E-Scooter-Fahrer in Rosenheim kontrolliert – mehrere Straftaten festgestellt

E-Scooter-Fahrer in Rosenheim kontrolliert – mehrere Straftaten festgestellt

Rosenheim – Bei einer Laserkontrolle der Polizei  in der Rosenheimer Georg-Aicher-Straße am Mittwoch (17.9.2025) fiel ein 38-Jähriger aus Bad Aibling auf, weil er mit seinem E-Scooter deutlich zu schnell unterwegs war. Zusätzlich wies der Fahrer Auffälligkeiten auf, die auf Drogenkonsum hindeuteten.

Gegen 13 Uhr, kontrollierten Beamte der Rosenheimer Polizei einen 38-jährigen Mann aus Bad Aibling, der mit einem E-Scooter unterwegs war. Das Fahrzeug fuhr nach Angaben der Polizei deutlich über 50 km/h.
Bei der Kontrolle zeigten sich drogentypische Auffälligkeiten. Der E-Scooter wurde zur Erstellung eines Gutachtens sichergestellt, beim Fahrer wurde eine Blutentnahme angeordnet.

Der Mann muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens unter Drogeneinfluss sowie Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz und die Straßenverkehrszulassungsverordnung verantworten.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Trunkenheitsfahrt in Fürstätt beendet

Trunkenheitsfahrt in Fürstätt beendet

Fürstätt / Rosenheim – Bei einer Verkehrskontrolle in Rosenheimer Stadtteil Fürstätt am Mittwoch (17.9.2025) bemerkten Polizeibeamte bei einer 37-jährigen Rosenheimerin deutlichen Alkoholgeruch. Ein anschließender Test bestätigte die Alkoholisierung, woraufhin die Weiterfahrt unterbunden wurde.

Gegen 15 Uhr, kontrollierten Beamte der Rosenheimer Polizei die 37-jährige Frau aus Rosenheim in Fürstätt. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille.
Die Weiterfahrt der Mercedesfahrerin wurde daraufhin unterbunden, eine Blutentnahme angeordnet und ihr Führerschein sichergestellt. Die Frau wird wegen Trunkenheit im Verkehr angezeigt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Brenner-Basistunnel: Durchschlag erfolgt -Diskussion um Nordzulauf bleibt

Brenner-Basistunnel: Durchschlag erfolgt -Diskussion um Nordzulauf bleibt

Rosenheim / Landkreis Rosenheim – Italien und Österreich haben den Durchschlag des Brenner-Basistunnels (BBT) bekanntgegeben. Die Wirtschaft begrüßt den Tunnelbau, Bürgerinitiativen im Rosenheimer Land fordern zugleich eine alternative Umsetzung der Zulaufstrecken in Deutschland.

Am 18. September wurde der Durchschlag des Brenner-Basistunnels gefeiert, der künftig die Alpen unterqueren wird. Der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) hob die Bedeutung des Tunnels für den grenzüberschreitenden Verkehr hervor: „Heute ist ein großer Tag für Europa! Mit dem heutigen Tag rückt die Inbetriebnahme des längsten Eisenbahntunnels der Welt einen entscheidenden Schritt näher. Dank des Brenner Basistunnels wird die europäische und gerade die transalpine Verkehrspolitik völlig neu gedacht“, erklärte BIHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl. „Nord- und Südeuropa wachsen enger zusammen als je zuvor – seit heute auch unter der Erde.“

BIHK sieht durch den Tunnel wirtschaftliche Chancen

Die BIHK-Meldung betont außerdem die wirtschaftlichen Chancen, die sich durch den Tunnel ergeben: Er ermögliche eine engere Verbindung zwischen Nord- und Südeuropa, verbessere den grenzüberschreitenden Warenverkehr und biete langfristige Perspektiven für Industrie, Handel und Transportlogistik.
Die Bürgerinitiativen im Rosenheimer Land anerkennen den Tunnelbau und den Nutzen für Tirol und Südtirol, weisen jedoch auf ungelöste Fragen bei der Umsetzung der Zulaufstrecken in Deutschland hin. Unter dem Dach „Brennerdialog Rosenheimer Land“ setzen sie sich für alternative Lösungen ein, die vorhandene Strecken wie München-Mühldorf-Freilassing (ABS 38) und München-Kiefersfelden nutzen und ausbauen. „Ein alternatives, durchdachtes Gesamtkonzept aus vielen Puzzleteilen, das mit ca. 3 Mrd. Euro deutlich günstiger ausfällt als eine Neubaustrecke, die mindestens 15 Mrd. Euro mehr kosten wird“, heißt es in ihrer Stellungnahme. Zudem würden die Maßnahmen „deutlich weniger Belastungen für Mensch und Natur“ verursachen und den Brennerkorridor durch eine bessere Verkehrsverteilung entlasten.

Die Initiativen weisen darauf hin, dass die Verkehrsverlagerung von Lkw auf die Schiene ohne klare politische Regelungen nur begrenzt erfolgen könne. Sie kritisieren außerdem, dass die Hochgeschwindigkeitsplanungen hauptsächlich dem Personenverkehr dienten und für den Schienengüterverkehr kaum Vorteile brächten.

Fazit: Der Brenner-Basistunnel wurde nun durchstoßen und wird von Wirtschaft und Industrie begrüßt. Gleichzeitig bleibt die Frage, wie der Nordzulauf in Deutschland umgesetzt wird, umstritten. Während der BIHK den Tunnelbau als Schritt für die europäische Verkehrsintegration bewertet, setzen sich die Bürgerinitiativen im Rosenheimer Land für eine wirtschaftlich und ökologisch alternative Umsetzung der Zuläufe ein.
(Quelle: Pressemitteilung BIHK / Bürgerinitiativen Rosenheimer Land)

Abnehmen per Spritze: Echte Hilfe oder nur Hype?

Abnehmen per Spritze: Echte Hilfe oder nur Hype?

Bas Aibling / Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – Immer mehr Menschen setzen beim Abnehmen auf die sogenannte Abnehmspritze. Ursprünglich zur Behandlung von Diabetes entwickelt, wird sie heute auch bei Adipositas eingesetzt. Doch wie wirkt das Medikament und welche Risiken gibt es? Eine Infoveranstaltung in der RoMed Klinik Bad Aibling klärt auf. Vorab gibt es einige Antworten hier: 

Immer wieder ist von ihr die Rede – die Abnehmspritze. Seit gut zwei Jahren gibt es in Deutschland drei verschiedene zugelassene Präparate für die Therapie von Patienten mit Adipositas. Ursprünglich waren diese Medikamente nur zur Diabetesbehandlung zugelassen.
Das Team des zertifizierten Kompetenzzentrums für Adipositaschirurgie wird mit Gastreferentin Dr. Ulla Thomas-Cuntz, Diabetologin und Internistin aus Bad Endorf, am 24. September um 18 Uhr (im Multifunktionsraum (UG) der RoMed Klinik, Harthauser Straße 16, Bad Aibling), die Entwicklungen und Anwendungsmöglichkeiten der Abnehmspritze beleuchten. Zudem erörtern Dr. Sandra Sommerey, Standortleiterin im Chirurgischen Zentrum Rosenheim-Bad Aibling, und die erfahrene Ökotrophologin Christiane Abel moderne konservative und operative Verfahren zur Gewichtsreduktion und geben praktische Tipps zur richtigen Ernährung.

Doch was verbirgt sich nun hinter der Abnehmspritze
Vorab einige Antworten.

Was bewirkt das Medikament?

Das Medikament ist ein Nachbau eines körpereigenen Hormons (Analogon), welches deutlich länger wirkt. Die Magenentleerung wird verlangsamt und das Sättigungsgefühl nimmt zu. Man ist schneller und länger satt und hat weniger Gelüste zwischen den Mahlzeiten. Die Spritze wird einmal wöchentlich appliziert, immer am selben Tag. Um eine ausreichende Gewichtsabnahme zu erreichen ist mit einem Jahr zu rechnen.

Welche Nebenwirkungen gibt es?

Fast immer kommt es zu Beginn der Therapie zu einem ausgeprägten Völlegefühl, so als habe man schon gegessen. Das kann bis hin zur Übelkeit reichen. Dies hält ein paar Tage an, dann bessert es sich, weil die Wirkung auf die Magenentleerung nicht mehr so stark ist. Die Verdauung kann gestört werden durch Durchfall oder Verstopfung. Zudem kann es auch zu Sodbrennen kommen.

Haben Patienten die Spritzentherapie auch schon abgebrochen?

Es gibt einige Menschen, die das Medikament nicht vertragen, was sich in starker Übelkeit und sogar Erbrechen oder auch Durchfall äußert. Und es gibt Menschen bei denen eine unterschwellige Übelkeit nicht verschwindet und sich auf das Lebensgefühl auswirkt. Bei einer Vorgeschichte von Gallenblasensteinen kann es auch zu Gallenkoliken kommen. Dies sollte vorher durch eine Untersuchung geklärt werden.

Wer übernimmt die Kosten und wie hoch sind diese?

Adipositas-Medikamente sind keine Leistung der Krankenkassen, egal ob gesetzlich oder privat versichert. Bei Patienten mit Diabetes mellitus und entsprechender Indikation werden die Kosten allerdings übernommen. Bei jedem Medikament wird mit einer niedrigen Dosierung begonnen, die alle vier Wochen gesteigert wird. Die Kosten pro Jahr belaufen sich auf etwa 2.000 Euro allein für das Medikament.

Kommt nach dem Hype die Ernüchterung?

Das Abnehmen funktioniert bei den meisten Menschen sehr gut, vor allem berichten sie, dass sie weniger Heißhunger haben und sich endlich an die Ernährungsempfehlungen, die fast alle Menschen mit Gewichtsproblemen kennen, halten können. Zusammen mit einer ausgewogenen, kalorienreduzierten Ernährung ist die Gewichtsabnahme für die meisten Menschen sehr befriedigend. Leider ist es so, dass nach Absetzen der Medikation das Gewicht wieder ansteigt, es kommt zum Rebound. Eine Fortsetzung der Medikation ist – häufig lebenslang – nötig. Ebenso gilt es darauf zu achten, dass nicht über den Bedarf des Körpers hinaus Nahrung, also Kalorien, zugefügt werden. Die Zeit mit der Spritze muss also intensiv genutzt werden, um Ernährung und Belebungsmaßnahmen, die langfristig Gewicht stabilisieren, zu erlernen und umzusetzen. Kurz: Die Gewichtsabnahme ist nicht auf Dauer geschenkt.

Wie lautet das Fazit?

Die Abnehmspritze ist eine große Hilfe für Menschen mit Übergewicht und Adipositas. Sie funktioniert gut, und noch besser, wenn Betroffene gut geschult sind und beispielsweise wissen was und wieviel sie essen. Mit jeder Gewichtsabnahme wird nicht nur Fett, sondern auch Muskelmasse abgebaut. Deshalb ist es so wichtig körperliches Training als festen Bestandteil der Therapie einzubauen. Die Abnehmspritze ermöglicht es Menschen manchmal überhaupt erst sich wieder zu bewegen. Es ist also immer ein Zusammenspiel von medikamentöser Therapie, Änderung des eigenen Verhaltens, sowie Ernährung und Bewegung. Auch eine operative Therapie ist in vielen Fällen eine Alternative.

Wann kommt besser eine Operation in Frage?

Die Abnehmspritze hat auch Grenzen. Für einen dauerhaften Effekt sollte sie lebenslänglich genommen werden. Kommt das nicht in Frage oder sind die Nebenwirkungen zu hoch, ist die Operation die bessere Alternative. Bei einem BMI über 50 kann der Erfolg eingeschränkt sein. In diesem Fall ist eine Kombination aus einer operativen Magenverkleinerung und einer Spritzentherapie möglich. Es kommt immer auf den Einzelfall an. Wie ist der Gesundheitsstatus und welche Begleiterkrankungen gibt es zum Beispiel? Nur so lässt sich die geeignetste Therapie für jeden Patienten erörtern.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

5 Jahre BRK-Großtagespflege „Die Seewichtel“ in Prien

5 Jahre BRK-Großtagespflege „Die Seewichtel“ in Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – 5 Jähriges Jubiläum: Seit September 2020 betreut die BRK-Großtagespflege „Die Seewichtel“ in Prien Kinder im Alter von ein bis drei Jahren. In Zeit hat sich die Einrichtung als Anlaufstelle für viele Familien etabliert.

Das Konzept der Großtagespflege basiert auf einer kleinen Gruppe von maximal zehn Kindern, die von zwei qualifizierten Pädagogen in einer geborgenen, familienähnlichen Atmosphäre betreut werden. Neben individueller Begleitung stehen eine sanfte Eingewöhnung, Selbstbestimmung und Beziehungsfähigkeit im Fokus.
Die kindgerecht gestalteten Räume im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses sollen ein vertrautes Umfeld schaffen. Ergänzt wird die Betreuung durch regelmäßige Aktivitäten an der frischen Luft und eine täglich frisch zubereitete, Verpflegung. „Wir freuen uns jeden Tag auf die Arbeit mit den uns anvertrauten Kindern – ihr Lächeln bestätigt uns immer wieder in unserem Tun“, so die beiden Tagespflegepersonen Judita Dékány Kollár und Kerstin Stadler.

Enge Bindung zu den Kindern und Eltern

Großtagespflege vereint die Vorteile familiärer Betreuung mit professioneller Organisation. Die enge Bindung zu den Kindern und der persönliche Kontakt zu den Eltern machen diese Form der Betreuung attraktiv. Großtagespflegen unterliegen der Aufsicht des Jugendamts; die Betreuungspersonen benötigen eine Pflegeerlaubnis.
Amelie Guggenberger, Abteilungsleiterin „Soziale Arbeit“ beim BRK-Kreisverband Rosenheim, dankt dem Markt Prien, dem Kreisjugendamt und den Familien für die gute Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen: „Wir sind stolz auf die Entwicklung der Einrichtung und auf unser engagiertes pädagogisches Team.“

Interessierte Eltern finden weitere Informationen unter www.brk-rosenheim.de (aktuell ist noch ein Platz in der Einrichtung frei)
(Quelle: Pressemitteilung BRK Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: BRK-Großtagespflege Prien Copyright BRK Kreisverband Rosenheim)

Waffelzeit im Café Miteinand: Geselligkeit für alle Generationen im AWO Mehrgenerationenhaus

Waffelzeit im Café Miteinand: Geselligkeit für alle Generationen im AWO Mehrgenerationenhaus

Rosenheim – Das „Café Miteinand“ im Mehrgenerationenhaus der AWO Rosenheim öffnet am 23. September wieder seine Türen. Von 14.30 bis 16.30 Uhr erwartet alle ein Treffpunkt zum Plaudern, Spielen und gemeinsamen Erleben, diesmal mit Waffeln als süßer Begleitung.

Das „Cafe Miteinand“ öffnet wieder seine Pforten. Es ist ein zwangloser Treff für alle Generationen. Die Teilnehmer können sich unterhalten, miteinander lachen, sich austauschen, Spiele spielen und so manches mehr erleben bis hin zu musikalischen Einlagen. Diesmal versüßen Waffeln zusätzlich den monatlichen Kaffeeklatsch.
Die Veranstaltung findet in der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Rosenheim in der Ebersberger Straße 8 im zweiten Stock statt. Ein Aufzug ist vorhanden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
(Quelle: Pressemitteilung AWO Mehrgenerationenhaus / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Auf der Suche nach Bavaria: LBV bittet um Hinweise zum verschollenen Bartgeier

Auf der Suche nach Bavaria: LBV bittet um Hinweise zum verschollenen Bartgeier

Hilpoltstein / Bayern – Seit März 2025 fehlt vom bayerischen Bartgeier Bavaria, dem ersten vom LBV und Nationalpark Berchtesgaden in Deutschland ausgewilderten Bartgeier, jede Spur. Weder GPS-Signale noch Sichtungen geben Hinweise auf ihren Verbleib. Die Hoffnung sie zu finden lebt dennoch weiter, der LBV ruft nun Wanderer, Jäger und Naturfreunde auf, die Augen offen zu halten. Besonders zum Internationalen Bartgeierbeobachtungstag am 11. Oktober zählt jede Meldung.

Der Bartgeier Bavaria, 2021 vom LBV und dem Nationalpark Berchtesgaden ausgewildert, gilt seit März 2025 als verschollen. Die letzte Sichtung erfolgte an ihrem vierten Geburtstag, kurz bevor auch das Signal ihres GPS-Senders verstummte. Trotz intensiver Suche durch das Projektteam und einzelner Bartgeier-Meldungen in der Region konnte Bavaria bislang nicht wiedergefunden werden.
Da technische Defekte bei GPS-Sendern möglich sind, besteht weiterhin Hoffnung, dass der Vogel lebt. Der LBV ruft deshalb alle Bergsportler, Jäger, Förster und Naturfreunde auf, bei Wanderungen den Himmel im Auge zu behalten und mögliche Sichtungen unter www.lbv.de/bartgeier-melden
zu melden. Bavaria trägt zwei verblasste hellgraue Beinringe und befindet sich optisch im Übergang zum Erwachsenen-Gefieder.

Internationale Bartgeierbeobachtungstage 2025

Ein besonderes Augenmerk gilt dem Internationalen Bartgeierbeobachtungstag am 11. Oktober, bei dem Beobachtungen aus dem gesamten Alpenraum gesammelt werden. Der LBV bittet um rege Teilnahme und Hinweise, die zur Ortung Bavarias beitragen könnten. Anmeldungen zur Beobachtung bitte an: bartgeier@lbv.de
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Entspannt und fit in den Abend: Bewegungskurse im Freilichtmuseum Amerang

Entspannt und fit in den Abend: Bewegungskurse im Freilichtmuseum Amerang

Amerang / Landkreis Rosenheim – Den Arbeitstag in der Atmosphäre des Freilichtmuseums Amerang ausklingen lassen und dabei etwas für Körper und Wohlbefinden tun, das ermöglichen zwei entspannte Bewegungskurse mit einfache Übungen aus Yoga und Pilates.

Am Donnerstag, 25. September, und Donnerstag, 23. Oktober, laden die Trainer Ingrid Lowka und Beatrix Dröge von 17 bis 18 Uhr zu einem Kurs im neuen Ausstellungsgebäude des Freilichtmuseums ein.
In entspannter Atmosphäre kombinieren sie Elemente aus Yoga und Pilates.
Vorkenntnisse sind nicht nötig. Der Schnupper-Kurs ist für alle Erwachsenen geeignet, für Neugierige, Neueinsteiger, Wiedereinsteiger oder Profis. Bitte eine eigene Matte mitbringen, wenn vorhanden und bequeme Kleidung anziehen. Kursgebühr: 16 Euro für beide Termine. Anmeldung bis Mittwoch, 24. September unter museum@flm-amerang.de oder telefonisch unter 08075/915090
(Quelle: Pressemitteilung Freilichtmuseum Amerang / Beitragsbild: In der besonderen Atmosphäre des neuen Ausstellungsgebäudes findet der Entspannungskurs statt. Copyright Bezirk Oberbayern, Freilichtmuseum Amerang.)

Starbulls Rosenheim stellen neue Mehrwegbecher vor

Starbulls Rosenheim stellen neue Mehrwegbecher vor

Rosenheim – Zum Saisonstart setzen die Starbulls Rosenheim auf mehr Nachhaltigkeit: Im ROFA-Stadion werden künftig Mehrwegbecher verwendet. Die Besonderheit: Das Design wurde gemeinsam mit den Fans entwickelt.

Die erste Serie zeigt Motive von fünf aktuellen Spielern sowie Maskottchen Wacki. Im Laufe der Saison sollen weitere Varianten folgen, sodass eine kleine Sammlerreihe entsteht. „Wir wollen Müll vermeiden und den Fans gleichzeitig ein besonderes Erlebnis bieten“, erklärt Marcus Thaller, 1. Vorstand des Vereins.

Mit der Umstellung ändern sich auch die Bechergrößen: Statt 0,4-Liter gibt es nun 0,5-Liter-Getränke. Der Bierpreis steigt von 4,10 Euro auf 5,20 Euro, mit Stadionkarte kostet er 4,95 Euro. Laut Verein bleibt der Literpreis damit weitgehend stabil, die Mehrkosten ergeben sich aus Reinigung und höherem Komfort.

Die Einführung wurde gemeinsam mit dem Premiumpartner Mitea umgesetzt. Die Starbulls sehen darin einen weiteren Schritt, Stadionbesuche moderner und umweltfreundlicher zu gestalten.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Christoph Sinzinger)

Kontrollen an der 193: Mehrere Festnahmen durch Bundespolizei

Kontrollen an der 193: Mehrere Festnahmen durch Bundespolizei

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn, Höhe Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) hat die Bundespolizei innerhalb kurzer Zeit mehrere gesuchte Personen aufgegriffen. Gleich dreimal mussten die Beamten Insassen in die Justizvollzugsanstalt Bernau bringen. In weiteren Fällen konnten Betroffene ihre Geldstrafen sofort begleichen und so eine Haft vermeiden.

Am Mittwoch (17.9.2025) wurde ein 49-jähriger Ungar festgenommen, der zunächst falsche Angaben zu seiner Identität machte. Ein Fingerabdruckabgleich ergab, dass er mit zwei Haftbefehlen gesucht wurde – wegen besonders schweren Diebstahls und einer offenen Geldstrafe. Da er den fälligen Betrag nicht zahlen konnte, muss er, nach den Angaben der Bundespolizei, insgesamt rund 14 Monate Haft antreten.

Bereits am Dienstag hatten die Beamten zwei weitere Männer ins Gefängnis gebracht. Ein 25-jähriger Italiener konnte Justizschulden von 4.800 Euro wegen eines Drogendelikts nicht begleichen und verbüßt nun eine 80-tägige Ersatzhaft. Ein 28-jähriger Ungar musste wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis 90 Tage Haft antreten, da er eine Strafe von 5.400 Euro nicht bezahlen konnte.

In drei weiteren Fällen konnten Betroffene ihre Geldstrafen noch vor Ort begleichen: Ein 53-jähriger bulgarischer Lkw-Fahrer zahlte rund 1.000 Euro wegen Trunkenheit im Verkehr. Ein 35-jähriger Belarusse überwies 2.800 Euro für einen zurückliegenden illegalen Aufenthalt. Ein 31-jähriger Nigerianer beglich 1.000 Euro Strafe wegen Verschaffens falscher Ausweise.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Tacherting: Feuerwehrjugend absolviert 24-Stunden-Übung

Tacherting: Feuerwehrjugend absolviert 24-Stunden-Übung

Tacherting / Landkreis Traunstein – Einmal wie echte Einsatzkräfte gefordert sein – das erlebten 17 Jugendliche bei einem 24-Stunden-Übungstag der Freiwilligen Feuerwehr Tacherting. Auf dem Programm standen acht realitätsnahe Szenarien, vom Brandeinsatz mitten in der Nacht bis zur Menschenrettung im Steilhang.

Als Unterkunft diente das Feuerwehrhaus, von wo aus die Jugendlichen rund um die Uhr zu Einsätzen alarmiert wurden. Neben technischen Übungen wie der Befreiung einer eingeklemmten Person, einem Chemieunfall oder einer vermissten Suche an der Alz spielte auch Teamarbeit eine zentrale Rolle. Unterstützt wurden die Jugendwarte Anna Bosch, Elisabeth Namberger und Stefan Baumgärtner von mehreren aktiven Feuerwehrlern.

Kommandant Walter Hofstetter lobte das Engagement: „So konnten wir einen hohen Lernerfolg erzielen und die Theorie ideal mit praktischen Erfahrungen verbinden.“ Neben dem Training kamen auch Gemeinschaft und Freizeitgestaltung nicht zu kurz. Am Ende zeigte sich die Feuerwehrjugend begeistert von den intensiven, aber lehrreichen 24 Stunden.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Feuerwehr Tacherting)

Eine Million Besucher beim Rosenheimer Herbstfest – Veranstalter zieht positive Bilanz

Eine Million Besucher beim Rosenheimer Herbstfest – Veranstalter zieht positive Bilanz

Rosenheim – Zwei Wochen voller Tradition, Stimmung und Genuss sind vorbei: Am Sonntag (15.9.2025) ging das Rosenheimer Herbstfest 2025 zu Ende. Der Wirtschaftliche Verband Rosenheim als Veranstalter spricht von einem erfolgreichen Verlauf – mit rund einer Million Besuchern und einer durchweg positiven Resonanz.

Nach Angaben des Wirtschaftlichen Verbands strömten rund eine Million Menschen auf das Festgelände. Vor allem an den Samstagen herrschte großer Andrang. Trotz der Besucherzahlen blieb die Atmosphäre entspannt und familiär. Polizei und Sicherheitsdienste berichten von einem ruhigen Verlauf mit nur wenigen Zwischenfällen.

Die Festwirte sowie die Schausteller zeigten sich zufrieden. „Volle Zelte, gut gelaunte Gäste und starke Umsätze prägten die Bilanz. Auch neue Angebote – von vegetarischen Spezialitäten über Churros bis hin zu zusätzlichen Fahr- und Spielgeschäften – fanden großen Anklang“, so der Wirtschaftliche Verband in seiner aktuellen Pressemitteilung.

Organisation und Infrastruktur

Gelobt wurde die Zusammenarbeit aller Beteiligten. Einsatzkräfte, Security, Reinigungsteams und ehrenamtliche Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Sicherheitskonzept, Logistik und medizinische Versorgung hätten sich erneut bewährt, so der Veranstalter.

Ausblick auf 2026

„Das Herbstfest 2025 war ein voller Erfolg – in jeder Hinsicht“, fasste Festleiter Klaus Hertreiter zusammen. Schon jetzt richtet sich der Blick auf das kommende Jahr, wenn Rosenheim vom 29. August bis 13. September 2026 erneut zum Feiern einlädt.
(Quelle: Pressemitteilung Wirtschaftlicher Verband / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)