Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 25. Dezember
Es ist der 359. Tag des gregorianischen Kalenders (der 360. in Schaltjahren), somit bleiben 6 Tage bis zum Jahresende.

Namenstag haben: Anastasia, Eugenia, Josefina, Natalis, Therese

3 bekannte Geburtstagskinder:

Annie Lennox (1954 – ist eine schottische Sängerin und Songwriterin.)

Anwar as-Sadat (1918 – war ein ägyptischer Politiker, Staatspräsident und Premierminister Ägyptens und Träger des Friedensnobelpreises 1978.)

– Joachim Meisner (1933 – war ein deutscher Geistlicher, Kardinal der römisch-katholischen Kirche und einflussreicher Erzbischof von Köln.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1952: Der Nordwestdeutsche Rundfunk nimmt den regelmäßigen Fernseh-Sendebetrieb auf.
  • 1943: In Toledo (Ohio/USA) findet die erste Vorstellung von Holiday on Ice als Hotelshow statt, der erfolgreichsten Eisshow aller Zeiten.
  • 2003: Die Raumsonde Mars Express der ESA erreicht wie geplant den Mars. Der Lander Beagle 2 wird ausgesetzt, es kann jedoch keine Verbindung hergestellt werden.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Christbäume als tierische Überraschung im Tierpark Hellabrunn

Christbäume als tierische Überraschung im Tierpark Hellabrunn

München – Bunt geschmückte Tannen sorgen im  Münchner Tierpark Hellabrunn für Abwechslung auf vier Beinen, Pfoten und Hufen. Die festlichen Bäume sind nicht nur ein Hingucker für Besucher, sondern vor allem eine spannende Beschäftigung für viele Tierarten.

In mehreren Anlagen wurden Christbäume aufgestellt, die von den Tierpflegern mit passenden Leckereien vorbereitet wurden. Unter anderem Siamangs, Drills, Zebras, Kudus, Erdmännchen, Stachelschweine, Bantengs und Przewalski-Pferde durften sich über die grünen Überraschungen freuen. Wie die Tiere auf die geschmückten Tannen reagieren, fällt dabei ganz unterschiedlich aus – und genau das macht die Beobachtung so interessant.

Giraffen näherten sich den Tannen erst einmal vorsichtig

Während Mähnenwölfe, Drills und Siamangs die Bäume sofort erkunden und gezielt nach Futter suchen, nähern sich Giraffen den Tannen zunächst vorsichtig. Erdmännchen und Stachelschweine greifen schnell zu, während die Przewalski-Pferde gleich ganze Bäume umstoßen. Fluchttiere reagieren anfangs zurückhaltend, Primaten und Raubtiere räumen die Leckereien dagegen meist zügig ab.
Die Christbäume dienen dabei nicht nur der optischen Abwechslung. Die versteckten Futtergaben fördern die natürliche Futtersuche, fordern die Tiere geistig und sorgen für Beschäftigung im Alltag. „Mit viel Engagement und Kreativität bereiten die Tierpfleger den Tieren in Hellabrunn spannende Weihnachtsüberraschungen“, sagt Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende Verena Dietl. „Wer jetzt vorbeischaut, kann den Tierpark von einer besonderen und festlichen Seite erleben – ein Besuch während der Weihnachtsfeiertage lohnt sich auf jeden Fall.“

Auch Tierparkdirektor Rasem Baban richtet zum Jahresende persönliche Worte an alle Unterstützer: „Am Ende des Jahres möchte ich mich herzlich bei unseren Gästen, Fans, Spendern, Förderern, Tierpaten, ehrenamtlich Engagierten sowie allen Mitarbeitern bedanken. Ihre Leidenschaft und Ihr Einsatz machen Hellabrunn zu einem Ort, an dem Mensch und Tier sich gleichermaßen wohlfühlen. Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr!“

Für Nachschub an Tannenbäumen ist ebenfalls gesorgt: Schadstofffreie, unverkaufte Christbäume von ausgewählten Händlern werden auch nach Weihnachten an die tierischen Bewohner verfüttert. Weihnachtsbäume aus Privathaushalten kann der Tierpark jedoch nicht annehmen.
(Quelle: Pressemitteilung Tierpark Hellabrunn / Beitragsbild: Copyright: Tierpark Hellabrunn – Jan Saurer)

Max-Josefs-Platz, Rosenheim, 1960er Jahre

Max-Josefs-Platz, Rosenheim, 1960er Jahre

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1960er Jahre. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der weihnachtliche Max-Josefs-Platz in Rosenheim. 

Mit diesem idyllischen Motiv wünschen wir Euch auch in unserer historischen Rubrik ein frohes Weihnachtsfest 2025. 🎄
Eine genaue Jahreszahl ist auf dieser Aufnahme leider nicht vermerkt. Wir schätzen auf die 1960er Jahre – auf alle Fälle entstand das Foto vor der Zeit des Rosenheimer Christkindlmarktes. Hinter de Christbaum ist der Nepomukbrunnen erkennbar. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Ein Fund mit Seltenheitswert: die getöpferte Trompete aus Dorfen

Ein Fund mit Seltenheitswert: die getöpferte Trompete aus Dorfen

Dorfen / Landkreis Erding – Vor mehr als 200 Jahren zerbrochen, heute restauriert und wieder in ihrer ursprünglichen Form – doch als herkömmliches Musikinstrument wurde die Keramiktrompete vermutlich nie genutzt. Wie sie wohl geklungen hätte? Ähnlich erhaben wie die Trompeten, die zur Vorweihnachtszeit bei Adventskonzerten in ganz Bayern zu hören sind? Ganz sicher würde nur ein Nachbau Aufschluss geben – die Vermutung von Experten lautet jedoch: wohl eher nicht.

Dennoch ist die mehr als 200 Jahre alte Keramiktrompete, die bei Grabungen im oberbayerischen Dorfen (Landkreis Erding) im Jahr 2022 entdeckt wurde, ein besonderer Fund. Zerbrochen in acht Einzelteile, wurde das Instrument aus den Verfüllschichten des ehemaligen inneren Stadtgrabens geborgen. Sorgfältig zusammengesetzt und teilweise glasiert, beeindruckt die Trompete Fachleute durch ihre präzise handwerkliche Ausführung.

Ein Glücksfall für die Bodendenkmalpflege

„Der Fund der Keramiktrompete aus Dorfen ist ein Glücksfall für die Bodendenkmalpflege. Das filigrane Instrument aus zerbrechlichem Material ist nahezu vollständig erhalten. Es kann viel dazu beitragen, mehr über die Herstellungstechnik und die Verwendung derartiger Instrumente zu erfahren – denn Trompeten aus Ton sind bislang seltene archäologische Fundstücke in Bayern wie in Deutschland“, sagt Prof. Mathias Pfeil, Generalkonservator des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege (BLfD).

Im Rahmen der nun abgeschlossenen Restaurierungsarbeiten im BLfD konnte die Trompete fast vollständig zusammengesetzt werden. Lediglich das Mundstück und ein Teil des Schallbechers fehlen. Bemerkenswert ist die silbern glänzende Glasur, die das Instrument an einigen Stellen umgibt. Mit großem handwerklichem Geschick wurde das gewundene Tonrohr vermutlich mithilfe einer ringförmigen Schablone gepresst, während der tönerne Schallbecher auf der Drehscheibe entstanden ist. Zwei senkrechte Stege zwischen den Rohrbögen sorgen für zusätzliche Stabilität.

Durch seine Bauweise erinnert das knapp 44 Zentimeter lange Instrument an die Form metallener Trompeten. Doch die Dorfener Trompete ist eine sogenannte Naturtrompete – ein Instrument ohne Ventile oder Klappen, bei dem die verschiedenen Töne allein durch die Spannung der Lippen erzeugt werden.

Die Trompete von Dorfen nach ihrer Restaurierung. Fotos: Copyright Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege

Mögliche Nutzung als Signalinstrument

„Die Trompete wurde in einem Abschnitt des Stadtgrabens gefunden, der für das Gerberhandwerk genutzt wurde. Der Fundort liegt unweit eines der Dorfener Stadttore. Es ist denkbar, dass die Trompete dort als Signalinstrument zum Einsatz kam, um die Bevölkerung vor Feuer oder anderen Gefahren zu warnen“, sagt Archäologin Ramona Baumgartner, die die Ausgrabung leitete und die Trompete wissenschaftlich untersucht hat.

Datierbare Begleitfunde ordnen die Trompete in das späte 18. bzw. frühe 19. Jahrhundert ein. Zu dieser Zeit war Dorfen bereits ein belebter Marktort und ein regionales Handwerkszentrum. Die meisten bislang archäologisch geborgenen Keramiktrompeten stammen aus dem Spätmittelalter oder der frühen Neuzeit. Die Dorfener Trompete ragt aus dieser Gruppe hervor: Ihre Bauweise und Glasur machen sie zu einem bislang einzigartigen Exemplar.
Die detaillierten Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchung werden im kommenden Jahr in einem ausführlichen Aufsatz veröffentlicht.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege / Beitragsbild, Foto: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege)

Vom Wünschen und Beschenktwerden: Weihnachtsgruß der Seelsorgerin Hannelore Maurer

Vom Wünschen und Beschenktwerden: Weihnachtsgruß der Seelsorgerin Hannelore Maurer

Rosenheim –  Die Rosenheimer Seelsorgerin Hannelore Maurer lädt in ihrem diesjährigen Weihnachtsgruß dazu ein, über Wünsche, Sehnsucht und die wahre Bedeutung von Weihnachten nachzudenken. Mit Anknüpfung an Märchen und die biblische Weihnachtsgeschichte zeigt sie, warum die großen Herzenswünsche unseres Lebens oft nur als Geschenk von Gott erfüllt werden – und wie wir diese Hoffnung in unserem Alltag leben können.

Vom Wünschen und Beschenktwerden

Vor einiger Zeit habe ich wieder einmal im alten Märchenbuch meiner Kindertage geblättert, aus dem unsere Mutter uns immer vorgelesen hat. Die Erzählungen beginnen dort mit der fortwährend gleichen Einleitung: „In einer Zeit, in der das Wünschen noch geholfen hat…“ Heute, mit einigem Abstand zu diesen Kindertagen, lässt mich diese rätselhafte Formulierung aufhorchen. Heißt das doch in logischer Konsequenz für meine heutige Wirklichkeit, dass das Wünschen scheinbar nichts mehr hilft – und damit auch keinen Sinn mehr macht. Dabei haben doch gerade Wünsche an Weihnachten Hochkonjunktur, zumindest die, die man auch erfüllen, das heißt kaufen oder bestellen kann.

Überraschenderweise liegen auch Märchen wieder hoch im Kurs. Märchenbücher werden neu herausgegeben und verfilmt. Im Märchen, so sagen Psychologen, wird das Unmögliche möglich. Da werden Träume wahr, hier siegt immer die Gerechtigkeit und das Gute über das Böse – und vor allem gehen Märchen immer gut aus.

Die Sehnsucht nach dem Unmöglichen

Wenn wir uns die Weihnachtsbotschaft der Bibel anschauen, muten diese Texte auch erst einmal wie ein Märchen an: Maria und Josef begeben sich auf eine abenteuerliche Reise, und dann wird ein kleines, göttliches Kind geboren. Es kommt in eine kalte Welt, die keinen Platz dafür zu haben scheint. Geboren in einem armen Stall, findet es seinen ersten Platz auf Erden in einer Futterkrippe, und die Ärmsten der Armen, die Hirten, werden zu Zeugen des Geschehens.

Gott wird Mensch und ist im wahrsten Sinn des Wortes ein „heruntergekommener Gott“ – in einer Zeit, in der das Wünschen noch geholfen hat. Die biblischen Texte beschreiben die unbeschreiblich große Sehnsucht eines ganzen Volkes nach Geborgenheit und Vertrauen, dass der lang verheißene Messias kommt und die Menschen in eine gute Zukunft führt.

Wünsche, die das Leben bewegen

Wie schaut es mit den Wünschen und Sehnsüchten von uns Menschen heute aus? Um eine persönliche Frage zu stellen: Was ist momentan eigentlich Ihr größter Wunsch? Damit meine ich nicht die Dinge, die man kaufen oder bestellen kann. Wir brauchen Wünsche zum Leben – solche, die uns über den Alltag hinausheben, die uns weiterbringen und träumen lassen von einer guten Zukunft. Weihnachten ist die Zeit der Wünsche.

Die wirklich großen Wünsche unseres Lebens lassen sich nicht über den Ladentisch kaufen. „Weihnachtswunsch“ oder „Herzenswunsch“ zeigen, dass Freundschaft, Liebe und Gesundheit zu den größten Sehnsüchten gehören. „Man soll seine Träume nie aufgeben“, sagte kürzlich die deutsche Ingenieurin Michaela Benthaus. Seit einem Unfall sitzt sie im Rollstuhl, flog aber als erste querschnittgelähmte Person mit einer Blue-Origin-Rakete ins All. „Es gibt manchmal die kleine Chance, dass sie wahr werden.“

Am Ende werden unsere Wünsche oft doch erfüllt – zwar anders, als wir geplant oder zunächst gewünscht haben. Gott wird Mensch, wendet sich den Menschen zu und beugt sich herunter in die Armseligkeit und Gebrechlichkeit unseres Lebens. Wir dürfen Zeugen werden wie die Hirten, Menschen, die mit einem einfachen Herzen, aber mit großer Sehnsucht auf das Heil warten, das letztlich von Gott kommt. „Er hat uns gerettet“, schreibt Paulus im Titusbrief, „nicht weil wir Werke vollbracht hätten, sondern aufgrund seines Erbarmens“ – aufgrund seiner Liebe.

So möchte ich uns allen wünschen, dass uns das Geheimnis der Weihnacht zum Wünschen ermutigt. Wir dürfen Sehnsucht haben und auf die Erfüllung unserer Herzenswünsche vertrauen. Den Kindern wünsche ich Freude an lang gehegten Wünschen, den Erwachsenen, dass wir nie müde werden, nach den wirklich wichtigen Dingen des Lebens zu streben – und dabei ein Auge, ein Ohr und ein Herz für die Sehnsucht des Menschen neben uns zu haben.
(Quelle: Weihnachtsgruß Hannelore Maurer / Foto :Copyright Hannelore Maurer)

Rund 800.000 Besucher beim Rosenheimer Christkindlmarkt 2025

Rund 800.000 Besucher beim Rosenheimer Christkindlmarkt 2025

Rosenheim – Der Rosenheimer Christkindlmarkt hat in diesem Jahr erneut viele Menschen in die Innenstadt gelockt: Rund 800.000 Besucherinnen und Besucher nutzten nach Angaben des Wirtschaftlichen Verbandes Rosenheim die vorweihnachtliche Gelegenheit zum Bummeln, Verweilen und Genießen. Für den Verband bestätigt diese hohe Zahl einmal mehr die Attraktivität und Bedeutung des Marktes als festen Bestandteil der Rosenheimer Adventszeit.

Nach Angaben des Wirtschaftlichen Verbandes Rosenheim verlief der Christkindlmarkt 2025 insgesamt positiv und wurde sowohl von den Gästen als auch von den teilnehmenden Betrieben gut angenommen. Besucher und Standbetreiber hätten das Marktgeschehen als angenehm und entspannt beschrieben.
Als Gründe für die positive Resonanz nennt der Verband die harmonische Gestaltung des Marktes, das vielfältige Angebot sowie das Bühnenprogramm und die Familientage. Auch die erstmals zusätzlich an Sonntagen angebotenen Kutschfahrten seien stark nachgefragt worden.

Darüber hinaus hebt der Wirtschaftliche Verband das überwiegend trockene Winterwetter hervor. Dieses habe die Aufenthaltsdauer der Gäste verlängert und für die Marktbeschicker günstige Bedingungen geschaffen.

Positiver Blick in die Zukunft

Insgesamt zieht der Wirtschaftliche Verband Rosenheim eine positive Bilanz: Die hohe Besucherzahl, das überwiegend positive Feedback, die günstigen Wetterbedingungen und das gesteigerte Sicherheitsgefühl bilden nach Ansicht des Verbandes eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung des Christkindlmarktes in den kommenden Jahren.
(Quelle: Pressemitteilung Wirtschaftlicher Verband / Beitragsbild: Copyright WV)

4:3 gegen Crimmitschau: Feser trifft doppelt, Kolb erstmals

4:3 gegen Crimmitschau: Feser trifft doppelt, Kolb erstmals

Rosenheim – Drei Punkte kurz vor Weihnachten: Die Starbulls Rosenheim setzen sich zuhause gegen die Eispiraten Crimmitschau durch – nach einem Spiel mit völlig unterschiedlichen Phasen und einer spannenden Schlussphase.

Die Starbulls Rosenheim haben am 27. Spieltag der DEL2 einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Vor 4.064 Zuschauern im ROFA-Stadion setzten sich die Grün-Weißen am Dienstagabend mit 4:3 gegen die Eispiraten Crimmitschau durch. Dabei sahen die Fans drei grundverschiedene Drittel.

Starbulls Rosenheim gegen Crimmitschau am 23. Dezember 2025. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer

Volles Stadion beim Spiel kurz vor Weihnachten im Rosenheimer Eisstadion. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer

Rosenheim startete dominant in die Partie und ging im ersten Abschnitt verdient mit 2:0 in Führung. Sebastian Zwickl verwertete einen Querpass von C.J. Stretch nach starkem Zuspiel von Dominik Tiffels zum 1:0 (8.). Nur eine Minute später erhöhte Scott Feser nach einem Angriff über links auf 2:0 (9.). Erst kurz vor der Pause tauchten die Gäste gefährlich vor dem Rosenheimer Tor auf, doch Keeper Christopher Kolarz blieb Sieger.

Starbulls Rosenheim gegen Crimmitschau am 23. Dezember 2025. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer
Wende im zweiten Drittel

Im zweiten Drittel drehte sich das Spiel komplett. Die Starbulls kamen kaum noch ins Spiel, während Crimmitschau Druck machte. Bereits 32 Sekunden nach Wiederbeginn verkürzte Louis Brune auf 2:1 (21.). Kolarz verhinderte mehrfach den Ausgleich, war beim Treffer von Robin Veber zum 2:2 aber machtlos (32.). Auch in Überzahl blieben die Gäste gefährlich, doch Rosenheim rettete das Remis in die zweite Pause.
Im Schlussdrittel schlugen die Starbulls eiskalt zu. Dominik Kolb erzielte aus dem linken Bullykreis seinen ersten Saisontreffer zur erneuten Führung (45.). Nur 21 Sekunden später erhöhte Scott Feser nach einem Konter auf 4:2 und schnürte damit seinen Doppelpack. Crimmitschau kam durch einen Unterzahltreffer von Felix Thomas noch einmal auf 4:3 heran (54.), doch Rosenheim brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.

Mit dem Sieg festigten die Starbulls ihren dritten Tabellenplatz und bauten den Vorsprung auf den EV Landshut auf acht Punkte aus. Überschattet wurde der Erfolg von einer Verletzung in letzter Sekunde: Verteidiger Shane Hanna wurde von einem Puck im Oberkörperbereich getroffen. Auch der Einsatz von Lewis Zerter-Gossage bleibt weiter fraglich.

Für die Starbulls geht es nun mit einem anspruchsvollen Auswärts-Doppelpack weiter: Am Freitag  (26.12.2025) wartet Tabellenführer Krefeld, am Sonntag (28.12.2025)  folgen die Bietigheim Steelers. Das nächste Heimspiel steigt am Silvester-Vorabend gegen die Eisbären Regensburg im ROFA-Stadion.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Copyright Ludwig Schirmer)

Starbulls Rosenheim gegen Crimmitschau am 23. Dezember 2025. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer
Als der Türmer zu Weihnachten vom Mittertor spielte

Als der Türmer zu Weihnachten vom Mittertor spielte

Rosenheim  –  Im Städtischen Museum Rosenheim lagert eine außergewöhnliche Alt-Posaune aus der Werkstatt des bekannten Nürnberger Instrumentenbauers Johann Carl Kodisch (1654–1721). Es wird erzählt, dass der Rosenheimer Türmer Franz Xaver Berr sie einst besaß und an Heiligabend einen musikalischen Weihnachtsgruß vom Mittertor in die Stadt schickte. Das Instrument ist die weltweit einzige erhaltene Alt-Posaune von Kodisch. 

Detail-Aufnahme der Alt-Posaune von Kodisch mit vielen kunstvollen Details. Foto: Josefa Staudhammer

Das Städtische Museum Rosenheim beherbergt viele Zeugnisse der Rosenheimer Stadtgeschichte. Zu den besonders wertvollen Exponaten gehört eine Alt-Posaune aus der Werkstatt des Nürnberger Instrumentenbauers Johann Carl Kodisch. Wie sie in den Besitz des Städtischen Museum Rosenheim kam und in welchem Jahr, lässt sich nicht mehr so genau nachvollziehen. „Sie ist auf alle Fälle schon sehr, sehr lange hier“, weiß Museumsleiterin Andrea Krammer.

Die kunstvoll verzierte Posaune wurde 1982 restauriert und zeigt die für Kodisch charakteristische präzise Ausführung der Gravuren. Das flache Schallstück und der aufgesetzte Rand sind weitere typische Merkmal für seine Arbeit und die Nürnberger Handwerkskunst aus dieser Zeit. Klanglich erinnert das Instrument beinahe an eine Trompete und vermittelt auch heute noch einen einzigartigen, klaren Ton.

Weihnachtsgruß vom Mittertor aus

Es wird erzählt, dass Franz Xaver Berr, der letzte Rosenheimer Türmer, diese besondere Alt-Posaune einst besaß. Türmer wie Berr hatten in früheren Jahrhunderten vielfältige Aufgaben: Sie überwachten von hohen Türmen aus die Stadt, warnten bei Bränden oder Gefahren und bliesen täglich den „Aufzug“ – ein morgendlicher, mittäglicher und abendlicher Gruß, der weithin hörbar war.
An hohen Feiertagen wie Weihnachten spielte der Türmer gemeinsam mit anderen Musikern Choralstücke vom Mittertor aus, um so für festliche Stimmung zu sorgen.
Die Rosenheimer Türmer lebten nicht nur im Turm, sie führten auch dort ihren Beruf aus. „Wo heute im 2. Stock der Kaufladen ausgestellt ist bis etwa zum Bereich mit der Sakralen Kunst , reichte früher die Wohnung der Familie Berr“, erzählt Andrea Krammer. Fließendes Wasser oder Heizung gab es damals im Mittertort noch nicht – das Leben war also alles andere als einfach. Von welchem Fenster aus Berr die Alt-Posaune spielte, lässt sich nicht genau sagen, möglich wären ein Fenster bei der Wendeltreppe in den Turm hinauf oder eines der Fenster im 1. Stock. Was man dagegen sehr genau weiß:  Im Jahr 1920 zog Berr schließlich aus den Räumlichkeiten im Mittertor aus.

Mit Berr junior verlagerte sich das Gewicht der musikalischen Aufgaben deutlich vom reinen Türmerdienst hin zum Amt des städtischen Musikmeisters. Als Musikmeister dirigierte Berr die Rosenheimer Stadtkapelle, die bei Messen, Festzügen, offiziellen Feierlichkeiten und Begräbnissen spielte. Diese Kapelle setzte sich aus seinen Schülern zusammen, denen er auch Unterricht erteilte. Die Ausbildung des jungen Berr erfolgte in verschiedenen Orchestern in München, bevor er als Berufsmusiker Geige im Orchester des Walzerkönigs Johann Strauß in Wien spielte. Ein Teil des dort Gelernten floss in Berrs Eigenkompositionen ein. Sein umfangreicher Notennachlass umfasst Märsche, Polkas, Walzer und bürgerliche Salonmusik der Jahrhundertwende, die heute im Stadtarchiv aufbewahrt wird. Bis zu seinem Tod am 23. August 1925 spielte Berr unter anderem im Hofbräu für die Rosenheimer Bevölkerung.
Berr junior wurde 73 Jahre alt. Nach seinem Tod wurde die Stelle des Türmers nicht mehr besetzt und damit war dann auch Schluss mit den Bläsergrüßen aus dem Mittertor. Doch auch heute, mehr als ein Jahrhundert später, erfüllt Musik in Rosenheim die Weihnachtszeit – ob bei festlichen Konzerten, in den Kirchen oder in den Wohnzimmern: Sie lässt den Geist der alten Bläsergrüße noch immer lebendig werden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: Josefa Staudhammer)

Die Alt-Posaune ist kunstvoll gestaltet. Möglich, dass ihre Klänge einst aus diesem Fenster heraus erklangen – mit Bick auf dem Rosenheimer Max-Josefs-Platz. Fotos: Josefa Staudhammer

Raubüberfall auf Getränkemarkt in Waldkraiburg: Angestellter verletzt

Raubüberfall auf Getränkemarkt in Waldkraiburg: Angestellter verletzt

Waldkraiburg / Landkreis Mühldorf – Ein bewaffneter Täter hat am Dienstagabend (23.12.2025)  einen Getränkemarkt in Waldkraiburg (Landkreis Mühldorf am Inn)  überfallen. Er verletzte einen Mitarbeiter und flüchtete mit Bargeld. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise.

Gegen 19 Uhr kam es in einem Getränkemarkt in der Karlsbader Straße in Waldkraiburg zu einem Raubüberfall. Ein bislang unbekannter, maskierter Mann bedrohte einen Angestellten mit einer Schusswaffe und forderte Bargeld.
Während der Tat gab der Täter einen Schuss ab. Der Angestellte wurde dabei leicht verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Der Unbekannte erbeutete Bargeld in mittlerer vierstelliger Höhe und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung.

Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifen und einem Polizeihubschrauber blieb bislang ohne Erfolg. Noch am Abend übernahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen. Diese werden nun vom zuständigen Fachkommissariat der Kriminalpolizei in Mühldorf am Inn weitergeführt.

Täterbeschreibung:

Der Mann ist etwa 170 bis 180 Zentimeter groß, zwischen 18 und 35 Jahre alt und schlank. Er trug eine hellblaue bis graue Hose, weiße Schuhe, eine blaue Jacke mit roter Kapuze sowie einen dunklen Schal oder ein Tuch vor dem Gesicht. Zudem führte er einen hellen Stoffbeutel mit sich und war mit einer Schusswaffe bewaffnet.

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen um Mithilfe. Wer am Dienstag zwischen 18.45 Uhr und 19.15 Uhr im Bereich der Karlsbader Straße 6 verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat oder sonstige Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn unter Telefon 08631/36730 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Christbaumallee lässt Wasserburg festlich erstrahlen

Christbaumallee lässt Wasserburg festlich erstrahlen

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Christbäume gehören am Heiligen Abend einfach dazu. Am 24. Dezember stehen sie im Mittelpunkt – und besonders viele davon gibt es derzeit in der Wasserburger Altstadt zu bewundern. Die Christbaumallee begleitete den Advent und sorgt auch an Weihnachten für festlichen Glanz und leuchtende Augen.

Geschmückter Christbaum in der Wasserburger Altstadt. Foto: Copyright Hendrik Heuser

Rund 80 Weihnachtsbäume wurden in diesem Jahr festlich für die Aktion dekoriert. Fotos: Copyright Hendrik Heuser

In der Wasserburger Altstadt funkelt es in diesem Jahr ganz besonders:  Vereine, Schulen, Kindergärten, Institutionen, Geschäfte und Privatpersonen haben ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und die kleinen Bäume auf ganz persönliche Weise geschmückt. Mehr als 120 Beteiligte haben sich heuer an der Aktion beteiligt. Die Tannenbäumchen wurden vom Stadtmanagement der Stadt Wasserburg kostenfrei zur Verfügung gestellt. Entstanden ist ein stimmungsvoller Weg, der zum Schlendern, Staunen und Verweilen einlädt und die Altstadt in ein festliches Licht taucht.
Ein Teil der dekorierten Christbäume wurde bereits versteigert. Die Einnahmen und Spenden kommen sozialen Zwecken zugute.

Die Christbaumallee zeigt eindrucksvoll, was entsteht, wenn viele gemeinsam anpacken – und lässt Wasserburg auch am Heiligen Abend im wahrsten Sinne des Wortes scheinen, glänzen und glitzern. 🎄✨
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Weihnachten mit Hund und Katze: So wird der Heilige Abend stressfrei

Weihnachten mit Hund und Katze: So wird der Heilige Abend stressfrei

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Weihnachten ist für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres – für Haustiere kann sie aber auch ungewohnt und stressig sein. Fremde Gäste, ungewohnte Geräusche, der Weihnachtsbaum und eine andere Tagesroutine sorgen dafür, dass viele Hunde und Katzen an Heiligabend unruhig oder überfordert sind. Damit dein tierischer Mitbewohner den Feiertag entspannt und sicher erlebt, haben wir praktische Tipps zusammengestellt.

Routine trotz Trubel – Sicherheit geben

Routine ist für Tiere ein wichtiger Sicherheitsfaktor – gerade wenn Besuch kommt oder vieles anders ist als sonst. Feste Fütterungs- und Gassizeiten helfen deinem Hund oder deiner Katze, gelassener durch den Tag zu kommen. Auch eine ruhige Rückzugsmöglichkeit mit gewohnten Decken und Spielzeug gibt ihnen einen sicheren Ort, wenn es zu laut oder hektisch wird.

Besonders sensible Tiere profitieren, wenn die Gäste vorher kurz informiert werden, etwa darüber, ob Nähe erwünscht ist oder vorsichtig vorgegangen werden sollte.

Weihnachtsbaum, Deko & Leckereien – Gefahren erkennen

Festliche Dekoration kann für Tiere riskant sein. Weihnachtsschmuck, Lametta, Tannennadeln oder das Wasser im Baum können gesundheitliche Probleme verursachen, wenn sie verschluckt werden. Elektrische Lichter, Kabel oder zerbrechliche Kugeln bergen Verletzungsgefahr.
Wichtig ist außerdem: Giftige Pflanzen wie Mistel, Weihnachtsstern oder Efeu sollten nicht erreichbar sein. Leckereien wie Schokolade, Trauben oder Zwiebelgerichte gehören sicher weggeräumt, Kerzen und offene Flammen nie unbeaufsichtigt gelassen.

Gäste, Geräusche & Stress – Gelassen bleiben

Viele Tiere reagieren auf fremde Menschen, Stimmen, Musik oder ungewohnte Geräusche mit Unruhe oder Stress. Ein ruhiger Rückzugsort und die Möglichkeit, sich zurückzuziehen, helfen dem Tier, sich sicher zu fühlen. Interaktive Spielzeuge oder Leckerlis können die Aufmerksamkeit auf etwas Positives lenken und Stress mindern.

Bewegung und Auslastung – Stress abbauen

Vor dem Fest lohnt sich ein längerer Spaziergang mit dem Hund oder ein aktives Spiel mit der Katze. Bewegung hilft, Anspannung abzubauen und Ruhe zu finden, bevor Gäste kommen oder ungewöhnliche Geräusche entstehen.

Wichtigster Tipp zum Schluss

Dein Haustier ist ein Familienmitglied – und je mehr du seine Gewohnheiten und Bedürfnisse berücksichtigst, desto entspannter wird der Heilige Abend für alle. Eine gute Vorbereitung, sichere Umgebung und ausreichend Zeit für Kuscheleinheiten machen das Weihnachtsfest auch für deinen tierischen Mitbewohner zu einem schönen Erlebnis.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Krippenweg an der Biber – ein festlicher Ausflugstipp

Krippenweg an der Biber – ein festlicher Ausflugstipp

Brannenburg / Landkreis Rosenheim – Wer vor Heiligabend oder in den kommenden Tagen noch etwas Weihnachtszauber erleben möchte, findet in Brannenburg (Landkreis Rosenheim) eine besondere Gelegenheit: Der Krippenweg an der Biber wurde von Eltern und Kindern der örtlichen Kindergärten liebevoll gestaltet.

Der Weg beginnt am Ende des Kammerlandweges und führt bis zur Treppe an der Biber. Auf dem Spaziergang können Besucher verschiedenste Krippen entdecken – jede mit eigener Geschichte und liebevoll dekoriert. Inmitten der freien Natur entfalten die Krippen einen ganz besonderen Zauber und laden zum Staunen und Träumen ein.

Noch bis zum 6. Januar können die Krippen bestaunt werden. Ein idealer Ausflugstipp, gerade für Eltern mit Kinder, um die Wartezeit am 24. Dezember auf das Christkind zu verkürzen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Hendrik Heuser)