Rosenheim: Schwer verletzt am Boden in der Frühlingstraße

Rosenheim: Schwer verletzt am Boden in der Frühlingstraße

Rosenheim – Schwer verletzt, bekleidet nur mit Unterhose und T-Shirt, lag ein 30-jähriger am heutigen sehr frühen Mittwochmorgen (13.8.2025) in der Frühlingstraße in Rosenheim. Erste Ermittlungen ergaben, dass der 30-jährige Mann aus einem Fenster im 1. Stock gestürzt sein könnte.

Die Pressemitteilung im Wortlaut: 
In der Frühlingstraße soll eine Person am Boden liegen und sich nicht mehr bewegen, so lauteten die Notrufe an die Rettungskräfte. Vor Ort konnte auf dem Gehweg liegend, ein 30-jähriger Mann aus Rosenheim angetroffen werden. Er war nur mit einer Unterhose und einem T-Shirt bekleidet und war nur bedingt ansprechbar.
Der 30-Jährige klagte über starke Schmerzen und wurde zur weiteren medizinischen Versorgung ins Klinikum Rosenheim vom Rettungsdienst transportiert. Dort wurden mehrere Frakturen festgestellt, darunter auch im Hüft-/Beckenbereich. Lebensgefahr besteht nach ersten medizinischen Angaben nicht. Ein Atemalkoholtest ergab rund 1,50 Promille beim Verletzten. Erste Ermittlungen vor Ort ergaben den Verdacht, dass die Person aus einem offenstehenden Fenster im 1. Stock eines Anwesens in der Frühlingstraße gestürzt sein könnte. Anwohner kennen den Aiblinger aber nicht und nach Befragungen befand er sich nicht in der Wohnung des offen stehenden Fensters. Derzeit ist nicht bekannt, wie die Schwere der Verletzungen geschehen ist. Der 30-Jährige selbst konnte keine aussagekräftigen Angaben dazu machen, Ermittlungen laufen hierzu.
Zeugen werden gebeten, sich mit der Rosenheimer Polizei unter der Telefonnummer 08031/200-2200 in Verbindung zu setzen. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Herrenloses Elektroboot auf dem Chiemsee – Polizei bittet um Zeugenhinweise

Herrenloses Elektroboot auf dem Chiemsee – Polizei bittet um Zeugenhinweise

Update 17.9.2025:  Der Vermisste wurde durch Taucher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft tot im Bereich Gstadt aus dem Chiemsee geborgen. Hinweise auf eine Beteiligung Dritter oder ein Fremdverschulden liegen derzeit nicht vor. Die Kriminalpolizei Traunstein übernahm die Todesermittlung in dieser Sache.

Chiemsee / Landkreis Rosenheim – Ein herrenloses Elektroboot auf dem Chiemsee löste am Montagabend (11.8.2025) eine umfangreiche Suchaktion zu Wasser und zu Lande aus. Aktuell wurde der Vermisste noch nicht gefunden. Die Polizei bittet um Hinweise. 

Der Vermisste soll sich, nach den Angaben der Polizei, am Montagnachmittag, gegen 16 Uhr, ein Elektroboot in Gstadt für zwei Stunden ausgeliehen haben. Erstmals gegen 18.45 Uhr ist einen Segler dann das herrenlose Boot aufgefallen. Es trieb zwischen Fraueninsel und Gstadt und wurde später von der Wasserschutzpolizei im Schilf auf Höhe Asching aufgefunden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 13. August.

Namenstag haben: Cassian, Concordia, Gertrud, Hippolyt, Johannes, Marco, Pontian, Radegunde, Wigbert

3 bekannte Geburtstagskinder:

Phil Taylor (1960 – ist ein britischer Dartspieler, der in seiner Sportkarriere unter anderem 16 Weltmeisterschaften gewinnen konnte und mit diesem Rekord als bester Dartspieler der Sportgeschichte gilt.)

Howard Marks (1945 – war ein als „Mr. Nice“ bekannter britischer Drogenhändler und späterer Autor, der zeitweise um die 10 Prozent des weltweiten Drogenhandels mit Haschisch und Marihuana kontrolliert haben soll und dessen Lebensgeschichte als Bestseller-Autobiographie „Mr. Nice“ erschien.)

Erika Berger (1939 – war eine deutsche Moderatorin und Autorin, die sich mit der von ihr moderierten RTL-Sendung „Eine Chance für die Liebe“ rund um Fragen der Sexualität den Titel „Aufklärerin der Nation“ erwarb.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1937: Im Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg beginnt die Schlacht um Shanghai.
  • 2004: Das Computerspiel Doom 3 von id Software wird, für Microsoft Windows, in Europa veröffentlicht. Im Gegensatz zu seinen beiden Vorgängerspielen landet es in Deutschland nicht auf dem Index der BpjM.
  • 2002: In Sachsen und Sachsen-Anhalt überschwemmt die „Jahrhundertflut“ weite Gebiete.
  • (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Tacherting:  Landwirtschaftliche Ballenpresse fängt Feuer

Tacherting: Landwirtschaftliche Ballenpresse fängt Feuer

Tacherting / Landkreis Traunstein – Die Feuerwehr Tacherting wurde am Montagmittag (10.8.2025) gegen 13 Uhr zusammen mit mehreren Nachbarfeuerwehren mit dem Einsatzstichwort „B3 – Brand landwirtschaftliche Maschine“ auf ein Feld im Ortsteil Brandstätt alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehren stand eine Ballenpresse in Vollbrand.

Der dazugehörige Traktor konnte vom Landwirt rechtzeitig abgekuppelt und in Sicherheit gebracht werden. Der Sachschaden liegt nach einer ersten Schätzung der Feuerwehr deutlich im sechsstelligen Bereich. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Als Ursache wird derzeit von einem technischen Defekt ausgegangen.
„Bei unserem Eintreffen stand schnell fest, dass ein Totalschaden an der Erntemaschine nicht mehr zu verhindern ist“, informiert der Einsatzleiter und stellvertretende Kommandant Oliver Brandl von der Feuerwehr Tacherting und ergänzt, „deshalb hab wir uns bei der Brandbekämpfung auf das Ablöschen der Maschine und die Verhinderung der Ausbreitung konzentriert“. Rund 20 Minuten nach Einsatzbeginn hatten die Feuerwehren die Lage unter Kontrolle und konnten zu Nachlöscharbeiten übergehen.

Körperliche Höchstleistung aufgrund hochsommerlicher Temperaturen

Durch die starke Rauchentwicklung kamen mehrere Atemschutzgeräteträger zum Einsatz. Durch die hochsommerlichen Temperaturen mussten die Einsatzkräfte bei der Brandbekämpfung körperliche Höchstleistungen an den Tag legen. Die Wasserversorgung wurde zunächst aus den Tanks der Löschfahrzeuge sichergestellt.
Außerdem wurde Pendelverkehr mit mehreren Löschfahrzeugen zu einem nahegelegenen Hydranten durchgeführt. Damit war für ausreichend Löschwasser gesorgt. Gegen 14:20 Uhr waren alle Maßnahmen der Feuerwehr abgeschlossen und die Einsatzleitung konnte „Einsatzende“ an die Integrierte Leitstelle in Traunstein melden.
Die Feuerwehren Tacherting, Emertsham, Oberfeldkirchen, Garching sowie die Kreisbrandinspektion waren mit etwa 60 Einsatzkräften vor Ort. Außerdem wurde eine Rettungswagenbesatzung zur Einsatzstelle entstand. Die Sanitäter mussten aber nicht eingreifen, verletzt wurde niemand. Beamte der Polizei aus Trostberg haben den Vorfall aufgenommen. Eine erste Schätzung der Schadenshöhe liegt im sechsstelligen Bereich. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist das Feuer auf eine technische Ursache zurückzuführen.
(Quelle: Artikel Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Feuerwehr Tacherting)

Neue Beachvolleyballfelder am Happinger Ausee

Neue Beachvolleyballfelder am Happinger Ausee

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim hat zwei neue Beachvolleyballfelder am Happinger Ausee eröffnet. Die auch für Turniere geeigneten Anlagen sind öffentlich zugänglich und für jeden nutzbar.

„Die Nachfrage ist groß und ich freue mich, dass wir unser sportliches Angebot in Rosenheim schnell und unkompliziert erweitern konnten. Besonders erwähnenswert ist dabei die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Stadtrat über alle Fraktionen hinweg, die das Projekt mit angeregt und unterstützt haben“, so Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März. „Von der erstmaligen Behandlung im Hauptausschuss Ende Mai bis zur Fertigstellung Mitte August sind gerade mal zweieinhalb Monate vergangen. Die Stadtverwaltung hat das Vorhaben zügig und effizient ermöglicht, sodass die Beachvolleyballfelder schon in den Sommerferien zur Verfügung stehen.“

Die Plätze befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Happinger Aussee. Mit dem Aushub für die Volleyballfelder wurde zudem eine hügelige Liegelandschaft geschaffen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Stadt Rosenheim)

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Tödliche Verwechslung: Weißstörche halten Haushaltsgummi für Regenwürmer

Tödliche Verwechslung: Weißstörche halten Haushaltsgummi für Regenwürmer

Hilpoltstein / Bayern – Gummibänder sind praktisch und aus den meisten Haushalten nicht wegzudenken. Doch so hilfreich sie für den Menschen sind, so gefährlich können sie für Vögel sein – zum Beispiel für den Weißstorch. Dem bayerischen Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) werden aktuell immer wieder neue Fälle gemeldet, bei denen sich verschlungene Gummibänder im Magen toter Weißstörche befinden.

„Die Vögel halten die elastischen Gummibänder wegen Form und Konsistenz für Regenwürmer, eine ihrer Leibspeisen. Das hat fatale Folgen: Weißstörche fressen die Bänder oder verfüttern sie an ihre Jungen. Die Tiere sind dabei nicht in der Lage, den Irrtum am Geschmack zu erkennen“, sagt die LBV-Weißstorchexpertin Oda Wieding. Die verschluckten Gummibänder blockieren die Verdauung, sodass die Vögel verhungern.

Gummibänder nicht zusammen mit dem Bioabfall entsorgen

Radieschen, Frühlingszwiebeln und Schnittblumen: Gummibänder halten vieles zusammen. Werden sie aber gemeinsam mit dem Bio-Abfall entsorgt, landen die Haushaltsgummis im Kompost und können so in den Garten oder aufs Feld gelangen. „Gummibänder, aber auch sonstiger Plastikmüll, finden immer öfter den Weg in die Natur. Wir müssen davon ausgehen, dass viele Vogelarten vom Rotmilan bis zur Blaumeise dadurch gefährdet sind, weil sie den Müll verschlucken oder sich darin verheddern“, sagt die LBV-Weißstorchexpertin.
Was die Gummibänder im Körper der Vögel anrichten, lässt sich nur nachweisen, wenn die Tiere medizinisch untersucht werden. Das passiert nur in Einzelfällen. Deshalb geht der LBV von einer großen Dunkelziffer von Vögeln aus, die durch Gummiringe sterben. So wurde Ende Juni in Langengeisling (Lkr. Erding) ein geschwächter Jungstorch auf der Straße gefunden, der noch auf dem Weg zur Tierklinik verstarb. Die pathologische Untersuchung zeigte: Mit großer Wahrscheinlichkeit war ein Geflecht aus verknoteten Haushaltsgummis für den Tod verantwortlich, das den ganzen Magen ausfüllte.

Der LBV bittet Verbraucherinnen und Verbraucher deshalb dringend darum, Gummibänder nicht mit dem Kompost, sondern im Restmüll – am besten in einer Tüte gesammelt – zu entsorgen. „Mit der richtigen Mülltrennung kann jede und jeder mithelfen, die Gefahren für unsere heimischen Vögel zu verringern. Wer zusätzlich noch darauf achtet, weniger Plastikmüll zu produzieren, schützt nicht nur die Tierwelt, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag im Umweltschutz“, betont Oda Wieding.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Radfahrer in der Kastenau tot aufgefunden

Radfahrer in der Kastenau tot aufgefunden

Kastenau / Rosenheim – Ein Radfahrer wurde am heutigen Dienstag (12.8.2025) im Rosenheimer Stadtteil Kastenau tot aufgefunden. Aktuell geht die Polizei davon aus, dass sich der 38-jährige bei einem Sturz tödliche Verletzungen zugezogen hat. 

Zeugen verständigten die Polizei kurz vor 13.30, dass im Bereich einer kleinen, geschotterten Verbindungsstraße zwischen der Kastenau und den ‚Seenbereich Florian- und Happingerausee ein herrenloses Fahrrad liegt. Zeitgleich ging eine Vermisstenanzeige bei der Rosenheimer Polizei nach einem 38-jährigen Rosenheimer ein. Der Vermisste sei mit einem Rad unterwegs. Da die Beschreibung des Fahrrads auf das herrenlose Fahrrad passte, startete eine Suche. Abseits des Fahrrads wurde dann in einem kleineren Gewässer bzw. Gebüsch der Tote aufgefunden.
Nach derzeitige Stand der Ermittlungen gab es gegen Mitternacht den letzten Kontakt zu dem Rosenheimer. Um diese Uhrzeit war der 38-jährige wohl alleine auf der geschotterten Verbindungsstraße unterwegs. Nach Spurenlage muss es dann zum Sturz gekommen sein. 
Die Rosenheimer Polizei hat unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Rosenheim die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Dabei soll vor allem die Frage geklärt werden, ob der Unfall alleinbeteiligt verursacht wurde. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Freier Eintritt zum Chiemsee-Kasperl im Kurpark Bad Endorf

Freier Eintritt zum Chiemsee-Kasperl im Kurpark Bad Endorf

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – Freier Eintritt zum Chiemsee-Kasperl am Mittwoch, 13. August, 11 Uhr  im Kurpark Bad Endorf. Gespielt wird „Wiggerl der Märchenkönig & das Schlossgespenst“. 

Das Chiemsee-Kasperltheater kann die Vorstellung im Rahmen des Bad Endorfer Ferienprogramms durch eine Gastspielförderung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst mit freiem Eintritt anbieten.
Mit der Geschichte „Wiggerl der Märchenkönig & das Schlossgespenst“ entführt Puppenspieler Stephan Mikat sein Publikum in die Welt zum König Ludwig II. und dessen prachtvollen Schloss Herrenchiemsee, neuerdings UNESCO-Weltkulturerbe. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. Bei Sonnenschein bitte an Sonnenschutz denken. Weitere Infos hier.
(Quelle: Pressemitteilung Stephan Mikat / Foto: Copyright Stephan Mikat)

Regionale Küche trifft mobile Aufklärung

Regionale Küche trifft mobile Aufklärung

Bayern – Seit Mai dieses Jahres ist der neue Infoanhänger des Vereins „Unsere Bayerischen Bauern“, das „Genusskisterl“, unterwegs, erst nur in Oberbayern und Schwaben, seit Juli in ganz Bayern. Hier können Verbraucher kleine Gerichte mit regionalen Zutaten probieren und sich dabei über die Landwirtschaft und die heimischen Erzeugnisse informieren.

Mithilfe der finanziellen Projektförderung aus dem Zukunftsvertrag des bayerischen Landwirtschaftsministeriums konnte der Verein den mobilen Anhänger mit Küchenausstattung anschaffen. Zum Anhänger gehören auch ein Pavillon und ein Wissensrad, das erfahrungsgemäß für Andrang sorgt.

Das „Genusskisterl“ wird von den Landfrauen als kompetente und glaubwürdige Botschafter auf verschiedenen Verbraucherveranstaltungen wie Messen, Festivals oder kleineren Events eingesetzt. So war das „Genusskisterl“ u.a. bereits auf dem Zamand Festival in München, auf dem 50-jährigen Jubiläum von Fliegl oder auf dem Nachhaltigkeitsfest der Stadt Gersthofen. Die Besucher vor Ort können verschiedene kleine Gerichte mit regionalen Zutaten probieren und sich dabei im Gespräch mit den Landfrauen über die Landwirtschaft und die Erzeugnisse informieren. Die Rezepte für die angebotenen Gerichte wie z.B. Brezen-Wurstsalat, Allgäuer Fleischpflanzerl, Almnussen oder Hackfleisch-Gemüsesuppe sowie Factsheets zu den Erzeugnissen wurden zentral erstellt und gedruckt. Sie werden vor Ort als Flyer verteilt.
Ansprechpartner und Koordinator für das „Genusskisterl“ ist die BBV-Hauptgeschäftsstelle Augsburg, erreichbar unter genusskisterl@bayerischerbauernverband.de. Das „Genusskisterl“ kann für Verbraucherveranstaltungen angefragt werden.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Dem größten Huhn Europas auf der Spur

Dem größten Huhn Europas auf der Spur

Bayern – Dem größten Huhn Europas auf der Spurt – In Bayern hat wieder das Auerhuhn-Monitoring begonnen. Erstmals können die Aufnahmen dabei mithilfe einer eigens für das Auerhuhn entwickelten App direkt digital erfasst werden,

Praktische Übung zur Bestandaufnahme und Nachweissuche im Auerhuhn Lebensraum. Foto: Helena Löffler-LWF

Praktische Übung zur Bestandaufnahme und Nachweissuche im Auerhuhn Lebensraum. Foto: Helena Löffler-LWF

Am 1. August begann die diesjährige Erhebungsphase im Rahmen des bayernweiten Auerhuhn-Monitorings. Bis Ende Oktober werden bayernweit erneut die Vorkommen der größten europäischen Art unter den Rauhfußhühern erfasst. Erstmals können die Aufnahmen dabei mithilfe einer eigens für das Auerhuhn entwickelten App direkt digital erfasst werden, was die Datenerhebung vor Ort erleichtert und vereinheitlicht. Ziel ist es, langfristig einen Bestandstrend dieser seltenen, streng geschützten Art zu ermitteln und Veränderungen der Lebensräume zu erkennen und einzuordnen.
Das Auerhuhn (Tetrao urogallus) ist eine charakteristische Art lichter, strukturreicher Nadelmischwälder in den Mittelgebirgen und Alpen Bayerns. Aufgrund seiner hohen Lebensraumspezialisierung reagiert es besonders sensibel auf Veränderungen im Waldökosystem. Es gilt daher als bedeutender Indikator für die ökologische Qualität großflächiger und naturnaher Wälder.

Bayerweite Monitoring wurde 2022 initiiert

Das bayernweite Monitoring wurde 2022 von der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) initiiert. Die Erhebungen erfolgen nun regelmäßig im Dreijahresrhythmus an über 2.500 festgelegten Inventurpunkten in ganz Bayern, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Natura 2000-Vogelschutzgebiete. Dabei werden direkte und indirekte Nachweise wie Sichtbeobachtungen, Losung oder Federfunde systematisch dokumentiert.
Das Besondere an diesem Vorhaben ist die enge Zusammenarbeit zahlreicher staatlicher und nichtstaatlicher Akteure. Neben der Bayerischen Forstverwaltung sind Naturschutzbehörden, Umweltverbände, Naturparke sowie viele ehrenamtlich engagierte Personen eingebunden.
Die Fachstellen für Waldnaturschutz in den Regierungsbezirken koordinieren die praktische Umsetzung vor Ort.

Da der Großteil der verbliebenen Auerhuhnbestände Deutschlands in Bayern vorkommt, übernimmt der Freistaat mit dem Fortbestehen dieses Monitorings maßgeblich Verantwortung für den Erhalt dieser charakteristischen Art und der für sie typischen Bergwaldlandschaften.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft / Beitragsbild. Symbolfoto re / Foto: Copyright Helena Löffler-LWF)

Vorbildlich verpflegt: Kitas und Schulen geehrt

Vorbildlich verpflegt: Kitas und Schulen geehrt

Babensham / Landkreis Rosenheim –  Acht Kitas und Schulen aus dem östlichen Oberbayern wurden jetzt für ihr besonderes Engagement bei der Verpflegung ihrer Kinder ausgezeichnet – darunter auch die Kindertagesstätte Zauberwald-Zwerge aus Babensham (Landkreis Rosenheim).

Alle teilnehmenden Einrichtungen mit Coaches, zweite Reihe Irmgard Reischl (Leiterin Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Oberbayern Ost) und Reinhard Menzel (Behördenleiter Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding). Foto: Copyright AELF Ebersberg-Erding

Alle teilnehmenden Einrichtungen mit Coaches, zweite Reihe Irmgard Reischl (Leiterin Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Oberbayern Ost) und Reinhard Menzel (Behördenleiter Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding). Fotos: Copyright AELF Ebersberg-Erding

Der feierliche Abschluss des Coachings fand im Walderlebniszentrum Grünwald statt. Organisiert wurde das Programm von der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Oberbayern Ost am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding (AELF).
Bei der Feier gab es nicht nur Urkunden und eine Torte, sondern auch spannende Einblicke in die Welt der Kräuter.

Zur Feier gab es eine Torte. Foto: AELF Ebersberg-Erding

Zur Feier gab es eine Torte.

„Ich bin sehr stolz auf mein junges und engagiertes Team, das mit Motivation und Spaß die Veränderungen angegangen ist“, sagte Svetlana Drubel, vom Schu-Mi e.V., Träger und Caterer der Kindertagesstätte Zauberwald-Zwerge aus Babensham. „Wenn es Spaß macht, geht vieles leichter“, ergänzte Irmgard Reischl, Leiterin der Vernetzungsstelle.

Coaching ist kostenfrei

Das kostenfreie Coaching unterstützt Einrichtungen und Schulen dabei, ihre Verpflegung zu verbessern – nicht durch starre Vorgaben, sondern durch individuelle Begleitung. Im Mittelpunkt stehen ausgewogene Mahlzeiten, die aktive Beteiligung der Kinder an der Essensgestaltung sowie eine nachhaltige Küchenpraxis. Die Einrichtungen arbeiten dabei eng mit Ernährungsexpertinnen und -experten des AELF zusammen, die den Prozess professionell begleiten und wertvolle Impulse geben.
Zum Abschluss des einjährigen Coachings kamen alle Beteiligten im Walderlebniszentrum Grünwald zusammen. Neben dem Austausch von Erfahrungen und der Übergabe von Urkunden wartete noch eine besondere Geste der Anerkennung: eine Torte mit dem Schriftzug „Danke fürs Essen“.
„Diese Torte ist ein Symbol unserer großen Wertschätzung“, betonte Reischl bei der Übergabe. „Sie alle setzen sich mit großem Engagement dafür ein, dass Kinder in Ihrer Einrichtung gut und gesund essen können – Tag für Tag.“
Passend zum Veranstaltungsort gab es zum Ausklang eine Führung „Baum- und Kräuterwelt im Wald“, bei der essbare Wildkräuter und ihre Verwendung vorgestellt wurden.

Alle teilnehmenden Einrichtungen:
Landkreis Rosenheim: Kindertagesstätte Zauberwald-Zwerge, Babensham
Stadt München: Gymnasium München Feldmoching, Grundschule Karl-Marx-Ring, Grundschule Klenzestr. 48, Caritas Kinderhaus St. Nikolaus, Caritas Kinderkrippe St. Barbara
Landkreis Waldkraiburg: Grundschule Waldkraiburg an der Graslitzer Straße, Kindertageszentrum KiTZ Waldkraiburg

Das Fazit aller Teilnehmenden: Die Mühe hat sich gelohnt. Auch wenn nicht jedes Ziel sofort erreicht wurde, ist der Weg in Richtung gesunder, kindgerechter und nachhaltiger Verpflegung klar eingeschlagen.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten / Beitragsbild, Fotos: Copyright AELF Ebersberg-Erding)

Zeit für Wünsche: die Zeit der Perseiden ist da

Zeit für Wünsche: die Zeit der Perseiden ist da

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Am heutigen Dienstag, 12. August, lohnt sich am Abend der Blick hinauf in den Himmel: Die Sternschnuppen der Perseiden erreichen ihren Höhepunkt.💫

Es gibt es aber ein kleines Problem: AM 9. August war Vollmond. Er strahlt also auch heute noch hell und damit tut man sich mit der Sternschnuppenbeobachtung schwieriger. Die gute Nachricht für alle Himmelsgucker: Der Perseiden-Strom ist noch bis zum 24. August aktiv. Dann fallen zwar nicht mehr ganz so viele Sternschnuppen wie am 12. August, aber für den einen oder anderen Wunsch reicht es sicher noch.

Warum Sternschnuppen Wünsche erfüllen sollen

Der Glaube, dass man sich bei Sternschnuppen etwas wünschen kann, ist Jahrhunderte alt und in vielen Kulturen verbreitet. In der griechischen Mythologie wurden Sternschnuppen als Tränen der Götter angesehen. Eine andere Vorstellung besagt, dass Engel bei Putzen der Sterne manchmal Dochte fallen lassen und diese dann als Sternschnuppe für die Menschen am Himmel sichtbar werden.
Wissenschaftlich betrachtet, entstehen Sternschnuppen, wenn kleine kosmische Gesteins- oder Staubteilchen, sogenannte Meteoroiden mit hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre eintreten und dort verglühen.
Sich bei ihrem Anblick etwas zu wünschen, kann aber nie schaden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)