Rosenheim: Streit am Kardinal-Faulhaber-Platz eskaliert

Rosenheim: Streit am Kardinal-Faulhaber-Platz eskaliert

Rosenheim – Am Dienstagnachmittag (9.9.2025) ist ein handfester Streit zwischen zwei Rosenheimern am Rosenheimer Kardinal-Faulhaber-Platz eskaliert. Nach Polizeiangaben gerieten ein 55-jähriger Mann und eine 45-jährige Frau aneinander.

Im Verlauf der Auseinandersetzung soll die Frau den Mann zunächst bespuckt und anschließend mit Bier aus einer Flasche bespritzt haben. Nachdem sie die Flasche entleert hatte, warf sie diese in Richtung des 55-Jährigen, der jedoch ausweichen konnte. Der Mann schlug daraufhin mit seiner Baseballcap zurück, worauf die Frau zu Boden stürzte.
Die alarmierte Polizei trennte die beiden Kontrahenten. Eine medizinische Versorgung war nicht notwendig. Ein Atemalkoholtest ergab bei der Frau über zwei Promille, beim Mann knapp ein Promille. Gegen beide Beteiligte wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: Polizei stoppt mehrere alkoholisierte Autofahrer

Rosenheim: Polizei stoppt mehrere alkoholisierte Autofahrer

Rosenheim – Gleich mehrere alkoholisierte Autofahrer hat die Rosenheimer Polizei in der Nacht auf Mittwoch (10..2025) bei Verkehrskontrollen aus dem Verkehr gezogen. Nach Polizeiangaben lagen die Alkoholwerte teils deutlich über den erlaubten Grenzen.

In der Rosenheimer Kaiserstraße wurde gegen 1.30 Uhr ein 38-jähriger Autofahrer aus dem Raum Wasserburg gestoppt. Ein Atemtest ergab knapp zwei Promille. Die Beamten ordneten eine Blutentnahme an, stellten den Führerschein sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr ein.

Bereits kurz zuvor, um 1.15 Uhr, kontrollierten die Beamten in der Äußeren Münchener Straße einen 49-jährigen Autofahrer aus Nürnberg. Bei ihm zeigte das Testgerät über 0,5 Promille an. Der Mann muss mit einem Bußgeldverfahren, Punkten in Flensburg und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen.

Auch in der Briançonstrasse zog die Polizei gegen 23.45 Uhr einen 38-jährigen Fahrer aus Wasserburg aus dem Verkehr. Ebenso wie in der Kufsteiner Straße, wo um 23.30 Uhr ein 31-jähriger Autofahrer aus Kufstein (Österreich) kontrolliert wurde, ergab der Test jeweils über 0,5 Promille. Beide Männer erwarten nun ein Bußgeldverfahren samt Punkten in Flensburg und Fahrverbot.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Rosenheim: Von der Mauer in die Zelle: Zwei Männer beschäftigen Polizei

Rosenheim: Von der Mauer in die Zelle: Zwei Männer beschäftigen Polizei

Rosenheim – Urinieren gegen eine Hausmauer und dazu ein lautstarker Besserwisser: In der Nacht auf Mittwoch (10. September 2025) hatte die Rosenheimer Polizei in der Stollstraße gleich mit zwei uneinsichtigen Männern zu tun.

Gegen 2.45 Uhr beobachteten Beamte zunächst einen 56-jährigen Rosenheimer, der seine Notdurft an einer Hauswand verrichtete. Während die Polizisten seine Personalien aufnahmen, mischte sich ein 34-Jähriger ein. Mit belehrenden Kommentaren störte er, nach den Angaben der Polizei, die Amtshandlung und ignorierte schließlich auch einen ausgesprochenen Platzverweis.
Da er sich zunehmend aggressiv verhielt, wurde der Mann zur Polizeiinspektion gebracht und musste die Nacht in einer Zelle verbringen. Für den 56-Jährigen wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Regenbogen über dem Rosenheimer Herbstfest

Regenbogen über dem Rosenheimer Herbstfest

Rosenheim – Ein besonderer Anblick erfreute am Dienstagabend (9.9.2025) viele  Rosenheimer: Gegen 19.15 Uhr spannte sich ein farbenprächtiger Regenbogen über weite Teile der Stadt – und sorgte dabei direkt neben dem weithin sichtbaren Riesenrad des Herbstfestes für ein stimmungsvolles Bild.

Regenbogen über Rosenheim. Foto: Hendrik Heuser

Ein prächtiger Regenbogen spannte sich am gestrigen Dienstagabend (9.9.2025) über die Stadt. Fotos: Hendrik Heuser

Der natürliche Farbbogen wirkte fast wie eine zusätzliche Attraktion des Volksfestes und tauchte nicht nur das Festgelände, sondern auch die Stadt in eine besondere Stimmung. Viele Menschen hielten den Moment spontan mit ihren Handykameras fest.
Mit Blick auf den Wetterhimmel lässt sich erahnen: Die letzten Tage des Rosenheimer Herbstfestes, das noch bis kommenden Sonntag dauert, könnten ebenfalls ein abwechslungsreiches Wetterprogramm bieten – zwischen Sonne, Wolken und vielleicht dem ein oder anderen Schauer.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: Hendrik Heuser)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 10. September.

Namenstag haben:  Carlo, Diethard, Isabel, Nikolaus, Nicolas,

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Matthew Rayan Phillippe (1974 – ist ein US-amerikanischer Schauspieler.)

– Guy Ritchie (1968 –  ist ein britischer Filmregisseur und Drehbuchautor.)

– Joe Perry (1950 –  ist ein US-amerikanischer Musiker, Leadgitarrist, Songwriter und Sänger der Rockband „Aerosmith“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1964: In Köln trifft der millionste Gastarbeiter der Bundesrepublik Deutschland, der Portugiese Armando Rodrigues de Sá, ein. Er erhält bei seiner Ankunft ein Moped als Geschenk.
  • 1991: Nirvana veröffentlicht mit Smells Like Teen Spirit die erste Singleauskopplung aus dem Album Nevermind. Der Song wird zur Hymne einer Generation und begründet den Siegeszug des Grunge.
  • 2023: Deutschland gewinnt die Basketball-Weltmeisterschaft 2023 gegen Serbien.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Rosenheimer Herbstfest: Nachdenkliche Töne beim Schausteller-Gottesdienst

Rosenheimer Herbstfest: Nachdenkliche Töne beim Schausteller-Gottesdienst

Rosenheim – Die Wiesn schlief noch, als sich am heutigen Dienstagvormittag (9.9.2025) Schausteller, Wirte und zahlreiche Ehrengäste in der Klosterkirche zum traditionellen Schausteller-Gottesdienst versammelten. Vertreten wurde Schaustellerseelsorger Sascha Ellinghaus diesmal von Pfarrer Martin Fuchs, der in seiner Predigt mahnende Worte fand: „Feiern ist zum Selbstzweck geworden.“

Der Schausteller-Gottesdienst hat beim Rosenheimer Herbstfest eine lange Tradition. Pfarrer Fuchs, Vorgänger von Ellinghaus, sprang kurzfristig ein, da dieser aktuell dienstlich in Rom weilt. Für Fuchs war es der erste Besuch am Herbstfest seit elf Jahren. „Es freut mich sehr, heute wieder da zu sein“, sagte er zum Auftakt.

Schaustellergottesdienst 2025. Fotos: Innpuls.me

Reinhold Frey, Vorsitzender des Wirtschaftlichen Verbandes, wurde mit einer Ehrenurkunde der Schausteller ausgezeichnet. Fotos. Innpuls.me

In seiner Predigt stellte er jedoch kritische Fragen zum Zeitgeist: Es gebe unzählige Gründe zu feiern, doch die Anlässe würden zunehmend in den Hintergrund treten. Einen Grund dafür sieht er in der fortschreitenden Technisierung – auch auf den Festwiesen. „Umso wichtiger ist es, die Menschen hinter den Fassaden zu sehen“, betonte er.

Weißwurstfrühstück als Treffpunkt

Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom Hamberger Viergesang. Für viele Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten bot er eine willkommene Auszeit vom Festtrubel. Anschließend ging es gemeinsam zum Weißwurstfrühstück bei Johann Auer. Hermann Tomczyk, Ehrenvorstand des Wirtschaftlichen Verbands, nutzte die Gelegenheit, den Schaustellern zu danken: Sie seien stets bereit, soziale Aktionen wie den Kindergartentag zu unterstützen. In diesem Jahr stellten sie zudem Lkws für Straßensperrungen beim Wiesneinzug und beim Erntedankfest bereit.

Dank und Auszeichnungen

Auch Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März griff die Worte von Pfarrer Fuchs auf. „Vieles geschieht heute zum Selbstzweck“, sagte er nachdenklich. Dies führe oft zu Undankbarkeit.
Mit dem bisherigen Verlauf des Herbstfestes zeigte sich Max Fahrenschon, Vorsitzender des Bayerischen Landesverbands der Marktkaufleute und Schausteller, zufrieden: „Es passt alles“.  Möglich sei das aber nur, weil alle zusammenhelfen würden.
Für Reinhold Frey, Vorsitzender des Wirtschaftlichen Verbands, gab es noch eine besondere Ehrung: Fahrenschon überreichte ihm einen Zinnkrug und eine Ehrenurkunde für langjährige Unterstützung und gute Zusammenarbeit.
(Quelle Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild/ Fotos: Karin Wunsam)

Ausstellung in der Galerie im Alten Rathaus Prien: Stellner und Schüler

Ausstellung in der Galerie im Alten Rathaus Prien: Stellner und Schüler

Prien / Landkreis Rosenheim – Die Ausstellung „Stellner und Schüler“  ist in der Galerie im Alten Rathaus Prien von Sonntag, 5. Oktober bis einschließlich Mittwoch, 19. November zu sehen. Der Holzbildhauer Hannes Stellner hat mit rund 30 seiner ehemaligen Schülern, diese Ausstellung mit älteren und neueren Arbeiten gestaltet.

Es ist eine Bestandsaufnahme und ein Blick in die Zukunft sowie eine Erinnerung an gemeinsames Bemühen. Über drei Jahrzehnte prägte Stellner als Lehrer an der Berufsfachschule für Holzschnitzerei und Schreinerei in Berchtesgaden eine Lehre, die weit über Technik hinausging. Im Zentrum stand das Erforschen von Form durch das Tun – ein Prozess, bei dem Denken und Handwerk untrennbar verbunden sind.

„Die Suche nach Gestalt geht über die Form.“ – Hannes Stellner

Form war für Stellner nicht bloß Ausführung, sondern Erfindung – errungen im Widerstand mit dem Material. Der Zugang zur Form begann für ihn stets im unmittelbaren Kontakt mit dem Werkstoff. Modellieren bedeutete das Spüren von Masse, Raum und Tiefe mit den eigenen Händen – Form als körperlich erfahrbarer, tastender und suchender Prozess. Sein Unterricht basierte auf einem klassischen Vokabular der Bildhauerei: Masse, Gleichgewicht, Tektonik, das Verhältnis von Volumen und Leervolumen, von Detail und Ganzem. Erst das handwerkliche Fundament schuf den Boden für konzeptuelle Tiefe. Stellners Ansatz war bewusst ein anderer als heute vielfach üblich: Die Idee sollte aus dem Machen erwachsen.

Kunst der ehemaligen Schüler im Mittelpunkt 

Im Zentrum der Ausstellung stehen vor allem die Werke seiner ehemaligen Schüler, und damit die vielfältigen Wege, die sie auf Basis seiner Lehre eingeschlagen haben. Sie zeigen, wie künstlerische Bildung gelingen kann, wenn sie Persönlichkeiten formt und Räume für eigenständiges Denken und Schaffen eröffnet.
Am Sonntag, 19. Oktober findet ab 14.30 Uhr ein Künstlergespräch in den Ausstellungsräumlichkeiten statt. Der Eintrittspreis pro Person liegt bei 4 Euro zuzüglich der geltenden Führungsgebühr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen und Reservierungsmöglichkeiten unter galerie@tourismus.prien.de und unter Telefon +49 8051 6905-17.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Hannes Stellner und seine ehemaligen Schülter präsentieren ihre Werke in der Galerie im Alten Rathaus. Die Arbeit mit jungen Menschen bedeutete für ihn nicht nur die Vermittlung von Technik, sondern vor allem die Begleitung auf dem Weg zur eigenen künstlerischen Haltung. Copyright Hannes Stellner)

Holzbrücke über die Mangfall wird aufgrund von Bauwerksprüfung Gesperrt

Holzbrücke über die Mangfall wird aufgrund von Bauwerksprüfung Gesperrt

Rosenheim – Der Turnersteg in Rosenheim (Holzbrücke über die Mangfall in Oberwöhr) wird am Mittwoch, 10 September gesperrt. Grund ist die jährliche, sicherheitsrelevante Bauwerksprüfung.

Die Prüfung findet zwischen 8 und etwa 16 Uhr statt. Nach Beendigung der Überprüfung wird der Turnersteg wieder freigegeben.
Fußgänger und Fahrradfahrer können den Mangfallradweg zwar nutzen, die Mangfall aber nicht überqueren. Die Sperrung erfordert eine weitläufige Umfahrung über die Hochfellnstraße oder die Äußere Münchener Straße.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Erfolgreiche ATA- und OTA-Absolventen bei der RoMed Berufsschule: fünf Staatspreise vergeben

Erfolgreiche ATA- und OTA-Absolventen bei der RoMed Berufsschule: fünf Staatspreise vergeben

Rosenheim – 22 Auszubildende der RoMed-Berufsfachschule für Anästhesie- und Operationstechnische Assistenten haben jetzt ihre Zeugnisse nach erfolgreicher Ausbildung entgegennehmen können. Dabei gab es fünf Staatspreise.

Pflegedienstleiter Sebastian Hirmer ging in seiner Laudatio besonders auf die Achtsamkeit ein. Gerade in dem sensiblen OP-Bereich, die meisten Patienten sind angespannt und bringen Ängste und Sorgen mit, ist ein sensibler und empathischer Umgang äußert wichtig. Die Anästhesie- und Operationstechnischen Assistenten leisten hier, neben den vorbereitenden und assistierenden Aufgaben mit den Chirurgen und Anästhesisten, einen wertvollen Beitrag. „Ihre Fachlichkeit ist mit entscheidend. Auch wenn sich viele Patienten nur ungenau an die Zeit im OP-Bereich erinnern können, bleibt ein bestimmtes Grundgefühl. Durch Ihre Professionalität und Fürsorglichkeit – wie heilsam kann es sein Trost zu spenden und ein Lächeln zu schenken – machen Sie den Unterschied. Seien Sie für die Menschen da, gerade dann, wenn sie es am meisten brauchen“, betonte der Pflegedienstleiter, der gleichzeitig auch die Glückwünsche der Pflegedirektion und Geschäftsführung überbrachte.

Absolventen stellten sich gestiegen Anforderungen

Schulleiter Lutz Krüger würdigte nicht nur die durchweg besonders guten Leistungen im theoretischen und fachpraktischen Teil der Ausbildung, sondern auch das Durchhaltevermögen der Absolventen. Als erster Jahrgang seit der Verstaatlichung der beiden Berufsbilder ATA und OTA mussten sie sich gestiegenen Anforderungen stellen. Die praktische Ausbildung erstreckte sich über mehrere Landkreise und erfolgte unter anderem in den vier RoMed Kliniken, den Schön Kliniken Vogtareuth und Bad Aibling, der Kreisklinik Ebersberg, dem Klinikum Landkreis Erding sowie den LaKuMed Kliniken in Landshut-Achdorf und Vilsbiburg.

Fünf Staatspreise bei 22 Absolventen


Heidi Kaupel, Klassenleiterin und stellvertretende Schulleiterin, rückte besonders die Wertigkeit der Berufe in den Fokus. Ausgebildete Anästhesie- und Operationstechnische Assistenten bilden eines der vielen Zahnräder, die den OP- und Anästhesiebetrieb in den Kliniken am Laufen halten. „Sie haben nun einen entscheidenden Meilenstein erreicht und stehen doch erst am Anfang des lebenslangen Lernens um ihre fachlichen und menschlichen Kompetenzen immer weiter auszubauen“, hob Kaupel in ihrer Ansprache hervor.
In der Feierstunde wurden neun Anästhesietechnische (ATA) und 13 Operationstechnische Assistentinnen und Assistenten (OTA) gebührend verabschiedet. Gesondert geehrt wurden die Absolventinnen Alica Egert, Lisa Marie Grüber, Louisa Hofstetter, Jana Lang und Sarah Luckenhuber, sie bekamen einen Staatspreis.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild:
Rundum strahlende Gesichter – der erste staatlich geprüfte Abschlussjahrgang der RoMed Kaupel (li) und Schulleiter Lutz Krüger (vordere Reihe, 1.v.r.), Copyright RoMed Kliniken)

Wanderspaß für Mensch und Hund: So funktioniert‘s

Wanderspaß für Mensch und Hund: So funktioniert‘s

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Eine Wandertour mit Hund ist für viele Hundehalter der Inbegriff einer gelungenen Auszeit. Doch nicht jeder Vierbeiner ist für solche Unternehmungen geeignet. Auch bei der Planung, etwa bei der Auswahl der Strecken und Unterkünfte, gibt es einiges zu beachten.

Ob Chihuahua oder Schäferhund, prinzipiell kann fast jeder gesunde Hund auf eine Wanderung gehen. „Hauptsächlich kommt es auf Faktoren wie Alter, Kondition und den Gesundheitszustand des Tieres an“, erklärt Nadine Regel, die als Sport- und Outdoorjournalistin regelmäßig auch in Wanderreportagen von Touren mit ihrem Hund berichtet. „Kurznasige Rassen wie Mops oder Bulldogge können aber zu Atemproblemen neigen und sind dann gerade bei warmem Wetter schnell überfordert. Auch ältere Tiere oder Hunde mit Gelenkproblemen sollten nicht mehr auf lange, anstrengende Etappen geschickt werden, sondern eher eine kurze Runde im entspannten Tempo drehen.“
Grundvoraussetzung fürs Wandern ist, dass der Hund Freude an Bewegung hat. Zudem sollte er längere Spaziergänge kennen. Wer aus dem Flachland kommt, sollte sich und den Hund bei Bergetappen langsam an die ungewohnten Steigungen gewöhnen.

Streckenwahl mit Augenmaß

Die Strecken hängen ganz vom Fitnesslevel von Mensch und Tier ab. „Wenn man eine mehrtägige Tour plant, sollte man mit eher moderaten Etappen von zehn bis 20 Kilometern pro Tag starten“, so die Expertin. „Eine Rolle spielen dabei natürlich auch Höhenmeter und der Untergrund. Schotterwege oder felsiges Gelände können ungewohnt für den Hund sein. Es gibt für solches Gelände auch spezielle Hundeschuhe, die die Pfoten schützen. Daran sollte der Hund aber schon im Vorfeld der Wanderung gewöhnt werden.“

Eine passende Strecke finden


Ideal ist eine Strecke über gut ausgeschilderte Wanderwege. „Glücklicherweise haben wir davon in Deutschland sehr viele“, sagt Regel. „Ob im Bayerischen Wald, im Harz, in der Sächsischen Schweiz oder im Allgäu: Hundefreundliche Strecken und abwechslungsreiche Natur finden wir überall.“ Hundehalter sollten sich aber vorab informieren, ob der gewählte Wanderweg in einem Nationalpark oder Naturschutzgebiet liegt. Hier gilt oft eine Leinenpflicht.
Die Leine empfiehlt die Expertin aber auch grundsätzlich für schwieriges Gelände: „Das macht es auch für den Hund sicherer. Außerdem sollte man seinen Hund an der kurzen Leine führen, wenn es zu Kontakt mit Kühen kommt, weil etwa eine Weide überquert werden muss. Dann hält man am besten viel Abstand und führt den Hund auf der kuhabgewandten Seite. Besser ist es aber immer, wenn man auf dem Weg bleiben kann und die Weide umgeht.“

Die passende Unterkunft

Neben der Strecke will auch die Unterkunft sorgsam gewählt sein. Nicht alle Berghütten oder Pensionen heißen Hunde in ihren Räumen willkommen. Auf der Website oder per Anfrage lässt sich das vorab schnell klären. Am besten sucht man gezielt nach hundefreundlichen Unterkünften und passt auch die Packliste den Bedürfnissen des Vierbeiners an: „Es ist hilfreich, wenn man dem Hund für die Übernachtungen seine Decke einpackt“, rät Regel. „Das vermittelt ihm sofort Vertrauen: Hier ist sein Platz. Gerade wenn viele Menschen oder auch andere Hunde vor Ort sind, fällt es manchem Vierbeiner schwer, sich zu entspannen.“ Wenn die Strecke es erlaubt, bietet sich alternativ eine Übernachtung im Zelt an.

Packliste für Mensch und Hund

Neben der eigenen Ausrüstung ist ein kleines Hundepaket im Rucksack ratsam. Dazu zählen:

  • Ausreichend Wasser und ein (faltbarer) Napf
  • Futter und Snacks
  • Erste-Hilfe-Set für Hunde, inklusive Zeckenzange, Prophylaxe gegen Parasiten, Maulkorb und Verbandsmaterial
  • Optional: Hundebergeversicherung etwa beim Deutschen Alpenverein, falls der Hund geborgen werden muss
  • Pfotenpflege, etwa Vaseline und schützende Hundeschuhe (präventiv oder bei Verletzung)
  • Hundemarke mit Telefonnummer oder Tasso-Plakette; optional GPS-Tracker, falls der Hund entläuft
  • Lange und kurze Leine, Geschirr, optional eine Leine mit Ruckdämpfer zum Einhängen in den Gurt
  • Hundekotbeutel

„Mittlerweile gibt es sogar kleine Hunderucksäcke, die ein bisschen aussehen wie Satteltaschen für ein Fahrrad“, erklärt die Buchautorin. „Wenn so ein Rucksack gut sitzt, der Hund daran gewöhnt und das Gewicht gleichmäßig verteilt ist, kann der Vierbeiner einen Teil seiner Ausrüstung selbst tragen.“

Gemeinsames Naturerlebnis

Wanderungen mit Hund fördern die Bindung und bieten schöne Naturerlebnisse. Das funktioniert aber nur, wenn man dabei Rücksicht auf andere Wanderer, Tiere und die Natur nimmt. Zentral für ein entspanntes Gelingen ist, dass man sich und den Hund gut vorbereitet und auch unterwegs die körperlichen Grenzen im Blick behält.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Red Bull – Bora – hansgrohe Nachwuchs triumphiert in Italien und der Schweiz

Red Bull – Bora – hansgrohe Nachwuchs triumphiert in Italien und der Schweiz

Raubling / Italien / Schweiz – In den vergangenen Tagen hat das Rennradnachwuchsprogramm von Red Bull – Bora – hansgrohe mit Erfolgen in Italien und der Schweiz seine Ausnahmestellung im Profiradsport untermauert.


Beim traditionsreichen Etappenrennen Giro della Regione Friuli Venezia Giulia belohnte sich Lennart Jasch für eine starke Vorstellung auf der Abschlussetappe mit einem Solosieg. Der junge Deutsche hatte im Finale attackiert und überquerte am Ende mit 31 Sekunden Vorsprung auf den Kolumbianer Santiago Umba die Ziellinie. Jasch hatte dabei doppelten Grund zum Jubeln, denn sein Vorsprung reichte aus, um auch die Führung in der Gesamtwertung zu übernehmen.
„Ich habe attackiert, bin mit ein paar anderen Fahrern in den letzten Anstieg hineingefahren und habe dort einfach alles gegeben. Oben war ich dann allein – und da wusste ich: Jetzt muss ich es durchziehen. Als mir klar wurde, dass ich das Ding wirklich gewinne, war das ein unbeschreibliches Gefühl“, erklärte Lennart Jasch im Ziel des viertägigen Etappenrennens. Für die 2025 neu gegründete U23-Equipe der Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies war es bereits der siebte Saisonsieg.

Erste drei Plätze in der Schweiz gesichert

Nur wenige Minuten später setzten auch die Fahrer der Red Bull – Bora – hansgrohe U19-Mannschaft grenke – Auto Eder die Erfolgsserie des Teams fort. Nach einer intensiven Schlussetappe sicherte sich der 16-jährige Deutsche Karl Herzog den Gesamtsieg beim Grand Prix Rüebliland in der Schweiz. Das Besondere: Neben Herzog standen auch dessen Teamkollegen Noah Lindholm Møller Andersen (Zweiter, Dänemark) und Georgs Tjumins (Dritter, Lettland) auf dem Podium. Es war das erste Mal in der Geschichte des Junioren-Etappenrennens, dass dies einer Mannschaft gelang. Die grenke – Auto Eder Mannschaft steht damit bereits bei 31 Saisonsiegen.
„Das ist mein bisher größter Sieg. Die Gesamtwertung hier zu gewinnen, ist ein wichtiger Schritt – und ein Erfolg, der mir viel Motivation und Selbstvertrauen gibt. Mir ist aber auch wichtig, dass es kein Einzelsieg war, sondern eine unglaubliche Teamleistung. Wir haben alle drei Etappen gewonnen und stehen auf den ersten drei Plätzen der Gesamtwertung – das ist einfach richtig cool“, freute sich Karl Herzog. Bemerkenswert: Karls Bruder Emil – heute WorldTour-Profi bei Red Bull – Bora – hansgrohe – hatte den Grand Prix Rüebliland im Jahr 2022 gewonnen.

Ein „unglaubliches Wochenende“

John Wakefield, Director of Development bei Red Bull – Bora – hansgrohe, ist dementsprechend stolz auf die Erfolge seiner Talente: „Ein unglaubliches Wochenende für unser Programm. Was mich besonders freut: Unsere verbesserten Strukturen im Development-Bereich zeigen Wirkung – nicht nur durch Erfolge im Rennen, sondern auch durch eine nachhaltige Weiterentwicklung unserer Talente. Darauf können wir für die Zukunft weiter aufbauen.“
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls-Nachwuchs erlebt Sieg und Niederlage

Starbulls-Nachwuchs erlebt Sieg und Niederlage

Rosenheim – Für die Nachwuchsmannschaften der Starbulls Rosenheim stand ein intensives Wochenende auf dem Programm. Während die U17 einen erfolgreichen Auftakt in die Punktrunde feierte, erlebte die U20 in ihren beiden Heimspielen gegen den Krefelder EV ein Wechselbad der Gefühle.

Die U20 empfing am Wochenende den Krefelder EV im ROFA-Stadion. Am Samstag musste sich die Mannschaft trotz engagierter Leistung klar mit 0:3 geschlagen geben. Am Sonntag entwickelte sich dann ein echtes Nervenspiel. Lange lag das Team mit 0:1 zurück, ehe Luis Gerhofer in letzter Sekunde den erlösenden Ausgleich zum 1:1 erzielte und die Partie in die Verlängerung schickte. Da auch dort keine Entscheidung fiel, musste das Penaltyschießen herhalten – hier hatten die Gäste das bessere Ende für sich. Trotz der Niederlage zeigte die U20 Moral und Kampfgeist, was für die kommenden Aufgaben Hoffnung macht.

U17: Auftakt nach Maß gegen Deggendorf

Für die U17 begann am Samstag die neue Punktrunde – und das mit einem Sieg. Gegen Deggendorf entwickelte sich eine hart umkämpfte Partie, die bis zum Schluss spannend blieb. Erst in der entscheidenden Phase brachte Luca Kempf mit seinem Treffer zum 4:3 die Starbulls endgültig auf die Siegerstraße. Mit den ersten drei Punkten im Gepäck kann die U17 nun selbstbewusst in die nächsten Spiele gehen.

U13 und U15 waren aktiv


Auch die U13 war am Wochenende aktiv und nahm an einem Turnier in Bad Tölz teil. Gegen München musste sich das Team geschlagen geben, feierte jedoch klare Siege gegen Peiting (4:0) und Reichersbeuern (11:0). Im Duell mit Gastgeber Bad Tölz erkämpfte sich die Mannschaft ein verdientes Unentschieden. Formularende
Die U15 nutzte das Wochenende für Freundschaftsspiele gegen die Rookies München und die Tölzer Löwen. Mit einer starken Leistung sicherten sich die jungen Starbulls klare Erfolge mit einem 11:0-Sieg gegen Tölz und einem 6:1-Sieg gegen München und zeigten sich bereits in guter Frühform.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Copyright: Starbulls Rosenheim e.V.)