Antrag von Bündnis 90/Die Grünen: Barrierefreier Zugang zu einem der Rosenheimer Seen

Antrag von Bündnis 90/Die Grünen: Barrierefreier Zugang zu einem der Rosenheimer Seen

Rosenheim –  Ein erfrischendes Bad in einem See an warmen Sommertagen !? Für Menschen mit Behinderung ist das in Rosenheim bis jetzt gar nicht so einfach. Darum fordert die Stadtratsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen per Antrag, dass mindestens einer der drei städtischen Badeseen mit einem barrierefreien Zugang ausgestattet wird. 

Floriansee, Happinger-Au-See und Happinger See sind in Rosenheim an warmen Sommertagen beliebte Anlaufziele für alle, die sich eine kleine Abkühlung wünschen. Für Menschen mit Behinderung gestaltet sich der Weg in das Nass aber bis jetzt nicht einfach. Die Stadtratsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen will das ändern. Sie wünscht sich zumindest für einen der drei städtischen Badeseen einen barrierefreien Zugang und bittet die Verwaltung aktuell, zu prüfen, welcher der drei Badeseen sich dafür am besten eignet. 

Denkbar sei beispielsweise eine barrierefreie Rampe oder ein Steg mit rutschfestem Belag. Zudem solle der Zugang zum See auch von Parkplätzen für Menschen mit Behinderung barrierefrei erreichbar zu sein.
„Der Zugang zu Freizeit- und Erholungsangeboten, einschließlich öffentlicher Badestellen, soll allen Menschen, unabhängig von körperlichen Einschränkungen, gleichermaßen möglich sein. Ein barrierefreier Zugang ermögliche insbesondere Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Senioren sowie Familien mit Kleinkindern eine gleichberechtigte Nutzung der städtischen Badeseen“, so die Begründung der Rosenheimer Stadtratsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen. Mit dieser Maßnahme leiste man einen wichtigen Beitrag zur sozialen Inklusion, zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und zur Steigerung der Attraktivität der Stadt als lebenswerter Ort für alle Generationen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtratsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen / Beitragsbild: Fotomontage Innpuls.me)

TSV 1860 Rosenheim, Kreisklasse: U21 mit erfolgreichen Saisonauftakt

TSV 1860 Rosenheim, Kreisklasse: U21 mit erfolgreichen Saisonauftakt

Rosenheim – Furios in die neue Saison gestartet ist die U21-Fußballmannschaft des TSV 1860 Rosenheim: Im ersten Punktspiel setzte sich das Team mit 7:1 beim TSV Schnaitsee durch und untermauerte damit eindrucksvoll ihre Ambitionen.

Die Tore erzielten Aini Merepeza (4), Luis Lehmann (2) und Jakub Stolarski, wobei aber insbesondere die geschlossenen Mannschaftsleistung hervorzuheben ist.
Aufstellung: Elazar, Köck, Merepeza, Mbuyisa, Stolarski, Syed, Hetemi, Krasniqi, Ransberger, Lehmann, Merdan
Tore: 0:1 Stolarski (6.), 0:2 Merepeza (13.), 1:2 Stocker (18.), 1:3 Merepeza (25.), 1:4 Merepeza (45.+1), 1:5 Merepeza (69.), 1:6 Lehmann (71.), 1:7 Lehmann (82.)
Gelbe Karten: Köck
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rottach-Egern: 95-jähriger bedroht Nachbarn nach Streit mit dem Tod

Rottach-Egern: 95-jähriger bedroht Nachbarn nach Streit mit dem Tod

Rottach-Egern / Landkreis Miesbach – SEK-Einsatz am Montagnachmittag (18.8.2025) kam es in einer Wohnsiedlung in Rottach-Egern: Ein 95-jähriger soll seine Nachbarn nach einem Streit mit dem Tod bedroht haben.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Montag (18. August 2025), gegen 17.10 Uhr, teilte ein Anwohner eines Wohnanwesens in Rottach-Egern über den Polizeinotruf mit, dass er von seinem Nachbarn mit dem Tode bedroht wurde.

Aufgrund konkreter Anhaltspunkte, dass von dem 95-jährigen Mann, welcher die Bedrohung geäußert hatte, eine Fremdgefährlichkeit ausgehen könnte und Hinweise vorlagen, dass er im Besitz einer Schusswaffe sein könnte, wurden zahlreiche Einsatzkräfte der umliegenden Dienststellen zum Einsatzort beordert. Beamte des Spezialeinsatzkommandos Südbayern (SEK) sowie der Verhandlungsgruppe wurden ebenfalls durch die Einsatzleitung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd angefordert.
Da eine Gefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde das Wohnanwesen, in welchem sich der Mann aufhielt, zunächst umstellt, der Bereich großräumig abgesperrt und ein möglicher Zugriff durch das SEK vorbereitet.

Nach intensiven Versuchen der Kontaktaufnahme durch die Verhandlungsgruppe, wurde der 95-Jährige schließlich im weiteren Verlauf durch Kräfte des SEK widerstandslos in seiner Wohnung festgenommen. Da Anhaltspunkte vorlagen, dass der Mann in einem psychischen Ausnahmezustand handelte, wurde er im Anschluss in einer Spezialklinik untergebracht. Verletzt wurde durch den Vorfall glücklicherweise niemand.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

München: Autoreisezug entgleist: 150 Reisende bleiben unverletzt

München: Autoreisezug entgleist: 150 Reisende bleiben unverletzt

München – Ein Autoreisezug entgleiste am Montagabend (18.8.2028) am Münchner Südbahnhof. Rund 150 Reisende fanden sich zu diesem Zeitpunkt in den Schlafabteilen. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Gegen 21:20 Uhr rangierten zwei Mitarbeitende eines Eisenbahnunternehmens einen Autoreisezug am Südbahnhof. Die Triebfahrzeugführerin befand sich in Fahrtrichtung am hinteren Ende des Zuges und der Rangiermitarbeiter befand sich an der Zugspitze. Dort sollte der 40-Jährige der 36-Jährigen mittels Funkgeräts mitteilen, wann der Zug anzuhalten habe. Die Fahrdienstleiterin erteilte der Triebfahrzeugführerin die Freigabe, bis zum nächsten Halt zeigenden Signal zu fahren. Dieses überfuhr die 36-Jährige aus dem Landkreis Mittelsachsen. Der vordere Teil des Autoreisezuges befand sich anschließend in einem gesperrten Gleisbereich. Erst als sich der Zug bereits in dem gesperrten Abschnitt befand, wies der Rangierbegleiter die 36-Jährige, die das Halt-Signal nicht sehen konnte, verspätet auf dieses hin.
Eine eingeleitete Schnellbremsung verhinderte nicht, dass der Zug entgleiste. Ein Wagen schob sich mehrere Meter abseits der Gleisstränge in den Schotterbereich. Die 150 Reisenden, die sich zum Zeitpunkt des Unfalls in den Schlafabteilen befanden, blieben unverletzt. Der Zug wurde noch in der Nacht, nach Freigabe durch die Staatsanwaltschaft München I, wieder aufgegleist und konnte die Fahrt gegen 01:20 Uhr fortsetzen. Der Sachschaden an Gleisober- und unterbau wird auf ca. 90.000 Euro geschätzt. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Bahnverkehrs aufgenommen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Copyright Bundespolizei)

Literarisch-musikalisches Mundartprogramm auf Schloss Hartmannsberg

Literarisch-musikalisches Mundartprogramm auf Schloss Hartmannsberg

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – Ein literarisch-musikalisches Mundartprogramm über das große und kleine Rebellentum in Bayern gibt es am Freitag, 12. September, 20 bis 22 Uhr, mit Christoph Maier-Gehring in Schloss Hartmannsberg (Landkreis Rosenheim).

Bayern und Rebellion – passt das zusammen? Aber natürlich! Immer wieder gab es über die Jahrhunderte und bis heute welche, die aufmuckten. Die rebellisch wurden, sich nicht alles gefallen ließen von der Obrigkeit. Am Freitag, 12. September präsentiert Christoph Maier-Gehring im Klaviersalon von Schloss Hartmannsberg Geschichten u.a. von den Bauerkriegen und den Memminger Freiheitsrechten von 1525, von der Sendlinger Mordweihnacht, von bayrischen Sozialrebellen wie dem Räuber Kneissl, übers Haberfeldtreiben, übers Wildern und über die bayrische Revolution 1918/19 oder den Widerstand der „Weißen Rose“. Aber auch unterhaltsame private Begebenheiten zum „narrisch werden“ kommen nicht zu kurz. Dazu singt er themengemäße bayrische Lieder und G’stanzln.

Christoph Maier-Gehring, hat in den vergangenen 20 Jahren vielfach bayrische Mundartprogramme wie zum Beispiel „Bayrische Weihnachten“, „Das bayerische Dekameron“, „Brautverstecken“ entwickelt und auf vielen Bühnen mit großem Erfolg zur Aufführung gebracht. Zuvor war er bis zum Sommer 2012 Chefdramaturg am Münchner Gärtnerplatztheater und von 2013 bis 2024 Kulturreferent des Landkreises Rosenheim.

Karten sind erhältlich bei der Tourist-Info Bad Endorf (Telefon 08053 3008- 50) sowie unter www.muenchenticket.de und allen Vorverkaufsstellen von München Ticket.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Angebranntes Essen sorgt für Feuerwehreinsatz in Wasserburg

Angebranntes Essen sorgt für Feuerwehreinsatz in Wasserburg

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Angebranntes Essen sorgte am Montagabend (18.8.2025) gegen 22.15 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz im Wasserburger Ortsteil Burgau (Landkreis Rosenheim). Die Wohnungstüre musste gewaltsam geöffnet werden.

Es stellte sich heraus, dass die Wohnung durch angebranntes Essen stark verraucht war. Der Wohnungsinhaber vergaß, nach den Angaben der Polizei, schlicht und ergreifend sein Abendessen auf dem Herd und schlief ein. Der Mann musste zur weiteren medizinischen Abklärung in ein nahes gelegenes Krankenhaus gebracht werden.
Die Feuerwehr Wasserburg am Inn war mit ca. 40 Personen vor Ort. Außerdem waren der Rettungsdienst und die Polizeiinspektion Wasserburg am Inn zugegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Brand in Söchtenauer Anwesen: Elektrogeräte als Ursache

Brand in Söchtenauer Anwesen: Elektrogeräte als Ursache

Söchtenau / Landkreis – In der Werkstatt eines Anwesens in Hafendorf, Söchtenau (Landkreis Rosenheim) brach am Montagabend (18.8.2025) gegen 20 Uhr ein Feuer aus. Ursache waren nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei wohl Elektrogeräte. 

Nach Angaben der Polizei entstand das Feuer wohl während der Lagerung von Elektrogeräten sowie im Zuge von Auflade-Vorgängen von Akkus. Durch die elektrischen Überspannungen fingen die Geräte Feuer, die Flammen griffen auf die Holzplatte über, auf der die Geräte standen.
Die Feuerwehr konnte die Flammen zügig löschen. Es entstand kein Personenschaden. Die Räumlichkeiten der Werkstatt wurden verrußt. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf mindestens 5.000 Euro. Die Rosenheimer Polizei prüft mögliche Verstöße nach den Brandverhütungsvorschriften.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: Mittags mit fünf Promille

Rosenheim: Mittags mit fünf Promille

Rosenheim – Passanten verständigten die Rosenheimer Polizei am Montagmittag (18.8.2025), weil ein Mann hilf- und orientierungslos auf dem Gehweg in der Simsseestraße in Rosenheim saß. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 53-jährigen Rosenheimer einen Wert von rund 5 Promille. 

Angesichts dieses hohen Werts war das Erstaunen der Polizeibeamten groß. Der Rettungsdienst wurde alarmiert und der 53-jährige wurde zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus gefahren. „Der Mann wirkte auf die Beamten zwar alkoholisiert, aber trotz seiner fünf Promille noch relativ geordnet und konnte den Anweisungen der Polizei sowie des Rettungsdienstes soweit gut Folge leisten.“
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Segeln mit Rückenwind: VR-Bank-Stiftung und BSV fördern Jugendarbeit des SCBC

Segeln mit Rückenwind: VR-Bank-Stiftung und BSV fördern Jugendarbeit des SCBC

Breitbrunn / Landkreis Rosenheim – Die VR Bank Rosenheim-Chiemsee Stiftung und der Bayerische Seglerverband setzen ein
starkes Zeichen für die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit im Segelsport. Jüngst wurden beim Segelclub Breitbrunn-Chiemsee e.V. (SCBC) gleich drei neue Optimisten getauft – die Namen durften die Kinder der Jugendwoche selbst auswählen.

Der SCBC engagiert sich seit Jahren intensiv in der Jugendarbeit und veranstaltet jährlich vier Jugendwochen mit insgesamt über 150 Teilnehmern. Diese Wochen sind ein fester Bestandteil des Vereinslebens und bieten jungen Menschen die Möglichkeit, das Segeln von Grund auf zu erlernen und wertvolle Erfahrungen auf dem Wasser zu sammeln.
Damit die Qualität der Ausbildung gesichert bleibt, müssen die Boote regelmäßig erneuert werden – eine große finanzielle Herausforderung für den Verein.

Boote sollen speziell für Ausbildung von Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden

Ein wichtiger Meilenstein wurde nun erreicht: Dank der neuen Boote konnte der SCBC die teilnehmerstärkste Jugendwoche aller Zeiten durchführen – mit über 60 Personen in nur einer Woche!
Zwei der dringend benötigten Optimisten und Slip-Wägen konnten dank einer Förderung in Höhe von 4.500 Euro durch die VR Bank Rosenheim-Chiemsee Stiftung angeschafft werden. Zusätzlich erhielt der Verein im Rahmen der Großgeräteförderung des Bayerischen Seglerverbands (BSV) ein weiteres regattataugliches Boot. Alle drei Boote werden künftig speziell für die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen eingesetzt.
Zur feierlichen Taufe begrüßte der SCBC Johann Hell, Leitung Stiftungsmanagement und Generationenberatung, sowie Martin Dießbacher, Regionaldirektor, beide von der VR-Bank Stiftung. Auch der 2. Bürgermeister der Gemeinde Breitbrunn, Wolfgang Schlemer, war anwesend. Für den Segelclub nahmen der 2. Vorsitzende Benjamin Richter und Obmann Thomas Karkosch teil – gemeinsam mit vielen begeisterten Kindern.
Bei der symbolischen Scheckübergabe am 8. August am Segelhafen in Breitbrunn bedankte sich Thomas Karkosch herzlich: „Die Zusammenarbeit mit Ihnen war nicht nur großzügig, sondern auch schnell, unkompliziert und sehr angenehm. Dank der Unterstützung der VR Bank Rosenheim-Chiemsee Stiftung und des Bayerischen Seglerverbands konnte die Qualität unserer Jugendarbeit erheblich gesteigert werden. Die neuen Boote und Slip-Wägen verbessern die Infrastruktur des Vereins und schaffen für unsere jungen Segler und Seglerinnen optimale Ausbildungsbedingungen.“ Auch Benjamin Richter zeigte sich erfreut: „Gerade weil viele unserer alten Boote bereits deutliche Gebrauchsspuren aufweisen, kommt diese Unterstützung genau zum richtigen Zeitpunkt. Nun können wir unseren Nachwuchsseglern und Nachwuchsseglerinnen wieder modernes Equipment bieten.“

„Snorre“ und „Pumuckl“: „Unsere Boote haben Charakter“

Einen besonderen Moment stellte die Bootstaufe dar. „Unsere Boote sind nicht einfach nur Boote – sie haben Charakter. Sie sind Trainingspartner, Lernbegleiter, Weggefährten. Darum
haben die Kinder gemeinsam mit ihren Trainer*innen Namen ausgesucht“, erklärte Thomas Karkosch. Gregor Huber aus dem Coaching-Team des SCBC übernahm die Zeremonie und spendierte Booten und Meeresgöttern traditionell einen Schluck zur Taufe. Ab sofort verstärken „Die Wilde 13“, „Snorre“ und „Pumuckl“ die Jugendarbeit des SCBC – bei den Jugendwochen, in den Trainings und auf Regatten.
Der SCBC blickt optimistisch in die Zukunft und freut sich darauf, auch weiterhin vielen Kindern und Jugendlichen die Freude am Segeln zu vermitteln.
(Quelle: Pressemitteilung SCBC Breitbrunn Chiemsee / Beitragsbild: © SCBC Breitbrunn Chiemsee)

G.M. und The Bluesbusters bei Kultur im Park Bad Aibling

G.M. und The Bluesbusters bei Kultur im Park Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Am Freitag, 29. August von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr klingen bei Kultur im Park Blues-Melodien durch den Bad Aiblinger Kurpark. Spielen werden dort G.M. und The Bluesbusters. Der Eintritt ist frei.

Gitarrist und Sänger Georg Meier hat erfahrene Musiker um sich geschart, deren Repertoire sich von rockig über schnelle Shuffles bis zu Slow-Blues-Nummern erstreckt. Auf allseits bekannte Gassenhauer verzichtet man bewusst, dafür reihen sich zeitlose eigene Kompositionen nahtlos in das Programm ein. Rock ’n‘ Roll, Boogie und Swing sind neben dem Blues feste Bestandteile, die GM und The Bluesbusters mit viel Spiellaune und Spaß präsentieren.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
Die meisten Plätze sind überdacht. Für das leibliche Wohl sorgt das Kurhaus-Team ab 18:30 Uhr mit einem Getränke- und Speisenangebot. Mehr Infos und das komplette Programm sind unter www.bad-aibling.de/open-air-kultursommer zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung AIB-KUR GmbH & Co. Kg. / Beitragsbild: GM & The Bluesbusters Copyright AIB-Kur)

Rennradfahrer Florian Lipowitz startet bei der Deutschland Tour: er will seinen Fans etwas zurückgeben

Rennradfahrer Florian Lipowitz startet bei der Deutschland Tour: er will seinen Fans etwas zurückgeben

Raubling / Deutschland – 25 Tage nach seinem Podium bei der Tour de France ist Florian Lipowitz zurück und das direkt vor heimischem Publikum. Die Deutschland Tour, die am 20. August startet, wird für den 24-Jährigen nicht nur das Comeback ins Renngeschehen, sondern auch ein echtes Wunschprojekt. Er will dabei seinen Fans etwas zurückgeben.

Am Mittwoch 20. August rollt er in Essen von der Startrampe zum Prolog. Es ist eine Premiere und gleichzeitig der Auftakt zur heißen Saisonendphase. Denn Florian Lipowitz von Red Bull – Bora – hansgrohe steht zum ersten Mal bei der Deutschland Tour am Start. Überhaupt ist er abgesehen von Meisterschaften seit über zwei Jahren bei keinem deutschen UCI-Rennen mehr gefahren. Jetzt könnten der Moment und die Bühne nicht besser sein.
“Für jeden deutschen Fahrer sind die Rennen in Deutschland etwas Besonderes. Und für mich ist es in diesem Jahr noch einmal ganz besonders. Bei der Tour de France waren so viele deutsche Fans an der Strecke – da bin ich gespannt, was nächste Woche los ist”, sagt Lipowitz.

„Ich will etwas zurückgeben“

Die Euphorie der Tour de France hat Spuren hinterlassen. Florian Lipowitz will den Fans in Deutschland etwas zurückgeben, ein ganz persönliches Dankeschön für die lautstarke Unterstützung in Frankreich. Die Deutschland Tour ist für ihn die perfekte Gelegenheit, sich zu revanchieren – auch bei den Teamkollegen.
“Ich war zwei Wochen im Urlaub. Für mich wird die Deutschland Tour der Einstieg in den nächsten Saisonblock. Das Profil liegt eher unseren Sprint- und Klassikerspezialisten – mit Jordi, Danny und Laurence sind wir für alle Etappen top aufgestellt. Aber ich will den Jungs jetzt etwas zurückgeben und ihnen helfen, Erfolge einzufahren”, so Lipowitz weiter.

Nächste Stopps: Kanada und Italien

Nach dem Heimspiel stehen noch fünf harte Renntage bis zum Saisonende auf dem Programm, auf die er sich voller Fokus vorbereitet: Im September die WorldTour-Klassiker in Québec und Montréal. Im Oktober folgt der Klassikerblock mit Giro dell’Emilia, Tre Valli Varesine – und als großes Finale das Monument Il Lombardia. Ein Schlusspunkt, der dem ereignisreichen Jahr von Florian Lipowitz würdig ist.
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Römer und Bajuwaren bei Eggstätt: Gesprächsabend mit einem Archäologen

Römer und Bajuwaren bei Eggstätt: Gesprächsabend mit einem Archäologen

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Im Rahmen der Ausstellung „1100 Jahre Ehchistat – Geschichte und Geschichten“ werden einige Funde aus dem 7. Jahrhundert, die in Eggstätt ausgegraben wurden, gezeigt. Professor Dr. Siegmar von Schnurbein, ehemaliger Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts in Frankfurt, stellt am Mittwoch, 20. August diese Funde konkret vor, erläutert die einzelnen Grabbeigaben und geht dabei auch auf das Rätsel des „Glücksbringers aus blauem Glas“ ein.

Insgesamt elf Reihengräber aus dem 7. Jahrhundert wurden in den 1950er und 1960er Jahren in Eggstätt entdeckt. Neben einem Unterkieferknochen fanden die Archäologen viele „Werkzeuge“ der Bajuwaren wie einen 62 Zentimeter langen Sax oder eine Tonperlenkette, die zur Bestattung einer Frau als Grabbeigabe fungierte. Gut sechzig Jahre nach diesen imposanten Ausgrabungen sind Teile dieser Funde im Rahmen der Ausstellung „1100 Jahre Ehchistat – Geschichte und Geschichten“ im Eggstätter Haus des Gastes zu sehen.
Bei dem Gesprächsabend spannt der Experte auch den Bogen zu den ersten Römersiedlungen in und um Eggstätt. Der Abend findet als Gesprächsrunde statt und ist Teil der Gesprächsreihe „Zeit für Geschichte(n)“. Beginnt ist um 19 Uhr in der Aula der Grundschule. Die Ausstellung „1100 Jahre Ehchistat“ mit den Bajuwarenfunden ist bereits ab 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
(Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eggstätt / Beitragsbild: Copyright Gemeinde Eggstätt)