Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 14. August.

Namenstag haben: Eberhard, Maximilian, Meinhard, Werenfried

3 bekannte Geburtstagskinder:

Sarah Brightman (1960 – ist eine britische Sopranistin und Schauspielerin.)

Steve Martin (1945 – ist ein bekannter US-amerikanischer Schauspieler und Komiker, Schriftsteller, Musiker und Produzent, der mit Komödien wie „Reichtum ist keine Schande“, „Roxanne“ und „Vater der Braut“ oder etwa als regelmäßiger Gast der TV-Show „Saturday Night Live“ sein Publikum zum Lachen bringt.)

Wim Wenders (1945 – ist ein bekannter deutscher Regisseur.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1945: Japan akzeptiert die Kapitulationsbedingungen der Alliierten.
  • 1914: Die Diamantenmine The Big Hole im südafrikanischen Kimberley wird geschlossen. Seit 1871 sind hier insgesamt 2722 kg Diamanten gefördert und dabei 22,5 Millionen Tonnen Erde ausgehoben worden.
  • 1892: In Hamburg beginnt eine Cholera-Epidemie. Unfiltriertes Trinkwasser aus der Elbe und schlechte hygienische Zustände im Armutsviertel begünstigen die Ausbreitung des Bazillus. Über 8600 Menschen kommen in den folgenden Wochen ums Leben.
  • (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Happing, Rosenheim, 1969

Happing, Rosenheim, 1969

Happing / Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1969. Auf der alten Luftaufnahme zu sehen ist der Rosenheimer Stadtteil Happing. 

Im Fokus Althapping . vom Norden her gesehen. Wiesen und landwirtschaftliche Flächen dominieren diese Aufnahme. Heute ist ein Großteil davon bebaut.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

In Rosenheim kann man den Unterhaltsvorschuss jetzt online beantragen

In Rosenheim kann man den Unterhaltsvorschuss jetzt online beantragen

Rosenheim – Das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Rosenheim weitet die „Digitale Verwaltung“ aus. Ab sofort steht allen Bürgern der Online-Antrag auf Unterhaltsvorschussleistungen zur Verfügung.

Der Antrag kann über www.bayernportal.de aufgerufen, ausgefüllt und bei Registrierung mittels eID unmittelbar eingereicht werden. Erfolgt die Registrierung über E-Mail-Adresse und Passwort ist es dringend erforderlich, das automatisch generierte Unterschriftsblatt auszudrucken, zu unterschreiben und per Post an das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Rosenheim zu senden. Erst nach Eingang der Unterschrift kann die Bearbeitung des Antrags erfolgen.
Ein Anspruch auf Unterhaltsvorschuss besteht für Kinder, die mit einem Elternteil allein im Haushalt leben und keinen oder nur unregelmäßig Unterhalt von dem anderen unterhaltspflichtigen Elternteil erhalten. Mit dem Online-Antrag wird die Möglichkeit geschaffen, die Leistung rund um die Uhr zu beantragen.
‚Weitere Informationen und Kontaktdaten sind unter www.rosenheim.de zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Was ist neu auf dem Rosenheimer Herbstfest 2025?

Was ist neu auf dem Rosenheimer Herbstfest 2025?

Rosenheim – Der Countdown läuft: am Samstag, 30. August wird das Rosenheimer Herbstfest 2025 eröffnet. Es gibt einige Neuerungen – eine betrifft das Flötzinger Festzelt.

Die Pressekonferenz wenige Wochen vor Start der Wiesn hat Tradition. Am heutigen Mittwoch (13.8.2025) war es wieder soweit.  Klaus Hertreiter vom Wirtschaftlichen Verband gab wie immer einen Überblick darüber, was die Besucher in diesem Jahr alles auf der Loretowiese erwartet. „Gefühlt ist alles gleich, doch jedes Jahr gibt es einige Dinge, die anders sind“, leitete er das Pressegespräch ein.

Heuer erstmals Stehbereich im Flötzinger Festzelt

Die wohl größte Neuerung in diesem Jahr entsteht aktuell im Flötzinger Festzelt: erstmals gibt es einen Stehbereich gleich neben der Musikbühne- für alle, die mittendrin statt nur dabei sein wollen. Neu bei der Flötzinger Brauerei ist auch die Möglichkeiten zur Online-Reservierung für die Mittags- und Abendzeiten.

Einige Premieren bei den Fahrgeschäften

Auch bei den Fahrgeschäften gibt es in diesem Jahr einige Premieren. Erstmals mit dabei ist das „Magic House“ – ein dreistöckiges Laufgeschäft, das anstelle einer Geisterbahn mit einer Mischung aus Gruselspaß, Spannung und optischen Illusionen begeistern soll.
Ebenfalls erstmalig in Rosenheim zu Gast ist „Heidi the Coastter„. Die Achterbahn mit seiner 43ß Meter langen Streckenführung erinnert an die „Wilde Maus“, unterscheidet sich aber durch ihre bewegbaren Gondeln.
Eine weitere Neuheit in Rosenheim ist die bunt bemalte, stimmungsvoll mit LED beleuchtete „Gaudi Alm“. In der Spickerbude gibt es keine Verlierer, auch jeder Spieler, der das Ziel nicht erreicht bekomme einen Trostpreis.
Für die kleinen Besucher gibt es heuer mit der „World of Fantasy“  eine sogenannte „Kinder-Schleife“, die bisher noch nie Station in Rosenheim gemacht hat.

Es gibt auch einige „alte Bekannte“ bei den Fahrgeschäften

Daneben dürfen sich die Besucher auf einige „alte Bekannte“ freuen, die nach längerer Zeit nun wieder einmal mit dabei sind bei der Rosenheimer Wiesn: Rundfahrgeschäft „Roll Over“ (in früheren Zeiten gastierte der baugleiche Insider schon einmal in Rosenheim, letztmals 2007) , Laufgeschäft „Action House„, Berg und Talfahrt „Happy Sailor“, Rundfahrgeschäft „Playball“ (zuletzt 2017 in Rosenheim),   Kinder-Rundfahrgeschäft  „Bootsfahrt“, „Fliegender Teppich“ (erstmals wieder in Rosenheim seit 2009), „Rotor“ (nach mehrjähriger Pause wieder mit dabei) und das Laufgeschäft „Laser Pix“, bei dem man sich in ein Videospiel hineinversetzt fühlt.
Zu der Preisentwicklung: Die Fahrpreisgestaltung liegt 2025 zwischen 2 und 4 Euro.

Neuheiten beim gastronomischen Angebot

Auch beim gastronomischen Angebot gibt es heuer zwei Neuheiten: die „Veggi Hütte“ mit vegetarischen Gerichten wie gebackenes Gemüse und „Horländer`s Churros“ mit dem aus Spanien stammenden Gebäck aus Brandteil, das traditionell in heiße Schokolade getunkt wird.

Gute Nachricht für alle Fans des „Saim Restaurant“: Auch wenn Chueprasert Vison und seine Frau Hildegard nach 30 Jahren gastronomischer Tätigkeit in den wohlverdienten Ruhestand getreten sind, geht es mit dem auf der Wiesn beliebten Imbiss in diesem Jahr weiter. Betrieben wird er jetzt von Korbinian Vogl in bewährter Weise.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Tradition trifft Klang bei Volksmusik im Brunnenhof

Tradition trifft Klang bei Volksmusik im Brunnenhof

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Die Dettendorfer Betriebsmusik spielt am Donnerstag, 28. August von 19 Uhr bis 21:30 Uhr im Brunnenhof des Bad Aiblinger Kurhauses. Der Eintritt ist frei. 

Die Dettendorfer Betriebsmusik aus Nußdorf am Inn verbindet seit 1982 musikalisches Engagement mit regionaler Tradition. Der Familienbetrieb, gegründet 1825, setzt mit seiner Betriebsmusik ein besonderes Zeichen: Familienangehörige, die Geschäftsleitung und Mitarbeitende der Spedition musizieren gemeinsam. Das Repertoire umfasst vorwiegend Melodien von Gottlieb Weißbacher und den Fidelen Inntalern. So soll nicht nur die Verbundenheit zur Heimat, sondern auch der Teamgeist im Unternehmen hör- und erlebbar gemacht werden.
Der Eintritt ist wie immer frei, Spenden sind erbeten.
Musiziert wird draußen im Brunnenhof, die Plätze sind überdacht. Bei schlechtem Wetter und kühlen Temperaturen wird im Restaurant des Kurhauses gespielt. Mehr Infos und das gesamte Sommerprogramm sind auch online unter www.bad-aibling.de/kultur-events zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung AIB-KUR GmbH & Co. Kg / Beitragsbild: Dettendorfer Betriebsmusik Copyright Dettendorfer Betriebsmusik)

Kinonachmittag mit Jim Knopf im Kloster Seeon

Kinonachmittag mit Jim Knopf im Kloster Seeon

Seeon / Landkreis Traunstein – Das Kultur- und Bildungszentrum Kloster Seen bietet für Kinder und Jugendliche einen Kinonachmittag. Am Dienstag, 19. August wird um 14 Uhr der neu verfilmte Klassiker von Michael Ende „Jim Knopf und die wilde 13“ in Kinoformat gezeigt.

Die beiden Helden Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer bestehen wieder Abenteuer mit phantastischen Kreaturen. Und natürlich halten sie wie Pech und Schwefel zusammen. Alte und neue Freunde machen sich mit ihnen auf. Denn dieses Mal gilt es nicht nur, einer Bande Seeräuber das Handwerk zu legen – auch das Rätsel von Jim Knopfs Ankunft auf Lummerland ist noch immer nicht gelöst.  Abenteurer nichts von ihrem einmaligen Zauber verloren.
Tickets sind an der Tageskasse beim Einlass ab 13:30 Uhr vor Ort erhältlich. Der Eintritt beträgt für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene 5 Euro.
Wer mehr über den Autor Michael Ende, sein Leben und seine Werke erfahren möchte, hat nach Filmende noch Gelegenheit, die Ausstellung im Mesnerhaus zu besuchen. Diese ist täglich von 10 – 12:30 Uhr und 13:30 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.
(Quelle: Pressemitteilung Kloster Seeon / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gottesdienste und Kräutersegnungen zu Mariä Himmelfahrt

Gottesdienste und Kräutersegnungen zu Mariä Himmelfahrt

Rosenheim / Landkreis / München – Mit feierlichen Gottesdiensten und Kräutersegnungen begehen Katholiken am Freitag, 15. August, das Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel. Mehr als 100 Kirchen im Erzbistum München und Freising feiern an diesem tag ihr Patrozinium.

Traditionell werden zu Sträußen gebundene Kräuter gesegnet, die Gläubige zu den Gottesdiensten mitbringen. Der Feiertag wird auch „Hoher Frauentag“ genannt und gilt als wichtigstes unter den Marienfesten.

Mehr als 100 Kirchen im Erzbistum München und Freising begehen an Mariä Himmelfahrt ihr Patrozinium, darunter die beiden Münchner Marien-Wallfahrtskirchen, in denen es auch der Auftakt für den traditionellen Frauendreißiger ist. 30 Tage lang bis zum Fest Kreuzerhöhung am 14. September finden in den Kirchen täglich Gottesdienste, Andachten und Rosenkranzgebete statt. In der Pfarrkirche Maria Ramersdorf feiert Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg den Festgottesdienst zum Patrozinium um 10 Uhr. Die Chorgemeinschaft Maria Ramersdorf, Solisten und Orchester bringen die Missa Beatissimae Virginis Mariae und Ah, Jesu recipe von Michael Haydn (1737-1806) zu Gehör. In St. Maria Thalkirchen wird am Freitag, 15. August, ab 14 Uhr zu jeder vollen Stunde der Rosenkranz gebetet in Vorbereitung auf die Feier des Patroziniums und der Eröffnung des Frauendreißigers beim Festgottesdienst um 19 Uhr, zu dem die Missa Criolla von Ariel Ramírez (1921-2010) erklingt.

Lichterprozession am Vorabend des Hochfestes

Eine Lichterprozession am Vorabend des Hochfestes ist der Auftakt zu den Patroziniumsfeierlichkeiten in Maria Eich in Planegg (Landkreis München). Sie beginnt am Donnerstag, 14. August, um 20.30 Uhr, sollte es regnen, wird eine Andacht in der Wallfahrtskirche gefeiert. Der Festgottesdient an Mariä Himmelfahrt beginnt am Freitag um 11 Uhr. In der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Riedering (Landkreis Rosenheim) beginnt der Festgottesdienst mit Kräuterweihe um 10.15 Uhr und wird musikalisch mit der Missa Festiva von Lorenz Maierhofer (geb. 1956) gestaltet. Im Anschluss feiert die Gemeinde das Patrozinium mit ihrem Pfarrfest, das auch ein eigenes Kinderprogramm bietet.

Kardinal Reinhard Marx feiert an Mariä Himmelfahrt zum 250. Weihetag der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus in Mühldorf am Inn ein Pontifikalamt. Der Gottesdienst mit dem Erzbischof von München und Freising beginnt um 10 Uhr, die musikalische Gestaltung übernehmen Kirchenchor und Orchester mit der Missa Sancti Nicolai in G von Joseph Haydn (1732-1809). Zwei Festgottesdienste werden im Mariendom in Freising gefeiert. Um 8.30 Uhr steht Weihbischof emeritus Bernhard Haßlberger der Messe vor, um 10.30 Uhr Weihbischof Wolfgang Bischof. Die Eucharistiefeier um 10.30 Uhr wird von Domchor und Domorchester mit der Orgelsolomesse von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) gestaltet. Im Münchner Liebfrauendom feiert Dompfarrer Klaus Peter Franzl den Festgottesdienst um 10 Uhr. Vokalensemble der Dommusik, Solisten und Domorchester bringen dabei unter der musikalischen Leitung von Domkantor Benedikt Celler unter anderem Mozarts Piccolomini-Messe zu Gehör.

Der Brauch, zu Mariä Himmelfahrt Kräuter zusammenzubinden und segnen zu lassen, nimmt Bezug auf eine Erzählung, dass „wundersamer Kräuterduft“ das Grab Mariens erfüllt habe. Bei der Kräuterweihe wird über die Fürsprache Mariens Gottes Heil erbeten; die Sträuße sind Ausdruck der Achtung vor der Schöpfung und Symbol für die liebende Zuwendung Gottes zu den Menschen. Traditionell werden Getreide, Heil- und Gewürzpflanzen eingebunden. Vor allem im Oberland wird in der Mitte eine Königskerze eingefügt. Rohrkolben und Rainfarn sowie die Heilkräuter Johanniskraut, Salbei, Schafgarbe und Kamille sind üblich. Als Gewürzpflanzen gehören Majoran, Thymian, Bohnenkraut, Minze und Liebstöckl in den Strauß, daneben Hafer, Gerste, Weizen und Roggen. Oft wird der Kräuterbuschen auch mit Gartenblumen und einer Rose, einem Mariensymbol, geschmückt. Insbesondere in bäuerlichen Familien ist es üblich, mit den getrockneten Kräuterbuschen den Herrgottswinkel zu zieren.
(Quelle: Pressemitteilung Erzdiözese München und Freising / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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NGG zur Senkung der Gastro-Steuer: „Kein Schnitzel-Rabatt in Rosenheim zu erwarten“

NGG zur Senkung der Gastro-Steuer: „Kein Schnitzel-Rabatt in Rosenheim zu erwarten“

Rosenheim – Zum 1. Januar 2026 sinkt die Umsatzsteuer für Speisen in der Gastronomie wieder von 19 auf 7 Prozent. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) ist überzeugt: Ein „Schnitzel-Rabatt“ wird auch in Rosenheim nicht die Folge sein. 

„Kein Wirt und kein Restaurant-Chef wird zum 1. Januar 2026 neue Speisekarten drucken. Jedenfalls nicht, um die Preise zu senken“, sagt Manuel Halbmeier. Der Geschäftsführer der NGG Rosenheim-Oberbayern ist „mehr als skeptisch“, wenn es um die von der schwarz-roten Bundesregierung geplante Senkung der Gastro-Steuer zum Jahreswechsel um 12 Prozent geht. „Wer hofft, dass damit auch Schnitzel, Gulaschsuppe, Kaiserschmarrn & Co. billiger werden, der hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Gastronomen werden viele fadenscheinige Gründe finden, warum sie die 12 Prozent dringend brauchen – und zwar für den Betrieb, für sich selbst“, so Halbmeier. „Hohe Energiekosten“ seien dabei das „Standard-Totschlag-Argument“ der Branche. Und natürlich die Lohnkosten: „Wirte und Restaurantchefs werden garantiert mit dem Mindestlohn argumentieren. Der steigt nämlich ausgerechnet zum 1. Januar auf 13,90 Euro – also um 1 Euro und 8 Cent pro Stunde. Dabei ist das gerade einmal die Hälfte von dem, was ein Wirt schon an einem einzigen Schnitzel zusätzlich verdient, wenn die Steuersenkung kommt“, sagt der Gewerkschafter.

Ganz abgesehen davon, dass Manuel Halbmeier vom niedrigen Mindestlohn in der Branche ohnehin nichts wissen will: „Wirklich fair ist nur der Tariflohn. An den sollten sich die Gastronomen in Rosenheim halten. Spätestens dann, wenn die Wirte die Steuersenkung im Januar nicht an die Gäste weitergeben, können sie sich nicht mehr herausreden: Dann ist nämlich genug Geld für einen Lohnzuschlag da – für den Koch genauso wie für die Kellnerin.“

„Preise für die einzelnen Gerichte merken“

Die NGG Rosenheim-Oberbayern appelliert schon jetzt an die Gäste von Hotels, Restaurants und Gaststätten in Rosenheim, sich die Preise für einzelne Gerichte genau zu merken. „Was das Lieblingsgericht kostet, weiß jeder. Aber auch ein Foto von der Speisekarte ist natürlich ideal, um dem Wirt oder Restaurant-Chef im Januar auf den Zahn zu fühlen, wenn die Preise dann noch genauso hoch sind wie heute“, sagt Manuel Halbmeier.
Er rät Gästen, dann „gezielt und offensiv nachzuhaken, wie viel vom Mehrwertsteuer-Geschenk beim Personal in der Küche und im Service angekommen ist“. Die entscheidende Frage dabei sei: „Wo sind die 12 Prozent geblieben?“, so Halbmeier. Das sei schließlich erlaubt und vor allem in den Restaurants angebracht, die „auch sonst ständig die Preise nach oben schrauben“.

Der NGG-Geschäftsführer setzt damit auf „moralischen Gastro-Druck“: „Nur, wenn die Gäste höflich, aber hartnäckig und vor allem systematisch beim Restaurantbesuch nachfragen, besteht wenigstens die Chance, aus der Mehrwertsteuersenkung keinen 100-Prozent-Mitnahmeeffekt für Wirte in Rosenheim zu machen.“ Vor allem sollten sich die Gäste dabei auch nach einem Lohn-Plus für die Beschäftigten erkundigen.

Gelegenheiten für den „Gastro-Steuer-Check“ gebe es schließlich mehr als genug: Immerhin bieten in Rosenheim rund 180 gastronomische Betriebe, in denen rund 1.270 Beschäftigte arbeiten, Herzhaftes und Süßes, Warmes und Kaltes zum Essen an, so die NGG. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur.
(Quelle: Pressemitteilung NGG / Beitragsbild: Foto: NGG | Alireza Khalili)

Interaktive Ausstellung mit großer Resonanz

Interaktive Ausstellung mit großer Resonanz

Rosenheim – „Ich fühle mich fremd, wenn ich mich einsam fühle, obwohl um mich herum so viele Menschen sind.“ Das ist eine der vielen Rückmeldungen bei der interaktiven Installation zum Weltflüchtlingstag in der Rosenheimer Stadtkirche St. Nikolaus. Konzipiert und durchgeführt wurde die Ausstellung von einer jungen Studentin, die ihr Praxissemester in der Stadtkirche Rosenheim und im Fachdienst Asyl & Migration der Caritas absolviert hat.

Motto waren die Worte Jesu: „Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“ (Mt 25,35). Besucher waren in den vergangenen vier Wochen eingeladen, auf Pinnwänden zu notieren, wann oder wo sie sich fremd fühlen. So ergaben sich „Schreib-Gespräche“

„Besonders bewegt hat mich, wenn Personen notiert haben, dass sie sich ‘mit Fake-Friends‘, ‘in der Schule‘ oder ‘daheim‘ fremd fühlen“, sagt die Projektverantwortliche Isabell Asam, Studentin der Angewandten Theologie und Sozialen Arbeit. „Das zeigt, dass Orte und Menschen, die eigentlich ein Wohlgefühl erzeugen, es eben nicht immer sind“.
Die junge Studentin hat in den vergangenen Monaten ihr Praxissemester in der Stadtkirche Rosenheim und im Fachdienst Asyl & Migration der Caritas absolviert. Die Aktion in St. Nikolaus war zusammen mit einer Wortgottesfeier zum Weltflüchtlingstag ihr Projekt im Rahmen des Praktikums. „Ziel war es, dafür zu sensibilisieren, dass wir alle das Gefühl von Fremdheit, Ausgeschlossenheit kennen. Und weil wir es eben kennen, sind wir dazu aufgerufen, andere Personen mit Offenheit, Verständnis und Mitgefühl zu begegnen“, so Asam. Antworten auf die Frage „Wann fühlst Du dich aufgenommen?“ waren sehr verschieden: Ungewöhnliche Aussagen wie „auf dem Rücken von Manni (Pferd)“ oder „auf einem Rave“ fanden genauso Platz wie bewegende: „in einer Umarmung von Gott“, „wenn mich jemand anruft, ohne etwas von mir zu wollen“ oder „mit deutschem Pass“.

„Das ist das Besondere an einem schriftlichen Austausch – alles hat seinen Platz.“ Dazu gehören auch kontroverse Aussagen: „Wenn die Kirche jetzt auch anfängt zu gendern! Da fühle ich mich sehr befremdet!“. Asam sagt dazu: „Ich habe bewusst diese Methode ausgewählt, bei der jede Aussage sein darf. Das heißt auch: Meinungsverschiedenheiten aushalten und akzeptieren. Ich denke, dass es gerade jetzt in einer Zeit der gesellschaftlichen Spaltung wichtig ist, verschiedene Wahrnehmungen und Emotionen zuzulassen.“
((Quelle: Pressemitteilung Caritas Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Isabell Asam)

Preis für baureifes Land in Bayern im Jahr 2024 im Durchschnitt bei 381 Euro pro Quadratmeter

Preis für baureifes Land in Bayern im Jahr 2024 im Durchschnitt bei 381 Euro pro Quadratmeter

Fürth / Bayern – Der Quadratmeterpreis für die Verkäufe von baureifen Land beläuft sich in Bayern im Jahr 2024 auf 381 Euro. Dabei bestehen zwischen den einzelnen Regierungsbezirken große Preisunterschiede. Das Teilt das Bayerische Landesamt im Rahmen der Statistik der Kaufwerte für Bauland mit.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik im Rahmen der Statistik der Kaufwerte für Bauland mitteilt, sind im Jahr 2024 im Freistaat insgesamt 8 078 baureife Grundstücke verkauft worden. Das sind 7,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor, allerdings noch immer deutlich weniger (-56,1 Prozent) als im Jahr 2021 mit insgesamt 18 381 Kauffällen. Vor dem Hintergrund stark steigender Bauzinsen war die Zahl der Kauffälle von baureifem Land in den Jahren 2022 und 2023 erheblich zurückgegangen. Im Jahr 2024 wechseln im Freistaat Grundstücke im Wert von 2,53 Milliarden Euro ihre Eigentümerin bzw. ihren Eigentümer. Im Durchschnitt beläuft sich der Preis für baureifes Land je Quadratmeter in Bayern im Jahr 2024 auf 381 Euro.

Tabelle Quadratmeterpreis für baureifes Land in Bayern 2024 nach Regierungsbezirken. Grafik: Copyright Landesamt für Statistik 2025

Nach weiteren Angaben des Fachteams im Bayerischen Landesamt für Statistik bestehen zwischen den einzelnen Regierungsbezirken große Preisunterschiede. So ist baureifes Land in Oberbayern mit durchschnittlich 978 Euro am teuersten. Wird die Stadt München nicht berücksichtigt, liegt der Quadratmeterpreis für Oberbayern mit 633 Euro deutlich niedriger, dennoch deutlich über dem bayerischen Durchschnitt. In Mittelfranken müssen im Schnitt 317 Euro für den Quadratmeter bezahlt werden. In Schwaben (238 Euro), der Oberpfalz (192 Euro) und Niederbayern (191 Euro) ist der Quadratmeterpreis nochmals deutlich geringer. Am günstigsten ist der Quadratmeter baureifes Land in Oberfranken (125 Euro), gefolgt von Unterfranken (175 Euro).
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me / Grafik: Bayerisches Landesamt für Statistik)

 

Gesundheit von Kaninchen: Wenn das Langohr zum Tierarzt muss

Gesundheit von Kaninchen: Wenn das Langohr zum Tierarzt muss

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Sie sind niedlich, flauschig und werden schnell zutraulich: Mit rund zwei Millionen Tieren bundesweit sind Kaninchen die beliebtesten Kleintiere in Deutschland. Doch wer Kaninchen hält, trägt auch Verantwortung – daher sind regelmäßige Untersuchungen und Impfungen beim Tierarzt Pflicht.

Kaninchen sind wahre Meister darin, Schmerzen und Unwohlsein zu verbergen und auf den ersten Blick gesund zu erscheinen. Umso wichtiger ist es, die Tiere täglich in Augenschein zu nehmen, mindestens wöchentlich Schneidezähne, Krallen, Fell und Körperöffnungen zu kontrollieren und regelmäßige Gesundheitschecks beim Tierarzt durchführen zu lassen. Um dies möglichst stressarm zu gestalten, empfiehlt es sich, die Tiere von klein auf behutsam und kleinschrittig an das Handling zu gewöhnen und sich selber vorab zum richtigen Vorgehen zu informieren. „Ein Routinebesuch beim Tierarzt sollte mindestens einmal im Jahr auf dem Plan stehen – bei älteren Tieren oder Kaninchen mit Vorerkrankungen kann es auch häufiger sinnvoll sein. Bei Auffälligkeiten sollte das Tier unverzüglich einem Tierarzt vorgestellt werden“, rät Tierärztin Dr. Dunia Thiesen-Moussa, Leiterin einer Tierärztlichen Praxis für Kleintierverhalten.

Bei der Kontrolle wird das Tier komplett durchgecheckt, also unter anderem Zähne, Gewicht, Atmung, Augen und Ohren. Zum Standard gehört auch eine Parasitenkontrolle. Vor allem die Zähne sind oft behandlungsbedürftig, da viele Kaninchen unter Zahnproblemen leiden. Ursache sind Fehlstellungen oder wenn die Zähne nicht ausreichend abgerieben werden. „Wenn man das frühzeitig erkennt, kann man dem Tier Schmerzen und dem Halter teure Folgeuntersuchungen ersparen“, sagt die Tierärztin.

Impfschutz für Kaninchen

Im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung sollte auch der Impfschutz aufgefrischt werden. Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) empfiehlt in ihren Leitlinien für Kleintiere vor allem zwei Impfungen – gegen Myxomatose und gegen RHD (Rabbit Haemorrhagic Disease). Bei beiden handelt es sich um Viruserkrankungen, die als nicht heilbar gelten und meist tödlich enden. „Je nach Impfstoff sollte der Impfschutz alle sechs bis zwölf Monate aufgefrischt werden“, so Dr. Thiesen-Moussa. Kombinationsimpfstoffe schützen vor beiden Erregern gleichzeitig, sodass nur eine Injektion notwendig ist. Da die benötigte Dosis für jedes Kaninchen sehr gering ist, aber nur größere Mengen bestellt werden können und diese bald verbraucht werden müssen, veranstalten einige Kleintierzuchtvereine gemeinsame Impfaktionen und einige Tierarztpraxen Kaninchen-Impfwochen.

Auch finanziell vorsorgen

Während die Routineuntersuchungen inklusive Impfung meist bei überschaubaren 70 bis 100 Euro liegen, sollten Halter immer auch für den Ernstfall vorsorgen. Wenn beispielsweise eine Operation durchgeführt werden muss, können je nach Befund gleich mehrere hundert Euro anfallen. Sinnvoll ist daher, jeden Monat einen kleinen Betrag beiseitezulegen. Vereinzelt werden mittlerweile auch Kranken- oder OP-Versicherungen für Kaninchen angeboten, die für einen Teil der Behandlungskosten aufkommen. Wichtig ist dabei genau darauf zu achten, welche Kosten übernommen werden und ob es beispielsweise Höchstgrenzen gibt.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

100 Tage neue Bundesregierung – oberbayerische Wirtschaft stellt ein durchwachsenes Zwischenzeugnis aus

100 Tage neue Bundesregierung – oberbayerische Wirtschaft stellt ein durchwachsenes Zwischenzeugnis aus

Oberbayern / Berlin – Am heutigen Mittwoch, 13. August, ist die neue Bundesregierung genau 100 Tage im Amt: Die oberbayerische Wirtschaft stellt der Koalition aus Union und SPD ein durchwachsenes Zwischenzeugnis aus. „Im Koalitionsvertrag stehen viele richtige Einzelmaßnahmen. Einige Verbesserungen für die Wirtschaft hat Schwarz-Rot auch schon auf den Weg gebracht. Aber leider sind auch Versprechen, die Betriebe finanziell und bürokratisch zu entlasten, bislang nicht spürbar eingelöst worden“, so das Fazit von Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern.

Für die Wirtschaft sei die schnelle Regierungsbildung ein guter Auftakt gewesen, so Gößl. „Nach dem Bruch der Ampel-Koalition sehnten sich die Unternehmen nach Verlässlichkeit und Aufbruch. Auch wenn der Koalitionsvertrag in Summe kein großer Wurf ist, gibt es Vorhaben, die richtige Impulse für die dringend nötige Verbesserung der Investitionsbedingungen geben“, sagt der IHK-Chef. Als Beispiele nennt er den bis Ende 2027 befristeten Abschreibungs-Booster für Ausrüstungsinvestitionen von bis zu 30 Prozent, die schrittweise Senkung der Körperschaftsteuer von 15 auf zehn Prozent sowie des Thesaurierungssteuersatzes für nicht entnommene Gewinne bei Personenunternehmen von 28,25 auf 25 Prozent jeweils ab 2028, den geplanten Bürokratieabbau um 25 Prozent bis 2029 und die angestrebte wöchentliche Höchstarbeitszeit für alle Betriebe.

„Natürlich waren auch die staatlichen Investitionen in unsere Verteidigungsfähigkeit und die Infrastruktur längst überfällig. Zusätzliche Investitionen können durchaus schuldenfinanziert sein, sofern sie mit echten Reformen verbunden sind, die für ein höheres Wachstumspotenzial in Deutschland sorgen. Wenn aber die Sonderschulden zweckentfremdet werden, um Haushaltlöcher zu stopfen oder Sozialleistungen zu finanzieren, dann wäre das zum Schaden von Wirtschaft und Gesellschaft”, sagt Gößl. „Dass die Länder und Kommunen ihren Anteil am sogenannten „Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität“ in Höhe von 100 Milliarden Euro nicht zwingend für zusätzliche Investitionen verwenden müssen, deutet zumindest in eine gefährliche Richtung“, so der IHK-Chef. Er verweist darauf, dass der Schuldenstand des Bundes von aktuell 1.750 Milliarden Euro bis 2029 um fast 50 Prozent steigen werde und die jährlichen Zinsausgaben im Bundeshaushalt von jetzt 30 Milliarden auf dann über 70 Milliarden. Zins und Tilgung könnten nur mit einem Sprung im Wirtschaftswachstum bewältigt werden, was eine Generalsanierung des Wirtschaftsstandorts voraussetze. Deshalb fordert Gößl von der Politik weiterhin den Grundsatz ein: „Keine Schulden ohne Reformen.“

„Keine Schulden ohne Reformen.“

Während der ersten 100 Tage der Merz-Regierung habe sich die Stimmung in der Wirtschaft leicht verbessert, erklärt der IHK-Chef. „Trotzdem hält sich die Mehrzahl der Unternehmen weiterhin mit Investitionen zurück, da die Anzeichen für eine echte Wirtschaftswende mit massiven und zugleich verlässlichen Anreizen für mehr Arbeit, mehr Investitionen und weniger Bürokratie bislang ausbleiben. Das Abwarten hat auch damit zu tun, dass Versprechen nicht gehalten wurden und deswegen teilweise Vertrauen verspielt wurde“, mahnt Gößl an. In weiten Teilen der Wirtschaft herrsche beispielsweise Enttäuschung bis Empörung, dass die Stromsteuer anders als angekündigt doch nicht für alle Branchen gesenkt wurde, sondern nur rund 20 Prozent der Firmen weiterhin begünstigt bleiben. „Der jüngste Kabinettsbeschluss zum bürokratischen Tariftreuegesetz für Vergaben des Bundes oder das Verdrängen von dringend notwenigen Reformen in den Sozialversicherungen, was zu drastisch steigenden Lohnnebenkosten in den nächsten Jahren führen wird, hinterlässt in der Wirtschaft eine spürbare Ernüchterung“, macht Gößl deutlich.

Für die kommende Zeit fordert der IHK-Chef von der Bundesregierung, dass den Plänen zum Wirtschaftswachstum auch Taten folgen. „Für uns zählt, dass sich die Unternehmen auf die Politik verlassen können. Dazu gehört auch, dass die schuldenfinanzierten Investitionen durch massive Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungsprozesse schnell und sichtbar auf der Straße ankommen.“
(Quelle: Pressemitteilung IHK / Beitragsbild: Symbolfoto: re)