Streit nach Parkmanöver eskaliert in Rosenheim

Streit nach Parkmanöver eskaliert in Rosenheim

Rosenheim – Ein kurzer Halt am Straßenrand hat am Heiligabend in Rosenheim zu einer handfesten Auseinandersetzung geführt. Mehrere Personen gingen dabei aufeinander los, die Polizei musste einschreiten.

Gegen 12.45 Uhr parkte ein 29-jähriger Autofahrer aus Rosenheim sein Fahrzeug kurz in der Münchener Straße. Sein 55-jähriger Beifahrer, ebenfalls aus Rosenheim, stieg aus, um schnell in einem nahegelegenen Geschäft einzukaufen.

Ein 19-jähriger Autofahrer aus Dornbirn (Österreich), der mit seinem Pkw ebenfalls in der Münchener Straße stand, fühlte sich, nach den Angaben der Polizei,  durch das Parkmanöver gestört. Nach seinem Empfinden unterschritt der Rosenheimer Autofahrer den nötigen Sicherheitsabstand zu seinem Fahrzeug. Daraufhin stiegen der 19-Jährige sowie weitere Mitfahrer aus dem Auto aus Österreich aus und stellten die beiden Rosenheimer zur Rede.
Aus dem Wortwechsel entwickelte sich ein lautstarker Streit, der schließlich eskalierte. Die beteiligten Personen gingen mit den Fäusten aufeinander los. Der 19-jährige Österreicher erlitt dabei eine blutende Wunde, die beiden Rosenheimer erlitten Prellungen. Eine medizinische Versorgung vor Ort war jedoch nicht erforderlich.

Im Anschluss begab sich der 19-Jährige zum Fahrzeug des Rosenheimers und schlug einen Außenspiegel ab. Mehrere Einsatzkräfte der Polizei Rosenheim konnten die Situation beruhigen. Gegen die Beteiligten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schafbestand in Bayern sinkt weiter

Schafbestand in Bayern sinkt weiter

Fürth / Bayern – Weniger Tiere, fast gleich viele Betriebe: In Bayern ist der Schafbestand im vergangenen Jahr erneut zurückgegangen. Neue Zahlen des Landesamts für Statistik zeigen, wie sich die Situation entwickelt hat.

Nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden zum Stichtag 3. November 2025 in Bayern rund 262 000 Schafe gehalten. Das sind etwa 11 000 Tiere weniger als im Jahr zuvor und entspricht einem Rückgang von 4,0 Prozent. Gleichzeitig zählte die Statistik rund 2 140 schafhaltende Betriebe – nahezu genauso viele wie im Vorjahr.
Im Durchschnitt hielt jeder Betrieb im Jahr 2025 etwa 122 Schafe. Damit liegt die Zahl pro Betrieb um rund fünf Tiere unter dem Wert von 2024. Schafe spielen in Bayern unter anderem eine wichtige Rolle bei der Pflege der Kulturlandschaft sowie bei der Erzeugung von Fleisch, Milch und Wolle.

Besonders deutlich ging im Jahresvergleich die Zahl der sogenannten anderen Mutterschafe ohne Milchschafe zurück. Sie sank um 4,7 Prozent auf rund 185 900 Tiere. Das entspricht einem Minus von etwa 9 200 Tieren.

Einen leichten Zuwachs verzeichneten dagegen die Schafböcke zur Zucht: Ihre Zahl stieg um 6,3 Prozent auf rund 4 400 Tiere. Auffällig ist zudem die Entwicklung in der Kategorie der „anderen Schafe“. Hier gab es einen starken Anstieg um 125,5 Prozent, der laut Statistik auf Umwidmungen einzelner größerer Betriebe hinsichtlich des Nutzungszwecks zurückzuführen ist.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 26. Dezember
Es ist der 360. Tag des gregorianischen Kalenders (der 361. in Schaltjahren), somit bleiben fünf Tage bis zum Jahresende.

Namenstag haben: Richlinde, Stephanus, Etienne, Vincenta

3 bekannte Geburtstagskinder:

Lars Ulrich (1953 – ist ein dänisch-US-amerikanischer Schlagzeuger, der zusammen mit James Hetfield Gründungsmitglied der weltweit erfolgreichen Heavy-Metal-Band „Metallica“  ist.)

Jared Leto (1971 – ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Oscar-Preisträger.)

José Ramos-Horta (1949 – ist ein osttimoresischer Politiker, Präsident von Osttimor und für seine Bemühungen um eine friedliche Beendigung des Osttimor-Konflikts Träger des Friedensnobelpreises 1996)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1888: Mit dem Färöischen Weihnachtstreffen keimt die dortige Nationalbewegung auf. In der Geschichte der Färöer entsteht der Wunsch nach eigener Sprache und Unabhängigkeit von dänischer Herrschaft.
  • 1999: Der Orkan Lothar verwüstet mit über 200 km/h Teile Nord- und Westeuropas und kostet über 100 Menschenleben.
  • 2015: Das Gravitationswellenereignis GW151226 wird vom LIGO um 03:38 UTC detektiert. Es ist das zweite, direkt gemessene und wissenschaftlich bestätigte Signal einer Gravitationswelle.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner)
Höchste Auszeichnung: Rudi Angermaier zum Ehrenvorstand ernannt

Höchste Auszeichnung: Rudi Angermaier zum Ehrenvorstand ernannt

Hohenaschau / Landkreis Rosenheim – Beim Adventhoagascht 2025 hat der Trachtenverein D’ Griabinga Hohenaschau (Landkreis Rosenheim) einem seiner verdienstvollsten Mitglieder die höchste Auszeichnung des Vereins verliehen: Rudi Angermaier wurde für seine langjährigen Verdienste um das Vereinsleben zum Ehrenmitglied ernannt.

Die Laudatio hielt Erster Vorstand Claus Reiter, der in seiner Ansprache Angermaiers jahrzehntelanges Engagement, seine Verlässlichkeit und seine Verbundenheit zur Trachtensache würdigte. Gemeinsam mit dem Zweiten Vorstand Michael Stein überreichte er die Ehrenurkunde und das besondere Ehrenzeichen des Vereins.
Rudi Angermaier kann auf 40 Jahre Ausschussarbeit zurückblicken. Seit 1985 hat er zahlreiche Funktionen übernommen, darunter Vereinsdiener, 1. und 2. Vorplattler, Beisitzer, 3. Vorstand, 1. Jugendleiter sowie seit 2012 2. Kassier. Zudem leitete er zwei Festlichkeiten als Festleiter: 2009 das 125-jährige Gründungsfest und 2024 das 140-jährige Jubiläum, das zugleich als 86. Gaufest des Chiemgau-Alpenverbands ausgerichtet wurde.

Für sein Engagement erhielt Angermaier bereits die 25-jährige Mitgliedschaftsauszeichnung des Vereins (2008) sowie das Gauverdienstzeichen des Chiemgau-Alpenverbandes in Silber (2015). Mit der Ehrenmitgliedschaft würdigt der Trachtenverein D’ Griabinga Hohenaschau nun ein Lebenswerk im Dienst von Brauchtum, Gemeinschaft und Vereinsarbeit.
(Quelle: Artikel: H. Reiter / Foto: H. Reiter)

Stern und Stern-Laternen-Weg in Aschau im Chiemgau

Stern und Stern-Laternen-Weg in Aschau im Chiemgau

Aschau im Chiemgau – Der Stern-Laternen-Weg entlang der Prien und der große Stern am Hohenaschauer Schlossturm (Landkreis Rosenheim) sorgen auch in diesem Jahr während der Adventszeit für eine besondere Atmosphäre. Insgesamt 50 individuell gestaltete Sternlaternen, gefertigt von Schülern der Franziska-Hager-Mittelschule Prien und engagierten Bürgern, säumen den Weg zwischen dem Aschauer Kurpark und dem Fuße des Schlosses.

Die Laternen begleiten die Besucher auf ihrem Spaziergang und führen symbolisch zum strahlenden Stern am Schlossturm. Dieser steht für die Vorfreude auf die Adventszeit und den Optimismus für das kommende Jahr 2026. Der Stern-Laternen-Weg ist damit nicht nur eine Lichtinstallation, sondern auch ein Ausdruck von Gemeinschaft, Kreativität und festlicher Stimmung.

Der Stern-Laternen-Weg und der große Stern am Schlossturm sind bis zum 6. Januar 2026 zu sehen. Weitere Informationen gibt es bei der Tourist Info Aschau i.Chiemgau unter Tel. 08052/90490 oder online unter www.aschau.de
(Quelle: Pressemitteilung Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: H. Reiter)
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Abschusszahlen für Bayern 2024/2025 liegen vor – PETA kritisiert Jagdpraxis

Abschusszahlen für Bayern 2024/2025 liegen vor – PETA kritisiert Jagdpraxis

München / Stuttgart – Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie hat die Abschusszahlen für das Jagdjahr 2024/2025 veröffentlicht. Demnach wurden in Bayern 122.905 Füchse getötet – mehr als jemals zuvor. Auch andere Tierarten wie Dachse und Waschbären verzeichneten hohe Abschusszahlen. Die Tierrechtsorganisation PETA kritisiert die Praxis scharf.

Peter Höffken, Fachreferent bei PETA, erklärte: „Es ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass die Fuchsjagd unnötig ist. Doch während Luxemburg deshalb dieses Jahr sein zehnjähriges Jubiläum des Fuchsjagdverbotes feiert, werden in Bayern Jahr für Jahr völlig sinnlose Fuchsmassaker durchgeführt. Es gibt überhaupt keinen Grund, die Tiere zu bejagen. Sie sind wichtig für den Erhalt eines gesunden Ökosystems und dürfen nicht der Ausübung einer Freizeitbeschäftigung zum Opfer fallen. Die Landespolitik muss endlich handeln und die Massentötungen von Füchsen und anderen Tierarten stoppen.“

PETA fordert die Landesregierung in einer aktuellen Pressemitteilung auf, Füchse und andere Beutegreifer von der Liste der jagdbaren Arten zu streichen.
(Quelle: Pressemitteilung PETA / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Kuscheltiere für Kinder in der Ukraine: Teddy Baer Toss der Starbulls Rosenheim

Kuscheltiere für Kinder in der Ukraine: Teddy Baer Toss der Starbulls Rosenheim

Rosenheim – Kurz vor Weihnachten setzten die Starbulls Rosenheim erneut ein Zeichen der Menschlichkeit. Beim Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden am 19. Dezember fand der beliebte Teddy Bear Toss statt. Fans wurden eingeladen, Kuscheltiere mit ins Stadion zu bringen und damit Kindern in der Ukraine ein Lächeln zu schenken.

Die gesammelten Kuscheltiere werden an Athletes for Ukraine e.V. übergeben. Der Verein bringt die Spenden persönlich direkt in die Ukraine, wo sie an Kinder verteilt werden, die besonders stark von den Folgen des Krieges betroffen sind. Jede Spende kommt somit genau dort an, wo sie gebraucht wird.

Vor Ort unterstützte Tobias Schweinsteiger die Aktion mit seiner Anwesenheit. Jonah Werner, Sprecher von Athletes for Ukraine e.V., betonte: „Diese Aktion zeigt eindrucksvoll, wie viel Kraft Solidarität haben kann. Jeder Teddy steht für Mitgefühl und Hoffnung. Für die Kinder in der Ukraine sind diese Kuscheltiere weit mehr als ein Geschenk – sie sind ein Zeichen, dass sie nicht vergessen werden. Wir danken den Starbulls Rosenheim und ihren Fans von Herzen.“

Neben Sachspenden wie Kuscheltieren ist auch finanzielle Unterstützung ein wichtiger Bestandteil der Vereinsarbeit. Wer die laufenden Hilfsprojekte unterstützen möchte, kann dies jederzeit über die Vereinswebsite tun: www.athletes-for-ukraine.org.
(Quelle: Pressemitteilung Athletes für Ukraine / Beitragsbild: Copyright Athletes für Ukraine)
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Gaufest prägt das Trachtenjahr der Rembocher Trachtler

Gaufest prägt das Trachtenjahr der Rembocher Trachtler

Traunstein – Das Gaufest 2025 war das wichtigste Ereignis für den GTEV Eschenwald Rettenbach. Trotz des gelungenen Festes gab es Kritik an Abläufen des Gauverbandes 1. Vorstand Franz Maier erklärte: „Wir dürfen auf ein erfolgreiches Gaufest 2025 zurückblicken. Das Verhältnis ist mit dem Gau derzeit angespannt, da es im Nachgang Ärger mit dem Kauf der Festzeichen für die Teilnehmer gab.“ Festleiter Simon Schreiber ergänzte: „Es ist schon ärgerlich, wenn Versprechen nicht gehalten werden und Verantwortliche die eigene Satzung nicht kennen. Pro Teilnehmer haben wir versehentlich einen Euro zu viel abgerechnet, dieses Geld werden wir allen Vereinen zurückerstatten.“

Die turnusmäßigen Neuwahlen verliefen reibungslos. Franz Maier bleibt Vorstand, Daniel Schmalzbauer 2. Vorstand, Vinzenz Jobst Schriftführer, Michael Maier 2. Schriftführer, Ramona Maier Kassenwartin und Martina Huber 2. Kassenwartin. Weitere Ämter und Funktionen, darunter Jugendleiter, Theaterverantwortliche und Revisoren, wurden bestätigt. Das Amt der Trachtenwartin und des 2. Fähnrichs bleibt derzeit unbesetzt.

Bei den Neuwahlen des GTEV Eschenwald Rettenbach wurde die Vorstandschaft in ihrem Ämtern bestätigt. Foto: Hubert Hobmaier

Bei den Neuwahlen des GTEV Eschenwald Rettenbach wurde die Vorstandschaft in ihrem Ämtern bestätigt. Fotos: Copyright Hubert Hobmaier

Bereits jetzt richtet der Verein den Blick auf 2027: Zum 100-jährigen Jubiläum ist eine Festwoche von 30. April bis 6. Mai geplant, inklusive Festsonntag, Bulldogtreffen der Feuerwehr Kammer und einem Waldtag. Franz Maier betonte: „Dank Unterstützung von Peter Parzinger und Familie Stuhlreiter wird hoffentlich bald die Festwiese entstehen.“

Zahlreiche Veranstaltungen im Vereinsjahr 2025

Im Vereinsjahr 2025 beteiligten sich die Trachtler an zahlreichen Veranstaltungen wie Maibaumaufstellen, Frühlingsfesteinzug, Gautrachtenwallfahrt, Dorfhoagart und Volkstrauertag. Schriftführer Vinzenz Jobst präsentierte Ehrenurkunden des Gauverbandes und ein Fahnenband des Landkreises Traunstein für die Gaufestorganisation.
Der Verein zählt aktuell 317 Mitglieder, davon 33 Kinder im Trachtennachwuchs. Die Theatergruppe umfasst 15 Mitglieder, die Röckefrauen 35 Personen. Für ihre Restaurierung der Maibaum-Motivtafeln erhielt Toni Kallsperger einen Geschenkkorb als Dank.

Außerdem wurden den Mitgliedern die historische Vereinsfahne von 1933 und zwei alte „Taferln“ gezeigt. Über die Restaurierung oder Konservierung der Fahne soll in der Frühjahrsversammlung entschieden werden.

Für 2026 stehen bereits weitere Aktivitäten fest: ein Starkbierfest zusammen mit den Faschingsfreunden Blau-Weiß Kammer, ein Vereinsausflug mit der Feuerwehr Kammer sowie die Teilnahme am Trachtenfest in Truchtlaching.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Hubert Hobmaier)

Alleinbeteiligter Unfall auf der Staatsstraße 2093

Alleinbeteiligter Unfall auf der Staatsstraße 2093

Frasdorf / Landkreis Rosenheim – Am Nachmittag des 24. Dezember 2025 gegen 16:25 Uhr kam es auf der Staatsstraße 2093 zwischen Frasdorf und Wildenwart (Landkreis Rosenheim) zu einem Verkehrsunfall. Ursache war eine schnee- und eisglatte Fahrbahn.

Eine 20-jährige Fahrerin kam mit ihrem Fahrzeug, nach den Angaben der Polizei, wegen nicht angepasster Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn ab. Das Auto überschlug sich und blieb auf dem Dach in der angrenzenden Wiese liegen.
Die Fahrerin konnte sich selbstständig und unverletzt aus dem Pkw befreien. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen.

Für die Bergung und die Unfallaufnahme musste die Freiwillige Feuerwehr Wildenwart den Verkehr auf der Staatsstraße etwa 45 Minuten lang umleiten.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien /  Beitragsbild: Symbolfoto re)

Weihnachten im Kreise der Familie – Aktuellen Zahlen aus dem Mikrozensus 2024

Weihnachten im Kreise der Familie – Aktuellen Zahlen aus dem Mikrozensus 2024

Fürth / Bayern – Weihnachten gilt als Fest der Familie. Aktuelle Zahlen aus dem Mikrozensus 2024 zeigen, wie Familien mit Kindern und Alleinlebende in Bayern leben – und wie stabil viele Strukturen seit Jahren sind.

In Bayern gibt es im Jahr 2024 insgesamt rund 1,9 Millionen Familien mit Kindern. In vier von fünf Familien (79 Prozent beziehungsweise 1,5 Millionen) leben Kinder mit einem Elternpaar zusammen. Jede fünfte Familie (21 Prozent oder rund 400.000 Familien) besteht aus einem alleinerziehenden Elternteil mit Kindern. Diese Verteilung ist seit 15 Jahren nahezu unverändert: Bereits 2009 lebten 80 Prozent der Familien in Paarhaushalten und 20 Prozent bei Alleinerziehenden. Zu den Paarfamilien zählen sowohl verheiratete als auch unverheiratete sowie gleich- und gemischtgeschlechtliche Paare.

Minderjährige machen 17 Prozent der Bevölkerung aus

Insgesamt leben 2024 gut 3,2 Millionen Kinder in Bayern, davon rund 2,2 Millionen unter 18 Jahren. Minderjährige stellen damit 17 Prozent der bayerischen Bevölkerung. Der überwiegende Teil dieser Kinder wächst in Paarfamilien auf (87 Prozent). Besonders hoch ist dieser Anteil bei sehr jungen Kindern: 95 Prozent der unter Dreijährigen leben mit einem Elternpaar zusammen. Rund fünf Prozent der Kleinkinder unter drei Jahren wachsen bei nur einem Elternteil auf. Insgesamt leben 289.000 minderjährige Kinder mit einem alleinerziehenden Elternteil, das entspricht 13 Prozent.

Die meisten Kinder haben Geschwister

71 Prozent der Kinder in Bayern wachsen mit mindestens einem Geschwisterkind auf. Fast jedes zweite Kind (47 Prozent) hat einen Bruder oder eine Schwester, knapp jedes vierte (24 Prozent) lebt mit zwei oder mehr Geschwistern zusammen. Diese Verteilung hat sich im Vergleich zu 2009 kaum verändert. Kinder von Alleinerziehenden sind häufiger Einzelkinder: 49 Prozent haben keine Geschwister. Rund 36 Prozent leben mit einem Geschwisterkind zusammen, etwa 15 Prozent mit zwei oder mehr.

Jeder Fünfte lebt allein

Neben Familien mit Kindern nimmt auch die Zahl der Alleinlebenden weiter zu. Im Jahr 2024 leben knapp 2,7 Millionen Menschen in Bayern allein, das entspricht rund 20 Prozent der Bevölkerung. 2009 lag dieser Anteil noch bei 18 Prozent. Männer und Frauen sind insgesamt ähnlich häufig alleinlebend, unterscheiden sich jedoch im Alter: Unter 35 Jahren leben häufiger Männer allein, in höheren Altersgruppen überwiegen Frauen. So wohnen 2024 rund 559.000 Menschen ab 75 Jahren allein, davon sind 76 Prozent weiblich.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Das ändert sich 2026 für Autofahrer

Das ändert sich 2026 für Autofahrer

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Neues Jahr, neue Regeln: 2026 bringt für Autofahrer in Deutschland und im Ausland einige Änderungen mit sich. Vom digitalen Führerschein über neue Umweltvorgaben bis hin zu abweichenden Vorschriften im Urlaub – der ADAC gibt einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen.

Digitaler Führerschein kommt

Ende 2026 soll in Deutschland der digitale Führerschein eingeführt werden. Er kann dann über das Smartphone vorgezeigt werden und ergänzt den bisherigen Kartenführerschein, ersetzt ihn aber nicht. Innerhalb der EU ist der Start eines einheitlichen digitalen Führerscheins erst für das Jahr 2030 geplant.
Umtausch alter Kartenführerscheine

Beim Führerscheinumtausch steht 2026 ein neuer Stichtag an: Bis zum 19. Januar müssen die ersten Kartenführerscheine umgetauscht sein. Maßgeblich ist nun das Ausstellungsjahr. Betroffen sind zunächst Führerscheine, die zwischen 1999 und 2001 ausgegeben wurden. Die meisten Papierführerscheine wurden bereits umgetauscht, für vor 1953 Geborene gilt eine Frist bis 2033.

CO₂-Preis steigt weiter

Die CO₂-Abgabe auf Benzin und Diesel erhöht sich auch 2026. Künftig wird der Preis über die Versteigerung von Emissionszertifikaten gebildet. Bis 2028 soll er zwischen 55 und 65 Euro pro Tonne liegen, danach vollständig vom Markt bestimmt werden. Nach ADAC-Angaben könnte die Abgabe um bis zu drei Cent pro Liter Benzin und etwas mehr als drei Cent pro Liter Diesel steigen. Der tatsächliche Spritpreis hängt jedoch weiterhin stark von anderen Faktoren wie dem Ölpreis ab.

Neue Abgasnormen für Neuwagen

Ab Januar 2026 gilt für neu zugelassene Pkw die zweite Stufe der Abgasnorm Euro 6e. Sie ist ein Zwischenschritt zur neuen Abgasnorm Euro 7, die ab dem 29. November 2026 für neu entwickelte Pkw verbindlich wird. Für alle Neuzulassungen greift Euro 7 dann ab Ende 2027. Die neue Norm sieht unter anderem eine genauere Erfassung ultrafeiner Partikel vor und bezieht erstmals auch den Abrieb von Reifen und Bremsen mit ein.

Höhere Pendlerpauschale

Bereits zu Jahresbeginn wird die Pendlerpauschale auf 38 Cent ab dem ersten Kilometer angehoben. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Arbeitsweg mit dem Auto, dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt wird. Ziel ist eine stärkere steuerliche Entlastung von Berufstätigen.

Zufahrtsbeschränkungen in Österreich

In Österreich sind verkehrsbeschränkte Zonen nach italienischem Vorbild geplant. Wien und weitere Städte wollen Zufahrtskontrollen für Innenstädte einführen. Die Einfahrt soll künftig per Kamera überwacht werden, erlaubt ist sie dann nur noch für Berechtigte wie Anwohner, Einsatzfahrzeuge, Lieferanten oder vorab angemeldete Hotelgäste. Die notwendige Gesetzesänderung soll ab Mai 2026 in Kraft treten.

Warndreieck in Spanien nicht mehr Pflicht

In Spanien wird das Warndreieck zum Jahreswechsel durch ein spezielles Blinklicht ersetzt. Dieses wird bei einer Panne oder einem Unfall auf dem Fahrzeugdach angebracht. Spanische Mietwagen sowie in Spanien zugelassene Fahrzeuge müssen künftig mit diesem Blinklicht ausgestattet sein.

Weitere Informationen und Details zu den Neuerungen gibt es auf der Internetseite des ADAC.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto ai)

Landkreis Rosenheim startet Präventionskampagne gegen K.O.-Tropfen

Landkreis Rosenheim startet Präventionskampagne gegen K.O.-Tropfen

Landkreis Rosenheim – Der Landkreis Rosenheim informiert mit einer neuen Kampagne über die Gefahren von K.O.-Tropfen und zeigt, wie man sich schützen kann. Ziel ist es, junge Menschen, Eltern und Veranstalter für Risiken zu sensibilisieren und über Hilfsmöglichkeiten aufzuklären.

Der offizielle Startschuss für die Präventionskampagne „K.O.mmt mir nicht ins Glas!“ ist vor kurzem am Rande des Wasserburger Wintertraums gefallen. Das Projekt ist eine Kooperation des Kreisjugendamts und der Gesundheitsregionplus. Unterstützt wird die Kampagne von dem regionalen Unternehmen WINZZ Weinschorle.

„Wir freuen uns sehr, dass WINZZ Weinschorle als regionales Unternehmen die Kampagne unterstützt“, so Katrin Posch, Geschäftsstellenleitung der Gesundheitsregionplus. „Der Missbrauch von K.O.-Tropfen findet häufig auch unbemerkt in der Öffentlichkeit, zum Beispiel auf Festivals, Feiern, oder eben auch auf unseren beliebten Christkindlmärkten statt. Daher möchten wir dafür sensibilisieren, gegenseitig auf sich zu achten und plädieren dafür, im Zweifel zeitweise unbeobachtete Getränke nicht mehr zu konsumieren.“

„K.O. kommt mir nicht ins Glas“

Erste Plakate sowie Hinweise in den sozialen Medien machen bereits auf das Thema aufmerksam. Die zentrale Botschaft der Kampagne lautet: „K.O.mmt mir nicht ins Glas! Hinsehen, aufpassen, helfen“.
In den kommenden Monaten sind weitere Maßnahmen geplant. Dazu zählt Infomaterial für Veranstalter, das unter anderem einen QR-Code zu einem ausführlichen Artikel im Jugendmagazin aRound enthält. Außerdem sollen weitere regionale Veranstalter und Getränkehersteller als Partner für die Kampagne gewonnen werden.

„Wir möchten, dass junge Menschen gut informiert sind und sich Hilfe holen im Notfall“, betont Greti Steinmüller von der kommunalen Jugendarbeit des Kreisjugendamts. „Die wichtigste Botschaft ist, dass man nicht die Schuld bei sich selbst suchen sollte, sondern jemand anders eine Straftat begangen hat. Die enge Zusammenarbeit vieler Stellen soll dazu beitragen, dem Missbrauch vorzubeugen und im besonderen Jugendlichen und junge Erwachsene zu befähigen im Akutfall schnell die richtige Hilfe zu bekommen.“

K.O.-Tropfen ist ein Sammelbegriff für verschiedene betäubende Substanzen, die unbemerkt in Getränke gemischt werden können. Sie wirken oft sehr schnell und können unter anderem zu plötzlicher Müdigkeit, Orientierungslosigkeit, Erinnerungslücken oder Bewusstlosigkeit führen. Warnsignale sind zum Beispiel ungewöhnliche Benommenheit nach wenig Alkohol, Schwindel, Übelkeit, Kontrollverlust, Gedächtnislücken oder ein auffälliges Gefühl nach einem Getränk, das man nicht selbst im Blick hatte. Besonders gefährlich ist, dass K.O.-Tropfen häufig farb- und geruchlos sind und sich Betroffene später nur eingeschränkt erinnern können.

Betroffene nicht alleine lassen

Bei einem akuten Verdacht sollten Betroffene nicht alleine gelassen werden. Es wird empfohlen, so schnell wie möglich medizinische und soziale Hilfe zu holen. Betroffene und Beobachtende können sich jederzeit an die nächstgelegene Polizeidienststelle wenden. Zudem besteht die Möglichkeit einer medizinischen Spurensicherung in den Notaufnahmen der RoMed Kliniken, die im Nachgang für eine mögliche Strafanzeige wichtig sein kann. Psychosoziale Beratung erhalten Betroffene in Rosenheim außerdem bei der Fachberatungsstelle MaVia e.V. (Telefon 08031-268888), insbesondere wenn der Verdacht auf sexualisierte Gewalt besteht.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)