräften und mehreren Fahrzeugen im Einsatz. Die Feuerwehr übernahm die Verkehrslenkung und nach Bergung des Kraftrads durch einen Abschleppdienst die Reinigung der Straße.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto)

Stephanskirchen: Auto kollidiert mit Stromverteilerkasten

Stephanskirchen: Auto kollidiert mit Stromverteilerkasten

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Eine 19-jährige Autofahrerin kam am Mittwochabend (20.8.2025) in der Vogtareuther Straße in Stephanskirchen (Landkreis Rosenheim) von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Stromverteilerkasten. Drogen waren im Spiel. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Eine 19-jährige Autofahrerin aus Rosenheim, befuhr die Vogtareuther Straße im Gemeindegebiet von Stephanskirchen, in südlich Fahrtrichtung. Beim Abbiegevorgang in die Salzburger Straße, kam die Fahrerin alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab. Sie kollidierte mit einem sich dort am Fahrbahnrand befindlichen Stromverteilerkasten und kam anschließend in einer Hecke eines Anwohners mit ihrem Pkw zum Stillstand.
Es entstand ein geschätzter Gesamtschaden von rund 5.000 Euro. Die 19-Jährige erlitt Prellungen und leichte Verletzungen im Oberkörperbereich und wurde vom alarmierten Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass die 19-Jährige Drogen konsumiert hatte. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt und der Führerschein sichergestellt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wurde eingeleitet. Nach Kenntnis der Rosenheimer Polizei, führten die Schäden am Stromverteilerkasten nicht zu Ausfällen in der Stromversorgung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild

16-jähriger schlägt mit Händen und Füßen auf Polizisten ein

16-jähriger schlägt mit Händen und Füßen auf Polizisten ein

Rosenheim – Zunächst kam es am Rosenheimer Bahnhof zu einer Streitigkeit mit einer kleinen Schlägerei. Ein 16-jähriger flüchtete auf einem gestohlenen E-Scooter.  Bei seiner Kontrolle schlug er mit Händen und Füßen auf die Polizisten ein.

Die Pressemitteilung im Wortlaut: 
Zunächst kam es am Rosenheimer Bahnhof zu einer Streitigkeit mit einer kleinen Schlägerei und einer der Beteiligten flüchtete. Im Rahmen der ausgelösten Fahndung, konnte der Flüchtende anhand der genannten Beschreibung, noch im Nahbereich des Bahnhofs festgestellt werden. Der 16-jährige aus Rosenheim, fuhr dabei mit einem E-Scooter die Luitpoldstraße entlang. Die Einsatzkräfte des Zentralen Einsatzdienstes aus Bad Aibling stoppten den Fahrer, um den Vorfall vom Bahnhof aufklären zu können. Der 16-Jährige hielt kurz an, wollte sich aber nicht kontrollieren lassen und fuhr einfach weiter. Von den Einsatzkräften wurde er daran gehindert, doch der Rosenheimer riss sich weg und versuchte nun weiter zu flüchten. Dies konnte von den Polizeibeamten verhindert werden und nun schlug der Jugendliche auf die Polizeibeamten, teilweise völlig unkontrolliert, mit Händen und Füßen ein. Die Beamten verletzten sich durch die Schläge leicht, waren in der Folge weiter dienstfähig. Der Randalierer musste anschließend gefesselt und zur Rosenheimer Polizeiinspektion verbracht werden. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass es zuvor am Bahnhof zu einer kleineren Schlägerei kam und der E-Scooter vom 16-Jährigen vor einigen Tagen gestohlen wurde. Ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Diebstahl eines E-Scooters sowie Körperverletzung, wurden gegen den jungen Mann eingeleitet. Der Scooter wurde von der Polizei sichergestellt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: Kradfahrer gerät unter Lkw-Sattelzug

Rosenheim: Kradfahrer gerät unter Lkw-Sattelzug

Rosenheim – Ein Kradfahrer stürzte aufgrund regennasser Fahrbahn am Mittwochnachmittag (20.8.2025) an der Panoramakreuzung in Rosenheim und geriet unter einen Lkw-Sattelzug. 

Der 19-jährige Raublinger fuhr mit seinem Kleinkraftrad gegen 16 Uhr die Kufsteiner Straße in Richtung Rosenheimer Innenstadt entlang. Kurz vor der Panoramakreuzung leitete er, nach den Angaben der Polizei, ein Bremsmanöver ein. Dabei rutschte ihm der Vorderreifen weg und er stürzte. Während des Sturzes geriet der 19-jährige unter den Anhänger eines seitlich vorbeifahrenden Lastwagens und wurde von der Hinterradachse im Bereich seines Unterschenkels überrollt.

Mehrere Ersthelfer sowie der Fahrer des Lastwagens kümmerten sich nach dem Unfall sofort um den verletzten Motorradfahrer. Er wurde mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gefahren.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: zu schnell, ohne Führerschein, Schlüssel entwendet

Rosenheim: zu schnell, ohne Führerschein, Schlüssel entwendet

Rosenheim – Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in der Äußeren Münchener Straße in Rosenheim in der Nacht auf den heutigen Donnerstag (21.8.2025) in der Äußeren Münchener Straße in Rosenheim gab ein Autofahrer plötzlich Gas und flüchtete in Richtung Kolbermoor.

Die Pressemitteilung im Wortlaut: 
Beamte der Rosenheimer Polizei, führten in der Äußeren Münchener Straße eine Geschwindigkeitsmessung mittels Lasermesshandgerät durch. Gegen 01.45 Uhr wurde ein Autofahrer mit rund 75 km/h, statt der erlaubten 50 km/h, gemessen. Dem Fahrer wurden Anhaltesignale gegeben und der Lenker fuhr in die Kontrollstelle zunächst ein. Der Autofahrer hielt aber nicht an, gab plötzlich „Gas“ und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Kolbermoor. Das Kennzeichen konnten die Polizeibeamten noch ablesen. Im Rahmen einer sofortig eingeleiteten Fahndung und aufgrund Ermittlungen an der Halteradresse, konnte als verantwortlicher Autofahrer, ein 19-Jähriger aus dem östlichen Landkreis von Rosenheim, festgestellt werden. Er ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und nahm das elterliche Auto für die abendliche Ausfahrt, ohne deren Wissen und Zustimmung. Ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie unbefugten Gebrauch eines Pkw wurden gegen den 19-Jährigen eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

LBV gibt bekannt: Kiebitze verlieren ihren Nachwusch wegen zu wenig Regen

LBV gibt bekannt: Kiebitze verlieren ihren Nachwusch wegen zu wenig Regen

Hilpoltstein / Bayern – Kiebitze verlieren ihren Nachwuchs: Der LBV hat in verschiedenen Regionen Bayerns festgestellt, dass die Trockenheit im Spätwinter und Frühjahr die Brut und Jungenaufzucht des stark gefährdeten Vogels deutlich erschwert hat.

„In unserem Projektgebiet bei Deggendorf hat der Großteil der Kiebitze dieses Jahr nicht oder erst sehr spät zu brüten begonnen. Von den ersten Nestern konnten wir kaum flügge Jungvögel beobachten. Ähnliche Meldungen erreichten uns auch aus anderen Projektgebieten im Freistaat”, sagt LBV-Biologin Marie-Therese Krieger. Künstliche Bewässerungen oder das Umpumpen aus Bächen auf die Felder helfen den Vögeln nur kurzfristig und punktuell. Damit der Kiebitz eine sichere Zukunft in Bayern hat, muss die Landschaft Regen wieder besser aufnehmen und speichern können.
Kiebitze brauchen flache Wasserstellen und feuchte Bodensenken in der Nähe ihres Brutplatzes, um im weichen Boden nach Insekten, Larven und Weichtieren zu stochern. „Regnet es mehrere Wochen oder Monate nicht, trocknet der Boden aus und wird steinhart. Beutetiere wie Regenwürmer ziehen sich in tiefere Schichten zurück – für die Kiebitze unerreichbar“, erklärt Marie-Therese Krieger. Wegen diesen schweren Bedingungen fanden die Küken in diesem Jahr viel weniger Nahrung. Viele junge Kiebitze sind entweder verhungert oder mussten deutlich mehr Risiko auf sich nehmen, um Nahrung zu finden, was sie zu einer leichten Beute für Fressfeinde machte.

Den Kiebitz vor Trockenheit schützen

Notfall-Maßnahmen wie das Auffüllen von Wasserstellen mit dem Fass oder das Umpumpen aus Bächen in Wiesen helfen bei langen Trockenperioden nur kurzfristig – und sind nicht überall möglich. Um Kiebitze und andere Vogelarten der Feuchtwiesen dauerhaft zu schützen, braucht es eine Landschaft, die Wasser speichern kann: flachere Ufer an Gräben, dauerhaft wasserführende Mulden und Rückstaus, die Wasser länger in der Fläche halten. „Wenn wir unsere Landschaft wieder so gestalten, dass sie Regen aufnehmen und speichern kann, können wir sowohl Starkregen wie vergangenes Jahr, als auch Dürren wie heuer besser bewältigen. Das würde nicht nur dem Kiebitz helfen, sondern auch uns Menschen”, resümiert Marie-Therese Krieger.

LBV-Projekte für den Kiebitz

Neben den Gebietsbetreuungen im Altmühltal, im Donautal und einem Schutzprojekt im Donaumoos, die durch den Bayerischen Naturschutzfonds gefördert sind, führt der LBV derzeit ein bayernweites Kiebitzschutzprojekt mit Schwerpunktregionen in Dingolfing-Landau, Deggendorf und Straubing durch, das vom Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten unterstützt wird. Zusätzlich schützt der LBV den Kiebitz mit einem lokalen Projekt im Knoblauchsland bei Nürnberg mit der finanziellen Unterstützung der Stadt Nürnberg, der LBV-Kreisgruppe Nürnberg, der LBV-Stiftung Bayerisches Naturerbe und des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen / Landkreis Rosenheim – Bauarbeiten der DB InfraGO AG führen vom 1. bis 3. September auf der Strecke München – Holzkirchen – Rosenheim Fahrplanabweichungen, Verbindungsausfälle und Schienenersatzverkehr.

Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke München – Holzkirchen – Rosenheim kommt es ganztags zu Fahrplanänderungen, dem Ausfall aller Verbindungen zwischen München Hauptbahnhof und Holzkirchen und zu Ersatzverkehr mit der S-Bahn zwischen München Hauptbahnhof und München Ost. Alle Fahrkarten der BRB werden auf diesem Streckenabschnitt anerkannt. Bei einzelnen Verbindungen kommt es darüber hinaus zu Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Holzkirchen und Bruckmühl und zwischen Bruckmühl und Rosenheim. Auf dem Streckenabschnitt München Hauptbahnhof/München Ost – Holzkirchen kann auf Züge der BRB im Oberland (Linien RB 55, RB 56 und RB 57) ausgewichen werden.
Busse und Züge fahren teilweise zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.
Fahrgäste finden auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 21. August.

Namenstag haben: Baldwin, Franz, Gracia, Maximilian, Pia

3 bekannte Geburtstagskinder:

Usain Bolt (1986 – ist ein jamaikanischer Sprinter, der als einziger Athlet dreimal in Folge bei Olympia Gold über 100 Meter gewann.)

Stephen Hillenburg (1961 – war ein US-amerikanischer Comiczeichner und Zeichentrickfilmer, der die insbesondere in den USA populäre Zeichentrickfigur „SpongeBob Schwammkopf“ schuf.)

Peter Weir (1944 – ist ein australischer Regisseur.)
(Quelle: geboren.am

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1831: In den USA bricht ein Sklavenaufstand unter Führung von Nat Turner aus. In einem Teil Virginias töten die Sklaven zunächst ihre Besitzer und ziehen dann von Siedlung zu Siedlung. Bei dem Aufstand werden insgesamt 55 Zivilisten getötet, ehe eine Miliz den Aufstand niederschlägt.
  • 1942: Deutsche Gebirgsjäger ersteigen während des deutschen Krieges gegen die Sowjetunion den Westgipfel des Elbrus, dem höchsten Berg des Kaukasus, und hissen dort die Reichskriegsflagge.
  • 1879: Aus dem irischen Ort Knock wird eine Marienerscheinung berichtet. Die Jungfrau Maria, begleitet von ihrem Mann Josef von Nazaret und dem Evangelisten Johannes, wird von etwa 20 bis 22 Uhr von fünfzehn Personen am Südgiebel der Kirche beobachtet.
  • (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
BRK-Seniorenreise nach Franzensbad in Tschechien

BRK-Seniorenreise nach Franzensbad in Tschechien

Rosenheim / Tschechien – Vom 19. bis 26. Oktober können Senioren mit dem Roten Kreuz nach Franzensbad in Tschechien reisen. Das Kurhaus Palace II bietet alle Annehmlichkeiten, die man für eine Erholung braucht. Es sind noch Plätze frei, eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

Franzensbad gehört zu den drei weltberühmten westböhmischen Kurorten. Das Hotel befindet sich im Zentrum des Kurgebietes. Nach einer ärztlichen Untersuchung wird ein Heilprogramm aufgestellt und es folgen jeweils sechs Haupt- und Nebenanwendungen. Dazu kommt die freie Nutzung des Schwimmbades mit Salzwasser. Kuranwendungen und Schwimmbad befinden sich im Hauptgebäude Palace I. Der wöchentliche Tanzabend, Halbpension und weitere Leistungen sind im Preis inbegriffen.
Anmeldung für die Reise ist bis 8. September möglich. Weitere Infos gibt es unter Tel. 08051/9652211 oder unter www.brk-rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)